Breaking Bad - Kritik

US · 2008 · Gangsterserie, Familiendrama, Schwarze Komödie · 5 Staffeln · 62 Episoden
  • 9 .5

    Sehr gute Serie, aber ich kenn da doch noch die ein oder andere Serie die mehr mitreißt

    • 6 .5

      Ich hab es wirklich versucht. Öfters, wiederholt habe ich mir Breaking Bad angesehen und einfach keinen richtigen Zugang gefunden.
      So toll Bryan Cranston in seiner Rolle auch ist, die Geschichten haben mich einfach nie richtig gepackt. Ich kann den Hype auf der einen Seite schon verstehen, aber auf der anderen auch wieder nicht nachvollziehen.
      Da sind "House of Cards", "24" oder "True Detective" um Längen besser.

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      • 8 .5

        Der Großteil der ersten Staffel und die erste Hälfte der fünften Staffel schwanken zwar ein bisschen, aber der Rest ist großartig und hat sich auch immer gesteigert!

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        • 10
          Helmeppo 11.11.2016, 06:19 Geändert 11.11.2016, 06:25

          Wohl DAS Vorzeigebeispiel was Serien der letzten Jahre angeht. Und ich kann mich auch nicht enthalten mich den Lobeshymnen anzuschließen obwohl ich jahrelang die Auffassung vertrat "Breaking Bad? Reden alle von, gucken alle, kann also nur ein Hype sein und nix taugen.

          Lag ich falsch...

          Ok die Serie war/ist ein Hype aber diesmal kann ich reinen Herzens mich dazu gesellen und das Loblied mit einstimmen. Geniale Darsteller, auch einige nervige darunter (der Sohn von Walter war peinvoll anzusehen und zu hören!) aber die restlichen machen das umso mehr wieder wett. Heisenberg, Jesse, Mike, Gus etc. jeder spielt sich sofort ins (morbid-böse-faszinierende) Herz und bleibt im Gedächtnis, die Story beginnt beinahe komödiantisch (die ständigen Zankereien zwischen Walt und Jesse sind köstlich) und gleitet zunehmend in düstere Gefilde. Sehr düster sogar, pechschwarz, abgrundtief bösartig und gemein. Niemand der in Walters Fahrwasser mitschwimmt bleibt verschont. Walt ist wie sein Krebs, er breitet sich aus und zerstört alles und jeden auf seinem Weg nach oben. Selbst Scarface konnte dem Walt der finalen Staffel in punkto Skrupellosigkeit und Gier nicht das Wasser reichen. Am Ende bleiben nur noch Scherben und total zerstörte Charaktere. Man leidet mit den Charakteren mit (allen voran Jesse, was der arme Kerl alles durchleiden muss (und wir befinden uns in keiner Zombieapokalypse) und trotz allen hassenswerten Untaten kommt man nicht umhin mit Heisenberg zu sympathisieren. Am Anfang ist er ein Verlierer , mittleren Alters mit einer tödlichen Krankheit der von niemanden mehr so richtig ernst genommen wird und über keinerlei Finanzen verfügt. Aber er ist auch ein genialer Stratege und Genie in Physik, Chemie und allerlei Wissenschaften. Doch obgleich dieser Mann es 50 Lebensjahre nie wirklich geschafft hat aufs Risiko zu gehen oder sich durchzusetzen so legt seine Diagnose einen Schalter um. Und so macht sich Walt ans Werk, Am Ende ist Walt ein kaltblütiger zigfacher Mörder und Drogendealer, Lügner, Manipulator und ein wahrhaftes Monster aber er ist dabei so unbestreitbar cool. Man freut sich richtig wenn Walt die ersten Triumphe erlebt (wie geil war z.b. die Szene als Walt die zwei Kleindealer im Baumarkt anspricht und ihnen hinterher deutlich macht sich aus seinem Revier rauszuhalten...und dabei DIESE MUSIK, nochmal: Wie Geil war die Szene bitte? Wer hätte sich vorstellen können einen hageren bebrillten Mittfünfziger Chemielehrer mal als Coolen Badass bezeichnen zu können?`Aber irgendwann weicht die Bewunderung der Angst vor Walt und seinen Taten. Die Charakterentwicklung ist Sahne, jeder der Charaktere macht seine Wandlung durch, natürlich ist diese zumeist negativ und alle Charaktere gehen dank Walt mehr oder weniger durch ihre persönliche Hölle oder sterben sowieso. Wirklich niemand bleibt verschont, selbst die Affäre Skylers bekommt einen bleibenden Eindruck was passiert wenn man sich mit der Familie White einlässt. Und so bleibt nur noch zu sagen dass diese Serie wirklich ein Meisterstück ist und immer wieder angesehen werden kann. Hammer Story, Hammer Kulissen, Hammer Darsteller, Hammer Musik - es stimmt einfach alles. Also hier bitte 10 von 10 Bitches für Jesse, 10 von 10 Hüte für Heisenberg, 10 von 10 Steine (Jaaaa Mineralien) für Hank usw.

