Kap der Angst

Cape Fear (1991), US
Laufzeit 128 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 27.02.1992

7.2 Kritiker
39 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
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von Martin Scorsese, mit Robert De Niro und Nick Nolte

Der Sexualverbrecher Max Cady (Robert De Niro) ist gerade nach 14 Jahren aus dem Knast entlassen worden, und in der Freiheit treibt ihn nur ein Gedanke: Rache an seinem damaligen Pfichtverteitiger Sam Bowden (Nick Nolte), der nach Cadys Meinung wichtige Beweise zurückgehalten hatte, die ihn vor einer Verurteilung bewahrt hätten. Doch Bowden hat keine Handhabe gegen Cadys Belästigungen, denn der macht sich dabei bewust nicht strafbar, sondern geht äußerst raffiniert vor. Remake des Films “Ein Köder für die Bestie” mit Robert Mitchum aus dem Jahr 1962.

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Kritiken (1) — Film: Kap der Angst

Flibbo: wieistderfilm.de

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6.0Ganz gut

[...] Schlüssig setzt „Kap der Angst“ die eine oder andere Szene des Originalfilms (in abgewandelter Form) an eine andere Stelle oder fügt ganz neue Szenen hinzu. Höhepunkte sind hier die Begegnungen von Cady mit Bowdens Tochter, die in „Ein Köder für die Bestie“ lediglich angedeutet werden. Interessant ist auch die grundlegende Entscheidung, die ursprünglich harmonische Klischeevorstadtkleinfamilie zu einer unzufriedenen, konfliktgeladenen zu machen, was der Konfrontation mit dem bedrohenden Cady mehr Tiefe verleiht. Häufig allerdings, wenn der Film gegenüber dem Original einen drauf setzen will, schadet er seiner eigenen Glaubwürdigkeit. Bestes Beispiel ist die aufwändige doch reichlich unnötige Verkleidung Cadys in einer Szene; und so kommt es schließlich auch zu einem überdrehten Finale. [...]

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Kommentare (56) — Film: Kap der Angst

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IGU

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Bewertung7.0Sehenswert

Kap der Angst zeichnet sich vor allem durch das HERAUSRAGENDe Spiel von Robert de Niro aus, der wie so oft in seiner bösen Rolle brilliert. Jedoch ist dafür Juliette Lewis Rolle fast SCHMERZHAFT und sorgt so für einige ärgerliche Momente im Film, an denen man sich fast wünscht, dass der Charakter doch bitte sterben möge. Genauso zeichnet sich Nick Nolte nicht gerade durch das rationale Denken eines Anwalts aus und man fragt sich, wie er mit einem so SCHWACHen Bewusstsein für Moral und Ordnung so lange Anwalt sein konnte. Der im Original so passende Score von Hitchcocks Stammkomponist Bernard Herrmann ist AUSGEZEICHNET, wird jedoch von Elmer Bernstein so inflationär benutzt, dass es fast schon ÄRGERLICH ist und der fesselnden Melodie ihre Spannung nimmt. SEHENSWERT ist auf jeden Fall die interessante Regie von Martin Scorsese, der viele ungewöhliche Perspektiven benutzt, es jedoch mit den "dramatischen" Kamerafahrten leicht übertreibt.
Alles in Allem ist der Film keineswegs UNINTERESSANT aber ohne Robert de Niro wäre es wohl ein GEHT SO geworden. Aber de Niro ist brilliant, die Story ist einfach aber GANZ GUT und man sollte diesen Film, genauso wie das Original "Ein Köder für die Bestie" zumindest einmal gesehen haben.

