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Was haltet ihr von Peter Jacksons Der Hobbit?

Beeblebrox (Matthias Hopf), Veröffentlicht am 20.12.2012, 08:50

Seit letzter Woche läuft der lang erwartete Fantasy-Blockbuster Der Hobbit – Eine unerwartete Reise hierzulande im Kino. Zeit ein erstes Fazit zu ziehen und deswegen haben wir geschaut, wie Peter Jacksons Rückkehr nach Mittelerde bei euch an kam.

Wie war Der Hobbit - Eine unerwartete Reise? Wie war Der Hobbit - Eine unerwartete Reise? © Warner Bros.

Lang erwartete, heiß diskutiert und endlich ist er da: Seit einer Woche läuft Der Hobbit: Eine unerwartete Reise bei uns in den Kinos. Halb Deutschland strömte am Wochenende in ein entsprechendes Lichtspielhaus, um die Rückkehr von Peter Jackson (King Kong) nach Mittelerde zu erleben – ganz egal, ob im klassischen 2D, der 3D-Version oder sogar mit 48 Bildern pro Sekunde. Die Vorpremieren waren ausverkauft und auch ansonsten sorgten Hobbits, Orks sowie Zwerge für reichlich gefüllte Säle. Höchste Zeit also für uns, ein erstes Fazit zu ziehen. Wir haben uns auf moviepilot umgeschaut, was die Community zum Film sagt, wie ihn die Kritiker aufgenommen haben und natürlich darf die Nennung vieler Zahlen an dieser Stelle auch nicht fehlen. Wie hat euch das Abenteuer mit Martin Freeman (Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis), Ian McKellen (The Da Vinci Code – Sakrileg) und Andy Serkis (Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der ‘Einhorn’) gefallen?

Was haltet ihr von Peter Jacksons Der Hobbit? (13 Bilder)

Der Hobbit – Eine unerwartete Reise an den Kinokassen
Der offizielle Kinostart erfolgte hierzulande am 13. Dezember 2012. Trotzdem war der Fantasy-Blockbuster – wie eigentlich jeder andere Film auch – schon ab Mittwoch in zahlreichen Vorpremieren zu sehen. In den USA war anschließend im Box-Office-Report des Wochenendes von einem stolzen Einspielergebnis von 84,8 Millionen US-Dollar die Rede, was gleichzeitig auch der erfolgreichste Dezemberstart eines Kinofilms überhaupt darstellt. Auch in Deutschland schlug Der Hobbit – Eine unerwartete Reise ein wie eine Bombe und übers Wochenende strömten 1,1 Millionen Zuschauer ins Kino. Der kommerzielle Erfolg ist bereits gesichert, allerdings schneidet der erste Teil der Hobbit-Trilogie unterm Strich trotzdem schlechter ab als Der Herr der Ringe: Die Gefährten, Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs. Ausschlaggebend dafür sind allem Anschein nach die Aufschläge für Überlange sowie 3D, die den Film derart nach vorne pushen. Diese führen zwar zu schwarzen Zahlen, unterm Strich haben sich aber trotzdem weniger Zuschauer den Film angesehen.

Der Hobbit – Eine unerwartete Reise in Zahlen & Fakten
2539 Community-Bewertungen mit einem Durchschnittwert von 7,9
45 Kritiker-Bewertungen mit einem Durchschnittwert von 7,4
326 Liebhaber
20 Hasser
293 Kommentare
(Stand 18. Dezember 2012)

Unsere drei liebsten Kommentare zu Der Hobbit – Eine unerwartete Reise
Fazit: Ein Film, der sehr opulent daherkommt. Für Fantasy-Fans bestimmt ein absolutes Muss und der beste Film seit Jahren, aber für alle, die Herr der Ringe wegen seiner „irgendwie nicht so richtig Fantasy-Art“ gemocht haben, die werden hier so ihre Probleme haben. Außerdem kommt der Film, zumindest für sich allein stehend, nicht über optisch sehr schönes Popcorn-Kino hinaus. Sicher kein schlechter Film, ich für meinen Teil bin aber (und darum geht es ja in dieser subjektiven Kritik) schon ein wenig enttäuscht. (kobbi88)

