Breaking Bad Kommentare

Gangsterserie, Familiendrama, Schwarze Komödie 2008 - 2013

  • 9 .5

    Eine starke Serie, die wenn auch mal von der Handlung selber eher maue Stellen dabei sind, mit ihren Charakteren und deren Entwicklungen punkten!

    Ich habe diese Serie vor etwa einem Jahr gesehen. Ich weis nicht mehr viel, was man Inhaltlich konkret loben oder kritisieren kann. Jedoch weis ich, dass ich nach der 1. Staffel - nachdem man in die Geschichte wirklich rein kam und sich an alles gewöhnt hat - wirklich gefesselt war. Ich habe mich auf jede weitere Folge gefreut. Im Gegensatz zu manchen hier, finde ich fängt die Serie eher lasch an und wird dann erst richtig gut!

    Man ist hin und her gerissen, wen man liebt und wen man hasst - bis auf Skyler natürlich ;) Die hasst man denke ich sofort! - und das Ende ist bombastisch. Ich liebe diese Serie und ich finde sie ist ein absolutes muss!

    Auch wenn es offensichtlich um Drogen geht, würde ich sagen, ist das Thema eher semi wichtig. Es geht viel mehr um Lebenskrisen und wie man diese wohl bewältigen sollte und wie eher nicht.

    • 5

      Ich akzeptiere absolut das viele Leute Breaking Bad hervorragend finden, aber mich hat die Serie merkwürdigerweise nie wirklich gepackt obwohl sie vieles hat was ich eigentlich mag. Ja, die Charakterentwicklung ist durchaus beeindruckend, aber auch sehr vorhersehbar wenn man einmal verstanden hat in welche Richtung sich die Story entwickelt, zudem zieht es sich einfach gefühlt endlos hin mit ganzen Folgen und Handlungssträngen die entweder sinnlos oder redundant sind und die Entwicklung kaum voran bringen.

      Der Cast ist natürlich durchweg stark und die Rollen überragend gespielt, aber gerade die Hauptcharaktere gehen mir, mit der Ausnahme von Hank und Saul, komplett auf den Nerv. So waren die ersten viereinhalb Staffeln eher eine Qual als großer TV-Spaß, erst in der letzten Halbstaffel als es dann aufs Finale zugeht und die Story deutlich Fahrt aufnimmt, entwickelte Breaking Bad auch für mich diesen "muss weitergucken JETZT"-Faktor.

      1
      • konnte gleich im ersten teil sehen, dass diese serie was besonderes hat. der erzählstil ist erfrischend. aber drogengeschichten interessieren mich nunmal einen scheiß.

        • 10

          Breaking Bad Echt Wahnsinn kann ich nur sagen. Tolle Charaktere und eine echt geniale Story. Kann ich jedem nur empfehlen.

          1
          • 5

            Die Serie ist toll. Jedoch ist sie hier völlig überbewertet. Da man die Serie unmöglich ein zweites Mal anschauen kann und es mit jeder Staffel langweiliger wird. In der dritten Staffel hat es eine Folge, wo sie 45 min lang im Labor sind und eine Fliege fangen wollen. Die dritte Staffel habe ich nur noch wegen dem motivierten Anwalt geschaut, der alles macht, sofern er 17% vom Gewinn bekommt.

            • 9
              Kopfkinoultra 25.06.2015, 15:57 Geändert 25.06.2015, 15:59

              Ich glaube ich habs geschnallt.

              Chemieprofessoren sind instabile Mischungen in vorwiegend instabilen Verbindungen aus C, N, H, O, Na, P, K, S, Ca und Mg, die unter dem Einfluss ausreichender Energie wieder in einfachere organische und anorganische Bestandteile zerfallen!

              Danke Mr. White, für diese erfolgreiche Nachhilfe in Sachen Chemie .

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              • 10

                Eine Kunst der Schauspielwelt. Eine Bereicherung für das Fernsehen. Ein Genuss für jeden Zuschauer. Was für eine geniale Serie, was für eine geniale Vielfalt. Ich finde keine anderen Worte um Walter H. White und Jesse Pinkmans Geschichte zu beschreiben. Nein nicht nur die beiden Hauptdarsteller, alle die hier irgendwie mitwirken hinterlassen sehr große Spuren. Respekt!

