Hook

Hook (1991), US Laufzeit 145 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 26.03.1992


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5.8
Kritiker
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6.7
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8673 Bewertungen
88 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Dustin Hoffman und Robin Williams

Peter Pan, der kindliche Abenteurer ist erwachsen geworden. Als Peter Banning, erfolgreicher Anwalt von 40 Jahren, kümmert er sich mehr um seine Karriere als um seine Familie. Die Vergangenheit ist für Peter nur noch Märchen. Bis zu jenem Tage, an dem Kapitän Hook, der alte Erzfeind, zurückkehrt und Peters Kinder ins Nimmerland entführt. Peter, ohne die Kräfte von einst, ist verzweifelt. Da kommt unerwartet Hilfe – von Zauberfee Glöckchen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Hook
Genre
Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Komödie
Zeit
1990er Jahre, Nacht, Winter
Ort
England, Fantasiewelt, Flugzeug, London, Mond, Schiff
Handlung
Abendessen, Abschied, Anführer, Aufwachen, Ball, Baseball, Baseballspieler, Baum, Beleidigung, Blockbuster, Ehefrau, Elfe, Entführung, Erwachsen, Erwachsenwerden, Fliegen, Freundschaft, Gedächtnis, Gesang, Gold, Gute-Nacht-Geschichte, Hakenhand, Hand, Heimliche Liebe, Home Run, Hund, Höhle, Insel, Kapitän, Kinder, Kinderbande, Kinderzimmer, Kindesentführung, Krankenhaus, Krokodil, Kuss, Liebe, Lied, Magie, Märchenfigur, Peter Pan, Pirat, Rache, Rettung, Roman, Schlacht, Schlaf, Schnee, Schwert, Schwertkampf, Spiele, Stadtpark, Staub, Süßigkeit, Tochter, Tod eines Freundes, Traum, Träne, Uhr, Unerwiderte Liebe, Unsichtbarkeit, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Vaterersatz, Vergeltung, Vergessen, Verlieben, Versteck, Älterwerden
Stimmung
Berührend, Gutgelaunt, Romantisch, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm, Kinderfilm
Tag
Blockbuster, Literaturverfilmung
Verleiher
Columbia Tri-Star Filmgesellschaft mbhH
Produktionsfirma
Amblin Entertainment, Columbia Pictures, Tristar Pictures

Kommentare (85) — Film: Hook


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Oliver0403

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz nett und schön anzusehen. Gehört aber trotz Starbesetzung nicht zu den besten Filmen von Spielberg.

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Spacekid

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein äußerst guter film, Ich liebe es mir diesen anzusehen :D

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anna.wawszczyk

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Umsetzung von Peter Pan ist Klasse und ich werde ihn noch meinem Neffen zeigen, wenn er alt genug ist. Er ist toll, um in die Kindheit einzutauchen. Jeder sollte sich davon für seine Zukunft eine Scheine abschneiden.

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Filmfan30

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich liebe Dustin Hoffmann und Robin Williams. Und wenn die zwei zusammen kommen, dann kann nur Gutes dabei rauskommen.

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rockadude

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Bewertung9.0Herausragend

Hier hat Spielberg noch gute und vor allem in diesem Fall hier noch schöne Filme mit dem nötigen Herz gemacht. Vor allem ist der Film perfekt besetzt und sämtliche Darsteller sind mit absolutem Spaß dabei. Robin Williams passt wie die Faust auf's Auge als erwachsener Peter Pan. Auch Captain Hook hätte mit Dustin Hoffman nicht besser besetzt sein können. Dasselbe gilt für Bob Hoskins als Smee, Julia Roberts als Tink und Maggie Smith ist einfach bezaubernd als alte Wendy Darling.
Aber auch im Rest des Casts gibt es ein kleines Who's Who der Stars. Phil Collins, Glenn Close, George Lucas....für kundige Filmfans gibt es hier einige Kleinauftritte zu entdecken. Die Ausstattung ist auch mit viel Liebe zum Detail gemacht und die Kostüme haben zu Recht eine Oscarnomminierung erhalten. John Williams Filmmusik ist mal wieder fantastisch, vor allem wenn man bedenkt das der Mann einen Großteil der Musik anhand des Drehbuchs komponieren musste aufgrund von Drehverzögerungen. Auch die Ausgangsidee das Peter Pan "der Junge der nie erwachsen werden wollte" und es nun doch wurde ist hier nett ausgearbeitet und es wurde eine schöne Geschichte drumherum entwickelt die alles beinhaltet was ein Familienfilm so braucht ohne die originalen Ursprünge der Geschichte um Peter Pan zu verleugnen und sogar wichtige Elemente der Originalen Geschichte mit in den Film einzubauen ( wie z.B. das berühmte krähen, Hooks Angst vor tickenden Uhren und sogar der Alligator der es auf Hook abgesehen hat ist zu sehen, wenn auch in ausgestopfter Form ). Hinzu kommt noch etwas Action, eine Menge Gags ( auch wenn nicht absolut jeder zündet ) und so hat man einen Film der trotz seiner stattlichen Überlänge von 136 Min. extrem kurzweilig daherkommt. Den einzigen Nachteil den der Film vielleicht hat ist das er für jene die den Film nicht wie ich damals im Kino sahen, teils etwas albern finden könnten heutzutage. Bei mir allerdings weckt der Film selbst heute noch das Kind in mir und im Schnitt kann man sich wahrlich was schlechteres und nervtötenderes im Familienfilmsektor raussuchen um sich einen netten Filmabend mit den Kids zu machen.

