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Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'

The Adventures of Tintin (2011), NZ/US Laufzeit 107 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Animationsfilm, Kinostart 27.10.2011


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6.9
Kritiker
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6.8
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4539 Bewertungen
245 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Jamie Bell und Andy Serkis

Erfolgsregisseur Steven Spielberg und Produzent Peter Jackson bringen eine Verfilmung des Comic-Klassikers auf die Leinwand, bei der Tim und Struppi auf eine abenteuerliche Schatzsuche geschickt werden.

Handlung von Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der ‘Einhorn’
Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der ‘Einhorn’ setzt sich aus den drei Geschichten von Die Krabbe mit den goldenen Scheren, Das Geheimnis der ‘Einhorn’ und Der Schatz Rackhams des Roten zusammen. Erzählt wird vom ersten Aufeinandertreffen zwischen dem jungen unerschrockenen Reporter Tim (Jamie Bell) und dem raubeinigen Kapitän Haddock (Andy Serkis). Zusammen entdecken sie einen Hinweis auf den Schatz seines Vorfahren Francis Haddock. Sie begeben sich zusammen mit einem Gefängsnisausbrecher und den beiden Detektiven Thompson (Simon Pegg) und Thomson (Nick Frost) auf eine gefährliche Reise.

Hintergrund und Infos zu Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der ‘Einhorn’
Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der ‘Einhorn’ soll der erste Teil einer vermutlich drei Teile umfassende Reihe von Tim und Struppi–Abenteuern sein. Während bei diesem Teil Regie-Ikone Steven Spielberg auf dem Regiestuhl Platz genommen hat, soll sein Kollege Peter Jackson (Der Herr der Ringe–Trilogie) den zweiten Teil Tim und Struppi 2 inszenieren. Mit Tim und Struppi 3 soll ein dritter Teil folgen. Abwechselnd nehmen beide jedoch auch in ihrer Tätigkeit als Produzent auf die Filme Einfluss. Der Abenteurfilm wird im Motion Capture – Verfahren gedreht, bekannt aus Filmen wie Der Polarexpress und Die Legende von Beowulf, für Spielberg die erste größere Erfahrung mit der Technik. Außerdem wird die Comicverfilmung in 3D auf den Leinwänden dieser Welt zu sehen sein.

Als langjährige Fans der Comicbücher von Georges Remi alias Hergé gilt die Verfilmung als lang gehegtes Wunschprojekt der beiden Masterminds. Mit Andy Serkis schlüpft ein Motion Capture-erfahrener Schauspieler in die Rolle des legendären Kapitän Haddocks. So spielte er mit dem aufwändigen Verfahren schon Gollum in der Herr der Ringe–Trilogie und King Kong im gleichnamigen Remake von 2005.

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  • Tim und Struppi
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Mehr Bilder (28) und Videos (13) zu Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'
Genre
Abenteuerfilm, Schatzsucherfilm, Computeranimationsfilm
Zeit
1940er Jahre, 1949, Vergangenheit
Ort
Auto, Europa, Flugzeug, Wüste
Handlung
Abenteuer, Abenteurer, Amateur Detektiv, Auto, Boot, Bösewicht, Choleriker, Comic, Comicfigur, Detektiv, Dieb, Diebstahl, Dynamit, Entführung, Explosion, Faustkampf, Freundschaft, Gegner, Gewehr, Gut und Böse, Hafen, Haiangriff, Hund, Inspektor, Journalist, Kabine, Kapitän, Keller, Nachfahre, Pirat, Portemonnaie, Professor, Reise, Reporter, Rettungsboot, Schatz, Schatzkarte, Schatzsuche, Schießerei, Schießpulver, Schiffbruch, Schiffswrack, Schläge, Tauchen, Taucheranzug, Terrier, Verfolgungsjagd, Vorfahren, Waffe, Wrack, Zeitung
Stimmung
Aufregend, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm
Tag
Real 3D
Verleiher
Sony Pictures Releasing GmbH
Produktionsfirma
Amblin Entertainment, DreamWorks SKG, Herge Studios, Kennedy/Marshall Company, The, WingNut Films

Kritiken (29) — Film: Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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5.0Geht so

Von "Hook" zu "Indiana Jones" zum unsichtbaren Dritten, von reflektierenden Wassertropfen, Blasen, Spiegeln und Stichwerkzeugen, die eine Geschichte in ihren absurden Windungen und kleinen Details selbstständig erzählen, zur Haarlocke, die aus dem Wasser lugt und sich, ähnlich der (bildmotivisch ikonischen) Flosse des Weißen Hais, zielgenau vorwärts bewegt. 3D und das anmutige Ballet einer entfesselten Animationschoreographie befähigen es Spielberg in einem weiteren Filmexperiment, die Comic-Serie Hergés vom großen Reporter und kleinen Hund ohne Grenzen und Schranken insgeheim als etwas zu verstehen, was den Eskapismus der Spielberg-Schatztruhe hier noch einmal aufleben, ja unter Einsatz unbegrenzter dichterischer Ausdrucksmöglichkeiten übersteigern will.

"Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn" kennt demzufolge schlichtweg keine Stagnation, keine Ruhe, keinen Punkt, an den man sich festhalten kann, sondern nur Hetze und Dringlichkeit, nur die wahnwitzige und irrwitzige Laune des laufenden Geschehens, nur das Ziel, an beste Zeiten des hitzigen Überrumpelungskinos anknüpfen zu wollen, wenn die Verschnaufpausen einer Behauptung unterliegen, die nächste quirlige Verfolgungssequenz in diesen wenigen Wimpernschlägen heimlich vorzubereiten. Höhepunkt an Höhepunkt, nicht weniger als die Praxis der Theorie, es geschieht und geschieht und geschieht.

Eine tosende Bildmaschine über Land, Wasser und Luft ist das, die Zusammenführung unzähliger Ideen, wie sie Spielberg in den vergangenen Jahrzenten buchstäblich hinter sich gelassen hat und ein Remake seiner eigenen Schaffensmotive. Wenn der Handrücken den Szenenwechsel zur Sahara einleitet, Sicherheitsglas durch die grelle Stimme einer korpulenten Starsängerin zerberstet oder die Jagd nach drei Pergamenten neben einem gefluteten Staudamm zur sagenhaft schwerelos fotografierten Rutschpartie verkommt, dann hat Spielberg einen flippigen, charmanten Spaß, treibende Bilder zu arrangieren, die im Animationsbereich keiner Strenge eines kohärenten Schnitts unterliegen. Janusz Kaminski und Michael Kahn erfinden im Austausch dafür die wundersamsten Übergänge zwischen dem erzählerischen Moment und seiner ständig auf Abruf bereiten, zappeligen Bewegung, Montage wie Collage treppenförmig zu vereinen. Und mit Selbstironie zu proben – in den einleitenden Credits stampfen etwa die Klaviertasten den Schriftzug "John Williams" in Form.

Da "Das Geheimnis der Einhorn" keinen gedrosselten Gang kennt und folglich ein turbulentes Abenteuereinerlei zelebriert, das Opfer seiner Redundanz wird, walzt der Film aber auch die (Spielberg-)Emotion platt, und die Figuren sind Randnotizen im Straßengraben, die sukzessive verschwimmen; denn je höher die Geschwindigkeit des Plots, desto silhouettenhafter die Umrisse ihres Selbst. Mit Ausnahme des versoffenen, charismatischen, prolligen Kapitäns Haddock (Andy Serkis), der immerhin kämpferisch an die gute Sache der Hoffnung appellieren darf, bleiben die Charaktere mechanisch, formelhaft gestrickt und verharren im Offensichtlichen. Dreikäsehoch Tim (Jamie Bell) ist lediglich für die nachdenklich zu sich selbst sprechende Besserwisserei zuständig und sein Hund Struppi für die intuitiven Geistesblitze in einer Lage, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt, während Daniel Craig den antagonistischen Part verkörpert: abschätzig, kultiviert, impertinent.

Überraschungsarm eben, jenseits jeglicher Grautöne. Wie im Kinderfilm. Deshalb vermutlich konsequent. Spielberg begeht jedoch den Fehler, dass sein Kinderfilm fast keinerlei Sympathien und empathische Rollenverteilungen für das Kinderherz anbietet, auch oder gerade weil er es nicht versteht oder nicht verstehen will, dass lockerer Humor getimt, erst einmal erzeugt werden muss. In den langweiligen, unpointierten Dialogen ist der Humor nämlich längst von der Technik ausgebremst worden, sodass sich dieses im Kern vergnüglich entwirrte Seemannsgarn häufig um mehr Ernsthaftigkeit kümmert, als um die lächelnden Mundverrenkungen eines Kindes. So ist das aber mit Experimenten, sie entstehen unter laborähnlichen Bedingungen, in der Zukunft des Kinos sowieso.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Timo K.

