A.I. Künstliche Intelligenz

A.I. Artificial Intelligence (2001), US
Laufzeit 146 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Kinostart 13.09.2001

6.6 Kritiker
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6.5 Community
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88 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Haley Joel Osment und Frances O'Connor

In einer nicht allzu fernen Zukunft entsteht in einem Forschungslabor der erste intelligente Roboter mit menschlichen Gefühlen in der Gestalt des elfjährigen David. Aber seine “Adoptiveltern” sind mit dem künstlichen Ersatzkind überfordert und setzen ihn aus. Auf sich allein gestellt versucht David, seine Herkunft und das Geheimnis seiner Existenz zu ergründen. Damit beginnt eine unglaubliche Odyssee voller Abenteuer, Gefahren und geheimnisvoller Begegnungen.

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Kritiken (2) — Film: A.I. Künstliche Intelligenz

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

[...] Dennoch arbeitet Spielberg in "AI" unentwegt seinem Freund und/oder Vorbild hinterher, wenn er anders als sonst mit betont langen Einstellungen und Steadycam-Fahrten inszeniert, wenn er die Geschichte prägnant in mehrere Akte gliedert oder seinen Stammkomponisten John Williams anweist, in dessen Score Kubricks Vorliebe für klassische Walzer als Element der Kontrapunktisierung entgegenzukommen. So sehr sich Spielbergs Stil mit all seinen Kartenspielertricks, seiner visuellen Schön- und selten Doppelbödigkeit mit den hinterlassenen Ambitionen eines Regisseurs wie Kubrick auch beißt, gerinnt die eigenwillige Kombination erst im letzten Drittel zur unerträglichen Imitation: Wenn Spielberg in klinischem Ambiente einen neuen Humanitätsbegriff zu formulieren versucht, heben sich die Unterhaltung des einen und Prätention des anderen gegenseitig auf. [..]

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Der Film ist vieles auf einmal: Science-Fiction-Vision, Horror, philosophischer Essay und Gefühlsdrama; vor allem aber ein großes Märchen darüber, was es heißt, ein Kind zu sein. [...] Letztlich bleibt er aber, in seiner visuellen und emotionalen Stärke, auch in seiner Gefühlsseligkeit, im allzu deutlichen Ausreizen vieler Situationen, ganz ein Film von Spielberg.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (86) — Film: A.I. Künstliche Intelligenz

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NWO@Movie

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn Spielberg wie Kubrick den Film in 4:3 Vollbild gedreht hätte wäre er besser geworden. Mit Weitwinkel 25 mm abwärts (bis zu 9,8mm). Steven hat den Film nach Kubricks Drehbuch gedreht. Er hat Kubrick nicht kopiert! Es war auch eine Kubrick-Produktion.
Sehr berührend. Interessante Vorstellung der Zukunft. Vielschichtig.

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FumerTue

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Bewertung7.5Sehenswert

"A.I." merkt man zum Glück Kubricks Einflüsse stark an.
Das Potenzial für philosophischen Tiefgang wurde aber leider viel zu wenig ausgeschöpft und auch über das Ende lässt sich streiten.

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the comedian

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich weiß gar nicht genau wie ich den Film finden soll, denn Streckenweise finde ich ihn total super, dann einfach nur wieder wahnsinnig kitschig... Aber die Botschaft wird gut und eindeutig vermittelt und zum Schluss drückt er einfach so wahnsinnig auf die Tränendrüse ab da kann ich ihn einfach immer nur weiterempfehlen!
Ach, Haley Joel Osment ist einfach nur fantastisch.... der wird noch ein ganz großer!

