Die besten Filme mit Werner Schroeter

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Werner Schroeter
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Beste
  1. FR (2008) | Drama
    Diese Nacht
    5.8
    7.7
    47
    10
    Drama von Werner Schroeter mit Pascal Greggory und Bruno Todeschini.

    Der Bahnhof von Santa Maria - Nacht. Ossorio, ein Man in den Vierzigern, steigt aus einem Zug und gerät in eine Menge sich drängender Flüchtlinge und erschöpfter Soldaten. In einer belagerten Stadt versucht der Held einer gescheiterten Widerstandsbewegung seine ehemaligen Verbündeten und seine Geliebte zu finden. Aber die Lage hat sich sehr verändert, die Freunde von damals haben sich auch verändert. Während eine hemmungslose Miliz die Stadt terrorisiert, versucht jeder nur noch seine eigene Haut zu retten.

  2. DE (1980) | Sozialdrama, Drama
    5.9
    18
    1
    Drama von Werner Schroeter mit Nicola Zarbo und Otto Sander.

    "Deutschland ist ein fremdes Land, in dem man sich Mühe geben muss." Arbeit ist rar in Sizilien, also folgt der 18-jährige Nicola einer Vielzahl seiner Landsleute ins kalte Deutschland. Bei VW in Wolfsburg findet er eine Anstellung und verliebt sich in die Automechanikerin Brigitte. Aber sie benutzt ihn nur, um ihre deutschen Freunde eifersüchtig zu machen. Im Streit tötet Nicola die Männer. Und findet erst vor Gericht wieder zu sich selbst zurück.

  3. ?
    7
    Musikfilm von Werner Schroeter mit Anita Cerquetti und Martha Mödl.

    Der Regisseur Werner Schroeter hat zu diesem Film Sängerinnen und Sänger, die er am meisten bewundert, mit ihrem jeweiligen Lebenspartner in eine französische Abtei aus dem 13. Jahrhundert eingeladen. Dort hat er ihnen erklärt, daß sie für diesen Film keine ganze Oper singen, sondern nur eine Arie so zum Leben erwecken sollen, als würden sie ihre eigene Lebens-geschichte erzählen.Freilich ist daraus kein konventionelles Zelluloid-Produkt geworden, sondern ein ebenso außergewöhnliches wie experimentier-freudiges Porträt zeitgenössischer Sänger. Wir sehen der Kunst des Singens bei ihrer Entstehung zu.

  4. DE (2000) | Biopic, Dokumentarfilm
    ?
    8
    1
    Biopic von Werner Schroeter mit Marianne Hoppe und Maren Eggert.

    Anscheinend unnahbar und majestätisch wie eine Königin steht Marianne Hoppe, die Grande Dame der deutschen Schauspielkunst des 20. Jahrhunderts, im Zentrum einer filmischen Annäherung, die Werner Schroeter kunstvoll inszenierte. Es ist eine Collage aus biographischen Rückblenden, Bühnen- und Filmauftritten, Werkzitaten und Begegnungen. Weggefährten und Kollegen aus der Welt des Theaters und Films treffen mit Marianne Hoppe zusammen, begleiten sie zu Schauplätzen und auf die Reise in die Vergangenheit. Eine Erinnerungsarbeit, die wichtigste Stationen ihres Lebens streift: In Form eines inneren Monologs spannt der Film einen Bogen vom Ausdruck im Spiel dieser großen Schauspielerin in ihren Rollen zu dem, was in und mit ihr dabei passiert ist und dem, was davon bei ihren Auftritten heute noch erscheint. So ensteht zwischen Kunst und Leben ein im Zeitraum 1925 und 1999 gelebter Konflikt, der uns Auskunft geben sollte über unsere eignen Wünsche und politischen Ansprüche.

  5. CH (2010) | Dokumentarfilm
    5.1
    7.7
    4
    3
    Dokumentarfilm von Pascal Hofmann und Benny Jaberg mit Werner Schroeter und Bulle Ogier.

    In den 1940er Jahren in einem Hotel der Belle Epoque im Bündnerischen Flims aufgewachsen, verfiel Daniel Schmid bereits als Kind seiner Vorstellungskraft. Beflügelt von den phantastischen Geschichten seiner Grossmutter, machte er die Hotelhalle zur Bühne und Gäste aus aller Welt zu seinen Protagonisten. Daniel Schmid wurde zum Geschichtenerzähler – um es Zeit seines Lebens zu bleiben. «Daniel Schmid – Le chat qui pense» ist ein kaleidoskopisches Filmportrait, das Einblick gibt in das ereignisreiche Leben und eigenständige Werk eines aussergewöhnlichen Schweizer Kinokünstlers.

