Betty Anne Waters
Conviction (2010), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 17.03.2011
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758 Bewertungen
53 Kommentare
Keine
von Tony Goldwyn, mit Hilary Swank und Sam Rockwell
Die Geschichte von Betty Anne Waters beginnt 1980 mit dem Mord an Katharina Brow in Ayer, Massachussetts. Die örtliche Polizei verdächtigt sofort einen ihrer Nachbarn, den Unruhestifter Kenny Waters (Sam Rockwell), doch aufgrund fehlender Beweise wird dieser wieder freigelassen. Doch Kenny begeht den Fehler, eine Polizistin zu beleidigen. Zwei Jahre später treten plötzlich zwei seiner Ex-Freundinnen an die Öffentlichkeit und geben an, ihn damals am Tatort gesehen zu haben. Das Verfahren wird erneut aufgerollt und Kenny Waters zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.
Kennys Schwester Betty Anne Waters (Hilary Swank), eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder, ist jedoch von seiner Unschuld überzeugt und widmet fortan ihr Leben der Aufgabe, das zu beweisen. Mit unvergleichlicher Willensstärke beginnt die arbeitslose Betty Anne Waters ihren Highschoolabschluss nachzuholen, um sich ein Jurastudium zu ermöglichen, stets mit dem Ziel vor Augen, ihren unschuldigen Bruder zu befreien.
Das Drama Betty Anne Waters (OT: Conviction) beruht auf einer wahren Geschichte, welche die Drehbuchautorin Pamela Gray für die Leinwand adaptierte. Der Film wurde inszeniert von dem Schauspieler und Regisseur Tony Goldwyn, der einst in Ghost – Nachricht von Sam den hinterhältigen Freund von Patrick Swayze spielte und der in den letzten Jahren zahlreiche Episoden von Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte, Dexter und Private Practice inszenierte. In den Hauptrollen von Betty Anne Waters sind zwei der profiliertesten Schauspieler Hollywoods zu sehen. Hilary Swank, die für ihre Arbeit in Boys Don’t Cry und Million Dollar Baby bereits zweimal mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, sowie Sam Rockwell (Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind, Moon). In den Nebenrollen von Betty Anne Waters sind u.a. Minnie Driver (Good Will Hunting, The Riches) und Juliette Lewis (Kap der Angst, Natural Born Killers) zu sehen.™
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Cast & Crew
- Genre
- Biopic, Gerechtigkeitsdrama, Drama, Thriller
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Gefängnis
- Handlung
- Alkohol, Blut, Blutbad, Bruder-Schwester Beziehung, DNA, Freiheitsentzug, Fürsorge, Gefängnis, Gericht, Gewalttätigkeit der Polizei, Jura, Korrupte Polizisten, Polizeichef, Polizist, Scheidung, Schulabschluss, Sorgerecht, Sorgerechtsstreit, Studium, Todesurteil, Unschuld, Unschuldig Inhaftierte Person, Verlust der Eltern, Verlust des Ehemannes, Verlust des Kindes, Verlust einer geliebten Person
- Stimmung
- Berührend
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- Betty Anne Waters: film-zeit.de
- Betty Anne Waters: critic.de


Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft





















Kritiken (15) — Film: Betty Anne Waters
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Was würde man nicht alles für einen lieben Mitmenschen tun? Angesichts des nicht enden wollenden Leids in vielen Regionen der Erde, in Japan, in Libyen und anderswo, ist man geneigt zu sagen, dass wir nur Figuren auf dem Schachbrett sind, Marionetten, Motten im Licht. Wiederum sind wir zäh, von Ausdauer geprägt, nichts kann uns so leicht umhauen; denn das Leben geht weiter, immer weiter und weiter und weiter...
Vielleicht hat letzteres „Betty Anne Waters“ (Regie: Tony Goldwyn) besser begriffen, als viele von uns. [...]
Hilary Swank dominiert den Film. Sie, die zweifache Oscar-Gewinnerin ist, wächst wieder einmal über sich hinaus.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenObwohl der Ausgang der Geschichte von vorneherein feststeht, fiebert der Zuschauer mit Betty Anne Waters mit. Die Spannung ist nicht nur auf Hollywood-typische Kunstgriffe wie eine Gefühle vorgebende Filmmusik oder die von der Anwältin zu meisternden, schier unüberwindlichen Schwierigkeiten zurückzuführen. Regisseur Tony Goldwyn lehnt sich nicht nur bei der Inszenierung erkennbar an den Film „Erin Brokovich“ an. Sam Rockwell gestaltet die Figur des Kenny Waters außerdem als so unbesonnen und gewalttätig wie etwa der von Sean Penn in „Dead Man Walking“ dargestellte Mörder, sodass ihm der Zuschauer den Mord zutrauen würde. „Betty Anne Waters“ ist allerdings nicht nur ein Film über einen Justizirrtum, sondern vor allem eine Lobeshymne auf eine Geschwisterliebe, die alle Hindernisse überwindet.