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Steven Spielberg sagte bereits 1984 zu Stanley Kubrick: "Das ist die beste Geschichte, die du jemals geschrieben hast." Leider starb Kubrick, bevor dieser Film es zur Vollendung schaffte und so nahm sich Spielberg dessen an. "Mami, wenn ich es schaffe wie Pinocchio ein echter Junge zu werden, darf ich dann wieder nach Hause kommen?" 'A.I.' ist kein reiner Science-Fiction-Film, 'A.I.' ist ein Science-Fiction-Märchen. So wird der Roboter David verstoßen als der echte Sohn Martin nach Hause kommt und begibt sich auf eine aberwitzige Reise auf der Suche nach der blauen Fee, damit auch er ein echter Junge werden kann. Hilfe bekommt er dabei vom Super-Toy Teddy und dem Liebesroboter Joe, wobei Jude Law hier erstaunlich blass bleibt, obwohl die Rolle viel Potential bietet. Haley Joel Osment agiert einmal mehr verblüffend gut, so steht er seiner Leistung aus 'The Sixth Sense' in Nichts nach. Das Ende mag nicht jedem gefallen, ich finde es dagegen recht gelungen.

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kinogaengerin

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Tja, ich muss gestehen, dass ich von Kubricks Filmen nur einen Bruchteil gesehen habe, von daher kann ich mir darüber kein Urteil bilden. Aber im Grunde war es ja wohl seine Idee, die Spielberg in Gedenken an ihn weiterentwickelt hat. Wer weiß, wie der Film ausgesehen hätte, wenn... ;)


doctorgonzo

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Wahrscheinlich weniger kitschig. Auch wenn Kubrick bei seinem letzten Werk (`Eyes wide shut´) merklich an Biss verloren hatte.


JohnnyKee

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein wenig schön.
Ein wenig unterhaltsam.
Ein bisschen infantil.
Dazu noch ein bisschen besonders.
Eine gehörige Prise klassischer Lebensweisheiten.
Eine Überdosis Banalität.
Und jede Menge herzerwärmende Magie. Hach......

Wie ihr seht sind die Zutaten von A.I. ein wenig unstimmig.
Denn A.I. ist weder dies noch das. In den verschiedensten Abschnitten überwiegt sich der Film mit Kitsch, dann aber wieder mit Dramatik, dann wieder mit nichts, dann wieder mit Action und so weiter und sofort. Manchmal hat man auch das Gefühl hier drei Filme in einem zu sehen, was auch an den groben Übergängen der einzelnen Abschnitte liegt.
In jedem Abschnitt dominiert dann wieder eine Eigenschaft das Geschehen was dem Film leider überhaupt nicht bekommt. Dazu noch das banale und kitschige Ende, welches unheimlich unpassend ist, und die Voraussetzungen für die pure Verzweiflung sind perfekt.
Und doch ist A.I. trotz der Fehler ein unfassbar melancholischer, ruhiger, schöner und ja, für die Art von Filmen, unterhaltender und schmackhafter Allerleieintopf. Mhmm, lecker.
Leicht bekömmlich, doch der annehmbare Geschmack ist recht schnell wieder vergessen.
Was bleibt ist der köstliche Duft. Doch dabei hat man sich den Geschmack so viel exquisiter vorgestellt.

Sie können nicht lieben, sie sind nicht natürlich, sie können nicht fühlen.
Aber sie leben. Für immer.

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hoffman587

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Stimme mit den genannten Punkten überein, das Énde ist wirklich schlimm.


Oceanic6

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Bewertung7.0Sehenswert

David: Mommy? Will you die?
Monica: Well, one day, David, yes, I will.
David: I'll be alone.
Monica: Don't worry yourself so.
David: How long will you live?
Monica: For ages. For 50 years.
David: I love you, Mommy. I hope you never die. Never.

Ein Film, der mit den Emotionen spielt, desweiteren sehr tiefgreifend ist und nachdenklich macht, mit 'A.I. Künstliche Intelligenz' hat Steven Spielberg eine wunderschön gefilmte Dystopie geschaffen, welche sich mit der Existenzberechtigung, mit Fortschritt, Technik und Liebe auseinandersetzt. Ein Märchen, eine Hommage an Pinocchio, eine Verneigung vor Stanley Kubricks '2001 - eine Odyssee im Weltraum' und Ridley Scotts 'Blade Runner'.

