Was haltet ihr von Peter Jacksons Der Hobbit?
Beeblebrox (Matthias Hopf), Veröffentlicht am 20.12.2012, 08:50
Lang erwartete, heiß diskutiert und endlich ist er da: Seit einer Woche läuft Der Hobbit – Eine unerwartete Reise bei uns in den Kinos. Halb Deutschland strömte am Wochenende in ein entsprechendes Lichtspielhaus, um die Rückkehr von Peter Jackson (King Kong) nach Mittelerde zu erleben – ganz egal, ob im klassischen 2D, der 3D-Version oder sogar mit 48 Bildern pro Sekunde. Die Vorpremieren waren ausverkauft und auch ansonsten sorgten Hobbits, Orks sowie Zwerge für reichlich gefüllte Säle. Höchste Zeit also für uns, ein erstes Fazit zu ziehen. Wir haben uns auf moviepilot umgeschaut, was die Community zum Film sagt, wie ihn die Kritiker aufgenommen haben und natürlich darf die Nennung vieler Zahlen an dieser Stelle auch nicht fehlen. Wie hat euch das Abenteuer mit Martin Freeman (Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis), Ian McKellen (The Da Vinci Code – Sakrileg) und Andy Serkis (Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der ‘Einhorn’) gefallen?
Was haltet ihr von Peter Jacksons Der Hobbit? (13 Bilder)
Der Hobbit – Eine unerwartete Reise an den Kinokassen
Der offizielle Kinostart erfolgte hierzulande am 13. Dezember 2012. Trotzdem war der Fantasy-Blockbuster – wie eigentlich jeder andere Film auch – schon ab Mittwoch in zahlreichen Vorpremieren zu sehen. In den USA war anschließend im Box-Office-Report des Wochenendes von einem stolzen Einspielergebnis von 84,8 Millionen US-Dollar die Rede, was gleichzeitig auch der erfolgreichste Dezemberstart eines Kinofilms überhaupt darstellt. Auch in Deutschland schlug Der Hobbit – Eine unerwartete Reise ein wie eine Bombe und übers Wochenende strömten 1,1 Millionen Zuschauer ins Kino. Der kommerzielle Erfolg ist bereits gesichert, allerdings schneidet der erste Teil der Hobbit-Trilogie unterm Strich trotzdem schlechter ab als Der Herr der Ringe: Die Gefährten, Der Herr der Ringe: Die zwei Türme und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs. Ausschlaggebend dafür sind allem Anschein nach die Aufschläge für Überlange sowie 3D, die den Film derart nach vorne pushen. Diese führen zwar zu schwarzen Zahlen, unterm Strich haben sich aber trotzdem weniger Zuschauer den Film angesehen.
Der Hobbit – Eine unerwartete Reise in Zahlen & Fakten
2539 Community-Bewertungen mit einem Durchschnittwert von 7,9
45 Kritiker-Bewertungen mit einem Durchschnittwert von 7,4
326 Liebhaber
20 Hasser
293 Kommentare
(Stand 18. Dezember 2012)
Unsere drei liebsten Kommentare zu Der Hobbit – Eine unerwartete Reise
Fazit: Ein Film, der sehr opulent daherkommt. Für Fantasy-Fans bestimmt ein absolutes Muss und der beste Film seit Jahren, aber für alle, die Herr der Ringe wegen seiner „irgendwie nicht so richtig Fantasy-Art“ gemocht haben, die werden hier so ihre Probleme haben. Außerdem kommt der Film, zumindest für sich allein stehend, nicht über optisch sehr schönes Popcorn-Kino hinaus. Sicher kein schlechter Film, ich für meinen Teil bin aber (und darum geht es ja in dieser subjektiven Kritik) schon ein wenig enttäuscht. (kobbi88)
Peter Jackson hat eindrucksvoll geschafft, woran Kollege George Lucas 1999 relativ kläglich gescheitert ist: Einen in sich stimmigen, der “alten” Trilogie in nichts nachstehenden Auftakt der Prequel-Trilogie zu drehen. Neun Jahre sind vergangen, seit ich das letzte Mal mit leuchtenden Augen den Kinosaal verlassen habe, seit ich wie ein kleiner Junge komplett überwältigt von Jacksons fantastischer Welt anfangen wollte, elbisch zu lernen und Schwertkampf zu üben. Das schwierige Unterfangen, knapp zehn Jahre später an diesen ganz besonderen, magischen Mikrokosmos anzuknüpfen und die neue Trilogie homogen mit ihm zu verbinden, meistert Jackson absolut großartig und scheinbar mühelos. Schon bei den ersten Tönen von Howard Shores “Shire”-Theme fühlt man sich irgendwie zuhause und wundert sich, wie schnell die letzten neun Jahre scheinbar verstrichen sind. (Le Samourai)
Die Landschaftsaufnahmen sind gewohnt großartig; die reichhaltige Flora und Fauna Neuseelands wurde wieder in spektakulären Bildern festgehalten. Etwas schade ist, dass Peter Jackson vor allem bei den Orks auf die detailreichen Masken verzichtet hat und nun der sicherlich weit fortgeschrittenen CGI-Abteilung den Vorrang gelassen hat. Nicht falsch verstehen, die Animationen sind auf allerhöchstem Niveau – dennoch waren die ‘alten’ Orks im wahrsten Sinne des Wortes etwas griffiger. Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Score von Howard Shore: Einfach genial wie der Herr über die Kapelle neue Themen mit den alten verbindet, sodass diese eine musikalische Symbiose erster Güte eingehen. Nicht umsonst schreibe ich diese Worte gerade zu den Klängen des Films. (Sheeeeep)
Drei Kritiker-Meinungen zu Der Hobbit – Eine unerwartete Reise
Serkis macht The Hobbit zu allem, was Sie erwartet haben – eine Fantasie mit der Kraft, Sie bis in Ihre Träume zu verfolgen. Wirklich schade, dass der Film so lange braucht, um dorthin zu kommen. (Peter Travers, Rolling Stone)
„Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ ist je nach persönlicher Erwartungshaltung und Vorkenntnissen ein erster vielversprechender Schritt für eine – zu lang geratene – aber adäquate Buchverfilmung. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass der Film in fast allen Bereichen massiv über das Ziel hinaus schießt. Technisch, narrativ, strukturell. „Der kleine Hobbit“ wurde zu einem Moloch hochgezüchtet der inhaltlichen und kommerziellen Blockbustermaßstäben gerecht werden muss. Es war ein Geschenk, dass Peter Jackson seine „Der Herr der Ringe“-Verfilmung entgegen erster Planungen als Trilogie anlegen durfte. Nun kommt jedoch die Quittung in Form eines überlangen, überfrachteten Epos, das gestrafft über soviel mehr Potential verfügen würde. (Orlindo Frick, OLOsBLOG)
Die leidlich harmonische Konstellation der schrulligen Protagonisten bietet wenig Fläche für eine emotionale Bindung. Man mag die Wahl des Briten Martin Freeman („Per Anhalter durch die Galaxis“) zum liebenswerten Hauptdarsteller nicht anzweifeln, doch er spielt den jungen Bilbo Beutlin auch etwas sperrig und albern, wie dieser nun mal ist. Das Meiste bleibt an Ian McKellen alias Gandalf hängen, der sich aber elegant aus der Affäre zieht. Ebenso fehlt der gewisse Druck, unter dem die Bande ihr Ziel erreichen muss. Diesen versucht Regisseur und Co-Autor Jackson zwar immer wieder aufzubauen, doch keine zusammenhaltende Kraft verhindert, dass das große Abenteuer wie eine Aneinanderreihung vieler kleiner Abenteuer wirkt. De facto vermisst der Fan schnell die Düsternis eines „Die Gefährten“, „Die zwei Türme“ oder „Die Rückkehr des Königs“. […] Aber wie man es auch betrachtet, nach wie vor kann Peter Jacksons Epen so schnell niemand das Wasser reichen. (Philipp Stroh, Wie ist der Film?)
Wie hat euch Der Hobbit – Eine unerwartete Reise gefallen?