Mir gefiel's ;)

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Andy Dufresne

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Da war ich im Kino drin. 5 Mark Eintritt kostete das damals :)


EvertonHirsch

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Einer der wenigen Filme, bei welchen ich mich sogar noch an die Werbung für die Actionfiguren erinnern kann.
Toller Kommi


Alex27

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ruuuuufiiioooooooooo..... Ruuuuffiiioooooooooooo......Ruuuufiioooooooo

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Blitz

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Phantasievolleren Film kenne ich eigentlich nicht!... Damals als Kind hat der Film mich umgehauen.. umd heute schafft er es erneut bei jedem ansehen!! Der Film hat witz und ist bis ins detail ausgearbeitet!! Ein super Film-Erlebniss für Jung und Alt!!

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Thierry

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich war 8 Jahre alt und das Filmmarketing mit Werbung, McDonald's & Co lief auf Hochtouren für einen neuen Film von Steven Spielberg. Einer meiner ersten Kinobesuche meines Lebens war also das neue Meisterwerk des ET Regiesseurs. Dustin Hoffmann kannte ich gar nicht und Robin Williams fand ich einfach nur alt, aber die Geschichte um Peter Pan liebte ich wie jedes Kind. Mit der Geschichte des Films konnte ich schon als Junge sehr viel anfangen, ein Vater der nicht mehr träumt, sondern mit der Arbeit verheiratet ist und Kinder die sich nach einer heilen Welt sehnen. Dazu Kinder die die Macht ergreifen wollen, angeführt vom coolen Rufio. Der Film haut mich heute nicht mehr um, aber er hat mir sehr gut gefallen und darf als Klassiker der Fantasyfilme gelten.

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daniel.wolf.7731

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film lebt von 2 begnadeten Hauptdarstellern und einer großen Portion Charme. Man hat hier wenig bis keine Effekte,dafür ein fantasievolles,liebevoll gestaltetes Set und eine Wohlfühlatmosphäre die den gesamten Film über anhält.

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Altai

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Bewertung7.0Sehenswert

Immer gerne geschaut, und Dustin Hoffman als Cap. Hook sehr überzeugend und fies, als Kind hat er einem echt Angst gemacht. :D

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filmfreak80

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Bewertung9.5Herausragend

Habe den Film als Kind oft gesehen und geliebt, und ich gucke ihn mir auch heute noch an, weil es einfach ein toller Film ist. Hier ist Spielberg wieder ein Meisterwerk gelungen.

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T.R.J.

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Bewertung6.0Ganz gut

Hmh, als Kind habe ich diesen Film geliebt. Umso mehr habe ich mich drauf gefreut ihn jetzt nochmal zu gucken. Allerdings, muss ich sagen, war ich irgendwie nicht mehr so gefesselt. Mit dem erwachsen werden verliert der Film wohl auch an Magie ;)
Ich glaube, dass dieser Film ein schöner Film ist, den man mit seinen Kindern gucken sollte und dann nicht nochmal.

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Cellmorbasg

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Bewertung5.0Geht so

Maggie Smith als alte Wendy ist für mich das Highlight des Films. Das einzige. Peter Pan auf einem Selbstfindungstrip und die unausgeglichene Hookfigur sind dagegen zum davonlaufen. Es gibt die ein oder andere gelungene Szene, keine Frage, doch vor allem das Ende macht die ganze Ratlosigkeit des Films offenbar. Man wusste mit der Grundidee eines gealterten Peter Pan leider nicht viel anzufangen.
Ich muss dazu sagen, dass ich den Film zum ersten Mal gesehen habe. Ich verbinde also keine rührseligen Kindheitserinnerungen damit. Das es für Kinderaugen ein schöner Film sein könnte, kann ich mir durchaus vorstellen. Für mich leider nicht.

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Fedkek2

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Bewertung9.5Herausragend

Ich hab ihn bestimmt schon über zehnmal gesehen, als Kind, als Jugendlicher und als Erwachsener, aber erst jetzt lese ich das er 145min geht, bin sehr überrascht darüber, kam mir immer vor wie ein 90min Film, das liegt wohl daran das er sehr unterhaltsam und gut ist. Eines der besten Filme seiner Zeit in jeder Hinsicht!

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Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film der mich schon in meiner Kindheit bestens unterhalten hat. Steven Spielberg hat mal wieder mächtig in der Trickkiste gewirbelt und einiges raus geholt. Das einzige was mich ein wenig stört das man dem Film zu sehr ansieht das er im Studio gedreht wurde. Wäre das nicht so gewesen hätte man noch einiges mehr vom Sagenumwobenen Nimmerland zeigen können!!

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PaddyBully

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wunderschöner Kinderfilm. Tolle Filmmusik, Top Schauspielleistung und super in Szene gesetzt. Für Kinder vielleicht ein wenig zu lang

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totox

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich habe nie begriffen, was die Faszination der Captain Hook/Peter Pan-Story ausmacht. Dieser Film jedenfalls ist weder lustig noch charmant, sondern hektisch und nervig, und Robin Williams als Peter Pan ist geradezu abstoßend.