          2
          • 10

            Nach 5 Staffeln Breaking Bad sitze ich auf der Couch und bin bei der letzten Folge.
            Dann ... THE END.
            Ich: "NEIN! Es darf noch nicht zu Ende sein!"
            (schiebt die erste DVD von der ersten Staffel in den DVD-Player)
            Ich: "Ach, schon viel besser!"

            20
            • 9

              Lange habe ich mich gesträubt, mir diese Serie anzusehen. Erstens: Serien fesseln einen vor die Glotze und dafür gibt es einfach viel besseres zu tun. Zweitens: Wenn alle sagen, dass etwas gut ist, kann es nur schlecht sein.
              Nicht in diesem Fall. Breaking Bad glänzt mit schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller und hat eine kontinuierliche Geschichte, die keine Wiederholungen aufweist und immer wieder spannend bleibt.
              Definitiv sehenswert.

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              • 6
                h0ppel 02.11.2016, 13:47 Geändert 03.11.2016, 10:48

                Für mich einfach nur eine der überbewertesten Serien aller Zeiten. Ich konnte mich mich bis Staffel 3 durchquälen aber dann ging es einfach nicht mehr. Grunde:

                einfach zu viele nervige Charaktere: Die Frau vom Walter nervt einfach nur derbe, der Sohn von Walter nervt genauso und die Frau vom Glatzkopf ist auch nicht gerade "unnervig".

                Desweitern nerven die völlig überzogenen Reaktionen vom Walter einfach auf Dauer. Ja, er hat Krebs etc. aber deswegen muss er ja nicht immer gleich von 0 auf 180 eskalieren...

                Und natürlich müssen dann auch alle 10 Punkte geben...Ansonsten würde man sich ja wahrscheinlich als Serientrottel outen....

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                • 10

                  Für mich einer der BESTEN SERIEN , die je Produziert wurden.
                  Wieso? Erstmal ist die Handlung bzw die Geschichte einfach super durchdacht und fassettenreich , wirklich bis zum Schluss durchdacht. Eine Geschichte die nicht fiktiv ist sondern real , eine Geschichte die man eben nachvollziehen kann.

                  Die Serie schafft es die Charaktere entwickeln zu lassen , man spürt einfach die Veränderung der Charaktere und auch hier kann man es nachvollziehen , ja man leidet mit den Charakteren mit.

                  Wenn ich ernsthaft eine Analyse der Serie machen müsste würde das hier den Rahmen sprängen und währe wohl (leider) voller Spoiler , deswegen kann ich nur sagen , schaut es euch an ! Eine richtig richtig gute Serie

                  • 9 .5
                    Durant 12.10.2016, 13:45 Geändert 12.10.2016, 13:45

                    Klasse Serie. Überragende Entwicklung der Figuren. Gibt es nichts auszusetzen. Selbst die "Fliegenfolge" war für mich extrem interessant. Die Serie nimmt sich die Zeit die sie braucht und das ist auch gut so. Halben Punkt Abzug für die nervige Skyler. Moralapostel vor dem Herren und im Enddefekt wenn es ums Geld geht immer mit dabei.
                    Was mich noch brennend interessieren würde ist wie es mit den Figuren weiter ging.

                    • 10

                      die beste Serie seit Menschengedenken. punkt aus

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                      • 10

                        Ich habe noch nie breaking bad kommentiert??...OK...das wird jetzt geändert...SPOILER!

                        Zu aller erst: Um so einen krassen Hype auszulösen brauch es was Großes…und dies ist bb definitiv…!

