Mit dir an meiner Seite

Miley Cyrus von Kritikern in der Luft zerrissen

16.04.2010 - 11:50 Uhr
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Mit dir an meiner Seite
© Walt Disney
Mit dir an meiner Seite
Ende April kommt Mit dir an meiner Seite, ein Melodrama mit Miley Cyrus in der Hauptrolle, auf die große Leinwand. Schon jetzt üben Filmexperten harsche Kritik an dem Familien- und Liebesdrama.

In zwei Wochen kommt Mit Dir an meiner Seite in die deutschen Kinos. Das Melodrama ist die erste große Leinwandrolle für Miley Cyrus seit Hannah Montana – Der Film und das Kinodebüt von Regisseurin Julie Anne Robinson, die bereits eine Episode von Grey’s Anatomy drehte.

Ronnie Miller (Miley Cyrus) ist frustriert, weil sie die Sommerferien bei ihrem Vater, der an der Küste Georgias lebt, verbringen muss. Viel lieber würde sie bei ihrer Mutter in New York bleiben, statt Zeit mit ihrem Vater verbringen zu müssen, zu dem ihr Verhältnis seit der Scheidung ihrer Eltern angespannt ist. In Georgia trifft Ronnie auf Will (Liam Hemsworth), in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Bei einem Date im Aquarium erfährt Ronnie, dass Will schon einige Mädchen mit der selben Masche begeistert hat und stürmt entsetzt davon. Drama ist vorprogrammiert.

Mit Dir an meiner Seite basiert auf dem Roman von Nicholas Sparks. Es wurden zwar schon einige Romane von Nicholas Sparks verfilmt, darunter Nur mit Dir – A Walk to Remember und Wie ein einziger Tag, aber Mit Dir an meiner Seite ist die erste Verfilmung, zu der Nicholas Sparks das Drehbuch noch vor dem eigentlichen Roman geschrieben hat. Schon damals hat er die Hauptrolle der Ronnie Miller speziell für Miley Cyrus geschrieben.

Eric D. Snider von seattlepi.com ist seiner Kritik zufolge nicht besonders angetan von Mit Dir an meiner Seite. Seiner Meinung nach konzentriert sich der Film ausschließlich auf Ronnie und alle anderen Charaktere sind nur zweitrangig. Eric D. Snider ist sich nicht ganz sicher, wovon der Film nun handelt. „Eine Weile lang geht es um Ronnie und Wills schwierige Beziehung […]. Es geht aber auch um Ronnies Umgang mit den einheimische Kindern […]. Aber in den letzten 20 Minuten oder so entschließt sich der Film, dass es eigentlich um Ronnies Beziehung mit ihrem Vater geht und fokussiert sich bis zum Schluss darauf.“ Der Film sei schlecht – aber auf eine „überwiegend harmlose“ Weise. Der Zielgruppe würde es höchstwahrscheinlich gefallen, aber die Story windet sich dahin, die Regie von Julie Anne Robinson sei langsam und träge und auch die Darsteller könnten nicht überzeugen.

Auch Michale Ordoña lässt in seiner Kritik für die Los Angeles Times kein gutes Haar an Mit Dir an meiner Seite. Das weinerliche, romantische Melodrama könne nicht mit Überraschungen aufwarten, sei berechenbar und die Charaktere seinen flach. Die schauspielerische Leistung der Darsteller beschränke sich auf eine „Aneinanderreihung von kameratauglichen Lächeln und Posen“.

Nicht viel anders fällt die Einschätzung von Dan Kois in seiner Kritik für die Washington Post aus. „Es ist nicht schwer, einen traurigen, befriedigenden Film aus den folgenden Zutaten zu machen: letzte Umarmungen, tapferes Lächeln, weinende Kinder und Klaviertribute. Aber es ist schwer einen guten [Film] zu machen“. Mit Dir an meiner Seite sei nicht sehr gut und Miley Cyrus gelänge es nicht, eine „natürliche Schauspielerin“ zu sein.

Mit Dir an meiner Seite mit Miley Cyrus ist ab dem 29. April in den deutschen Kinos zu sehen.

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