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                • 9 .5
                  Quintus 22.06.2015, 20:28 Geändert 22.06.2015, 20:31

                  Breaking Bad ist zweifelsohne eine tolle Serie, die den zahlreichen Lobpreisungen mehr als gerecht wird. Die Story um Walter White wird packend in Szene gesetzt und überzeugt vor allem durch wenig Logikfehler, intelligente Wendungen und einen stets hohen Spannungsfaktor.
                  Was den Cast betrifft, gibt es sicherlich keine 2 Meinungen.
                  Wenn einem bei der Frage, wer denn nun eigentlich der (heimliche) Star der Serie ist, mehr als ein halbes Dutzend Namen durch den Kopf schwirren, dann haben die Verantwortlichen mit der Auswahl der Schauspieler alles richtig gemacht. Ich für meinen Teil habe mich besonders über das Wiedersehen mit Dean Norris gefreut, der mich schon als charismatischer Beamter unter der Glaskuppel zu begeistern wusste. Aber auch der Rest des Casts passt in den meisten Fällen wie Arsch auf Eimer. So muss das sein.
                  Zum Ende der 5. Staffel war ich dann nach 3 tägigem Breaking-Bad-Marathon zugegebenermaßen regelrecht erleichtert, als der finale Abspann über den Bildschirm flimmerte. Walts Wandlung vom unscheinbaren Spießbürger zum rücksichtslos agierenden Schwerverbrecher geht eben nicht spurlos an einem vorbei.

                  Was bleibt ist die altbekannte Erkenntnis, dass Geld allein nicht glücklich macht. Und eine gesteigerte Vorfreude auf das Spin-off über den herrlich schmierigen Winkeladvokaten Saul Goodman.

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                  • 10
                    Troublemaker69 21.06.2015, 22:56 Geändert 23.06.2015, 11:21

                    -2012-

                    ALLE: "Hey, hast du schon mal Breaking Bad gesehen?"
                    ICH: "Nein"
                    ALLE: "Das solltest du, dass ist sicherlich eine der besten Serien aller Zeiten."
                    ICH: "Vielleicht irgendwann mal."
                    ALLE: "Sofort!"
                    ICH: "Was soll denn daran so besonders sein."
                    ALLE: "Alles, man kann es einfach nicht in Worte fassen."
                    ICH: "Klingt ja...faszinierend."
                    ALLE: "Guck diese Serie sofort."

                    -Drei Jahre später-

                    Es ist Freitag Abend, ich stehe bei Media Markt und halte zwei DVDs in der Hand, ein Mal "Prinzessin Mononoke" und ein Mal "Einer nach dem anderen", da fällt mir aus dem Augenwinkel die erste Season von Breaking Bad ins Auge. Ich denke mir, dass ich ja morgen ausschlafen kann und dann vielleicht mal die freie Zeit nutzen sollte, da hineinzuschauen.

                    -Wenige Stunden später-

                    ICH: "Ich brauche die zweite Staffel....sofort!"

                    -Ein paar Wochen später-

                    Was war das?
                    Ein Windhauch, geprägt von Melancholie, ein Hilfeschrei, gedrängt von Kunst und Vergänglichkeit, gar ein Stück Liebe, gepaart mit verdorbenen Früchten der Lust?
                    Was war das?
                    Ein Stück Kunst, ein Stück Geschichte von bittersüßer Schönheit, durchdrungen von Gier nach dem Unerreichten.

                    Breaking Bad ist eine Serie, die mich von der ersten bis zur letzten Season begeistert hat, schon nach der ersten Season war ich verliebt, verliebt in diese grotesken Charaktere, die alle ihre eigene Entwicklung durchmachen, verliebt in diese abstrakte und dennoch unheimlich logische Story über Abründe des normalen Volkes.

