Wie ein kleiner Junge, der mit Bauklötzen spielt...
© bauklötze: Mark & Marie Finnern; tarantino: toastie14 (Flickr); Montage: moviepilot
Ich weiß, ich werde jetzt vermutlich geschlachtet, noch dazu, weil das mein erster Artikel hier ist, aber ich muss es einfach mal sagen: Mir geht dieser ganze Hype um Quentin Tarantino gehörig auf die Nerven. Ja, okay, er kann Filme machen. Er kennt sich mit Handwerk und Technik des Filmgeschäfts hervorragend aus, und sein enzyklopädisches Filmwissen ist legendär. Aber wenn wir mal sein sogenanntes Lebenswerk nüchtern betrachten, bleibt nicht viel, was er wirklich geleistet hat. Gehen wir seine Filme einfach mal Schritt für Schritt durch:
Sieben Typen mit albernen Farbennamen planen einen Raubzug, der schiefgeht. Schon hier kultivierte Quentin Tarantino einige seiner Markenzeichen: Ewige Dialoge über Belanglosigkeiten (pointiert, aber vorhersehbar geschrieben), eine verschachtelte Erzählweise um die Schlichtheit der Handlung zu kaschieren und natürlich brutale und unnötige Gewalt. Inhaltlich wie stilistisch wird in der Filmgeschichte geklaut, was das Zeug hält. Quentin Tarantinos Taktik beim Regieführen war so simpel wie genial: Einfach die Kamera laufen und die Darsteller reden. Wenn vor der Kamera brilliante Charakterköpfe wie Harvey Keitel, Steve Buscemi oder Tim Roth stehen, wird am Ende schon etwas ordentliches dabei herauskommen. Das Ergebnis ist ja auch ganz ansehnlich, aber brilliante Regiearbeit sieht anders aus.
Was wir hier sehen, ist schlicht und einfach die Fortsetzung des Erfolgsrezeptes von Reservoir Dogs mit mehr Budget und größeren Stars. Neben ewigen Schwachsinnsdialogen über Viertelpfünder und Fußmassagen zeigt Tarantino, was er wirklich kann: Es wird geschossen, gemordet, gefoltert was das Zeug hält, und wenn ein Unschuldiger aus Versehen erschossen wird, ist das ungeheuer komisch. Dass pubertierende Jungs sowas toll finden, ist ja verständlich – aber erwachsene gebildete Menschen wie Kritiker und Filmemacher? Ich beginne, ehrlich an der Menschheit zu zweifeln.
Der einzige Tarantinofilm mit sowas wie einer richtigen Handlung und Figuren, die wirklich interessant sind. Das liegt aber an den hervorragenden Schauspielern (allen voran natürlich Robert De Niro), die wieder mal die ganze Arbeit machen, und an der hervorragenden Romanvorlage von Elmore Leonard. Hatte Tarantino eigentlich jemals eine eigene gute Idee?
Quentin Tarantinos Mammutwerk, für dass er die Fans gleich zwei Mal Eintritt zahlen ließ. Cleverer Schachzug – das muss ich ihm lassen. Und ich gebe zu, dass dieser Film zumindest unterhaltsam ist – wenn man auf brutale Gewaltexzesse steht, was aber bei einem Action-Film nun Mal dazugehört. Es ist nicht mein Fall, aber schon sehr mitreißend komponiert. Das kann ich respektieren. Wobei die Ehre wieder mal nicht Tarantino gebührt, sondern Kampfkunst-Ikonen wie Bruce Lee und Jackie Chan, bei denen Tarantino hier schamlos wie immer klaut. Dass die Fans dieser Hongkong-Klassiker ihn dafür auch noch feierten statt ihm eine dicke Abfuhr an der Kinokasse zu erteilen, sagt schon einiges über die Intelligenz des durchschnittlichen Actionfilmguckers. Dass einige Kritiker – und Quentin Tarantino selbst – den Film als feministisch bezeichnen, ist dabei ja wohl blanker Hohn. Uma Thurman ist in diesem Film keine Kämpferin für ihr Recht als Frau, sondern eine fleischgewordene blonde Männerphantasie, die das perfide männliche Spiel von Gewalt und Gegengewalt mitspielt, ohne mit der Wimper zu zucken.
Das war es dann auch schon mit der Unterhaltsamkeit: Wo der erste Teil wenigstens Tempo und Spannung hatte, wird der zweite zum Tarantino-typischen Laberfilm. Noch dazu wildert Filmfreak Tarantino, der die Filmgeschichte offenbar als ästhetischen Selbstbedienungsladen betrachtet, diesmal im Gebiet des Spaghetti-Western – was solche Klassiker wie Spiel mir das Lied vom Tod oder Für eine Handvoll Dollar beinhaltet. Das verknüpft Tarantino hier mit der seichten Unterhaltung des Martial Arts Genres. Mutig. Aber eben auch ziemlich beliebig.
Müssen wir da noch extra drüber reden? Der Begriff Grindhouse steht seit jeher für B-Movies der übelsten Sorte, billigen Schund. Dann kommen Tarantino und sein nicht weniger beschränkter Bruder im Geiste Robert Rodriguez daher und drehen ausgerechnet an diesen Bodensatz der Filmgeschichte eine Hommage. Mit anderen Worten: Sie machen absichtlich zwei möglichst schlechte Filme. Und sowas gilt dann als Kunst. Ganz groß.
Fazit: Mehr als zusammengeklaute – und technisch hervorragende – Dutzendware hat Quentin Tarantino eigentlich nie zu Stande gebracht. Wie ein kleiner Junge, der mit Bauklötzen spielt, bedient er sich wahllos in der Filmgeschichte und erntet schamlos die Früchte, die andere gesät haben. Ist ja okay, wenn ihm das Spaß macht, aber muss er das Kinopublikum mit seinen kindischen Spielereien belästigen?
Mit seinem neuen Werk Inglourious Basterds will er uns scheinbar beweisen, dass er gar keine Schamgrenzen kennt: Ausgerechnet der Nationalsozialismus mit all seinen Schrecken soll als Kulisse für Tarantinos Spielereien herhalten. Nachdem in den letzten Jahren deutsche und amerikanische Produktionen wie Sophie Scholl – Die letzten Tage, Der Untergang und sogar der grenzwertige Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat sich mit unterschiedlichem Erfolg, aber immer mit ernsthaftem Interesse an der Geschichte mit dem dritten Reich beschäftigt haben, ist es umso trauriger, dass ein so unreifer Filmemacher wie Tarantino sich berufen fühlt, uns mit seinem persönlichen Nazi-Klamauk zu beglücken.
Seneca (Pete Semeri) 2009/08/21 17:57:00
Kommentare
über Gewalt, Geschwätz, geklaute Ideen - Tarantino nervt!
Kommentar schreibenDeviant 2009/08/21 18:31:04
Kommentar löschenJedem seine Meinung, aber man muss anders denkende Menschen nicht gleich beleidigen.
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the traveler 2010/02/24 00:33:32
Antwort löschenRichtig. "Zweifel an der Menschheit" zu äußern, weil Pulp Fiction ein derart beliebter Film ist, ist wirklich albern.
cannibal83 2009/08/21 18:32:30
Kommentar löschenErstmal Gratulation zu einem mutigen Artikel, dem ich zwar nicht unbedingt zustimme, der aber einige Wahrheiten enthält. Der Rest ist eben Meinung, wie die Rubrik schon sagt.
Natürlich klaut QT wo er kann und es gibt einen einfachen Grund warum er das macht, er besitzt einfach nicht das Talent um vollkommen eigene, grosse Filme zu machen. Was nicht heissen soll das er gänzlich untalentiert ist. Aber er ist keiner der Marke Allen oder Kubrick (als Beispiele), die meines Erachtens die natürliche Begabung dazu haben/hatten Filme zu machen.