In ewig langen Kamerafahrten erzählt Spielberg die Geschichte eines künstlich gefertigten Jungen. So viele gesellschaftskritische Untertöne, so viel Information verpackte Spielberg dabei, dass sein Film absolut zu Herzen geht. Die ganze Geschichte, all die Emotionen, werden dabei durch den talentierten Kinddarsteller Haley Joel Osment getragen. Und John Williams schuf erneut einen packenden, wunderschönen Soundtrack, der alle Szenen optimal begleitet.

Dass der Film jedoch nicht ohne Schwächen auskommt, ist schade. Immer wieder driftet er in Langatmigkeit ab, einige Szenen wirken leicht klischeehaft, zudem verliert sich der Film, besonders im Mittelteil, in typischer Hollywood-Unterhaltung. Es ist ganz einfach all zu offensichtlich, dass sich Spielberg an ein großes Zielpublikum richten wollte, und damit büsst der Film an einigen Stellen sehr an Qualität ein.

Welches Schlussfolgerung ziehe ich also? Eine Hommage an die ewige Liebe, poetisch, grandios bebildert, effekttechnisch over-the-top, und doch stellt sich im Abspann eine leichte Enttäuschung ein. Denn 'A.I.' berührt ungemein, doch es wäre halt noch so viel mehr möglich gewesen.

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ElMagico

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...und Schmalz ist tatsächlich vorhanden ;) aber das geht ok so.


der cineast

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Interessiert mich sowieso, jetzt noch mehr. Lange Kamerafahrten? I like :)


WaaayneTrain

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein äusserst trauriger Film mit sehr toller Grundidee. Spannung wird nicht wirklich erzeugt, doch es ist sehr schön anzusehen, was der Regisseur sich unter der Zukunft vorstellt. Davon lebt der Film auch grösstenteils.
Was zunächst ausgezeichnet und sehr interessant beginnt, endet schliesslich - wie die meisten hier auch schon erwähnt haben - auf dem Schrottplatz, im wahrsten Sinne des Wortes. Gegen Ende ist "A.I. - Künstliche Intelligenz" einfach nur noch sau blöd und mal ganz ehrlich dieser Liebesroboter ist total unnötig und Dr.Who ist einer der nervigsten Filmcharaktere aller Zeiten. Wiederrum das Ende vom Ende ist gleichzeitig wunderschön und auch traurig. Sehenswert ist der Film allemal, doch einmal reicht auch wieder.

7.0

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Dysta

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Bewertung9.0Herausragend

"Es war einmal......"
A.I. - Künstliche Intelligenz beginnt wie ein sehr klassisches Märchen. Ein Erzähler erläutert die Rahmenbedingungen der Situation. Eine Menscheit belastet durch Überbevölerung und wie diese Umstände in eine stark wachsende Roboter-Industrie resultierten. Nur der Sci-Fi Faktor lässt einen nicht in ein Märchen abdriften. Deshalb ist A.I. eher ein großartiger Roboter-AbenteuerDrama-Film mit durch die Bank weg großartigen Schauspielern.

Ein Lob auch an Spielberg, der es geschafft hat Kubricks Einflüsse beizubehalten und diese besonders in der Figur des Joe (Jude Law) zu inszenieren. Natürlich passen die Gewalt/Sex-Passagen nicht unbedingt in einen Film der sich im Fokus um einen Jungen handelt, der auf der Suche nach der Menschmachenden Fee ist um Liebe zu empfangen. Aber gerade dieser Gegensatz macht es umso interessanter. Natürlich bleibt die Geschichte um Haley Joel Osment der Hauptpunkt, welche er mit seinen Freund Teddy erlebt und auf welche gefährliche und fantasiereiche Reise er sich begibt. Zu Beginn konnte man sich nicht wirklich in die Figuren reinversetzen, aber das ändert sich nach 15-20 Minuten und man ist voll im Bann der Geschichte und sitzt nur noch bedrückt und beeindruckt aufm Sofa. Wenn das Ende nicht so Spielberghaft wäre und ein wenig logischer und nachvollziehbar wäre, dann hätte der Film sicher das Zeug zu einer 10.0 gehabt. Der Schluss klaut einen leider viel Gedankenspielraum und wirkt wie ein Alternativende. Der Schlusscut hätte einfach 10 Minuten vorher gesetzt werden müssen. Insgesamt eine absolute Empfehlung, besonders für die sentimentalen Cineasten :)