Peter Jackson hat eindrucksvoll geschafft, woran Kollege George Lucas 1999 relativ kläglich gescheitert ist: Einen in sich stimmigen, der “alten” Trilogie in nichts nachstehenden Auftakt der Prequel-Trilogie zu drehen. Neun Jahre sind vergangen, seit ich das letzte Mal mit leuchtenden Augen den Kinosaal verlassen habe, seit ich wie ein kleiner Junge komplett überwältigt von Jacksons fantastischer Welt anfangen wollte, elbisch zu lernen und Schwertkampf zu üben. Das schwierige Unterfangen, knapp zehn Jahre später an diesen ganz besonderen, magischen Mikrokosmos anzuknüpfen und die neue Trilogie homogen mit ihm zu verbinden, meistert Jackson absolut großartig und scheinbar mühelos. Schon bei den ersten Tönen von Howard Shores “Shire”-Theme fühlt man sich irgendwie zuhause und wundert sich, wie schnell die letzten neun Jahre scheinbar verstrichen sind. (Le Samourai)

Die Landschaftsaufnahmen sind gewohnt großartig; die reichhaltige Flora und Fauna Neuseelands wurde wieder in spektakulären Bildern festgehalten. Etwas schade ist, dass Peter Jackson vor allem bei den Orks auf die detailreichen Masken verzichtet hat und nun der sicherlich weit fortgeschrittenen CGI-Abteilung den Vorrang gelassen hat. Nicht falsch verstehen, die Animationen sind auf allerhöchstem Niveau – dennoch waren die ‘alten’ Orks im wahrsten Sinne des Wortes etwas griffiger. Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Score von Howard Shore: Einfach genial wie der Herr über die Kapelle neue Themen mit den alten verbindet, sodass diese eine musikalische Symbiose erster Güte eingehen. Nicht umsonst schreibe ich diese Worte gerade zu den Klängen des Films. (Sheeeeep)

Drei Kritiker-Meinungen zu Der Hobbit – Eine unerwartete Reise
Serkis macht The Hobbit zu allem, was Sie erwartet haben – eine Fantasie mit der Kraft, Sie bis in Ihre Träume zu verfolgen. Wirklich schade, dass der Film so lange braucht, um dorthin zu kommen. (Peter Travers, Rolling Stone)

„Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ ist je nach persönlicher Erwartungshaltung und Vorkenntnissen ein erster vielversprechender Schritt für eine – zu lang geratene – aber adäquate Buchverfilmung. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass der Film in fast allen Bereichen massiv über das Ziel hinaus schießt. Technisch, narrativ, strukturell. „Der kleine Hobbit“ wurde zu einem Moloch hochgezüchtet der inhaltlichen und kommerziellen Blockbustermaßstäben gerecht werden muss. Es war ein Geschenk, dass Peter Jackson seine „Der Herr der Ringe“-Verfilmung entgegen erster Planungen als Trilogie anlegen durfte. Nun kommt jedoch die Quittung in Form eines überlangen, überfrachteten Epos, das gestrafft über soviel mehr Potential verfügen würde. (Orlindo Frick, OLOsBLOG)

Die leidlich harmonische Konstellation der schrulligen Protagonisten bietet wenig Fläche für eine emotionale Bindung. Man mag die Wahl des Briten Martin Freeman („Per Anhalter durch die Galaxis“) zum liebenswerten Hauptdarsteller nicht anzweifeln, doch er spielt den jungen Bilbo Beutlin auch etwas sperrig und albern, wie dieser nun mal ist. Das Meiste bleibt an Ian McKellen alias Gandalf hängen, der sich aber elegant aus der Affäre zieht. Ebenso fehlt der gewisse Druck, unter dem die Bande ihr Ziel erreichen muss. Diesen versucht Regisseur und Co-Autor Jackson zwar immer wieder aufzubauen, doch keine zusammenhaltende Kraft verhindert, dass das große Abenteuer wie eine Aneinanderreihung vieler kleiner Abenteuer wirkt. De facto vermisst der Fan schnell die Düsternis eines „Die Gefährten“, „Die zwei Türme“ oder „Die Rückkehr des Königs“. […] Aber wie man es auch betrachtet, nach wie vor kann Peter Jacksons Epen so schnell niemand das Wasser reichen. (Philipp Stroh, Wie ist der Film?)

Wie hat euch Der Hobbit – Eine unerwartete Reise gefallen?


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feuerkopf

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Hi- leider hat der Hobbit mich nicht mitgenommen auf seine Reise.
Weder Spannung noch Gänsehaut feeling, bin ich zu abgeklärt oder was war los?Jedenfalls ist mein fazit:einmal gesehen und gut ist !

