Die meist vorgemerkten Biopics
- Aliker?Drama von Guy Deslauriers mit Stomy Bugsy und Laurent D'Olce.
Der Film spielt in den Dreißigern und dreht sich um einen Mann namens André Aliker, der dort mit journalistischen Mitteln gegen die Zustände in dieser französischen Kolonie ankämpft. Mit seinen Texten erregt er nicht nur das Interesse der Leser sondern auch den Haß der Menschen, auf die er mit seinen Texten zielt. Als ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wird, dauert es nicht lange, bis er entführt und knapp zwei Wochen später ermordet am Strand aufgefunden wird.
- Prinz William - Zwischen Party undProtokoll?Drama von Michael W. Watkins mit Jordan Frieda und Martin Turner.
Dieser dokumentarische Spielfilm dreht sich um das Leben des britischen Prinzen William, ältester Sohn von Prinzessin Diana und Prinz Charles. Er und sein jüngerer Bruder Harry wurden 1997 durch den Unfall Dianas zu Halbwaisen, seither steht William im Visier der Presse, insbedondere vieler Paparazzi, die ihm die möglichst sensationelle Skandalstory anhängen/nachweisen wollen.
- Robert Frost: A Lover's Quarrel with theWorld?Dokumentarfilm von Shirley Clarke.
Diese Dokumentation über das Leben des amerikanischen Dichters und Pulitzer-Preisträgers Robert Frost wurde 1964 mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.
- Letzte Tage imElysée?1Biopic von Robert Guédiguian mit Michel Bouquet und Jalil Lespert.
Gegen Ende seiner Herrschaft begegnet François Mitterrand dem jungen ehrgeizigen Journalisten Antoine Moreau, der den vom nahen Tod gezeichneten Präsidenten in ein Gespräch verwickelt, das schnell zu einer Reflexion über Leben und Tod, Politik und Moral wird.
- RobertBosch?Biopic.
Biopic über Robert Bosch, der mit der Einhaltung seiner ehernen moralischen Grundsätze eines der innovativsten Unternehmen der Welt aufgebaut hat. Bescheidenheit, Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern und Mitbürgern sowie ein globales Verständnis machten ihn zu einem der angesehensten Männer seiner Zeit und zugleich zu einem Visionär eines verantwortungsvollen Lebens und Handelns. Seine für damalige Verhältnisse revolutionären Ideen und Handlungen wurden von seinen Mitmenschen bejubelt, von der Elite der Industrie manches Mal gefürchtet, von den Nazis bekämpft und dennoch ließ sich der Humanist Bosch auf diesem steinigen Weg nicht beirren. Denn auch Sturheit gehörte zu den Charakterzügen des Robert Bosch.
- Who Are the DeBolts? [And Where Did They Get 19Kids?]?Dokumentarfilm von John Korty.
Diese Dokumentation dreht sich um eine Familie namens DeBolt, und darum, wie man es schafft, eine Familie mit 19 Kindern unter einen Hut zu bekommen.
- Eight Minutes to Midnight: A Portrait of Dr. HelenCaldicott?Dokumentarfilm von Mary Benjamin.
Diese Dokumentation dreht sich um die australische Ärztin Helen Caldicott, die sich vor allem als Atomgegnerin und Friedensaktivistin einen Namen gemacht hat.
- Isaac in America: A Journey with Isaac BashevisSinger?Biopic von Amram Nowak.
Dieser biographische Dokumentarfilm dreht sich um das Leben des Autors Isaac Bashevis Singer, der seine Werke auf jiddisch schrieb und 1978 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde.
- Der Playboy - Die Hugh HefnerStory?Drama von Peter Werner mit Randall Batinkoff und Natasha Gregson Wagner.
Nach einer Übderdosis Drogen stirbt Bobbie Arnstein, eine Beraterin des Playboy-Erfinders Hugh Hefner, im Hanuar 1975. Aus dem Jenseits erzählt sie nun die Lebensgeschichte Hefners, der 1926 in Chicago das Licht der Welt erblichte und das erste und (wahrscheinlich) erfolgreichste Männermagazin auf den Markt brachte.
- Mitten im Leben - ErnestHemingway?Biopic von DeWitt Sage.
