Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'
The Adventures of Tintin (2011), NZ/US Laufzeit 107 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Kinostart 27.10.2011
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von Steven Spielberg, mit Jamie Bell und Andy Serkis
Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der ‘Einhorn’ setzt sich aus den drei Geschichten von Die Krabbe mit den goldenen Scheren, Das Geheimnis der „Einhorn“ und Der Schatz Rackhams des Roten zusammen. Erzählt wird vom ersten Aufeinandertreffen zwischen dem jungen unerschrockenen Reporter Tim (Jamie Bell) und dem raubeinigen Kapitän Haddock (Andy Serkis). Zusammen entdecken sie einen Hinweis auf den Schatz seines Vorfahren Francis Haddock. Sie gehen auf eine Reise zusammen mit einem Gefängsnisausbrecher und den beiden Detektiven Thompson (Simon Pegg) und Thomson (Nick Frost).
Hintergrund und Infos zu Tim und Struppi
Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der ‘Einhorn’ soll der erste Teil einer vermutlich drei Teile umfassende Reihe von Tim und Struppi – Abenteuern sein. Während bei diesem Teil Regieikone Steven Spielberg auf dem Regiestuhl Platz genommen hat, soll sein Kollege Peter Jackson (Der Herr der Ringe – Trilogie) den zweiten Teil inszenieren. Abwechselnd nehmen beide jedoch auch in ihrer Tätigkeit als Produzent auf die Filme Einfluss. Der Abenteurfilm wird im Motion Capture – Verfahren gedreht, bekannt aus Filmen wie Der Polarexpress und Die Legende von Beowulf, für Spielberg die erste größere Erfahrung mit der Technik. Außerdem wird die Comicverfilmung in 3D auf den Leinwänden dieser Welt zu sehen sein.
Als langjährige Fans der Comicbücher von Georges Remi alias Hergé gilt die Verfilmung als lang gehegtes Wunschprojekt der beiden Masterminds. Mit Andy Serkis schlüpft ein Motion Capture – erfahrener Schauspieler in die Rolle des legendären Kapitän Haddocks. So spielte er mit dem aufwendigen Verfahren schon Gollum in der Herr der Ringe – Trilogie und King Kong im gleichnamigen Remake von 2005.
Cast & Crew
-
Steven Spielberg
-
Jamie Bell
-
Andy Serkis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Haddock
-
Daniel Craig
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Red Rackham
-
Simon Pegg
-
Nick Frost
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schultze
-
Gad Elmaleh
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ben Salaad
Regie
Schauspieler
-
Toby Jones
-
Mackenzie Crook
-
Cary Elwes
-
Tony Curran
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Delcourt
-
Sebastian Roché
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Daniel Mays
-
Mark Ivanir
-
Phillip Rhys
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Co-pilot
-
Ron Bottitta
-
Enn Reitel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Crabtree
-
Ian Bonar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Künstler
-
Edgar Wright
-
Joe Cornish
-
Steven Moffat
- Genre
- Abenteuerfilm
- Ort
- Flugzeug
- Handlung
- Abenteuer, Amateur Detektiv, Boot, Choleriker, Entführung, Faustkampf, Freundschaft, Haiangriff, Hund, Inspektor, Kabine, Kapitän, Pirat, Professor, Reise, Rettungsboot, Schatzkarte, Schatzsuche, Schiffbruch, Schiffswrack, Schläge, Terrier, U-Boot
- Stimmung
- Aufregend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'
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Kritiken (22) — Film: Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenAm Anfang sitzt Tim vor einem Karikaturisten und bekommt als 3D-Filmheld ein 2D-Portrait auf Papier – genauso wie Hergé ihn gezeichnet hatte. Diese Verbeugung vor dem Original spricht für den ganzen Film. Spielberg und Jackson legen nicht nur eine kindliche Begeisterung für ihre Vorlage an den Tag sondern auch viel Respekt. Mit einer perfekten Technik, die bei “Beowulf” noch erschreckend schlecht aussah, erwecken sie den Comic-Klassiker zu neuem Leben. Und es funktioniert! Auch wenn das Comic-Puristen anders sehen mögen: Es macht Spaß, Tim, Struppi und Kapitän Haddock durch ihr zwischendurch atemloses Abenteuer zu folgen, das sehr nach”Indiana Jones” schmeckt – nicht zuletzt durch die Musik von John Williams :-) Jetzt, wo Spielberg George Lucas losgeworden ist, kehrt er mit Peter Jackson und J.J. Abrams wieder zurück zu großer Form. Die Üblichen Verdächtigen haben sich die 2D-Version angeschaut und freuen sich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil. Lob auch für den Drehbuchautor Steven Moffat. (Mehr im Podcast)
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDer Film vermischt ohne Not drei Hergebücher in einem Werk. Dabei wird viel vorausgesetzt und macht das Verfolgen der Story etwas schwer und verschenkt die Möglichkeit die wirklich tolle Comic-Vorlagen angemessen umzusetzen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
J4KOB 2011/11/26 23:27:44
Antwort löschenLes ich da richtig?
"macht das Verfolgen der Story etwas schwer" Was für Filme schaust du denn sonst?
Prechtl 2011/11/27 08:00:38
Antwort löschenSogar mein kleiner Bruder konnte der Story problemlos folgen :)
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J4KOB 2011/11/27 10:45:45
Antwort löschenDann ist dein kleiner Bruder eben ein Genie! :D
Prechtl 2011/11/27 18:32:29
Antwort löschenSieht so aus^^
Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenTechnisch/optisch einwandfrei, gut gewählte Sprecher (Jamie Bell, Andy Serkis), hat aber mit der Vorlage leider kaum was zu tun. Der Film erzählt weder die Geschichte des entsprechenden Buches, noch vermag er es, die Charaktere so einzufangen, wie Hergé es mit seinen Comics schaffte. Ein recht guter Film, der mich als echten Fan aber doch enttäuscht hat, hatte mir mehr Treue zur Vorlage erhofft.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[…]Natürlich kann man anmerken, dass Plot und Charaktere aus heutiger Sicht etwas altbacken wirken und dass besonders Tim eigentlich gar kein richtiger Charakter ist, sondern vielmehr ein Stand-In für das Publikum. Eine emotionale Basis für Tims Abenteuer fehlt im Grunde völlig (Haddocks Backstory wird erst recht spät eingeführt) und nur stellenweise hat man das Gefühl, dass für Tim und Co. wirklich etwas auf dem Spiel steht. Das zu kritisieren, bedeutet aber letztlich, die Vorlage selbst in Frage zu stellen, denn DIE ABENTEUER VON TIM UND STRUPPI - DAS GEHEIMNIS DER EINHORN ist eine äußerst werkgetreue Verfilmung. Dass diese dennoch nicht nur für Kinder und Nostalgiker funktioniert, ist der enormen visuellen Fantasie und der packenden Inszenierung zu verdanken - Steven Spielberg beweist also einmal mehr, dass ihm in Sachen Blockbuster kaum jemand das Wasser reichen kann.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
NewFilmkonsument 2011/11/03 17:38:07
Antwort löschenWerkgetreu ist die Verfilmung nicht gerade.