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totox

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@Wurfmaul: Hoppla, ich meinte natürlich Peter Pan (inzwischen korrigiert).


howannes.warrakhjan

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Die Perfekte Hollywood schnösel und Models haben dir wohl das Hirn ausgesaugt.
Nicht alles muss perfekt sein, und hättest du mal den Film gesehen und auch verstanden wieso Robin Williams als erwachsener Peter Pan perfekt besetzt ist.


TinaCocaine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich werde immer wieder zum Kind, wenn ich diesen wundervollen Spielberg-Film anschaue. Robin Williams und Julia Roberts passen perfekt in ihre Rollen, die bezaubernde Story ist ganz toll umgesetzt und die Details sind sehr liebevoll. Ich mag die Charaktere in "Hook", ein wenig Action und ganz viel Fantasie sind auch beinhaltet. Ein sehr gelungenes Abenteuer für die ganze Familie!

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RedHood

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nichts ist süßes als die Unschuld der Kindheit. Es kommt der Tag an dem uns diese leider abhanden kommt doch Filme wie "Hook" besitzen sie auf ewig...

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craax

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Bewertung4.0Uninteressant

„Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder...“ – was für ein Thema, auf die Ehre, erwachsen - auf die Art werden zu sollen, wie es Erwachsene uns vormachen (vorschreiben) - lieber zu verzichten. Wie heißt es so schön: für dies Verbot... für das Verbot ... für jedes gebrochene Versprechen...- patsch!

Tja, M. Barrie hatte es drauf. Spülberg versucht noch per Luftpost eins dranzuhängen ; aber irgendwie hapert es etwas mit den Luftlöchern.

Ein echtes Thema: was Kinder uns (überdimensionierten Pseudo-Erwachsenen) voraushaben: vor allem Unmittelbarkeit, Treue, Ehrgefühl, Authentizität und Ehrlichkeit etwa. Erwachsen: heißt soviel zu wissen, das man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Robin Williams darf einen guten Anwalts-Witz vor allem gleichen Auditorium von sich geben (nur für Erwachsene). Ach, was hätte man draus machen können!
Erwachsene, denen unterwegs etwas Wichtiges unterderhand abhanden gekommen ist; etwas Unverzichtbares; die gelebt werden statt zu leben. Was sind Kinder? – Mahnungen, an Erwachsene, das verlorene Paradies wenigstens wehmütig in bloßer Existenz noch ein letztes Mal anzuerkennen, und ihm ein sehnsüchtiges Lebewohl hinterherzuwinken? – Schlechtes Gewissen,- für permanent versäumte Fürsorgepflichten und Vernachlässigung? Kann die Mutter allein die berufliche Fehlanzeige-Paralyse des Vaters vor seinen Kindern ersetzen? – üble Zeiten für den Nachwuchs : gelernte Halbwaisen per se,- durch Geburt dazu verurteilt: in einer artwidrigen Halbwaisenschaft aufwachsen müssen - zu versuchen.

Was für ein lohnenswertes Thema: Kellerleichen, die zum Himmel stinken, überall. Wer das geschickt aufzugreifen vermöchte,- wie James M. Barrie,- was könnte der alles bewegen!

Spielberg, der selbst ewige Halbwaise,- hat Instinkt genug zu ahnen, was für ein Schatz hier zu heben wäre,- hat aber leider nicht das Thema genug in sich reifen lassen, um andere als halbausgebrütete Fruchteier zu ernten. Zu viel mußte er seinen kulissenbauenden Hollywoodchargen, mit Pinsel, Farbeimer und viel viel billiger Fichte und einem Sack voll Nägel zwischen die Lippen geklemmt,- überlassen. Saubere Piraten, dreckige Kinder – ein bißchen Plüschschnee,- und ein stets hippeliger und (hinderlic) jungenhafter Robin Williams, der, leider muß man es sagen, viel zu wenig erwachsen ist,- um Peter Pans Welt ernst nehmen zu können: denn, leider, ist die Welt von Peter Pan sehr, sehr, ernst – und topaktuell: denn, muß man es sagen,- Kinder leiden wirklich – und werden hier mit drekorativem Glamour abgespeist – ohne das irgendetwas anderes passiert,- als sie wieder einmal – zu Püppchen zu degradieren,- Erwachsenenphantasie -, na ja -, - so wie Erwachsene eben sich ihre Vorstellungen machen,- wenn sie von Kindern träumen (an sie denken kann man das nicht nennen). So stellen sich Erwachsene die verlorene Welt der Kinder vor: bunt, grell,- und ziemlich unglaubwürdig.

