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Erster Trailer zum Natascha Kampusch-Film 3096 Tage

Ines Walk (Ines Walk), Veröffentlicht am 20.11.2012, 09:04

Zur Verfilmung der Entführungsgeschichte von Natascha Kampusch unter der Regie von Sherry Horman mit dem Titel 3096 Tage ist ein erster Teaser Trailer erschienen. Wir präsentieren ihn euch.

Die Geschichte der Natascha Kampusch (Antonia Campbell-Hughes) ging um die Welt. Am 2. März 1998 wird das damals 10jährige Mädchen auf dem Schulweg entführt. Auf offener Straße wird sie in einen Wagen gezerrt und von Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil (Thure Lindhardt) in einem Keller gefangen gehalten. Über acht Jahre hält sie die Gefangenschaft aus, bis es ihr als nunmehr junge Frau gelingt, am 23. August 2006 zu fliehen. Der Entführer nimmt sich das Leben, doch für Natascha hat die Freiheit noch längst nicht begonnen. Ganz Deutschland und Österreich schlägt ihre Geschichte in den Bann und sie wird zu Talkshows eingeladen und ist plötzlich eine Berühmtheit.

Die Geschichte von Natascha Kampusch beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich im Wiener Bezirk Gänserndorf von 1998 bis 2006 abspielte. Das Filmprojekt 3096 Tage, das auf der Autobiographie des Entführungsopfers basiert, war das letzte Projekt des 2011 verstorbenen deutschen Produzenten Bernd Eichinger. Das Drehbuchfragment, welches Bernd Eichinger hinterließ, wurde von Ruth Thoma weiterentwickelt. Das Verlies, der zwei Mal drei Meter kleine Raum mit der 1,60 m niedrigen Decke, wurde in den Bavaria Filmstudios in München nachgebaut.

Mehr: Leidenschaftliche Besessenheit – Bernd Eichinger

Auf den Regiestuhl hat Sherry Horman (Wüstenblume, Anleitung zum Unglücklichsein) Platz genommen. Sie ist mit dem Kameramann Michael Ballhaus verheiratet und konnte ihn überzeugen, nochmals hinter der Kamera zu stehen. Die Hauptrolle hat die relativ unbekannte junge Irin Antonia Campbell-Hughes übernommen, die in Filmen wie Bright Star – Meine Liebe. Ewig. und Albert Nobbs kleinere Rolle spielte.

3096 Tage kommt am 21. Februar 2013 in die deutschen Kinos und das Startdatum lässt eine Berlinale-Teilnahme des Films vermuten.


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über Erster Trailer zum Natascha Kampusch-Film 3096 Tage


Silent_Dill

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Ich glaube der Film ist nur für diejenigen intressant die sich noch nicht mit dem Buch beschäftigt haben. Das Buch wird sozusagen auf Filmniveau herunterreduziert. Was ich sehr schade finde. Zwischen dem Film Wüstenblume und 3096 Tage liegen zwar Welten aber man muss sich erstmal von dem fertigen Film ein Bild machen bevor man voreilig Schlüsse zieht.

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jimmey11

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Gute Bilder. Hoffentlich nicht die Originalmusik. Hoffentlich nicht nur Pathos Pathos Pathos

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Mary Pickford

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Da ich mich eine Zeit lang recht intensiv mit diesem Thema beschäftigt habe, sehe ich auch die Berechtigung eines solchen Filmes. Mir gefällt die fotografie gut, allerdings zerstören die unpassenden Einblendungen ("Die Entführung war erst der Angang"...) und schmalzige Musik jegliche Atmosphäre. Da ist wieder jemand mit dem Holzhammer zu Werke gegangen. Bleibt abzuwarten, wieviel davon nachher auch im Film steckt.
Ich kann nur hoffen, dass das Ganze dort behutsamer inszeniert ist.

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kronenhummer

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Dass die Geschichte verfilmt wird, hat durchaus seine Berechtigung. Der Teaser macht jedoch mal keinen guten Eindruck, sondern ist mir viel zu reißerisch geraten.

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The Director

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sieht nich schlecht aus. kann man machen.

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Eigenbrötler

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...muss man aber nicht. ;D


The Director

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stimmt, man kanns auch sein lassen :D


Ba11er

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Ich weiß gar nicht, warum sich so viel über diesen Film aufregen. Das ist doch nicht das erste mal, dass basierend auf einer wahren Tragödie ein Film gedreht wird.
Das gab es schon immer und wird es auch immer geben.
Das gehört halt irgendwie zu der Filmwelt dazu und ist bestimmt kein deutsches Phänomen.