                    SPOILER:

                    Walter White ist ein Durchschnittstyp, ein Chemie-Lehrer mit einer schönen Frau und einem Sohn, der an Kinderlähmung leidet.
                    Er trinkt hin und wieder mal ein Bier, trifft sich mit seinem Schwager und der Schwester seiner Frau.
                    Doch in ihm lauert etwas, etwas...Böses, etwas, was ihn später noch dazu treiben wird, Dinge zu schaffen, die keiner je von ihm erwartet hätte.
                    Walt arbeitet nebenbei noch in einer Autowaschanlage, in der er ziemlich schlecht bezahlt wird.
                    Er ist unzufrieden mit seinem Leben, das lässt er seine Mitmenschen jedoch nicht wissen, sondern leidet stets im Stillen, als ihm dann noch mitgeteilt wird, dass er an irreperablen Lungenkrebs leidet, ist das Maß voll.
                    Hank-sein Schwager- kritisiert ihn darüber hinaus immer wieder zwischendurch dahingehend, dass er ein Langweiler sei, ironischerweise ist gerade er es, der am heftigsten reagiert, wenn er erfährt, dass Walt Heisenberg ist.
                    Walt jedenfalls beginnt Meth zu kochen, vorab unter dem Vorwand, seiner Familie Geld zu hinterlassen.
                    Er zwingt mehr oder weniger seinen ehemaligen Schüler Jesse dazu, ihm zu helfen.
                    Während ihres neuen Geschäftes treffen sie auf die bedrohlichsten Gestalten, währenddessen der Zuschauer immer im Hinterkopf hat, dass Walt der "Gute" ist.
                    Hier wird generell sehr viel mit den Begrifflichkeiten "Gut" und "Böse" gespielt.
                    Was ist moralisch vertretbar?
                    Walt denkt sich eine Lüge aus, um seine Taten zu rechtfertigen, wie wir in der letzten Folge erfahren.
                    Am Ende der sechsten Folge sehen wir jedoch, dass es ihm Freude bereitet, böse zu sein. Ab dieser Folge ist Walt tot, es lebt nur noch Heisenberg, der sich bei seiner Familie als Walt ausgibt, der die Fassade aufrecht erhält. Ab dieser Folge ist Walt komplett böse, er kennt keine Grenzen.
                    Besonders interessant finde ich dabei sein Verhältnis zu Gustavo Fringman, immer wieder beteuert er, wie böse dieser Mann doch sei und das die höchste Priorität wäre, ihn zu töten. Mit dieser Botschaft hämmert er immer wieder auf Jesse ein und gibt ihm dabei den Hinweis, dass er ihn selbst töten sollte, denn tatsächlich ist Heisenberg nahezu genauso wie Gus. Tatsächlich handelt es sich bei dem langen Streit mit Gus nicht um einen Kampf zwischen "Gut" und "Böse", sondern um ein pures Machtspiel.
                    Beide haben (Walt er kurz vor seinem Ende) einen Verlust zu verbuchen, beide sind kalt und berechnend und beide rächen sich kurz vor Ende ihres Lebens. Gus ist also Heisenbergs Zukunft, praktisch eine frühere Version von Heisenbergs ableben.
                    Neben Walt, der sein ganzes Leben unterschätzt worden ist und der nun seine kompletten Fähigkeiten zeigt, gibt es noch weitere interessante Charakterentwicklungen zu begutachten.
                    Da wäre zum Beispiel Jesse, der ewig leidende, der, der lange kein Rückgrad hatte und sich erst ganz am Ende befreien kann, wenn er Mut findet "Nein" zu sagen. Lange tut er die Sachen, die ihm aufgetragen werden, die Sachen, die er vielleicht gar nicht machen möchte, dabei nähern sich die Verlust jedoch immer mehr seinem Umfeld an, bis er irgendwann begreift, dass er "Nein" sagen muss oder alles verlieren wird. Dies gelingt ihm erst in der letzten Folge, in der er Walt verwehrt, ihn zu erschießen. Er kann in die Freiheit entfliehen und Walt kann noch seine letzten Schritte zum Meth-Labor gehen und eines wahrlich poetischen Todes sterben.
                    Hank ist für mich ein ebenso interessanter Charakter, da er in sich noch recht infantil ist.
                    Er sagt Walt immer wieder, dass er vom echten Leben nicht den Hauch einer Spur hat und kurz darauf gerät er in ein Tänzchen im Heisenberg, warum er so wütend reagiert, als er erfährt ,wer wirklich hinter dem Drogenkoch steckt, hat meiner Meinung nach nur selbstsüchtige Motive.
                    Er ist wütend bzw. in seinem Stolz gekränkt, weil Heisenberg die ganze Zeit so dicht vor seiner Nase war, schon jetzt steht fest: Heisenberg hat Hank besiegt, weil er ihn gedemütigt hat.
                    Als Hank Walt festnimmt, tut er dies auf äußerst denunzierende Art und Weise, so dass die beiden kurz vor ihrem Tod quitt sind. Kurz bevor Hank stirbt, spricht er wieder mit etwas Humor, er hat seinen Zorn Walt gegenüber zu einem Stück weit verloren.
                    Skyler hat in meinen Augen sehr viel Ähnlichkeit zu Jesse, auch sie gerät in Dinge hinein, in die sie nicht hineingeraten möchte und kommt auch erst kurz vor dem Ende dazu "Nein" zu sagen.
                    Sie droht ihm zwar mit der Scheidung, zieht sie jedoch nicht durch, dadurch sagt sie ihm erst "Nein", wo sie ihm mit dem Messer droht.
                    Der Charakter Saul wurde bewusst ein wenig im Dunkeln gelassen, um noch Stoff für die Serie "Better Call Saul" zu haben, hier wird lediglich sein Aufstieg und Fall skizziert.
                    Marie und Walter White Jr. machen eine recht dezente Entwicklung durch, beide bleiben bis kurz vor dem Ende relativ gleich, sie erfahren spät die Wahrheit über Heisenberg, reagieren dafür dann jedoch auch relativ drastisch, beide stoßen Walter sofort ab und distanzieren sich von ihm, währenddessen Marie jedoch deutlich zorniger reagiert und sich seinen Tod wünscht, während Walter Jr. vor allem die Distanz sucht.
                    Ähnluch drastisch eagiert die stets überbehütete Jane auf die Beziehung zwischen Walt und Jesse , ab diesem Punkt ist sie ein Feind Walts wie jeder andere und muss aus dem Weg geschaffen werden.
                    Vielleicht hegt Jane auch nicht zwingend Todesgedanken Walt gegenüber, sie begegnet ihm jedoch sehr feindselig, was auf das verstörte Verhältnis zu ihrem Vater zurückzuweisen ist.
                    Mike ist ein Charakter, der eigentlich konstant gleich bleibt, er ist der einzige, der von Anfang an "Das Gute" in Jesse und "Das Böse" in Walt sieht, er ist der allwissende Charakter, denn tatsächlich läuft es darauf hinaus, dass Jesse "gut" und Walt "böse" ist, ein Kontrast, der bewusst gewählt würde und der für die meisten Konflikte zwischen Walt und Jesse zuständig ist.
                    Die "Bösen" sind in meinen Augen allesamt nur andere Versionen von Heisenberg, was dem Zuschauer jedoch erst am Ende bewusst wird.