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Hartigan85

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Bewertung10.0Herausragend

Hier haben wir ein weiteres Meisterwerk von Martin Scorsese mit einem tollen Soundtrack und einem beängstigend guten Robert De Niro als Max Cady, der nach Jahren aus dem Knast kommt und sich an seinem damaligen Verteidiger rächen will...Die Leistung von De Niro ist hier mal wieder absolut überragend. Leider hat er bei der damaligen Oscarverleihung das Pech gehabt, gegen Anthony "Hannibal Lector" Hopkins anzutreten. In jedem anderen Jahr hätte sich wohl De Niro die Trophäe mit nach Hause genommen. Auch die damals erst 18 Jahre alte Juliette Lewis spielt ihre Rolle sehr, sehr gut und Nick Nolte ist ebenfalls souverän wie immer. Alles in allem ein Film, von dem sich jeder mal ein Bild machen sollte. Ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen!!

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WaaayneTrain

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Bewertung9.0Herausragend

Und nun habe ich beide "Cape Fear" hintereinander gesehen und ich muss wirklich sagen ich bin von beiden Versionen wirklich begeistert!

Martin Scorseses Neuverfilmung ist um einiges brutaler und auch ein wenig düsterer als das Original aus dem Jahre 1962. Die Charaktere sind eindeutiger gestaltet, das heisst man weiss von Anfang an wer gut und wer böse ist. Vor allem der Unterschied in der Darstellung von Max Cady ist sehr gross. De Niro spielt einen skrupellosen Bösewicht, sehr kräftig und voller Tattoos, Mitchum spielt einen Straftäter mit einer charmanten Fassade. Auch wenn sowohl Robert Mitchum als auch Robert De Niro überragend spielen, gefiel mir Mitchum als undurchschaubarer Psychopath irgendwie besser.

Der Plot ist im Kern der selbe, es wurden viele Elemente übernommen, aber oft anders dargestellt. Scorsese macht aber alles richtig und gibt seiner Version eine persönliche Note und ergänzt die Handlung an gewissen stellen, sowie zum Beispiel die Szene im Theater oder auch das Ende am Cape Fear. Ein grosses Lob übrigens auch an Juliette Lewis, auch sie brilliert in der Rolle der Tochter des Rechtsanwalts in jeder Sekunde obwohl sie damals erst 18 war.

Ganz Interessant fand ich auch das sowohl Robert Mitchum als auch Gregory Peck erneut im Cast waren, gefiel mir sehr gut.

Zum Schluss kann ich sagen, dass mir die Tiefe und die Vielseitigkeit der verschiedenen Charaktere und die präzisen Dialogen im Original besser gefallen haben, doch die Neuverfilmung übertrifft das Original meiner Meinung nach storytechnisch und bietet mehr Spannung sowie ein spektakuläres Finale. Letztendlich kann ich aber keinen der beiden Filme dem andern vorziehen, denn beide sind einfach herausragende Werke.

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atilla

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Bewertung6.0Ganz gut

Naja ein Klassiker ist das nicht

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atilla

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Ich muss euch enttäuschen ich bin hetero


J4KOB

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ich auch. aber niemand ist vollkommen


Moe

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe den Film zum ersten Mal gesehen und als langjähriger Simpsons-Gucker fragte ich mich manchmal, wann denn Tingeltangel Bob auftaucht.
Die Musik lässt, trotz der Bekanntheit, die Spannung in die Höhe treiben.
Insgesamt ist der Film sehr spannend und aufregend. Ich kenne zwar nicht das Original, aber ich denke, Scorsese wird die Handlung nicht verschlimmbessert haben. Die Darsteller passten allesamt gut zueinander. Das Psycho-Duell Nolte vs. de Niro war einfach grandios. Auch dieser "God-Mode" von Max Cady brachte zusätzliche Brisanz in das Ganze. Insgesamt ein sehr guter Film.

