Warcraft - Director's Cut ist 40 Minuten länger als Kinofassung

01.06.2016 - 11:30 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Warcraft: The Beginning - Trailer (Deutsch) HD
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© Universal Pictures International
Warcraft: The Beginning
Die ursprüngliche Version von Warcraft: The Beginning war deutlich länger als die Fassung, die ihr seit letzter Woche im Kino sehen könnt. Regisseur Duncan Jones verriet, welche Szenen gestrichen wurden.

Warcraft: The Beginning ist der dritte Langfilm von Duncan Jones und bei uns seit letzter Woche im Kino. Der Regisseur und Co-Writer sprach nun darüber, dass die bildgewaltige Videospielverfilmung ursprünglich noch etwa 40 Minuten länger war als die Version, die bereits zahlreiche Kinogänger vor die Leinwand lockte. Die ursprüngliche Schnittfassung von Warcraft: The Beginning hat es damit auf eine Laufzeit von rund 2 Stunden und 40 Minuten gebracht. Zum Bedauern von Regisseur Jones fielen den Kürzungen einige Szenen zum Opfer, in denen die Zuschauer unter anderem mehr über Halb-Orkin Garona (Paula Patton) erfahren und ein Easter Egg zu Jones anderen beiden Langfilmen gesehen hätten.

Mehr: Warcraft – David Bowie hat den Film seines Sohns noch gesehen 

In einem Interview  mit TradeChat  verriet Jones, dass der Director's, beziehungsweise Extended, Cut mehr Aufschluss über den Charakter Garona gegeben hätte. Weil sie halb Ork und halb Mensch ist, sei sie der Dreh- und Angelpunkt zwischen diesen beiden Völkern, gehöre gleichzeitig aber zu keiner der beiden Kulturen. Doch um mehr über ihre Hintergrundgeschichte zu erfahren, müssen Fans nicht auf eine Fortsetzung von Warcraft: The Beginning warten, denn Jones sagt:

Ehrlich gesagt, braucht es dafür kein Sequel. Die Szenen befinden sich in der Extended Edition und waren Teil des Films, bis der Kinostart näher rückte.

Weil einige Szenen aus der Version gestrichen wurden, die nun im Kino zu sehen ist, bekommt ihr in Warcraft: The Beginning auch einen Überfall der Trolle nicht zu Gesicht. Auf Twitter  erklärte Jones nämlich, dass die Umsetzung zu teuer gewesen wäre und es zu wenig Bezug zur Hauptgeschichte des Films gehabt hätte. Im Director's Cut enthalten ist hingegen ein Easter Egg, das auf seine bisherigen beiden Langfilme – Moon und Source Code – verweist:

Es gibt da diesen sehr netten, sehr talentierten Typen namens Chesney Hawkes, der diesen wirklich, wirklich großen Hit "I Am The One And Only" geschrieben hat und damit in Großbritannien große Erfolge feierte. In Moon habe ich das Lied als Wecker und in Source Code als Handyklingelton verwendet – und diese Szenen auch in den finalen Versionen beibehalten. Tatsächlich habe ich ihn auch als einen Barden in Warcraft auftauchen lassen, aber wir konnten es einfach nicht drin behalten. [...] Er hat darin eine mittelalterliche Version dieser Single gesungen und das war einfach brillant.

Mehr: Warcraft - Wie erfolgreich wird die Videospiel-Verfilmung an den Kinokassen? 

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und die Szenen, die es nicht in die Kinofassung geschafft haben, unbedingt sehen möchtet, müsst ihr euch wohl noch etwas gedulden. In einem Tweet verwies der Warcraft: The Beginning-Regisseur nämlich darauf, dass "es keinen Extended Cut geben wird, außer wenn sich der Film im Kino gut macht. So läuft das nun einmal."

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Warcraft: The Beginning mit Travis Fimmel, Paula Patton und Ben Foster ist hierzulande seit dem 26. Mai 2016 auf der großen Leinwand zu sehen. Solange der Vorrat reicht, bekommen Besucher in ausgewählten Kinos  übrigens Keys für einen kostenlosen Probemonat in Blizzards MMORPG World of Warcraft  sowie spezielle Ingame-Items geschenkt. Wie mein Kollege Hannes zu dieser Videospielverfilmung steht, könnt ihr hier  nachlesen.

Habt ihr Warcraft: The Beginning schon gesehen?

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