Die neue Realverfilmung

Dragonball Evolution: Nur was für Fans

Yun-Fat Chow
© 20th Century Fox
Yun-Fat Chow

Auf rottentomatoes.com schneidet Dragonball Evolution außergewöhnlich schlecht ab. Auf dem Tomatometer stehen nur 13%, nur 7 von 52 gezählten Reviews bewerten den Film positiv. Auch an den amerikanischen Kinokassen ist das Ergebnis recht mau. Nach acht Wochen, die der Film in den Vereinigten Staaten läuft, hat er 10 Millionen Dollar eingespielt – gerade mal ein Fünftel der Produktionskosten. Wir haben für Euch ein paar Kritiken von hier und dort zusammengestellt:

Dieter Oßwald vom Doppelpunkt urteilt: „Ein lärmender Klangteppich soll von den grottenschlechten Spezialeffekten ablenken, derweil die Etappen der öden Suche sichtlich lustlos und schier spannungsfrei abgearbeitet werden. Selbst der Showdown bei diesem zunehmend zum Computerspiel mutierten Abenteuer verpufft erstaunlich sang- und klanglos. Ganz im Kontrast zum flotten Anfang folgen beim schlechten Ende nur noch ranzige Ratgeber-Sprüche à la ‚Du musst nur an dich glauben‘. Rätselhaft, wie Yun-Fat Chow in diese misslungene Manga-Verfilmung geraten konnte…“

„Es gibt ein paar unterhaltsame Kampfszenen. Aber es gibt auch unausgeglichene CGI, schlechte Dialoge und eine Schar von Klischee-Momenten, die Dragonball Evolution nur zu einem weiteren enttäuschenden Nachmittagsfilm machen“, resümiert Jennie Punter von der Globe and Mail.

„Fans der Dragonball-Comics finden vielleicht etwas daran, die verknotete Traum-Logik zu entwirren, die Dragonball Evolution stranguliert“, meint Adam Markowitz von Entertainment Weekly. „Aber der Rest von uns – bis zur Taubheit gelangweilt von der Geschichte eines High-School-Aussätzigen, der sich mit einer Söldnerin und einem Kampfkunst-Meister verbündet, um die wertvollen Bälle zu finden – hat wenig zu tun außer die Tatsache zu bewundern, dass etwas so Rauschiges es ins örtliche Multiplex geschafft hat.“

„Mit dem Ziel, einen fertigen Markt anzuzapfen, sollte dieser passable Fox-Film ein solides Geschäft mit Fans aller Nationalitäten und Altersklassen machen“, prophezeit Russel Edwards für die Variety. „Potentieller Gefallen für diejenigen, die mit dem Franchise nicht vertraut sind, ist jedoch minimal.“

Lee Paatsch von der New York Post heißt uns „Willkommen in der wackeligen Welt von Dragonball Evolution, einer hyperaktiven, chaotischen kleinen Abenteuer-Phantasie, in der Bewegung alles ist und Bedeutung nichts bedeutet.“

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