Dustin Hoffman, einer der wenigen echten Mimen in Hollywood, dem auch nicht gegönnt war, in Würde vor der Kamera zu altern (dazu fehlt es in Hollywood einfach an würdigen Rollen, mangels Masse also, bitter), liefert das Beste an Kompromiß, was aus solchem Hook rauszuholen war; selbst unter dieser Karneval-von- Rio-Verkleidung (siehe oben, Farbtopf und Nägel) bleibt noch ein Rest von Echtheit (fiel gewiß schwer). Hier und da ein guter, fruchtbarer Gedanke: zum Beispiel derjenige, Peter Pan dadaurch zu vernichten,- indem Hook dessen eigene Kinder „umdreht“ : zu künftigen heranwachsenden Hooks macht,- statt zu künftigen vertretern der Ideale Peter Pans. Da hätte was Gutes, sehr Gutes draus werden können! - hätte sich Spielberg (oder „sein“ Drehbuchschreiber) bloß mehr konzentriert! – oder wurde das wieder herausgestrichen und glatt gebügelt? – Es sollte wohl von Anfang an eine disneytaugliche Heile-Familien-Kinderfilmwelt draus werden. – Wie man es hätte sonst machen sollen? – Nehmen wir mal Tim Burton, at his best: vielleicht Edward Swissoirhands, oder Alice in Wonderland, oder Schoko-Charlie : dieser Mann ist sehr erwachsen: und immer noch nicht ganz angekommen, in der stumpfsinnigen Welt derer, denen der Schneid abhanden gekommen ist, sich der eigenen Phantasie zu bedienen: sie sind beides, solche Männer, (wie Tim Burton oder Terry Gilliam),- sie sind: ernstzunehmen, weil sie mit der Urwaffe des menschen (immer noch) bewaffnet sind,- über die Kinder am stärksten in der Phylogenese verfügen: Ursprünglichkeit, Unmittelbarkeit, zu unerfahren und unwissend zu anderem als Ehrlichkeit,- eng benachbart aus selber Quelle Bekennermut, da die Alternative Selbstaufgabe nicht in Frage kommt,- vor allem: unendliche Weite, der Möglichkeiten und des Lebens,- der Entwicklung vor sich,- freischweifende Gedanken,- Entdeckerlust- und –freude,- Optimismus,- unbegegnet immer noch verstümmelndem mitleidlosem Schmerz : empathiebereit,- weil der Unbarmherzigkeit der Gleichgültigkeit noch nicht erfahren. Alles das zusammen,- und ein wenig davon und von diesem und jenem noch,- fasst man unter dem Stichwort Phantasie zusammen: ein weiteres Wort für etwas, das es so nicht gibt,- sondern, wie Liebe, ein Sammelbecken für eine Vielzahl auch Erwachsenen eigentlich bekannter Eigenschaften ist: nur, sind wir leider etwas zu abgebrüht,- zu wandlungsfähig, zu differenziert,- zu erfahren,- zu viele andere Standpunkte geworden,- um uns den nur noch eigenen leisten zu können: wir sind Vielfalt, vielfältiges Verstehen, im Geiste,- über allzu Hause: und das ist nicht Nimmerland. Nimmerland ist nicht Allerlei. Alles Mögliche ist nicht das Eine Wahre: das ist der Unterschied. Die Welt der Kinder ist echt. Die der Erwachsenen ist eine Variante unter vielen denkbaren. Und deswegen kann es nie mehr: zu der einen, einfachen, Entscheidenden: zusammen- und –gesund-schrumpfen. Wenn wir dieser einen, ursprünglichen Welt hinterhertrauern (wir hier unbeabsichtigt geschieht) übersehen wir eins: wir sind, als Erwachsene,- beschenkt mit vielen Möglichkeiten: wir müssen uns nur entscheiden,- für eine gewisse zahl von ihnen: unseren liebsten,- die wir der reihe nach – theoretisch – bewohnen könnten: wenn wir sie ernst nähmen.

Genau das tut der übliche Erwachsene nicht,- jedenfalls fällt es ihm schwer. Unter der Vielzahl der Angebote verreckt er wie Buridans Esel. Er ist nichts mehr richtig. Er ist keins von allem. Er ist niemand. Er ist fremdgesteuert, wie nicht mehr vorhanden. Ein Kind lebt in einer Welt,- mit Macht. Der (übliche) Erwachsene schlägt alle Angebote aus,- mit Feigheit,- eines zu wählen. Das wäre seine vervielfältigte Macht: wenigstens einige von ihnen ernstzunehmen und zu verkörpern: und sie zu seinen, legitimen, Kindern zu erklären und anzunehmen: sie zu leben,- statt zu verschwinden und sich zu verstecken.

Spielberg trauert einer Möglichkeit hinterher. Er tut es verlogen und unstatthaft: es ist nicht erlaubt, sich in Lügen zu flüchten,- und wehmütig hinterherzuweinen,- und vor allem ist es unstatthaft, Kitsch sentimental, rosa kunterbunt angestrichen, zu produzieren. Unwahres ist unerlaubt. Das Verweigern erwachsener Gegenwart ist unerlaubt: und stößt jeder Hochachtung vor kindlichen Möglichkeiten vor den Kopf. Nicht Erwachsene sollen eindimensional werden wie die Kinder: sondern Kinder soll der Weg zu wahrer mehrdimensionaler Möglichkeit,- wie wahre Erwachsene es zumindest sein sollen könnten (man weiß es nicht genau, denn es gibt so wenige davon,- wie TimBee und TerryGee -) – gezeigt und eröffnet werden.

