Tucker & Dale vs Evil - Kritik

Tucker & Dale vs Evil

CA · 2010 · Laufzeit 88 Minuten · FSK 16 · Komödie, Horrorfilm · Kinostart
Du
  • 9

    Zum Schreien komische Horrorkomödie aufgebaut auf einer Reihe von Missverständnissen. Die beiden "Dorftrottel" Tucker und Dale wachsen einem dabei richtig ans Herz.

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    • 10

      Eine der lustigsten Horrorkomödien, die ich je gesehen habe. Richtig verständlich aber wohl nur für die Fans von Horrorfilmen, die schon fast alles gesehen haben. Der Film ist einfach nur herrlich. Immer wieder.

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      • 10

        Eine der lustigsten Horrorkomödien, die ich je gesehen habe. Richtig verständlich aber wohl nur für die Fans von Horrorfilmen, die schon fast alles gesehen haben. Der Film ist einfach nur herrlich. Immer wieder.

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        • 7 .5

          Fazit: "Tucker & Dale vs. Evil" lebt vor allen Dingen von der geilen Grundidee. Wie man hier mit dem Slashergenre spielt, ist einfach originell und lustig. Das Drehbuch hat einige, tolle Einfälle, die Darsteller spielen ordentlich und die Inszenierung ist auch gut gelungen. Man sollte nicht zu viel Horror erwarten, aber wer sich auf eine schwarze Komödie einstellt, wird sicherlich seinen Spaß haben. Der Unterhaltungswert stimmt und nur gegen Ende geht dem Werk ein wenig die Luft aus. Wer mal wieder eine richtig spaßige Splatterkomödie sehen möchte, die zudem auch noch clever gemacht wurde, der wird bei "Tucker & Dale vs. Evil" auf jeden Fall fündig!

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          • 8

            In einem abgelegenen Waldgebiet trifft eine Gruppe feierlustiger Studenten auf zwei debile Hillbillies. Jetzt würde man im Normalfall wissen, wohin die filmische Reise geht, aber weit gefehlt. Tucker und Dale sind hier nicht das Problem. Sie sind im Grunde nur hilfsbereit, als sie eins der College Mädchen vor dem Ertrinken retten, doch damit wird der sprichwörtliche Stein ins Rollen gebracht oder passender gesagt die Kettensäge angeworfen. Denn die durch Horrorfilm und Psychologiestudium geschulten Kids werden hysterisch und starten einen Amoklauf durchs morsche Unterholz. Dabei wird sämtliches Verhalten der Hinterwäldler konsequent fehlinterpretiert. Bei ihren Versuchen zur Selbstverteidigung gegen die vermeintlichen Psychokiller fallen sie reihenweise der eigenen Dummheit zum Opfer und die beiden einfältigen Landeier schließen daraus auf einen Selbstmordpakt der jungen Leute.

            Aus dieser schlichten Umkehr der üblichen Sehgewohnheiten in diesem Genre bezieht der Film sein enormes komödiantisches Potenzial. Daraus entsteht ein origineller, rundum gelungener Film, den man sich bei Gefallen sicher nicht nur einmal gönnt.

            „Ich mach uns einen Tee, dann setzen wir uns alle hin und diskutieren das aus.“

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            • 9

              Starker Film. Er baut auf mit reichlich Comedy auf. Diese kommt auch nie zu kurz. Durch das große Missverständnis zwischen Tucker & Dale und der Jugendgruppe kommen einige sehr komische Tode hinzu. Es bleibt aber immer lustig. Die Handlung kommt allerdings auch nie zu kurz. Toller Film

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              • 9

                Da will man mit seinem besten Buddy nur mal ein paar Tage in seinem neu erworbenen Haus verbringen, ein paar Reparaturarbeiten durchführen, Angeln gehen und ein paar Bier kippen, als plötzlich ein paar Teenies ankommen und sich auf dem Grundstück auf makabere Weise umbringen. Wer rechnet denn mit sowas? Tucker und Dale ganz sicher nicht.