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hoffman587

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Bewertung9.0Herausragend

Cape Fear

Remakes, mitunter einer der verhasstesten Worte dieser Tage, zusammen mit 3D, 4D, alles mit D, James Cameron und alles was von alt auf neu getrimmt werden muss, in jedem Fall unnötig und natürlich nicht zu vergessen Internetkonnektivität, das ist aber ein anderes Thema. Um zum Anfang zurückzukommen, haben diese wie bereits erwähnt einen deutlich schlechten Ruf, diese möchte ich auch keinesfalls irgendwie glorifizieren oder gar gut reden, denn ehrlich gesagt der größte Teil von ihnen gehört eh in die filmische Schrottpresse. Dafür hätte ich genug Beispiele. Aber es gibt auch Ausnahmen, nämlich dann, wenn man fähige Menschen an die Arbeit setzt, so hätten wir hier als Beispiel das Original "Ein Köder für die Bestie" von J. Lee Thompson aus dem Jahre 1962 und so ersetzt man ihn einfach durch einen ihm durchaus ebenbürtigen Regiemeister, in dem Fall Martin Scorsese, wer wenn nicht er? Und so wird aus "Ein Köder für die Bestie" schnell mal ein "Kap der Angst" aus dem Jahre 1991. Doch "Cape Fear" bleibt eh, so oder so, und beide Versionen bzw. Filme basieren immerhin auf dem Roman "The Executioners" von John D. MacDonald.

Die Story wurde so vom Grundgehalt einfach übernommen, handelt sich ja immer noch um ein Remake, dennoch eine hier interessante angelegte Story, so gesagt ein Katz-und Mausspiel, eine Geschichte um Vergeltung, Rache, Erlösung, Qualen und durchaus auch Angst bzw. den Glauben, um Bestien und Köder und natürlich Anwälte: 14 Jahre. 14 lange Jahre saß der der Vergewaltiger Max Cady im Gefängnis, 14 Jahre Träume nach Rache, 14 Jahre um sich einen Plan auszudenken, 14 Jahre in einer Zelle gefangen, das alles seiner Meinung nach die Schuld seines Anwalts Sam Bowden, da der ein wichtiges Gutachten unterschlug. Nun dürstet es Cady nach der für ihn verdienten Rache. Getrieben von seinem festen Glauben, beginnt er nach seiner Entlassung die Familie zu terrorisieren, so nimmt der Albtraum seinen Lauf...

Und auch die Besetzung wurde mit würdigen Schauspielern besetzt, so jedenfalls meiner Meinung nach, so wird aus einem Robert Mitchum schnell ein diabolischer bzw. teuflisch guter Robert De Niro, steht dem großartigem Vorbild in Nichts nach, in seiner nebenbei siebten Zusammenarbeit mit Scorsese wie ich vermute, als hier fanatischer Gläubiger Max Cady, für den die Religion bzw. der Glaube eine Art Antrieb für seine gewalttätigen Taten ist bzw. so Kraft findet, der Glaube an Gerechtigkeit, seine Gerechtigkeit, sodass De Niro seine Rolle perfekt ausbauen und so eine brillante Leistung abliefern kann, wie immer eigentlich verleiht so auch seinem Charakter genug Tiefgang und Abgründigkeit. Eine echte Bestie, ein Monster ohne Halt. Und auf der anderen Seite, der Seite des Gesetztes, Nick Nolte, noch in Hochform, noch voller Energie beim Spiel, perfekter Gegenpart zu De Niro und mehr als würdiger Nachfolger vom großen Gregory Peck, denn Nolte passt einfach in die Rolle des Anwalts Sam Bowden, der auch nicht unbedingt eine weiße Weste trägt, aber doch ein besorgter Vater und Ehemann ist, der seine Familie vor allem Unheil bewahren will, dies bringt Nolte mit viel Kraft zum Spiel exzellent rüber. Und auch in Nebenrollen können Joe Don Baker als Privatdetektive oder auch Jessica Lange als Ehefrau Leigh und besonders Juliette als Sam´s Tochter Danielle, die sich irgendwie zu Cady hingezogen fühlt, begeistern bzw. überzeugen. Zusätzlich bekommt man noch einmal die großen Stars des alten Films, in kleinen Auftritten, zu sehen. So darf Gregory Peck noch einmal einen Anwalt spielen und Robert Mitchum sogar auf die Seite des Gesetzes in Form eines Polizisten rücken und Martin Balsam wird wiederum vom Polizisten zum Richter, auch gut, irgendwie eine nette Hommage an den Klassiker bzw. das Original.