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*grübel*


Konsi

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Cool


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Von der ersten Einstellung und dem genialen Intro an atmet und versprüht Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn den Geist der Vorlage. Endlich einmal eine Verfilmung, die trotz 3D-Technik, Performance-Capture-Verfahren und allerlei sonstigen technischen wie inszenatorischen Spielereien trotzdem das Hauptaugenmerk auf die Geschichte und vor allem ihre Figuren lenkt und so ein imposantes, halsbrecherisches, wagemutiges und komisches Abenteuer kreiert, dem man die Liebe zum Detail, die Huldigung vor Hergés Original anmerkt und das seine Figuren genauso liebenswert belässt wie man sie kennt, mit all ihren Eigentümlichkeiten und Macken – und sie trotzdem überzeugend in die dritte Dimension und in eine neue Generation transportiert. [...]

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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3.0Schwach

Visuell ist „Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'“ zweifellos wunderbar anzusehen und die großartigen Animationen ziehen den Zuschauer sofort in die neue Welt. Unheimlich detailliert, farbenfroh und einfach toll anzuschauen. Sehen wir allerdings einmal von den optischen Werten ab und distanzieren uns von der äußerlichen Brillanz, dann bleibt nicht mehr viel Lobenswertes übrig. Jede einzelne Figur ist vollkommen profillos gezeichnet und schafft es zu keiner Sekunde, sich in einen wirklich interessanten oder sympathischen Charakter zu verwandeln. Genau wie die Geschichte selbst, die sich ja so gerne als großes Abenteuer verkaufen möchte, aber keinen echten Höhepunkt vorweisen kann. Zusammen mit den beiden Hauptfiguren Tim und Struppi und der ausweglosen Seelenlosigkeit dümpeln wir durch die belanglose Monotonie und bewegen uns durchgehend auf der gleichen schnöden Ebene, die sich furchtbar in die Länge zieht. Keinerlei Magie, keinerlei flotter Humor und auch keinerlei abenteuerliche Unterhaltung.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

SoulReaver

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Stimmt.


Joeyjoejoe17

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Hmm, ich mag Indy4 und finde den hier sehr gut.
Gehen unsere Meinungen wenigstens einmal auseinander \o/


Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Dramaturgisch wohlüberlegt packt das Team von „Das Geheimnis der Einhorn“ so viel Abenteuer zu Wasser, zu Lande und in der Luft wie möglich in einen Film. Dass die Action manchmal die Aufnahmefähigkeit des Publikums übersteigt und die Handlungsentwicklungen sehr naiv ausfallen, ist der Preis dafür. Allerdings entsteht so auch dieser unschuldige Charme, welcher zu Abenteuerfilmen der alten Schule (in diesem Fall gepaart mit modernster Technik) einfach dazugehört. Die Performance-Capture-Technik wird in „Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ glänzend ausgeschöpft, mit löblicher Nähe zu, aber auch gesundem Abstand von der Vorlage.

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

Computeranimierter Realismus trifft vorlagenbedingten Comic-Look: Auch wenn ich zuvor nie mit “Tim & Struppi” zu tun hatte (meine erste Frage zu Beginn des Films: “Struppi ist der Hund oder?”), so kam ich letztendlich doch nicht an Spielbergs hochgelobtem Animationsfilm vorbei. Nette Ideen zu Beginn (ein animierter Hergé zeichnet Tim als Comicversion), überhandnehmende Action zum Schluss: Das sieht ja alles ganz nett aus und auch die (“ungeschnittene”) Fluchtszene durch die Straßen ist atemberaubend, aber auch sehr seelenlos. Ein Film, scheinbar fürs 3D gemacht, in 2D einfach nur hyperaktiv. Nett, belanglos, aber für das Endergebnis war der betriebene Aufwand dann doch zu groß. Schade, durchaus.

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Xander8112

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Vermutlich minimal.


amblin1971

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Doch kommt er!


CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Erstmals in seiner Karriere wagt sich Steven Spielberg an einen Animationsfilm. Aber passt dieses Label überhaupt für einen Film, der im sogenannten Performance-Capture-Verfahren entstanden ist? So oder so weiß die Regie-Legende die technischen Möglichkeiten für seinen schwungvollen und familienfreundlichen Abenteuerfilm in bester Indiana Jones-Tradition hervorragend und mit zahlreichen Sequenzen für sich zu nutzen, während er gleichzeitig seiner europäischen Comicvorlage erfreulich treu bleibt.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.0Ausgezeichnet