Als leidenschaftlicher Film-Nerd, der sich einfach Alles aus alten Produktionen zusammen klaut, hat Tarantino aber dennoch die Möglichkeit seine Filme so gut zu bekommen, das sie genauso Teil der (Pop)-Kultur werden, wie die von oben genannte Regisseuren. Ich denke wäre er kein Kino-Fanatiker wären seine Werke Durchschnittsware, was zugegebenermaßen sehr theoretisch ist... ich werf's trotzdem mal in den Raum.
Tarantino hat das Kino, durch seinen unverkennbaren Stil bereichert, denn machen wir uns nix vor, niemand wird je wieder solche Filme drehen wie QT, es wurde zwar bereits probiert aber bis auf Guy Ritchie (der natürlich auch kein Tarantino ist, vielleicht auch gar nicht sein will) hatte damit keiner wirklichen Erfolg.
Ansonsten sind seine Filme (wie immer) Geschmackssache. Ich finde "Kill Bill Vol. 2" ist sein Bester, "Death Proof" dagegen langweilige, selbstgefällige Grütze, seine anderen Sachen "gut bis sehr gut". Andere sehen das vielleicht anders, aber das er das Thema "Film" interessanter macht, ist für mich ein Fakt, egal welche Meinung man zu seinen Werken hat.
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Showdown37 2009/08/24 09:04:42
Antwort löschendas ist genau wie mit hip hop musik ...aus einem sample ein neues produkt zu erschaffen...Es ist eine kunst richtig zu sampl´n... aus vielen beliebigen samples ein komplett neues Bild zu erschaffen um anderen Nervensägen wie euch den filmkosmos näherzubringen und jeder der was anderes sagt kann techno hören den kopf zu machen und sich seine wohlfeine meinung in seinen wohlfeinen arsch schieben...
ihr armleuchter...guckt euch n film von roger corman (King!!!), russ meyer (King!!!) oder jack hill(king!!!) an !!! und wenn ihr QT (King!!!!!) scheisse findet, müsst ihr zumindest Paul verhoeven (King!!!) gut finden...sonst habt ihr echt kein plan vom film...ansonsten könnt ihr euch fließband komödien angucken oder euer niveau mit steven spielberg( King !!!) und robert zemeckis- filmen befriedigen...
Ihr solltet aber wissen...jemand der ahnung hat sollte seinen Intellekt nochmal überdenken...den all diese leute die ich für euch aufgezählt habe (+kubrick +scorsese + Rodriguez + Roth +frankenheimer + noyce + nolan+ Lenzi+ snyder+zombie+...)haben euch erst einen horizont gegeben...
das ist genau so als ob ich sage ich finde´diese seite hier scheisse...aber dabei finde ich nur die verfasser von dümmlichen aussagen (und damit meine ich den verfasser des hauptartikels + seine befürworter) scheisse und egal was ihr hierzu schreiben werdet...ihr werdet mit eurer pseudointelligenz die lawine nicht aufhalten die schon längst auf euch zukommt und euch mitreissen wird wie eine naturgewalt...
...Filmdeserteure!!! mehr seid ihr nicht...
cannibal83 2009/08/24 12:22:05
Antwort löschenJa genau, was ich mag ist toll und alle die das scheisse finden haben keine Ahnung. Lass gut sein!
cannibal83 2009/08/24 12:40:35
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=VHwJ-LCmusY
auf Hip Hop steht er ja.
Rocky22 2009/08/24 14:08:28
Antwort löschenWieso im Grunde hat er aber recht, gut die Wortwahl ist etwas Provokant. Aber das ist die Meinung des Verfassers auch. Nur mit dem Unterschied das seine Begründung auf das stupide denken anspielt, wie naiv und Eingeschränkt mit Kunst Bzw. anders artigen Methoden umgegangen wird.
Tarantino ist irgendwo selbst ein Film Bastard...der die Filmkunst auf seine weise neu Definiert hat. In welcher Form er das geschafft hat...steht dem Zusammenhag, der Klischees des Klauens und der Gewalt in ein ungerechtfertigtes Bild. Wo ich gerade Kubrick lese, erinnere ich mal daran das er für seine Gewaltdarstellung im Film Clockwork Orange von allen Seiten mit Beschimpfungen bombardiert wurde...und was ist der Film Heute...
cannibal83 2009/08/24 14:30:28
Antwort löschenJa was ist der Film denn heute? Genauso polarisierend wie damals! In meinem Bekanntenkreis sind Menschen die diesen Film abgrundtief hassen und genauso Leute die "Clockwork Orange" absolut lieben. Wie ich schon gesagt habe, Filme sind nicht objektiv zu bewerten, deswegen ist das was du hier machst ein Kampf gegen Windmühlen.
Luce_1st 2010/03/23 00:07:16
Antwort löschenkurz zu Guy Ritchie: Er kommt zum einen a) ohne die Menge von ähhh ich nenn es mal nett Zitaten aus, zum anderen schafft er es bei ähnlicher Dialoggewalt (Die hat Tarantino zweifellos, und da helfen zwar die Darsteller, aber etwas mehr als Kamera an und los ist das schon) nahezu gänzlich auf sinnlose (das ist hier wichtig) Gewalt zu verzichten. Auch dramaturgisch sind das zwei völlig Unterschiedliche Liegen, während man bei Tarantino immer weiß woran man ist, wenn man einen seiner Filme kennt, schafft es Guy (seine Eltern hatten echt Humor) mich zu überraschen und mich in den Film reinzuziehen. Das gelang Tarantino bei mir nur mit Pulp Fiction (und das auch nur weil ich vorher nichts von ihm gesehen habe).
Rocky22 2009/08/21 18:37:51
Kommentar löschenMüssen Pseudo- Intellektuelle Typ die nur die besten Filme kennen und schauen immer beweisen das sie ja soviel mehr von Filmen verstehen. Oder Einschätzungen über richtiger Regiearbeit mit ihren Senf kommentieren, die Erfolg und Fangemeinde zugleichen teilen besitzen. Und dabei nie selbst vergleiche setzen, an wenn sich Filmfans richten sollen, um gute Filme bzw. Regisseure zu sehen die in Quentins Bereich ähnliche Filme machen.
Mit sagen wir folgenden Eigenschaften in der heutigen Zeit so ab 1992
Der Genre übergreifend alles ausprobiert Bzw. drehen kann (und sei es auch die Form der B-Movies, die auch ihren reiz besitzt). Dialoge und seien sie auch noch so belanglos Inszeniert.
Die in sich aber immer ein Unterschiedliches Thema aufgreift, über das sich jeder unterhält.
Könnte noch mehr Beispiele nennen aber würde gerne mal von dir Einpaar Empfehlungen hören... so als beweis für deine These, das man vergleichen kann wer momentan im Spielfilmbereich dein Favorit ist.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
cannibal83 2009/08/21 18:50:40
Antwort löschenIch finde was du da schreibst ist zu "Fanboy"-mäßig, statt wirklich auf die Argumente des Autors einzugehen, bezichtigst du ihn der Arroganz und die Methode "Du findest die Filme meines Lieblingsregisseurs scheisse, sag mir was du gut findest, damit ich die dann scheisse finden kann" ist alt. Versteh mich nicht falsch ich respektiere deine Meinung und schätze deinen Filmgeschmack, aber jedes mal wenn es kritische Stimmen zu QT gibt, sind die Leute, die diese Stimme hervorbringen alles Möchtegern-Filmexperten und damit machst du dir es schon sehr einfach, wie ich finde. Ich denke man kann in wirklich JEDEM Film Raum zur Kritik finden und wenn man da so empfindlich darauf reagiert ist man falsch in einer Film-Community... drastisch ausgedrückt.