Zudem zeigt auch Scorsese auf dem Regiestuhl, dass er es drauf hat, wie immer meisterhaft seine Regie, spannend erzählt, wenn auch mit kleinen Durchhängern angereichert, trotzdem verpackt er sein Werk in ein interessantes Gewand, zettelt einen Kampf zweier Feinde an, das Zerbrechen einer Familie, eine Familie hilflos dem Monster ausgeliefert dabei schwingt er gekonnt hin und her zwischen brutalen und gnadenlosen Szenen, die die Gewaltbereitschaft Cadys darstellen und so den Verlust seiner Menschlichkeit, bis zu langsamen bzw. subtilen, aber nicht weniger beunruhigenden und bedrohlich wirkenden Sequenzen. Und so steigert sich das Ganze bis zur absoluten Höchstspannung beim Finale, was dann leider im Gegensatz zu dem im Original, das man hier fast als "minimalistisch" betrachten könnte, etwas abflacht, da dieses hier einfach viel zu stark "Over-the-Top" ist und so irgendwie klischeehaft wirkt bzw. typisch Hollywood, sodass ich im Gegensatz zu dem Original irgendwie als fast schon schlaff wahrnehme, in jedem Fall kann in der Hinsicht das Original bei mir mehr punkten. Trotzdem trübte das nicht unbedingt meinen Gesamteindruck. Muss an den Erinnerungen liegen, die ich mit dem Werk verbinde. Das mag wahrscheinlich auch der Grund sein, weshalb der Film immer noch so positiv bei mir wegkommt. Und auch die Kamera liefert eine recht gute Arbeit ab, sauber gefilmt, mit einer erstklassigen Atmosphäre ausgestattet, sodass man die Angst der Charaktere spürt, ihre Furcht vor dem Wolf.

Womit Scorsese bei seinen Filmchen dann noch auftrumpfen kann, sind meiner Meinung nach noch die feiner und vielschichtigeren Charakterporträts, die hier etwas facettenreicher gestaltet wurden, als im Original bzw. was im Falle des Originals dann auch an den zeitlichen Umständen gelegen haben könnte und so geht Scorsese doch konsequenter an die Sache ran.
Außerdem sollte selbstredend nicht der geniale Score vergessen werden, vom Original zwar übernommen doch was solls? Denn verbessern hätte man ihn eh nicht, denn ein Score von Bernard Herrmann kann nicht getoppt werden bzw. überhaupt noch verbessert werden, so oder so perfekt, meiner Meinung nach. So übernimmt Elmar Bernstein ihn und fügt ihm noch kleine "moderne" Elemente hinzu, somit perfekt komponiert und perfekt eingesetzt, wirklich mitreißend. Hier sei besonders das fantastisch gemachte Intro zu loben.

Unterm Strich bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass "Kap der Angst" für mich auf jeden Fall ein mehr als gelungenes Remake ist, stark von Scorsese inszeniert, mit zwei grandiosen Hauptdarstellern, die sich ein fesselndes und kompromissloses Duell der Extraklasse liefern. Und das heißt bei mir schon eine Menge. Es geht hier immerhin um ein Remake.

30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

summerwine-lee

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Hey, Anwalt: Der Film ist wirklich süperb.


hoffman587

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Richtig so^^


moviee

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Bewertung7.5Sehenswert

Robert De Niro und Nick Nolte in einem Thriller, der nur so vor Spannung strotzt. Düster wird hier die Geschichte einer Anwalts erzählt, der vor 14 Jahre in einem Straffall dem Gericht ein Gutachten vorgehalten hatte und nun von seinem damaligen Mandanten verfolgt und eingeschüchtert wird. Wahnsinnig packend bis zum furiosen Finale!

