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Geldregen im Wunderland

Da freut sich die Grinsekatze
© Walt Disney Pictures
Da freut sich die Grinsekatze

Der Trend hält an: Nachdem der 3D-Film Avatar – Aufbruch nach Pandora wochenlang an der Spitze der Kinocharts stand, übernimmt jetzt der 3D-Film Alice im Wunderland das Zepter des Chart-Königs. Sowohl in den USA als auch in Deutschland konnte sich der düstere Märchenfilm von Tim Burton mit großem Vorsprung gegen seine Konkurrenten durchsetzen.

In den USA spielte Alice im Wunderland an diesem Eröffnungswochenende satte 116,3 Millionen Dollar ein. Das ist fast 10 Mal so viel, wie der Zweitplatzierte Das Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest für sich verbuchen konnte. Immerhin 13,5 Millionen Dollar konnte der Polizeifilm mit Richard Gere und Don Cheadle einspielen. Dicht gefolgt wird Das Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest von Shutter Island. Der Berlinale-Film von Martin Scorsese konnte 13,3 Millionen Dollar einfahren. Überraschend erfolgreich ist auch die Polizei-Komödie Cop Out – Geladen und entsichert von Indie-Regisseur Kevin Smith (Dogma). Mit Bruce Willis in der Hauptrolle kann sich der Film schon seit zwei Wochen in den Top-5 der US-Kinocharts bewähren – noch vor Avatar – Aufbruch nach Pandora. Ob ihm ein ähnlicher Erfolg auch hier gelingt?

In Deutschland fanden über eine halbe Million Besucher den Weg ins Wunderland. Damit hat der Film zwar den bislang besten Start des Jahres, liegt aber immer noch hinter Avatar – Aufbruch nach Pandora. Immerhin ist Alice im Wunderland der bisher beste Filmstart für eine Zusammenarbeit des Duos Tim Burton und Johnny Depp.

Der Rückstand des zweitplazierten Shutter Island ist jedoch nicht so groß, wie in den USA. Mit 230.000 verkauften Tickets konnte der Film immerhin fast die Hälfte der Besucherzahlen von Alice im Wunderland erreichen. Avatar – Aufbruch nach Pandora liegt mit beachtenswerten 210.000 Besuchern auf Platz 3. Wenn wir als Maßstab die Einnahmen nehmen, liegt er dadurch sogar (dank 3D-Bonus) auf Platz 2. Auch dem Film Männer, die auf Ziegen starren mit George Clooney, der 170.000 Besucher in die Kinos locken konnte, gelang ein passabler Start. Der Überraschungserfolg ist jedoch Unsere Ozeane. Der Dokumentarfilm brachte es auf sage und schreibe 75.000 Zuschauer und Platz 5 der deutschen Kinocharts. Nicht schlecht für einen Naturfilm.

Weniger Glück hatten die beiden deutschen Produktionen Hier kommt Lola!, der immerhin noch 65.000 Besucher fand, und Boxhagener Platz. Letzterer schaffte es nicht einmal unter die Top 20.

Quellen:
IMDb
Boxoffice-Mojo
Blickpunkt:Film

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Aus den Nouvelle-Vague-Kinos Frankreichs über die Gipfel der amerikanischen Blockbuster bis zu den Sternen der DEFA-Science-Fiction.
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