                Oft bewährt es sich einen Film ohne Vorkenntnisse zu schauen, da ist der Überraschungseffekt am höchsten. Mit solch einer Story habe ich nämlich so gar nicht gerechnet. Eigentlich ziemlich simpel und doch so perfekt, wird hier der Spieß mal umgedreht und Vorurteile angegangen. Dazu noch so zwei sympathische Hauptdarsteller. Alan Tudyk sehe ich sowieso sehr gerne, wobei Tyler Labine hier noch etwas mehr heraussticht mit seiner schon fast "knuffigen" Figur Dale. Aber auch Jesse Moss hat seine Figur sehr gut verkörpert und konnte hier so richtig schön diese Boshaftigkeit rüberbringen.
                Eins von vielen Highlights ist natürlich der 1A Sprung in den Häcksler. Der Humor den ganzen Film über war genau auf meiner Wellenlänge. Zusammen mit den erstklassigen Dialogen, einfach herlich.^^

                Vielen Dank an WhiteWidow für den Tipp!!!

                Bin wirklich gespannt ob der 2. Teil, der im Jahr 2020 kommen soll, dieses Niveau halten kann.

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                • 9
                  dertyp 24.01.2018, 23:00 Geändert 15.04.2018, 09:48

                  Tucker und Dale tun mir irgendwie leid. Was ein Überraschungshit.
                  Hab mich schlapp gelacht.

                  Haben wir wieder was gelernt
                  Ihr Typ

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                  • 8 .5

                    Wird langsam mal Zeit das sie den 2.ten Teil raushauen.

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                    • 7
                      Laudania 07.12.2017, 00:04 Geändert 07.12.2017, 00:07

                      Ich werd nie warm mit Slasher-Filmen, auch nicht als Parodie. Ich gebs zu, ich habs nur wegen Alan Tudyk gesehen.
                      Bis zur Hälfte fand ich den Film auch noch recht amüsant, dann... nee.
                      An sich ist der Film sicher auch innovativ und gut gemacht, also kann man sich nicht beschweren.
                      Wird aber definitiv nicht mein Lieblingsfilm.
                      (Ich hab aber gelacht, deshalb will ich dem Film eine passable Note geben.^^)

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                      • 10

                        Ein König unter den ( Horror )Komödien !!!
                        So herrliche Missverständnisse . So gekonnt gesetzte Sprüche ! So eine perfekte Parodie auf die vielen Teenie-Slasher und die (unter anderem) daraus resultierenden Vorurteile ! Funktioniert nach wenigen Jahren sogar als Zweitsichtung .
                        Tucker & Dale... ich nehme Euch jetzt in meine Lieblingsfilme auf ! Ihr habt es verdient !

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                        • 10

                          Absolut genialer Film! Für mich einer der witzigsten wenn nicht sogar DER witzigste Film der letzten 10 Jahre! Ich hatte Bauchschmerzen vor lachen. Total Krank! Ich steh auf diesen kranken Mist :-)

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                          • 9
                            Malik 10.08.2017, 14:25 Geändert 10.08.2017, 14:25

                            Tucker: "Ich weiß was hier läuft."
                            Dale: "Was?"
                            Tucker: "Das ist ein Selbstmordkommando."
                            Dale: "Was?"
                            Tucker: "Die kommen hier raus und wollen sich überall im Wald umbringen.
                            Dale: "Jetzt wird mir einiges klar."
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                            Das ist bei mir zugegebenermassen überaus schwierig, und mit 90% aller Komödien kann man mir nicht einmal einen Furz entlocken - aber hier bin ich fast gestorben vor lachen. :P

                            Wer auf wirklich derbe Situationskomik, absolut unfeinen Humor und wahnwitzige Eskalation steht darf "Tucker & Dale" auf gar keinen Fall verpassen.