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Mein Senf

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Unterhaltsam, wie sich hier wieder die übliche deutsche Empörungsroutine in Gang setzt, nur weil Begriffe wie "Natascha Kampusch", "deutscher Film" und "Bernd Eichinger" fallen. Diese eigentümliche Mischung aus "Die Filme auf der anderen Seite des Zaunes sind grundsätzlich besser" und der einer überkritischen Auseinandersetzung mit dem eigenem zeitgenössischen (Pop-)Kulturgut ist soooooo... nunja deutsch.

Zum Trailer: Die Bilder versprühen zwar nicht wirklich Kinoflair aber glücklicherweise deutet der Trailer die Ambivalenz der Beziehung zwischen Entführer und Opfer an. Ich finde es interessant.

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fluxberg

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Empörung ja, Routine nicht unbedingt. Vielleicht empören sich ja die meisten nicht ganz grundsätzlich darüber, dass ein deutscher Film mit Eichinger-Beteiligung sich des Themas Natascha Kampusch annimmt - sondern dass der Trailer einfach grottig ist. Es bleibt die Hoffnung, dass nur der Trailer mit grausiger Musik und grausigen Schrifteinblendungen verhunzt wurde, der Film aber besser ist und dem Thema gerecht wird. Doch die Erfahrung zeigt leider, dass auf einen verhunzten Trailer zu 80% auch ein verhunzter Film folgt.
P.S. Wäre es eine amerikanische Produktion, fänden die Leute den Trailer sehr wahrscheinlich ebenfalls scheiße. Weil er's nämlich auch ist.


Briseis

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Hat der Prikopil die Kampusch (ver)hungern lassen? Die Schauspielerin sieht besorgniserregend dünn aus.

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Briseis

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Ah, das wusste ich nicht. Ich erinnere mich nur an das allererste Interview damals und da hat sie nicht so unterernährt ausgesehen.


Mary Pickford

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Daran musste ich auch denken als ich an der Stelle im Buch war. Aber will will mich mal mit Verschwörunhstheorien zurückhalten ;)


christian-bauer

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Naja, ich will jetzt nicht unbedingt als Klugscheißer auffallen, aber Gänserndorf liegt nicht in Wien... Gänserndorf ist ein niederösterreichischer Bezirk.

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chrsthl

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Sorry aber macht die jetzt mit allem was geht Geld?

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shizan.nanashi

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P.S.: das war für Ichundso...


christian-bauer

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Tat das gut. Bin fertig mit kacken... und jetzt?


Christopher Fritsch

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*omg* peinlicher geht es ja echt nicht!!! das ist ja fremdschämen hoch zehn, ganz grausig!!!

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poesie91

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Also ich finde, der Trailer schaut schon einmal sehr gut aus. Ich bin neugierig geworden! Ich verstehe nicht, warum jetzt alle so ein Drama schieben. Vielleicht wird er ja sogar ganz gut? Einfach überraschen lassen.

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Eigenbrötler

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Uarks, ein widerlich plumper, reißerischer und pathetischer Trailer zu einem meines Erachtens nach überflüssigem Film. -.-

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Andy Dufresne

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"Nach dem unvollendeten Drehbuch von Bernd Eichinger..."

Sie hätten es besser nicht vollenden sollen...

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Looki

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sowas von unnötig, ohne jetzt respektlos zu sein aber ihre ständige medienpräsenz nervt schon mit der zeit... außerdem sieht der trailer ja schon fast teilweise mehr nach romanze aus als nach ner entführung...

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Sigmund

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Auch Bernd Eichinger hat bei seinen Filmen die Massenkompatibilität immer im Auge gehabt - aber ich bin überzeugt, er hätte bei dem Kampuschthema weit mehr Sensibilität in die Produktion einfließen lassen als es diese deplatziert reißerische und zugleich schwülstig-plumpe Peinlichkeit hier verspricht.

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movie.max

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Schön fotografiert, ein wunderschöner Moment beim Skifahren (Freiheitsgefühl etc)
Aber diese dick aufgetragene Mucke zum ende ist wirklich fürchterlich.

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*frenzy_punk<3

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Ist es Absicht, dass der Teaser hier nicht auftaucht? Hab zumindest einen auf der Seite der Filminfos gefunden. Der läuft aber nicht :(
Ich weis es ist frrüh am Morgen, vielleicht sollte ich einfach noch ein bisschen warten? :)

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Ines Walk

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Mein Fehler --- jetzt ist er drin.


*frenzy_punk<3

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Danke :)