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J.J. Abrams entschuldigt sich für Lens Flares

J.J. Abrams ist süchtig nach Blendeflecken
© Paramount Pictures
J.J. Abrams ist süchtig nach Blendeflecken

J.J. Abrams hat ein Problem. Doch wie wir wissen, ist der erste Schritt zur Besserung die Akzeptanz der eigenen Fehler. J.J. Abrams hat seine jahrelangen Exzesse und Missbräuche nun eingesehen und entschuldigt sich bei denen, die ihm lieb und teuer sind – bei seiner Frau und seinen Fans. Der Regisseur von unterhaltsamen, wenn auch von eingesessenen Fans oft umstrittenen Filmen wie Star Trek und Star Trek Into Darkness, sowie Mission: Impossible 3 und Super 8, nahm seine Sucht stets mit zur Arbeit und es beeinträchtigte sein Schaffen. Manche behaupteten, es gäbe seinen Werken einen besonderen und künstlerischen Touch, einigen fiel es gar nicht auf und wieder andere fühlten sich nach einer Weile sehr belästigt.

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Als CraveOnline nun am Roten Teppich der Star Trek Into Darkness – Blu-ray-Premiere ein Wörtchen mit J.J. Abrams sprechen konnte, zeigte er sich einsichtig und gab alles offen und ehrlich zu: “Ich weiß, ich habe damit viel Leid verursacht“, meinte er voller Verständnis für sein Übermaß an Blendeflecken in seinen Filmen, „Aber ich sage euch, es gab Zeiten, da arbeitete ich an einer Einstellung und dachte ‘Oh, das wird wirklich cool… mit diesem Lens Flare.’ Aber ich weiß jetzt, dass es zu viel ist, und ich entschuldige mich. Ich sehe es jetzt völlig ein. Ich hatte meiner Frau eine frühe Version von Star Trek Into Darkness gezeigt und da gab es eine Szene, bei der sie tatsächlich meinte, ‘Ich kann einfach nicht sehen, was gerade passiert. Ich verstehe nicht, was das soll.’ Und ich so: ‘Ja, da habe ich es übertrieben.’“ Wie sehr der erfolgreiche Produzent, Drehbuchschreiber und Regisseur es übertrieben hat, könnt ihr euch in unserer Galerie ansehen.

Alle Krieg der Sterne – Fans, die sich schon gefürchtet haben, dass Abrams Lens-Flare-Sucht in Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht wieder zuschlägt, können also aufatmen. Ich bin mir sicher, dass wir noch die eine oder andere Reflexion von Lichtschwertern über die Leinwand huschen sehen werden. Wer könnte da schon wiederstehen? Doch die Zeiten des Exzesses sind vorbei. Abrams zeigt Reue: „Es war schon sehr dumm. Ich habe ehrlich gesagt ILM [Industrial Light & Magic] zur Entfernung einiger Lichtreflexionen in ein paar Einstellungen verwenden müssen, was, und ich weiß es auch, einfach nur dämlich ist. Aber ich denke, sich seine Sucht einzugestehen, ist der erste Weg zur Besserung.“

Fühlt ihr euch von J.J. Abrams Lens-Flare-Übermaß gestört?

moviepilot Team
sciencefiction Andrea Wöger
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