Trauer

Oscar-Preisträger Cliff Robertson ist gestorben

Cliff Robertson in Spider Man
© Columbia Pictures
Cliff Robertson in Spider Man

Am vergangenen Samstag starb einen Tag nach seinem 88. Geburtstag der bekannte Schauspieler Cliff Robertson in einer New Yorker Klinik. Bereits gestern berichtete davon die Los Angeles Times unter Berufung auf seine langjährige Assistentin Evelyn Christel.

Cliff Robertson pflegte von sich zu sagen, er habe viele mittelmäßige Filme gemacht wie kein Zweiter. Einen Oscar als Bester Darsteller erhielt er trotzdem – für seine Rolle eines geistig Behinderten im Film Charly im Jahre 1969. Auch in bekannten Streifen wie Die drei Tage des Condor, Schwarzer Engel oder Sonntag in New York war er zu sehen. Dennoch stieg er nie in die Top-Darstellerriege Hollywood auf, obwohl er bis ins hohe Alter beruflich aktiv war. So spielte er beispielsweise in der Spider-Man – Reihe von Sam Raimi den Onkel von Peter Parker und war im Laufe seiner Karriere in insgesamt rund 60 Filmen zu sehen.

Nicht nur für seine schauspielerische Arbeit kam Cliff Robertson allerdings ins Gespräch. 1977 deckte er einen Betrug auf, der ganz Hollywood in Aufruhr versetzte. Columbia-Präsident David Begelman hatte unter Anderem in seinem Namen Schecks gefälscht. Trotzdem wird er natürlich in erster Linie für seine ungewöhnliche Rollenbiografie in Erinnerung bleiben. Er verkörperte nicht nur Buzz Aldrin und Henry Ford, sondern auch Outlaw Cole Younger, Playboy-Gründer Hugh M. Hefner und US-Präsident John F. Kennedy. Da wird es doch wirklich Zeit für ein Biopic über ihn selbst.

Erinnert ihr euch gern an Cliff Robertson? Welcher ist euer Lieblingsfilm mit ihm? Und wer könnte ihn in einem Biopic spielen?

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