Mit Auszügen aus Romanen, Erzählungen und Briefen des Schriftstellers Ernest Hemingway sowie mit unveröffentlichten Fotos, Amateurfilmen und Aufnahmen von Orten, an denen der Autor gelebt und gearbeitet hat, schildert dieser Dokumentarfilm das Leben des großen Literaten. Es ist gewissermaßen Hemingway selbst, der seine Geschichte erzählt. Darüber hinaus hat Regisseur DeWitt Sage Zeitzeugen interviewt, zum Beispiel Jagdkameraden aus Idaho und den Drehbuchautor von "Der alte Mann und das Meer". Er reiste bis nach Kuba, wo er mit dem Butler der Finca Vigia sprach, auf der Hemingway 19 Jahre lang lebte. Natürlich verbrachte der Regisseur auch viel Zeit mit Patrick, einem Sohn Ernest Hemingways, der in seinen sehr einfühlsamen Beschreibungen die Schaffensphasen seines Vaters bis hin zu dem Zeitpunkt beschreibt, an dem dieser von seinen Zweifeln erdrückt wird und den Verstand zu verlieren beginnt. Genau wie sein Freund und Rivale F. Scott Fitzgerald machte Hemingway eigene Lebenserfahrungen zum Gegenstand seiner Werke, so zum Beispiel seine Erlebnisse während des Ersten Weltkrieges in Italien. 1918 zog Hemingway im Alter von 18 Jahren als Sanitätsfreiwilliger in den Krieg und wurde bei einer Explosion am linken Bein verwundet. Diese Kriegserlebnisse sollten zu einem entscheidenden Motiv in seinem Werk werden. Einige Jahre später stieß Hemingway während einer Reise nach Spanien auf Material, das er in seinem zweiten Roman "Fiesta" verarbeitete. Das Buch hatte großen Erfolg und die Kritiker sahen in dem Autor den Schöpfer einer neuen Prosa, die den angloamerikanischen Stil des 19. Jahrhunderts endgültig ablösen sollte. Während des spanischen Bürgerkrieges schrieb Hemingway mit "Wem die Stunde schlägt" einen seiner berühmtesten Romane.
- Andersen. Das Leben ohneLiebe?Abenteuerfilm von Eldar Ryazanov mit Sergei Migitsko und Stanislav Ryadinsky.
"Andersen. Das Leben ohne Liebe" ist ein Film über das Leben des bekannten Autors Hans Christian Andersen. Zu Lebzeiten wurden seine Arbeiten weit weniger geachtet als heute, was ihm oft auch den Spott seiner Umwelt einbrachte. In seiner eigenen Phantasiewelt war er jedoch ein gefeierter Held.
- Waldo Salt: A Screenwriter'sJourney?Biopic von Eugene Corr und Robert Hillmann.
Dokumentation um den Drehbuchautor Waldo Salt, Autor von Filmen wie "Asphalt-Cowboy", "Serpico" oder "Coming Home", der während seiner Zeit in Hollywood eine der umstrittensten Figuren seiner Zeit war.
- Tell the Truth and Run: George Seldes and the AmericanPress?Biopic von Rick Goldsmith mit Susan Sarandon.
Dieser oscarnominierte Dokumentarfilm befasst sich mit dem Leben des us-amerikanischen Reporters George Seldes, der während seiner Karriere unter anderem einige Jahre in Berlin verbracht hat, und sich einen Namen als Kämpfer gegen Zensur und für die Pressefreiheit machte. Seldes starb 1995 im Alter von 104 Jahren.
- Changing Our Minds: The Story of Dr. EvelynHooker?Biopic von Richard Schmiechen.
Diese Dokumentation dreht sich um das Leben der amerikanischen Psychologin Evelyn Hooker, die schon recht früh, nämlich mitte der 50er Jahre, Homosexualität untersuchte, und dafür kämpfte, daß Homosexualität aus der Liste der psychischen Störungen gestrichen werden sollte.
- Die Musik - meinLeben?Biopic von Gérard Patris und François Reichenbach.
Diese Dokumentation dreht sich um das Leben des weltbekannten polnischen Pianisten Arthur Rubinstein. Der Film wurde 1969 bei den Academy Awards als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
- Charles de Gaulle - Ich binFrankreich!?1Biopic von Bernard Stora mit Bernard Farcy und Danièle Lebrun.
Im April 1969 sagen die Franzosen "Nein" zu einem von Charles de Gaulle veranlassten Referendum und verursachen damit den Rücktritt ihres langjährigen Präsidenten. In ähnlich unliebsamer Erinnerung hat de Gaulle auch das Kriegsende 1946, als er am Morgen des 20. Januar als Präsident der Übergangsregierung abgedankt hatte. De Gaulle hatte damit die neue Verfassung verhindern wollen, die die Macht nicht allein auf das Staatsoberhaupt sondern vermehrt auf das Parlament konzentrieren sollte. Außerdem hatte de Gaulle damit spekuliert, dass ihn die Franzosen in Kürze reuevoll zurückholen würden. Doch er hatte sich getäuscht und mit seinem Rücktritt begann eine zwölfjährige Durststrecke voller Einsamkeit und Desillusion. Diese Isolation kannte er bereits aus den Tagen vor dem Mai 1940 und noch mehr aus der Zeit des Londoner Exils, bevor er gegen den Opportunismus vieler auf eine Fortsetzung des Kampfes gegen die deutsche Besatzung und später auf eine Weiterführung der Résistance beharrt hatte. Seine Entschlossenheit wurde nach Kriegsende gewürdigt und ermöglichte ihm 1947 die Gründung der Partei "Rassemblement du peuple français" (RPF). Mit dieser anfänglich erfolgreichen Bewegung hoffte er, eine neue Verfassung durchzubringen. Um auch das Volk von der Notwendigkeit einer Reform zu überzeugen, bereiste er ganz Frankreich. Doch der große Durchbruch ließ auf sich warten, und es sollte noch elf lange Jahre dauern, bis Charles de Gaulle an die Spitze des Staates gelangte.