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M. Semenowicz: Filmszene.de M. Semenowicz: Filmszene.de
Kommentar löschenDie zweifach Oscar-ausgezeichnete Hilary Swank [...], deren letzter Film "Amelia" schon einen Sturzflug hinlegte, schafft es auch hier nicht, durch schauspielerische Leistungen einem mittelmäßigen Film Flügel zu verleihen. Man wünscht ihr ein besseres Händchen bei der weiteren Auswahl ihrer Rollen. [...] Einzig das gute Ensemble hilft einem über diese schwer verdauliche Film-Melasse hinweg.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDie Stärke des Films liegt wie so oft in seiner Besetzung. Hilary Swank ist mit ihren zwei Gesichtsausdrücken – wütend und sehr wütend – eine vielleicht zu nahe liegende Wahl. Aber wer kennt schon die echte Betty Anne Waters? Nein, über den Durchschnitt kommt der Film vor allem durch Sam Rockwell, der den eingesperrten Kenny so lebenshungrig und grenzverrückt spielt, dass man ihm einen Mord durchaus zutrauen würde.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenMan nimmt Hilary Swank die zähe Kämpferin Betty Anne Waters ohne jeden Zweifel ab – genau wie Sam Rockwell den halbstarken Unruhestifter. Dass die Schwester diesen gesellschaftlich abgestempelten Kerl so bedingungslos liebt, ist das Bewegende an der Geschichte. Die Brutalität, mit der die Mühlen des amerikanischen Rechtssystems oft mahlen, das Empörende.
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenWarum verraten Regisseure so gern am Anfang [...] schon, dass ihr Film auf wahren Begebenheiten beruht? [...] Würde Hollywood die Geschichte einer völlig unbekannten Frau verfilmen, wenn diese ihr Ziel am Ende nicht erreicht [...] hätte? [...] Demnach ist auch im Falle von "Betty Anne Waters" der große Triumph nur eine Frage der Zeit. Und die vergeht nach dieser Erkenntnis vielleicht ein wenig zu langsam. Doch das bleibt im Großen und Ganzen das Einzige, was sich Tony Goldwyns großartig besetztem Underdogdrama vorwerfen lässt.
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Franz Everschor: Filmdienst Franz Everschor: Filmdienst
Kommentar löschenSobald der Film zur Geschichte der zu allem entschlossenen Betty Anne schwenkt, die ihre Ehe und ihre Kinder vernachlässigt, weil sie nur noch ein Ziel verfolgt, nämlich Kenny aus dem Gefängnis zu befreien, verfällt Betty Anne Waters in ein voraussehbares Rührstück, das trotz aller Verzögerungen und Widerstände keinen Zweifel am Ausgang der Geschichte aufkommen lässt. [...]
Es ist schade, wenn ein Film, der eine sozial relevante Story erzählt, auf den eingefahrenen Gleisen einer Dramaturgie landet, die nicht viel besser als die durchschnittlicher TV-Movies ist.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenUm ihrem wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilten Bruder zu helfen, hat Betty Anne Waters den Schulabschluss nachgeholt, das College besucht und Jura studiert. Dann ist sie Anwältin geworden, hat das Verfahren neu aufgerollt und ihren Bruder aus dem Knast geholt. Achtzehn Jahre hat das gedauert. Betty Anne Waters’ Ehe ging währenddessen in die Brüche, ihre beiden Söhne haben sie verlassen und sie musste damit zurechtkommen, dass zahlreiche Mitmenschen sie für mindestens besessen hielten, wenn nicht gar verrückt und das ganze Unterfangen ohnehin für Unfug.
Es ist eine Geschichte, wie Hollywood sie lieben muss. Sich den zugehörigen Film vorzustellen, fällt nicht schwer: Augenrollen, Händeringen, Tränenfluss, dazu Armeen von Geigen, eimerweise Pathos und großzügige Portionen von Zuckerguss und Schmalz. Erhebend gemeint, aber nicht zum Anschauen. Bedenkt man also, was aus diesem Stoff Schreckliches hätte werden können, dann ist Betty Anne Waters, der unter der Regie von Tony Goldwyn nach einem Drehbuch von Pamela Gray entstand, geradezu nüchtern und bescheiden zu nennen.