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  7. DE (2002) | Drama
    ?
    2
    1
    Drama von Werner Schroeter mit Isabelle Huppert und Bulle Ogier.

    In "Deux" wird die Geschichte der adoptierten Zwillingsschwestern Magdalenaund Maria erzählt. Beide wachsen getrennt von einander auf und wissen nicht von der Existenz der anderen. Der Film ist eine Collage aus kurzen Episoden und gibt Einblicke in das Leben der Zwillinge und ihrer gemeinsamen Mutter.

  8. DE (1982) | Drama, Komödie
    ?
    4
    Drama von Werner Schroeter mit Antonio Salines und Magdalena Montezuma.

    Kontroverse Verfilmung des Theaterstücks "Das Liebeskonzil" von Oskar Panizza aus dem Jahr 1894. Die antikatholische Satire dreht sich um ein Himmelskonzil, bei dem Gott den Teufel beauftragt, den Sittenverfall unter den Menschen mit der Verbreitung der Syphilis zu bestrafen. 1985 wurde der Film in Österreich mit der Begründung verboten, dass er die christliche Religion beleidige. Das Verbot wurde 1994 vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt.

  9.  (1969) | Drama
    ?
    6
    Drama von Wim Wenders mit Paul Lys und King Ampaw.

    Weil der Fahrer seinen Auftrag, einen Mann zu erschießen, nicht richtig ausführt, müssen er selbst und seine Freunde dran glauben.

  10.  (1986) | Drama, Musical
    ?
    7.5
    6
    Drama von Werner Schroeter mit Magdalena Montezuma und Mostefa Djadjam.

    Experimentelles Queer-Musical.

  11.  (1968)
    ?
    1
    1
  12.  (1969)
    ?
    von Werner Schroeter mit Steven Adamczewski und Carla Egerer.

    Deutscher Kurzfilm von Werner Schroeter aus dem Jahre 1969.

  13.  (1969) | Drama, Musikfilm
    ?
    12
    Drama von Werner Schroeter.

    Werner Schroeters experimentelle Dekonstruktion der “Würde” der Oper: Eine Collage von dramatischen Szenen, teilweise ins Lächerliche überspitzt, mit asynchronem Soundtrack aus klassischer Musik, bekannten Opern und Rocksongs.

  14. DE (1982) | Drama, Satire
    5.4
    22
    5
    Drama von Herbert Achternbusch mit Herbert Achternbusch und Annamirl Bierbichler.

    Achternbuschs Film handelt von einer vom Kreuze herabgestiegenen Heilandsfigur, die im Verein mit einer Nonne erfahren muss, wie schwer es doch ist, mit dem biblischen Vermächtnis einigermaßen weltlich am Leben zu bleiben. Er ist der 42. Herrgott, der 42. von 41 und von daher schon recht unbedeutend. Ihn zieht es ins Bett dieser Oberin. Teilt er nun schon das Bett mit ihr, so muss er auch für ihren gemeinsamen Lebensunterhalt sorgen. Als Ober einer Oberin scheint es das naheliegendste zu sein, die Gäste der Klosterschänke zu bewirten. Einfach ist dies nicht. Auch die Antworten auf banale Fragen, wie die nach dem Wiener Würstchen: "Wenn der Wein mein Blut ist und das Brot mein Leib, was ist dann das?", erfährt er nicht. Selbst am idyllischen Teich findet er keine Linderung, kann er doch bekanntermaßen nur auf dem Wasser laufen, aber nicht darin schwimmen. Dieser "Herabgestiegene" ist naiv und sympathisch, und wie alle "Blasphemie" ist das keine, sondern ein religiöser Angriff auf selbsternannte Stellvertreter auf Erde. Ein urchristlicher Film.

  15.  (1972) | Drama, Musikfilm
    ?
    21
    Drama von Werner Schroeter mit Magdalena Montezuma.

    Avangardistisches, von symbolisch-poetischen Ästhetisierungen durchzogenes Filmporträt, das sich mit Mythos und Persönlichkeit der Sängerin Maria Malibran beschäftigt. Maria Malibran, eine der berühmtesten Sängerinnen des 19. Jahrhunderts, war auf der Höhe ihrer Popularität im Alter von 28 Jahren während einer Aufführung vor illustrer Gesellschaft zusammengebrochen und gestorben.

  16. AT (1991) | Fantasyfilm, Drama
    6.4
    6.5
    36
    2
    Fantasyfilm von Werner Schroeter mit Isabelle Huppert und Mathieu Carrière.