Liebe Kinder,- zum Schluß: laßt euch von Erwachsenen nichts vormachen. Sie erzählen meistens Stuß. Das kommt daher, weil sie selber nicht wissen,- wie sie dahin gelangen könnten, wo sie gern wären,- und euch, die ihr doch noch gar nichts davon tun und wissen könnt,- dahin bannen- und –verurteilen wollen. Sie tun es nicht mit böser Absicht. Sie wissen nur nicht, woran sie sich halten sollen,- und ihr bräuchtet doch jemand, der euch hält und hilft. Wenn ihr solche Erwachsene trefft (oder nur solche Gedanken von ihnen),- wo sich Erwachsene an euch festhalten wollen,- als ob ihr alles wüßtet und könnt,- so - nun, am besten, ihr tut so, als wär das schon in Ordnung. In der Regel passiert nichts Schlimmes, wenn ihr so verfahrt: weil die meisten Erwachsenen Kinder nicht ernst nehmen und in Ruhe lassen,- und alles, was ihr braucht, ist Zeit. Ihr müßt Zeit schinden, jeden Tag, jede Woche, jedes Jahr, die ihr kriegen könnt: um unbemerkt weiterzuwachsen. Und zu versuchen: kräftiger und kräftiger zu werden: kräftiger, als die meisten Erwachsenen je waren. Das geht. Wenn es euch viel zu schwer scheint: das ist es nicht,- denn es reicht, in Wahrheit,- wenn ihr es schafft, jeden Tag das zu tun, was euch den Tag erfüllt,- und an Kleinigkeit aufgegeben ist. Denn sieht: viele Kleinigkeiten machen einen großen Bottich voll. Oder es ist wie ein hahn, den es aufzudrehen gilt: auf einmal schafft man’s nicht, niemand. Aber jeden Tag, einen winizigen Millimeter: läßt am Ende einen dicken Strahl aus einem offenen Rohr schießen. Habt keine Angst: Angst verstopft das Rohr, das in den meisten Erwachsenen dicht steckt. Keine Angst: auch wenn mal ein Tag nicht so gut gelaufen ist,- und ihr nicht mit euch zufrieden seid,- denkt nicht: das ihr’s für immer versaut habt. Man kann’s nicht für immer versauen; das Schlimmste, was passieren könntre, ist, das ihr normale Erwachsene werdet.
Aber, und das stimmt: auch die Erwachsenen könnten noch weiter am Ventil drehen. Denn auch die meisten Erwachsenen haben, eigentlich, Phantasie, in sich. Was nur schlimm ist: sie haben zu früh aufgehört, weiterzudrehen. Man darf nur nie aufhören, damit: bis das Rohr frei ist,- und das, was in einem steckt, herausschiessen - oder –fliegen kann: wenn es will. Das es nicht von innen gegen ein Gitter fliegt. Das ist alles. Man muß nie damit aufhören. Erwachsen sein ist keine Tür, die einmal, an einem bestimmten Tag, wenn man achtzehn oder zwanzig Jahre alt wird, oder Dreißig oder Vierzig,- ins Schloß fällt und dann für immer zu ist: Man wird, eigentlich, nie, für immer, erwachsen. Was die Erwachsenen so nennen,- und was manchmal heute sogar Kindern passiert, denen es in ihren Familien wirklich, wirklich schlecht geht, ist:
Erwachsen wird man – nicht an dem Tag,- sondern in den Jahren,- in denen man aufhört, jeden Tag, und jede Woche,- und immer wieder,- ein bißchen am Drehen-Versuchen jenes schweren, langwierigen Ventilhahns zu drehen, um es aufzukriegen,- was einen verstopft und das, was drin ist, und was man selbst ist, daran hindert, herauszukönnen. Erwachsen ist man dann, wenn man das nicht mehr tut: sondern alles so blöd läßt, wie es ist,- bevor man es geschafft hat,- alles frei zu kriegen.

Das nennen die Erwachsenen erwachsen. Und das ist blöd,- und kein angenehmer Zustand. Deswegen sehnen sich die Erwachsenen, die so sind, aus solchem Zustand fort,- und träumen davon, das kleine Kinder so sind, weil sie es sich wünschen, das sie so wären: obwohl gerade sie es doch erst richtig lernen müßten: so richtig frei zu sein,- was sie doch meistens viel weniger sind, als die Großen, die alles tun dürfen, worauf sie Lust haben, und denen niemand sagt (außer ihr Chef während der Arbeit), was sie zu tun haben. Soll ich euch was sagen: erwachsen sind die, die gar nicht mehr wissen, was sie eigentlich, selbst, am liebsten tun würden; sie könnten‘s tun´,- weil sie doch bereits groß sind,- und tun’s nicht: weil sie gar nicht mehr wissen, was das wäre, worauf sie Lust haben könnten, es zu tun. Das ist ganz schön blöd: endlich da zu sein,- und vergessen haben, was man da eigentlich wollte,- wie wenn man hochgeht in sein Zimmer, um was zu holen (wenn man ein Zimmer hat),- und es dann dort nicht mehr weiß,- und umsonst gegangen wieder runter und weitermachen muß, wo man zuvor war.

Es gibt auch echte Erwachsene: die wissen‘ s noch. Und die tun’ s dann auch. Wenn sie das schaffen,- sind es richtige Erwachsene. Ihr werdet schon rausfinden,- wen ich meine. Und wen ihr die kennt,- dann wird‘ s auch leichter: zu tun, was man selber will. Denn dann kann man‘ s sehen : an denen, die Spaß dran haben, an dem, was sie tun – selbst zu versuchen, auch so eine gute Zeit zu haben. Das ist mit allem Möglichen möglich : aber was man tut, ist egal – nur wie man es tut, ist immer gleich: und das einzig Wichtige.