HerrLehmann 2011/11/03 18:54:18
Antwort löschenInwiefern?
Sm0K1ngGnu 2011/11/06 01:04:31
Antwort löschenIst die Frage ernst gemeint, Sebastian? :D Bis auf den Anfang passt da doch gar nichts zur Vorlage. Tim kennt Haddock noch nicht, Bienlein kommt nicht vor, das U-Boot kommt nicht vor, die ganzen Szenen auf dem Schiff und in der Wüste sind aus einem komplett anderen Buch... Der Film besteht aus den Büchern 9, 11 und 12 und ganz vielem, was in keinem Buch vorkommt. Klar, musste verändert werden, um die Charaktere einzuführen, aber das Fehlen von Bienlein war echt schade. Denke aber, dass die als nächstes die Mondreise verfilmen und Bienlein dann einführen werden.
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HerrLehmann 2011/11/06 11:26:33
Antwort löschenAh, okay, so meint ihr das...Für mich bedeutet "werkgetreu" nicht zwangsweise, dass nichts an der Handlung verändert wurde (das ist mir schon bewusst, hab den ganzen Kram auch – nicht nur – als Kind gelesen ;) ), sondern dass das "Look & Feel", die Atmosphäre, der Humor stimmen und dass die Charaktere der Vorlage treu bleiben und sich nicht komplett anders verhalten als in der Vorlage...das alles ist meiner Meinung nach im Film gegeben.
Plot ist ohnehin komplett überbewertet und Film funktioniert als Medium nunmal anders als Comics oder Bücher, insofern sind mir Veränderungen an der Handlung (meistens) egal, wenn dafür das Transportieren in ein anderes Medium funktioniert hat. Siehe zum Vergleich mein One Day-Review, da klebt der Film geradezu an der Vorlage, den finde ich aber alles andere als werkgetreu ;)
amblin1971 2011/11/09 18:42:24
Antwort löschenDer Charme der Comics ist bestens ins neue Medium transportiert worden, meiner Meinung nach. Wer eine 1 zu 1 Umsetzung erwartet, sollte aber besser nicht den Film schauen. T&S ist dann doch mehr Spielberg und weniger Herge, und das ist auch gut so. Wenn ich eine Pizza haben will, will ich eine Pizza haben und nicht 300g Mehl. Einige sollten mal im Duden die Wörter Adaption und Interpretation nachschlagen.
Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenDie Hergé-Helden, einmal gepixelt, nicht gezeichnet, bitte! In spätestens 20 Jahren wird man über diesen Film bestenfalls noch müde lächeln. Denn ob der effektvollen Opulenz des Setdesigns, der wilden Verfolgungs- und Fluchtszenen und der liebevoll animierten Figuren folgt die Ernüchterung bereits lange vor dem Abspann. Und das hat drei Gründe: Zum ersten wird jedem Comic- und Filmfan die Hauptfigur Tim durch seine zum Leben erweckten (spärlich) animierten Gesichtszüge so nah kommen, dass jedem die Unfehlbarkeit, Cleverness, der Ehrgeiz und die Unverwundbarkeit übel aufstoßen wird. Ja, Tim ist ein Streber. Zum zweiten wollen die drei Teile der Geschichte am Ende nicht zu einer filmischen Symphonie verschmelzen. Auch weil der Spannungsverlauf eher einer wilden Achterbahnfahrt gleicht als einer homogenen Kurve und das Auge des Betrachters ein ums andere Mal zwischen auktorialem und Ich-Erzähler hin und herspringen muss. Zum dritten gelingt es dem Score von John Williams (ausnahmsweise mal) nicht, die spannenden Momente mit einem passenden Klangteppich zu unterlegen, der nachhaltig im Ohr bleibt. Am Ende bleibt also das große Nichts. Die Seele ging auf digitalem Weg verloren.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDer von Hergés „Les Aventures de Tintin“ bekannte Ligne-claire-Stil wurde ebenso adaptiert wie ihr Zeitgeist, visualisiert per Performance-Capture-Verfahren. Beim nächsten Film „Prisoners Of The Sun“ tauschen Regisseur und Produzent ihre Rollen, wird Peter Jackson die Inszenierung übernehmen. Steven Spielberg hat bei seiner persönlichen Animations-, Comic- und 3D-Premiere schon mal waghalsiges Abenteuerkino vorgelegt.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenSteven Spielberg weiß eigentlich wie man solche Abenteurfilme inszeniert, deshalb ist es umso verwunderlicher, dass er bei Tim und Struppi so viele Fehler gemacht hat: Action und Schauwerte sind ihm viel wichtiger als seine Geschichte und die Charaktere. So kommt aber leider nur zaghaft Stimmung auf. Auch der Animationsstil bleibt als sehr ambivalent in Erinnerung: Im Stillleben sehr schön, aber in Bewegung weniger gelungen. Schlussendlich sitzt der Animationsstil sehr zwischen den Stühlen: Zu realistisch als dass man kleinere Ungereomtheiten als liebevolle Abstraktion abtun könnte und zu fehlerhaft und leblos um die Welt wirklich genau wiederzugeben. Auch der Film ansich erweist sich als überraschend träge und uninspiriert. Solides Unterhaltungskino liefert Spielberg zwar dennoch, aber das wars dann auch schon.
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helpa 2011/10/29 09:22:37
Antwort löschenuncanny valley?
Simon Spiegel: NZZ Simon Spiegel: NZZ
Kommentar löschenSpielberg hat vieles richtig gemacht, dennoch wollen sich die verschiedenen Bestandteile nicht recht zu einem stimmungsvollen Ganzen fügen. Das ständige Schwanken zwischen grösster Treue und betonter Eigenständigkeit führt zu einem seltsam sterilen Film, so steril wie die Hauptfigur, die nie an Konturen gewinnt.