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                            • 9

                              Dem Film könnte leider das klassische Schicksal widerfahren: toller Streifen mit echt hohem Spaßfaktor, der aber leider an der Kinokasse keinen Erfolg hat. Zum einen durch Kino.to (da war der Film mal wieder über ne Woche vorher drin!); zum zweiten wird er kaum beworben (selbst die Frau an der Kinokasse hatte keine Ahnung welchen Film in meinte) und auch sonst bekommt er keinerlei Aufmerksamkeit. Später einmal wenn er auf DVD erscheint prophezeie ich ihm aber einen glänzenden Verlauf, eine absolute Party und Kult nummer … aber das dauert wohl noch. Wen es jedoch trotzdem vorher in ein Kino verschlägt, dem sei die abgedrehte Comedy-Schlächter Nummer wärmstens ans Herz gelegt. Sympathische Charaktere, witzige Wendungen und schwarzer Humor erwarten einen – wenn man den Trailer nicht kennt, der spoilert echt die letzte Kleinigkeit. Aber davon sollte man sich die abgedrehte Nummer nicht verderben lassen. Schon alleine die atemberaubende Katherine Bowden lohnt den ganzen Film!

                              Fazit: Spaßiger Partyfilm mit hohem Gag und Blutfaktor – die bislang beste Lachnummer in diesem Jahr!

                              Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=kOg_9JxRg8g

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                              • 8 .5

                                Ein kreatives Feuerwerk in welchem genüsslich das Slasher-Genre zelebriert, umgekrempelt und Holz für Holz in den Ofen der Feierlichkeiten geworfen wird. Es gibt hier so viele Szenen bei denen ich laut loslachen könnte.....nur schon die Tatsache dass Tucker & Dale denken dass sich die Kids umbringen, zaubert mir während ich diese Zeilen schreibe ein fettes Grinsen ins Gesicht!

                                Die grosse Stärke des Film ist, dass er keine wirkliche Parodie darstellt, sondern eine waschechte Horror-/Slasher- Komödie, welche die Geschichte einfach aus einem anderen, verrückten, Blickwinkel erzählt. Klischees kommen da natürlich gerade recht, aber werden nicht einfach für billige Lacher verheizt, sondern auf erfrischende Art und Weise in die Geschichte eingebaut.

                                Für mich ist "Tucker & Dale vs Evil" ein perfekter Partyfilm. Ob mit oder ohne Alkohol - oder anderen Genussmitteln - hier kommen auch Freunde die sonst mit abgetrennten Körperteilen nicht viel anfangen können auf ihre Kosten, zumindest wenn man sich darauf einlässt. Denn bei allem Humor muss man schon ein paar Liter Kunstblut ertragen können und darf sich nicht über naiv/infantile Figuren ärgern, welcher eben irgendwie zum guten Ton gehören.

                                Ich weis nicht mal warum ich dem Streifen keine höhere Punktzahl an die Stirn klatsche? Vielleicht war er mir stellenweise einfach doch zu doof oder ich habe ihn nicht immer im richtigen Ambiente genossen.

                                Ein schwarzhumoriges Kleinod ist der Film auf alle Fälle und ich würde jedem der nicht gleich zu Beginn völlig abgeneigt ist ans Herz legen, dem Film mal eine Chance zu geben. Es könnte sich wirklich lohnen!

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                                • 8

                                  Trash und Gore und Humor!

                                  Guter Film, macht Spaß, ist kurzweilig und kreativ.