                        Wenn ich hier so plump sage, breaking bad ist die beste Serie, meine ich in diesem doch breitgefächerten Genre. Mit Game of Thrones darf man bb einfach nicht vergleichen. Ihr wisst schon, Äpfel-Birnen…

                        ...bb hat alles und viel, viel mehr, was eine gute Serie ausmacht.(ja, auch das Serienfinale)...Die Transformation von Walter zu Heisenberg erfolgt so langsam und fast nicht bemerkbar, wie es nicht schöner hätte erzählt werden können. Das fast nicht bemerkbar ist auf seine zweite Persönlichkeit bezogen, nicht auf die explodierenden "Bürogebäude". Zu Beginn jeder Folge der Hinweis, wie die Folge enden wird funktioniert hier besser, als bei sonst irgendeiner Serie. Außerdem wird die Story und die Geschehnisse wirklich immer besser und spannender. Ich sage jetzt nicht Folge für Folge, denn das wäre nicht korrekt. Die erste Staffel ist bei der Erstsichtung etwas langatmig, jedoch bei Zweit-oder Drittsichtung fallen dann Details auf, die die Serie noch genialer machen.(Man bedenkt, der Mann hat Krebs...Kommen seine plötzlichen sagen wir mal "cholerisch" Anfälle" seiner Erkrankung wegen, oder spiegelt sich langsam sein zweites Ich "Heisenberg" wieder) Die zweite und dritte Staffel baut einfach extrem und brutal auf die saustarke vierte Staffel auf. Das Katz und Maus Spiel zwischen Gus und Walter…Wer ist mächtiger? Und dann Anfang fünfte Staffel(Teil1) der Durchhänger...oder doch nicht?!? Ich denke, dass dies so beabsichtigt war, um ein paar Nerven zu schonen:) ...Denn dann Staffel 5 (Teil 2) hätte besser nicht sein können. Walt eskaliert vollkommen (Er hat alles, was er getan hat, für sich selbst und nicht seine Familie getan?!?) Folge für Folge in Staffel 5(Teil 2) steigert sich sein Ego, „Walter“ kommt schon längst nicht mehr zum Vorschein und dann die Folge „Ozymandias“…ich dachte nur...wtf…was war das gerade??…ich glaube ich konnte nach dieser Folge eine Woche nicht mehr schlafen…Nach „Ozymandias“ konnte das Niveau einfach nicht mehr gesteigert oder auch nur gehalten werden…Und so waren es noch zwei verbleibende Folgen…Walt muss nun alles hinter sich lassen und eine Rechnung begleichen…Und auch diese zwei emotionalen Folgen (Walt-Jesse-Beziehung) konnten in voller Länge überzeugen…

                        …Zu den Charakteren will ich nicht viel sagen, denn mir fehlt die Zeit, ein 450 Seiten Buch zu verfassen. Jesse Pinkman ist glaube ich, den meisten sympathisch. Skyler und Marie nerven auch ziemlich jeden. Bei Walt unterscheiden sich die Geister und so lass ich es jetzt einfach stehen. Ich persönlich konnte Walts Handeln von Beginn an bis zum Schluss nachvollziehen(natürlich teils mit Kopfschmerzen), jedoch wie gesagt…450 Seiten Buch und so...

                        …über die schauspielerischen Leistungen muss ich jetzt wirklich nichts sagen…

                        ...somit bleibt mir hier nur noch zu sagen, dass breaking bad wohl das beste ist, was bisher serientechnisch(Beachte Genre) zu sehen war und ich bin mir definitiv sicher, dass es auch in Zukunft keine Serie auch nur ansatzweise schaffen wird, daran anzuknüpfen…(meine Meinung)

                        …Und an die vielen(ein paar wenigen) Kritiker, die glauben, dass ihre Intelligenz wegen ihres ach so großen psychologischen Wissens durch die „einfachgestricktheit“(???) von bb beleidigt wurde, an andere Akademiker, die ihre Dissertationen über die vielen Logiklöcher(????) von bb zu schreiben versuchen oder einfach andere idiotische Hater!!!…Fi….ahhh scheiß drauf…“Whatever Bitch!!!“

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                        • 10

                          Diese Serie mit allen Staffeln, ist die absolute Messlatte für alles was an Serien noch kommen kann.
                          Absolute Spitzenunterhaltung mit Niveau.

                          • 5

                            War nich so mein aber eben Geschmacksache

                            • 10

                              Wahrhaftig ein Kunstwerk was Vince Gilligan da auf die Reihe gebracht hat. Eine grandiose Serie mit einem großartigen Bryan Cranston als Hauptdarsteller. Was anderes als die volle Punkteanzahl ist meines Erachtens gar nicht möglich.