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pentafuchs

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hätte kaum besser sein können

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The Director

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micht hat gestört, dass sich PJ im hobbit so oft selbst kopiert hat. zu vieles erinnert SEHR stark an die gefährten, von einzelnen einstellungen bis hin zur ganzen dramaturgie. dadurch wirkt der hobbit leicht konstruiert. und in hobbingen war mir "zu wenig los", also man hat neben bilbo kaum hobbits gesehen. da kommt leider kein heimweh-feeling auf. is mir außerdem egal, ob ein film buchgetreu ist, der film muss als film überzeugen, da geb ich einen feuchten dreck auf die vorlage. dieser film hat bei mir alles in allem einen sehr guten nachgeschmack hinterlassen. man hat gemerkt, dass im gegensatz zu herr der ringe unterschiedliche handlungsstränge fehlen, aber die kann und muss man sich nunmal nicht aus dem hut zaubern, denn im gegensatz zum HdR herrscht im hobbit noch friede freude eierkuchen. auf dem weg zu teil 3 erwarte ich dann eine steigerung diesbezüglich. ansonsten wurde aus dem buch mehr rausgeholt, als möglich war (geht das?) also wenn man hier jemandem vorwürfe machen will, dann dem guten alten tolkien (und zwar für gar nichts) ^^

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jessi.schuld

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Ich finde den Film toll.

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pablo774

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Viele schreiben, der Film sei zu lang. Das ist wohl eine subjektive Empfindung derer, die weder Fans der Buchvorlage sind, noch die Trilogie mögen, oder einfach gar nichts mit dem Genre anfangen können.

Was soll man sagen, der Film ist ziemlich buchgetreu aber zu kurz. Ich finds ne Sauerei, dass die Ratezene mit Gollum so kurz war! 2 oder 3 Rätsel aus dem Buch kamen gar nicht vor. Die Zwerge sind toll, aber sie hätten mehr und längere Dialoge bekommen sollen. Auch hätte ich gern die Szene mit dem Weißen Rat etwas länger und detailreicher. Hoffentlich dann in der extended edition. Einige wenige Änderungen im Plot fand ich nicht unbedingt notwendig, dienten wohl der Straffung, damit sich keiner beschwert er sei zu lang.

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pablo774

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@Bruce ja, stimmt, haha gut aufgepasst, du Tolkienexperte^^ Dáin Eisenfuß hat ihn getötet und Thrór gerächt. Vielleicht wird das auch im Film so sein, aber denke eher es wird Thorin sein.

@Smiyax Dazu muss man sagen, dass beide Geschichten einen Zeitraum von 1 Jahr erzählen; die Reise zum Erebor dauerte in etwa so lang wie die zum Schicksalsberg. Alles in allem sehr viele Parallelen, viele Leute laufen, und laufen wochenlang zu irgendeinem Berg und bestehen dabei Abenteuer.Der entscheidenede UNterschied ist, dass der Hobbit viel weniger Details hat und deshalb kürzer ist. Die Betonung, dass es ein Kindebuch ist, finde ich aus filmischer Sicht unrelevant.
Ich finde es wie gesagt sehr OK dass Jackson sich auch auf die von Tolkien im Nachhinein eingefügten Zeilen konzentriert. Dir scheint es unglücklich, ich bin darüber sehr glücklich, auch wenn ich einsehe dass da einiges besser ginge. Aber das Problem ist nicht dass er zu lang ist. Jackson hatte ja auch im Vorfeld angekündigt, sich im Film mit Passagen aus den Anhängen des Herrn der Ringe zu befassen, u.a. das Kapitel "Über Durins Volk", und nicht nur den eigentlichen Hobbit Roman zu verfilmen, auch schon bevor es zur Dreiteilung kam. 2 Filme wären mir auch lieber, ich hätte nichts gegen 4,5 Stunden Hobbitkino.
Ich war übrigens mit 2 Leuten im Kino die mit Tolkiens WElt gar nichts anfangen können, eine hat sich tierisch gelangweilt und fand alles total unreal, schlechte Kameraführuing, zu intensive Farben, zu kindisch, aber die andere fand ihn total gruslig und fragte am Ende: "Was, schon rum? Das waren doch nie im Leben 3 Stunden. "

Ich könnt noch stundenlang plaudern, aber nun genug :D


pablo774

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@Smiyax ein kleiner Nachtrag zum Thema Riesen bei Tolkien. IN der Tat kommen diese FAST nur beim Hobbit vor, aber auch woanders ist von "Riesen" die Rede; dachte mir vielleicht ist das interessant für dich http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Riesen


HulktopF

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der storyaufbau war sehr gehetzt und nicht ausbalanciert, man hetzte von szene zu szene zu szene, und die steingiganten waren so fehl am platz und machten storytellingtechnisch überhaupt keinen sinn,es fehlten einfach die richtig großen momente,oder eher die kleinen? es ist schwer zu sagen, jedoch war alles was ich gesehen habe,wennauch etwas konfus im aufbau doch mehr als zugfriedenstellend. ich habe den film gerne verfolgt und freue mich schon auf den nächsten part.
btw, der film hat mich wieder so spitz auf die ur trilogy gemacht dass ich sie mir die tage danach nochmal geben musste :D

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ShayaNova

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mir fehlen die charismatischen schauspieler aus HdR. so kommt mir das nur wie ein dröger abklatsch vor.