                    In meinen Augen gilt:

                    Walter Jr. , Jane, Marie= "Impulsive" Charaktere
                    Saul, Hank= "Selbstsüchtige" Charaktere
                    Skyler, Jesse= "Gute" Charaktere
                    Walt, Gus, Tukko, (...)= "Böse" Charaktere
                    Mike= "Allwissender" Charakter

                    SPOILER ENDE

                    Warum ich jetzt diese Charakterbeziehungen so sehr in die Länge gezogen habe?
                    Darum geht es meiner Meinung nach in der Serie, davon lebt sie, von ihren brillanten absolut klasse inszenierten Charakteren, die absolut einzigartig sind und unglaublich viel Tiefe besitzen.

                    Ich persönlich liebe Breaking Bad, dabei handelt es sich für mich um ein dramaturgisches und inszenatorisches Meisterwerk, welches nie mit groß angekündigten Twists daherkommt, sondern seine Höhepunkte im Stillen und im Hintergrund abspielen lässt.
                    Bei Breaking Bad ist in meinen Augen nahezu alles perfekt gelungen, die Darsteller harmonieren und brillieren auf grandiose Art und Weise, das Konzept ist für mich bis in die letzte Sekunde perfekt durchdacht und auch Kleinigkeiten wie der Soundtrack, die Atmosphäre oder die Dialoge glänzen bis in den letzten Augenblick.