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Manfred Riepe: epd Film Manfred Riepe: epd Film
Kommentar löschenMit der Verkörperung dieser Unterschicht-Frau Betty Anne Waters, in deren Sorgenfalten die Spuren eines nicht immer einfachen Lebens ablesbar sind, könnte Hilary Swank ihren dritten Oscar erspielen.[...]
Die unprätentiöse Zeitreise in die 80er und 90er Jahre ist eine Gratwanderung zwischen Independent-Drama und Hochglanz-Star-Vehikel. Goldwyn zeigt etwas mehr von den sozialen Verhältnissen – allein das klapprige Fertighaus, in dem die Leiche gefunden wird, ist ein Statement. Durch die glatte Erzählform und die zugespitzte Typisierung der Charaktere wird der Marsch durch die Institutionen jedoch mythisch überhöht.
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Julia Stache: Outnow.ch Julia Stache: Outnow.ch
Kommentar löschenNach Million Dollar Baby beweist Swank einmal mehr, dass sie eindrucksvolle, charakterstarke Frauenrollen übernehmen kann. Auch wenn manche Wendung des Films vorhersehbar ist und einiges straffer hätte inszeniert werden können, ist Betty Anne Waters ein konventioneller, aber durchaus auch packender Justizthriller geworden, der einmal mehr die Stärke und Entscheidungskraft eines Rechtssystems in Frage stellt.
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Luitgard Koch: programmkino.de Luitgard Koch: programmkino.de
Kommentar löschenRegisseur Tony Goldwyn gelingt das Kunststück, ein Justizdrama mit gerade einmal zwei Szenen in einem Gerichtssaal zu inszenieren. Nicht die Verhandlungen stehen im Mittelpunkt, sondern die Entschlossenheit der Figuren und die spannende kriminalistische Recherche. Dabei bleiben Goldwyn und die Kamera sehr nahe an ihrer Heldin. Stück für Stück kommt sie der Wahrheit näher, während sie sich unerschrocken mit den Tücken des amerikanischen Rechtssystems herumschlägt. Hilary Swank [...] beeindruckt erneut durch glaubwürdig mimisches Feingefühl und großes Gespür für menschliche Dramen.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenSicher, die wahre Geschichte hinter Betty Anne Waters ist es wert, erzählt zu werden [..], aber der vorliegende Film ist so seicht und vorhersehbar in seinem Rhythmus, dass er, wenn man von den hochkarätigen Darstellern einmal absieht, auch auf einem zweitrangigen Kabelkanal zu Hause wäre. Betty Anne Waters ist sehenswert, sicher, und der erwartete Stress gelingt, wenn der vorherbestimmte Schluss eintritt, aber jegliche schonungslose Dramatik wurde verwässert und neu verpackt als etwas, dass keine bleibenden Gefühle wachrütteln wird.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenNur zum Teil ein Gerichtsdrama besitzt Betty Anne Waters eine geradlinige Erzählung, die sich recht vorhersehbar entwickelt. Nichtsdestoweniger entsteht dabei aufgrund der Stärke der beiden Hauptdarsteller eine kraftvolle inspirierende Geschichte.
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Janus Winter Sat, 19 Mar 2011 21:10:55 -0000
Antwort löschenAls ob die sich davon inspirieren lässt. Immer diese schlimmen Adjektive bei der.
Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenDie Geschichte von Betty Anne Waters erzeugt die Art von Dringlichkeit, die wir fühlen, wenn eine Figur offensichtlich richtig liegt und sich gegen Dummheit und Gemeinheit zur Wehr setzen muss. Das funktioniert.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenEs wäre einfach, Betty Anne Waters aus dem Grund abzulehnen, dass er wie ein Fernsehfilm funktioniert, aber die Wahrheit ist, dass Filme, die für den kleinen Schirm gemacht sind oftmals besser sind als dieser hier: mutiger, düsterer und gewillter, auch befremdliche Seiten von Gefühlen zu erkunden. Dieser Film, auffallend durch sein talentiertes Ensemble, das zu Größerem fähig wäre, ist eher ein Beispiel für die Art von kreativer Lähmung die daraus resultieren kann, wenn man versucht, wahren Geschehnissen Gerechtigkeit zukommen zu lassen. [...]
Betty Anne Waters erzählt eine großartige Geschichte. Wenn nur bloß ein großartiger Film daraus geworden wäre.