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TheBruceWayne

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Fandest duThorin nicht charismatisch ?Auf jeden fall war er Charismatischer als Aragorn in die Gefährten der sich vor seinem Schicksal steubt.


ShayaNova

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offensichtlich nicht, sonst hätte ich nicht geschrieben, was ich geschrieben habe ;)


ToruSmiles

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loving it

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TheBruceWayne

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War schon zum 2ten Mal und abgesehen von den nervigen Kiddies die in jede wichtige Szene reinlabberten und dem Popkornfresser links neben mir wars auch beim 2ten Mal ein unglaubliches Erlebins.Der Hobbit ist zwar nicht epischer aber magischer als HDR.Absolutes Meisterwerk der Fantasy.

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TheBruceWayne

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Du Böser du :)


Optimus Daim

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Aus diesem Grund bevorzuge ich Weingummi...Die machen so gut wie keine Geräusche. Und in die Tüte lang ich immer sehr, sehr geräuscharm. Abgesehen davon. Ein Meisterwerk der sein EIGENEN PLATZ in der Filmgeschichte einnehmen wird. Genau wie Lord of the Rings...


Thorey

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Ich kenne das Buch nicht, aber Buch ist ja bekanntlich Buch und Film ist Film. Nun ja, also "Der Hobbit" kommt für mich in allen Belangen nicht ansatzweise an "HdR" ran. Das liegt zum einen daran, dass meine Erwartungen zu hoch waren, ich nicht wusste, dass der Hobbit ein Kinderbuch ist und zum anderen lag es an den 48 Bildern pro Sekunde. Es mag gut sein, dass meine Bewertung deutlich besser ausfallen würde, wenn ich mir den Film noch mal in 2D und mit 24fps anschauen würde. Nichts desto trotz fehlt mir einfach die Atmosphäre, die den Zuschauer zu verzaubern vermag. Ich persönlich bemerkte keine emotionale Bindung zu den Charakteren, was ja auch an den bescheidenen Schauspielkünsten liegen kann. In meinen Augen haben die altbekannten Gesichter stark nachgelassen, die neuen kamen gar nicht erst zu Zuge. Ich erhoffe mir vom nächsten Teil wesentlich mehr Atmosphäre, es darf gerne düsterer sein.

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LiquidSun

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Ich bin mir sicher wäre der Film nicht in 48bps angelaufen, wäre er wie damals HdR angelaufen in 2D und in normaler Bildqualität, ja dann wären die möchtegern Kritiker verstummt und auch Steve Wonder hätte gesehen wie Fantastisch dieser Film in allen belangen ist. Es ist dem Buch so nahe wie sont kein anderer Film, Peter Jackson und seine Frau Fran haben mal wieder ein Meisterwerk kreiert, dieser Film macht einfach Spass und man taucht für 3std. in eine Welt voller Abenteuer.

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Brennegan

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Kann ich so nicht ganz unterschreiben :) Ich hab ihn (dank meines tollen Glücks beim Vorbestellen von Karten) erst in 2D geschaut und trotzdem waren da viele Sachen, die einfach nicht toll waren. Trotzdem ist der Hobbit ein grundsätzlich schöner Film, der auch eine Menge Spaß macht, und zumindest in meinen Augen auch mit seinen Problemen eine Steigerung zum letzten Teil des Herrn der Ringe.


LiquidSun

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:) Passt doch.


il padrino

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Jap, den muss ich mir unbedingt noch anschauen.

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janick.gootz

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Meine absolute Lieblingsszene war die, als Bilbo überlegt Gollum zu töten! Dieser Moment ist soo magisch und eine so wichtige Stelle, die Auswirkungen auf ALLE anderen Hobbit und HDR Teile hat! Unglaublich gut gemacht und das alles ohne Worte!

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janick.gootz

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Besonders toll finde ich den wechsel der Gesichtsausdrücke von Bilbo und Gollum und dann setzt noch die wunderschöne Musik ein und Frodos Frage an Gandalf (HDR 1: Warum hat Bilbo Gollum nicht getötet als er die Chance dazu hatte?) wird beantwortet (Gandalf: Aus Mitleid)!