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Punsha

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Bewertung7.0Sehenswert

Vorweg möchte ich sagen, dass ich das Original noch nicht gesehen habe und deshalb nicht aus dem Kontext urteilen kann.
Angst. Das ist das schon im Titel erscheinende, große Stichwort des Remakes von Thompsons EIN KÖDER FÜR DIE BESTIE. Und diese Angst wird auch hervorragend auf den Zuschauer übertragen, wenn eine Bilderbuch-Kleinstadtfamilie aus ihrer Idylle urplötzlich herausgerissen wird. Zuerst ist es jedoch nur leichtes Unbehagen, welches sich dann in akribische Furcht bis hin zur Paranoia gekonnt und nachvollziehbar verwandelt. Man traut es sich bei Scorsese kaum zu sagen, und die Regie ist ja auch zweifelsohne gut, aber dennoch sind es die Darsteller, die den Film tragen und KAP DER ANGST seinen Erfolg verdankt. Besonders möchte ich hier natürlich De Niro hervorheben, der aus der Rolle des Max Cady gar nicht wegzudenken ist. Aber auch die oft unterschätzte Juliette Lewis kann wieder einmal sehr überzeugen, weshalb ich jede Szene mit den Beiden begrüßte. Besonders die Stelle im Theatersaal ist absolut gelungen und bereitete mir Gänsehaut. Wo der Film jedoch leicht schwächelt, ist in dem Punkt, wo die meisten Remakes Fehler begehen, nämlich wenn alles ins Superlative geht, um das Original auszustechen. Davon vermag sich KAP DER ANGST über 100 Minuten lang fernzuhalten, doch der Showdown wirkt so übertrieben, dass diesem eigentlich gelungenen Original eine bessere Benotung verwehrt bleibt. Dennoch hat Scorsese hier einen überzeugenden und angsteinflößenden Psychothriller geschaffen, der es allein wegen seinen Darstellern wert ist, angeschaut zu werden.

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ash-williams

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit Kap der Angst hat Martin Scorsese ein spannendes Remake des Noir-Klassikers Köder für die Bestie geschaffen. Optisch hat sich Scorsese für einen eigenwilligen, teilweise etwas holprigen Stil entschieden, der aber durchaus seine Glanzmomente hat. Die Darstellerleistung ist durchweg gut und findet in Robert De Niro seine tragende Figur. Der Film ist im Gegensatz zum Original wesentlich mehr an den psychischen Abgründen sowohl des Antagonisten als auch des Protagonisten interessiert und zeigt wie die Familie fast an Cadys Terror zerbricht. Die Gewalt ist natürlich immer ein Streitpunkt in Scorseses Werken, auch in Kap der Angst ist der Meister nicht gerade zimperlich; die Gewalt wird jedoch nicht zum Selbstzweck missbraucht. Das größte Problem von Kap der Angst ist die Länge des Films. Es ist schwer die Spannung über mehr als zwei Stunden konstant zu halten und so flacht die Spannung in der zweiten Hälfte gerade dann ab wenn der Zuschauer am nötigsten bei der Stange gehalten werden muss. Insgesamt ist Kap der Angst aber ein gelungener Thriller mit tollen Darstellern und einem gnadenlosen Finale!

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hoffman587

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Schon das Original gesehen?:O


ash-williams

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Jop habe ich, sonst könnte ich keinen vergleich anstellen. Finde das Original gut, aber das Remake ist etwas fieser und gnadenloser in seiner Ausführung!


Louisaw

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr guter, spannender Film. Nur leider war das Finale nicht wirklich gelungen.

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cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich mal wieder ein richtig guter Film, den ich bereits vor rund zwanzig Jahren gesehen habe, aber damals nicht sonderlich doll fand.
So ändert sich halt mitunter im Laufe der Zeit die Betrachtungsweise...