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Kommentare (38) — Film: Betty Anne Waters
BrittaLeuchner Fri, 22 Feb 2013 11:45:26 -0000
Kommentar löschenBetty Anne Waters ist ein großartig erzählter Nieschen-Film basierend auf einer wahren Geschichte und einem sehr verhaltenen und prezise arbeitendem Cast. Der ganze Film gibt mir nicht einen Moment Ruhe im Kopf oder das Gefühl da hätte noch ein bisschen Speck weg gekonnt. Auch wenn das Thema Kampf der Gerechtigkeit vor Gericht an Filme wie Brokovich eetc. erinnern mag, darf man dem Film hier nicht unrecht tun. Hier ist nichts was im Ansatz an Hollywood Schema Filme erinnert. Es gibt auch keine eindeutigen Helden, nur Menschen.
Und das ist der Bodenständigkeit und Sensibilität zu verdanken, mit der hier Schauspieler sowie Regie und Kamera solide Arbeit leisten. Ohne große Hollywood Egos, ohne große Spezialeffekte, ohne dickes Aufgetue kommt der Film voll und ganz mit der Leistung der Schasupieler, der Regie, der Kamera und dem hervorragenden Drehbuch aus, um mich dazu zu bringen, jedem diesen Film zu empfehlen.
Im Übrigen, und das obwohl ich viele seiner Filme mag, hier die überzeugendste Charakterrolle von Sam Rockwell, weil er nicht im Mittelpunkt steht und als Hauptnebenrolle gutes Zuspiel leisten muss in einer Art, wie es sonst eher DeNiros Aufgabe ist. Und er macht es in der dem Film abverlangten Zurückgehaltenheit mit Bravur.
Die Vielschichtigkeit des Films möchte ich nicht weiter erörtern, denn das ist hier wirklich rein subjektive Angelegenheit des Zuschauers und sollte jeder für sich selbst entdecken. Oder auch nicht. Action-Liebhabern und Popkornkinofreunden ist der Film allerdings nicht zu empfehlen.
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N. Hornblower Fri, 22 Feb 2013 11:55:46 -0000
Antwort löschenMoment mal, ich kann doch Action-Liebhaber und Popcornkinofreund sein UND Dramen mögen. ;)
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BrittaLeuchner Sat, 23 Feb 2013 11:55:42 -0000
Antwort löschenWasss ?!? Vielseitigkeit?!?! Nein, undenkbar! :-)
N. Hornblower Sat, 23 Feb 2013 12:36:06 -0000
Antwort löschenAh Ok, dann ist wohl meine Phantasie etwas mit mir durchgegangen... :)
strangelet Sun, 27 Jan 2013 21:34:28 -0000
Kommentar löschenNaturgemäß ist das nicht direkt die spannendste Geschichte aller Zeiten, und möglicherweise wird sie auch etwas zu oberflächlich erzählt, obwohl das wahrscheinlich nicht zu vermeiden ist, wenn man 18 Jahre in einen normallangen Film packen muss. Aber Filme von dieser Sorte kann es gar nicht genug geben, sonst fangen die Leute noch an, an eine funktionierende Justiz zu glauben.
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uncut123 Tue, 22 Jan 2013 11:15:44 -0000
Kommentar löschenbin zwar kein swank fan dafür um so mehr von sam...dieser film spielt mit den gefühlen es ist ein auf und ab...wer da nicht mitfiebert!!?? das häterste ist eine wahre geschichte sieht man hier...spanung hoch drei
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brigerbaerger Sun, 20 Jan 2013 16:14:53 -0000
Kommentar löschenSicher bekommt der Film durch seine wahre Begebenheit noch einen Zusatzbonus, aber auch ohne diesen ist der Film solide aufgebaut mit Rückblenden, die zu gewissen Aussagen führten. Sowohl Hillary Swank als auch Sam Rockwell spielen intensiv und mit dem nötigen Ernst. Die eine oder andere Länge kann und darf man gerne übersehen, dafür entschädigt eine interessante und spannende Story.
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RoosterCogburn Thu, 27 Dec 2012 20:58:56 -0000
Kommentar löschenWie weit würderst du gehen? Aufopferungsbereitschaft, Loyalität und Geschwisterliebe - Diese Begriffe schweben über der Geschichte um eine Schwester, die für einen liebenden Menschen - ihren Bruder Kenny - bis ans äußerste gegangen ist und ihr komplettes Leben umgekrempelt hat.