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                              • 10

                                Breaking Bad ist die beste Drama-Serie. Die Vielfalt an Charakteren mit Ihren einzelnen Charaktern ist sehr gut inszeniert. Eine spannende und tiefgängige Serie mit einem klasse Cast allem voran Bryan Cranston als Walter White. Damit hat Bryan mal wieder bewiesen wie vielfältig er als Schauspieler ist. Auch alle anderen haben das gewisse etwas und passen einfach ideal in Ihre Rollenund in diese perfekt durchdachte Serie mit einem einprägsamen Soundtrack. Die Openings der Serie sind nicht etwa wie in anderen serien Wahllos und unsinnig sondern definitiv sinnvoll eingesetzt. Story, Cast und atmosphäre sind perfekt, eine Serie at its best.

                                • 10
                                  Bruno Morbitzer 19.09.2016, 17:48 Geändert 19.09.2016, 18:26

                                  Fantastisch gute Serie, - echt jetzt!
                                  Spannend, teilweise witzig, intensiv, tiefgängig, sorgfältig entwickelte Charaktere, passender Soundtrack und eine seriöse und blitzsaubere Kamera ohne diese moderne Scheiß Wackelei. Ich mochte einige Figuren sehr, - Mike und Todd und den Typen mit der Schrottpresse.
                                  Aber Jesse Pinkman, dieser dauernörgelnde, ständig einen Affen schiebende, gereizte Fressen-Elfmeter ging mir durchgehend so dermaßen auf den Sack, dass ich fünf Staffeln lang einen satten Kopfschuss herbei sehnte. Für ihn, versteht sich, denn ich habe noch niemals eine Filmfigur so sehr gehasst, wie dieses durchgeknallte Arschloch!

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                                  • 10

                                    Sehr geile Serie. Die letzten Folgen waren nicht so gut aber ansonsten mit Narcos zusammen die besten Serien.

                                    • 7 .5

                                      Nachdem der Hype um BB lange an mir vorbeigegangen ist, habe ich es nun in ca. einem Monat komplett durchgeschaut. Vorweg muss ich sagen, dass es für mich definitiv nicht das Nonplusultra darstellt, was Serien betrifft.

                                      Großes Lob muss man natürlich der Story selbst aussprechen. Sehr gut durchdacht, keine Klischees und nichts alltägliches. Vor allem das macht Breaking Bad letztlich aus. Sehr gut gewählt sind auch die Schauspieler bzw. Darsteller. Mit nahezu jeder Person konnte ich mich identifizieren, alle Rollen wurden sehr gut gespielt und rübergebracht. Im Gegensatz zu vielen fand ich auch Skyler nicht unsympathisch, eher im Gegenteil. Ab und an nervt der Sohn, wobei das zu einem guten Teil tatsächlich an der Synchronstimme gelegen haben mag.

                                      Ich muss jedoch ganz ehrlich gestehen, dass bei mir PERSÖNLICH nie wirklich Spannung aufkam. Klar: vielleicht lag es daran, dass über die Serie schon länger vorbei ist und die Erwartungen zu hoch waren. Dazu bekam man am Rande immer wieder einiges mit. Ich musste mich durch einige Folgen regelrecht quälen, das sagt schon einiges aus. Für mich ist die gute Story zu sehr in die Länge gezogen, auch wenn es mit den Staffeln jetzt nicht wirklich schlechter wird. Man hätte es aber einfach auf 3-4 Staffeln verkürzen können. Zu viele Folgen haben sehr wenig Inhalt, was zum einen naturgemäß am Genre liegt. Und nichts desto trotz ist es in meinen Augen für eine derart gehypte Serie zu viel drumherum und z.T. sinnlose Dialoge. Selbstverständlich sind viele herzzerreißende dabei, wie Jane und Jesse im Drogenrausch alles rund um die Kinder und deren Unglück etc. Bei mir hat allerdings die Langeweile überwiegt, so hart es sich anhören mag.

                                      Das Ende war natürlich perfekt, besser hätte man es wohl nicht machen können. Für mich wäre das weitere Schicksal der restlichen Figuren noch interessant gewesen.
                                      Insgesamt könnte man eine 10 vergeben, wenn nur die Geschichte selbst zu bewerten wäre. So lande ich angesichts der oben erwähnten Kritikpunkte bei einer 7,5, da mir einfach die Spannung in zu vielen Phasen abgegangen ist.