Am Anfang sitzt Tim vor einem Karikaturisten und bekommt als 3D-Filmheld ein 2D-Portrait auf Papier – genauso wie Hergé ihn gezeichnet hatte. Diese Verbeugung vor dem Original spricht für den ganzen Film. Spielberg und Jackson legen nicht nur eine kindliche Begeisterung für ihre Vorlage an den Tag sondern auch viel Respekt. Mit einer perfekten Technik, die bei “Beowulf” noch erschreckend schlecht aussah, erwecken sie den Comic-Klassiker zu neuem Leben. Und es funktioniert! Auch wenn das Comic-Puristen anders sehen mögen: Es macht Spaß, Tim, Struppi und Kapitän Haddock durch ihr zwischendurch atemloses Abenteuer zu folgen, das sehr nach”Indiana Jones” schmeckt – nicht zuletzt durch die Musik von John Williams :-) Jetzt, wo Spielberg George Lucas losgeworden ist, kehrt er mit Peter Jackson und J.J. Abrams wieder zurück zu großer Form. Die Üblichen Verdächtigen haben sich die 2D-Version angeschaut und freuen sich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil. Lob auch für den Drehbuchautor Steven Moffat. (Mehr im Podcast)

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

[...] Trotz ihres Kultstatus haben mich die Comics nie sonderlich interessiert, aber natürlich sind sie mir, bzw. die Figuren bekannt. Tim und Struppi-Erfinder Hergé hat nichts anderes als einen zeitlosen Klassiker geschaffen, der Generationen vereint. Nun haben sich Steven Spielberg und Peter Jackson zusammengeschlossen um die Abenteuer von Reporter Tim und Hund Struppi auf die große, internationale Bühne des Kinos zubringen. Dank Motion Capture erreichen die beiden dabei einen interessanten Look: Realistisch und comicartig zugleich. Das muss man mögen, zweifelsohne ist es aber tricktechnisch atemberaubend gemacht. [...]

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sushi25: movie-fan.de

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4.5Uninteressant

Der Film vermischt ohne Not drei Hergebücher in einem Werk. Dabei wird viel vorausgesetzt und macht das Verfolgen der Story etwas schwer und verschenkt die Möglichkeit die wirklich tolle Comic-Vorlagen angemessen umzusetzen.

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J4KOB

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Dann ist dein kleiner Bruder eben ein Genie! :D


Prechtl

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Sieht so aus^^


Sm0K1ngGnu

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6.0Ganz gut

Technisch/optisch einwandfrei, gut gewählte Sprecher (Jamie Bell, Andy Serkis), hat aber mit der Vorlage leider kaum was zu tun. Der Film erzählt weder die Geschichte des entsprechenden Buches, noch vermag er es, die Charaktere so einzufangen, wie Hergé es mit seinen Comics schaffte. Ein recht guter Film, der mich als echten Fan aber doch enttäuscht hat, hatte mir mehr Treue zur Vorlage erhofft.

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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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6.0Ganz gut

Die Hergé-Helden, einmal gepixelt, nicht gezeichnet, bitte! In spätestens 20 Jahren wird man über diesen Film bestenfalls noch müde lächeln. Denn ob der effektvollen Opulenz des Setdesigns, der wilden Verfolgungs- und Fluchtszenen und der liebevoll animierten Figuren folgt die Ernüchterung bereits lange vor dem Abspann. Und das hat drei Gründe: Zum ersten wird jedem Comic- und Filmfan die Hauptfigur Tim durch seine zum Leben erweckten (spärlich) animierten Gesichtszüge so nah kommen, dass jedem die Unfehlbarkeit, Cleverness, der Ehrgeiz und die Unverwundbarkeit übel aufstoßen wird. Ja, Tim ist ein Streber. Zum zweiten wollen die drei Teile der Geschichte am Ende nicht zu einer filmischen Symphonie verschmelzen. Auch weil der Spannungsverlauf eher einer wilden Achterbahnfahrt gleicht als einer homogenen Kurve und das Auge des Betrachters ein ums andere Mal zwischen auktorialem und Ich-Erzähler hin und herspringen muss. Zum dritten gelingt es dem Score von John Williams (ausnahmsweise mal) nicht, die spannenden Momente mit einem passenden Klangteppich zu unterlegen, der nachhaltig im Ohr bleibt. Am Ende bleibt also das große Nichts. Die Seele ging auf digitalem Weg verloren.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.0Ausgezeichnet

Der von Hergés „Les Aventures de Tintin“ bekannte Ligne-claire-Stil wurde ebenso adaptiert wie ihr Zeitgeist, visualisiert per Performance-Capture-Verfahren. Beim nächsten Film „Prisoners Of The Sun“ tauschen Regisseur und Produzent ihre Rollen, wird Peter Jackson die Inszenierung übernehmen. Steven Spielberg hat bei seiner persönlichen Animations-, Comic- und 3D-Premiere schon mal waghalsiges Abenteuerkino vorgelegt.