HulktopF

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worauf ich mich freue ist dass der ring hoffentlich auswirkungen auf bilbos verhalten haben wird.


jacker

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Ich werde doch tatsächlich immer gespannter :)

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Schlopsi

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Mich hat der Hobbit wirklich umgehauen. Sehr schöne Landschaftsbilder, eine fantastische Besetzung(!), die Musik (Misty Mountains (Cold) läuft in Dauerschleife...), wohl dosierte ruhige und wiederum actionlastige Szenen in einem schönen Wechselspiel. Das Einzige was mich wirklich ein bisschen gewurmt hat, waren die Orks, die besser hätten dargestellt werden können (gerade die Maske oder mehr, CGI) und das Ratespiel mir Gollum. Da hat man schon gemerkt, das es doch arg in die Länge gezogen wurde. Das war schon ziemlich grenzwertig.
Ansonsten ein wirklich toller Film und das sage ich (mal wieder) als nicht gerade Liebhaber der HdR-Filme.

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kobbi88

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ich glaub ein oder zwei Rätsel fehlen sogar... die kommen dann in der extended version raus


karma-karman

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@kobbi: Ich hoffe es! :D


alena.riha

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Den Kritikern muss ich im Punkt Länge zustimmen und auch, dadurch, dass PJ eigentlich so viel Platz hat, sie das Buch genauer verfilmt hätten können.
Bei einigen Kritikern frag ich mich aber doch...haben sie überhaupt das Buch gelesen?
Das soll nicht böse gemeint sein, doch sollte man anmerken, dass Der Kleine Hobbit, sprich das Buch, eine Abenteuergeschichte ist, wo viele kleine Abenteuer vorkommen bis hin zum richtigen Ziel. Außerdem war es als Kinderbuch gedacht und auch geschrieben, weshalb selbstverständlich das Düstere, was wir aus dem Herr der Ringe kennen, ausfällt, dieser war ja auch für das erwachsene Publikum gedacht.
Jedoch muss auch ich zugeben, dass der Hobbit über weit mehr Potenzial verfügen könnte und eingefleischte Fans noch zufriedener machen könnte.

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Sheeeeep

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Und meine Mutter hat gesagt aus dir wird nie was ... hat sie auch Recht, aber wenigstens hierher hab ich geschafft :)

Danke!

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Sasaki

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Und das zurecht ;-)


LiquidSun

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hahaha, gratuliere.


CJ1203

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Optik und viele Handlungsstränge kreieren noch keinen Epos.

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Stormbringer

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Der hatte doch lediglich zwei: den Haupstrang um die Zwerge und die kleine Nebenhandlung um den Nekromanten. oO


CJ1203

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Ich empfands eher so, als hätte man um den Hauptstrang noch zwei weitere Handlungsstränge (Nekromancer, Azog) hinzugefügt, die dem Filmerlebnis eher schaden. Vor allem jener mit Azog, der sich richtig künstlich anfühlt.


Stormbringer

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Der Film war großartig in allen Belangen. Er liegt auf dem selben Niveau wie Herr der Ringe und zwar auf einem Level, den andere Filme noch erreichen wollen. Den Hobbit kann man gut mit Den Gefährten vergleichen und sind die Vorwürfe über einen zu langen Anfang hinfällig. Der Hobbit ist eben ein Abenteuerfilm und als solcher sollte er auch betrachtet werden.

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Titaneus

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Schon interessant wie viele sich hier äußerst elitär aufspielen und Kritiker verdammen, nur weil diese eventuell anderer Meinung sind oder es überhaupt wagen nach dem Hobbit-Film mehr als nur von Zwölf Uhr bis Mittag zu denken... Kritiker verfolgen den Zwang zu analysieren, andere spielen gerne Federball oder kochen gerne. Die angestrebte Kunst des Kritikers ist es in Worten nachvollziehbar auszudrücken, was die Emotion hergibt, wie sie ausgelöst wird und im besten Fall welche Motivation dahinter steckt, es geht nicht darum einem Zuschauer den Film madig zu machen (meistens nicht). Viele schreiben hier der Hobbit sei so toll und er sei super und so toll... aber warum da so ist, vermögen nur die wenigsten beschreiben zu können.
Die Qualität von Kunst wäre ohne Kritik ja kaum möglich, da irgendwo jeder kritisch urteilt, die einen mehr, die anderen weniger und viele lassen sich auch einfach von Euphorie treiben, soll auch erlaubt sein. Wer einfach nur die eigene Meinung bestätigt haben möchte, sollte sich besser in dieser offenen Welt verstecken oder nur mit Heuchlern umgeben, denn sonst neigt man dazu, die Wertschätzung von Meinung ungerecht zu verteilen - wie gut, dass Kunst eben nicht so einseitig funktioniert und gerade dort Euphorie und Ablehnung den gleichen Wert haben.