Martin Scorsese ist eine durchgehend spannende Remake-Verfilmung gelungen - unterstützt von einer exzellenten Kameraarbeit - die in einem furiosen Finale gipfelt!

Zudem erwähnenswert natürlich die durchweg genial agierende Schauspieltruppe! Also hier hätte ruhig der eine oder andere Oscar für abfallen dürfen, aber außer zwei Nominierungen war da leider nichts drin.

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Filmkenner77

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Endlich mal wieder ein richtig guter Film, der auch dir gefällt. ;-)


cpt. chaos

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Och, ich hab da noch diverse klasse Silberlinge daheim rumfliegen, nur wollte ich dir vorher nochmal sehen, bevor ich die abschließend bewerte.
Aber du spielst vermutlich auf einige Edelklassiker an, deren nostalgischen Stellenwert ich nicht so recht erkennen mag... ;o)


Ewilein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Kap der Angst"- Kein Film für Menschen, die vorhaben mit dem Rauchen aufzuhören.
Nachdem ich mir spaßeshalber jedes Mal, wenn einer der Hauptcharaktere geraucht hat, auch eine Zigarette angezündet habe ( und ich kaum noch nachkam ), konnte ich durch den Rauchnebel doch noch erkennen, dass es letztendlich ein sehr toller Film war.

Robert De Niro, Nick Nolte wie auch Juliette Lewis haben in diesem Film herausragend gut gespielt und waren für den Nervenkitzel verantwortlich.
Ein wenig enttäuscht war ich von der Nolte-Frau, die was von Marcy Darcy
( Eine Schrecklich nette Familie) hatte. Wer sich Nachts nochmal die Lippen nachschminkt und sich allein, Zigarette-quarzend ans Fenster stellt und bemerkt, dass man gerade von De Niro beobachtet wird, sollte doch wohl noch nach dem Mascara greifen und nicht den Nolte wecken,oder?( kleiner Scherz)

Aber wie dem auch sei - sie sollte nicht sein.

Alles in allem hat der Film aber Hand und Fuß (wie auch bekannte Gesichter), erzeugt viel Spannung und kann für einen geplanten DvD-Abend auf jeden Fall empfohlen werden.