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Oceanic6: CinemaForever

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4.0Uninteressant

[...] Eine Schändung, welche den Charakteren, der Story und dem Begriff "Abenteuer", welche die Comicvorlage so sehr prägten, nie und nimmer gerecht wird. Man möchte glauben, dass Spielberg es besser wüsste, denn er hat mit der "Indiana Jones"-Trilogie immerhin die besten Abenteuerfilme aller Zeiten geschaffen.

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Benjamin Barker

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Mmh schade, aber kann deine Kritikpunkte, ohne den Film gesehen zu haben, verstehen. Dann spar ich mir diesen Kinobesuch wohl lieber.


Bernhard Maximillian

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Ich habe es auch genauso empfunden.


Filmering: Filmering.at

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6.0Ganz gut

Steven Spielberg weiß eigentlich wie man solche Abenteurfilme inszeniert, deshalb ist es umso verwunderlicher, dass er bei Tim und Struppi so viele Fehler gemacht hat: Action und Schauwerte sind ihm viel wichtiger als seine Geschichte und die Charaktere. So kommt aber leider nur zaghaft Stimmung auf. Auch der Animationsstil bleibt als sehr ambivalent in Erinnerung: Im Stillleben sehr schön, aber in Bewegung weniger gelungen. Schlussendlich sitzt der Animationsstil sehr zwischen den Stühlen: Zu realistisch als dass man kleinere Ungereomtheiten als liebevolle Abstraktion abtun könnte und zu fehlerhaft und leblos um die Welt wirklich genau wiederzugeben. Auch der Film ansich erweist sich als überraschend träge und uninspiriert. Solides Unterhaltungskino liefert Spielberg zwar dennoch, aber das wars dann auch schon.

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helpa

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uncanny valley?


Simon Spiegel: NZZ Simon Spiegel: NZZ

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6.5Ganz gut

Spielberg hat vieles richtig gemacht, dennoch wollen sich die verschiedenen Bestandteile nicht recht zu einem stimmungsvollen Ganzen fügen. Das ständige Schwanken zwischen grösster Treue und betonter Eigenständigkeit führt zu einem seltsam sterilen Film, so steril wie die Hauptfigur, die nie an Konturen gewinnt.

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David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

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6.0Ganz gut

Und als ob er den langsamen Beginn doppelt wettmachen müsste, hetzt der Film dafür im letzten Drittel durch gleich zwei große Actionsequenzen. Die sind ohne Frage optisch beeindruckend geraten, wirken in der dichten Abfolge jedoch ermüdend. Schwankend zwischen charmanter Betulichkeit und einer neuen Sehgewohnheiten geschuldeten Hektik fehlt dem Film somit die nötige Balance.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.0Ganz gut

Die 3D-Technik und das Motion-Captures-Verfahren geben dem Film eine Optik, die sich stark von der Vorlage unterscheidet, wobei er viel von seinem ursprünglichen Charme einbüßt. Erzählerisch bietet er eine geschickte Melange aus Comic- und Slapstick-Elementen sowie typischen Steven-Spielberg-Motiven, sodass er trotz der visuellen Defizite weitgehend solide unterhält.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

Meisterstücke sind die Szenen, die sich von der Linearität des Comic und des einfachen Films befreien [...] dann kommt Film an sich zu seinem Recht und Spielberg zeigt, was er auch kann: Nicht nur geschickt unterhalten, sondern auch einzigartige Szenen kreieren, die im Gedächtnis der Filmgeschichte bleiben.

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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6.5Ganz gut

Selbst mit größten Anstrengungen kann man in Tim kaum Jamie Bell erkennen. Auch Andy Serkis, Daniel Craig, Nick Frost und Simon Pegg verschwinden visuell nahezu ganz hinter Hergés Schöpfungen. Trotzdem versucht Spielberg aber nicht, den Zeichenstil der Graphic Novel einfach zu kopieren. [...] Das mag ein Mittelweg sein, aber einer, der sich schließlich als Königsweg erweist und ihn zudem noch zurück zu dieser wundervollen Naivität und Unschuld seiner frühen Filme geführt hat.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.0Ausgezeichnet

Ein wenig zerfällt der Film dabei in einzelne Etappen, die Spielberg aber nicht nur mit hinreißenden Einfällen verbindet. Man merkt jeder Einstellung auch die Hingabe des Regisseurs an, der ein visuell nostalgisches Wunderwerk geschaffen hat, an dem man sich kaum satt sehen kann [...]