Um ihrem Bruder Kenneth zu helfen, der wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, hat eine junge Frau namens Betty Anne Waters den Schulabschluss nachgeholt, das College besucht und Jura studiert. Dann ist sie Anwältin geworden und hat zusammen mit Barry Scheck (gespielt von Peter Gallagher) und Abra Rice (Minnie Driver) das Verfahren neu aufgerollt. Unglaublich? Aber wahr. [http://truthinjustice.org/waters-fall.htm]
Das die echte Betty Anne gewisse Bedenken gegenüber Sam Rockwell hatte, der ihren Bruder im Film darstellt, kann ich nachvollziehen. Äußerlich haben diese beiden rein gar nichts gemeinsam. Kenny war ein sehr großer, gut beleibter Kerl. Aber Rockwell schafft es der Figur die nötige Authenzität einzuhauchen und brilliert darstellerisch auf extrem hohen Niveau. Hillary Swank spielt gewohnt gut. Doch neben Rockwell ist mir vor allem Juliette Lewis als Kennys Ex aufgefallen, eine rachsüchtige White-Trash Diva. Eigentlich ist es hier vor allem die schauspielerische Leistung der Beteiligten, die den Film so gut machen. Die Besetzung trägt den Film. Die Story selbst ist zwar erzählenswert, allerdings hat es seine Tücken eine Geschichte wiederzugeben, bei der der Handlungspielraum beinah zwanzig Jahre umfasst und die Spielfilmlänge nur 1 3/4 Stunden. Gewisse Dinge bekommen zu wenig Tiefe und einige Stationen werden scheinbar nur an der Oberfläche berührt. So steh ich als Zuschauer von einem Moment auf dem nächsten vor der Situation das die Waters offenbar getrennt sind. Allerdings wird kein Wort über eine Scheidung verloren oder ob sie sich nur wohnlich getrennt haben. Dem Regisseur scheint das ebenso unwichtig, er konzentriert sich weiter auf die Figur Betty Anne. Allerdings halte ich genau das für erzählenswert. Denn wie weit würde man gehen? Würde man wirklich andere vernachlässigen, und diesen Vorwurf muß sich die Hauptfigur gefallen lassen, um dies für einen einzelnen Menschen zu tun? Eine ähnliche Frage stellt Betty Anne später auch ihren Söhnen. Man sollte Aufopferungsbereitschaft nicht zur Obsession werden lassen. Erst recht nicht, wenn ggf die eigenen Kinder darunter leiden (sie ziehen aus eigenem Willen heraus zum Vater). Letztlich muß das jeder selbst für sich entscheiden - und die Geschichte regt zum grübeln an.
Was man nicht im Film sieht:
Die bittere Pille des ganzen, nachdem Kenny Waters 18 Jahre im Gefängnis saß, starb er ein halbes Jahr nach seiner Entlassung an den Folgen eines Sturzes. - Life is a bitch and then you die!
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kekefreedom Sun, 21 Oct 2012 14:56:05 -0000
Kommentar löschenEin sehr gut gelungener Film! Es war spannend und interessant. Hätte mir nicht gedacht, dass das Ende so gut sein wird. Anschauen wer Drama und Familienereignisse mag.
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dippy Sun, 23 Sep 2012 18:48:04 -0000
Kommentar löschenDie Geschichte an sich ist sicher eine sehr schöne. Den Film fand ich jedoch nicht ganz so toll, weil er für mich zu viele Szenen hatte, in denen ich die Handlungen der Figuren unlogisch fand oder die einfach zu überstürzt waren. (Als Bsp.: Die Szene relativ am Anfang in der Hillary Swank sich mit Minnie Driver anfreundet. Als sie sagt sie möchte nicht, dass jeder weiß warum sie am Seminar teilnimmt, dann aber im nächsten Augenblick, ihr die komplette Geschichte erzählt.)
Aber letzendlich sehe ich Sam Rockwell ziemlich gerne zu. Von daher...
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TerminatorCHRIS Thu, 20 Sep 2012 23:43:36 -0000
Kommentar löschenEin überzeugender Film nach einer wahren Begebenheit. Hilwarys Swank bester Film!
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walktheline Thu, 23 Aug 2012 20:04:55 -0000
Kommentar löschenEin wirklich herausragender Film und eine Hilary Swank in Höchstform!
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emotionfreak Sat, 26 May 2012 19:51:42 -0000
Kommentar löschenNach den Trailern hatte ich mich sehr auf diesen Film gefreut, was ich dann zu sehen bekam, hat mich jedoch sehr enttäuscht. Die Grundidee klasse, aber die Umsetzung misslungen. Die Geschichte wird einfach so runtergerattert, ohne emotionen und ohne Spannung. Auch fehlt es an einem guten Soundtrack und guter darstellerischer Leistung. Selbst Hillary Swank empfand ich hier nur als Mittelmaß.