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reveal

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jeder Angeklagte hat das Recht auf ein faires Verfahren und eine wirksame Verteidigung. Klingt schön. Klingt edel. Doch die Realität ist selten schön und edel. Vor Gericht besonders selten. Verfahren weisen Fehler auf und es zählt nicht, was man weiß, sondern was man beweisen kann.
Was also, wenn dieses edle Prinzip mit den Fehlern der Realität kollidiert und das beim Inbegriff von Abschaum?
Gute Frage, zu der sich jeder persönlich abseits des Films eine Meinung bilden sollte. Der Film stellt diese Frage exzellent. Die Figur Cady ist abartig. Doch sie ist absolut perfekt, um Gesetz und Religion an einem wunden Punkt zu erwischen. Auch ihre Verwendung ist berechnend gut. Sie wird erst nach und nach vorgestellt. Dadurch wird der Zuschauer in die Lage versetzt, in der sich die Jury sonst befände.
*Spoiler Warnung*
Zu Beginn weiß man nur, dass Cady sich als zu Unrecht verurteilt ansieht. Später erfährt man, dass Sam ihn für schuldig hielt, was allein aber nur eine Einschätzung darstellt. Über die Handlung hin wandelt sich Cady zu einem wahren Monster. Man könnte noch einwenden, dass seine Taten erst durch die evtl. ungerechtfertigte Haft ausgelöst wurden und man ihm die Taten nur begrenzt anlasten kann. Erst gegen Schluss kommt über indirekte Aussagen ans Licht, dass Cady das Verbrechen tatsächlich begangen hat und somit rückwirkend die komplette Schuld anzulasten ist.
*Spoiler Ende*
Eine perfekte Steigerung der Figur Cadys. Kaum hat man sich als Zuschauer die eigene Position zu den Charakteren und die Antwort auf die gestellte Frage zurechtgelegt, schon wird das Bild der Personen ein wenig weitergezeichnet und die Frage damit weiter konkretisiert. Solange bis endlich die eine Frage erreicht ist: Was zählt letztendlich - Die tatsächliche Schuld oder der Beweis?
Cady durchzieht den Film als wandelndes Plädoyer für unschuldig bis zum Beweis der Schuld. Die Personen des Rechts befinden sich dagegen im Krieg mit sich selbst. Sie erkennen, dass das System nicht funktioniert. Doch sie sind empört, wenn man es umgehen will. Traurige Ironie: Der Angeklagte verteidigt das Recht und die Judikative/Exekutive halten nur aus Mangel an Alternativen daran fest.
'I love you, but why must you love the law? ´tis plain for all to see that she´s a whore...' V (Comic)
Letztendlich will man doch edel sein, oder nicht? Denn wenn man das System umgeht, dann stellt man sich doch auf die selbe Stufe wie Cady, wie Cady gerne betont.
Neben der Schwäche und Absurdität des Rechtssystems wird in der Figur Cadys auch die Religion angegangen. Cady zitiert aus der Bibel, sieht sich als Racheengel und auch nach den Gesetzen Gottes zu seinem Handeln ermächtigt. Er ist überzeugt, die Erlösung zu finden.
Sams Figur ist mir absolut unsympathisch. Das einzig sympathische an seiner Figur ist, dass er mitverantwortlich dafür war, Cady hinter Gitter zu bringen. Dieser Sympathiebonus kommt aufgrund der stufenweisen Einführung Cadys allerdings nur wenig zum Tragen.
Meiner Ansicht nach zählt die Schuld und die steht hier nicht in Frage. Das ist natürlich nur ein Filmbeispiel und lässt noch Potential zur Diskussion. Ich weiß zum Beispiel, dass in der USA zur Zeit nach und nach alte Fälle vor der Zeit des DNS-Beweises neu aufgerollt werden. Ein Phänomen dabei ist, dass auch nach Enlastung durch DNS-Beweis die ehemaligen Ankläger und Beamten immer noch der Überzeugung bleiben, den Schuldigen gefunden zu haben. Ist vielleicht angenehmer als sich einzugestehen, einen Unschuldigen hinter Gitter gebracht zu haben.
*Spoiler Warnung*
Der entscheidende Unterschied zwischen diesen Fällen und dem im Film? Cady hat seine Tat gestanden, sogar damit angegeben. Die Schuld stand nicht in Frage. Von mir aus hätte Sam den Bericht auch verbrennen können. Cady gleich mit.
*Spoiler Ende*
Falls es einen Gott geben sollte, der jemanden wie Cady von seinen Sünden frei spricht, nur weil er die Bibel auswendig kann, mal getauft wurde oder immer brav seine Ave Maria aufsagt, kann er von mir aus zur Hölle fahren.

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Jack_Torrance

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Bewertung7.5Sehenswert

In "Kap der Angst" geht es um ein Thema, das bei vielen Regisseuren auf der Liste steht: die Entlarvung der bourgeoisen Gesellschaft. Scorsese setzt sich damit auf eine eindringliche Weise aufeinander. Er lässt diese Gesellschaft auf einen Unmenschen treffen, den Teufel höchstpersönlich in Gestalt eines verabscheuungswürdigen Straftäters ! Robert de Niro verkörpert diese Gigantenrolle mit einer ungeheuren Intensität. Er ist eine tickende Zeitbombe, die nur darauf wartet zu explodieren; und dann passiert es. Das grandiose Finale hinterlässt beim Zuschauer ein Gefühl der Verunsicherung. Ein weiteres Scorsese-Meisterwerk !