Rocky22 2009/08/21 19:07:40
Antwort löschenDa du mein Filmgeschmack aschgeschaut hast, werd ich sicher nicht Filme scheiße finden die er jetzt nennen würde. Wieso auch, ich bin ein Tarantino „Fanboy“ mach ich auch absolut keinen Geheimnis raus. Ansonsten schaue ich größtenteils auf das was ein Film mir zeigen will Bzw. verkaufen möchte und ob mir das dann auch so gefällt (Ist sogar ne Begründung mit der ich leben kann, aber dann mach ich da nicht so einen Wind raus). Mir gehen im Gegenteil die immer gleiche Argumente der Leute auf den Sack, die nach jedem Film die immer gleichen Sprüche ablassen. Um zu zeigen das alles besser ist als Tarantino Filme und man Uwe Boll noch besser Regisseur nenne sollte. Es werden Grundsätzlich vergleich mit den Größten Regisseuren gemacht, ob wohl man ihn nicht mal leiden kann. Man hört nie der Film war besser als einer von seinen. Noch nicht mal hey wenn du Tarantino magst dann solltest du dir mal einen von den ganz Großen Regisseuren ansehen da hat er folgendes zene her.
So bin ich zum Beispiel auf sehr viele gute Filme gestoßen, als ich Jünger war.
Alles nur blabla es ist halt ein eigener Hyp Filme scheiße zu finden die eine Gruppe oder die Masse toll findet... glaubhafte Begründung die ich als Fan natürlich auch gerne Kommentiere
Evie 2009/08/21 20:32:25
Antwort löschenRocky, ich kann das verstehen. Denn Quentin macht fast einzigartige Filme, da ist für Kritiker nicht viel Platz zum Angreifen, also sagen sie einfach die Dialoge sind langweilig und haben keine Tiefe... wir kennen das ja. Aber richtige Argumente haben sie nie, wenn einem der Film nicht gefällt ok, aber man muss es nicht übertreiben.
Batzman 2009/08/22 12:39:08
Antwort löschenIch mag Tarantino, aber es gibt genug was man an ihm kritisieren kann. Das findet im obigen Text nicht alles statt und ich hätte einen anderen Ansatz dazu, aber trotz seines unbestreitbaren Talents hat Tarantino auch unbestreitbare Schwächen... und damit meine ich nicht nur den Fußfetischismus und das bisweilen fehlende Gespür für die Länge von Szenen.
alanger 2009/08/22 20:32:01
Antwort löschenwas soll das bedeuten: "Müssen Pseudo- Intellektuelle Typ die nur die besten ..."?
was pseudo-intellektuelles? oder ist DAS die tarantino-zielgruppe?
Rocky22 2009/08/23 02:20:05
Antwort löschenDamit sind ganz einfach Typen gemeint die nur Filme als Meisterwerke ansehen die ein Intellektuelles Niveau ausstrahlen bzw. als durchweg intelligent gelten.
Und darauf hin beweisen müssen ebbend diese Intelligenz anzuerkennen.
Ohne nur ein funken an Freiraum für Künstlerischen Freiheit zu, zu lassen Bzw. alles andere was eine eigene Meinung erfordert auszublenden.
Bzw. was soll überhaupt das mit der Tarantino- Zielgruppe? Bin Tarantino Fan aber auch ein Großer Fan von Jim Jarmusch, der nach eigener aussage z.B. nichts mit Tarantino Filmen anfangen kann. In diesen Fall wäre ich Pseudo- Intellektuell, wenn ich auf grund der Aussage von Jim Jarmusch Tarantino Filme meiden würde.
Cabuflé 2009/08/24 11:34:31
Antwort löschenWas ist denn das für eine bizarre und vor allem willkürliche Definition? Ich z. B. bin stolzer Pseudo-Intelektueller und mag Tarantino! Ich finde sogar, dass seine Filme durchaus "ein Intellektuelles Niveau ausstrahlen" und als "durchweg intelligent gelten" können. Was machst du jetzt damit?
Rocky22 2009/08/24 13:42:44
Antwort löschenDu musst mich miss verstanden haben? das mach ich da mit!
Ich habe nicht gesagt Tarantinos Filme haben kein Intellektuelles Niveau!!! Ich meinte nur Typen die Filme auf Grund ihres Hohen Interlecks Positiv bewerten, ohne sich mit dem Thema wirklich zu befassen (da es halt auch eine Definition Frage ist) Pseudo-intellektuell.
Da sie daran zu erkennen sind, das sie Filmen die diesen Ruf oft zwiegespalten gegen überstehen, zu mindeste versuchen ihnen ihre Faszination abzuerkennen.
Weil sie damit untermauern möchten, das sie etwas von dem verstehen, was sie sagen.
Aber wer einigermaßen Verständnis für Verschiedene Blickwinkel besitz, der wird diese Getue schlicht als gegen paart zu einen Hyp erkennt. Das ist im Grunde dann auch nur nachplappern. Ob man mit dem Strom oder da gegen schwimmt (ist hier irrelevant).
Ein anderes Beispiel hiefür: Es gibt auch unter Tarantino Fans die nur von ihm reden weil ehr ebbend diesen Hyp auslöst. Wenn man sich aber mit ihnen unterhält, sich schnell herausstellt das sie 0 Ahnung haben, von dem was sie Erzählen. Genau das ist hier der Fall. Ich gehe auch nicht davon aus das meine Kommentare sorgfältig von einigen hier gelesen wird. Da sie sich sonst ernst haft mit ihrer Intoleranz Beschäftigen müssten. Aber zu mindestens gebe ich mir die mühe meinen Standpunkt ausführlich zu erklären und auf Direkte Fragen zu antworten und zu erklären wie, was, warum ich meine Meinung so wie sie ist verträte.
Cabuflé 2009/08/24 13:43:23
Antwort löschenIch habe dich schon verstanden, wollte nur aufzeigen, dass ich den Begriff Pseudo-Intelektuell in diesem Zusammenhang generell für problematisch halte.
nurleben 2009/08/21 18:41:50
Kommentar löschenWieso gibt es eigentlich laut Wikipedia die Exploitationfilm-Subgenres Violenceploitation, Excessivmoviequotingploitation und Blatherploitation noch garnich :D ;)?
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BuddyAces 2009/08/21 18:42:12
Kommentar löschenIch glaube du hast die Rubrik "News" nicht ganz überrissen?!?
Diese ist nämlich nicht dafür da, dass du uns mit deiner persönlichen Meinung zulaberst!!!
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nurleben 2009/08/21 19:34:46
Antwort löschenDoch, die Unterrubrik Meinung der Rubrik News ist genau dafür da, ihr Vollpfosten :P ;) :)
ska-p_lyric 2009/08/22 10:06:34
Antwort löschenVollkommen richtig, unter News hat der Beitrag nichts zu suchen. Schon gar nicht auf der Startseite.
alanger 2009/08/22 20:28:42
Antwort löschen"meinung" ...lesen bitte ihr "vollpfosten" (zitat dem ich mich gerne anschliesse).
BuddyAces 2009/08/23 00:45:54
Antwort löschenok ich gebe zu, dass ich wohl doch noch lesen lernen muss :)
Trotzdem wäre ich ihm nächstes mal sehr verbunden, wenn seine Meinungen nicht nur aus haltlosen Argumenten bestehen würden(ich sag nur: " Tarantino 'klaut' bei Bruce Lee und Jackie Chan")
Pffff ,so einer darf dann einen Artikel veröffentlichen!!
Tytus 2010/05/01 00:41:18
Antwort löschenna ja der Anzug ist eindeutig geklaut ;)
http://www.youtube.com/watch?v=B_uxynakrkQ
Chaosmacherin 2009/08/21 18:43:21
Kommentar löschenDas gibt bestimmt Zündstoff Seneca. Mutig Mutig.
Auch wenn ich das nie unterschreiben würde.
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J0J0 2009/08/21 19:05:45
Kommentar löschenDer Text fühlt sich soooo richtig an! Volle Punktzahl!