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Kommentare (215) — Film: Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'


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LwaxanaTroi96

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Ohne Zeichentrickoptik fehlt was.....

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Mr.Queeqeq

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Widerliche Blasphemie, mir ist völlig wurst wie die Handlung ist, die Charaktere gestaltet wurden, die Optik alleine versaut es völlig. Tim und Struppi darf es nur im klassischen Trickfilmstil geben, alles andere ist eine widerliche Perversion, Amen.

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fuerchtegott

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Fand Tim und Struppi auch ganz passabel und gerade die Optik sehr gelungen. Bin allerdings kein engagierter T&S-Dogmatiker und Trickfilmgralshüter^^


Mr.Queeqeq

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Öhm ja… ich habe bewusst so auf die Kacke gehauen, weil mich die Optik des Films anwiedert. Das hat rein gar nichts mit Trickfilmoptikfetischismus zu tun, mir gefällt die Optik des Films nicht ;)


heikschn

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Bewertung7.0Sehenswert

Nachdem ich bisher nur die drei performance capture Filme von Robert Zemeckis gesehen habe, freut es mich, dass es endlich einem Filmemacher gelungen ist, einen solchen Film zu machen, bei der die Figuren nicht gänzlich ohne Mimik auskommen müssen. Tim und Struppi hat natürlich den Vorteil, dass es eine Comic-Verfilmung ist, an die man natürlich andere optische Ansprüche hat. Ansonsten ist der Film ein typischer Spielberg-Abenteuerfilm. Fans der Comics sind ob der geringen Vorlagentreue offenbar größtenteils enttäuscht. Ich kenne die Comics nicht, somit für mich kein Problem.

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Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich liebe die Comics und Spielberg schafft es auf geniale Weise, deren Geist und Charme in diesen Film zu übertragen. Er kommt auch den klassischen Trickfilmen der 60 er Jahre sehr nah. Die Mischung aus Spannung, Action und Humor ist wie bei Herges Vorlagen genau richtig. Und die Animiationen sind hundertmal besser als beim Kollegen Zemeckis und seinen Capture Filmen. Ich freu mich auf die Fortsetzungen.

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doeme28

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich konnte mich noch sehr gut an die Comics erinnern, die ich früher gelesen habe. Darum freute ich mich sehr auf diesen Film.
Ich staunte dann ziemlich als ich die ersten Bilder des Films sah. Echt starke Bilder!

Zudem sehr sehr spannende Story! Es war ein richtiges Abendteuer in x verschiedenen Destinationen. Sehr gute Übergänge und guter Schnitt. Es gab auch einiges zu lachen, dank den witzigen Dialogen. Sehr empfehlenswert dieser Film!

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FranklinFlyer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es begab sich zu einer Zeit, als Europa aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges auferstand, da stahl der schreckliche Graf Schorsch Lucas dem Abenteurer und ehemaligen Kamera-Kameraden Stefan Playmountain, ein Amulett.
Es war das magische Amulett des Timings, der Leidenschaft und des guten Geschmacks.
Ohne dieses Amulett war Playmountain machtlos. Der Graf zwang den leidenden Recken, ganz ohne sein Amulett, für ihn einen Film namens "Indiana Jones und das Königreich des ... ääh.. Kristallschädels" zu drehen.
(Ihr wisst schon, aufgrund des vergangenen Krieges herrschte eine Knappheit an MacGuffins)
Playmountain gab nach, um sein Leben und das seiner Liebsten zu retten.
Als der finstre Lucas ihm das Amulett dann wieder gab, war Stevies neuer Freund Peter zur Stelle.
Gemeinsam nahmen sie einen kräftigen Schluck des ursprünglichen Indiana Jones-IV-Zaubertranks und drehten "Tim und Struppi".

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Selim821

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Warum habe ich mich nur von dem Namen und dem kindisschem Cover irretieren lassen. Einer der besten Animationsfilme mit einm Schuss Indiana Jones und dem Charme von der Fluch der Karibik. Echt toll gemacht..