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Titaneus

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Ich unterscheide das so exakt gar nicht, ein Kritiker ist ja fast jeder, der sich zum einen, ein bisschen ausdrücken kann und zum anderen gerne seine Meinung schildert. Ich lese daher auch sehr gerne User-Kritiken und finde es doppelt gut, darauf dann auch sofort reagieren zu können, während bei beruflichen Kritikern das nur selten möglich ist. Aber auch einige, die damit ihr Geld verdienen, verdienen Anerkennung und schreiben wundervolle Kritiken, die ich sogar manchmal lese, obwohl mich der jeweilige Film gar nicht interessiert. Auch der eine oder andere Verriss kann, schmackhaft zubereitet, äußerst erheiternd sein.


Stormbringer

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Stimme ich dir zu, Titaneus, aber so mancher Kritiker scheint regelrecht überheblich zu sein und verreißt Filme gerne süffisant. Dass der eine oder andere "Kritiker" denkt, er sei es vor dem Herrn, weiß ich aus erster Hand. ;)


Big Freeze

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In HFR 3D ist der Film bombastisch! Jedem der von 3D bislang entäuscht war sei dieser Film ind der Qualität wärmstens empfohlen. Das nur mal so vorweg :)
Mir gefallen die Kritiker Meinungen auch nicht, scheinen doch zu viele dem fahden Beigeschmack des alltäglichen "Blockbusters" in jede Faser ihres Körpers aufgesogen zu haben und getreu dem Motto 08/15 ist das Lokal der Wahl, runterzurattern, was nicht 08/15 war und sie ergo stört. Ich lese daher auch nur selten Kritiker-Meinungen (eher gar nicht) und viel häufiger eure Moviepilot-User-Kritiken. Die oben aufgeführten sind ein gutes Beispiel. Es ist, eben weil nicht jeder jeden Film kennt und sich als Meister seines Faches tituliert, viel süffiger, spontaner und ehrlicher und eben nicht die erwähnte "Auto-Korrektur", welche auf die Tastatur, über den Computer auf den Monitor gekotztes Raster-Schema darstellt. Das der Film mit 169 Minuten Spielzeit Überlänge hat, ist jedem bewusst der auf das Kinoprogamm geschaut hat und wer sich dafür entschieden hat, ein Ticket zu lösen, geht damit konform. Der Film hat zwar einige längere Passsagen zu überwinden aber wenn ich es insgesamt betrachte, verleiht gerade das dem Film auch Atmosphäre und zieht einen in diesen detaillierten Kosmos. Zudem wird jedem der das Buch gut fand eine Überlänge entgegen kommen, weil so ziemlich alles abgehandelt wird. Das das Bild klasse ist, habe ich bereits geschrieben und auch Kostüme und schauspielerisches Talent setzen genau da an, wo mit Der Herr der Ringe ein kolossaler Meilenstein gepflanzt wurde. Ich kann den Film uneingeschränkt empfehlen außer eben denen, die nicht gern im Kino sitzen. Die holen sich besser die DVD :)

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The Nick

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Sorry aber der Satz bezog sich eher darauf, dass es sich lohnt ihn im Kino zu sehen und nicht auf die Blu-ray zu warten oder andere Alternativen zu nutzen. Mal abgesehen davon, dass ich Avatar auch schrecklich kalkuliert finde und der einzige Grund damals war ihn zu sehen, weil ich dieses 3D mal Ausprobieren wollte. Genau wie ich die hfr Version sehen wollte, denn man muss sich doch selber ein Urteil bilden worüber da alle reden.


TheBruceWayne

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@The Nick Es sei dir verziehn :)


jacob.maehljensen

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Ich fand den Film super.

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FordFairlane

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Ich bin auch kein sehr großer Fan der "Herr der Ringe" Reihe und auch "Der Hobbit" interessiert mich soviel wie Frauengolf, doch das heißt nicht das ich anderen es nicht gönne sich den Film anzusehen. Was mich aber einfach sehr stört bei "Peter Jackson" ist, dass jeder Film von ihm hochgelobt wird als gebe es kein Morgen. Viele geben hier 10 Punkte, obwohl sie ihn noch nichteinmal gesehen haben, viele wissen was ich meine. Sowas bestärkt einen geradezu diese Filmreihe nicht zu mögen, denn was ich überhaupt nicht austehen kann ist, wenn ein Film viel zusehr gehyped wird.