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f.wo

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film geht gegen Ende kaputt. Anfänglich echt sehr gut, doch ab der Stelle wo er zusammen mit dem Sexroboter nach der Fee zu suchen beginnt, geht der Fim steil bergab. Noch 7 Punkte, hätte aber das Potential auf mehr gehabt

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raycluster

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Bewertung9.5Herausragend

Das Ende ist bodenloser Kitsch und sollte einfach ignoriert werden.
Der Rest ist wahrhaftig großes Kino, das andere, vielleicht sogar viel wichtigere Fragen stellt, als "Übernehmen Maschinen die Weltherrschaft??"

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KingKoitus

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Ich fand den Film eine bodenlose Frechheit. Schon alleine aus logischen Gesichtspunkten: wie sollen Roboter die Weltherrschaft übernehmen, wenn sie von Menschen geschaffen wurden? Gerade diese Intelligenz die hierfür vonnöten wäre kann nicht erschaffen werden, zumindest nicht von Menschen. Soviel Surrealismus und aufgesetzter Mist - gerade am Schluss - zeugt einfach nur von Unvermögen.


raycluster

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Jeder verplempert mal seine Zeit ;-) Ich hab mich dafür nach "Repo-Men" wochenlang über die verschwendete Zeit geärgert.


Hooded Justice

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Bewertung9.5Herausragend

Was macht einen Menschen lebendig? Die Tränen, die ihm von den Wangen rollen oder dass er dich Mama nennt?
Nicht nur, dass Spielberg eine überwältigende Geschichte eines kleinen Jungen und seinem Teddybär erzählt. Hier steckt Liebe und Gefühl drin, wie sie in keinem anderen Film je dargestellt wurde. Es vergehen keine fünf Minuten, da hat der Zuschauer sich in nahezu jeden Charakter eingefühlt; in die Eltern von Martin, in Martin und ganz besonders natürlich in David und Teddy. Ab nun beginnt eine dramatische und dennoch immer wieder hoffnungsvolle und fantasiereiche Reise in die Welt der Mechas und Orgas.
Spielberg erschuf durch fantasievolle und einmalige Kulissen und Bilder sowie durch manch sagenhafte Musik eine einzigartige Atmosphäre und entführt in seine ganz eigene Welt irgendwo zwischen Realität, Zukunft und Dystopie.
Die allumfassend erstklassig agierenden Schauspieler lassen agieren exzellent, besonderes Lob geht an den jungen Hauptdarsteller Haley Joel Osment, der von mir wohl als einziger in seiner Altersgruppe einen Oscar bekommen hätte. Ebenso glänzt ein Jude Law, der durch sein Talent den Film zusätzlich um einiges bereichert.
Immer wieder kommen Eindrücke Kubricks, der sich den Film eigentlich unter den Nagel gerissen hatte, "in letzter Minute" aber verstarb, zum Vorschein, sprich die eher düsteren Sex- und Gewaltandeutungen, die vor allem im Mittelteil zu verspüren sind. Ein weiteres Kompliment an Spielberg, der ganz in Würde Kubricks verfilmte und ihn gekonnt umsetzte.
Dem Zuschauer wird die liebliche Darstellung im Herzen treffen oder sie wird ihm vollkommen auf die Nerven gehen. Mich hat der komplette Film auf seine grässliche, herzzerreißende Art berührt und eine wuchtige Wirkung hinterlassen. Auch wenn er letztendlich nicht mit "realistischem" Anspruch dienen kann; allein die Idee, einen in gewisser Weise "Außenseiter-Sci-Fi"-Film zu kreieren, in dem von der Menschheit verstoßene Roboter auf der Suche nach der sie zum Menschen machenden Fee sind, verdient mein vollkommenes Ansehen; dazu seine mögliche Deutung in Symbolik.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Spielberg ist inzwischen virtuell gereift, die Handlung hat mehr Tiefgang, die Bilder sind noch eindrucksvoller. Man bekommt außerdem noch eine visionäre Vorstellung von der Erde in 2000 Jahren, nach Eiszeit und globaler Erwärmung. Das zentrale Thema aber ist der Umgang des Menschen mit künstlicher Intelligenz, sprich Robotern, die wie Menschen aussehen. Und was ist mit ihren Gefühlen, so sie denn welche haben? Das ist kein filmisches Neuland. Hier sehen wir den Gegensatz sowie Vor- und Nachteile von echten Kindern und Robotern (Mechas). Das Science Fiction Märchen kann man in drei Teile zerlegen, die in zunehmendem Maße in eine Fabelwelt vordringen. Zunächst kommt der kleine David (ein Mecha) in eine Familie. Es gibt ganz alltägliche emotionale Turbulenzen. Dann geht es für ihn mit Gigolo Joe in einem Roadmovie mit viel Action weiter. Hier überzeugt vor allem Jude Law. Und schließlich nach Jahrtausendsprüngen gelangen wir in eine Fantasiewelt, wo die Träume schlafen, in der alles und nichts möglich ist. Das Ende dehnt sich ziemlich, das Tempo wird bewusst heruntergefahren, man ertrinkt in einem Schwall von Zuckerguss, obwohl es keine schöne neue Welt ist. Die Wesen sind kalt, abstrakt und uniform, obwohl freundlich. Halt Kopfgeburten eben. Da fehlt es an menschlicher Wärme und Zuneigung, die, wie wir wissen, für uns lebensnotwendig sind, wie Luft und Wasser. Diese Welt hat keine Zukunft!