Nur zum Thema Basterds bin ich anderer Meinung. Ich habe hier die nicht geringe Hoffnung auf Tarantinos ersten großartigen Film.
Ansonsten IN YOUR FACE!
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xtheunknown 2009/08/21 19:10:25
Kommentar löschenkann ich sehr gut nachvollziehen, wenn ich den artikel auch leicht überzogen finde. das tarantino seine vorbilder zitiert dafür mag ich ihn. das seine filme an diese nicht rankommen, ist frustrierend. tarantino macht b-movie themen massenkompatibel, das langweilt auf dauer.
ein paar beispiele.
reservoir dogs schätze ich heute noch sehr. grad wegen seiner art der gewaltdarstellung.
pulp fiction und jacki brown ist zu lange her. keine meinung derzeit.
from dusk till dawn ist zwar von rodriguez aber das drehbuch ist von ihm. als der rauskam hatte ich braindead, bad taste und re-animator schon 100 mal gesehen. langweilig.
kill bill. dann lieber noch ein paar pinky violence filme.
grindhouse. super idee, umsetzung solala. lieber nochmal faster pussycat kill kill und return of the living dead.
inglourious basterds. ich trau mich nicht ins kino.
curdled, true romance und killing zoe, an denen er auch beteiligt war, mag ich viel lieber wie seine eigenen filme.
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Rocky22 2009/08/21 19:21:49
Antwort löschenDas ist so eine Begründung die ich nachvollziehen kann und die Sinn ergibt.
Danke, du hast zwar den Autor etwas vor weggenommen, aber drauf wollte ich hinaus...
Rocky22 2009/08/21 19:17:24
Kommentar löschenAußerdem das Thema Klauen ist auch so ein Ding...
Klauen heißt etwas anderes für sich zu beanspruchen oder nehmen. In diesen Fall sagen wir eine zene übernehmen und sie als sein eigen zu verkaufen.
Das hat Tarantino noch nie gemacht im Gegenteil dadurch das er genau darauf verweist wo er was her hat und sich alle Mühe gibt dem Original gerecht zu werden ist es eine Homage.
Und seit wann wird der Begriff mit was schlechten im Kontext gesetzt.
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xtheunknown 2009/08/21 19:27:12
Antwort löschenkompliment zurück. hommage trift es auf den punkt. geklaut ist hier falsch. und tarantino hat einen sehr guten geschmack... verglichen mit meinem.
MovieMuc 2009/08/21 19:52:59
Kommentar löschenbin voll und ganz Deiner Meinung. Danke für diesen Beitrag.
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Kubrick_obscura 2009/08/21 20:14:49
Kommentar löschenDer Artikel ist gut gemeint und ich habe mir schon länger so etwas gewünscht, denn bei allem Talent das Tarantino hat, nervt dieser Hype doch enorm und es kommt mir teilweise so vor als ob diese ganzen Fans noch nicht mitbekommen hätten, dass es noch viele andere und bessere Filmemacher gibt. Gerade die letzten Kommentare zu Inglourious Basterds, wo sich eine 10er Bewertung an die andere reiht, gibt mir zu denken.
Doch Seneca, dein Artikel bleibt gut gemeint, da er es nicht schafft, bzw. überhaupt versucht, einen Tarantino-Jünger vom Gegenteil zu überzeugen. Dein Artikel bleibt geschmäcklerisch. Du sagst was dir missfällt, begründest es aber nicht und du müsstest es so gut begründen, dass ein Fan ins Grübeln kommt. So etwas brauchen wir, eine Argumentation. Deine bloße Meinung hilft uns wenig und gehört eher ins Forum als auf die News-Seite. Es spricht Bände, dass die Fans sich hier angegriffen fühlen und sich garnicht auf deinen Artikel einlassen wollen, schließlich wirst du auch recht beleidigend.
Ich habe auch schon oftmals darüber nachgedacht, ob meine Tarantino-Begeisterung, gut begründet ist. Ja, der Mann zitiert mehr, als das er erzählt. (Obwohl das auch auf den Film ankommt) Und ja, seine Filme sind oftmals kindisch, die Gewaltexzesse, auf den ersten Blick, pubertär und die Dialoge selbstverliebt. Doch, er ist ein begnadeter Regisseur. Er holt aus Schauspielern das Beste heraus, bürstet seine Figuren gerne gegen den Strich (aus Hupfdohle Travolta macht er einen Gangster). Er ist ein großer Autor, der das Zeug zum Bühnenautor hat. An seinen Dialogen dürfen sich Schauspieler die Zähne ausbeißen. Keiner schreibt so. Die Musikauswahl seiner Filme ist extrovertiert und doch passend. Man sieht den Film, wenn man die Musik hört. Oft wurde das schon versucht zu kopieren, doch gescheitert sind alle seine Epigonen.
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Evie 2009/08/21 20:24:56
Kommentar löschenAlso.... es tut mir leid so was sagen zu müssen, aber das jemand so einen schlechten Artikel hier veröffentlichen darf ist doch eine Frechheit... das Tarantino bei Jackie Chan geklaut hat nur weil Kill Bill Kampfszenen enthält ist doch mehr als schwachsinnig. Hier wird einfach was gesucht ohne Hintergrund um die Filme von Quentin fertig zu machen.
Wenn man keine Argumente hat sollte man es lieber sein lassen.
Ich rede jetzt lieber nicht weiter, sonst wird der Beitrag hier noch gelöscht. Ich hoffe bloß das dein nächster Artikel etwas sinnvoller und auch gerechtfertigter ist als dieses Gewäsch.
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Mawazh 2009/08/21 21:30:24
Antwort löschenNaja, die Argumente sind schon stichfest. Tarantino ist dafür bekannt in seinen Filmen komplette Kameraeinstellungen 1 zu 1 aus anderen Filmen zu übernehmen.
Aber das ist in meinen Augen weniger ein Klauen sondern eher eine Hommage an Filme, die der Herr Tarantino schätzt (Italo-Western, Exploitation, Kung-Fu usw.).
Das aktuellste Beispiel ist Inglourious Basterds: Ich hab während dem Film schon einige Einstellungen aus anderen Filmen und Musikstücke erkannt, aber ich würde vom Film bestens unterhalten. Also wen juckt's...
Luce_1st 2010/03/23 00:22:55
Antwort löschenIch finde grade dieses eins zu eins übernehmen macht es zum klauen. Wenn er filmische Codes benutzt okay, dann ist es eine Homage (siehe den vielzitierten Duschvorhang), aber eine Szene 1:1 nachzudrehen ist einfach klauen, zumal ich mich nicht erinnern kann im Abspann der letzten Tarantinofilme Danksagungen oder Quellenangeben gesehen zu haben, aber ich mag mich auch irren.
Tyler 2009/08/21 21:37:24
Kommentar löschenWie Hitmanski schon schreibt, es gibt immer noch einen Unterschied zwischen Diebstahl und Hommage. Da möchte ich doch gerne mal einen Film der letzten Jahre sehen, der kein Element verwendet das man nicht schon in irgendeinem anderen Film begutachten konnte.
Tarantino muss man nicht lieben oder mögen, und ich kann es auch vollkommen verstehen wenn man mit seinen Filmen nichts anfangen kann.
Aber die Intelligenz seiner Fans in Frage zu stellen und dazu noch Robert Rodriguez seinen "beschränkten Bruder im Geiste" zu nennen, das geht meiner Meinung nach überhaupt nicht.
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dtrzor 2009/08/21 21:37:27
Kommentar löschenNetter Artikel :)
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Anastasius 2009/08/21 21:54:04
Kommentar löschenDass sich hier alle die Köpfe einhauen, zeigt wohl am besten, dass Quentin Tarantino ein Ausnahmeregisseur ist. Er macht *sein* Ding scheinbar sehr gut, sonst würde sich nicht jeder mit ihm beschäftigen. Die Bewertung seiner Filme sollte man jenseits von Gut und Schlecht angehen.