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viewer Sat, 18 Feb 2012 21:17:34 -0000
Kommentar löschenEine bewegende wahre Geschichte, leider nicht bewegend inszeniert. Bei dem Versuch, den fast 20jährigen Weg der Betty Anne Waters nachzuerzählen, klappert der Film vorallem in den ersten 60 Minuten die wichtigsten Stationen des Weges ab, ohne dass diese einen emotionalen Bogen ergeben: Da mal kurz die Probleme in ihrer Ehe, da das Studium, da ein Rückschlag, hier ihre Söhne. Man ist also Bertrachter des ständigen Auf- und Abs, aber leider auch unbeteiligt.
Das liegt vor allem daran, dass es ausgerechnet bei dem juristischen Fall kaum Möglichkeiten gibt, mitzufiebern. Dazu kommt, dass die Hauptfigur für mich fast zu wenig kämpferisch gezeigt wird. Da verhaut sie eine Hausarbeit und bringt sie zu spät, sie ist zu schlecht fürs Studium, sie hat einen Tiefpunkt und schmeißt fast alles hin - als sie sich aufrappelt, erfährt sie als Letzte aus dem Kurs, dass es längst DNA-Analysen gibt, die ihr die Rettung bringen. - Wäre die Geschichte rein fiktiv, hätte man sicherlich mehr Wert auf eine starke Frauenfigur gelegt, so wie bei Erin Brokovich - man hätte gezeigt, wie sie als "White Trash" von den hochnäsigen Studienkollegen gedisst wird und am Ende als Klassenbeste alle überrascht. Aber weil der Film die wahren Begebenheiten erzählt, sehen wir eben eine schwache und fast scheiternde Figur. Aber nicht als bewegendes Drama, sondern in den ersten 60 Minuten eben als Aneinanderreihung von kurzen Ereignissen. (Huch, da ist der Brief von der Jura-Abschlußprüfung: hat sie bestanden? Huch, da ist das Fax von der DNA-Analyse: ist er unschuldig? Huch, da klingelt das Telefon.. etc.)
Und schließlich bin ich wahrscheinlich auch deswegen etwas enttäuscht, weil ich auf einen spannenden Gerichtsfilm gehofft hatte, wo eine Figur über sich hinauswachsen muss, um zu gewinnnen. Aber leider ist der Schlüssel zum Erfolg nur ihre Hartnäckigkeit, dass sie trotz mehrfachen Telefonaten selbst zu einem Archiv fährt und dort - achtung Überraschung - doch noch eine Kiste mit Beweisen gefunden wird, die schon längst hätten vernichtet werden sollen. Das ist Zufall, Glück, dramaturgisch etwas "aus der Kiste" und eben nichts, was tolle Recherche oder eine juristische Arbeit erfordert hätte. Ja am Ende frag ich mich sogar, wieso sie 14 Jahre Jura studiert hat, denn als Anwältin sieht man sie eigentlich nicht aktiv.
Zugute halten muss man dem Film die großartigen Schauspieler.
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Weltensegler Tue, 07 Feb 2012 20:28:02 -0000
Kommentar löschenEin an sich sehr einfacher Film, leicht zu verstehen und von der Spannungskurve auch nicht besonders spannend. Jahre Arbeit werden in Minuten dargestellt, „Conviction“ hat mehr so gewirkt, als würde man das Thema mehr oder weniger überfliegen, zumindest am Anfang, gegen Ende passte das dann besser. Tragische Kindheit, bisschen schiefer Bruder (gut gespielt von Mr. Moon Rockwell) wird zu unrecht angeklagt und weggespert, Schwester auf Deutsch Titelheldin (auch überzeugende Arbeit von Hilary Swank, dabei noch kürzlich nervig in „11:14“) ackert sich zum Anwaltstitel um ihn zu befreien. Wahre Story, hin oder her, ist nun mal auch keine Garantie, dass der Film mehr Substanz hat und mehr Zustimmung kriegt als er verdient hat, dazu zog er sich in der ersten Hälfte für mich etwas zu sehr, später ging es besser. Man wusste wie der Film ausgeht, man bekam eigentlich nur Etappen zu sehen, viele Rückschläge und immer wieder ein paar Glücksmomente, spielte sich alles auf einer Ebene ab, spannend fast gar nicht, emotional war aber wesentlich mehr drin, denke es war so nach einer Stunde, dann kamen auch viele Emotionen rein und es war mehr von der Dramatik und Anspannung zu spüren. Schönes Ende, kann ich auch gar nicht bestreiten. Insgesamt ein Film den man sich gut ansehen kann, aber nicht unbedingt gesehen haben muss.