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Kommentare
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pentafuchs Sat, 22 Dec 2012 09:58:07 -0000
Kommentar löschenhätte kaum besser sein können
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The Director Fri, 21 Dec 2012 23:51:53 -0000
Kommentar löschenmicht hat gestört, dass sich PJ im hobbit so oft selbst kopiert hat. zu vieles erinnert SEHR stark an die gefährten, von einzelnen einstellungen bis hin zur ganzen dramaturgie. dadurch wirkt der hobbit leicht konstruiert. und in hobbingen war mir "zu wenig los", also man hat neben bilbo kaum hobbits gesehen. da kommt leider kein heimweh-feeling auf. is mir außerdem egal, ob ein film buchgetreu ist, der film muss als film überzeugen, da geb ich einen feuchten dreck auf die vorlage. dieser film hat bei mir alles in allem einen sehr guten nachgeschmack hinterlassen. man hat gemerkt, dass im gegensatz zu herr der ringe unterschiedliche handlungsstränge fehlen, aber die kann und muss man sich nunmal nicht aus dem hut zaubern, denn im gegensatz zum HdR herrscht im hobbit noch friede freude eierkuchen. auf dem weg zu teil 3 erwarte ich dann eine steigerung diesbezüglich. ansonsten wurde aus dem buch mehr rausgeholt, als möglich war (geht das?) also wenn man hier jemandem vorwürfe machen will, dann dem guten alten tolkien (und zwar für gar nichts) ^^
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jessi.schuld Fri, 21 Dec 2012 18:04:04 -0000
Kommentar löschenIch finde den Film toll.
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pablo774 Fri, 21 Dec 2012 15:41:51 -0000
Kommentar löschenViele schreiben, der Film sei zu lang. Das ist wohl eine subjektive Empfindung derer, die weder Fans der Buchvorlage sind, noch die Trilogie mögen, oder einfach gar nichts mit dem Genre anfangen können.
Was soll man sagen, der Film ist ziemlich buchgetreu aber zu kurz. Ich finds ne Sauerei, dass die Ratezene mit Gollum so kurz war! 2 oder 3 Rätsel aus dem Buch kamen gar nicht vor. Die Zwerge sind toll, aber sie hätten mehr und längere Dialoge bekommen sollen. Auch hätte ich gern die Szene mit dem Weißen Rat etwas länger und detailreicher. Hoffentlich dann in der extended edition. Einige wenige Änderungen im Plot fand ich nicht unbedingt notwendig, dienten wohl der Straffung, damit sich keiner beschwert er sei zu lang.
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Smiyax Fri, 21 Dec 2012 18:28:23 -0000
Antwort löschenAlso ich bezeichne mich selbst als Tolkienfan, kenne das Buch (wobei ich fairer Weise sagen muss, dass ich es von Tolkiens Werken als eines der schwächsten empfinde) und finde den Film trotzdem zu lang.
Einige Szenen (z.B. die Steinriesen, der Weiße Rat, Radagast, ...) kommen nicht nur im Buch nicht vor (was an sich nicht so schlimm wäre), sondern ergeben auch dramaturgisch wenig Sinn und haben zumindest bei mir den schalen Beigeschmack hinterlassen, die Handlung auf Teufel komm raus auf drei überlange Filme zu trimmen, um "angemessen" an die Herr der Ringe-Trilogie anzuschließen.
Den Aufstieg Saurons miteinzubinden halte ich ja nicht für so verkehrt, allerdings mangelt es bisher an einer genügenden Verbindung der Handlungsstränge.
"Der Hobbit" ist in seiner Weise eine durchaus gelungene Geschichte - nur meiner Meinung nach ganz eindeutig nicht der Stoff für ein derart episches Fantasyspektakel, wie Peter Jackson es inszeniert hat. Es ist und bleibt ein Kinderbuch (was nicht heißt, dass es nicht für Erwachsene ebenso empfehlenswert ist - bevor alle aufschreien ;-)), das mehr mit Witz und Charme (und Kürze ^^) besticht als mit der fantastischen düster-schönen Stimmung und den großen Gefühlen (und Schlachten), die Herr der Ringe ausmachen.
Trotz teilweise gelungenem Humor scheint Peter Jackson aber leider eher letzteres daraus basteln zu wollen und scheitert dabei schon an der für eine epische Überlänge-Trilogie mangelnden Handlung.
Ist natürlich nur meine Meinung. Aber immerhin kann ich von mir behaupten, sowohl das Buch gelesen zu haben, als auch Fan der Trilogie (und von Tolkien allgemein) zu sein.
pablo774 Fri, 21 Dec 2012 20:47:06 -0000
Antwort löschenDu hast ja echt, die Einbindung Saurons ist nicht perfekt gelungen, aber es geht ja in Teil 2 noch weiter, und ich bin froh, dass sie es überhaupt mit einbringen.
Im übrigen kommen die Steinriesen im Buch definitiv vor, -ich würds sogar mit Seitenzahl und Zeile beweisen wenn ich nur wüsste welche Ausgabe du hast- ebenso der Weiße Rat und sein Kampf gegen Sauron, definitiv, und auch Radagast wird zumindest 1mal erwähnt.
Wer nicht vorkommen sollte ist Azog, der war in Tolkiens Schriften schon in der Schlacht im Schattenbachtal, die übrigens sehr bildgewaltig und fabelhaft dargestellt wurde, von Thorin getötet worden - hier wurd ihm nur ein Arm abgehackt.
Auch beim Thema Hexenmeister von Angmar und Dol Guldur gibt es einige Anachronismen, so war es dem Rat bereits 80 Jahre oder so vor der Fahrt zum Erebor bekannt, dass Sauron in Dol Guldur verweilt und Ringe der Macht einsammelt und nach Isidurs Erben sucht - Gandalf hat dort damals schließlich von Thorins Vater den Schlüssel und die Karte bekommen kurz bevor dieser starb . Man kann aber nicht alles zeitlich 100% korrekt in einen Film packen, also verschiebt man die Tolkien'sche Zeitleiste wie es halt passt (find ich auch nicht so schlimm, ist schließlich ein Film,man kann's auch übertreiben mit dem Purismus).
Ich bin jedenfalls froh dass Jackson die gesamte Mittelerde-Chronologie abklappert und uns alles was halbwegs passt hier präsentiert, ich war überrascht Gandalf von Ungoliant reden zu hören; so viele Dinge die ich toll fand, am besten der Prolog über den Niedergang von Thrórs Reich.
Smiyax Fri, 21 Dec 2012 22:01:27 -0000
Antwort löschenAn die Stelle mit den Steinriesen kann ich mich wirklich nicht erinnern (die kommen ja auch sonst nirgends bei Tolkien vor). Ist aber natürlich gut möglich, dass er sie erwähnt hat - aber ich glaube kaum, dass sie eine eigene Szene hatten (bzw. für die Handlung irgendwie relevant waren). Und ein Buch ist halt einfach ein anderes Medium als ein Film, wo normalerweise aus gutem Grund nicht jede stimmungsfördernde Beschreibung als eigene Szene verfilmt wird.
Es ist natürlich Geschmackssache - aber man merkt schon, dass der Hobbit mit seinen 300 Seiten hier genauso viel Zeit bekommt wie der Herr der Ringe mit insgesamt über 1000.
Dass Dinge wie der Kampf des Weißen Rats gegen den Nekromanten oder die Schlachten im Schattenbachtal erwähnt im Buch erwähnt wurden (aber nur am Rande mit nicht mehr als ein, zwei Sätzen), ist wahr, nur war es schon dort ein Problem, dass diese Dinge eigentlich nicht wirklich mit der Handlung harmonieren. Sie wurden ja auch erst später von Tolkien eingefügt, nachdem sich Herr der Ringe (ursprünglich als Kinderbuch-Fortsetzung des Hobbits gedacht) über Jahre hinweg zu dem entwickelt hatte, was es nun ist.
Aus diesen spärlichen und eher notgedrungenen späteren Einwürfen nun eine eigene Handlungslinie zu kreieren, um der eigentlich humoristischen Handlung einen epischen und düster-dramatischen Hauch zu verleihen, scheint mir persönlich eben etwas unglücklich.
Aber natürlich ist das meine Meinung - die, muss ich ehrlich sagen, nicht allzu viele in meinem Bekanntenkreis teilen. (Interessant fand ich z.B., dass meine Begleiter, die allesamt das Buch und einige auch die Herr der Ringe-Filme nicht kannten, den Film um einiges kurzweiliger fanden als ich, obwohl ich das Buch eigentlich mochte. Es liegt also offenbar nicht nur am Vorwissen oder einer bereits vorhandenen Vorliebe.)
TheBruceWayne Fri, 21 Dec 2012 22:12:50 -0000
Antwort löschen@pablo774 Ich meine das war doch sogar der Dain nicht Thorin der Azog getötet hat ?
pablo774 Fri, 21 Dec 2012 23:25:42 -0000
Antwort löschen@Bruce ja, stimmt, haha gut aufgepasst, du Tolkienexperte^^ Dáin Eisenfuß hat ihn getötet und Thrór gerächt. Vielleicht wird das auch im Film so sein, aber denke eher es wird Thorin sein.