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David Kleingers: Der Spiegel David Kleingers: Der Spiegel
Kommentar löschenUnd als ob er den langsamen Beginn doppelt wettmachen müsste, hetzt der Film dafür im letzten Drittel durch gleich zwei große Actionsequenzen. Die sind ohne Frage optisch beeindruckend geraten, wirken in der dichten Abfolge jedoch ermüdend. Schwankend zwischen charmanter Betulichkeit und einer neuen Sehgewohnheiten geschuldeten Hektik fehlt dem Film somit die nötige Balance.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenDie 3D-Technik und das Motion-Captures-Verfahren geben dem Film eine Optik, die sich stark von der Vorlage unterscheidet, wobei er viel von seinem ursprünglichen Charme einbüßt. Erzählerisch bietet er eine geschickte Melange aus Comic- und Slapstick-Elementen sowie typischen Steven-Spielberg-Motiven, sodass er trotz der visuellen Defizite weitgehend solide unterhält.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenMeisterstücke sind die Szenen, die sich von der Linearität des Comic und des einfachen Films befreien [...] dann kommt Film an sich zu seinem Recht und Spielberg zeigt, was er auch kann: Nicht nur geschickt unterhalten, sondern auch einzigartige Szenen kreieren, die im Gedächtnis der Filmgeschichte bleiben.
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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenSelbst mit größten Anstrengungen kann man in Tim kaum Jamie Bell erkennen. Auch Andy Serkis, Daniel Craig, Nick Frost und Simon Pegg verschwinden visuell nahezu ganz hinter Hergés Schöpfungen. Trotzdem versucht Spielberg aber nicht, den Zeichenstil der Graphic Novel einfach zu kopieren. [...] Das mag ein Mittelweg sein, aber einer, der sich schließlich als Königsweg erweist und ihn zudem noch zurück zu dieser wundervollen Naivität und Unschuld seiner frühen Filme geführt hat.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenEin wenig zerfällt der Film dabei in einzelne Etappen, die Spielberg aber nicht nur mit hinreißenden Einfällen verbindet. Man merkt jeder Einstellung auch die Hingabe des Regisseurs an, der ein visuell nostalgisches Wunderwerk geschaffen hat, an dem man sich kaum satt sehen kann [...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWie erwartet setzt Spielberg im Bereich Motion-Capture-Film neue Maßstäbe. Technisch stellt er die Werke von Zemeckis deutlich in den Schatten und auch das Problem der toten Augen ist zwar nicht ganz verschwunden, aber deutlich besser als in anderen Werken. Problematischer ist da schon das Mischkonzept, die künstlerische Entscheidung die Figuren weder ganz menschlich, noch ganz stilisiert wirken zu lassen. So haben wir seltsam cartoonige Gestalten mit Sommersprossen, Poren und und Haaren auf den Armen - die zumindest für mich nie ganz den seltsamen Hauch des sterilen Abschütteln konnten.
Die Story geht im großen und ganzen in Ordnung, bietet klassische Abenteuerkost und einige rasante Actionszenen und wohl die schönste Intro-Animation der letzten Jahre, die Anklänge an "Catch me if you can" liefert - nicht zuletzt weil wir auch hier wieder mal John Williams im Jazz-Modus erleben dürfen.
Soweit ich es beurteilen kann, bleibt der Film auch den Figuren…
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenBesonders hervorzuheben ist die Figurenzeichnung beim von Andy Serkins verkörperten Kapitän Haddock, der so menschliche Züge erhält, dass er als die wirkliche Hauptfigur des Films angesehen werden kann. ür das von Steven Moffat, Edgar Wright und Joe Cornish aus drei verschiedenen „Tim und Struppi“-Geschichten adaptierte Drehbuch bedeutet dies jedoch, dass die Handlung zunächst eher schleppend in Gang gesetzt wird: Auf einem Flohmarkt entdecken der abenteuerlustige Reporter Tim (Jamie Bell) und sein loyaler Hund Struppi ein Schiffsmodell, in dem sich ein Geheimnis verbirgt. Tim gerät ins Blickfeld des Schurken Iwan Iwanovitch Sakharin (Daniel Craig), der vom unermesslichen Wert des sich hinter diesem Geheimnis steckenden Schatzes überzeugt ist. Erst als Tim die Bekanntschaft des grobschlächtigen und innerlich zerrissenen Kapitän Haddock macht, erhält der Film eine Figur mit regelrechtem Tiefgang.
Glänzt die sowohl bei den Figuren als auch bei den Einrichtungsgegenständen mit viel Liebe zum Detail bewältigte Adaption von Hergés Zeichenstil, so erinnern die überaus gelungenen Actionszenen eher an „Indiana Jones“, wobei eine lange Sequenz aus zwei parallelgeschnittenen Handlungen besonders überzeugt. „Das Geheimnis der Einhorn“ ist als Anfang einer Trilogie angelegt, bei der sich Steven Spielberg mit Peter Jackson, der hier die Produktion übernahm, auf dem Regiestuhl abwechseln wird.
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Pete Hammond: Boxoffice Magazine Pete Hammond: Boxoffice Magazine
Kommentar löschenDank des bisher besten Einsatzes des Motion Capture-Verfahrens, schafft es Spielberg den Comic-Klassiker Die Abenteuer von Tim und Struppi als erstklassiges Action-Abenteuer umzusetzen und gleichzeitig die perfekte Mischung aus Pirates of the Caribbean und der Indiana Jones-Reihe abzuliefern.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tom Huddleston: Time Out London Tom Huddleston: Time Out London
Kommentar löschenAuch wenn Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn' die Tiefgründkeit und Menschlichkeit seiner frühen Meisterwerke wie Der Weiße Hai und E.T. vermissen lassen, handelt es sich zweifellos um das beste Beispiel für Spielbergs familienfreundliche Seite seit Jurassic Park. Und ganz nebenbei ist es der originellste, spaßigste und belebendste Blockbuster des Jahres.
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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenTim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn' ist ein spaßiges Action-Abenteuer, vollgepackt mit Schwertkämpfen, Verfolgunsjagden, großartigen Charakteren und spritzigen Dialogen. Dank des Einsatzes der selben motion-capture 3D-Technologie, die auch schon Beowulf und den Polarexpress zum Leben erweckt hat, sieht Tim und Struppi einfach fantastisch aus.
