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Weihnachten mal anders

Kevin Smith ist nicht zu stoppen und dreht Anti-Claus

29.04.2014 - 17:00 UhrVor 7 Jahren aktualisiert
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In Rare Exports erleben wir keinen lieben Weihnachtsmann, sondern u.a. diesen Herrn.
© Splendid Film
In Rare Exports erleben wir keinen lieben Weihnachtsmann, sondern u.a. diesen Herrn.
Kevin Smith kann es nicht lassen. Obwohl er eigentlich schon keine Filme mehr drehen wollte, plant er wie ein Verrückter diverse Filmprojekte. Darunter befindet sich neben Clerks 3 und Tusk auch Anti-Claus, eine Horror-Weihnachtskomödie.

Manch einer mag es immer noch nicht glauben: Der Walross-Horrorfilm Tusk – Der Mensch ist das gefährlichste Tier kommt. Von Kevin Smith, mit Justin Long und höchstwahrscheinlich auch mit Johnny Depp. Es herrschen einige Missverständnisse in den Weiten des Internets, das Ganze sei ein Hoax. Richtig ist jedoch, dass der Film nicht auf wahren Begebenheiten basiert und Quentin Tarantino auch nicht mitspielt. Soweit der Hoax, der Rest scheint aber zu stimmen. Obwohl Kevin Smith (Dogma, Clerks – Die Ladenhüter) ja eigentlich schon lange im Film-Ruhestand sein und sich nur noch auf seine Podcasts konzentrieren wollte. Stattdessen macht er einfach beides weiter. Das freut Fans von Mallrats oder Chasing Amy natürlich sehr, insbesondere da Kevin Smith gleich mehrere Eisen im Feuer hat.

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Da wären zum Beispiel die apokalyptische Komödie Helena Handbag oder Clerks 3, von dem Smith schwört, ihn irgendwann noch zu drehen, berichtet FilmschoolRejects. Aus dem Projekt n/a soll wohl jetzt doch kein Film, sondern eine Mini-Serie werden. Neben Tusk plant Kevin Smith aber auch noch Anti-Claus, der zuerst Comes the Krampus heißen sollte. Darin treffen wir wieder auf den Cast von Tusk, namentlich Justin Long, Haley Joel Osment, Genesis Rodriguez und Michael Parks. Kevin Smith arbeitet nicht nur gern mit denselben Leuten, sondern steht auch auf europäische Mythologie beziehungsweise Sagen und Bräuche.

Mehr: Das dunkle Geheimnis des Weihnachtsmanns

So findet er die europäische Version von Weihnachten deutlich interessanter, da die ungezogenen Kinder in den USA einfach nur Kohle geschenkt bekommen. Wir haben wenigstens Knecht Ruprecht oder eben Krampus. Der steckt Kinder, die nicht brav waren, nämlich einfach in seinen Sack und entführt sie. Kevin Smith ist es leid, auf einen Film darüber zu warten und dreht ihn deswegen selbst. Da drängt sich sofort die Frage auf, ob er etwa Rare Exports – Eine Weihnachtsgeschichte gar nicht kennt, der sich ja derselben Sage widmet und großartig ist. Oder aber der Film gefällt Kevin Smith so gut, dass er eine Art Remake dazu im Sinn hat. So oder so, das hört sich alles ganz bezaubernd an.

Freut ihr euch auf Anti-Claus oder findet ihr, Rare-Exports reicht?

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