Erwachsen zu werden ist gar nicht so schwer: man darf nur nicht aufgeben, auch wenn’s manchmal, das tatsächlich, im Einzelnen schwer fällt. Dann ruht man sich ein paar Tage aus,- und macht dann weiter. Man darf nur nie aufhören, es dann, ein paar Tage später, nicht wieder von neuem zu versuchen. Wer damit aufhört: wird erwachsen. Denn wer bleibt, was er ist, bleibt dort, wo die blöden ( nicht die tollen) Erwachsenen sind: und vergißt alles andere,- als das, was er ist, tut, und tat und war: er vergißt, was er noch alles werden könnte: und bloß tut, was er gerade will, statt zu entdecken zu versuchen, was er noch tun wollen würde. Erwachsene wissen immer ganz fest, was gerade ihre Aufgabe ist: und versuchen nicht herauszufinden, was ihre Aufgabe sonst noch sein könnte. Scheinbare Erwachsene sind dort, wo sie sind, nirgendwo sonst: echte Erwachsene versuchen zu entdecken, wo sie sonst noch überall sein könnten. Echte Erwachsene sind nur mit halbem Herzen dabei, im Hier und Jetzt: mit der anderen Hälfte benutzen sie ihre Phantasie.
Viele Erwachsene sagen, das sei nicht gut, aber das stimmt nicht. Wer mit beiden Beinen in seinem Leben steht, hat gar keinen Schritt mehr über woandershin,- oder in das Leben von anderen. Eigentlich kann man daran ganz gut erkennen, woran man ist: die einen reden immer von Verantwortung und Pflichten und Verzicht,- die anderen: sollten nicht davon reden, wie schön es anderswo wäre,- sondern: wenn du jemanden findest, der noch woanders ist: an den kannst du dich halten. Das ist nicht Nachäfferei, und nicht schlimm: wenn du den nicht die ganze Arbeit für dich miterledigen lassen willst (das kann er nämlich gar nicht). – Aber es gibt Freundschaft: und das ist ok als Art, mit jemandem zu sein,- und allmählich abzugucken, wie er’s macht.

Alles in Allem, ist es gar nicht so schlimme, erwachsen zu werden: denn, ehrlich gesgat, Kinder: erwachsen zu sein hat seine Vorteile,- und ist oft gar nicht so schlimm,- wie Kinder dran sind. Denn Kinder können noch nicht alles machen,- und stets ist da jemand, der ihnen Vorschriften macht (und sie womöglich selbst nicht einhält). Nein, Erwachsen-Sein hat seine Vorteile: man muß zwar selber auf sich aufpassen,- aber das ,lernt man, ganz von allein. Und wenn man’ s dann geschafft hat : gibt‘ s viele (Erwachsene, ihr werdet‘ s sehen) : die tun nicht nur, was sie wollen,- sondern sie können ’s auch. Und dann ist es schön, erwachsen zu sein; und kein Grund, sich zu fürchten. Nur doof, ein blöder Erwachsener zu sein: der keine Ahnung hat, was er mit sich anfangen soll,- und deswegen alle möglichen Leute sich erzählen und vorschreiben läßt, was er tun und denken lassen sollte. So solltet ihr nicht werden: das macht auch nicht wirklich Spaß : Immer nur zu tun, was andere vorschlagen, was sie gut fänden. Findet’s selber heraus: und hört nie auf: zu tun, was ihr selber wollt,- und euch Spaß macht. Freude muß man haben im Leben: wenn das klappt: und ihr Spaß und Freude habt (ohne das jemand anderes zu Schaden kommt),- habt ihr’s geschafft: dann müßt ihr nur nie mehr noch damit aufhören. Dann seid ihr das Beste, was Kinder oder Erwachsene je, zugleich, werden könntet: nämlich Menschen, die ein sinnvolles, gutes, ausgefülltes eigenes Leben haben und Leben. Und darauf kommt es an. Und nicht darauf, erwachsen- oder nicht-erwachsen zu werden oder zu sein.