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Panta.Rhei 2009/08/21 21:54:29
Kommentar löschendein Text ist nicht gerade Stoisch.
Ich kann akzeptieren, das du keine Gewalt magst, dich die Dialoge langweilen.
Parodien auf die NS zeit find ich nicht schlimm, die gab es immer und manchmal moechte man lieber lachen als weinen.
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KlapTrap 2009/08/21 22:14:57
Kommentar löschenNur mal so, und gegen die imemr wieder auftauchende "Alles nur geklaut Attitüde" : Patchwork und Collage sind zulässige Formen der Kunst, und sowohl in Text als auch Bildform schon unzählige Mal (auch von größeren Künstlern als Tarrantino einer ist) angewandt worden.
Insofern dabei etwas größeres als die Summe der einzelnen Teile herauskommt, spricht es immer für den Künstler.
Und man schau nur auf die Ikonografie, die Quentins Werke im Laufe der Jahre abgeworfen hat !
Dann besagt der Artikel, das Quentins bestes Werk (JACKIE BROWN) nur wegen der Darsteller und der Romanvorlage so gut geworden wäre.
Aber erstens wählt Quentin seine Darsteller, und zweitens ist jeder einzelne Dialog von Quentin selbst geschrieben, und die Vorlage um einen Haufen Szenen ausgebaut worden.
Plus das er natürlich den Soundtrack auswählt, und den Fluss der Bilder maßgeblich beeinflusst.
Nicht zu vergessen : Wieviel grottenschlechte Filme sind schon aus glorreichen Vorlagen hervorgegangen ?
Hier gebührt der Artikel Quentin deutlich zu wenig Respekt.
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maniacmonkey 2009/08/22 01:05:04
Kommentar löschenWas mich nervt, sind Leute, die meinen sich über jeden Hype unglaublich aufregen zu müssen. Was soll das denn? Wenn du der Meinung bist, dass Tarantino den Rummel um seine Person nicht verdient, dann bitte! Reg dich auf, schrei rum, beleidige meinetwegen auch die Hyper (sagt man das so? Die Hyper? Der Gehypte?). Ist mir schnuppe! (Naja, um ehrlich zu sein manchmal mehr, manchmal weniger;)) Aber was mich stört ist, dass die News doch wohl nicht nur eigene Meinungen, sondern auch die Seite an sich repräsentieren und ich hab mich hier doch wohl nicht auf einer Seite angemeldet, die (entschuldigung, wenn ich mich jetzt doof ausdrücke, aber nach 10minütiger Überlegungspause schreib ich jetzt einfach mal was hin, bevor ich gar nicht mehr zu potte komme:P) wo war ich?... achja... Seite angemeldet, die einer gewissen Meinung mehr Raum einräumt (in diesem Fall einem Tarantinohassers, die Möglichkeit geben, seine Meinung in die News zu schreiben) und somit den Communityteilnehmern, die diese Meinung nicht teilen (wie ich z.B.) ein unwohles Gefühl des Nicht-Willkommenseins (wie doof das klingt^^) zu verleihen.
Meine Lösungsvorschlag wäre, damit die Newsrubrik "Meinung" nicht leer bleibt, aber auch nicht das von mir genannte Problem hervorruft, beiden Seiten die Möglichkeit zu geben hier einen Newsbeitrag zu verfassen. In diesem Falle noch einen Tarantinoverehrer zu Wort kommen lassen.
Das hier geschilderte Problem habe ich auch bei dem Thema Twilight festgestellt. In diesem Falle war ich zwar gleicher Meinung wie der Verfasser, aber die Gegenseite hätte trotzdem einen Vertreter haben sollen, da die beiden Twilightfans, die sich (zwar wirklich gut) aber doch recht hilflos gegen die schiere Anzahl an Twilighthassern gewehrt haben, schon fast wie Ausgestoßene schienen, die auf dieser Seite nicht geduldet werden.
Das Konzept dieser Seite, so habe ich das zumindestens verstanden, ist der Austausch ALLER Meinungen zu Filmen. Und das sollte wirklich bewahrt werden und eine Twilight- und Tarantino- (um ganz geschickt wieder zurück zum eigentlichen Thema zu kommen) -fanhetzjagd darf hier nicht nicht gebilligt werden... andersrum auch nicht.... überhaupt keine Hetzjagden... wir haben uns doch alle lieb... vielleicht auch nicht, aber eine Liebe hat uns doch hier zusammengetrieben... die Liebe zum Film! Lasst uns das niemals vergessen!
PS: Ich habe keine Lust meinen ewig langen Kommentar nochmal durchzugehen... es ist spät und die Müdigkeit kommt auf, von daher sollte mir irgendein schlimmer Fehler unterlaufen sein oder wenn ich während meines Kommentares plötzlich die Richtung gwechselt habe (passiert mir leider öfters und dooferweise ohne, dass ich es merke) sag mir Bescheid, dann geh ich den blöden Kommentar doch nochmal durch, korrigiere und/oder erläutere noch ein paar Punkte. Ach und falls es nicht so sein sollte, sagt einfach was ihr von meiner Meinung und meines schönen Vorschlages haltet.
Und die, die sich das tatsächlich alles durchgelesen habt, ihr dürft euch bei mir nen Küsschen abholen, entweder schoko oder so, dürft ihr euch aussuchen... Adresse bekommt ihr noch
So Schluss aber nun, gute Nacht
euer Marc alias maniacmonkey alias Mann mit den schmerzenden Fingern
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Batzman 2009/08/22 02:51:35
Antwort löschenZum Austausch aller Meinungen gehört eben immer auch der engagierte und provokante Diskurs. Wir bringen auch neutrale oder wohlgesonnene Tarantino-News, wie wir auch neutrale Twilight-News bringen. Die Meinungs-Rubrik ist aber eben auch abweichenden und explizit vorgetragenen Meinungen vorbehalten, die dann natürlich zur Diskussion stehen...
ska-p_lyric 2009/08/22 10:13:21
Antwort löschenMeinungen und Beleidigungen sind 2 paar Schuhe Herr Batzman!
Wombat 2009/08/22 12:17:26
Antwort löschenIch habe schon den Eindruck, dass hier Meinungen vorgetragen werden, auch wenn manche Darstellung nicht gerade differenziert ist. Um mal eine drastische und sehr kontroverse Diskussion zu starten, ist aber die einseitige Formulierung sehr hilfreich. ;-)
Beleidigungen sollten aber in keinem Kommentar, noch von der Autorenseite erfolgen.
Batzman 2009/08/22 12:24:35
Antwort löschenDas kommt auf die Empfindlichkeit des jeweiligen Lesers an, würd ich mal behaupten. Der obige Artikel ist zumindest, auch wenn ich ihm nur partiell zustimme und denke, dass er berechtigte Kritik an Tarantino an den falschen Beispielen festmacht und zu kurz greift, nicht beleidigend.
Was hier eher festzustellen ist, ist die sehr selektive Wahrnehmung. Es können 30 verschiedene Artikel zu einem Thema erscheinen, wahrgenommen wird der eine Artikel über den man sich aufgeregt hat. Wir berichten seit letztem Frühjahr über Inglorious Basterds und das durchaus wohlwollend bis neutral - aber ein explizit negativer Artikel erscheint (als Einzelmeinung gekennzeichnet) und es wird von Hetzjagd gesprochen... Das ist immer wieder zu beobachten, weil Menschen dazu neigen sich emotional eher zu involvieren, wenn sie ihre eigene Meinung herausgefordert und kritisiert sehen.
maniacmonkey 2009/08/23 18:45:38
Antwort löschenhetzjagd warn bissel übertrieben, das geb ich zu... aber wie kam denn jetzt mein vorschlag an?
maniacmonkey 2009/08/23 19:03:10
Antwort löschenalso ich kanns jetzt mal im wachen zustand beschreiben, wie ichs mir vorstelle:
Statt einfach eine möglichst provokante Meinung in die News zu stellen, setzt man zwei gegensätzliche Meinungen, möglichst durch Argumente gestützt, zusammen in einen Post.