    Ich habe in Ivan gelebt und ich sterbe in Malina. In der Ungargasse im dritten Wiener Bezirk lebt eine etwa vierzigjährige Schriftstellerin, sie teilt sich die Wohnung seit vielen Jahren mit Malina. Sie hat sich durch ihr Wirken Bekanntheit erarbeitet, doch durch die fernen Räume, in die sie sich für ihre Kunst begeben muss, ist die Wirklichkeit ihr fremd geworden. Ihr Leiden an sich und der Welt wirft sie immer mehr auf ihr kleines "Ungargassenland" zurück. Malina und sie gelten als Paar - doch was für ein Paar sind sie? Teilen sie sich die Räume in platonischer Freundschaft? Ist Malina homosexuell, gleichgültig, nur ein Freund? Ihr Verhältnis ist schicksalhaft, sie mussten sich kennenlernen, Malina, der Ratio und Kälte repräsentiert und sie, mit ihren Obsessionen und ihrer dunklen Seite. Eines Tages trifft sie Ivan, einen Ungarn, ein paar Jahre jünger als sie, sie geht gleich mit ihm mit. Durch diese ekstatische Glückserfahrung der körperlichen Nähe fühlt sie, die Intellektuelle, die Hochsensible, sich wie erlöst. Doch die Unbedingtheit, das Absolute ihres Gefühls für Ivan, tragen von Anfang an den Keim des Scheiterns in sich. Ivan kann sie nicht retten, er kann ihrem Anspruch auf alles nicht gerecht werden. Je abhängiger sie von ihm wird, desto mehr zieht er sich zurück. Für Ivan ist die Liebe ein Spiel, eigentlich liebt er nur seine beiden Kinder Béla und András. Aber sie kann nicht spielen, mit den Gefühlen und dem Leben. Die Leidenschaft ist ihr ernst. Malina weicht allem aus. Er duldet keine Erwähnung dieser Leidenschaft, er tut, als gäbe es sie gar nicht. Ivan lässt sie warten. Sie wird gepeinigt von Ängsten, sie spürt, dass das Leben, das sie zusammen mit Ivan so intensiv spüren konnte, ihr entgleitet. Je mehr sie leben und lieben möchte, desto mehr weicht alles zurück, wonach sie die Hand ausstreckt. Nächtelang schreibt sie Briefe, ohne diese abzuschicken, sie fühlt sich nicht mehr im Stande, das von ihrem Verleger geforderte Buch zu schreiben. Ivan entdeckt eines Tages ein Blatt mit der Überschrift "Todesarten". Sie flüchtet sich ins Salzkammergut um wieder zu sich zu kommen. Dort angekommen, treibt ihre innere Unruhe sie wieder zurück nach Wien. Ivan möchte sie nicht bei sich haben, er ist mit seinen Kindern am Mondsee. Sie ist alleine in der hitzeflirrenden Stadt, entgleitet Stück für Stück der Realität, niemand ist da, außer Malina. Ein langer Sommer beginnt. Die in ihrer Vergangenheit erlittenen Verletzungen und Bedrohungen erscheinen ihr plötzlich in schrecklichen Alpträumen, in denen ihr Vater - ist es wirklich ihr Vater? - sie schändet, bedroht, umbringt. Malina zwingt sie, ihre Träume zu analysieren, mit Hilfe ihres Verstandes die Geister zu bändigen. Die Entdeckung, dass Ivan eine neue, stürmische Affäre hat, stürzt sie in die tiefstmögliche Krise, sie fürchtet, den Verstand zu verlieren. Malina hört ihr zu, beobachtet sie, verbietet ihr ihre Verletzlichkeit und ihre Gefühle. Er lässt ihr den Kopf, aber er reißt ihr das Herz heraus. Er, der Diskrete, Kluge, wird zum Dämon. Als sie sich zusehends in Todesvisionen verstrickt, hört sie Malina, der ihr befiehlt, Ivan zu töten. Doch Ivan ist für sie das Leben, das Lebenselixier. Sie gerät an ihre äußersten Grenzen, in jeder Hinsicht. Ihre Welt geht in Flammen auf, eine Wand öffnet sich. Sie verschwindet, Malina vernichtet ihre letzten Spuren in der Wohnung. Er ist ebenso wenig ihr Mörder, wie Ivan dies ist. Sie ist einfach nur fort. Oder ist sie in einen anderen Raum gegangen, der ihr sowohl ihr Sinnlichkeit, als auch ihren Intellekt erlaubt?