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschenBei Fabelwesen ("Avatar") oder emotionalen Primaten ("Planet der Affen: PRevolution") mag das Motion-Capture-Verfahren sinnvoll sein - es gibt keine realen Vorbilder. Bei Menschen funktioniert es nur bedingt: Sie sollen einerseits echt wirken, werden gleichzeitig aber der Realität enthoben - und sind, mit ihrem pickel- und porenfreien Gesicht, immer Fremdkörper. Da kann sich die hochkarätige Besetzung - Jamie Bell (Tim), Andy Serkis (Käpt'n Haddock), Daniel Craig (Sakharine) - noch so viel Mühe geben.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch
Kommentar löschenNatürlich ist die Geschichte von Tintin recht grob gestrickt. Sie hat keine Message und vermittelt keine tieferen Wahrheiten. Doch das muss sie auch nicht, denn der Film gibt nie vor, etwas anderes zu sein, als das, was er sein will: eine spannende, süffige und rasante Abenteuerstory, gewürzt mit viel Humor und Action, frei von Längen und allzu rührseligen Momenten.
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Alle Kritiken (22)
Kommentare (133) — Film: Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'
Kommentar schreibenstuforcedyou 2012/02/05 10:45:54
Kommentar löschenTrotz ihres Kultstatus haben mich die Comics nie sonderlich interessiert, aber natürlich sind sie mir, bzw. die Figuren bekannt. Tim und Struppi-Erfinder Hergé hat nichts anderes als einen zeitlosen Klassiker geschaffen, der Generationen vereint. Nun haben sich Steven Spielberg und Peter Jackson zusammengeschlossen um die Abenteuer von Reporter Tim und Hund Struppi auf die große, internationale Bühne des Kinos zubringen. Dank Motion Capture erreichen die beiden dabei einen interessanten Look: Realistisch und comicartig zugleich. Das muss man mögen, zweifelsohne ist es aber tricktechnisch atemberaubend gemacht. Nicht wirklich atemberaubend, aber durchaus geglückt ist der 3D-Effekt. „Tim und Struppi“ gehören definitiv zu den besseren Vertretern des 3D-Booms. Als zwingend notwendig würde ich diese Spielerei aber nicht bezeichnen.
Inhaltlich ist „Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'“ ein reinrassiges, simple aufgebautes Abenteuer, mit klarer Struktur. Überraschungen oder gar Ambivalenzen sucht man vergebens - wie hier Alkoholismus verniedlicht wurde hatte fast schon etwas Makaberes. Mehr als einfaches Gut-und-Böse-Denken würde wohl aber auch nicht ins Hergé-Universum passen. Dennoch wirkt das alles irgendwie zu glatt, wie das stumpfe Abarbeiten von Punkten auf einer Checkliste. Spielberg tut gut daran diesen Makel immer wieder, mit immer irrwitzigeren Actioneinlagen, zu kaschieren.
Das größte Problem des Films sind aber die Figuren selbst. Obwohl bekannte Namen wie Daniel Craig oder Andy Serkis beteiligt waren, wirken die Helden wie auch die Schurken artifiziell. Wie man Figuren aus dem PC eine Seele einhaucht, hat Andy Serkis schon mehrfach gezeigt, hier aber bleiben alle Protagonisten trotz tricktechnischem Know-how blanke Werke eines Prozessors. Mir fällt das mitfiebern schwer, wenn mich der Film nicht vergessen lässt, dass alles auf der Leinwand nicht mehr ist als hübsch verpackte Binärcodes.
Dank seiner Liebe zum Detail und vielen ansehnlichen Aktionen ist „Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'“ für mich aber immer noch ein zufriedenstellendes Kino-Abenteuer, welches letztlich aber mehr durch seine Technik überzeugt.
bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tachitalili 2012/01/23 21:52:59
Kommentar löschenIch kenne den Comic/Das Buch/Die Vorlage/Whatever nicht und bin da ganz erwartungsfrei dran gegangen.
Plus:
Animation: 12/10 :-D
Kann eine Animation zu gut sein? Man hat fast das Gefühl, einen Film zu sehen, wobei man sich bald fragt, warum man nicht wirklich auch einen Film dann gedreht hat...
Story: 9/10
Ein Abenteuer im besten Sinne dieses Wortes, a la Indiana Jones, super Spannung.
Etwas zu sehr auf Jungs ausgerichtet, aber was solls.
Minus:
Witz: 2/10
Damit hat der Film es nicht so wirklich. Schade. Das hat gefehlt.
Und der weiße Kläffer war etwas nervig X-D
Spaß beiseite und Fazit: Super Film, auch für die ganze Familie, vor allem aber für Kids, und vor allem für männliche Kids...
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Miami Twice 2012/01/19 23:26:18
Kommentar löschenDie Grafik war etwas gewöhnungsbedürftig von diesem 3D-Zeugs bin ich nicht so Fan. Die Story an sich war schon unterhaltsam aber zwischendurch wars dann auch wieder langweilig. Kann man sich schonmal angucken aber ein Meisterwerk ist es nicht.
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Der dicke Bär 2012/01/05 18:33:13
Kommentar löschenIch weiß nicht ob manche hier sich einfach von den sehr guten Comics beeinflussen lassen und die Erwartungshaltung da zu stark ist oder ob es einfach daran liegt, dass T&S für viele Kindheitshelden sind, aber kommt mir so vor als ob viele davon geblendet sind. Der Film ist ziemlich schlecht.
Man konnte jede Handlung vorhersehen (abgesehen von einigen Mindfuck-Szenen).
Ich fand den Film auch irgendwie unterschwellig Alkohol- und Gewaltverherrlichend, nicht sehr angebracht für einen Kinderfilm.
Die Animationen waren relativ gut, auch nicht überragend aber hatten schon einen Standard. Geschichte bleibt auf einem relativ niedrigen oberflächlichen Niveau, was gut für Kinder sein mag, für ältere doch etwas zu stumpf und simpel.
Ich kann keine Stellen oder Merkmale finden wo der Film in jeglicher Hinsicht überdurchschnittlich war.
War nach den ganzen Anpreisungen hier im Kino echt enttäuscht, sodass auch mir Mr. T den Film rettete.