Das gleiche könnte ich über den Film "The Dark Knight Rises" sagen, der Film wird gepriesen als sei er Gott oder soetwas. Der Film war in ordnung, mehr aber auch nicht und wer ihn als Offenbarung schildert, der hat wohl noch nicht viele Filme gesehen. Nolan wird so gelobt für den Film, obwohl nur "The Dark Knight" gut war und ein Glückstreffer darstellte, der war halt gut aber nicht mehr.

Was den Massen gefällt, das muss nicht immer mir gefallen!
Und der Hype geht einem sehr auf die Nerven!

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Schlopsi

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Und deswegen pfeif' ich auf die Meinungen zu einem Film. Diese hypenden Bewertungen versuche ich auszublenden und unvoreingenommen ins Kino zu gehen. Und dann entscheide immer noch _ich_ und nicht die anderen, ob _mir_ der Film gefällt, oder nicht.
Aber wenn man gegen einen Film schon vorab eine Abneigung aufgrund der euphorischen Vorbewertungen, etc. entwickelt, dann macht man es auch nicht anders wie diese Leute. Dann geht es halt einfach in die andere Richtung, wenn du verstehst wie ich das meine.
Deswegen: Wenn dich ein Film auch nur ansatzweise interessiert, dann gib ihm 'ne Chance und lass dich nicht abschrecken. Habe ich mit dem Hobbit auch gemacht und er hat mich wirklich beeindruckt, obwohl ich die HdR-Trilogie auch (noch) nicht wirklich ins Herz geschlossen habe ;)


ralf.pietrowski

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Ich konnte mir schon nicht vorstellen wie 2 Filme in das kleine Buch passen wir reden ja von Peter Jackson dachte ich, der macht das schon. Der Film ist Super nur halt mithilfe von Protagonisten wie Galadriel die im Busch z.B. nicht vorkommt in die länge gezogen. Man braucht schon sitzfleich dann die eigetnliche Storaý wäre schnell erzählt. Ich finde ein gut gemachter Film über den kleinen Hobbit hätte gereicht und ich hätte mir auch gerne (was ja im dritten Teil dann kommen soll) die Chroniken angeschaut. Ich hoffe aber eigentlich immer noch das dieser Film ähnlich wie die Gefährten nur zum anfüttern war und wir in den nächsten 2 Teilen aus dem Staunen nicht herauskommen werden.

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BatmansSchneider

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Ganz ehrlich der Film ist einfach gut....natürlich gab es ein oder zwei sachen die mir persönlich (MIR persönlich wohl bemerkt) nicht so gefallen haben. Z.b also Bilbo mit Golum diese ewwwwige Ratespiel sache durchgezogen hat...ein wenig zu lang für mich ...ansonsten war die umgebung mal wieder wunderschön....die Musik so oder so eine wonne....und ich freue mich sehr auf Teil 2 und 3....2+ für Der Hobbit =)

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Stormbringer

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Die Ratespiel-Szene ist eine der besten des Films - und des Buches! :)


BatmansSchneider

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Finde ich nicht...war zwar ok aber für mich einfach zu lang...ich fand due troll scene super


huggybaer

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hat mir sehr, sehr, sehr gut gefallen und ich werde ihn nochmal gucken gehen

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kobbi88

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Ich fühle mich sehr geehrt, von euch für euren Artikel ausgewählt worden zu sein, dafür ein Dankeschön, allerdings mit dem dezenten Hinweis, dass mein Name „kobbi88“ ist, mit kurzem „O“ und einem dübbisch fränkisch betonten „Dobbl-B“ ;)

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kobbi88

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Stormbringer, aber jetzt sag nicht, dass du auch aus Franken bist


Stormbringer

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Das nicht, aber Alcuca (oben), meine Freundin. :D


midesp

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"Die leidlich harmonische Konstellation der schrulligen Protagonisten bietet wenig Fläche für eine emotionale Bindung." Hä? Bitte was? So ein empathieloses Geschöpf!

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Titaneus

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Es ist unabhängig von Freud fast logisch. Ich glaube anders würde die Menschheit gar nicht funktionieren. Ich muss manches freilich belachen aber grundsätzlich würde ich ihn nicht aufgrund von Kokain Konsum zum Spinner erklären. Die schönsten Songs wurden unter Drogenkonsum geschrieben ;) Tatsächlich jedoch, sind manche Kritiken der sogenannten Wichserey näher, als andere.