                                  • 7

                                    Eins haben uns Horrorfilme beigebracht: Dass wir in unserem Leben ziemlich oft auf der Hut sein sollten! Die Gefahr und das Böse ist an jeder Ecke aufzufinden und kann in verschiedenen Gesichtern auftreten. Doch es macht einen großen Unterschied aus, wenn man entweder vorsichtig oder vollkommen paranoid ist. Wir alle haben unser eigenes Feindbild geschaffen und sind aufgrund unserer Vorurteile fast nicht in der Lage, über das was gezeigt wird, hinauszugehen.
                                    Denn genau darum geht es in dem originellen Backwood-Slasher TUCKER AND DALE VS EVIL.
                                    Nicht nur weiß diese Horrorkomödie wie man den Spieß von so vielen Horrorfilmen umdrehen kann, sondern bringt uns auch bei, was passieren kann, wenn unsere eigene Fantasie uns einen Streich spielt, wenn wir einer „Bedrohung“ gegenüberstehen, die vielleicht gar nicht so bedrohlich ist, wie wir auf dem ersten Blick denken. So startet der Film mit eine der beliebtesten Geschichten aus dem Handbuch des Horrors: eine Gruppe Teenager hat vor, in einem Wald zu campen. Was kann da nur schief gehen? Doch da kommen schon die beiden Hinterwäldler Tucker und Dale ins Spiel, wo schon allein ihr Anblick die Alarmglocken der Teenager läuten lässt. Doch statt uns das übliche Teenager-Gemetzel abzuliefern, geht der Film in eine ganz andere Richtung: denn wie der Film sind diese beiden Jungs überhaupt nicht das, was sie zu sein scheinen. Statt dass sie die gewalttätigen, frauenfeindlichen Dorftrottel ohne Manieren sind, ein widerwärtiges Klischee, das uns durch Horrorfilme und -geschichten eingeredet wurde, sind sie nur zwei beste Freunde, die eine alte Hütte wieder auf Vordermann bringen wollen. Doch dieser Film weigert sich, ein einziger Klamauk wie Scary Movie zu sein, sondern nimmt die Geschichte und die Charaktere überraschend ernst. Doch wo ist da der Witz? Der Witz ist, dass zu keiner Sekunde im Film eine ernsthafte Bedrohung vorliegt und es nur durch eine Aneinanderreihung von Missverständnissen, die durch die blinde Dummheit der Teenager ausgelöst wurde, zum Blutbad kommt. Nachdem die hübsche Allison erfährt, dass ihre „Entführer“ gar nicht mal so bösartig sind, wie sie zuerst dachte, tun die anderen College Kids alles, um sie von diesen beiden „psychopathischen Dorftrottel“ zu retten, angeführt von Chad, der in jedem anderen Horrorfilm als der heldenhafte Frauenheld charakterisiert worden wäre, aber hier als ein Möchtegernheld mit großer Klappe und wenig rationalem Denken entlarvt wird. Diese Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt:
                                    1.) Die Sicht der Teenager, bei der jede einzelne Szene von ihnen mit beabsichtigt klischeehafter Horrormusik untermalt wird, wie als hätten sie aus freiem Willen entschieden, aus dem Konflikt eine Horrorstory zu erschaffen, das beginnt schon dann als sie Tucker and Dale zum ersten Mal mit ihren eigenen Augen sehen, als wollten sie die Zuschauer von ihrer eigenen Sichtweise überzeugen.
                                    2.) Die Sicht von Tucker, Dale und Allison, deren Alltag friedlicher und harmloser nicht sein könnte.
                                    Während einer der College Kids sich der unheimlichen Hütte nähert, wird die Szene mit gruseliger Musik untermalt, doch dann schneidet der Film zu den Geschehnissen im Haus und zerstört die gruselige Atmosphäre, indem er Dale und Allison zeigt, wie sie vergnügt ein Brettspiel spielen. Diese kleine Szene allein bringt genau auf dem Punkt, worum es sich in diesem Film dreht:
                                    Bewerte Bücher niemals nach ihren Einbändern (vielleicht war genau das das Problem, dass dieser Film ein finanzieller Flop wurde)! Doch diese Botschaft wird uns nicht im Disney-Stil, sondern herrlich-makaber beigebracht, wenn die College Kids sich gegenseitig durch ihre eigene Dummheit dezimieren – einer wenigen Fälle, wo Brutalität wirklich Lachattacken bei mir ausgelöst hat!
                                    TUCKER AND DALE VS EVIL ist von der ersten Sekunde an ein absolut köstlicher Film, der uns schön die Augen öffnet, indem er mit unseren Schreckensbildern, die wir von dem „Bösen“ haben, spielt und das humorvoll verpackt, indem er die eine oder andere beliebte Horror-Trope ausnutzt, nur um sie hinterher aus einer anderen Perspektive zu zeigen, was für viele Lacher garantieren wird!
                                    Und ich bin froh, dass den Hinterwäldlern in diesem Film aka Hillbillies oder Rednecks etwas mehr Respekt geschenkt wurde, nachdem sie so viele Jahre lang in so vielen Filmen und Geschichten als furchtbare Menschen dargestellt wurden. Denn nur weil sie keine Bildung haben, heißt es noch lange nicht, dass sie dumm sind oder es ihnen an Intelligenz fehlt, ein Satz, der im Film für viel Tiefe sorgt und dem Film dabei hilft, kein seelenloses Gemetzel zu sein.
                                    TUCKER AND DALE VS EVIL ist nicht nur ein absolutes Muss für Genrefans, sondern auch eine wertvolle Lektion über Vorurteile, die uns dabei hilft, über uns selbst zu lachen, da wir vermutlich auch aufgrund unserer Schreckensbilder, die wir von bestimmten Menschengruppen haben, voreilig und falsch gehandelt hätten.