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blockbusterandmore 2012/01/02 06:05:25
Kommentar löschen"Ihnen ist glaube ich nicht klar, in was für ein gefährliches Fahrwasser Sie sich da begeben" -
"Tim und Struppi" goes "Indiana Jones - und der letzte Kreuzzug". Oder Steven Spielberg inszeniert sich selbst, ohne das Genre neu erfinden, erweist dem Abenteuer Genre nebenbei aber alle Ehre. So oder so ähnlich läßt sich der Auftakt von "Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn" unter der Regie von Steven Spielberg und der Produktion von Peter Jackson definieren.
Denn das, was Steven Spielberg als Regisseur dem erfahrenen Kinogänger präsentiert, ist beileibe kein Meilenstein des Genres, sondern eiine spaßdurchtränkte Abenteuersause gehobenen Standards, die recht charmant witzig in ihrer Art daherkommt, mit einigen furiosen Action Sequenzen die Kinosääle desöfteren zum glühen bringt, den "Tim und Struppi" Hardcore Vorlagen Puristen aber ein ums andere mal ein Entsetzen abringen und dem Spaß Fanatiker ohne größeren Anspruch mehr denn je nach "Indiana Jones IV" die ersehnte Befriedigung verschaffen wird. Steven Spielberg hält sich zwar insgeheim an die Vorlagen von Hergé, schneidet seine "Tim und Struppi" Adapttion aber andersherum so konsequent auf den Mainstreamgänger von heute zu, so das die eine oder andere am Ende kritische Stimme leider Gottes nicht verhallen wird. Ein gefährliches Fahrwasser, in das er sich da begibt. Zu guter letzt trauern neben den ewigen Hardcore Puristen auch nicht unwenige dem insgesamt doch vorhandenen erzählerischen Potential hinterher, das am Ende von Tim und Struppi nicht zu 100% genutzt wurde. Meisterregisseur Peter Jackson sollte später keine Probleme haben, sich nach der 1. Vorlage von Steven Spielberg noch entsprechend steigern zu können.
Die Gründe liegen auf der Hand:
Steven Spielberg zeigt schon von Beginn an in "Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn", wohin der Hase in der per Motion Capture animierten "Abenteuerhommage" in den insgesamt etwas zu kurzweiligen 107 Minuten hinlaufen wird. Der Begriff "Abenteuer Hommage" ist bewußt gewählt, weil Spielberg in erzählerischer / actiontechnischer Hinsicht zu sehr auf die eigenen "Inidiana Jones" Ableger zurückgreift, auch wenn das gesehene keinesfalls schlecht ist. Die Jagd nach der wichtigen Karte in Tim und Struppi erinnert frappierend an die Jagd nach dem Gral, das auftauchende Schiff an den genialen Prolog von Indiana Jones III mit einem zynisch grinsendem Harrison Ford. Und selbst Daniel Craigs Figur könnte Walter Donovan als skrupellosem Gegner nicht ähnlicher sein. Und das verblüffenste ist: Steven Spielberg legt im Verlaufe auch noch selbst einen animierten Auftritt hin, an welcher Stelle das passiert, wird aber nicht verraten, es sei nur gesagt, das seine animierte Figur ihm verdammt ähnlich sieht.
Es ist auch durchaus keck / erfrischend, wenn Steven Spielberg dem Betrachter mit der Gegenüberstellung des altmodischen Konterfeis von Tim und dem Schwenk auf dessen modernes Antlitz zeigt, wie sich die Dinge in Sachen zeitgemäßer Animation geändert haben, allerdings sollte jede lebhafte Figur dem Betrachter richtig vorgestellt werden. Man sollte die Gelegenheit bekommen, mit den ins Spiel gebrachten Figuren warm zu werden / diese abseits der Comic Vorlage richtig kennenlernen zu dürfen. Mit Spielbergs "Tim" fühlt man sich als Betrachter, als würde man direkt ins eiskalte Wasser geworfen werden. Frei nach dem Motto, wie es auch im Film verlautbar ist: "Den Tim, den kennt doch jeder." Ah ja, Herr Spielberg, wirklich? Der Verfasser dieses Textes und etliche Verwandten / Freunde von ihm haben noch nie Tim und Struppi Comics gelesen, auch wenn die Charaktere irgendwie geläufig sind. So geht es nun mal nicht, Herr Spielberg. Des weiteren ist Struppi im weiteren Verlauf nicht mehr als ein Sidekickk, "Tim und Struppi" wird gerät zwar zu einer turbulenten und gelungenen Abenteuer Odyssey Marke "Die Abenteuer von Tim und Haddock", ärgerlich bleibt es dennoch, das "Struppi" neben seiner Putzigkeit nicht mehr Entfaltungsmöglichkeiten geboten wurden... Das volle Potential seiner Figuren schöpft Steven Spielberg leider noch nicht ganz ab. Zwischendurch greift er, wenn es auch in eigentlich clever montierten Rückblenden um den Kampf zwischen Haddock und Sakharin geht, auf einen relativen plumpen Erzähltrick aus der Klischee/Mottenkiste zurück. Leider.
Achtung Spoiler:
Auf Haddock und Sakharin lastet ein Fluch, schon die Vorfahren bekämpften sich und werden es erneut tun, wenn sie wiedergeboren werden. "Die Mumie kehrt zurück" lässt an dieser Stelle ganz herzlich grüßen, denn diesen hanebüchen und verblödeten Griff in die Erzählkiste hatte man bereits vor 10 Jahren schon angewandt. "Sie haben das Zeichen, sie sind ein Krieger Gottes." Wer erinnert sich noch daran, das auch Rick und Evelyn O´Connell wiedergeboren wurden, um erneut das Böse zu bekämpfen? Gähn... "Tim und Struppi" wächst im Mittelteil (wo Steven Spielberg das ein oder das andere mal davor steht die inszenatorische Balance zu verlieren, wenn sich allmählich Hektik und Überladenheit ankündigen), ein echt uralter langer Bart... Aber genug davon... Man soll ja ein spaßiges Popcorn Evening Event / Family Entertainment mitsamt der unübersehbaren, aber charmanten Indiana Jones Doppeldecker Hommage nicht ingesamt schlechter machen, als es in Wirklichkeit ist...