@Smiyax Dazu muss man sagen, dass beide Geschichten einen Zeitraum von 1 Jahr erzählen; die Reise zum Erebor dauerte in etwa so lang wie die zum Schicksalsberg. Alles in allem sehr viele Parallelen, viele Leute laufen, und laufen wochenlang zu irgendeinem Berg und bestehen dabei Abenteuer.Der entscheidenede UNterschied ist, dass der Hobbit viel weniger Details hat und deshalb kürzer ist. Die Betonung, dass es ein Kindebuch ist, finde ich aus filmischer Sicht unrelevant.
Ich finde es wie gesagt sehr OK dass Jackson sich auch auf die von Tolkien im Nachhinein eingefügten Zeilen konzentriert. Dir scheint es unglücklich, ich bin darüber sehr glücklich, auch wenn ich einsehe dass da einiges besser ginge. Aber das Problem ist nicht dass er zu lang ist. Jackson hatte ja auch im Vorfeld angekündigt, sich im Film mit Passagen aus den Anhängen des Herrn der Ringe zu befassen, u.a. das Kapitel "Über Durins Volk", und nicht nur den eigentlichen Hobbit Roman zu verfilmen, auch schon bevor es zur Dreiteilung kam. 2 Filme wären mir auch lieber, ich hätte nichts gegen 4,5 Stunden Hobbitkino.
Ich war übrigens mit 2 Leuten im Kino die mit Tolkiens WElt gar nichts anfangen können, eine hat sich tierisch gelangweilt und fand alles total unreal, schlechte Kameraführuing, zu intensive Farben, zu kindisch, aber die andere fand ihn total gruslig und fragte am Ende: "Was, schon rum? Das waren doch nie im Leben 3 Stunden. "
Ich könnt noch stundenlang plaudern, aber nun genug :D
pablo774 Fri, 21 Dec 2012 23:30:03 -0000
Antwort löschen@Smiyax ein kleiner Nachtrag zum Thema Riesen bei Tolkien. IN der Tat kommen diese FAST nur beim Hobbit vor, aber auch woanders ist von "Riesen" die Rede; dachte mir vielleicht ist das interessant für dich http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Riesen
HulktopF Fri, 21 Dec 2012 15:33:12 -0000
Kommentar löschender storyaufbau war sehr gehetzt und nicht ausbalanciert, man hetzte von szene zu szene zu szene, und die steingiganten waren so fehl am platz und machten storytellingtechnisch überhaupt keinen sinn,es fehlten einfach die richtig großen momente,oder eher die kleinen? es ist schwer zu sagen, jedoch war alles was ich gesehen habe,wennauch etwas konfus im aufbau doch mehr als zugfriedenstellend. ich habe den film gerne verfolgt und freue mich schon auf den nächsten part.
btw, der film hat mich wieder so spitz auf die ur trilogy gemacht dass ich sie mir die tage danach nochmal geben musste :D
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ShayaNova Fri, 21 Dec 2012 10:53:06 -0000
Kommentar löschenmir fehlen die charismatischen schauspieler aus HdR. so kommt mir das nur wie ein dröger abklatsch vor.
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TheBruceWayne Fri, 21 Dec 2012 22:13:58 -0000
Antwort löschenFandest duThorin nicht charismatisch ?Auf jeden fall war er Charismatischer als Aragorn in die Gefährten der sich vor seinem Schicksal steubt.
ShayaNova Sat, 22 Dec 2012 10:55:02 -0000
Antwort löschenoffensichtlich nicht, sonst hätte ich nicht geschrieben, was ich geschrieben habe ;)
TheBruceWayne Thu, 20 Dec 2012 20:03:02 -0000
Kommentar löschenWar schon zum 2ten Mal und abgesehen von den nervigen Kiddies die in jede wichtige Szene reinlabberten und dem Popkornfresser links neben mir wars auch beim 2ten Mal ein unglaubliches Erlebins.Der Hobbit ist zwar nicht epischer aber magischer als HDR.Absolutes Meisterwerk der Fantasy.
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Aluca Fri, 21 Dec 2012 14:53:25 -0000
Antwort löschenDen Popcorn-Fresser links neben mir hatte ich auch. Und wie der reingehauen hat, war vermutlich die Aufregung xD
TheBruceWayne Fri, 21 Dec 2012 15:24:25 -0000
Antwort löschenIch war so aufgeregt das ich meine Tüte am Ende noch komplett voll hatte :)
Aluca Fri, 21 Dec 2012 18:25:47 -0000
Antwort löschenDann muss der Film definitiv etwas richtig gemacht haben :D
The Nick Sat, 22 Dec 2012 01:47:30 -0000
Antwort löschenIch hab mich die ganze zeit gefragt, warum der Trottel neben mir sein Popcorn nicht essen will.
Optimus Daim Sat, 16 Feb 2013 16:12:25 -0000
Antwort löschenAus diesem Grund bevorzuge ich Weingummi...Die machen so gut wie keine Geräusche. Und in die Tüte lang ich immer sehr, sehr geräuscharm. Abgesehen davon. Ein Meisterwerk der sein EIGENEN PLATZ in der Filmgeschichte einnehmen wird. Genau wie Lord of the Rings...
Thorey Thu, 20 Dec 2012 18:55:35 -0000
Kommentar löschenIch kenne das Buch nicht, aber Buch ist ja bekanntlich Buch und Film ist Film. Nun ja, also "Der Hobbit" kommt für mich in allen Belangen nicht ansatzweise an "HdR" ran. Das liegt zum einen daran, dass meine Erwartungen zu hoch waren, ich nicht wusste, dass der Hobbit ein Kinderbuch ist und zum anderen lag es an den 48 Bildern pro Sekunde. Es mag gut sein, dass meine Bewertung deutlich besser ausfallen würde, wenn ich mir den Film noch mal in 2D und mit 24fps anschauen würde. Nichts desto trotz fehlt mir einfach die Atmosphäre, die den Zuschauer zu verzaubern vermag. Ich persönlich bemerkte keine emotionale Bindung zu den Charakteren, was ja auch an den bescheidenen Schauspielkünsten liegen kann. In meinen Augen haben die altbekannten Gesichter stark nachgelassen, die neuen kamen gar nicht erst zu Zuge. Ich erhoffe mir vom nächsten Teil wesentlich mehr Atmosphäre, es darf gerne düsterer sein.
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LiquidSun Thu, 20 Dec 2012 17:41:27 -0000
Kommentar löschenIch bin mir sicher wäre der Film nicht in 48bps angelaufen, wäre er wie damals HdR angelaufen in 2D und in normaler Bildqualität, ja dann wären die möchtegern Kritiker verstummt und auch Steve Wonder hätte gesehen wie Fantastisch dieser Film in allen belangen ist. Es ist dem Buch so nahe wie sont kein anderer Film, Peter Jackson und seine Frau Fran haben mal wieder ein Meisterwerk kreiert, dieser Film macht einfach Spass und man taucht für 3std. in eine Welt voller Abenteuer.
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Brennegan Fri, 21 Dec 2012 08:35:28 -0000
Antwort löschenKann ich so nicht ganz unterschreiben :) Ich hab ihn (dank meines tollen Glücks beim Vorbestellen von Karten) erst in 2D geschaut und trotzdem waren da viele Sachen, die einfach nicht toll waren. Trotzdem ist der Hobbit ein grundsätzlich schöner Film, der auch eine Menge Spaß macht, und zumindest in meinen Augen auch mit seinen Problemen eine Steigerung zum letzten Teil des Herrn der Ringe.
il padrino Thu, 20 Dec 2012 17:22:53 -0000
Kommentar löschenJap, den muss ich mir unbedingt noch anschauen.
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janick.gootz Thu, 20 Dec 2012 15:57:46 -0000
Kommentar löschenMeine absolute Lieblingsszene war die, als Bilbo überlegt Gollum zu töten! Dieser Moment ist soo magisch und eine so wichtige Stelle, die Auswirkungen auf ALLE anderen Hobbit und HDR Teile hat! Unglaublich gut gemacht und das alles ohne Worte!
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Pharazon Thu, 20 Dec 2012 16:49:35 -0000
Antwort löschenGing mir genauso. Auch das Rätsel Duell hatte eine solche Intensivität, das ich wirklich gänsehaut bekam.
karma-karman Thu, 20 Dec 2012 17:40:59 -0000
Antwort löschenIn der Tat großartig. Für sowas wurde Kino erfunden!
janick.gootz Thu, 20 Dec 2012 18:09:35 -0000
Antwort löschenBesonders toll finde ich den wechsel der Gesichtsausdrücke von Bilbo und Gollum und dann setzt noch die wunderschöne Musik ein und Frodos Frage an Gandalf (HDR 1: Warum hat Bilbo Gollum nicht getötet als er die Chance dazu hatte?) wird beantwortet (Gandalf: Aus Mitleid)!