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moviee

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein etwas längerer Film den man ganz klar in 3 Teile gliedern kann:

Teil 1.) Der beste Teil, man wird in den Film gut hineingeführt und es ist von Anfang an spannend! [9.0]
Teil 2.) Immer noch gut aber die Spannung lässt langsam nach; Charaktere verschwinden plötzlich aus dem Film und tauchen überhaupt nicht mehr auf. [8.0]
Teil 3.) Der Film gerät ins abstruse; plötzlich ist man 2000 Jahre später, dann ist Eiszeit und dann wieder doch nicht; ganz am Ende viel zu viel Schmalz und Handlungslücken. [2.0]

Nach guten Start wird der Film von Zeit zu Zeit langwieriger und langweiliger bis am Ende der ganze gute Handlungsverlauf über den Haufen gekehrt wird.
Für Fans des Science Fiction/Fantasy Genres ist dieser Film vielleicht etwas.
Wer spannung erwartet sollte nach der ersten Stunde ausschalten!

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guggenheim

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Mittelteil, der hat mich gepackt, das war schon sehr gut. Aber der Schluss ist mit Schmalz nur so zugekleistert, dass einem schwummrig wird. Wo ist er nur hin, der Spielberg, der Kitsch zelebrieren konnte, ohne dass man das Bedürfnis verspürte, sich dringend waschen zu müssen? Ich fertige morgen meine eigene Schnittversion von A.I. an, nur aus dem Mittelteil bestehend. So wird der Film ein Fest...