Seinen Charme bekommt "Tim und Struppi" wieder in der besten Verfolgungsjagd des Filmes durch eine Menge Humor, Rafinesse und perfekt choreographiert(r) Action / Verfolgungsjagden zurück... Das krachende Finale mag dem einem oder anderem verständlicher zu überspitzt dargestellt sein, aber gerade mit der überspitzten Darstelllung des Showdowns wird man den bisher gesetzten Standards des Animationsgenres gerecht.. Man schaue sich zum Vergleich verschiedene Showdowns in Pixar Animationsfilmen und auch in James Camerons "Avatar" an. Und außerdem fällt der Showdown nicht allzu lange aus...John Williams Score fügt sich über die komplette Laufzeit in "Tim und Struppi" passend ein, auch wenn die akustischen Higlights wie in der Vergangenheit von ähnlichen Filmbeiträgen nicht auszumachen sind.. Im Großen und Ganzen sind auch die Motion Capture Animationen von Tim, Schulze & Schulze und anderen Charakteren als durch die Bank ordentlich zu bezeichen, auch wenn die Klasse von "Avatar" leider nicht ganz erreicht wird... Es mag vielleicht auch daran liegen, das Steven Spielberg bewußt dem Look der Comicvorlage und weniger dem realen treu bleiben wollte... Er entschied sich wohl sehr bewußt für das eingesetzte technische Verfahren, denn so kommt seine gesamte, künstlerische Phantasie bei der Entfaltung seiner Adaption / der Umsetzung der Vorlage erst später richtig zur Geltung... Egal ob Auseinandersetzungen auf Haddocks Schiff, die marrokanische Wüste als schleichender Tod, ein Showdown im tödlichen Gewitter oder spaßige Kämpfe zwischen Struppi und Haddock um eine Ladung Alkohol zelebriert werden: neben den ordentlichen Animationen wird man Zeuge von erstklassigen Locations, die dem Betrachter um das eine oder andere Mal ein Staunen abringen... Mit der technischen Leistung / der B-Note kann man insgeheim sehr zufrieden sein.
Fazit: "Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn" ist nach Spielbergs Leistung ein Schritt in die richtige Richtung, bleibt aber (auch durch seinen am Ende episodenhaften Charakter) deutlich ausbaubar. Man bekommt mit "Tim und Struppi" für 107 Minuten trotz der auftretenden Schwächen einen gelungenen und recht guten Kinoabend geboten... "Tim und Struppi - das Geheimnis der Einhorn" ist Steven Spielbergs bester inszenierter Film seit langem... Anschauen ist Pflicht... Denn Spielbergs irgendwie doch unumgänglicher Präsenz, seinem Charme und seinem Augenzwinkern kann man sich mal wieder nicht entziehen. Und das erfreut sehr...
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agynessa 2012/01/01 11:02:48
Kommentar löschenUnglaublich actionreicher Klassiker, in einer wahrhaft meisterlichen Grafik umgesetzt. Tim und Struppi macht so viel Spaß zuzuschauen und mitzufiebern. Für kleinere Kinder finde ich ihn zu heftig und zu rasant. Für größere Kinder und Erwachsene ist er sehr zu empfehlen.
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mikkean 2011/12/31 16:42:09
Kommentar löschenPuh, ich hatte schon eine Wette angenommen, diesen Kommentar nicht mehr 2011 reinstellen zu können. Dieses Jahr sollte aber nicht ohne ein echtes Highlight enden. Wir sprechen hier ja von einer der am längsten erwarteten Comic-Adaptionen (inklusive vieler, teils charmanter, teils unbeholfener Vorgänger-Versuche) und dem besten 3D-Film seit "Avatar" - ja , das sage ich jetzt laut. Vergesst den missratenen Rest. Sorry, lieber "Thor", du machst aber auch flach richtig viel Spass. Wo waren wir gerade? Ach ja, bei den Abenteuern von Tim und Struppi. Wer Comics liebt, wird schon über das dynamischte Duo seit Batman und Robin gestolpert sein. Und nun, nach Jahren der Versprechen, holen sie Jackson und Spielberg auf die Leinwand. Klar, dass hier schon die Erwartung der Superlative mitschwingt, der Gedanke an einen echten Knaller, der die Messlatte für alle Nachfolgenden höher schraubt. Machen wir uns nichts vor, "Die Abenteuer von Tim und Struppi" ist das nicht ganz geworden. Aber wenigstens einer dieser Filme, für die man noch ungestraft das Wörtchen Event verwenden kann. Weil eben alles daran stimmt, weil er immensen Spass macht und dabei einfach klasse ausschaut, mit kleineren Abstrichen. Zu schade, dass wir jede Saison durch immer mehr Müllfelder waten müssen, bevor so ein (kleines oder großes) Leuchtfeuer daherkommt. Wenn der Mainstream doch nur öfters so schön wäre. Denn bei der Suche nach dem teils mörderischen Rätsel des Einhorn-Modell darf sich Tim rühmen, hier als Franchise nicht versaut zu werden. Man denke nur an den durch drei mehr als nur fragwürdige Mega-Blockbuster besudelten Blick auf eine Transformer-Actionfigur! Brrh. Dem beugt das Team Jackson/Spielberg schon dadurch vor, dass sie viel von dem reinnehmen, was mich an der Lektüre eines Tim und Struppi-Abenteuers so erfreut. Und ich bin auch nicht der Über-Fan, was vielleicht auch zu einem gesünderen Verständnis für die Gangart des Streifens führt. Denn der Weg vom ersten Anhaltspunkt, zum erstem Mord, dem Beginn des Abenteuers auf einem Frachtschiff bis nach Afrika und wieder zurück nach Europa ist durchaus schnell, vermengt die Comic-Vorlage und setzt auch auf einige großangelegte Action-Sequenzen. Aber was soll's? Ging "Jäger Des Verlorenen Schatzes" nicht auch in eine ähnliche Richtung? Der Indy-Zauber wirkt ja auch heute noch und bringt ebenso konsequent Unterhaltung und Bombast zusammen. Und ja, hier brilliert Spielberg wie nur wenige es können. Da haben Kinder und Erwachsene gleich viel zu bestaunen und mitzufiebern. Schließlich springen wir hier von Kontinent zu Kontinent, von Taschendieben zu finsteren Ober-Fieslingen und selbst einmal quer durch die Zeit, von Generation zu Generation. Und wann hat ein Real(?)film es schon mal an sich, dass man über die tolle Performance von Jamie Bell, Andy Serkis, Nick Frost, Simon Pegg oder Daniel Craig schwärmen kann - ohne auch nur eines ihrer Gesichter vor Augen gehabt zu haben? Denn bei diesem Comic-Film sehen die Figuren einfach nur wie leibhaftige, plastische Figuren aus. Und das ist immerhin eine reife Leistung, die sich so manches CGI-Werk zum Vorbild nehmen sollte. Wenn dies der Beginn einer Reihe sein sollte, so bin ich schon jetzt gespannt. Vielleicht bürgen die großen Namen der Macher dafür, dass hier eine ähnliche gute Serie rauskommt wie damals, ein gewisser Archäologie-Professor zum ersten Mal zu Hut und Peitsche griff. Kam schließlich auch jedes Mal ein fettes Bonbon der Unterhaltung raus.
