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Vernichtende Reaktionen auf Walküre mit Tom Cruise

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28.11.2008 - 14:00 Uhr
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NEWS » Ist Tom Cruise als Widerstandskämpfer einfach nur lachhaft?

Schon seit Produktionsbeginn dieses Filmprojektes hagelt es Kritik von allen Seiten. Die Dreharbeiten in Berlin wurden mit hämischen Artikel auf die Scientology-Mitgliedschaft von Tom Cruise begleitet, der Trailer des nun fertigggestellten Films Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat hinterlässt bei so manchem einen bitteren Nachgeschmack. Letzlich darf der Film zwar nicht an ersten Trailern gemessen werden, sondern muss im Kino begutachtet werden. Dies tun dieser Tage die ersten Journalisten – und schreiben vernichtende Kritiken.

Das Wort “lächerlich” findet dabei besondern häufigen Eingang in die Reaktionen auf den Film. Szenen, in denen Tom Cruise den Hitlergruß geben muss oder sich ein falsches Auge aus dem Kopf holt, sind Zielscheibe der Kritik, da sie nicht glaubhaft seien. User im Forum der Preisverleihung für die schlechtesten Darbietungen sehen den Hollywoodstar gar als Preisträger der nächsten Goldenen Himbeere.

In der Los Angeles Times beschreibt eine Quelle die Szene, in der Claus von Stauffenberg widerwillig den Hitlergruß geben muss: "Es ist eine beunruhigende Szene, aber man fängt fast an zu lachen. Sein Charakter widersetzt sich, aber man kann nicht mehr vergessen, dass Tom Cruise “Heil Hitler” gesagt hat. Es ist lustig und schockierend zugleich." Weiter heißt es: “Dies ist kein Thriller. Es ist ein Film über einen Haufen weißer Typen in Nazi-Uniformen. Es ist zu schlecht. Tom Cruise spricht nicht mit deutschem Akzent – obwohl sie am Anfang des Film ein Voice-Over eingebaut haben, in dem er deutsch spricht.”

Auf msnbc werden Reaktionen auf den Film gesammelt, die in diesen Tenor einfallen: Die sündhaft teure Hollywoodproduktion über das Hitler-Attenat sei “lachhaft”. Die Darstellung des Widerstandskämpfer durch Tom Cruise habe “unangenehme und unangemessene Lacher im Publikum hervorgerufen”.

Die Weltpremiere des Films findet am 15. Dezember 2008 in New York City statt.

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