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hoffman587

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Bewertung6.5Ganz gut

A.I. Künstliche Intelligenz
"A.I." stellt eine moderne Adaption des Pinocchio-Themas als ergreifende Science-Fiction-Odyssee dar und ist ein Film von Steven Spielberg aus dem Jahre 2001, der eine Hommage an Stanley Kubrick ist, der vor dem Dreh starb und so Spielberg das Projekt von Kubrick "erbte".
Der Film handelt außerdem von der Suche nach der wahren Menschlichkeit.
Da "A.I." eine Hommage an Kubrick war, übernahm Spielberg auch gleich seinen jeweiligen Stil, dennoch klappt das nur mäßig, da Spielberg nur die Eigenschaften von Kubrick kopiert und so seinen eigenen Stil für diesen Film größtenteils verlor.
Trotzdem sind Regie und Kamera ausgezeichnet und erschaffen so gewaltige Bilder.
Dazu kommt die mit meist elektronischen Tönen und Klängen erzeugte, grandiose Filmmusik von John Williams.
Weiterhin können auch die Darstellungen von Haley Joel Osmont, Jude Law und William Hurt überzeugen.
Jedoch enthält diese Odyssee einige Längen und das Ende wirkt doch arg kitschig und zäh.
Fazit: "A.I." ist ein bewegender Trip in bizarre Hightech-Welten, der aber stark gekünstelt wirkt.

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_Garfield

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hat da jemand vor wenigen stunden kabel eins geschaut? :D hatte zunächst auch überlegt eine kritik dazu zu schreiben....


hoffman587

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Jap, Garfield da hast du recht.


tikl

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Bewertung6.5Ganz gut

Gute Botschaft. Schwaches Ende.

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pufaxx

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Bewertung4.5Uninteressant

Eigentlich ein guter Film, der auch ohne diesen mit allen Stilmitteln überreizten Druck auf die Tränendrüse durchaus anrührend gewesen wäre. Nichts gegen Kitsch, aber hier verkommt er echt oft zum Selbstzweck. Sonst wären für mich glatte 7 Punkte drin gewesen.

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pufaxx

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Ich lasse mich auch gerne mitreißen, und es ist mir keineswegs peinlich, wenn ich ein bisschen Schniefen muss und Pipi in den Augen habe. Und wenn's eh schon traurig ist, dann darf man mir gerne noch unterstützend ne halbe Zwiebel unter die Nase halten. Ein ungelöster Kloß im Hals ist ja auch unangenehm. Da bin ich glatt dankbar, wenn der sich so bald wie möglich hm ... "verflüssigt".

Aber traurig UND ne halbe Zwiebel UND Kitschmusik UND Tränengas UND irgendwer zupft mir die Nasenhaare - da werd ich regelrecht trotzig.

:)


ihre-herrlichkeit

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Hehe, verstehe schon...


his_poisongirl

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderbarer Film der mich jedes Mal aufs Neue rührt <3

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Kubrick_obscura

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Erzähler erhebt seine Stimme. Er berichtet uns vom eskalierten Klimawandel, Überbevölkerung und Geburtenkontrolle und wie all diese Dinge Grundlage einer rasch wachsenden Roboter-Industrie wurden. Eigentlich fehlt nur noch das „Es war einmal...“ zu Beginn, doch das wäre bei einem Science-Fiction-Film doch reichlich unangebracht gewesen. „A.I.“ ist dennoch ein Märchen, ein Abenteuerfilm, eine Initiationsgeschichte und in seinem schwer deutbaren Zielgruppenmuster letztendlich auch ein Kinderfilm.
In dieser Steven-Spielberg-Adaption einer Stanley-Kubrick-Geschichte wird von einem Roboterkind erzählt, dass als erstes seiner Art die Fähigkeit besitzt, aufrichtig zu lieben. Das schreibt sich leichter als man denkt. Auch Spielberg sucht am Anfang nach klaren Worten und lässt William Hurt im ruhigen Prolog über all die Thesen sprechen, denen sich „A.I.“ in den folgenden 140 Minuten widmen wird. Die einfach gestrickte Eröffnungsszene mag zwar auf den ersten Blick den Weg des geringsten Widerstandes gehen, doch von weitem ist Spielbergs Film ein großes Gedankenexperiment, dass auch versucht Themen wie Menschlichkeit, Liebe und Identität filmisch auf den Grund zu gehen. Kann man Liebe überhaupt filmen? Gefühle, die im Verborgenen liegen, keine physische Form besitzen und somit von der Kamera nicht erfasst werden können. Ein Dokufilmer würde hier eindeutig an seine Grenzen kommen, doch die Fiktion erlaubt es uns das Unsichtbare sichtbar zu machen.

