The Big Bang Theory: Weshalb die Serie wirklich endete

The Big Bang Theory
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The Big Bang Theory

Mit der 24. Folge der 12. Staffel endet The Big Bang Theory. Bereits im vergangenen August verkündete der Sender CBS die Absetzung der beliebten Sitcom. Auch weiteren Spin-offs neben Young Sheldon erteilte Showrunner Chuck Lorre kürzlich eine Absage.

Maßgeblich beteiligt an der Absetzung der Erfolgsserie ist Hauptdarsteller Jim Parsons, der seine Rolle des Sheldon Cooper nicht mehr länger spielen wollte. In einem neuen Interview mit The Hollywood Reporter sprach der Schauspieler jetzt noch einmal über seine Gründe für das gewollte Ende der Serie.

Jim Parsons folgt seinen Gefühlen bezüglich The Big Bang Theory

Im Gespräch mit dem Hollywood Reporter redet Jim Parsons mit fast schon melancholischen Worten darüber, dass er im Verlauf der Sitcom mittlerweile ein anderer Mensch geworden sei und einfach seinem Bauchgefühl vertrauen wollte:

Es gab keinen Faktor oder eine Situation, in der ich dachte: 'Jetzt habe ich davon genug.' Nein, es gab nichts Vergleichbares. Es war nur… wenn du es weißt, dann weißt du es. Und du bist anfällig und durch die Launen deiner eigenen Existenz in ein bestimmtes Alter versetzt, und dein Leben ändert sich und plötzlich denkst du einfach anders. Es war faszinierend darüber nachzudenken, wer ich vor 12 Jahren war.
Und manchmal, wenn ich im Moment Probleme habe, eine Zeile zu lernen oder eine Zeile von Sheldon zu sagen, ist es schwer zu wissen, warum. Aber es ist, als ob du nicht dieselbe Person bist, die du warst. Es besteht die Möglichkeit, dass es für dich tatsächlich in gewisser Weise schwieriger wurde. Und ich weiß nicht, was das bedeutet, aber es ist, als ob du dich einfach veränderst.

Bereits in einem früheren Interview sprach Jim Parsons darüber, dass sich die Serie für ihn immer mehr wie ein leer geräumter Tisch angefühlt hätte oder wie ein Knochen, von dem das Fleisch vollständig abgekaut wurde.

Für Chuck Lorre stand das Ende von The Big Bang Theory auch fest

Im Gespräch mit dem Hollywood Reporter sprach auch Showrunner Chuck Lorre darüber, dass für ihn eine Fortsetzung von The Big Bang Theory ohne einen der Hauptdarsteller ausgeschlossen sei:

Ich konnte mich nicht mit der Idee abfinden, ohne das ganze Ensemble weiterzumachen - und das ganze Ensemble ist der Grund, warum wir so erfolgreich geworden sind. Es fühlte sich nie richtig an.

Mit insgesamt 279 produzierten Episoden ist The Big Bang Theory Rekordhalter in der Fernsehgeschichte als die am längsten gelaufene Multi-Kamera-Sitcom. Während das Serienfinale mit dem englischen Titel The Stockholm Syndrome am heutigen Donnerstag in Amerika ausgestrahlt wird, müssen sich die Fans der deutschsprachigen Folgen noch bis Herbst gedulden. Dann wird ProSieben auch hierzulande das Serienfinale zeigen.

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Moviepilot Team
MrDepad Patrick Reinbott
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Junior Redakteur bei Moviepilot. Kann mit dem DCEU so einiges anfangen, aber noch mehr mit David Lynch. Meist im Kino oder beim Essen anzutreffen.
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