Seid Ihr Selbst : dann seid ihr, ganz egal, wie man’ s nennt -, richtig.
Und kümmert euch nicht um den Scheiß mit den Namen und so. Die reden nur den ganzen Tag: weil ihnen irgendwas Wichtiges fehlt, das sie herauszufinden versuchen,- was. Klar seid ihr Kinder: bleibt so, wenn es euch gefällt. Das man erwachsen werden muß, ist nur ein Gerücht. Das einzige, was in Wahrheit passiert, ist, das man älter wird. Es gibt jede Menge Kinder, die nie erwachsen wurden. Es kommt nur darauf an, auf die richtige Art, wenn man will, erwachsen zu werden: und das ist die, die ich euch beschrieben habe. Es gibt viele Erwachsene, die noch Kinder sind: und Kinder, die erwachsen sind. Das erste ist das Zweitbeste. Besser ist das Letzte: und das merkt ihr von alleine, wenn ihr nichts falsch macht: dann kommt das von selbst.
Ihr müßt nur nie etwas bedauern und eurer Kindheit hinterhertrauern: wenn ja, dann müßt ihr mit dem Suchen wiederanfangen und nicht aufhören: denn wenn ihr bedauert und hinterherweint,- heißt das, das ihr etwas verloren habt. Und das sollt ihr nicht: die echten Erwachsenen gewinnen am besten etwas dazu,- und bedauern nicht: es gibt keinen Grund dazu. Und viel zu gewinnen: die Freiheit zum Beispiel, die man als Kind nicht hat. Ich sage euch, Kinder, es ist toll: erwachsen zu sein und seine Freiheit zu haben: es ist das Köstlichste, was es gibt: noch schöner, als bloß Kind zu sein, das doch nie immer ur tun darf, was es will ; und es lohnt sich darum, erwachsen zu werden: weil es das Einzige ist, wo man das ALLES haben kann. Doch freut euch darauf: es wird anstrengend,- aber es lohnt sich. Ihr dürft nur nie aufgeben: dann klappt es, ziemlich sicher. Ausruhen darf man sich: aber dann muß man weitermachen. Keiner kann einen zwingen, aufzuhören: als man selbst. Manchmal ist man erschöpft,- sehr erschöpft: aber es geht immer weiter,- glaubt mir. Und wenn es wieder so weit ist: sollte man den Staub von gestern von den Schuhen schütteln,- und niemals zurückgucken: vor einem liegt das Ziel. Bedauert nicht das damals: seid gespannt auf das Morgen. Glaubt nicht, das jemand anderes mehr besitzt als ihr selbst: denn ihr besitzt euch,- und niemand kann sich freuen an eurer Stelle. Euer Herz: eure Freude: ist euer einziger Besitz, den euch niemand nehmen kann,- wenn ihr es euch nicht nehmen lassen wollt.
Ihr könnt es teilen, ihr könnt es verschenken, ihr könnt es behüten, und pflegen: das letzte ist das, was gut ist. Das andere geht nicht, und das in der Mitte ist dumm. Andere haben etwas, zusätzlich zu Ihrem, von eurem herz, wenn ihr es gut pflegt und instand haltet: denn man kann Herzen nicht miteinander teilen,- nur miteinander schlagen lassen: synchronisieren,- und nebeneinander halten,- jeder ein gutes. Dann kann man sich miteinander freuen. Aber jeder, der sein Herz weggeben möchte, auch nur zum Teil,- kann es nicht richtig schätzen und hat es nicht richtig lieb,- und wer ein anderes statt seiner bewohnen möchte: wird sehen, das es nicht geht. Als wahren Besitz hat jeder nur sein eigenes, und ein einziges, richtiges herz; und das ist sein kostbarer Besitz und Aufgabe,- und darauf gilt es aufzupassen und zu achten,- das ihm nichts geschieht,- nicht von bösen – und auch nicht von lieben, befreundeten Menschen,- und seien es die eigenen Eltern. Die Eltern, die ihr Kind lieben,- lassen ihm sein eigenes kleines Herz, solange es zart ist,- und achten darauf, daß das Kind lernt, es gut zu pflegen und richtig zu behandeln. Jeder hat das gleiche Herz: nicht dasselbe, aber ein gleiches. Bring es gut durch seine Zeit : das ist alles. Achte gut auf es, und höre hin, was es sagt. Nicht jedr Wunsch ist erfüllbar: doch das lernt sich. Nur lasse niemand an es langen,- und mit fremden Fingern ungeschickt daran herumstellen- und –fummeln: denn es ist deines,- und niemand spürt so, wie es ihm wohlergeht -, oder wehtut,- wie du. Sein Schmerz und seine Freude: sind deine Aufgabe. Nichts weiter: paß gut auf, auf dein Herz. Freunde sind die, die achten, das es das deine ist,- und wollen es : nicht besitzen,- sondern beschützen: in deiner Hege lassen. Freunde wissen, das sie ihr eigenes Herz haben, das niemand besitzen kann,- und du deines, das sie nicht für dich spüren können. Freunde wissen, das sie ihre eigenen Herzen haben: und halten sie neben- und füreinander hin; doch jeder für sich.
Eltern können Freunde sein, die das wissen: und dann ist es gut, denn dann helfen sie dir: dir selbst zu helfen. Alle anderen: sei vorsichtig.

