Kinostart von Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

Alexandra Maria Lara und Sam Riley im Interview

Sam Riley und Alexandra Maria Lara in Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
© Studiocanal
Sam Riley und Alexandra Maria Lara in Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
30.11.2016 - 08:50 UhrVor 4 Jahren aktualisiert
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Zum Kinostart von Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt haben uns die beiden Darsteller Alexandra Maria Lara und Sam Riley einige Fragen im Interview beantwortet.

Mit Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt kommt der Kinderbuchklassiker von Boy Lornsen morgen, am 01.12.2016, nach etlichen Jahren zurück auf die Leinwand. Der Film erzählt von der Freundschaft zwischen dem Schüler Tobbi (Arsseni Bultmann) und dem aus dem Weltall kommenden Roboter Robbi sowie von deren gemeinsam erbauten Fluggefährt Fliewatüüt. Auch Alexandra Maria Lara und Sam Riley spielen bei Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt mit, und zwar als Agenten Sharon Schalldämpfer und Brad Blutbad. Für uns haben sie sich Zeit genommen, um ein paar Fragen zu klären.

Kanntest du die Geschichte von Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, bevor du die Rolle angenommen hast?
Alexandra Maria Lara: Nein, ich kannte die Geschichte nicht. Ich bin danach aber vielen begegnet, die durchaus etwas mit Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt anfangen konnten - sich entweder an das Buch erinnerten oder an die Serie, die es damals gab. Aber für mich war es eine Neuentdeckung.
Sam Riley: No - es ist nicht bekannt in England.

Hast du dir die WDR-Puppenserie zur Vorbereitung angesehen?
Alexandra: Ja, sie ist sehr liebevoll gemacht und auch wenn es keine große Hilfestellung zur Vorbereitung war, war es trotzdem gut fürs Gefühl.
Sam: Ich hab ein paar Videos auf YouTube gesehen. Vor allem die Titelmelodie ist sehr toll. Der Rest sieht natürlich etwas altmodisch aus, hat aber Charme.

Was hat dich an dem Projekt besonders gereizt?
Alexandra: Jan Berger hat ein fantastisches Drehbuch geschrieben. Ich habe mich sofort in die Geschichte, aber vor allem in die Figuren Sharon Schalldämpfer und Brad Blutbad verliebt.
Sam: Alexandra und ich wollten gerne wieder zusammen in einem Film sein, seitdem wir das erste Mal miteinander gearbeitet haben. Außerdem wollte ich schon seit zehn Jahren eine Komödie drehen. Dieses Projekt war einfach perfekt für uns.

Wie hast du dich sonst auf deine Rolle vorbereitet?
Alexandra: Es gibt eine Szene, in der Sharon Schalldämpfer zehn Rocker platt macht, sozusagen. Für diese Szene mussten wir uns eine Kampfchoreographie überlegen. Ich hatte einen wunderbaren Trainer, Rainer Werner, und auch Sam hat mir sehr geholfen und konnte mir mit seiner Erfahrung bei Kampfszenen zur Seite stehen. Und somit hatte ich zwei erstklassige Trainer - das hat großen Spaß gemacht.

Du sprichst im Film Deutsch. Wie war diese Erfahrung für dich?
Sam: Es ist sehr schwierig. Der erste Satz, den ich in Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt sprechen musste, war einer der leichtesten, die ich dafür lernen musste. Trotzdem brachte ich den Satz an meinem ersten Tag nicht heraus und habe mich schon gefragt, ob das Ganze nicht ein Fehler war. Doch so langsam wurde es dann. Wenn ich Englisch spreche, muss ich einfach nicht darauf achten, ob ich das Wort korrekt ausspreche. Es ist zwar eine Barriere, aber dennoch eine tolle Herausforderung.

Sprechende Roboter gibt es ja heute wirklich schon. Warum glaubst du, ist Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt trotzdem ein besonderer Film für Kinder?
Alexandra: Ich glaube, dass unser Robbi durchaus altmodische Elemente hat, eher etwas von einem Roboter, wie man ihn sich früher vorgestellt hat. Dieses "Zurück in eine andere Zeit" ist wahnsinnig charmant. Darüber hinaus geht es in der Geschichte ja um einen kleinen Jungen, der sich in seinem täglichen Umfeld als Außenseiter fühlt, der dann aber im Laufe der Geschichte immer stärker und selbstbewusster wird, und anfängt, immer mehr an sich zu glauben. Das ist eine schöne Botschaft, nicht nur für Kinder.
Sam: Weil Alexandra im Film in einem ledernen Catsuit rumläuft. Das ist definitiv das beste an dem Film für mich.

Inwiefern ist es anders für dich, mit deinem eigenen Mann vor der Kamera zu stehen?
Alexandra: Es war was ganz Besonderes. Er ist mein absoluter Lieblingsschauspieler. Wir beide haben uns nach Control immer gewünscht, dass wir nochmal zusammen vor der Kamera stehen können. Aber wir wollten auch auf die richtigen Rollen warten und fanden, dass wir die in Sharon und Brad gefunden haben. Es war ein großes Vergnügen.

Außer Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, was ist dein liebster Kinderfilm?
Alexandra: Mein erster Kinofilm hier in Berlin war Das Dschungelbuch, ich hab ihn mit meinem Vater gesehen. Die alten Disney-Klassiker waren eine große Inspiration. Bei Büchern waren es die Geschichten von Astrid Lindgren, vor allem an Ronja Räubertochter erinnere ich mich gut, davon gab es ja auch eine tolle Verfilmung. Das waren die Filme meiner Kindheit
Sam: Ich würde auch sagen, Das Dschungelbuch. Das ist wirklich einer der frühesten Filme, an die ich mich erinnern kann. Aber ich mochte auch Filme wie Robin Hood - König der Diebe mit Kevin Costner und dem großartigen Alan Rickman, der dieses Jahr leider verstorben ist. Ich liebe diesen Film und hab ihn mehrere Male gesehen.

Tobbi ist ja ein Erfinder. Was würdest du eines Tages gerne erfinden?
Alexandra: Ich würde gerne einen Beamer erfinden, sodass ich ständig da sein kann, wo mein Mann gerade dreht oder umgekehrt, damit wir nicht mehr so viel in Flugzeugen, Zügen und Fliewatüüts sitzen müssen. Ja, so ein Beamer wäre schon nicht schlecht, wie bei Star Trek - Zack, Peng, Juhu - das würde ich erfinden.
Sam: Alexandra hat meine Antwort gestohlen! Dann würde ich einen Roboter erfinden, der mir Cocktails mixen kann oder mit dem Hund Gassi geht, wenn es draußen regnet.

Schaut ihr euch Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt im Kino an?

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