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                                    • 8 .5

                                      Einfach nur klasse!
                                      Eine absolute Überraschung, die aus wenigen Mitteln unheimlich viel macht. Die Ausgangsidee ist eben so einfach wie genial und sorgt für Unterhaltung ohne Ende.
                                      Dazu die beiden Hauptdarsteller, die durch und durch sympathisch sind und sichtlich Spaß haben. Dieser überträgt sich direkt auf den Zuschauer.
                                      Hoffentlich gibt es hier eine Fortsetzung. Ich kann von Labine und Tudyk nicht genug bekommen. Und im Horror-Genre gibt es schließlich noch genug Klischees, die man hier aufs Korn nehmen könnte.

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                                      • 7

                                        Beim zweiten mal schauen nicht mehr soo gut wie bei der Erstsichtung aber trotzdem eine klasse Komödie.

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                                        • 8 .5
                                          Schubi09 04.05.2017, 12:26 Geändert 04.05.2017, 20:16

                                          "HEY Collegekids! Wir haben eure Freundin!"

                                          Tucker & Dale vs. Das College-Kids-Selbstmordkommando.
                                          Es ist echt schon sehr lange her, dass ich bei einer Horror-/Slasher-Komödie so derartig lachen musste. Allein die Szene,

                                          ***SPOILER***
                                          in der Tucker mit seiner Kettensäge einen Schwarm Bienen aufscheucht, wild fuchtelnd mit dieser vor den Bienen abhauen will und dabei direkt auf die Collegekids zu rennt, welche ihn logischerweise für einen verrückten Killer halten,
                                          ***SPOILER-ENDE***

                                          ist einfach nur derart zum Schießen. Gerade in der ersten Hälfte bekommt man einige Gags dieser Größenordnung, was Genialität betrifft, von den wohl liebenswertesten Hinterwäldlern überhaupt geboten. Die Gagdichte lässt dabei gerade ab der 2. Hälfte etwas nach, trübt jedoch den Gesamteindruck nicht sonderlich.

                                          Recht kurzweilige, jedoch sehr geniale Slasher-Kömödie, die mit seinem sehr übertrieben geratenen Missverständnis-Szenario sehr zu gefallen weiß. Achja dazu sei noch gesagt, dass Katrina Bowden hier einfach umwerfend aussieht..., alter Schwede!

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                                          • 8 .5

                                            Wer kennt sie nicht? All diese Horror Slasher mit Teenagern die im Wald vom Bösen aufgesucht werden? "Tucker & Dale vs. Evil" ist nun eine Parodie dazu.