Narrisch

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Ich erkläre Freud dann zum Spinner wenn er unter Einfluss von Kokain Abhandlungen verfasst hat. Aber er hat ja nicht nur Kokain genommen sondern hatte auch Zeiten in denen er nicht vollgedröhnt war und dann gab es mit Sicherheit ab und an einen Erkenntnisgewinn.
Ob der Song nun schön ist oder nicht hängt auch von der Droge ab.
Mein Bemerkung bezüglich Masturbationskritik bezog sich auf das elequente bewichsen der eigenen Genialität die dann häufig mir der Sache nämlich einer Filmbesprechung nichts mehr zu tun hat.


karma-karman

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Die Kritiker-Meinungen gehen mir mit jedem Satz mehr und mehr auf den Sack. Da schreiben irgendwelche Leute, die von der Geschichte keinen blassen Schimmer haben. Gerade diese Leute sind es aber dann leider, die in der Öffentlichkeit ein bestimmtes Bild vermitteln, das sich dann in den Köpfen festsetzt.
Zum Thema der Film sei zu lang: Der Film nimmt sich Zeit und schafft gerade am Anfang ein wohliges Nostalgiegefühl. Man ist nach 10 Jahren wieder Gast in Mittelerde und wird dementsprechend behutsam wieder eingeführt. Ein direkter Sturz mitten ins Abenteuer hätte sich kein Fan gewünscht. Im Nachhinein wünscht man sich lediglich, dass "Herr der Ringe" 9 Filme gehabt hätte. Für jedes Buch 3. Insofern ist die Länge des Hobbits mehr als angemessen und 3 Filme mehr als sich ein Fan wünschen kann. Ich finde es großartig, dass Nebenfiguren und Schauplätzen mehr Zeit eingeräumt wird. So wird nicht einfach nur das Buch widergegeben, sondern eine Atmosühäre geschaffen. Mittelerde wird (endlich) wieder lebendig!
Und zum Thema, dass der Film weniger düster ist und sich kleine Abenteuer einfach aneinanderreihen: Herrgott, was hat man denn erwartet? Der Hobbit i st ein Märchen für Kinder. Da gehts nun mal ab und zu albern zu und das Abenteuer als solches ist eben linear und sehr einfach gehalten. Trotzdem: Liebevoller als Jackson hätte man das Buch nicht umsetzen können.

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karma-karman

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@Titaneus: Schön, wie du alles zu verdrehen versuchst. Ich behaupte zu keinem Zeitpunkt, dass Fans den Hobbit bedingungslos mögen. tatsache ist jedoch, dass Fans diesen Film anders wahrnehmen. Der Hobbit ist ein für sich stehender Film, eine Adaption eines Kindermärchens, das nur bedingt mit HdR zu vergleichen ist. Dass Kritiker mit Tolkien vertraut sind spreche ich ihnen ja nicht ab, aber wenn man die Kritiken liest, dann sind sie zumindest nicht mit dem Gefühl vertraut, das Fans haben, wenn sie in Mittelerde eintauchen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Und dass dieser Aspekt völlig außer Acht gelassen wird und dafür nur steril über angebliche Mängel gesprochen wird, ist das, was mich bei diesen Kritiken so ankotzt. Und ja, es ist nachwievor dummes Geschwätz.


Titaneus

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leider kann man sich einen Film nur so angucken, wie man ihn sieht, nämlich mit der vollen Breite der eigenen Affekte und ihn dann auch nur irgenwie finden. Es gibt keine Filter, man kann sich irgendwas einreden, aber letztendlich hat man nach dem Film eine Ansicht. Dieses Gefühl von dem du sprichst ist auch unterschiedlich. Klar ist diese Ansicht als Fan der Reihe schon durch die Sympathie verzerrt, gar verfälscht (was Kritiker dir auch vorwerfen könnten) so entsteht natürlich der Verdacht, Jackson hätte irgendwas abliefern können und die Leute hätten es gemocht. Letztendlich kann ich jemanden nicht die Kompetenz absprechen, etwas zu beurteilen, wenn er das, was beurteilt wurde genauso gesehen hat wie du. Und auch der Hobbit muss sich als Kunst/als Film autark den Zuschauern gegenüber stellen. Wie würdest du dich fühlen, wenn ein Kritiker dir Verblendung unterstellen würde, nur weil du eben Fan bist und eher in das Geschehen eintauchen kannst als dieser?


Le Samourai

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Huch, danke sehr! <3

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