Seit dem 24. Oktober 2024 jagt Tom Hardy zum dritten Mal als Venom über die Leinwand jagen. Venom: The Last Dance soll der letzte Teil der Reihe werden, wie auch der Titel bereits vermuten lässt. Auch wenn der britische Schauspieler seine Eigenheiten hat, die die Zusammenarbeit mit anderen erschweren kann, gibt es andere, die ihm äußerst dankbar sind.
Josh Trank gehört zu jenen Leuten, die es als Bereicherung und Segen sehen, mit ihm zu arbeiten. Immerhin hat Tom Hardy ihm geholfen, als er nach seinem Mega-Flop in der Versenkung verschwunden war.
Deshalb wollte niemand mit Josh Trank arbeiten
Zunächst sah es so aus, als wäre Josh Trank ein neues Wunder in der Filmwelt. Mit seinem ersten Spielfilm Chronicle - Wozu bist du fähig? katapultierte er sich auf Platz 1 in den Kino-Charts. Kein Wunder, dass im Anschluss auch die großen Produktionsfirmen an ihm interessiert waren. Was folgte, war jedoch ein Mega-Flop. Mit dem Reboot von Fantastic 4 gelang es ihm nicht, an den Erfolg anzuknüpfen. Vielmehr floppte der Film an den Kinos und Trank schien sich sogar im Nachhinein für den Film zu schämen.
In einem Artikel von The Playlist aus dem Jahr 2020 wird sogar berichtet, dass der Film vom Studio so lange auseinandergenommen und bearbeitet wurde, dass er mit der Vision des Regisseurs gar nichts mehr zu tun hatte. Josh Tranks Aussagen, die bereits vor Veröffentlichung von Fantastic 4 auf Social Media geteilt wurden, zeichneten das Bild eines Regisseurs, das ihn als kompliziert und schwierig darstellte.
Dies führte dazu, dass er Projekte verlor, so zum Beispiel einen Star Wars-Film. Damals behauptete der Regisseur, dass er das Projekt wegen seiner Hunde fallen ließ. Im Interview mit The Playlist beschreibt er die Erfahrungen zu der Zeit als “surreal” und gibt zu, dass er damit nur schwer umgehen konnte.
Venom-Star Tom Hardy war die Rettung – nicht nur für Tranks Karriere
Die Zeit nach Fantastic 4 war schwierig für Trank. Er erinnerte sich anders an die Ereignisse, als sie in der Öffentlichkeit diskutiert wurden und fühlte sich seiner Identität beraubt. Diese Erfahrung inspirierte ihn letztendlich zu seinem Comeback-Film Capone. Der Film verfolgt Al Capone in seinen letzten Jahren und zeigt den psychischen Verfall des Gangsters.
Mit Tom Hardy fand Trank die ideale Besetzung für den Hauptcharakter. Nicht nur, weil er die Rolle perfekt spielte, sondern auch aufgrund seiner Einstellung, wie der Regisseur gegenüber The Playlis erwähnt.
Er hatte Fantastic Four nicht gesehen und interessierte sich auch nicht für diesen Mist. Tom war es egal. Und als Tom sich nicht daran störte, war es mir plötzlich auch egal, und Tom hat mir in dieser Hinsicht wirklich das Leben gerettet oder zumindest mein Selbstwertgefühl. Dafür bin ich ihm wirklich zu Dank verpflichtet.
Mit Capone konnte Trank sich wieder in weiten Teilen rehabilitieren. Dem Interview zufolge sind Trank und Hardy noch immer in Kontakt und haben vor, weitere gemeinsame Projekte zu verwirklichen.