                                            Aber der Film konzentriert sich nicht nur darauf eine Parodie dieses Subgenres zu sein, sondern es werden auch etliche Vorurteile und Klischees auf die Schippe genommen.
                                            Die Gagdichte ist enorm hoch und trotzdem hat der Humor eine gewisse Klasse und hat mich sogar mehrfach laut zum Lachen gebracht (und normal schmunzel ich meistens bei Komödien, sogar bei denen die ich sehr lustig finde)

                                            "Tucker & Dale vs. Evil" bietet köstliche Unterhaltung mit einem gewissen Splatter Faktor. Eine perfekte Mischung aus Slasher und Komödie. Ich könnte wetten, mit ein paar und in einer geselligen Runde mit Freunden macht der Film sogar nochmal eine Spur mehr Spaß.

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                                            • 8

                                              In Eli Craigs kanadischen Regiedebüt glaubt eine Gruppe paranoider Studenten, dass ihre Freundin von zwei durchgeknallten Hinterwäldlern entführt worden ist, die tatsächlich aber zwei liebenswerte Schwachköpfe sind, welche lediglich vorhaben ihre Waldhütte zu renovieren!
                                              Die hingegen denken, dass es sich bei den campenden Collage Kids um ein sogenanntes Selbstmordkommando ( so geil ^^ ) handelt, was nicht nur sich selbst in die ewigen Jagdgründe befördern will, sondern auch vor hat, sie und ihre Freundin umzubringen...!
                                              Hier treffen Oberdeppen auf Oberdeppen, während ein Missverständnis das Nächste jagt!
                                              ...
                                              Splattrige und Lockere Horror-Parodie, die mit ihrer einfallsreichen und clever konstruierten Handlung, wie auch stimmig gezeichneten Charakteren für jede Menge Lach-Attacken sorgt!
                                              ...
                                              'Hör zu Dale, es tut mir wirklich furchtbar Leid, was da alles passiert ist!'
                                              'Was meinst du wieso, ich hatte viel Spaß...na ja gut mal abgesehen von den Menschen die gestorben sind, das war natürlich überhaupt nicht komisch!'
                                              ...DOCH DAS WAR ES :D
                                              8 / 10 eisgekühlte Dosen Bier für TUCKER & DALE vs Evil

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                                              • 9

                                                Eine willkommene und erfrischende Abwechslung zu den herkömmlichen College Gemetzeln im Niemandsland.

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                                                • 8

                                                  Grandios, was habe ich gelacht. Die "Erkenntnis" der beiden das die Kiddies wohl ein Selbstmordkommando sind welches sich im Wald umbringen will...
                                                  Darauf muß man erstmal kommen.

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                                                    "Tucker & Dale VS Evil" spielt geschickt mit gängigen Slasher-Klischees und nimmt 08/15 Gruselfilme vom wahnsinnigen Psycho im Wald, der die scheinbar immer gleiche College-Clique abmetzelt, gekonnt auf den Arm. Vor allem die Entlarvung des vermeintlich Bösen als "das Gute", und umgekehrt, funktioniert hier perfekt und stellt sich gar als Plädoyer an die Vernunft heraus, welches zeigt, dass Voreingenommenheit schädlich ist, im schlimmsten Fall gar tötet.
                                                    Die Gags zünden zwar nicht immer und der Film wird in der Mitte ein wenig zäh, aber die Chemie zwischen Dale (Tyler Labine) und Tucker (Alan Tudyk) stimmt perfekt, sodass man an einer gewissen Stelle fast schon gerührt ist, trotz diverser Streitigkeiten der beiden. Der restliche Cast fügt sich ebenfalls ganz gut ein, bleibt aber dennoch irrelevant und wenig besonders, was angesichts der Rollen jedoch nicht weiter tragisch ist. Labine und Tudyk könnte ich mir aber durchaus gut zusammen in anderen Komödien vorstellen.
                                                    Insgesamt ist "Tucker & Dale VS Evil" eine wirklich gelungene Parodie auf billige Slasher-Filme, wenn auch mit kleineren Schwächen. Dafür hat der Film eine nette, subtile Message, die ihm sogar einen gewissen Mehrwert verleiht. Kein Muss für Jeden, aber eine Empfehlung ist der Streifen sicher wert.

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