Größter Cameo der Arrowverse-Geschichte in Crisis on Infinite Earths

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Letzten Monat endete die Crisis on Infinite Earths mit einem Knall, mussten die Helden doch den Tod sämtlicher Welten ihres Multiversums bezeugen. Nun gipfelte das aktuelle Crossover-Event des Arrowverse in seinem großen Finale und beinhaltete dabei erneut einige spannende Cameo-Auftritte. Einer davon stach besonders heraus, da der Auftritt eines Charakters eine besondere Verbindung offenbart.

Nachfolgend werden wir detailliert auf einzelne Aspekte des vierten Teils von Crisis on Infinite Earths in Arrow eingehen und dabei um massive Spoiler nicht herumkommen. Wenn ihr das Finale des Crossovers noch nicht gesehen haben solltet, wäre nun ein guter Zeitpunkt, um den Artikel an dieser Stelle abzubrechen.

Wie umfangreich ist das DC-Multiversum?

In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche Äußerungen bezüglich dieser Frage und auch Fans spekulierten fleißig drauf los, was denn nun alles Teil des DC-Multiversums sei. Geoff Johns, einst DC Comics Chief Creative Officer, äußerte sich 2014 in einem Interview bezüglich dieses Umstands gegenüber BuzzFeed folgendermaßen:

Wir betrachten es als Multiversum. Wir haben unser TV-Universum und unser Film-Universum, doch sie alle koexistieren. Für uns geht es darum, aus kreativer Sicht, jedem zu erlauben, das bestmögliche Produkt zu machen, die beste Geschichte zu erzählen, die beste Welt zu erschaffen.

Wie Johns weiter ausführte, habe es immer wieder Überlegungen gegeben, die TV-Serien mit den Kinofilmen zu verbinden. "Sag niemals nie. Vielleicht verbinden wir eines Tages eine Serie mit einem Film, wenn es Sinn ergibt [...]." Und dieser spezielle Tag war nun gekommen, denn ein Cameo im vierten Teil von Crisis on Infinite Earths verbindet das Arrowverse mit dem Justice League-Universum.

DCEU im Fernsehen: Ezra Millers The Flash in Crisis on Infinite Earths

Barry (Grant Gustin) irrt durch die Speed Force, jene Macht, die Speedsters wie ihm ihre Geschwindigkeit verleiht, um seine Freunde und letztendlich das Multiversum zu retten. Plötzlich findet er sich in den S.T.A.R.-Labs wieder und trifft auf sich selbst. Genauer gesagt eine alternative Version seiner selbst, einen anderen Barry Allen.

Dieser Barry Allen wird von Ezra Miller gespielt, den Kino-Zuschauer bereits aus Batman v Superman: Dawn of Justice, Suicide Squad und Justice League kennen. Nach anfänglicher Verwirrung stellen sie sich einander vor und bestaunen gegenseitig ihre Anzüge, die sich merklich voneinander unterscheiden. Kurz darauf verschwindet Millers Justice League-Flash wieder mit den Worten, "Ich hatte Victor gesagt, dass es möglich ist." Eine Anspielung auf Victor Stone beziehungsweise Cyborg (Ray Fisher).

Es ist zwar etwas unklar, wie genau dieses Zusammentreffen möglich ist, schließlich wurde das gesamte DC-Multiversum ausgelöscht, also auch das Justice League-Universum, doch womöglich ist Millers Flash eine Art Überbleibsel seines Selbst, das sich noch in der Speed Force halten konnte, um mit seinem alternativen Ich zu reden.

So oder so ist der Auftritt von Erza Millers Flash ein toller Moment für DC- und Comic-Fans, den sie so schnell sicherlich nicht vergessen dürften. Ganz nebenbei ist es auch noch der größte Cameo, den das Arrowverse in seiner bisherigen Historie zu bieten hatte, sowie zweifelsohne auch der spannendste, öffnet er doch die Tür für zahlreiche Möglichkeiten, gerade für den kommenden The Flash-Kinofilm.

Was haltet ihr vom Auftritt von Ezra Millers Flash in Crisis on Infinite Earths?

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