                    ALLE: " Und? Hast du Breaking Bad nun mal gesehen?"
                    ICH: "Ja..."
                    ALLE: "Und?"
                    ICH (widerwillig dreinblickend): " Ja schon gut, ihr hattet Recht, ich liebe es."

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                    • 10

                      "All bad things must come to an end" - und dann fragst du dich, weshalb Breaking Bad nur fünf Staffeln hat. In kaum mehr als 4 Wochen habe ich mich nun zwischen wilden Partys, verpassten Vorlesungen und wichtigen Klausuren durch die schmerzhaft wenigen Episoden Breaking Bad durchgesuchtet. Die Pilotfolge ist bereits so genial, dass es letztlich überhaupt kein Zurück mehr gibt - nun habe ich die Serie förmlich inhaliert und frage mich: Wat nun? Gibt es eine Serie, die vergleichbar wäre? Die mit absurdem, schwarzem Sarkasmus selbst in den dramatischsten Situationen noch ein Lächeln entlocken kann? In der die zwei Hauptdarsteller eine solche Chemie vor der Kamera beweisen, dass einfach jede Szene zwischen ihnen schlichtweg überragend ist? Überhaupt ist das ungleiche Gespann Walter White und Jesse Pinkman eines der grandiosesten Pairings der jüngeren Fernsehgeschichte oder - was soll die falsche Bescheidenheit - aller Zeiten. Wie sie sich durch die ersten beiden Staffeln trotteln ist bisweilen witziger als jede Comedy-Serie, die so täglich auf den Bildschirmen flimmert. Der Wandel, den beide Charaktere im Laufe der Serie vollziehen ist unglaublich spannend und mein Herz lernte, für Jesse Pinkman zu bluten. Was Aaron Paul da an schauspielerischer Darstellung zeigt kann gar nicht vernünftig in Worte gefasst werden. Sein Spektrum reicht von himmelhochjauchzend bis zu tode betrübt. Natürlich spielt auch Cranston herausragend. Das tut der ganze Cast. Aber von Anfang an hat mich Aaron Paul am meisten gefesselt und Jesse war in null komma nix mein absoluter Serienliebling. Gegenüber Serien wie Game of Thrones, das in wenigen Folgen die Geschichte etlicher Charaktere erzählen muss, ist der Vorteil von Breaking Bad, dass es sich von Anfang an auf wenige Charaktere konzentriert und es so schafft, deren Wandel in einem realistisch-intensiven Tempo darzustellen. Und dabei überrascht die Serie immer wieder mit der Genialität ihres Drehbuches, bis zur allerletzten Folge. Wenige Serien schaffen es, ihren roten Faden derart intelligent, unterhaltsam und spannend beizubehalten, ohne sich im Nichts zu verrennen. Die Serie hat eben eine Geschichte zu erzählen und sie hat sie erzählt. Leider nur in wenigen Staffeln. Aber auch das ist letztlich eine der Stärken von Breaking Bad. "All good things must come to an end, too."

                      So bleibt am Ende irgendwie nichts zu sagen, außer vielleicht "Science, Bitch!" (oder doch "Yeah, Bitch! Magnets!"? Vielleicht auch nur "BITCH!"...)

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                      • 10

                        Viele Freunde haben mir diese Serie empfohlen, doch hatte ich nie wirklich Zeit und Lust sie mir anzusehen. Eines Tages habe ich dann doch entschieden es mir anzusehen.

                        Man wird wirklich süchtig! Man kann nicht mehr aufhören, am Tag habe ich mir um die 8 Folgen angeguckt. Man ist so vertieft in diese Serie, dass man glaubt selbst dabei zu sein.

                        Walter White wird zum größten & besten Meth Hersteller, zum Gangsterboss, skrupellos und geht über Leichen. Etwas was man diesen Mann nie zugetraut hätte!