- Grido?Biopic von Pippo Delbono.
(Auto-)biografischer Film über die Karriere und das Leben des Schauspielers und Regisseurs Pippo Delbono - der diesen Film über sich auch selbst in Szene gesetzt hat.
- Marilyn Monroe - Eine wahreGeschichte?Drama von Jack Arnold und John Flynn mit Catherine Hicks und John Ireland.
Norma Jean Baker (spätere Marilyn Monroe) hatte eine lieblose Kindheit. Nach ihrer zufälligen Entdeckung durch einen Fotografen in Hollywood stieg sie von einem bedeutungslosen Filmsternchen zur Ikone des Filmgeschäfts auf. Begleitet von zahllosen Affären und Exzessen, kam es zu einem viel zu frühen Tod ihres aufregenden Lebens.
- The WoundedBrick?Biopic von Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni.
Was bedeutet Wohnen für ein menschliches Wesen und unsere moderne Gesellschaft? Die demographischen, soziologischen und ökonomischen Umwälzungen der heutigen Welt zwingen uns, diesen Begriff radikal zu überdenken, den Elfenbeinturm zu verlassen und auf das wahre Leben zu blicken. The Wounded Brick behandelt die Folgen des Erdbebens in den italienischen Abruzzen und besucht die Opfer, die ihre Häuser und damit einen wichtigen Teil ihrer sozialen und kulturellen Identität verloren haben. Es kommen berühmte Architekten, Stadtplaner und Soziologen zu Wort, die versuchen, Wohnräume nach den Bedürfnissen der Menschen zu entwerfen. Sie kämpfen dabei gegen politische Interessen und Finanzspekulationen. Letztendlich scheinen ihre Geschichten alle miteinander verbunden zu sein: Architektur ist Leben, und Wohnen ist die menschliche Seele.
- Sophia Loren - MeinLeben?Biopic von Mel Stuart mit Rip Torn und Armand Assante.
Sophia Loren – Mein Leben ist eine Verfilmung des Lebens der italienischen Schauspielerin Sophia Loren, in der sie sich selbst spielt. Loren erlangte vor allem in den 1960er Jahren internationalen Ruhm und arbeitete erfolgreich mit ihrem späteren Ehemann Carlo Ponti (im Film dargestellt von Rip Torn) zusammen. 1962 erhielt sie in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin" für den Film … und dennoch leben sie den Oscar.
- Robert Mitchum: The ReluctantStar?1Biopic von Gene Feldman und Suzette Winter.
Robert Mitchum war einer der gefragtesten Hollywood-Stars seiner Zeit - trotzdem ließ sich der hünenhafte Darsteller nie ganz von der Traumfabrik vereinnahmen und blieb ein Charakterkopf mit Bodenhaftung. Die unterhaltsame Dokumentation gewährt intime, berührende aber auch humorvolle Einblicke in das Leben und die Karriere des außergewöhnlichen Darstellers: Seine durch den frühen Tod des Vaters und die hart arbeitende Mutter geprägte Kindheit, die sagenumwobenen Wanderjahre als Seemann, Boxer und Gelegenheitsarbeiter und sein Aufstieg im Filmgeschäft. Neben Interviews mit Familenangehörigen und Kollegen wie Polly Bergen, Edward Dmytryk, Jane Greer, Deborah Kerr, Ali MacGraw, Sarah Miles, Chris and John Mitchum, Sydney Pollack und Jane Russel enthält die Dokumentation zahlreiche Filmausschnitte sowie nie gezeigte Familienfotos und -filmaufnahmen.
- Charles und Camilla - Liebe im Schatten derKrone?1Drama von David Blair mit Laurence Fox und Olivia Poulet.