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Jerry Lewis

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Bewertung6.0Ganz gut

Wäre die Geschichte nicht so unglaublich weit von den beiden verfilmten Comics "das Geheimnis der Einhorn" und "der Schatz Rackhams des Roten" entfernt dann wäre locker eine Bewertung von 8 Punkten drinne gewesen.
Für die Comic-kenner bleibt leider ein bitter Beigeschmack beim sehen des Fims! Für Leute die die Comic´s eh nicht kennen, ist der Film auf jeden Fall sehr sehenswert! Unglaublich gute animierte Geschichte!!

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krono111

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Da hast du recht. Als etwas abgewichen ist, hab ich das sofort erkannt, auch kleinere Details. Vorallem weil das meine Lieblingsgeschichte war.
Da schau ich lieber die Version der Serie. Die ganz dem Original entspricht. Ich hoffe mal Teil 2 und 3 sind näher am Original dran.


BattlemasterIZ

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Bewertung7.0Sehenswert

Der ist ja saugeil animiert. Der Ausflug mit Tim und Struppi in das Krimi-Abenteuer war echt amüsant.

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Rasante Verfilmung mit dem Reporter Tim und seinem Hund Struppi.

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KaiGueMo

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Bewertung10.0Herausragend

Aus meiner Sicht ein klasse Film, der nicht nur in der Story sondern auch in der Art der Gestaltung überzeugt. Die Schnitte sind sehr cool gemacht, da die einzelnen Ausschnitte durch simple Übergänge miteinander verknüpft werden. Die zehn Punkte hat er sich verdient (und das nicht nur wegen dem offenen Ende...).

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uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

so realistisch animiert und unterhaltsam...schöner film

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cronic

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat mich sehr unterhalten, sehr gut animiert, tolle Sprecher, rasantes Tempo, irrwitzige Choreos

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Jan Terzky

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Bewertung4.0Uninteressant

Fraglos gelungen ist die Animationstechnik, da habe ich nicht viel Gleichwertiges gesehen. Aber sonst? Manchmal fühlte ich mich zurückversetzt in die Zeit der "Winnetou & Old Shatterhand"-Filme, bei denen nach Belieben aus Vorlagen von Karl May eine neue Story gezimmert wurde, die mit den Erzählungen des Dichters wenig bis gar nichts zu tun hatte, außer den Namen der Titel und denen der Personen. Entsprechend die Reaktionen, alle, die die Werke gelesen hatten, schäumten vor Wut, anderen gefiel das Ergebnis extrem, und Pierre Price und Lex Barker wurden Filmlegenden.
Genau so fühle ich mich, nachdem ich den Film schaute: Maßlos enttäuscht von der Umsetzung. Fazit zumindest für mich: Lieber die herrlichen Comics lesen!

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nilswachter

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Bewertung6.0Ganz gut

Das vergnügliche und kurzweilige Abenteuer von Tim und Struppi ist enorm rasant inszeniert und besticht durch beinahe perfekte Animationen. Dies alles täuscht aber nicht über eine sehr seichte Geschichte, überaus infantilen Slapstick und einen unsympathischen Hauptdarsteller hinweg. Für einen gemütlichen Abend mit Popcorn ganz ok, aber weder besonders nachhaltig noch befriedigend. Spielberg kann es besser.

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Donzaffi

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Bewertung5.0Geht so

Ich muss sagen ich war etwas enttäuscht von dem Film, habe da schon mehr erwartet, an sich funktioniert der Film einigermaßen wen man auch einiges aus den Original geändert hat (was in diesem Fall aber nicht so sehr ins Auge fällt sondern durchaus meistens funktioniert).
Was mich gestört hat war dieser Action OVerkill an einigen Stellen, es war einfach viel zu viel und viel zu große Zerstörungsorgie für einen Tim und Struppi, dann gab es da den Panzer der warum auch immer plötzlich da war.
Was mir aber sehr gefallen hat sind Einstellungen und Querverwise die direkt auf die Comics anspielen, wie etwa Kostüme und die Krabbe mit den goldenen Scherren die irgendwie immer vorkam. Das Ende wiederum mit den Verladekränen ist dann wieder total überflüssig. Es wird auch nicht erklärt wie der Antagonist vin dem Schatz weiß wen der Vorfahre doch mit dem Schiff in die Luft flog.
Das macht den Film insgesamt eher zum Durchschnitt

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Line3105

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tim und Struppi. Kennt man vermutlich flüchtig aus der Kindheit, wie ich. Daher fehlte mir ein wenig der Bezug zu den Charakteren. Aber das ist nicht schlimm. Man gewöhnt sich recht schnell an den jungen Detektiv mit der coolen Frisur und seinen Wuff. Man geht ja generell oft davon aus, dass Animationsfilme nur für Kinder super unterhaltend sind. Dem ist aber gar nicht so. Schließlich war hier der Meister persönlich am Werk: Steven Spielberg! (Der mit meine Kindheit bereits mit “E.T.” versüßte).