Fänd ich ne großartige Sache, wobei es wohl nicht diese beabsichtigen großen Wellen schlägt, wie das hier grade der Fall ist.
Kris 2009/08/24 10:46:42
Antwort löschenmaniacmonkey, ich danke Dir herzlich für Deine Beobachtungen. So hab' ich's auch empfunden!
Cabuflé 2009/08/24 11:40:07
Antwort löschenDie Überlegung, ob man nicht Pro- und Contra-Artikel zu bestimmten Themen veröffentlichen kann, hatten wir hier in der Redaktion schon mal und verfolgen das auch auch weiter. Ich für meinen Teil sehe aber keinen Grund, das zum Dogma zu machen. Ich finde Senecas Text auch ziemlich haltlos (um nicht zu sagen: blöde), finde es aber okay, sowas als Einzelmeinung zu veröffentlichen, auch ohne gleich zwanghaft eine Gegenposition zu formulieren. Ich denke die User sind intelligent genug, sich trotzdem ihre eigene Meinung zu bilden, und diese hier auch zu vertreten (wie man sieht). Wenn man immer und überall nur um Konsens und Ausgewogenheit bemüht ist, wird die Debatte schnell langweilig.
maniacmonkey 2009/08/24 15:52:32
Antwort löschenMan kann ja beides etablieren. Zu wirklich wichtigen Themen Pro und Contra-Artikel und wie in diesem Falle, wie ich es jetzt einsehe, provozierende Anti-Hype-Artikel, die die Hyper mal zum Nachdenken bringen sollen, warum sie den oder das Gehypte so toll finden.
Kris 2009/08/25 10:19:25
Antwort löschenIch glaube, das Problem ist nicht einseitiges Berichten über ein Thema, sondern die Art und Weise des Diskutierens. Da wird doch manchmal die Grenze zwischen Diskurs und "Hetzjagd" (um das unbeliebte Wort mal wieder zu verwenden, wir wissen ja alle, was gemeint ist) überschritten. Wobei das meiner Meinung nach meistens nicht an dieser Seite liegt, sondern an einzelnen Mitgliedern, denen es passiert, dass sie über das Ziel hinaus schießen. Dagegen kann man wohl nichts machen...
voicemail 2010/05/01 02:17:40
Antwort löschenneutrale news hab ich wenn ich ehrlich bin noch nie auf moviepilot erblicken dürfen :D
ska-p_lyric 2009/08/22 10:12:34
Kommentar löschenSo etwas beleidigendes in die News stellen zeugt von fehlender Kompetenz auf Seiten der Moviepilot Admins. Hauptsache auffalen, koste es was es wolle.
Das der Artikel bzw. das Kommentar auch noch Inhaltlich einfach schlecht recherchiert ist sei nur nebensächlich erwähnt.
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GreY1909 2009/08/22 11:11:14
Kommentar löschenDanke für diesen hervorragenden Artikel!
Ich bin vollkommen nicht deiner Meinung, die du hier in der falschen Rubrik kundtust.
Irgendwie mag ich Tarantino gerade WEIL er seine Filme genauso macht wie er sie macht. Kein anderer Regisseur traut sich sowas und wie Tarantino das macht hat es einfach Stil...
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Redapple 2009/08/22 12:11:18
Kommentar löschenDa hat jemand wut im Bauch? Ich glaub eher da lechzt jemand gewaltig nach aufmerksamkeit. Ohne dich hier "schlachten" zu wollen o.ä., in manchen Punkten deines Artikels geb' ich dir recht, aber ich glaube, du willst dich hier nur mal ein bisschen aufspielen.
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Wombat 2009/08/22 12:14:04
Kommentar löschenDas Tarantino einer der einflussreichsten Regisseure der letzten Jahre ist, zweifelt der Autor ja grundsätzlich nicht an. Vielleicht sollte der Artikel auch mehr den Wunsch ausdrücken, dass sich QT in ein paar andere Richtungen weiterentwickelt und nicht auf seine wiederkehrenden Gewaltpronos setzt.
Denn mir persönlich ist seit Kill Bill klar, dass bei ihm sinnlose und explizite Gewaltdarstellungen derart verharmlost werden, dass sie als Stilelement angesehen und vermarktet werden. Was am Anfang noch überspitzte "witzige" Unterhaltung war, ist in meinen Augen leider zu einer kompletten Abstumpfung beim Empfinden von Gewaltdarstellungen geworden.
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Jeowan 2009/08/22 12:37:12
Kommentar löschenWenn ich mir einen Tarantino-Film angucke erwarte ich stumpfe Unterhaltung. Mit dieser Einstellung bin ich in alle seine Filme gegangen und mal mehr, mal weniger zufrieden gestellt worden. Obwohl ich mit dieser Einstellung eigentlich ziemlich gut mit der Einschätzung des Verfassers übereinstimme war für mich das "Grindhouse" - Double Feature, das beste an dem Tarantino je mitgewirkt hat - nicht die Langversionen der beiden Filme, die es in Deutschland zu sehen gab...
P.S.: Internet Communities leben davon, dass man sich aufspielt. Z.B. dadurch, dass man seinen Kommentar hier abgibt oder eben einen längeren Artikel verfasst. Und damit zu polarisieren ist auch top! Hat jedenfalls bis jetzt für einige interessante Kommentare gesorgt.
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Rocky22 2009/08/22 13:32:40
Kommentar löschen@Wombat
Schon wider so ein Kommentar der einfach bei den Haaren herbeigezogen ist, so wie das Thema Klauen das immer wider als grund Aufgezählt wird wenn es um Gewaltverherrlichung oder übler Nachrede in Tarantino Filmen geht..
Gewalt ist zweifellos ein Thema das in sämtlichen Bereichen des Erwachsenenkino gang und gebe ist Was unterscheidet also Gewalt in Tarantino Filmen von der Gewalt in Gangster, Asiatischen Martial-Arts und Road-Movies Bzw. Kriegs Filmen...?
Diese Genre sind alles Bereiche in der die Gewallt schon immer mehr oder weniger einen gewissen mittel zum Zweck unterlagen. So wie alle Filme von Tarantino ebbend genau diese Genre Bedient und viel werd auf Dialoge, Stylmittel oder Skurrile Figuren setzt, spielt demnach auch Gewalt natürlich eine besondere Rolle in seinen Filmen. ABER und hier tritt der Punkt ein, sind seine Filme nie Grund um Gewaltszenen Ausschließlich zum selbsterfüllenden Zweck zu machen. Sie sind teil seines Stylmittel und Sorgfältig und Portioniert eingesetzt. Mit und das gebe ich auch gerne zu Kill Bill 1, aber auch hier muss man einfach auch mal über den Tellerrand hinaus schauen. Da er in diesen Film einfach seine Version eines Asiatischen Martial-Arts Filmes Präsentiert und was wäre diese Genre ohne Detaillierte Aufzeichnung von Gewalt. Nur weil sie Künstlerisch und zuweilen mit hoher esstätig geprägt war. Gerade wenn es dazu noch um Themen wie Rache geht, wird sie dennoch immer als das dargestellt was sie ist Gewalt (wie oft, oder wie nah sie demnach gezeigt wird ist irrerelevant). Schau dir seine Filme noch mal genauer an, erstens sind sie längst nicht Brutaler als jeder andere Genre betreffe Film und zweites sind seine Filme nie Ausgang um sich an der Gewalt zu ergötzen...
In diesen Fall passt Saw sehr gut da in diesen Filmen mittlerweile nur noch der Zweck auf neue Arten Menschen zu Foltern der Grund für weiter Fortsetzungen ist. Komischer weise geht da auch keiner auf die Barrikaden es wird lediglich gesagt nach dem oder dem teil war es Uninteressant. Was alleine schon bedeutet das die meisten es am Anfang Interessant fanden
Soviel zum Thema Gewaltverherrlichung , einfach mal drüber nachdenken...
