Aktion Lieblingsstars

James McAvoy - Vom Charming-Boy zur Drecksau

James McAvoy
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James McAvoy

Einer meiner Lieblinge ist James McAvoy. Zugegeben musste er erst einmal eine Extrarunde drehen, um wirklich bei mir zu landen. In Wanted fand ich ihn anstrengend, in Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht zwar gut, aber mein Augenmerk lag mehr auf Forrest Whitaker. Der hat den Oscar für die Rolle des Idi Amin wirklich verdient! Erst in Geliebte Jane verfiel ich James’ Charme und dann ließ er mich auch nicht mehr los. Und da wollte dieser 1,70 m kleine Schotte nicht einmal Schauspieler werden.

„Ich bin Schauspieler, weil jemand mal zu mir sagte, ich soll jetzt in dem Film da mitspielen“, so seine eigene Aussage. Eigentlich wollte er Priester werden. Hilfe, was für eine Verschwendung! Ich meine, wer hätte denn sonst Keira Knightley in Abbitte das Herz gestohlen? Wer hätte Benedict Cumberbatch in Starter for 10 zur Weißglut getrieben, hätte sich in Wanted von Angelina Jolie in den Hintern treten lassen und wer verdammt! hätte sonst Geliebte Jane erträglich gemacht?

Sicher hätten sich andere gefunden, aber James spielt seine Rollen immer so charismatisch, dass man diese einfach lieben muss. Filmperlen wie Penelope erhalten durch ihn erst noch das gewisse Etwas, außerdem hätte keiner Mr. Tumnus so lebendig werden lassen als er. Seine bisher brillanteste Darbietung gab er meiner Meinung nach jedoch in der Komödie Inside I’m Dancing ab, in der er einen an Muskeldystrophie vom Typ Duchenne leidenden Jungen darstellte. Vor allem ist James vielschichtig. Er kann den dusseligen Studenten genauso gut mimen, wie den mutierten Actionhelden wie Charles Xavier aus X-Men: Erste Entscheidung. In Dramen ist er genauso gut einsetzbar wie in Komödien und das macht ihn für mich schon sehr besonders. Ich mag es, wenn Schauspieler sich nicht nur auf ein Genre konzentrieren und James scheint einer zu sein, der sich in vielen Bereichen austoben möchte. James hat es aber nicht nur darstellerisch drauf, sondern ist zudem in der Lage eine animierte Figur, durch seine Stimme, richtig zum Leben zu erwecken. Er sprach nicht nur den Gnomio in Gnomeo und Julia sondern gab auch Arthur aus Arthur Weihnachtsmann einen dusseligen Touch.

Ich bin mir sicher, mit James kann man in einem Pub mit echtem, schottischem Wiskey eine Menge Spaß haben. Auch wenn er nicht viel verträgt. Immerhin besitzt er einen ausgeprägten Sinn für Humor. Interviews mit ihm bringen einen immer zum Lachen, selbst wenn es draußen wochenlang in strömen regnet. Vermeiden sollte man jedoch, ihn an eine deutsche Currywurstbude zu schleppen, das würde ihn definitiv in die Flucht schlagen.

Auf seine kommenden Filme, die mir das Jahr versüßen werden, bin ich schon ziemlich gespannt. Besonders interessiert mich Drecksau in dem er zum ersten Mal wirklich den Charming-Boy ablegt und sich als richtige Drecksau gibt.


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