HulktopF Fri, 21 Dec 2012 15:37:14 -0000
Antwort löschenworauf ich mich freue ist dass der ring hoffentlich auswirkungen auf bilbos verhalten haben wird.
jacker Thu, 20 Dec 2012 14:44:50 -0000
Kommentar löschenIch werde doch tatsächlich immer gespannter :)
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Schlopsi Thu, 20 Dec 2012 14:05:03 -0000
Kommentar löschenMich hat der Hobbit wirklich umgehauen. Sehr schöne Landschaftsbilder, eine fantastische Besetzung(!), die Musik (Misty Mountains (Cold) läuft in Dauerschleife...), wohl dosierte ruhige und wiederum actionlastige Szenen in einem schönen Wechselspiel. Das Einzige was mich wirklich ein bisschen gewurmt hat, waren die Orks, die besser hätten dargestellt werden können (gerade die Maske oder mehr, CGI) und das Ratespiel mir Gollum. Da hat man schon gemerkt, das es doch arg in die Länge gezogen wurde. Das war schon ziemlich grenzwertig.
Ansonsten ein wirklich toller Film und das sage ich (mal wieder) als nicht gerade Liebhaber der HdR-Filme.
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kobbi88 Thu, 20 Dec 2012 16:11:27 -0000
Antwort löschenMir war das Ratespiel zu kurz, dafür waren für meinen Geschmack die Actionsequenzen zu lange. Wie merkwürdig sich doch die Sichtweisen unterscheiden können ;)
gnipmac14 Thu, 20 Dec 2012 16:19:58 -0000
Antwort löschenIch habe das Buch zwar nicht gelesen, ein Freund sagte mir aber, dass die Gollum-Szene fast eins-zu-eins dem Buch entsprach. Rein vom Gefallen war dies auch meine Lieblingsszene des Films und hätte mir auch noch mehr Gollum gewünscht. Dennoch, denke ich, kann man Dem Film in diesem Fall die Vorlagentreue anrechnen. Um das allerdings sicher behaupten zu können, werde ich demnächst das Buch auch einmal lesen. :D
kobbi88 Thu, 20 Dec 2012 17:34:11 -0000
Antwort löschenich glaub ein oder zwei Rätsel fehlen sogar... die kommen dann in der extended version raus
alena.riha Thu, 20 Dec 2012 13:21:56 -0000
Kommentar löschenDen Kritikern muss ich im Punkt Länge zustimmen und auch, dadurch, dass PJ eigentlich so viel Platz hat, sie das Buch genauer verfilmt hätten können.
Bei einigen Kritikern frag ich mich aber doch...haben sie überhaupt das Buch gelesen?
Das soll nicht böse gemeint sein, doch sollte man anmerken, dass Der Kleine Hobbit, sprich das Buch, eine Abenteuergeschichte ist, wo viele kleine Abenteuer vorkommen bis hin zum richtigen Ziel. Außerdem war es als Kinderbuch gedacht und auch geschrieben, weshalb selbstverständlich das Düstere, was wir aus dem Herr der Ringe kennen, ausfällt, dieser war ja auch für das erwachsene Publikum gedacht.
Jedoch muss auch ich zugeben, dass der Hobbit über weit mehr Potenzial verfügen könnte und eingefleischte Fans noch zufriedener machen könnte.
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Sheeeeep Thu, 20 Dec 2012 12:55:59 -0000
Kommentar löschenUnd meine Mutter hat gesagt aus dir wird nie was ... hat sie auch Recht, aber wenigstens hierher hab ich geschafft :)
Danke!
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CJ1203 Thu, 20 Dec 2012 12:42:00 -0000
Kommentar löschenOptik und viele Handlungsstränge kreieren noch keinen Epos.
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Stormbringer Thu, 20 Dec 2012 14:01:18 -0000
Antwort löschenDer hatte doch lediglich zwei: den Haupstrang um die Zwerge und die kleine Nebenhandlung um den Nekromanten. oO
CJ1203 Sun, 23 Dec 2012 23:50:58 -0000
Antwort löschenIch empfands eher so, als hätte man um den Hauptstrang noch zwei weitere Handlungsstränge (Nekromancer, Azog) hinzugefügt, die dem Filmerlebnis eher schaden. Vor allem jener mit Azog, der sich richtig künstlich anfühlt.
Stormbringer Thu, 20 Dec 2012 12:30:41 -0000
Kommentar löschenDer Film war großartig in allen Belangen. Er liegt auf dem selben Niveau wie Herr der Ringe und zwar auf einem Level, den andere Filme noch erreichen wollen. Den Hobbit kann man gut mit Den Gefährten vergleichen und sind die Vorwürfe über einen zu langen Anfang hinfällig. Der Hobbit ist eben ein Abenteuerfilm und als solcher sollte er auch betrachtet werden.
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Titaneus Thu, 20 Dec 2012 12:26:11 -0000
Kommentar löschenSchon interessant wie viele sich hier äußerst elitär aufspielen und Kritiker verdammen, nur weil diese eventuell anderer Meinung sind oder es überhaupt wagen nach dem Hobbit-Film mehr als nur von Zwölf Uhr bis Mittag zu denken... Kritiker verfolgen den Zwang zu analysieren, andere spielen gerne Federball oder kochen gerne. Die angestrebte Kunst des Kritikers ist es in Worten nachvollziehbar auszudrücken, was die Emotion hergibt, wie sie ausgelöst wird und im besten Fall welche Motivation dahinter steckt, es geht nicht darum einem Zuschauer den Film madig zu machen (meistens nicht). Viele schreiben hier der Hobbit sei so toll und er sei super und so toll... aber warum da so ist, vermögen nur die wenigsten beschreiben zu können.
Die Qualität von Kunst wäre ohne Kritik ja kaum möglich, da irgendwo jeder kritisch urteilt, die einen mehr, die anderen weniger und viele lassen sich auch einfach von Euphorie treiben, soll auch erlaubt sein. Wer einfach nur die eigene Meinung bestätigt haben möchte, sollte sich besser in dieser offenen Welt verstecken oder nur mit Heuchlern umgeben, denn sonst neigt man dazu, die Wertschätzung von Meinung ungerecht zu verteilen - wie gut, dass Kunst eben nicht so einseitig funktioniert und gerade dort Euphorie und Ablehnung den gleichen Wert haben.
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Stormbringer Thu, 20 Dec 2012 13:56:50 -0000
Antwort löschenMein Problem mit den Kritikern war einfach, dass sie versucht haben, den Hobbit an den gängigen "Blockbustern" zu messen. Herr der Ringe damals war ein Meilenstein der Filmgeschichte (oder ist es noch) und da sowohl Regisseur als auch das nahezu gesamte Team wieder anpacken, sollte man den Hobbit größtenteils (!) mit seinem Vorgänger vergleich - natürlich abseits der Story, die war vorgegeben. Und in dieser Hinsicht steht der Hobbit Herr der Ringe in nichts nach: Der Look ist auf selbem Niveau, die Schauspieler sind auf selbem Niveau, die Liebe zum Detail ist auf selbem Niveau, sogar die Überlänge ist auf selbem Niveau. Wieso kommen mir Kritiker dann mit "der Film braucht zu lange, bis er los geht"? Wie ich bereits mehrfach schrieb, haben Die Gefährt anno dazu mal auch so lange gebraucht. Das nur als Beispiel.
karma-karman Thu, 20 Dec 2012 14:25:50 -0000
Antwort löschen"Wer einfach nur die eigene Meinung bestätigt haben möchte, sollte sich besser in dieser offenen Welt verstecken" - Du jammerst hier doch auch herum, dass nicht alle deiner Meinung sind, also was soll dieser Quatsch? Eine Kritik hat schließlich auch das Recht kritisiert zu werden. Oder wo sind wir hier, dass wir alles unkommentiert hinnehmen sollen? o.O
Titaneus Thu, 20 Dec 2012 15:19:19 -0000
Antwort löschenich empfehle die Dinge, die man schreibt vorher zu lesen und erst dann auf den Knopf zu drücken, vor allem, wenn man sich so sicher ist, jetzt das Totschlagargument schlechthin gebracht zu haben... Meine Herren. Hier geht es um keine Meinung, sondern das zulassen von negativer Meinungen überhaupt. Wenn du tatsächlich glaubst, es sei eine Meinung andere Meinungen grundsätzlich nicht anzuerkennen, dann verschließt du die Sachlage schon bevor du überhaupt daran teil nehmen kannst. Als würde jemand versuchen mit Hilfe von demokratischen Wegen, die Demokratie abzuschaffen - das ist weder stringent noch irgendwo logisch. Klar kann Kritik kritisiert werden, so entstehen erst Diskussion, dann doch bitte deduktiver und nicht bloß bei einem einzelnen Thema, bei dem es sich eingebürgert hat, dass allein der Gedanke an Kritik sowas wie Blasphemie wäre. Wenn ich eine Kritik nicht teilen kann, gehe ich darauf ein, was hier ja gar nicht passiert, weil Leute wie du vorher schon dicht machen. Zudem jammere ich nicht herum, ich erkenne die positive, wie auch die negative Kritik am Film an und verbiete niemanden das Wort.