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RoosterCogburn 2011/12/27 04:02:43
Kommentar löschen"Hunderttausend heulende Höllenhunde!" Das war endlich mal eine 'bewegende' Comic Umsetzung, im wahrsten Sinne des Wortes.
Allein durch die Eröffnungssequenz waren meine vorhergegangenen Befürchtungen wie weggewischt. Man sieht das Gesicht eines Straßenkünstlers mit gescheiteltem Haar und einem karierten Jackett: "Habe ich Sie nicht schon einmal gezeichnet? Sie kommen mir so bekannt vor." fragt er den jungen Mann den er zeichnet. Der von ihm Angesprochene sieht auf der Skizze genauso wie der Tim aus den Comics aus. Und der Künstler soll dann bestimmt Hergé sein :)
Jedoch sitzen dort Charaktere mit der Mimik eines echten Menschen. Irgendwie haben wir es weder mit einem Zeichentrick-, noch einem Realfilm zu tun. Auf jeden Fall eine andere Form von Animationsfilm. Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe diesen Film anders als z.B. "Der Polarexpress" empfunden. 'Tintin' spielt sich schliesslich in der realen Welt ab. Nicht in einer fiktiven Parallelwelt. Allerdings ist natürlich die Geschichte fiktiv und zeitlich in den 40er Jahren angesiedelt. Das eröffnet einen anderen Blickwinkel, aus heutiger Sicht.
Sehr gut wirkt sich die Verkünstlichung der Charaktere auf die Darsteller aus. Wie in dem Beispiel des Oberbösewichts Sakharin, Daniel Craig. Denn bei einer Realverfilmung hätte man vielleicht die ganze Zeit gedacht: "Wie doof sieht denn James Bond mit dem Spitzbart aus?". Letztendlich kann man hier behaupten, das die Technik einen Mehrwert gebracht hat. Man wurde nicht mit offensichtlichen Effekten beschossen, das es keinen Spaß mehr macht. Dem Stoff wurde viel Respekt entgegen gebracht und für mich angemessen umgesetzt. Ich habe selten eine derartig gute Leinwand-Adaption einer Comifigur gesehen. Jetzt muß nur noch das mit der Story richtig klappen. Hier hat man sich hauptsächlich der zusammenhängenden Bände Das Geheimnis der "Einhorn" und Der Schatz Rackhams des Roten bedient (auch wenn aus dem Letzterem einige Charaktere einfach weggelassen wurden). Bei denen es um ein Piratenschiff geht, was im Besitz derer von Hadoque war. Zum Beispiel, die Nummer mit dem Pergament kennen Leser ebenfalls daher.
Ich will auch nicht zuviel veraten. Soll ja auch Leute geben, die die Comic Bände nicht gelesen haben. Doch für die, die sie kennen. Es gibt ein kurzes Wiedersehen mit Schloss Mühlenhof und Nestor. Nur so am Rande. Dank Hergé habe ich meine erste Erfahrung als Kind mit einem "MacGuffin" gemacht. Auch wenn ich mir damals dessen nicht bewusst war.
Fazit: Toller Auftakt der geplanten Trilogie um "Tim und Struppi".
P.S.: Und wenn mir noch ein unwissender Schmock mit dem Vergleich zwischen Indiana Jones und dem Reporter Tim kommt, der vor über 80 Jahren entstanden ist (bzw. vor knapp 60 Jahren auf den deutschen Markt kam), zwinge ich ihn zum lesen der Comicbände. Alle 23 am Stück!!! (^^)
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potatosoup 2011/12/23 01:10:25
Kommentar löschenToll gemacht, viel Action und klasse Gags. Leider hinkt die Story, in der mehrere Comic-Bände verwurschtelt wurden, etwas.
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neenchen 2011/12/21 20:50:33
Kommentar löschenWie mein Kinobegleiter sagte, setzt dieser Film die Messlatte für das Aussehen von animierten Filmen wieder ein Stückchen höher. Aber nicht nur die wirklich beeindruckenden Bilder sind gut an dem Film, sondern auch die Geschichte ist spannend und amüsant erzählt. Die Actionszenen sind aberwitzig und mit vielen lustigen, auch teils sehr albernen Schmankerln bestückt. Der ganze Film könnte das Prädikat kinderfreundlich erhalten und vermag trotzdem auch Erwachsene zu unterhalten.
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polly2107 2011/12/17 02:49:04
Kommentar löschenIst ja ganz nett anzuschauen. Allerdings störte mich die gesamte Zeit über wie die Buchvorlagen zusammengetragen wurden. reihenvolgen wurden durcheinander gebracht, Charaktere weggelassen oder zweckentfremdet. Als großer Fan der Comic reihe dann doch sehr enttäuschend
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Anne81 2011/12/15 15:11:43
Kommentar löschenDas klassische Abenteuer um eine Schatzsuche möchte hier als Familienfilm verstanden werden und spricht neben den eingefleischten Fans der belgischen Comics vor allem Kinder an. Für sie dient der pfiffige Reporter Tintin, wie natürlich in der Vorlage auch, als Hauptdarsteller und Erzähler zugleich: Seine Angewohnheit, jeden seiner Gedanken vor sich hinzuplappern ist für das jüngere Puplikum gewiss eine tolle Hilfestellung, die (meisten) älteren Zuschauer hätten jedoch in der Verfilmung gerne darauf verzichtet. Wie ebenfalls auf diverse Freiheiten des Autorenteams, das einerseits den Stoffen Hergés in einigen Szenen gerecht wird (der Hauptakzent liegt hier klar auf dem Album „Le crabe aux pinces d’or“), leider allerdings aber auch etwas zuviel den modernen Gepflogenheiten im Kino. Das führt dazu, dass in den rasant inszenierten Actioneinlagen schon ein gutes Stück übertrieben wird und so es auch nicht allzu verwunderlich ist, dass Tintins Verfilmung dem einen oder anderen manchmal eher an eine weitere, modernere Episode mit Indiana Jones denken lässt.