                        Wer diese Serie nicht geguckt hat, der ist selbst Schuld! Ein Schauspieler besser, als der andere. Mein Favorit von allen -------------> Saul Goodman. Ein geiler Typ mit noch geileren Sprüchen......

                        • 9

                          Nur die Qualität Heisenbergs selbst gebrautem Methamphetamin könnte Die der Serie noch übertreffen!
                          Hut Ab!!!

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                          • 10

                            Einzigartig!!!

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                            • 7

                              Breaking Bad jawohl !!!1111111111 Nein, Spaß beiseite. Die Serie ist gut. Gut durchdacht, geschrieben, inszeniert etc. Bla und bla und bla. Die Definierung der Charaktere darf ebenfalls als "okay" durchgehen. Das Problem ist nur: Ich fand Breaking Bad nicht wirklich außergewöhnlich. Hatte ständig dieses Gefühl, alles schon mal gesehen zu haben, und es wirkte auf mich auch nicht, als ob die großen Stärken der Serie in ihrer Erzeugung von (An)Spannung, sondern eher im stillen meditativen, sowie im Auskosten des Visuellen liegen. Am nennenswertesten stellt dies die zweite Staffel unter Beweis, die so elegisch und formschön daherkommt, dass sie -vom Art-Faktor her- im Serienbereich einzig und alleine von True Detective übertroffen wird. Trotzdem schaue ich, eigentlich viel schwächere Serien -wie zum Beispiel "Dexter"- wesentlich lieber. It's a strange world, we live in :-)

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                              • 10
                                SaulGoodmann 08.06.2015, 19:26 Geändert 21.06.2015, 11:53

                                Es gibt natürlich sehr viele gute Serien wie z.B. Game of Thrones oder Dexter.
                                Wobei Breaking Bead Sphären erreicht die ich in meinen Jahren solang ich Fernsehen gucke von keiner einzeigen Serie bisher zu toppen waren. Das ist mit Abstand das beste was ich bis jetzt als Serie je gesehen habe. Breaking Bad ist für jeden Serienjunke ein Muss. Die Entwicklungen der Charaktere zuzusehen macht einfach nur Spaß. Vor allem bei Walter White oder auch Jesse Pinkman. Sie ergänzen sich auch super. Einfach Grandios! Jede Folge ist auf alles abgestimmt und die Intensität lässt nie nach. Ganz zu schweigen von der Perfomance der Schauspieler. Eine fantastische Leistung von Byan Cranston, Jesse Pinkman oder auch Giancarlo Esposito. Wobei Anna Gunn, Jonathan Banks, Dean Norris usw. auch erwähnt werden müssen. Von Staffel zu Staffel steigert sich die Serie und endet meiner Meinung nach in einem grandiosen Finale. Breaking Bad verändert das Leben. Diese Serie machte mich zum Seriengucker. Nach Breaking Bad
                                folgten z.B. Game of Thrones, Dexter, Prison Break, True Detective, The Walking Dead, The Wire, House of Cards usw. Ich könnte stundenlang über die Serie reden und mit Lob überschütten.

                                So nun zu den Charakteren(Achtung mögliche SPOILER):

                                Walter White: Ein harmloser Chemielehrer, der eines Tages beschließt aufgrund seinen Lungenkrebs Drogen zu kochen. Walter nimmt die wohl schlimmste Entwicklung die man nehmen kann. Anfangs seine Probleme mit Jesse zu Tuco
                                über Gus und schlussendlich leider auch mit Hank,obwohl Walter immer Angst hat, schaltet er seine Gegner aus - oder sie werden seine Partner. Der wohl spannendste Charakter in einer Serie. Legendär.

                                Jesse Pinkman: Jaja lieber Jesse. Pinkman, ein kleiner Drogenkoch und ein ehemaliger Schüler von Walter. Man kann sagen er ist einfach ein beschissener Dealer. Aber er ist es nicht. Er nimmt auch, wie Walter, eine sehr schlechte oder bösartige Entwicklung. Ich fand ihn sympathisch und ja auch klug. ;)

                                Skyler White: Die Frau von Walt. Eigentlich ist sie ein sehr realistischer Charakter, denn sie handelt so wie es vielleicht jede andere Mutter gehandelt hätte. Sie ist auch an einigen Stellen sehr nervig. Das gebe ich zu. Anna Gunn spielt die Rolle richtig gut! Z.B.: in der Szene als Walt mit dem Baby flüchtet und wie Skyler da bettelt, weint und schreit ist schauspielerisch top. Obwohl sie eine Nervensäge ist, hätte Breaking Bad nicht auf sie verzichten können.

