Nach Ben Affleck-Flop zieht Netflix drastische Konsequenzen

02.07.2019 - 17:45 UhrVor 9 Monaten aktualisiert
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Ben Affleck in Triple FrontierAbspielen
© Netflix
Ben Affleck in Triple Frontier
Netflix konnte in den vergangenen Jahren mit diversen kostspieligen Produktionen auf sich aufmerksam machen. In Zukunft will das Unternehmen jedoch bedachter investieren.

Der Actionfilm Triple Frontier, in dem unter anderem Ex-Batman Ben Affleck eine der Hauptrollen übernommen hatte, sollte einer der ersten großen Hits von Netflix in diesem Jahr werden. Stattdessen blieb der Film hinter den Erwartungen zurück und ist nun einer der Gründe, weshalb das Unternehmen zukünftig mit mehr Augenmaß agieren will, wie unter anderem Engadget  berichtet.

Netflix möchte nach Flops vorsichtiger in Großprojekte investieren

Mit Triple Frontier blieb eine weitere Großproduktion (Budget: 115 Millionen US-Dollar) von Netflix hinter den internen Erwartungen zurück und wurde ein Flop, weshalb ein zweiter Teil derzeit unrealistisch erscheint. Wie Ted Sarandos, Content Chief bei Netflix, laut The Information  im Rahmen eines Meetings bekannt gab, werde der Streaming-Anbieter zukünftig genauer überlegen, welche Projekte wirklich ein großes Budget benötigen.

Triple Frontier

Kurz gesagt beabsichtigt Netflix, den Gürtel enger zu schnallen und bedachter in Großprojekte zu investieren. Triple Frontier war nach gescheiterten Produktionen wie Marco Polo (Budget: 200 Millionen US-Dollar) oder The Get Down (Budget: 120 Millionen US-Dollar) wohl lediglich der berühmte letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.


Sarandos fügte speziell bezüglich Triple Frontier hinzu, der Film habe angesichts seines großen Budgets schlicht zu wenige Zuschauer angezogen.

Netflix will an seiner bisherigen Strategie weitestgehend festhalten

Wie CNBC  berichtet, habe Netflix im 1. Quartal 2019 fast 100 Millionen US-Dollar mehr verloren als es im selben Zeitraum im Vorjahr der Fall war. Flops in der Größenordnung eines Triple Frontier sollten demnach möglichst vermieden werden.

Kublai Khan und Marco Polo (von links)

Ein Netflix-Sprecher gab gegenüber CNBC und The Information jedoch ebenfalls zu verstehen, es hätte keinerlei Änderungen an den "Content-Budgets" gegeben. Auch Verschiebungen in die bereits investierten Projekte oder "die Art und Weise" wie Netflix Projekten grünes Licht gebe, seien nicht geplant.

Was haltet ihr von Netflix' Reaktion auf den Triple Frontier-Flop?

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