Haley-Joel Osment spielt David, das künstliche Kind, humanistisches Ideal und somit inkompatibel zu den „echten“ Menschen. Seine Menschenmutter verstößt ihn, nachdem Davids aufrichtige Liebe zur Bedrohung der fleischlichen Familie wurde. Sie entschließt sich ihn im Wald auszusetzen, statt zu töten, wie in „Hänsel und Gretel“. Sein sehnsuchtsvoller Blick im Seitenspiegel ist das letzte was sie sieht. Es ist der Beginn einer Reise, einer Art „Coming of Human“. Die klassische Märchendramaturgie der sich Spielberg hier bedient ist frei von jedweden postmodernen Spielereien. „A.I.“ ist so konzipiert als wäre er der erste und letzte Film der Welt, vollkommen eigenständig, frei von Zynismus, Sarkasmus oder Ironie. Hier gibt es keine intellektuellen doppelten Böden, vielleicht sogar keine richtige Meta-Ebene, da „A.I.“ jeden Gedanken und jedes Gefühl in Bilder umsetzt und dem Zuschauer auf die Netzhaut projiziert. Selten gibt es Filme, die so offen und ehrlich sind. Spielbergs Film ist so verletzlich und angreifbar, wie seine Hauptfigur, wie ein neugeborenes Kind. Milderung, den Weg der Mitte sucht man hier vergebens. Jeder Ton wird so gehört, wie er auch gespielt wurde, sei er auch noch so hoch oder tief. So ein fast reiner Gefühlsfilm wird auch gerne mit Kitsch verwechselt. „A.I.“ ist in jedem Fall sentimental, aber das ist kein Makel, sondern Stärke.

ACHTUNG SPOILER !!!

Spielbergs Filme waren ohnehin schon immer sentimental. „A.I.“ ist die Quintessenz seiner Filme. Auch hier muss sich der Held an die Hölle gewöhnen, muss versuchen seine Unschuld zu bewahren. Sie sind tragische Cervantes-que Figuren. David ist jedoch der sturste, der mit dem größten Durchhaltevermögen. In den früheren Spielbergfilmen kam meistens das Happy End zur Hilfe. Nur so konnten seine Helden erlöst werden. Davids Schicksal endet ambivalent, sperrig und unbefriedigend. Man kann es Erlösung nennen, aber es ist dennoch nur Verblendung und Täuschung. Hier ist der Einfluss Kubricks am stärksten zu spüren, obwohl es sich um ein Spielberg-Ende handelt. Wenn David neben seiner Mutter einschläft, in der Gewissheit, nie wieder aufzuwachen, dann ist der Zuschauer hin- und hergerissen, zwischen Liebe und Hass, zwischen Bewunderung und Mitleid. Es ist wie Selbstmord, aber dennoch hat David das höchste Glück gefunden. Was gibt es noch für ihn? Nichts. Überleben ist hier Tod, Sterben jedoch leben, ein Happy-End ohne Fortsetzung.

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Murphante

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Uiiii dieser Streifen hat auch schon seine Jahre auf dem Buckel ... aber er will uns zeigen was heute gar nicht mehr so weit entfernt ist ... die Zeit des künstlichen Lebens ... schaut Euch mal Videos an von den Japanern was sie für echte Maschinen schon gebaut haben ... mit echten Stimmen ... vielleicht noch weitere 10 Jahre und dann kann man schon die ersten Love Girls und -Boys im Supermarkt kaufen ... Ersatzteile findet man dann an den Kassen ...

Nicht nur das es eine Maschine ist, dieser Film kann sogar noch bewegen, sehr gefühlsbetont, bunte Farben und es öffnet sich eine neue Welt ...

Für all diejenigen die sich schon allzu sehr auf die neue Zukunft freuen und sich gerne mal anschauen wollen was daraus werden kann ... was es bedeutet einen künstlichen Menschen zu erschaffen mit all seinen Gefühlen und wie man sie dann doch lieber wieder am schnellsten loswerden will ...

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