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                                      • Zuerst ab Staffel 2 in Englisch mit deutschen Untertitel geguckt. Jede Woche auf eine neue Folge warten. Waren das schalflose Naechte. Dann spaeter nochmal die gesamte Serie auf Deutsch. Jetzt drei Jahre nach dem Hype nochmal geguckt und es ist immernoch das Beste was ich mit meinen Augen gesehen habe, Biiiiitch !

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                                        • 7 .5

                                          Leider entspricht die Serie nicht das, was der Hype aus ihm gemacht hat. Die Serie ist wirklich gut keine frage, aber als beste Serie abzustempeln, würde es anderen Produktionen nicht gerecht werden. Im laufe der zeit werden gewisse Beweggründe unlogisch, Personen schwanken zwischen nervig/unerträglich und wenden sich zu 180 Grad. Spannung wird aufgebaut, wirkt aber an einigen Stellen künstlich. Zudem sind manche Twist vorhersehbar und langweilig. Die Serie hätte nach Staffel 4 mit dem Satz "Ich habe gewonnen" aufhören sollen, stattdessen wird Staffel 5 in die länge gezogen, um die berüchtigten Symptome einer Serie zu stopfen. Hätte man diese Fehler ausgebügelt, wäre es eine Meisterleistung. So pendelt sich Breaking Bad unter den Top 5 der Serien ein.

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                                          • 7 .5

                                            Die Serie an sich mag ja gut sein, aber leider ist sie oft nur auf ein Effekt aus und verliert dabei immer wieder die feine Auserzählung seiner Charaktere. Genauer gesagt: Eine Figur ist plötzlich zum etwas fähig, was aus der Geschichte heraus aber nicht nachvollziehbar ist, da dieser Charakter bis dahin anders erzählt wurde. Es wird also vieles behauptet und konstruiert. Man lässt einfach vieles zu, ohne es weiter zu vertiefen. Man nimmt es in Kauf, dass man nicht genau hinterfragt, warum jetzt z.B. Walter dies und das auf einmal machen kann oder darf.
                                            Das sind so die Punkte, die mich bei der Serie stören. Die Figuren sollten immer authentisch und konsequent bei sich sein und nicht auf einmal etwas machen, nur weil der Effekt dadurch jetzt geil ist. Das muss man feiner erzählen in so einer Serie. Bei dem Spin Off "Better Call Saul" gelingt es den Autoren z.B. perfekt.

                                            DIe Serie macht trotzdem überwiegend Spaß und macht vieles richtig. Wegen den obengenannten Drehbuchschwankungen aber und teilweise ungenaues Erzählen, gibt es Punktabzüge von mir.

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                                            • 10

                                              Eigentlich müssten wir für eine ehrliche Bewertung dieser meisterhaften Serie die Skala um weitere 10 Punkte nach oben erweitern. Diese krasse Story um einen krebskranken Chemielehrer, der mal eben der große Meth-Koch von New Mexiko wird, verdient mindestens 20 Punkte.
                                              Selten habe ich eine Serie mit so viel Spannung und Neugierde verfolgt, wie diese. Großes Plus der 5 Staffeln ist meines Erachtens, dass sich die Serienmacher auf die Charaktere um Walter, Jesse, Skyler, Hank und Marie konzentrieren und diese nachvollziehbar weiterentwickeln. Man wird nicht alle paar Folgen mit neuen Charakteren zugeballert. Und die Darsteller haben einen tollen Job gemacht. Hut ab!
                                              100 Prozent Lob - 0 Prozent negative Kritik! Diese Serie ist der absolute Wahnsinn!!

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                                              • 9 .5

                                                Also gut. Nachdem alle Welt so hysterisch diese Serie lobt, hab ich bei Netflix damit angefangen. Meine Ansicht darüber ist sehr differenziert. Es kommt natürlich immer auf die Erwartungshaltung an, auf die Story, die Umsetzung - es gibt viele Kriterien. Bei mir bekommt sie 7 Punkte. Warum nicht enthusiastische 10?

                                                Es ist ganz sicher eine innovative, teilweise spannende und interessante Serie. Aber es gibt auch eine Menge Punkte, die mir sehr missfallen.