Titaneus Thu, 20 Dec 2012 15:22:36 -0000
Antwort löschen@Stormbringer, aus dem selben Grund, aus dem du es nicht so siehst wie sie: weil sie es so empfinden und manchmal ist die Empfindung gegenüber der Logik vollkommen dominant.
Stormbringer Thu, 20 Dec 2012 15:57:38 -0000
Antwort löschenIch bin an negativer Kritik sehr wohl interessiert , denn ich will die Kritik anderer verstehen. Und dann gegenargumentiere ich auch. So läuft das ;)
Bob Loblaw Thu, 20 Dec 2012 16:01:09 -0000
Antwort löschenNaja... Moviepilot hat oben im Text 3 eher negative Kritikermeinungen ausgewählt (es gab ja auch gute Kritiken), und damit letztendlich die motzenden Kommentare provoziert (und ich bin mir sicher, dass sie sich darüber freuen...)
Eine ganz natürliche Sache, die hier abgeht. Das passiert doch auch, wenn mal eine negative Kolumne zu Dark Knight oder so herauskommt.
Aber im Grunde genommen hast Du recht. Es wird sich aber wahrscheinlich nie ändern.
P.S. Ich suche mir tatsächlich ab und zu Kritiken heraus um meine Meinung zu bestätigen (nach dem Film), oder positive Kritiken um meine Euphorie auf den Film zu steigern. ;)
Titaneus Thu, 20 Dec 2012 16:05:06 -0000
Antwort löschen@Bob Loblaw, daher ist Euphorie oder der sogenannte Hype ja per se nichts schlechtes.
Big Freeze Thu, 20 Dec 2012 21:46:33 -0000
Antwort löschenAlso... ich fühle mich ein wenig angesprochen und möchte richtig stellen: Meine Meinung vom Kommentar unter diesem ist nicht auf irgendeinen Film speziell gemünzt. Zudem ist es natürlich korrekt, wenn Kritiker negative Aspekte (Aspekte die ihnen nicht gefallen haben) hervorheben. Das ist ja auch genauso in den User-Kritiken oben geschehen. Das Kritiker jedoch auf einer solch Sozialwissenschaftlichen-Schiene wie in deinem Kommentar erklärt und heroisch beschrieben arbeiten, finde ich nicht. Ein Unterschied zwischen Kritiker-Meinung und User-Meinung dürfte dir aber aufgefallen sein und ich denke es ist legitim wenn man feststellt, dass viel zu viele Kritiker mit 08/15 Rastern über Filme hinwegfegen. Sowas finde ich dann z.B. uninteressant und daher lese ich lieber User-Kritiken :) Ich hoffe, ich konnte das klarstellen und deinen Verdruss lindern.
Big Freeze Thu, 20 Dec 2012 21:58:18 -0000
Antwort löschen* Mit Meinung meine ich den Teil bezüglich "Kritiker". Der Rest bezieht sich natürlich auf den Film :D
Titaneus Fri, 21 Dec 2012 01:01:37 -0000
Antwort löschenIch unterscheide das so exakt gar nicht, ein Kritiker ist ja fast jeder, der sich zum einen, ein bisschen ausdrücken kann und zum anderen gerne seine Meinung schildert. Ich lese daher auch sehr gerne User-Kritiken und finde es doppelt gut, darauf dann auch sofort reagieren zu können, während bei beruflichen Kritikern das nur selten möglich ist. Aber auch einige, die damit ihr Geld verdienen, verdienen Anerkennung und schreiben wundervolle Kritiken, die ich sogar manchmal lese, obwohl mich der jeweilige Film gar nicht interessiert. Auch der eine oder andere Verriss kann, schmackhaft zubereitet, äußerst erheiternd sein.
Stormbringer Fri, 21 Dec 2012 06:24:09 -0000
Antwort löschenStimme ich dir zu, Titaneus, aber so mancher Kritiker scheint regelrecht überheblich zu sein und verreißt Filme gerne süffisant. Dass der eine oder andere "Kritiker" denkt, er sei es vor dem Herrn, weiß ich aus erster Hand. ;)
Big Freeze Thu, 20 Dec 2012 12:02:05 -0000
Kommentar löschenIn HFR 3D ist der Film bombastisch! Jedem der von 3D bislang entäuscht war sei dieser Film ind der Qualität wärmstens empfohlen. Das nur mal so vorweg :)
Mir gefallen die Kritiker Meinungen auch nicht, scheinen doch zu viele dem fahden Beigeschmack des alltäglichen "Blockbusters" in jede Faser ihres Körpers aufgesogen zu haben und getreu dem Motto 08/15 ist das Lokal der Wahl, runterzurattern, was nicht 08/15 war und sie ergo stört. Ich lese daher auch nur selten Kritiker-Meinungen (eher gar nicht) und viel häufiger eure Moviepilot-User-Kritiken. Die oben aufgeführten sind ein gutes Beispiel. Es ist, eben weil nicht jeder jeden Film kennt und sich als Meister seines Faches tituliert, viel süffiger, spontaner und ehrlicher und eben nicht die erwähnte "Auto-Korrektur", welche auf die Tastatur, über den Computer auf den Monitor gekotztes Raster-Schema darstellt. Das der Film mit 169 Minuten Spielzeit Überlänge hat, ist jedem bewusst der auf das Kinoprogamm geschaut hat und wer sich dafür entschieden hat, ein Ticket zu lösen, geht damit konform. Der Film hat zwar einige längere Passsagen zu überwinden aber wenn ich es insgesamt betrachte, verleiht gerade das dem Film auch Atmosphäre und zieht einen in diesen detaillierten Kosmos. Zudem wird jedem der das Buch gut fand eine Überlänge entgegen kommen, weil so ziemlich alles abgehandelt wird. Das das Bild klasse ist, habe ich bereits geschrieben und auch Kostüme und schauspielerisches Talent setzen genau da an, wo mit Der Herr der Ringe ein kolossaler Meilenstein gepflanzt wurde. Ich kann den Film uneingeschränkt empfehlen außer eben denen, die nicht gern im Kino sitzen. Die holen sich besser die DVD :)
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The Nick Thu, 20 Dec 2012 12:27:46 -0000
Antwort löschenSehe ich auch so, bis auf das man diesen Film wirklich im Kino gesehen haben muss! Allein die Wucht und Qualität kommt erst im Kino richtig rüber. Der Hobbit ist, wie Avatar, einer der letzten Filme in unserem Zeitalter, die Grund geben ihn nicht runterzuladen oder die DVD zu kopieren.
TheBruceWayne Fri, 21 Dec 2012 16:17:21 -0000
Antwort löschenDer hobbit ist 2 Klassen besser als "Avatar"
lukas.assling Fri, 21 Dec 2012 17:12:47 -0000
Antwort löschenDa stimme ich TheBruceWayne zu. Aber ich hasse Avatar auch.
TheBruceWayne Fri, 21 Dec 2012 22:09:20 -0000
Antwort löschenFinde auch das der Hobbit Avatar in der einzigen Sache schlägt die ihn ausmacht.Und zwar die Effekte,nagut ist ja auch älter :)
The Director Sat, 22 Dec 2012 00:03:32 -0000
Antwort löschen"Der Hobbit ist, wie Avatar, einer der letzten Filme in unserem Zeitalter, die Grund geben ihn nicht runterzuladen oder die DVD zu kopieren."
Sooo mies war der Hobbit nun aber nich ;)
The Nick Sat, 22 Dec 2012 01:37:50 -0000
Antwort löschenSorry aber der Satz bezog sich eher darauf, dass es sich lohnt ihn im Kino zu sehen und nicht auf die Blu-ray zu warten oder andere Alternativen zu nutzen. Mal abgesehen davon, dass ich Avatar auch schrecklich kalkuliert finde und der einzige Grund damals war ihn zu sehen, weil ich dieses 3D mal Ausprobieren wollte. Genau wie ich die hfr Version sehen wollte, denn man muss sich doch selber ein Urteil bilden worüber da alle reden.
jacob.maehljensen Thu, 20 Dec 2012 11:58:13 -0000
Kommentar löschenIch fand den Film super.