HOOK : ist so jemand, der nach hinten schaut,- und gern jemand anderes wäre. Ist das gut, sich zu wünschen, jemand anderes zu sein? Ist es nicht. Oder sich zu wünschen, n i c h t wie jemand anderes zu sein, den man für schlecht erklärt? Ist es nicht. Wer bei sich selbst zufrieden ist: hat nicht nötig, sich zu fragen, wie er als anderer lieber nicht wäre. Bist du nichtg mit dir zufrieden: lasse dich nicht ablenken, wie andere dir erklären, lieber so oder so anders zu sein: sie kennen dich nicht,- nur sich. Bist du mit dir nicht zufrieden: frage dich,- niemand sonst. Alles, was du von anderen hörst,- wird dich nur verwirren; denn sie reden von sich,- und ihr seid euch zwar ähnlich, aber doch : im Entscheidenden verschieden,- unvergleichbar. Was bei ihm oder ihr funktioniert,- wird es bei dir nicht tun. Verlaß dich drauf. Das einzige, was dir nützt, ist, was dein eigenes Herz dir rät. Das ist mühsam, und das ist mutig: denn dazu mußt du selbst es tun,- nicht dir helfen lassen. Streckst du fest: kostet es Mühe, dich zu befreien. Es ist Arbeit. Doch niemand kann kommen, um die Arbeit für dich zu erledigen. Viele sagen und behaupten das,- möchten es auch gerne. Es funktioniert nicht: du selbst mußt es lernen – und tun. Sonst steckst du bald richtig – fest. Also: schau nicht auf andere,- wenn es dir schlecht geht. Tu‘ s ruhig, gerne, wenn es dir gut geht. Wenn nicht: schau auf dich,- und schau auf die, denen es gut geht: nicht auf die, die dir helfen möchten: sondern auf die, die vormachen, wie es geht, ohne dich anzusehen. Mitleid hilft nicht. Nicht deines anderen, und nicht das Anderer dir. Wenn Du dir anderes wünscht, als du bist: wünsch dir nicht zu sein, was du mal warst,- denn es hat dich dort geendet, wo es dir jetzt nicht gefällt. Schau nicht zurück: sondern dorthin, wo du noch nicht warst,- wenn es dir gerade nicht gefällt, wo du dich findest.

Denke nicht, das Kinder das haben, was Erwachsenen fehlt. Denke, das Unglücklichen, kleinen und großen Menschen, das fehlt, was Glückliche haben. Wenn dir etwas fehlt: arbeite jeden Tag, ein bißchen mehr daran, das möglich zu machen, was kommen muß und möchte: den dein Unglück ist ein starkes Sehnen, das das Glück herbeizieht. Glaube mir: es kommt,- mit jedem unglücklichen gefühl,- ein bißchen mehr,- und ein bißchen näher. Wahrhaft unglücklich sind nicht die Unglücklichen, die es spüren: sondern diejenigen,- die es nicht mehr spüren,- weil sie das Glück nicht mehr herbeiziehen,- und aufhören,- es anzuflehen. Glücklichsein ist besser als unglücklich sein: doch am Schlimmsten ist, nicht zu wissen, das man unglücklich ist. Wer es ist: wird das >warum< irgendwann erkennen, und alles andere: es ist nicht wichtig, nicht zu wissen, warum man etwa unglücklich ist : es ist die Regel,- und sollte dich nicht erschrecken. Wichtiger ist: das du dein Unglück noch spüren kannst : das sollte dich, so schwer es sein mag, trösten. Denn es ist die Kehrseite de Münze, die in dir klingt: und ist das Unglück groß,- so ist das verborgene Glück es – vielleicht- auch.

Fürchte nur eines,- als schlimmstes und übelstes Schicksal: dich zu verlieren, und nicht mehr zu wissen, wer du bist,- oder wo dein Herz blieb. Schmerzt es: weißt du sehr genau,- wo es schlägt, und quälend pocht: es ist nicht das Schlimmste. Es verloren zu haben, heißt sich zu verlieren. Und nur: wer sich nicht mehr spürt,- erfuhr das größtmögliche Übel. Darm passe gut auf dich auf, wie auf dein herz: denn du und dein herz, ihr seid eins; und deswegen: bewahre es gut,- und gib es nicht aus der Hand,- zu Leuten,. Die behaupten, ihm etwas Gutes tun zu wollen. Laß es Dir geben: und reiche Du es ihm. Leute, die die wohlwollen, werden das verstehen,- und es selbst nichts anders wollen. Jene, die darauf hin mit Enttäuschung reagieren: wissen es nicht,- oder Schlimmeres. Achte gut auf Dich: und sage nie, du warst einmal besser: denn alles, was gut ist, läßt sich mitnehmen. Das, was du verlieren kannst, war nur Komfort und Bequemlichkeit: das Gute ist transportabel : was du nicht mitnehmen kannst,- brauchst du nicht. Das ist schon alles, was du wissen mußt. Darum bedaure nichts: und hoffe auf das, was kommt. Es kann nicht schlechter werden, als das, was war: wenn du dich gut mitnimmst. Niemand kann dich dir nehmen. Du bist dein unverlierbarer Besitz: wenn du willst. Also wolle es. Führt ein Verlust zu Schmerz: ersetze ihn,- durch dich besser. Denn es war ein fremdes Unrechtmäßiges in dir, wo du dich nicht gut bewahrt hast: dein herz verschenken wolltest, an jemand, der es nicht zu halten wußte: es ist nicht dessen Schuld,- sondern deine, es einfacher haben zu wollen, als es gerecht ist: denn du könntest es, für fremde Herzen,- ebensowenig. Akzeptiere die Wahrheit: dein Herz ist dir bestimmt, wie eine Seele. Niemand ist dafür verantwortlich, außer dir. Bequeme dich nicht: denn dann gerätst du in Gefahr, dich zu verlieren. Behüte dich: und sei aufmerksam. Stets. Schlafe nicht während des Wachens : so wirst du nie erwachsen auf die Art, die du fürchtest. Versprochen.

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matze.diehm

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Dafür das du den Film uninteressant fandest scheint er dich ganz schön beschäftigt zu haben....
Und für wen schreibst du diesen elend langen text!?
Ob sich den jemals wer in seiner Gänze durchgelesen hat?


GeorgioBarnani

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seh´ ich genauso -.-



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