Harte Strafe für Will Smith: Die Oscar-Ohrfeige wird ihn noch lange verfolgen

11.04.2022 - 11:22 UhrVor 4 Monaten aktualisiert
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© Warner Bros.
Will Smith in King Richard
Bei den Oscars 2022 gab es nur ein Thema: die Ohrfeige, die Will Smith dem Komiker Chris Rock während der Verleihung gab. Nun hat die Academy entschieden, welche Strafe den Hollywood-Star erwartet.

Was kommt euch als erstes in den Kopf, wenn ihr an die Oscars 2022 denkt? Die seltsame Entscheidung, große Teile der Preisübergaben außerhalb der eigentlichen Show stattfinden zu lassen? Oder dass mit Coda ein Film gewonnen hat, der die Lebensrealität von gehörlosen Personen in den Mittelpunkt stellt?

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Wahrscheinlich nichts davon. Was von den diesjährigen Oscars bleibt, ist eine andere Szene: Chris Rock macht einen geschmacklosen Witz über die Schauspielerin Jada Pinkett Smith, ihr Mann betritt daraufhin die Bühne und gibt dem Komiker vor laufenden Kameras eine Backpfeife. Seitdem wird heftig darüber diskutiert, ob und inwiefern Will Smith für dieses Verhalten abgestraft werden sollte. Jetzt hat die Academy eine Entscheidung getroffen – und die hat sich gewaschen.

Will Smith wird für 10 Jahre von den Oscars ausgeschlossen

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Am Freitag verkündete die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in einem offenen Brief, Will Smith für 10 Jahre  von der Oscar-Verleihung ausschließen zu wollen. Die Entscheidung wurde bei einem Treffen des Verwaltungsrats gefällt, in dem es explizit um Konsequenzen für Smiths Tat ging. Die Verleihung selbst lief nach der Ohrfeige größtenteils ungestört weiter.

"Der Vorstand hat entschieden, dass Mr. Smith ab dem 8. April 2022 für einen Zeitraum von 10 Jahren nicht mehr an Veranstaltungen oder Programmen der Academy teilnehmen darf, egal ob persönlich oder virtuell, inklusive aber nicht nur begrenzt auf die Academy Awards."

Als Grund für den Ausschluss wurde Smiths "verletzendes Verhalten" angegeben, das in den Augen der Academy "nicht akzeptabel" sei. Der Hollywood-Star, der ausgerechnet in diesem Jahr seinen ersten Oscar als bester Hauptdarsteller in King Richard bekam, könnte laut Informationen der New York Times  wohl theoretisch weiterhin für den prestigeträchtigen Award nominiert werden. Nur an der Verleihung selbst darf er nicht teilnehmen.

Will Smith "akzeptiert und respektiert" nach eigener Aussage die Entscheidung der Academy. Ob die Oscars in Zukunft ähnlich streng durchgreifen werden, wenn andere Schauspieler:innen durch "nicht akzeptables" und "verletzendes" Verhalten auffallen, bleibt abzuwarten.

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