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FordFairlane Thu, 20 Dec 2012 11:52:09 -0000
Kommentar löschenIch bin auch kein sehr großer Fan der "Herr der Ringe" Reihe und auch "Der Hobbit" interessiert mich soviel wie Frauengolf, doch das heißt nicht das ich anderen es nicht gönne sich den Film anzusehen. Was mich aber einfach sehr stört bei "Peter Jackson" ist, dass jeder Film von ihm hochgelobt wird als gebe es kein Morgen. Viele geben hier 10 Punkte, obwohl sie ihn noch nichteinmal gesehen haben, viele wissen was ich meine. Sowas bestärkt einen geradezu diese Filmreihe nicht zu mögen, denn was ich überhaupt nicht austehen kann ist, wenn ein Film viel zusehr gehyped wird.
Das gleiche könnte ich über den Film "The Dark Knight Rises" sagen, der Film wird gepriesen als sei er Gott oder soetwas. Der Film war in ordnung, mehr aber auch nicht und wer ihn als Offenbarung schildert, der hat wohl noch nicht viele Filme gesehen. Nolan wird so gelobt für den Film, obwohl nur "The Dark Knight" gut war und ein Glückstreffer darstellte, der war halt gut aber nicht mehr.
Was den Massen gefällt, das muss nicht immer mir gefallen!
Und der Hype geht einem sehr auf die Nerven!
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Schlopsi Thu, 20 Dec 2012 13:57:52 -0000
Antwort löschenUnd deswegen pfeif' ich auf die Meinungen zu einem Film. Diese hypenden Bewertungen versuche ich auszublenden und unvoreingenommen ins Kino zu gehen. Und dann entscheide immer noch _ich_ und nicht die anderen, ob _mir_ der Film gefällt, oder nicht.
Aber wenn man gegen einen Film schon vorab eine Abneigung aufgrund der euphorischen Vorbewertungen, etc. entwickelt, dann macht man es auch nicht anders wie diese Leute. Dann geht es halt einfach in die andere Richtung, wenn du verstehst wie ich das meine.
Deswegen: Wenn dich ein Film auch nur ansatzweise interessiert, dann gib ihm 'ne Chance und lass dich nicht abschrecken. Habe ich mit dem Hobbit auch gemacht und er hat mich wirklich beeindruckt, obwohl ich die HdR-Trilogie auch (noch) nicht wirklich ins Herz geschlossen habe ;)
ralf.pietrowski Thu, 20 Dec 2012 11:49:09 -0000
Kommentar löschenIch konnte mir schon nicht vorstellen wie 2 Filme in das kleine Buch passen wir reden ja von Peter Jackson dachte ich, der macht das schon. Der Film ist Super nur halt mithilfe von Protagonisten wie Galadriel die im Busch z.B. nicht vorkommt in die länge gezogen. Man braucht schon sitzfleich dann die eigetnliche Storaý wäre schnell erzählt. Ich finde ein gut gemachter Film über den kleinen Hobbit hätte gereicht und ich hätte mir auch gerne (was ja im dritten Teil dann kommen soll) die Chroniken angeschaut. Ich hoffe aber eigentlich immer noch das dieser Film ähnlich wie die Gefährten nur zum anfüttern war und wir in den nächsten 2 Teilen aus dem Staunen nicht herauskommen werden.
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BatmansSchneider Thu, 20 Dec 2012 11:41:52 -0000
Kommentar löschenGanz ehrlich der Film ist einfach gut....natürlich gab es ein oder zwei sachen die mir persönlich (MIR persönlich wohl bemerkt) nicht so gefallen haben. Z.b also Bilbo mit Golum diese ewwwwige Ratespiel sache durchgezogen hat...ein wenig zu lang für mich ...ansonsten war die umgebung mal wieder wunderschön....die Musik so oder so eine wonne....und ich freue mich sehr auf Teil 2 und 3....2+ für Der Hobbit =)
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Stormbringer Thu, 20 Dec 2012 13:49:59 -0000
Antwort löschenDie Ratespiel-Szene ist eine der besten des Films - und des Buches! :)
BatmansSchneider Thu, 20 Dec 2012 15:44:13 -0000
Antwort löschenFinde ich nicht...war zwar ok aber für mich einfach zu lang...ich fand due troll scene super
huggybaer Thu, 20 Dec 2012 11:28:34 -0000
Kommentar löschenhat mir sehr, sehr, sehr gut gefallen und ich werde ihn nochmal gucken gehen
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kobbi88 Thu, 20 Dec 2012 08:20:13 -0000
Kommentar löschenIch fühle mich sehr geehrt, von euch für euren Artikel ausgewählt worden zu sein, dafür ein Dankeschön, allerdings mit dem dezenten Hinweis, dass mein Name „kobbi88“ ist, mit kurzem „O“ und einem dübbisch fränkisch betonten „Dobbl-B“ ;)
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Beeblebrox Thu, 20 Dec 2012 08:24:03 -0000
Antwort löschenDas tut mir natürlich Leid! Ist verbessert. :)
kobbi88 Thu, 20 Dec 2012 08:28:32 -0000
Antwort löschenKein Problem! So hab ich mal wieder einen Grund gefunden, kleine Aspekte der wunderbaren fränkischen Sprache in der Welt zu verbreiten. Quasi als Unterstützung für den weltberühmten Sprachwissenschaftler Lothar Matthäus, der bereits seit Jahren in dieser (geheimen) Mission unterwegs ist. ;)
MovieMonster Thu, 20 Dec 2012 13:05:48 -0000
Antwort löschen''den weltberühmten Sprachwissenschaftler Lothar Matthäus'' Buahaha ;D
Stormbringer Thu, 20 Dec 2012 13:49:01 -0000
Antwort löschenNoch ein ein Franke! Ich zieh die scheinbar an. :D
kobbi88 Thu, 20 Dec 2012 13:54:26 -0000
Antwort löschenJaja, wir sind überall. Und solange wir den Mund nicht aufmachen, fallen wir nicht mal auf ;)
Stormbringer Thu, 20 Dec 2012 14:03:29 -0000
Antwort löschenKobbi, du wirst mir immer sympathischer. xD
kobbi88 Thu, 20 Dec 2012 15:50:18 -0000
Antwort löschenStormbringer, aber jetzt sag nicht, dass du auch aus Franken bist
Stormbringer Thu, 20 Dec 2012 15:53:41 -0000
Antwort löschenDas nicht, aber Alcuca (oben), meine Freundin. :D
midesp Thu, 20 Dec 2012 08:17:15 -0000
Kommentar löschen"Die leidlich harmonische Konstellation der schrulligen Protagonisten bietet wenig Fläche für eine emotionale Bindung." Hä? Bitte was? So ein empathieloses Geschöpf!
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Titaneus Thu, 20 Dec 2012 11:49:19 -0000
Antwort löschengenauso könnte man dir Naivität oder labile Affekte vorwerfen, nur weil du scheinbar sofort einen Charakter ins Herz schließt, wenn die richtige Musik an der richtigen Stelle ertönt. Scheinbar, weil man das eigentlich nicht aufgrund einer einzelnen Aussage wissen kann.
Narrisch Thu, 20 Dec 2012 12:02:14 -0000
Antwort löschenDiese art der masturbationskritik geht mir auch so wie dir tierisch auf den sack @midesp.
midesp Thu, 20 Dec 2012 13:00:02 -0000
Antwort löschenTitaneus, könnte man, da hast du wohl recht. Muss man aber nicht, wenn man bedenkt, was Peter Jackson da geschaffen hat. Ich würde gerne mal einen vergleichbaren Regisseur sehen, der es schafft den Charakteren so viel Tiefgang zu verleihen, wie es die Autoren des Buches getan haben. Viele Regisseure spiegeln im groben nur die Handlungen wieder anstatt die Persönlichkeiten auszuarbeiten. Nun gut, dann riskiert man eben eine Überlänge (wen stört das eigentlich schon, mal ehrlich?) - wenn man dafür das volle Paket geboten bekommt.
