Tara Reid verklagt Sharknado-Macher auf unglaubliche 100 Millionen Dollar

Sharknado 5: Global Swarming
© Syfy
Sharknado 5: Global Swarming

In diesem Jahr flogen die Trash-Haie in Sharknado 6 - The Last One (Es wurde auch Zeit!) offiziell ein letztes Mal über die Bildschirme. Demnächst könnte es keine blutrünstigen Tornado-Raubfische mehr regnen, sondern ein dickes Bündel Dollarnoten. Denn Tara Reid hat Klage gegen das Produktionsstudio The Asylum eingereicht, das die absurde Filmreihe gemeinsam mit Syfy produziert. Die Schauspielerin spielte in allen sechs Ablegern des Franchises mit. Sie wirft den Machern vor, ihr Konterfei ohne Einwilligung auf Bierdosen und Spielautomaten genutzt zu haben, berichtet Variety.

Das wirft Tara Reid den Sharknado-Machern vor

Die Produzenten hätten Tara Reids Ebenbild für "in Verbindung mit Glücksspiel, Alkohol, Tabak oder Sex stehende Produkte" verwendet, obwohl dies "ohne ihre niedergeschriebene Erlaubnis" nicht erlaubt gewesen sei. Diese Abmachung sei Teil ihres Vertrags der Sharknado-Reihe. Asylum habe die entsprechende Übereinkunft durch einen Deal mit dem britischen Bierhersteller Northern Monk Brewing Co. für ein Sharknado-Bier gebrochen. Des weiteren habe das Studio einen Vertrag abgeschlossen, der Reids Abbild infolge auf Spielautomaten und Videoglücksspielgeräte platziere. Der Klageschrift zufolge habe die Darstellerin niemals solche Produkte unterstützt und würde dies auch weiterhin nicht tun.

Sharknado-Macher sind keine Ersttäter

Tara Reid fordert nun Schadensersatzzahlungen in Höhe von 100 Millionen Dollar. Der "ausreichend hohe Betrag" solle ein "öffentliches Exempel der Abschreckung" statuieren, wie in der Klage geschrieben steht. Als verteidigende Parteien sind neben Asylum zudem Syfy sowie Spielautomatenhersteller Aristocrat Technologies aufgeführt.

Im August geriet die Sharknado-Reihe in negative Schlagzeilen, nachdem bekannt wurde, mit welchem fiesen Trick die Schauspieler reingelegt wurden, um in dem Hai-Spektakel mitzuwirken. 2012 sah sich Asylum zudem mit einer Klage der Hobbit-Produzenten konfrontiert, die erfolgreich verhinderte, dass die Trash-Schmiede das Wort "Hobbit" in Verbindung mit der Fantasy-Billigkopie Age of the Hobbits nutzt. Der Film erschien als Lord of the Elves - Das Zeitalter der Halblinge. Im selben Jahr erwehrte sich Universal gegen den Streifen American Battleship, der die Namensrechte des eigenen Streifens Battleship verletzen würde. Schließlich erschien Asylums Variante als American Warships. Eine offizielle Stellungnahme zu den neusten Vorwürfen liegt noch nicht vor.

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NeonFox Alexander Börste
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