                                                Auf der Habenseite verbuche ich mal die grundsätzliche Idee, einen braven Chemielehrer in einen krassen Unterweltbaron zu verwandeln. Einmal damit angefangen, kann er aus dem Zug nicht mehr aussteigen und verstrickt sich immer mehr im illegalen Sumpf. Dazu eine wirklich bewegende Krebsthematik, die das Thema auch recht breit ausleuchtet. Dazu kommt ein brutaler "Realismus", den ich aber in Anführungszeichen setze, weil Realismus und Fiktion nunmal Antagonisten sind. Realistisch ist in Serien oder Filmen (sowie auch Romanen) selten etwas. Wer das glaubt, ist ein wenig naiv. Die Wirklichkeit ist stets banaler als jede Fiktion und oftmals grauenhafter als jegliche Phantasie. Weder ist die Welt vom "Bösen" beherrscht, noch könnte sich ein Schriftsteller je das Grauen von Auschwitz ausdenken.

                                                Was mir an BB missfällt sind vor allem die Charaktere. Sie sind unsymphatisch. Wie Walter mit Jesse umgeht ist ekelhaft, er nötigt ihn, er brüllt ihn an, er behandelt ihn wie Dreck. Jesse selbst ist ein sympathischer Tölpel, der gute Seiten hat (bessere als Walt) aber zugleich dermassen naiv von einem Scheiss in den nächsten trampelt, dass es einfach nur wehtut. Alle weiteren Protagonisten (die mürrische Ehefrau, die kleptomanische Schwägerin, der Brutalo Bullschläger Hank, der geldgeile gewiefte Anwalt, die gelangweilten und dümmlichen Schüler), ich vermisse einfach irgendendeine Figur, die ich mögen könnte (vielleicht Jane, sie ist noch die Netteste, aber halt auch kaputt). Immerhin verdanke ich meinem Interesse an der niedlichen Krysten Ritter den Wunsch, mir Jessica Jones anzusehen, und diese Serie fand ich dann wirklich klasse.

                                                Für mich ist die Serie auch nur mässig spannend. In den ersten 3 Staffeln zieht es sich unheimlich. Einfach zu viele Laberszenen, vor allem innerhalb von Walts Familie, zu viel Füllsel ohne nennenswerte Handlung. Man hätte die Serie bequem auf die Hälfte eindampfen können, dann wäre sie spannend.

                                                Ich hab 5 andere Serien angesehen, bevor ich mich entschliessen konnte, mit BB ein wenig weiterzumachen. Vielleicht kommt noch eine abschliessende positivere Bewertung.

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                                                • 10
                                                  mel1202 09.08.2016, 08:00 Geändert 09.08.2016, 08:11

                                                  Endlich!!! Ich habe es geschafft Breaking Bad im heimischen Wohnzimmer zu starten. Ich bedaure das ich zu lange gewartet habe. Was ich bei dieser Serie gesehen habe kann ich wirklich nur extrem enthusiastisch ausdrücken...es ist die Beste Serie die es gibt! Alles stimmt, alles passt!
                                                  Anfangs, ca. die ersten 6- 7 Folgen, dachte ich "Okay, ganz nett". Aber dann ging es immer weiter & es wurde von Mal zu Mal besser!
                                                  Eine Meisterleistung von Bryan Cranston! Diese Wandlung des erkrankten, schnöden Chemielehrers zu dem "Imperator" Heisenberg. Mimik, Gestik, Dialoge (besonders im Originalton) könnten nicht besser dargestellt werden! Für mich eine der Besten schauspielerischen Leistung die ich je gesehen habe & Walter White ist mit Abstand die geilste Serienfigur.
                                                  Eine Anna Gunn sollte man hier defintiv nicht außer Acht lassen. Was sie darstellt ist ebenfalls eine ganz tolle Leistung!
                                                  Mal ganz abgesehen von Paul, Norris, Odenkirk, Banks & groß hervorgestochen...Esposito. Bezüglich der Nebenrollen haben die großartigen Produzenten hier defintiv nichts falsch gemacht!
                                                  Unterschwelliger, dezenter Humor, besonders des fantastischen Saul's, Dialoge die sich einprägen "I am the one who knocks" & eine Story die immer weiter "aufkocht" ;)
                                                  Die letzten Folgen, ganz besonders Episode 14, haben mich umgehauen & ich bin etwas traurig das dieses Meisterstück ein Ende hat.
                                                  "All Bad Things Must Come To An End"

                                                  Langes Geschwafel, kurzer Sinn...Yeah Bitch! ❤

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                                                  • 10

                                                    Was soll man schon groß sagen? Must see!! <3