Als Charles und Camilla sich zum ersten Mal treffen, ist er 22 und seit kurzem der Prinz von Wales. Er ist ein ernsthafter und verantwortungsbewusster junger Mann, der sich durch Fischen, Jagen und Polo-Spielen, seinen Freiraum schafft. Camilla scheint eher unbekümmert zu sein und ihre einzige Sorge besteht offensichtlich darin, wie sie ihren Freund, mit dem sie seit vier Jahren liiert ist, zum Heiraten überreden kann. Als Camilla Charles kennen lernt und verführt, geht es ihr anfangs eigentlich mehr darum, ihren Freund Andrew Parker Bowles eifersüchtig zu machen. Und es funktioniert. Charles ist indessen hingerissen von der wortgewandten und sportlichen Camilla. Aber er weiß auch, dass sie als Ehefrau für ihn nicht in Frage kommt, da es seine Pflicht als Thronfolger ist, eine Jungfrau zu heiraten. Charles' Großonkel Lord Mountbatten ermutigt ihn zu dieser Affäre und lädt Camilla auf seinen Landsitz ein. Mountbatten merkt bald, wie Charles sich in dieser Beziehung wohlfühlt. Aber Charles ist besorgt, weil Camilla ihre Beziehung zu Andrew weiter aufrechterhält. Charles leidet sehr unter der wenig herzlichen Beziehung zu seinem Vater, Prinz Philip. Philip will Charles auf jeden Fall für die Zukunft als König vorbereiten und schickt ihn für acht Monate zur Marine. Wieder zurück, erfährt er während eines Wochenendes bei seinem Großonkel, dass sich Camilla mit Andrew verlobt hat. Er ist von dieser Nachricht niedergeschmettert. Monate später besucht er das inzwischen verheiratete Paar. Seine Beziehung zu Camilla vertieft sich auch in dieser Zeit, obwohl sie nun ein rein platonisches Verhältnis zueinander haben. Sie wird zu seiner engsten Freundin, mit der er über alles reden kann.
- Ich will alles - Die Gitte HaenningStory5.11Biopic von Marc Boettcher mit Gitte Hænning und Wenche Myhre.
Ähnlich wie Cornelia Froboess hierzulande ist Gitte in ihrem Heimatland Dänemark schon früh ein gefeierter Kinderstar und avanciert in ganz Skandinavien zum Teenager-Idol der 50er-Jahre. Mit dem Titel "Ich will 'nen Cowboy als Mann" gewinnt sie die Deutschen Schlagerfestspiele und führt kurz darauf mit diesem Lied die Hitparaden an. Sie bildet zusammen mit Rex Gildo das Traumpaar des deutschen Schlagers. "Vom Stadtpark die Laternen" wird Nummer eins der Charts und hält sich dort ganze 25 Wochen lang. Doch schon bald fühlt Gitte sich in ein Schema gepresst und sucht eigene Wege. Sie dreht Filme in Deutschland und Dänemark, widmet sich dem Jazz und feiert Schlagererfolge mit Titeln wie "Ich hab die Liebe verspielt in Monte Carlo" oder "So schön kann doch kein Mann sein". Nach einem Karrieretief und einer gescheiterten Beziehung meldet Gitte sich Ende der 70er-Jahre erfolgreich zurück. Das Comeback gelingt mit Liedern wie "Freu Dich bloß nicht zu früh", "Ich will alles" und "Ich bin stark". Sie spielt die Hauptrolle in dem Musical "Shakespeare and Rock 'n' Roll", nimmt Schallplatten in Französisch, Englisch, Italienisch, Finnisch, Holländisch, Spanisch, Deutsch und Dänisch auf, bestreitet mehr als 120 Fernsehsendungen in ganz Europa, spielt in Skandinavien Theater und geht auf Tournee.
- Good Luck, Mr.Anthony
- Saint-Exupéry: Der letzteAuftrag?Drama von Robert Enrico mit Bernard Giraudeau und Maria de Medeiros.
Der 30. und 31. Juli 1944 waren die beiden letzten Tage im Leben des Schriftstellers und Piloten Antoine de Saint-Exupéry, der durch sein Werk "Der kleine Prinz" unsterblich wurde. Am 30. Juli bereitete er auf einem korsischen Luftwaffenstützpunkt den Flug vor, der sein letzter werden sollte. Der Fernsehfilm beschreibt, welche Beziehungen ihn auf seinem Lebensweg besonders geprägt haben: seine Freundschaft zu den Piloten Jean Mermoz und Henri Guillaumet, und seine Ehe mit der Künstlerin Consuelo de Saint-Exupéry, die zudem auch seine persönliche Muse war. Neben seiner literarischen Karriere waren die Arbeit für die französische Luftpostgesellschaft "Aéropostale" und der Versuch, 1935 in Rekordzeit von Paris nach Saigon zu fliegen, wichtige Koordinaten in Saint-Exupérys Leben.