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Schreibwettbewerb 2017

„Fluch der Karibik“-Reihe: Um Fortsetzung wird gebeten!

Fluch der Karibik
© Disney
Fluch der Karibik
moviepilot Team
sciencefiction Andrea Wöger
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Als Fans der Piratenserie haben wir natürlich im Vorfeld sämtliche Nachrichten „verschlungen“, die es zu den Dreharbeiten in Australien gab. Immer wieder zitterten wir mit den Machern vor Ort, wenn die Dreharbeiten auf See wegen der Wetterlage verlegt werden mussten. Und natürlich waren wir erschrocken, als es plötzlich hieß, dass Johnny Depp sich verletzt hatte. Als er dann auch noch eine ganze Weile spurlos verschwunden war, fragten wir uns logischerweise, ob der Film noch bis zur geplanten Premiere fertig werden würde. Glücklicherweise haben es die Macher rund um „Mr. Blockbuster“ geschafft.

Weil wir mit einem hohen Zulauf rechneten, haben wir unsere Tickets schon frühzeitig reserviert, denn für uns war es Ehrensache, uns den Film gleich am ersten Tag anzuschauen. Meistens entscheiden die Zuschauerzahlen am Premierenwochenende ein ganzes Stück weit darüber, wie sich die Zahl der Kinogänger in der Folge entwickelt. Wir waren mit einer ganzen Gruppe unterwegs. Darunter befanden sich auch zwei Leute, die überhaupt noch keine Erfahrungen mit 3D-Filmen gemacht hatten. Warum? Sie hatten Bedenken, weil es vielerorts heißt, dass es den Neulingen unter den Zuschauern bei den 3D-Filmen schwindelig werden kann. Ist das passiert? – Nein, denn dazu waren sie durch die Filminhalte viel zu abgelenkt.

Lachen und Weinen waren bei „Fluch der Karibik“ inklusive

Unsere Meute hat durchweg „nah am Wasser gebaut“. Noch heute löst das „One Day“-Theme hin und wieder ein paar Tränen der Erinnerung an die rührende Szene am Strand aus, als sich Elizabeth und Will für zehn Jahre voneinander verabschieden mussten. Diese Erinnerung kam natürlich auch beim fünften Teil hoch, als es in der Schlussszene danach aussah, als wäre der auf Will lastende Fluch für immer gebrochen. Aber ist er das wirklich? Irgendwie kann es nicht sein, denn das Äffchen hatte doch eine der Münzen aus der Schatztruhe in einem der vorherigen Teile wieder entwendet. Ist das etwa das Hintertürchen, aus dem Jerry Bruckheimer und Co. den Stoff für einen sechsten Teil beziehen? Das würde viele Millionen Fans freuen.

Ein Lob geht auch an den Drehbuchautoren Jeff Nathanson, denn er hat es geschafft, einige Szenen einzubauen, über die nicht nur wir herzlich lachen konnten. Das begann bereits, als beim Versuch, den Tresor samt Jack Sparrow zu stehlen, das ganze Haus mitwanderte. Eine weitere Lachsalve folgte, als das Schiff bei dem missglückten Stapellauf an einem Seil hängenblieb. Obwohl es einige Schwierigkeiten am Set gab, hat es vor allem Johnny Depp einmal mehr geschafft, mit seiner tapsig- flapsigen Interpretation des Piratenkapitäns die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.

Das hat sich auch wirtschaftlich ausgezahlt, denn der Steifen spielte weltweit knapp 800 Millionen Dollar ein. Dabei sind die Verkäufe auf DVD und Blu-ray noch nicht einmal mitgerechnet. Dort haben wir nach den Erfahrungen im Kino ebenfalls einen Beitrag geleistet, denn wir gehörten mit zu den ersten Kunden, die sich „Fluch der Karibik: Salazars Rache“ im heimischen Pantoffelkino noch einmal anschauen konnten. Langweilig war auch der Zweitgenuss nicht, denn dabei haben wir zahlreiche Details entdeckt, die uns beim ersten Anschauen im Kino glatt entgangen sind.

Einigen Fans blieb der Zugang zum Film leider verwehrt

Voller Begeisterung habe ich den Kinobesuch einer Freundin in Brasilien berichtet, damit sie sich noch mehr auf den Film freuen kann. Sie ist meiner Meinung nach einer der aktivsten Johnny-Depp- Fans weltweit. Doch sie reagierte total traurig. Das verblüffte mich etwas, deshalb habe ich nach dem Grund gefragt. Als ihre Erklärung kam, merkte ich schnell, dass sie sich dafür geschämt hat. Im Kino ihrer kleinen Heimatstadt lief der Film nicht. Dafür hätte sie nach Rio de Janeiro fahren müssen und das konnten sich weder sie noch ihre Eltern leisten. Wir wollten ihr deshalb wenigstens die DVD schenken, doch die ist bei Amazon Brasilien leider nicht verfügbar. Und dann sage noch einmal jemand, uns Deutschen ginge es nicht gut. Einen Kinobesuch können sich hier auch die Menschen leisten, die zur Bestreitung des Lebensunterhalts auf staatliche Leistungen angewiesen sind.

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Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren. Hier erfährst du alles zum Prozedere des Schreibwettbewerbs und den Preisen. Eine Übersicht aller Texte des Schreibwettbewerbs findest du hier.


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