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Kino-Charts

Angst und Schrecken zahlt sich aus

25.10.2010 - 08:50 Uhr
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Paranormal Activity 2
© Paramount Pictures
Paranormal Activity 2
Paranormal Activity 2 hat sich an die Spitzenposition der US-Kino-Charts gesetzt. 43,5 Millionen Dollar hat der Gruselfilm eingespielt. Dagegen hatte kein anderer Film eine Chance.

Letztlich geht es immer um den puren Gewinn und da hat das Studio Paramount definitiv die Nase vorn. Paranormal Activity 2 hat gerade einmal drei Millionen Dollar gekostet und gehört damit in die unterste Kosten-Kategorien Hollywoods. Aber die 43,5 Millionen Dollar, die die Fortsetzung eingespielt hat, hievt den Film in den Kino-Charts in die obere Kategorie. Ein Horrorfilm hat laut blickpunktfilm noch nie soviel Dollars am Startwochenende umgesetzt. Angst und Schrecken zahlt sich zu Halloween in den USA eben aus: Das ist eine Regel, die mittlerweile jeder Verleiher auf dem Schirm haben sollte.

Ansonsten blieb einiges beim Alten. Jackass 3D konnte zwar nicht mehr soviele Besucher wie am Startwochenende verbuchen, aber es kamen genug, um den Kassenstand des Films um 21,5 Millionen Dollar zu erweitern. Damit hat Johnny Knoxville eine weitere Schmerzgrenze genommen: Mit eingespielten 87 Millionen Dollar ist der Film der erfolgreichste des Herbstes 2010. Es kommen zwar noch einige Kassen-Garanten, aber das ist bereits ein großer Erfolg und wird uns wohl weitere Jackass-Gags bescheren.

Auch die Actionkomödie R.E.D. – Älter, härter, besser mit den alten Hasen Helen Mirren, Bruce Willis, John Malkovich und Morgan Freeman blieb stark an den Kinokassen. Weitere 15,2 Millionen Dollar wanderten auf das Konto des Films, den der Deutsche Robert Schwentke in Szene gesetzt hat. Mit einem aktuellen Kassenergebnis von 43,6 Millionen Dollar sieht seine Zukunft in Hollywood rosig aus.

Überraschend stark ist wieder einmal ein Clint Eastwood gestartet. Sein Psychodrama Hereafter – Das Leben danach mit Matt Damon in der Hauptrolle startete nun regulär und hat sich mit 12 Millionen Dollar auf den vierten Platz gesetzt. Weil der Stoff eher schwer ist und der Regisseur wieder einmal auf Massenkompatibilität verzichtet hat, sehen Analysten das Ergebnis überaus positiv. Mal sehen: Vielleicht wird Hereafter ja ein Langläufer wie es Gran Torino wurde.

Die Top 5 beschließt der Film The Social Network von David Fincher, der mittlerweile einen Kontostand von 72,8 Millionen Dollar allein in den USA vorweisen kann.

Auf den folgenden Plätzen landeten Filme, die sich schon länger in den Charts befinden.
6. Platz – Secretariat – Ein Pferd wird zur Legende (weitere 6,9 Millionen Dollar = 37,4 Millionen Dollar)
7. Platz – So spielt das Leben (weitere 6,1 Millionen Dollar = 37.6 Millionen Dollar)
8. Platz – Die Legende der Wächter (weitere 3,2 Millionen Dollar = 50,2 Millionen Dollar)
9. Platz – The Town – Stadt ohne Gnade (weitere 2,7 Millionen Dollar = 84,7 Millionen Dollar)
10. Platz – Einfach zu haben (weitere 1,7 Millionen Dollar = 54,8 Millionen Dollar)

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