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stuforcedyou Thu, 12 Jan 2012 10:38:28 -0000
Kommentar löschenNach einer wahren Begebenheit. Aha. Ja, wenn man diese Geschichte als frei erfunden verkaufen würde, viele (mich inklusive) fänden sie zu aufgesetzt. Aha, sie studiert Jura, hat zwei Kinder, einen Job und einen nervigen Ehemann. Meine Güte die arme Frau hat's aber auch schwer, aber sie kämpft weiter. Eine echte Heldin. Das dachte sich wohl auch Regisseur Goldwyn und nutzt jede Gelegenheit um die gute Betty zu glorifizieren. Kann man ja mal machen, aber irgendwann verliert der Film dadurch an Haftung und egal wie oft ich mir ins Gedächtnis rufe, dass das alles so passiert ist (wirklich alles, wirklich genau so?) habe ich das ungute Gefühl, dass der Film echt arg aufgesetzt ist. Vielleicht liegt es daran, dass dem Film, der Mensch Betty ziemlich egal ist und sich lieber mit Pauken, Trompeten und Pathos auf die Heldin Betty stürzt?
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LynchFan1706 Fri, 02 Dec 2011 18:47:50 -0000
Kommentar löschenDer Film macht vieles richtig, er konzentriert sich auf die Geschichte der Geschwister Waters... Er verzichtet komplett auf Nebenkriegsschauplätze... Er kommt ohne Pathos und Kitsch aus und vor allem schaffen es die großartigen Sam Rockwell und (ich staunte und muss zugeben, dass Vorurteile manchmal böse sind!) Hilary Swank dem Film die nötige Tiefe zu geben... (Juliette Lewis als abgewrackte Trinkerin war dazu ein kleines Sahnehäubchen!) Ich war von vornherein von dieser Geschichte fasziniert, und der Film hat mir diese Geschichte auf eindringliche und intensive Weise erzählt... Hinterher habe ich mich gefragt, ob ich diese Kraft, dieses Durchhaltevermögen, diesen Glauben und diesen Mut 18 Jahre aufrecht erhalten könnte, wenn meinem Bruder ähnliches passieren würde... Sein eigenes Leben auf Eis legen und es hinterher noch nicht einmal als Opfer zu sehen... Betty Anne Waters schafft es... Ohne Glanz, ohne Glamour, ohne gute Fee... Meine Hochachtung für diese Frau!
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Jane_Doe Wed, 09 Nov 2011 19:59:55 -0000
Kommentar löschenIch fand den sehr langweilig. Klar, top besetzt. Aber diese unglaublich nervige Synchronstimme von Swank und ständig diese Betroffenheitsmusik im Hintergrund.
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Kill_Diether Mon, 31 Oct 2011 16:58:24 -0000
Kommentar löschenSogar erfunden, wäre die Geschichte über tiefe Beziehungen, Gerechtigkeit, Durchhaltevermögen und weiteres, was den Menschen, auch mit negativen Eigenschaften ausmacht, ein großer Film. Mit dem wahren Hintergrund ist das Drama, die Tragödie, umso intensiver. Hilary Swank und Sam Rockwell ergänzen sich und spielen umwerfend gut. Als Nebendarstellerin glänzt, oder besser gammelt, endlich mal wieder Juliette Lewis als die Frau für spezielle Rollen.
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Emzed Sat, 01 Oct 2011 00:16:53 -0000
Kommentar löschenEin großartiges Werk über die wahre Geschichte zweier Geschwister, die auch unter widrigsten Bedingungen zusammenhalten. Kenny ist ein aufbrausender, aber charismatischer junger Familienvater, dem sein Temperament zum Verhängnis wird, als er bei den Ermittlungen in einem Mordfall der zuständigen Polizistin negativ auffällt und in der Folge für die Tat verurteilt wird. Lediglich seine Schwester Betty Anne glaubt seinen Unschuldsbeteuerungen und da sie keine andere Möglichkeit sieht, ihrem Bruder zu seinem Recht zu verhelfen, beschließt sie selbst Anwältin zu werden. Dazu nimmt sie jahrelange Mühen auf sich, holt erst den Schulabschluss nach, kämpft sich anschließend durchs Jurastudium und versucht den dann schon Jahre zurückliegenden Fall neu aufzurollen. Geradezu besessen von dem Wunsch, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen, setzt sie sogar ihre Ehe und das Vertrauen ihrer jugendlichen Söhne aufs Spiel.