Um den Film mal ganz kurz mit den Worten meines 9jährigen Sohnes zu beschreiben, welcher mir nach dem Film nicht gerade das glücklichste Gesicht zeigte: „Il y avait trop de pifs et beaucoup trop de pafs“(grob übersetzt: zuviel Bumm-Bumm). Und genau dies sehe ich hier ebenfalls als ein Problem dieser Verfilmung an: Ganz nach dem Motto „Weniger wäre hier mehr gewesen" - so finden sich leider einfach viel zu viele Höhepunkte schon bereits in der Mitte des Films, welche am Ende dafür sorgten, dermassen übersättigt zu sein und der finale Showdown partout nicht mehr als Highlight durchgehen konnte.
Fazit: „The adventures of Tintin“ ist sicherlich ein kurzweilig unterhaltsames Abenteuer, das optisch brilliant umgesetzt wurde und uns zum Teil mit seinem Humor auch durchaus Spass bereiten konnte. Jedoch so technisch sauber, dieser Animationsfilm auch daherkommen mag, die Enttäuschung kam dennoch leider viel zu schnell auf, eben weil diese Kinoversion durch diese, über weite Strecken, Belanglosigkeit, zu keinem Moment richtig mitzureissen wusste
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Oceanic6 2012/01/02 21:07:38
Antwort löschenBingo!
Kris 2011/12/09 12:47:24
Kommentar löschenTim & Struppi, für die ich mich vor diesem Film nie interessiert habe, sind lustig, grenzwertig abenteuerlustig und verdammt clever. Und einer von ihnen ist auch noch richtig niedlich. Und den Rothaarigen meine ich jetzt nicht.
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Matty 2011/12/07 18:41:50
Kommentar löschenSpielberg baut "Indiana Jones" Elemente in diesen fantastischen Abenteuerfilm herein und tobt sich (dank Motion Capture) an Action mal wieder so richtig aus.
Struppi kommt insgesamt etwas kurz weg, aber das kann man ja bei den geplanten Fortsetzungen besser machen.
Tolles Stück Abenteuerkino für groß und klein!
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Haxow 2011/12/06 20:12:39
Kommentar löschenein abenteuerfilm wie jeder andere auch, familienlieb und absoluter mainstream. durch viele unnötige blödeleien extrem in die länge gezogen, so das sich gähnende langeweile breit macht. von spielberg kann man aber auch nix anderes erwarten, ist er doch der inbegriff für hollywood. mein lob geht nur an die grafikspezialisten. die animationen sind das beste was ich bis dato gesehen habe... das wars aber auch schon.
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Keky 2011/12/02 15:36:44
Kommentar löschenAlso, der Film ist SO genial-scheiss-gut, schaut euch den im Kino an, am besten in 3D. Ich war hin und weg. Das war ernsthaft der beste Animations Film den ich je gesehen hab, die Effekte sind täuschend echt & die Charaktere bewegen sich tatsächlich wie Menschen. Made By Steven Spielberg und Peter Jackson. Tim und Struppi steht drauf und ist drin.
Was die wenigsten wissen: Es gibt 2 "Tim und Struppi"-Realverfilmungen mit "echten" Schauspielern. Den Geschichten dazu liegen zwar keine originale Hergé-Comicstories zugrunde, aber "Tim und das Geheimnis um das goldene Vlies" und "Tim und die blauen Orangen" sind zwei sehr reizende Verfilmungen, Anfang der 1960er gedreht, die Figuren sind perfekt übernommen und der Geist der Original-Hergé-Geschichten wabert auf jeden Fall durch beide Filme, die in deutscher und französischer (Original-) Sprache bei "sunfilm" erschienen sind. Sehr lohnend, nichmal teuer ...
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Eustachius 2011/12/01 17:36:50
Kommentar löschenHmmmm manchmal versteh ich die Welt nicht mehr. Anscheinend gibt es doch Leute hier, die sonst immer so kritisch sind und ausgerechnet bei dem Film ein "weiches Herz" bekommen...
Für mich ist der Film leider von einigen überbewertet, vielleicht auch gerade weil 2 doch so renommierte Regisseure am Werk waren oder auch wegen der breiten Fanbase - man weiß es nicht...
Zu meiner Kritik:
Der Film ist ein Grundsolider Animationsfilm, der alles hat was man für einen spaßigen Abend braucht mit ein paar Kumpels, die früher auch große Tim und Struppi Fans waren.
Ein spaßiges und Actionreiches Abenteuer - mit 3 liebevoll animierten Helden - erwartet den Kinobesucher und vor allem die kids. Die Erwachsenen kommen natürlich auch auf ihre Kosten, mit einigen Netten Anspielungen auf gedrehte Filme der Regisseure und natürlich durch Erinnerungen an ihre eigene Kindheit.
Summa summarum hat der Film einen guten Charme aber für die Offenbarung reicht es dann leider auch nicht. Gedacht ist das ganze von Fans der Trickfilme, für Fans der Trickfilme. Meiner Ansicht nach sollte es auch nie mehr werden.
Als Fan der Serie sag ich 10/10, nüchtern Betrachtet s. rechts. ;)
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JannikM 2011/11/30 02:08:56
Kommentar löschenIch habe den Film mit riesigen Erwartungen geschaut, welche auch größtenteils erfüllt worden sind. In meinen Augen ein sehr liebevoll gemachter Animationsfilm. Mich freut es, dass sich bei der Darstellung der Charaktere an das Vorbild der alten Comics gehalten wurde. Besonders Schulze und Schultze werden sehr gut dargestellt. Für die Fortsetzung würde ich mir ein bisschen weniger (übertriebene) Action und ein bisschen mehr Handlung wünschen. Im Großen und Ganzen aber ein Film, denn man sich auch öfters anschauen kann.
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Redapple 2011/11/29 15:57:53
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Außerdem positiv aufgefallen, auch wenn's eventuell herb klingen mag: Spielberg traut sich endlich mal wieder den Akteuren eines Jugendkrimis Schusswaffen anstatt Taschenlampen oder Gummihühnern in die Hände zu drücken. Steigert die Glaubwürdigkeit enorm, den Grad an Gewaltdarstellung jedoch nicht.
Alles in allem also sowohl für jüngere als auch alte Fans der Zeichentrickfilme nur empfehlenswert.
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Joeyjoejoe17 2011/11/28 19:50:05
Kommentar löschenWäre wirklich schade, wenn dieser unglaublich liebevoll gemachte Film nicht um den Animationsoscar antreten dürfte.
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