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Ripley1

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Der "Unmensch" verkörpert dabei das, was die heile Erfolgsfamilie gerne verdrängt, z.B. dass der Rechtsanwalt die Gesetze so auslegt, dass sie für ihn passen. Schön auch die "Verführung" der Teenager-Tochter, die sich langsam vom Vater löst und die sexuelle Sprengkraft des "anderen" spürt. Unbedingt auch "Ein Köder für die Bestie" ansehen, in dem Gregory Peck und Robert Mitchum die Hauptrollen spielen.


Jack_Torrance

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Empfehlung dankend angenommen !


Conan Doyle

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Bewertung6.5Ganz gut

Das Original ist bei weitem besser. Scorseses Version ist zwar nicht wirlich schlecht, trägt aber, außer ein paar ziemlich brutalen Szenen und einem übertriebenen Ende, nichts wesentlich Neues zur Handlung bei. Auch Robert Mitchum wirkt auf subtile Art wesentlich bedrohlicher, als der zutätowierte de Niro.

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ComicFan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

An manchen Stellen geht der Film ganz schön an die Psyche, das liegt warscheinlich an dem überzeugenden Schauspiel und dem gelungenem, gruseligen Einsatz von Musik und Farbe. Robert De Niro spiélt dem psychopathischen Killer perfekt, und die 18- Jährige Juliette Lewis überzeugt auch als 14- jähriges naives Mädchen. Irgendwie ist der Film aber kein richtiger Scorsese (und das mein ich nicht nur, weil hier alles lange vor dem Ende richtig losgeht)

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Reload

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Bewertung9.0Herausragend

"Anwalt...Anwalt". Rober de Niros markantige Synchronstimme fährt einen durch Mark und Bein. Wieder einmal kann de Niro sein riesiges Potenzial als Schauspieler zeigen. Die Darstellung des Psychopathen Max Cady ist einfach grandios. Die anderen Akteure leiden etwas unter dieser Präsenz, machen ihren Job aber auch ordentlich. Auch sonst ist das Remake von "Ein Köder für die Bestie" ein sehr guter Thriller, dessen Story einen immer wieder fesselt.

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dustyOn3

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Bewertung9.0Herausragend

Überzeugender und überaus spannender Thriller, welchen man einfach gesehen haben muss. Ein Klassiker. Robert De Niro verkörpert absolut glaubhaft den psychotischen und nach Rache lüsternen Killer. Anfangs gibt sich der Film noch ruhiger, wird jedoch zunehmend dramatischer und spannender. Zahlreiche Überraschungsmomente und erstklassige Sprechpassagen zeichnen "Kap der Angst" aus.

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PommesPapst

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

der thriller ist recht konventionell gestaltet und lebt vom schauspielerischen können de niros. das problem bei cape fear ist, dass nolte etwas zu schwach als gegenpart von de niro spielt und man als zuschauer darum schon fast sogar ein bisschen mehr sympathie für den verbrecher entwickelt als für den anwalt. aber dennoch fand ich den film sehr spannend und vor allem der anfang hat mich sehr gefesselt.

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Stuntman

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zwar schon etwas älter aber dennoch ein super Film! Eine echte Glanzleistung von De Niro! Richtig spannender Psychothriller!

----------SPOILER----------
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1. Was brabbelt Max Cady, kurz bevor er absäuft ? Klingt irgendwie arabisch, macht für mich aber nicht wirklich sinn?! :)
2. Obwohl Cady das Hausmädchen und einen Familienfreund umgebracht hat, lächelt Danielle ihn immer noch übelst verliebt, schon fast etwas lasziv, an... bevor sie ihn dann wiederum abfackelt... fand ich schon etwas seltsam :P

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Stuntman

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hehe na dann sind die 8 Punkte ja gerechtfertigt. Danke


sam_ace_rothstein

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Familienfreund? Das war der Detektiv :D haha


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