Hilary Swank ist toll als Betty Anne, die sich stark gibt und ihren Bruder über alles liebt, aber zugleich unter der gewaltigen Last der Verantwortung zu zerbrechen droht. Sam Rockwell glänzt als ihr Bruder Kenny, der sympathisch, aber auch naiv und hitzköpfig daherkommt und es durch seine Darstellung schafft, dass man bis zum Ende an Kenny's Unschuld zweifelt. In weiteren Nebenrollen liefern Minnie Driver als Betty Annes geduldige und tatkräftige Freundin und Melissa Leo als undurchsichtige Polizistin ebenfalls gute Leistungen ab.
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Prechtl Thu, 29 Sep 2011 19:47:07 -0000
Kommentar löschenBetty Anne Waters, eine Frau aus zerrüttetem Elternhaus, möchte unbedingt Anwältin werden, und das um jeden Preis. Dafür nimmt sie sogar Verluste wie die Trennung von ihrem Mann und sogar die ihrer beiden Söhne hin. Und warum? Weil sich ihr großer Bruder Kenny, zu dem sie eine besonders innige Verbindung pflegt, seit 18 Jahren unschuldig in Haft befindet. Und weil für die Justiz der Fall abgeschlossen ist und niemand auf die Unschuldsbezeugungen von Betty Anne hören will, nimmt sie die Sache selbst in die Hand.
Diese Geschwisterliebe zwischen Betty Anne und Kenny ist einfach nur beneidenswert. Zu sehen, wie weit Betty Anne geht, um ihrem Bruder zu helfen, macht einen glücklich, aber auch traurig.
Traurig deshalb, weil sie durch ihren Ehrgeiz und dem Bestreben nach Gerechtigkeit ihre Familie vernachlässigt und auch ansonsten keinerlei soziale Kontakte pflegen kann, da ihr Beruf, ihr Familienleben und das schwierige Studium jede Zeit dafür rauben. Lediglich die ebenfalls bereits ältere Jurastudentin Abra Rice findet einen Draht zu ihr und hilft ihr nach und nach, Beweise für die Unschuld Kennys zu sammeln.
In Rückblenden wird die traurige Vergangenheit der Geschwister erzählt. Kenny fiel der Polizei schon immer unangenehm auf, vor allem weil sie sich als Kinder oft in fremde Häuser stahlen, um sich wie in einem richtigen Zuhause zu fühlen. Andererseits ist Kenny von ziemlich aufbrausender Natur und lässt sich nichts sagen, wodurch er oft in die eine oder andere Keilerei geraten ist. Die Rückblenden sind wirklich gut gemacht und verdeutlichen eindringlich, wie schlecht es den beiden Kindern damals ging und warum sie so sehr aneinander hängen. Dass diese Liebe auch nach 40 Jahren nicht abgenommen hat, ist wirklich bemerkenswert und beispiellos, wie ich finde.
Hilary Swank hat mir in der Rolle sehr gut gefallen, ebenso Sam Rockwell, der Darsteller von Kenny. Der restliche Cast fiel positiv auf, besonders Juliette Lewis als Trinkerin fand ich originell.
Ich fand es erschreckend, dass es überall auf der Welt hunderte von Menschen gibt, die unschuldig im Gefängnis sitzen, einfach weil sie vielleicht zur falschen Zeit am falschen Ort waren oder durch einen Fehler der Justiz. Viele dieser Menschen verbringen ihr ganzes Leben im Gefängnis oder werden sogar hingerichtet – für eine Tat, die sie nie begangen haben.
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Marduk Bulut Wed, 21 Sep 2011 02:09:14 -0000
Kommentar löschenMir hats die Sprache verschlagen! Ein wirklich toller Film. Und wer sagt dass das der letzte Schrott sei, dem empfehle ich sich "Schattenkommando" reinzuziehen. Dann seht Ihr was wirklich schlechte Filme sind!
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Sonse Tue, 06 Sep 2011 12:19:42 -0000
Kommentar löschenHilary Swank und Sam Rockwell sind für keinen Moment langweilig, der Film jedoch...
Beide verleihen diesem "Based on a true story"-Inspirational Movie um eine Frau, die alles tut um ihren Bruder aus dem Gefängnis zu holen, emotionale Integrität. Trotzdem zieht sich "Conviction" (was ein Wortspiel...) und man wird niemals das Gefühl los hier eher einen mäßigen TV-Film zu sehen.
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SaulKaroo Sun, 15 Jan 2012 10:02:26 -0000
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