                                Saul Goodman: Better call Saul! :D Der beste Anwalt aller Zeiten. PUNKT

                                Mike Ehrmanntraut: Ein sehr emotionsloser und kalter Charakter. Trotzdem ein sehr interessanter Charakter wie auch das Spin-off beweist. Jonathan Banks ist auch ein klasse Schauspieler.

                                Hank Schrader: Dean Norris ist wie geboren für die Rolle. he he he ;) :D

                                Gustavo Fring: Ein kaltblütiger Drogenbaron mit einem riesen Labor und dem wohl besten Restaurant "Los Pollos Herrmannos". Ein ernster Partner - aber auch Gegner für Walter White. Der Chilene passt perfekt in Breaking Bad hinein. Die Drohungen und Pläne von ihm sind nicht zu überbieten.

                                Walter Jr. aka Flinn: Breakfast. Breakfast. Breakfast. AUTO Breakfast. Breakfast.

                                Marie: LILA LILA LILA.

                                So, das war mein erster richtiger Kommentar zu einer Serie auf Moviepilot. Auf viele weitere Kommentare. ;)

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                                • 8 .5

                                  Ich schaue mir die Serie gerade zum zweiten mal an und ich muss sagen: Skyler White geht mir noch mehr auf die nerven als beim ersten mal... Purer Hass auf diese Frau :D

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                                  • 10

                                    Wenn Gott Netflix hat, hat er diese Serie schon längst gesehen.

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                                    • 7

                                      Nachdem ich mich doch lange Zeit dagegen gesträubt habe, Breaking Bad anzuschauen, möchte ich nun nach den fünf Staffeln meine Kritik dazu abgeben...
                                      Die Story sagt mir von Grund auf zu. Unauffälliger Familienvater baut ein Drogenimperium auf; das klingt nach Action, Spannung und jede Menge interessanter Wendungen.
                                      Doch in Wahrheit beginnt die Serie träge und damit meine ich wirklich wirklich träge... Die ersten drei Staffeln ziehen sich extrem lang und irgendwann fühlt man sich insbesondere von langweiligen, hysterischen Charakteren wie Walter jr, Skyler oder Marie nur noch genervt.
                                      Nichtsdestotrotz nimmt die Handlung gegen Ende der dritten, Anfang der vierten Staffeln Fahrt auf. Ab diesem Punkt nimmt die Zahl der unterhaltsamen Episoden stetig zu. Insgesamt gefallen mir an dieser Serie am meisten Bryan Cranston, der wirklich spektakuläre Arbeit geleistet hat und die Tatsache, dass der Plot einem logisch geschlossenen Kreis gleicht, an dem nichts zu rütteln ist...
                                      Fazit: Die Serie MUSS man auf jeden Fall gesehen haben, allerdings kommt sie an die derzeitigen Knaller wie Game of Thrones oder The Walking Dead bei weitem nicht ran.

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                                        smartbo 05.06.2015, 13:51 Geändert 05.06.2015, 14:42

                                        Einfach nur genial, wie gut es der Serie gelungen ist, die sukkzessive und langsame Wandlung von Walter vom braven und biederen Familienvater zum skrupellosen Mörder aufzuzeigen. Die Grundidee, dass der Mensch seine ethisch-moralischen Maßstäbe verliert, wenn ihm Macht verliehen wird, ist ja nicht neu. Die ist schon u.a. in der japanischen Anime bei Kira in "Death Note" sehr gut wiedergegeben.

                                        Gut gelungen ist der Serie das Unmögliche, nämlich, dass man als Zuschauer klammheimlich Symathien und Solidarität entwickelt zu einem brutalen Kriminellen und dass seine Frau Skyler, die eigentlich - zumindest anfangs- die Gute ist, nur als störend, zickig und nervig empfunden wird.