Titaneus Thu, 20 Dec 2012 13:36:10 -0000
Antwort löschen@Narrisch, alles ist bekanntlich Masturbation
@midesp, ich könnte dir wahrscheinlich mindestens 42 Regisseure nennen, die meiner Meinung nach Charaktere und deren Entwicklung besser zeichnen können, als es Jackson vermag. Ich könnte dir aber tatsächlich nicht viele nennen, die einen extrem guten Fantasyfilm schufen. Was Jackson geschaffen hat ist für mich zum Beispiel ein genialer ersten Teil der LotR-Trilogie, einen passablen zweiten Teil mit der wohl atmosphärischsten Massenschlacht der bisherigen Filmgeschichte und einen teilweise extrem kitschigen und nicht enden wollenden dritten Teil, der aber neben aller Kritik, immer noch Spaß macht. Jacksons Charaktere im Hobbit wirken nicht auf jeden so charmant, lustig oder vertraut. Mit keinem einzigen Zwerg fühle ich mich emotional verbunden, und dennoch würde ich mir fehlende Empathie attestieren.
Narrisch Thu, 20 Dec 2012 13:42:24 -0000
Antwort löschenDas hast du von Freud. Nur wird bei Freud immer gerne vergessen das er zugedröhnte Koksnase war desen Erkenntnisgewinn als sehr zweifelhaft einzustufen ist.
Titaneus Thu, 20 Dec 2012 15:28:40 -0000
Antwort löschenEs ist unabhängig von Freud fast logisch. Ich glaube anders würde die Menschheit gar nicht funktionieren. Ich muss manches freilich belachen aber grundsätzlich würde ich ihn nicht aufgrund von Kokain Konsum zum Spinner erklären. Die schönsten Songs wurden unter Drogenkonsum geschrieben ;) Tatsächlich jedoch, sind manche Kritiken der sogenannten Wichserey näher, als andere.
Narrisch Thu, 20 Dec 2012 17:19:48 -0000
Antwort löschenIch erkläre Freud dann zum Spinner wenn er unter Einfluss von Kokain Abhandlungen verfasst hat. Aber er hat ja nicht nur Kokain genommen sondern hatte auch Zeiten in denen er nicht vollgedröhnt war und dann gab es mit Sicherheit ab und an einen Erkenntnisgewinn.
Ob der Song nun schön ist oder nicht hängt auch von der Droge ab.
Mein Bemerkung bezüglich Masturbationskritik bezog sich auf das elequente bewichsen der eigenen Genialität die dann häufig mir der Sache nämlich einer Filmbesprechung nichts mehr zu tun hat.
karma-karman Thu, 20 Dec 2012 08:12:12 -0000
Kommentar löschenDie Kritiker-Meinungen gehen mir mit jedem Satz mehr und mehr auf den Sack. Da schreiben irgendwelche Leute, die von der Geschichte keinen blassen Schimmer haben. Gerade diese Leute sind es aber dann leider, die in der Öffentlichkeit ein bestimmtes Bild vermitteln, das sich dann in den Köpfen festsetzt.
Zum Thema der Film sei zu lang: Der Film nimmt sich Zeit und schafft gerade am Anfang ein wohliges Nostalgiegefühl. Man ist nach 10 Jahren wieder Gast in Mittelerde und wird dementsprechend behutsam wieder eingeführt. Ein direkter Sturz mitten ins Abenteuer hätte sich kein Fan gewünscht. Im Nachhinein wünscht man sich lediglich, dass "Herr der Ringe" 9 Filme gehabt hätte. Für jedes Buch 3. Insofern ist die Länge des Hobbits mehr als angemessen und 3 Filme mehr als sich ein Fan wünschen kann. Ich finde es großartig, dass Nebenfiguren und Schauplätzen mehr Zeit eingeräumt wird. So wird nicht einfach nur das Buch widergegeben, sondern eine Atmosühäre geschaffen. Mittelerde wird (endlich) wieder lebendig!
Und zum Thema, dass der Film weniger düster ist und sich kleine Abenteuer einfach aneinanderreihen: Herrgott, was hat man denn erwartet? Der Hobbit i st ein Märchen für Kinder. Da gehts nun mal ab und zu albern zu und das Abenteuer als solches ist eben linear und sehr einfach gehalten. Trotzdem: Liebevoller als Jackson hätte man das Buch nicht umsetzen können.
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Titaneus Thu, 20 Dec 2012 12:06:31 -0000
Antwort löschenaha, dein positives Bild von diesem Film, welches sich genauso in den Köpfen festsetzen könnte, wärst du populär genug, ist also besser/hat mehr Wert als ein negatives, wenngleich beides bloße subjektive Empfindungen sind?
Zudem, ich brauche von der Geschichte überhaupt nichts zu wissen um mir eine Meinung über den Film zu bilden, nicht einmal, dass es sich überhaupt um eine Buchverfilmung handelt ist relevant. Und das der Hobbit ein Buch für Kinder sei, ist auch nur eine schlechte Ausrede, wenn man Lächerlichkeiten oder fehlende Düsternis, die man ja in den anderen Filmen hatte, entschuldigen möchte.
annika.kraemer.3 Thu, 20 Dec 2012 12:12:27 -0000
Antwort löschenIch finde deine bewertung super ich fand den film auch klasse und bin ein großer tolkien fan ( heißt ich hab so gut wie alles gelesen auch an anhängen und nachrichten aus mittelerde) ich finde es toll das sie nicht nur sich auf die handlung des hobbitbuches beschränkt haben sondern auch aufzeigen was parallel noch passiert und vielen nebencharakteren mehr raum geben wie du sagst =) und an die leute die sagen es ist nich so episch oder so düster wie in hdr kann ich nur sagen das is der HOBBIT wenn ihr hdr sehen wollt geht euch den herr der ringe film holen und guckt euch den an und lasst euch beim hobbit auf ein neues abenteuer in mittelerde ein ;-)
karma-karman Thu, 20 Dec 2012 12:18:16 -0000
Antwort löschen@Titaneus: Hab nie behauptet, dass mein Bild besser ist. Es ist jedoch ein Bild aus einem anderen Blickwinkel, nämlich aus dem Blickwinkel eines Mittelerde-Fans, der knapp 10 Jahre nach HdR wieder im Kino in Mittelerde eintauchen möchte. Wer das nicht will, der empfindet den Hobbit sicherlich als langweilig, zu lang, zu langweilig. Aber das sollte dann auch gesagt werden. Dieser wichtigste Aspekt nämlich, den Fans in jeder Kritik äußern, kommt in sogenannten "professionellen" Kritiken nicht vor. Da wird lediglich gemeckert und bemängelt, ohne überhaupt anzuschneiden, was der Film für eine Wirkung auf einen Mittelerde-Fan hat. Doch wie könnten sie, wenn sie nun mal keinen blassen Schimmer haben?
Und wenn dann wie von dir solche Aussagen kommen, dass Düsternis fehlt, obwohl sie doch in HdR vorkam, dann ist das nun mal schlicht und ergreifend dummes Geschwätz. Nur jemand, der noch nie zuvor etwas vom Hobbit gehört hat, könnte so ein Quatsch als Mangel aufzählen. Und es ist keineswegs eine Ausrede, dass der Hobbit ein Kinderbuch ist, denn genau das ist es nun mal.
Narrisch Thu, 20 Dec 2012 12:21:41 -0000
Antwort löschenErfahrungsgemäß ist es oft nur purer Neid oder Missgunst oder beides weil man nie die Chance erhält Teil so einer Produktionen zu werden.
Matthias.hhn Thu, 20 Dec 2012 12:23:56 -0000
Antwort löschenWenn man außer Acht lassen kann, dass es sich hier um eine Buchverfilmung eines Kinderbuches handelt, kann man meiner Meinung nach auch außer Acht lassen, dass es der Vorgänger zum Herrn der Ringe ist und dann brauch man auch nicht Atmosphäre oder Lächerlichkeiten in Vergleich setzen. Dann könnte man ja quasi nur eine gute Bewertung abgeben, wenn man weder das Buch noch die HdR-Filme kennt? Ich versteh ja, dass sich an dem Film die Geister scheiden, aber wenn man ein solches Projekt in irgendeiner Art bewerten möchte, muss man halt das drumherum auch beachten und da fließen doch beide Meinungen zusammen, oder nicht? Also, dass hier eine andere Atmosphäre herrscht, aber ebenso, dass es halt eine Kinderbuchverfilmung ist... Bei Harry Potter 1 und 2 hat sich auch keiner wegen mangelnder Brutalität beschwert und in den Büchern wird ziemlich explizit erklärt wie beispielsweise der Basilisk seinen Zahn in Harrys Schulter ramt oder ein totes Einhorn entdeckt wird während sich Voldemort daran labt... Nur weil nach dem Herrn der Ringe extrem hohe Ansprüche gestellt wurden, heißt dies doch nicht, dass der Hobbit nicht seinen eigenen, vorlagengetreuen Weg gehen darf?