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Cabuflé 2009/08/22 14:13:26
Kommentar löschenOuoh! Gut gegeben Seneca. Leider muss ich meinen Vorrednern in soweit zustimmen, dass du da doch eher Plattitüden aneinanderreihst. Dass auch das postmoderne Spiel mit Zitaten durchaus als schöpferischer Akt gelten muss, wurde doch nun wirklich schon allerorten zu Genüge ausgeführt. Und ausgerechnet Jackie Chan als Inspiration für Kill Bill anzuführen zeugt tatsächlich nicht unbedingt von tiefer Kenntnis der Materie. Aber dafür ist die Rubrik Meinung ja auch da: Dass man einfach mal unreflektiert seinem Ärger Luft machen kann. Das meine ich ganz ernst. Film ist eine Leidenschaft und darüber muss es auch erlaubt sein, leidenschaftlich zu streiten!
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Rocky22 2009/08/22 14:25:45
Antwort löschenDas Problem ist das eine Meinung ohne Fakten, wie ein Arsch ohne loch ist.
Man kann nichts mit anfangen....
derblonde 2009/08/22 17:32:38
Kommentar löschenJedem seine freie Meinung. Kritiken oder Kommentare zu Filmen sind immer subjektiv. Das ist nun mal so. Und da der individuelle Filmgeschmack so verschieden daherkommt keimt keine Langeweile auf.
Abgesehen davon nervt Tarantino kein bißchen. Und das Kontroverse ist das Salz in der Suppe.
Wo bleibt sonst der Spaß?
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Vonsomatic 2009/08/22 18:56:34
Kommentar löschenIch teile die Meinung von Seneca teilweise.
Ich finde auch, dass QT weit überschätzt wird und ihm sogar Lob zugesprochen wird der ihm garnicht gebührt, sondern eher Robert Rodriguez oder auch Frank Miller.
Die meisten "Fans" glauben auch immer noch, dass bei From Dusk Till Dawn QT die Regie geführt hat.
Seine Filme sind sind gut und manchmal durchschnittlich, ok und anders. Der Rest ist Geschmackssache.
Aber ich kann den ganzen Hype um diesen Typen einfach nicht verstehen.
Schon alleine wenn der Typ ne Gastrolle oder wie bei Sin City "Gastregie" in einer Szene führt wird ein riesen Wirbel darum gemacht.
Allerdings finde ich, dass Seneca mit vielen Filmfans schon etwas zu hart ins Gericht geht. Da sollte man sich vielleicht in Zukunft etwas zurückhalten, vor allem da man seinen Geschmack nicht von anderen erwarten kann. Das dann auf die Intelligenz der Leute zu schieben ist schon eine Frechheit. Es ist einfach ein anderer Anspruch oder eine andere Erwartung an "gute" Filme.
Gerade Filmgeschmack ist ja etwas was reifen kann und immer subjektiv ist. Jemand der viele Filme guckt sieht Filme sowieso mit einem ganz anderen Auge als jemand, der sich alle paar Wochen mal nen Streifen mit deinen Freunden reinzieht.
Naja, jetzt hab ich schon wieder zu viel geschrieben aber das musste ich mal kurz loswerden.
Also in Zukunft bitte etwas vorsichtiger auch wenn mir der Großteil vom Artikel schon gefallen hat. ;-)
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Nahtigall 2009/12/17 13:35:41
Antwort löschenDas wäre das perfekte Schlußwort für diese völlig unnötige Rangelei.
alanger 2009/08/22 20:23:11
Kommentar löschenklasse, endlich sagts mal jemand. weiter so.
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Beganda 2009/08/22 23:24:26
Kommentar löschenIch habe nicht viel Ahnung von Tarantino, nur soviel kann ich sagen: Pulp Fiction habe ich zweimal gesehen (das zweite Mal eher unfreiwillig) und fand ihn furchtbar öde. Endlose Dialoge, die auch meiner Meinung nach jemand geschrieben hat, der sich selbst sehr cool findet, endlose sinnlose Gewalt und sonst... ist mir nur die Tanzszene im Gedächtnis geblieben, die aber nicht annähernd geboten hat, was ich damals von ihr erwartet hatte. Ich habe daher nie den Wunsch verspürt, weiteres von Tarantino zu sehen, habe nur bei Gelegenheit mal Kill Bill 2 angefangen... und war von manchen überlangen Szenen so gelangweilt, daß ich ihn nicht mal zu Ende geguckt habe. Immerhin fand ich ihn etwas besser als Pulp Fiction, vielleicht weil die Hauptperson so etwas wie ein Motiv hatte.
Was ich eigentlich sagen will: ich bin froh über eine Meinung wie die Senecas, weil ich auch furchtbar angenervt bin von lauter sich sehr intellektuell gebenden Kritikern (von FAZ bis zur ZEIT), die Tarantino und IB allein deshalb großartig zu finden scheinen, weil sie sich gut fühlen, wenn sie die ganzen Zitate wiedererkennen. (Ganz schlimm neulich dieses Interview: "Mr Tarantino, haben Sie den Namen XY aus dem Film AZ?"... usw., ungefähr eine Seite lang.)Und ich wünschte, sie würden sich mal über einen anderen Film derart enthusiastisch äußern wie über Tarantinos.
Übrigens habe ich hier schon einige schmähende Artikel über Filme gelesen, die ich mag, und habe das eigentlich immer akzeptiert, wenn auch nicht bejubelt...
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Rocky22 2009/08/23 03:08:40
Kommentar löschenMal ehrlich glaubt der Teil der für Seneca argumentiert hier wirklich was für ein sch... er schreibt.
Oh man in einer Hinsicht muss ich Seneca danken, hat eine sehr interessante Diskussion Angeleiert und zeigt einfach genial wie viele Typen hier die Weitsicht und Vergleichsbeschränktheit eines DSDS Zuschauers hat.
Einfach unglaublich wie die immer widerkehrenden Argumente innerhalb einer Diskussion auftreten können, ohne klare Stellungnahme auf Gegenbeispiele zu Beziehen.
Es wurde das Thema Klauen und Gewalt seitens der Fans Ausgiebig gegenargumentiert und die Gegenpartei ist nicht mal in der Lage diese Wahrzunehmen, geschweige den Sinnvolle gegen Argumente außer der Wortes Gewalt und Klauen zu schreiben.
Während die Tarantino- Fans zu geben, das seine Filme definitiv nur eine Bestimmte Fan Gemeinde oder einen Bestimmten Geschmack anspricht. Wird hier eine vorm von Intoleranz gezeigt die allein auf der Basis einen Hypes basiert, der man natürlich Grundlegen widersprechen muss (Pseudo-Intelligenz). Mal ehrlich das ist so Klischeebeladen, das es sich eigentlich nicht mehr lohnt ,sich diesem Thema ernsthaft anzunehmen. Was ich tendenziell echt Traurig finde...
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alanger 2009/08/25 15:25:49
Antwort löschen"Vergleichsbeschränktheit" ist nur einer von vielen lustigen, wenn auch leicht vergleichsbeschraenkten begriffen mit denen du die ganze zeit um dich wirfst. DAS ist wahrlich "Pseudo- Intellektuell".
"Wird hier eine vorm von Intoleranz gezeigt..."?
gute vormvollendete frage.
leomas 2009/08/23 09:56:43
Kommentar löschen"immer wiederkehrende Argumente" kann man aber der Gegenseite genauso zuschreiben: Schön ihr habt ein Synonym für "Klauen" gefunden, Fakt bleibt aber, dass Tarantino in seinen Filmen Schnitt, Kameraeinstellungen und Szenen oft zu 100% übernimmt.