                                        Es ist schon viel über die Serie geschreiben worden, und alles wurde gesagt. Von daher soll es damit genug sein.

                                        Für mich neben Game of Thrones, Dexter, Tudors die beste Serie.
                                        Mein Raucherpausenindex war Null, das erklärt die sehr gute Bewertung.
                                        (Raucherpausenindex=RPI: Häufigkeit der Stopps für Raucherpausen)

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                                          Einfach eine herausragende Serie! Sie startet zwar etwas langsam, aber dann will man gar nicht mehr aufhören zu gucken. Die entwicklung der Charaktere ist einfach super!

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                                            Dan92 31.05.2015, 11:39 Geändert 31.05.2015, 19:53

                                            Nachdem ich mich endlich aufraffen konnte, Breaking Bad weiterzugucken, nachdem ich nach der ersten Staffel vor Langeweile aufgehört habe, stehe ich nun kurz vor dem Ende und es Zeit für ein Fazit. Vor möglichen Spoilern sei an dieser Stelle gewarnt!

                                            Kurz gesagt: Ich halte Breaking Bad für lächerlich überbewertet. Die Story hätte man auch locker in 3 Staffeln erzählen können, wodurch einige Längen erspart geblieben wären. Die Grundidee der Story sagt mir schon zu und im Prinzip möchte man auch immer wissen, wie es weitergeht, aber insgesamt ist das alles für mich einfach zu langatmig inszeniert. Noch dazu schwirrt mir die ganze Zeit der Gedanke im Kopf herum, dass Walter einfach nur dumm gehandelt hat und die ganze Story einfach nur unnötig ist. Ich meine, in der ersten Staffeln bekommt er das Angebot, dass seine Therapie bezahlt wird, aber was macht er? Nö, ich koche lieber Meth. Was ist das denn für eine Logik? Der Grund, den er später dafür nennt, dass er das Angebot nicht annimmt, ist auch ziemlich albern.
                                            Hinzu kommt noch, dass die Serie keinen sympathischen Charakter liefert, mit Ausnahme von Hank und Saul vielleicht. Bryan Cranston spielt zwar wirklich toll, aber wirklich mitgefiebert habe ich mit seiner Figur nie. Jesse ist einfach nur dumm und ging mir mit seinem "Yo" hinter jedem zweiten Satz von Anfang an tierisch auf den Keks. Am schlimmsten war jedoch Skylar, die ununterbrochen nur rumzickt und meint, sie wäre immer im Recht. Sie will Walt aus seinem eigenen Haus vertreiben, raucht während der Schwangerschaft und ist sauer auf Walt, weil sie denkt, er hätte eine Affäre, bumst dann aber selbst ihren Chef. Und dann, nach dem Rauswurf von Walter, ist Skylar erst dann zu einem Gespräch bereit, nachdem Walt ihr das ganze Geld gezeigt hat. Kurzum: Skylar tut einfach alles, um sich unsympathisch zu machen. Selbstgerecht, das ist die perfekte Beschreibung für sie.

                                            Nennt mich ruhig Kunstbanause oder sonst was, aber ich kann diesen ganzen Hype um Breaking Bad beim besten Willen nicht verstehen. Einige Folgen stechen durchaus positiv heraus, vor allem nachdem die Serie mit der dritten Staffel endlich mal mehr Fahrt aufnahm, und auch die meisten Schauspieler spielen gut, wenn ich auch trotzdem nicht mit ihren Figuren mitfiebern und mitfühlen konnte. Doch insgesamt schaffte es Breaking Bad nie, mich uneingeschränkt zu fesseln und zu begeistern, weswegen ich mich eher schlecht als recht durch die Staffeln gequält habe. Was dabei noch am ehesten im Gedächtnis bleibt, ist die absolut hässliche Karre, die Walt fährt.

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                                                Absolute Lieblingsserie!

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                                                  prajuritbs 26.05.2015, 21:42 Geändert 26.05.2015, 21:42

                                                  Super Serie!

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                                                    Einer der besten Serien die ich gesehen habe kann ich nur jeden empfehlen.

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