Titaneus Thu, 20 Dec 2012 13:06:58 -0000
Antwort löschenEs ist ja schlimmer als ich dachte...
Es ist für dich also "dummes Geschwätz"... ? für mich ist es passend, da man ja offensichtlich eine Verbindung beider Filmreihen herstellt. Was will man haben, eine konsequente, lustige und seichte Buchverfilmung oder ein Prequel, welches in seiner Düsternis und Gewalttätigkeit sehr gut zu den bereits vorhandenen Filmen passt? Der Hobbit ist beides nicht. Jetzt Menschen dafür zu steinigen (nichts anderes tust du nämlich) weil sie dieses, auch kommerziell zwingende Kompromiss Jacksons, beides versuchen zu wollen, nicht für funktionierend halten, ist schon sehr herablassend. Ich bin mit dem LotR-Universum sehr gut vertraut und finde es tatsächlich äußerst interessant und dennoch interessiert mich der Hobbit nicht sonderlich, noch nehme ich die Vorlage als Fantasy-Meisterwerk wahr. Genauso ergeht es vielen anderen Kritikern oder denkst du tatsächlich, diese wüssten nicht über diese Welt bescheid. Warum erlaubst du dir zu beurteilen, dass angeblich Fans des Franchise den Film bedingungslos mögen und wie kommst du darauf, was "nicht" in irgendwelchen Kritiken vor käme? Ich muss sagen, du scheinst eine extrem eingeschränkte Weitsicht zu haben, wenn du die Kritiker-Welt in diese polemische kleine Schublade zu stecken versuchst und das alles nur: weil ca 30% davon nicht deiner Meinung sind...
Titaneus Thu, 20 Dec 2012 13:10:14 -0000
Antwort löschen@Matthias.hhn, Info am Rande der Diskussion: die von dir beschriebenen Szenen kommen in der Potter Verfilmung tatsächlich vor, sogar so explizit, dass sie für den deutschen Markt geschnitten wurden, um die entsprechende FSK6 Freigabe zu bekommen. In den Extended Versionen, sind diese Szenen enthalten.
Stormbringer Thu, 20 Dec 2012 13:46:02 -0000
Antwort löschen@Titaneus: Ich muss Karma-Karman recht geben. Als Fan des Franchises hat mein vermutlich eine etwas eingeschränkte Sichtweise, aber als ich die ersten Kritiken gelesen habe, habe ich mich auch gefragt, ob besagte "Kritiker" jemals Die Gefährten gesehen haben. Bis Die Gefährten in Fahrt kommt, dauert sicherlich genauso lang und den Hobbit kann man eben nur mit Herr der Ringe relativieren.
Zur Sache mit dem Prequel: Der Hobbit mag ein Prequel zu Herr der Ringe Trilogie sein, aber dennoch steht er für sich alleine, da er ja "nur" die Vorgeschichte Bilbos ist, der in HdR eine untergordnete Rollen spielt. Der Fund des Ringes ist natürlich ausschlaggebend für die nachfolgende Trilogie, aber das war es auch schon. Ich für meinen Teil empfand den Hobbit-Film, betrachtet man ihn als Adaption eines "Kinderbuches", sehr düster. Natürlich hat er nicht die epischen Ausmaße eines HdR, aber als Abenteuerfilm für sich genommen ist er sehr düster, trotz der Witzeinlagen der Zwerge.
Man kann über den Hobbit sagen, was man will, aber summasummarum spielt dieser Film in einer anderen Liga, als das, was einem an Abenteuerfilmen sonst geboten wird.
karma-karman Thu, 20 Dec 2012 14:18:58 -0000
Antwort löschen@Titaneus: Schön, wie du alles zu verdrehen versuchst. Ich behaupte zu keinem Zeitpunkt, dass Fans den Hobbit bedingungslos mögen. tatsache ist jedoch, dass Fans diesen Film anders wahrnehmen. Der Hobbit ist ein für sich stehender Film, eine Adaption eines Kindermärchens, das nur bedingt mit HdR zu vergleichen ist. Dass Kritiker mit Tolkien vertraut sind spreche ich ihnen ja nicht ab, aber wenn man die Kritiken liest, dann sind sie zumindest nicht mit dem Gefühl vertraut, das Fans haben, wenn sie in Mittelerde eintauchen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Und dass dieser Aspekt völlig außer Acht gelassen wird und dafür nur steril über angebliche Mängel gesprochen wird, ist das, was mich bei diesen Kritiken so ankotzt. Und ja, es ist nachwievor dummes Geschwätz.
Titaneus Thu, 20 Dec 2012 15:44:06 -0000
Antwort löschenleider kann man sich einen Film nur so angucken, wie man ihn sieht, nämlich mit der vollen Breite der eigenen Affekte und ihn dann auch nur irgenwie finden. Es gibt keine Filter, man kann sich irgendwas einreden, aber letztendlich hat man nach dem Film eine Ansicht. Dieses Gefühl von dem du sprichst ist auch unterschiedlich. Klar ist diese Ansicht als Fan der Reihe schon durch die Sympathie verzerrt, gar verfälscht (was Kritiker dir auch vorwerfen könnten) so entsteht natürlich der Verdacht, Jackson hätte irgendwas abliefern können und die Leute hätten es gemocht. Letztendlich kann ich jemanden nicht die Kompetenz absprechen, etwas zu beurteilen, wenn er das, was beurteilt wurde genauso gesehen hat wie du. Und auch der Hobbit muss sich als Kunst/als Film autark den Zuschauern gegenüber stellen. Wie würdest du dich fühlen, wenn ein Kritiker dir Verblendung unterstellen würde, nur weil du eben Fan bist und eher in das Geschehen eintauchen kannst als dieser?
Marco Smud Fri, 21 Dec 2012 08:00:36 -0000
Antwort löschenIch stimme "Titaneus" 100% zu. Mir erging es genauso. Ich habe dem Hobbit mit "Schmerzhaft" bewertet und auch begründet, warum. Ich habe niemanden beleidigt und dennoch hagelte es übelste Kritik. Ein User hat mir sogar einen abwertenden Gästebucheintrag geschrieben. Er meinte, ich sei ein Amatuer-Kritiker und solle das Kritisieren anderen Leuten überlassen.
Tolkien ist zu einem Gott erhoben worden und Peter Jackson zu seinem Diener (der ihm jedoch untreu wurde). Man darf nicht einmal Tolkiens Bücher kritisieren, ohne beschimpft zu werden. Bei den Filmen ist es genauso. Wenn man sagt, daß Tolkien alles von anderen Schriftquellen übernommen hat (geklaut hat), dann heißt es. "Das ist normal, man kann nichts Neues erfinden, das macht jeder." Klaut jedoch ein Autor von Tolkien, dann ist die Aufregung groß.
Christopher Tolkien - ein Sohn Tolkiens - sagte über Peter Jacksons "Der Herr der Ringe Trilogie":
“They gutted the book, making an action movie for 15-25 year olds. And it seems that The Hobbit will be of the same ilk. Tolkien became…devoured by his popularity and absorbed by the absurdity of the time. The gap widened between the beauty, the seriousness of the work, and what it has become is beyond me. This level of marketing reduces to nothing the aesthetic and philosophical significance of this work."
"I could write a book on stupid requests that were made to me. Normally, the executors want to promote the work. [For us], the opposite is true. We want to clarify what is not Lord of the Rings."
Christopher Tolkien sagte voraus, daß der Hobbit von der gleichen Sorte wie "Der Herr der Ringe" sein wird, also nur ein marketing-orientierter Film für eine bestimmte Zielgruppe, bei dem das Buch jedoch baden geht. Und er behielt recht.
Le Samourai Thu, 20 Dec 2012 08:08:16 -0000
Kommentar löschenHuch, danke sehr! <3
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Weiterführendes zum Artikel ?
Der Hobbit - Eine unerwartete Reise
von Peter Jackson, mit Martin Freeman und Ian McKellen
Auf Merkliste
Peter Jackson
Beteiligt an 30 Filmen (als Regisseur, Drehbuch, Produzent, Visual Effects, Akteur, Animation, Special Effects, Schnitt, Make-Up, Kamera, Autor und Ausführender Produzent) und 1 Serien
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Ian McKellen
Beteiligt an 44 Filmen (als Akteur, Drehbuch, Produzent und Lieder) und 3 Serien
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Hi- leider hat der Hobbit mich nicht mitgenommen auf seine Reise.
Weder Spannung noch Gänsehaut feeling, bin ich zu abgeklärt oder was war los?Jedenfalls ist mein fazit:einmal gesehen und gut ist !
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