Macht euch also auf ein tolles Abenteuer gefasst. Ich war durchweg begeistert von den tollen Effekten, die ganz deutlich nach einem 3D Spektakel der Extraklasse schreien. (Ich sah den Film allerdings nur zu Hause auf DVD). Die Charaktere sind super animiert. Sogar kleinste Details wie Finger, Haare, etc. lassen den Zuschauer staunen…

Der Film ist alles andere als “Kinderquatsch”. man könnte sogar meinen, dass Mr. Spielberg hier was ganz Großes gelungen sei. Ich empfehle das Abenteuer daher gut und gerne weiter.

Die Technik und Umsetzung ist brilliant und begeistert mich. Wer hätte das gedacht?

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Gabuyasha

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Bewertung6.0Ganz gut

Dieser Film kam fast zeitgleich mit "Alvin und die Chipmunks 3" in die Kinos, aber es fällt mir wirklich sehr schwer, diese beiden Filme zu vergleichen. Die Animationen dieses Krimis lässt meine Augen weit offen: Bis zu jenem Zeitpunkt der Sichtung vor ein paar Jahren sah ich kaum bessere Bilder. Deswegen kann ich mich allerdings auch nicht mehr genau an diesen Film erinnern, aber fakt ist, dass mir das Ende überhaupt nicht gefiel.

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TobivanTobsen

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kommen ja noch 2 teile ;)


Dr.KingSchultz

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Bewertung9.0Herausragend

Indiana Jones als Aimationsabenteuer.
Steven Spielerg und Peter Jackson hatten schon lange vor einen Tim und Struppi Film zu drehen. Zuerst sollte es ein Spielfilm mit Peter Jackson in der Rolle des Kapitän Haddoks werden, doch dann wurde die spektakuläre Schatzsuche letzendlich als ein Motion Capture Streifen auf die große Leinwand gebracht. Die Rolle des Kaptäns mit einem "kleinen" Alkoholproblems ging an Andy Serkis, der es wie immer grandios macht. Und den Regiestuhl ergatterte sich Steven Spielberg nachdem lange unklar war wer von beiden nun Regie führen darf. Schon nach kurzer Zeit muss auch dem letzten auffallen sein, dass es sich hier um einen Steven Spielberg Film handelt. Ganz in Indiana Jones Manier stolpern Tim und sein vierbeiniger Gefährte Struppi von einer Halsbrecherichen Verfolgungsjagd in die nächste. Der Film bietet einen riesigen Schauwert, ob durch die zahlreichen Plansequenzen wobei eine 3-4 Minuten ganz ohne Schnitt auskommt und einfach nur atemberaubend ist. Nicht zu vergessen ist der grandiose Soundtrack der ein wenig an Catch me if you can oder eben wieder an Idiana Jones erinnert.
Die Animationen und Effekte sind erste Klasse auch wenn ich zugeben muss das der Look recht gewöhnungsbedürftig ist. Es ist eine mischung von Animations und Spielflm. Doch wenn man sich darauf einlässt und sich davon nicht stören lässt kann man anfangen die wunderschönen Bilder zu bestaunen. Ich freue mih schon riesig auf den zweiten Teil den Peter Jakcson inzenieren wird.
"Wie steht es mit Ihrem Abenteuerdurs, Kapitän?"
"Unstillbar, Herr Tim!"
In diesem Sinne, freue mich auf ein Wiedersehen auf der großen Leinwand.

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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein toller Abenteuerfilm mit einigen ganz großartigen Szenen. Leider mochte ich, wie auch in dem Comics, keinen einzigen der Charaktere. Aber davon habe ich mich nicht beirren lassen und hab den Film sehr genossen, schön.

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lieber_tee

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Ja, da gibt es wirklich grandiose Actionsequenzen zu bestaunen. Ein "moderner" Indy...


TobivanTobsen

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das mit den charakteren finde ich auch ... und auch wenn da noch 2 teile folgen sollen, hätte man doch wenigstens versuchen können tim etwas sympathischer rüberkommen zu lassen. er kann halt einfach alles ... aber ja, wenn ich es mit "Indy" vergleiche, dann gefällt mir das wieder. ist halt ein abenteuerfilm. that`s the fact. :-)



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