Zumindest hab ich bei der ganzen Hype um Tarantino noch nicht wirklich viel Argumente gehört, warum seine Werke so "genial" sein sollen, denn was bieten seine Filme denn im großen und ganzen schon?:
1. sehr viel Gewalt: Gewalt schön und gut, aber was für einen Sinn hat ein Film, dessen einziger Sinn ist, 2h lang ein paar Verrückte zu zeigen, die ohne jeden Grund alles umbringen was gerade im Weg ist.
2. sinnfreie, ewig langweilige Dialoge, deren einziger Sinn die Verknüpfung von Punkt 1 ist.
3. schlechte Qualität: zumindest mir kommt es so vor, als seinen all seine Filme mit einer technischen Ausrüstung der 80er gedreht worden. Das kann durchaus auch positiv sein, allerdings nervt es zumindest bei "Kill Bill" wirklich
4. was seinen hochgelobten "Witz" betrifft: so finde zumindest ich den in keinem seiner Filme, das könnte allerdings durchaus daran liegen, dass mit aufgrund der herumspritzenden Eingeweiden und der Dümmlichkeit der restlichen Szenen das Lachen vergangen ist.
Reiht man diese Punkte nacheinander auf, so erhält man einen kompletten Tarantinofilm, mit dem ewigen Muster "Mord/Blut - nichtssagender Dialog - Totschlag/fehlende Gliedmasen - sinnloses Gerede über nichts - ...."
Achja: bevor ich jetzt massenhaft Schmähantworten bekomme, hätte ich gern erklärt, was an seinen Filmen jetzt genau so toll ist, denn das konnte ich bis jetzt aus keinem der oberen Posts herauslesen...
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OlleBall 2009/08/23 11:20:10
Kommentar löschenhier wurde maßlos übertrieben...das hat auch alles nix mit klauen zu tun sondern wohl eher mit zitaten auf filme die tarantino schätzt...jeder hat ja seine meinung aber gerade die dialoge sind das geniale und zeichnen ihn als filmemacher aus und naja wenn dir die filme zu hart sind dann musst du sie ja nicht gucken aber das weiß man doch vorher wenn man sieht dass das n neuer von tarantino ist...freu mich schon auf heut amd da gehts zu den basterds!!!
peace oli
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xtheunknown 2009/08/23 11:24:05
Kommentar löschender kommentar von seneca ist genauso überzogen wie die mitlerweile nervenden lobeshymnen. in der diskussion trift man sich in der mitte.
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Afrin Alburu 2009/08/23 15:49:13
Kommentar löschen@ Autor des Artikels, namentlich Seneca
Und ohne dich persönlich angreifen oder dich beleidigen oder sonstwie angreifen zu wollen, aber... du bist ein Schwachkopf.
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Batzman 2009/08/23 18:12:48
Antwort löschenEs gibt doch nichts über eine derbe persönliche Beleidigung, die mit "Nimms nicht persönlich" eingeleitet wird. Sag ich demnächst auch immer, bevor ich Leuten eins aufs Maul gebe.
alanger 2009/08/25 15:30:10
Antwort löschen"oder dich beleidigen oder sonstwie angreifen zu wollen..." du bist so eine dumme knalltuete. meine ich natuerlich keinesfalls persoehnlich;):)¨¨;)¿¿:)
Knackwurst 2009/08/23 18:58:52
Kommentar löschenJedem seine Meinung,
ich mag Tarrantinos Filme.
Sie sind eine wunderbare Unterhaltung, die mir die Zeit von ca. 2 Stunden köstlich vertreibt.
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Tyler 2009/08/23 19:06:52
Kommentar löschenErklären zu wollen was an Tarantinos Dialogen so faszinierend ist, ist das gleiche wie erklären zu wollen was einem an Stanley Kubricks Bildsprache und Wes Andersons Charakterzeichnung so gut gefällt. Ist eben einzigartig und vor allem: Geschmackssache!
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cannibal83 2009/08/23 19:31:22
Antwort löschenEben! Nur diese Akzeptanz von anderen Meinungen vermisse ich gerade bei den Pro-Tarantino-Usern in dieser Diskussion. Denn alle die Tarantino nicht mögen, sind entweder ahnungslos, pseudo-intellektuell oder gleich Schwachköpfe. Und das ist halt vollkommener Blödsinn. Es wurden meines Erachtens auch vernüftige Argumente gegen Tarantino gebracht. Denn schwachsinnige Dialoge, zu viel Brutalität und zu lange Szenen kann man in seinen Filmen finden. Nur um sie zu finden muss man eben einen anderen Geschmack bzw. andere Ansichten haben als jemand der seine Filme mag.
Kino ist einfach Kunst und objektiv nicht zu bewerten, selbst "anerkannt" große Filme wie "Der Pate" oder die "Verurteilten" (als Beispiele) findet nicht jeder überwältigend, warum sollte das bei QT's Werken also anders sein? Und wer hier einen auf Geschmackspolizei macht und die These "Tarantino macht nur gute Sachen" zum Fakt erklärt, hat meines Erachtens das Medium "Film" nicht verstanden.
Tyler 2009/08/23 19:41:00
Antwort löschenKann ich absolut nur unterschreiben! Ich kenne auch viele Leute die zb in "Lost in Translation" oder "Die Verurteilten" nichts weiter als Langweile sehen. Auch wenn ich das anders sehe lass ich ihnen ihre Meinung, umstimmen kann ich sie sowieso nicht. Und wiegesagt kann ich es absolut verstehen wenn jemand Tarantinos Filme zu blutig, brutal oder überladen mit sinnlosen Dialogen findet. Nur zu sagen das es ja was über die Intelligenz des Fans aussagen würde, wenn man seine Filme mag, das gefällt mir nicht.
Hitmanski 2009/08/23 20:06:17
Antwort löschenDer Kommentar von cannibal83 macht sich eigentlich gut als Schlußwort für diese Diskussion ;)
Oberlaender 2009/08/23 23:05:44
Kommentar löschenQuentin Terentino ist eigentlich nur deshalb berühmt, weil er mit seiner übertrieben coolen Art von Gewaltdarstellung aneckt.
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ri-p 2009/08/24 04:01:23
Kommentar löschenIn meinen Augen ein völlig übertrieber Artikel.
Tarantinos Filme sind Geschmacksache und natürlich hat er auch einige Ideen geklaut. Aber welcher Regisseur/Produzent tut das nicht? Quentin Terentino hat sich der Filmindustrie verschrieben und es ist in diesem Business nun mal Pflicht aufzufallen, da man sonst wenig erreicht. Er tut es durch exzessive Gewalt, coolen Charakteren und passender Filmmusik.
Seine Werke müssen nicht jedem Gefallen und es muss sich erst recht nicht jeder seine Filme ansehen, die einem selbst nicht Gefallen. Warum auch? Um zu sagen, dass Tatantino schlecht ist, nervt und völlig überbewertet ist?!
Was soll Herr Tarantino tun? Etwa aufhören Filme zu drehen, weil es einigen Leuten nicht passt und ihm den Erfolg nicht gönnen?
Man kann Kritikpunkte ansprechen, aber eine Überschrift wie "Tarantino nervt" bescheinigt lediglich sinnlose Wut und scheinbar auch neid.
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Kris 2009/08/24 11:09:39
Kommentar löschenDass sich bei Tarantino die Geister scheiden, zeichnet ihn ja seit jeher aus. Ich finde es legitim, die Filme nicht zu mögen. Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen „stehlen“ und „zitieren“. Letzteres haben – nebenbei gesagt - bildende Künstler schon immer getan. Es galt mitunter als große Ehre, von einem anderen Meister zitiert zu werden.
Was die Gewaltdarstellungen angeht, das ist wirklich ein heißes Eisen. Dass man brutale Szenen ablehnt, kann ich durchaus verstehen. Allerdings finde ich, dass solche stilisierten und künstlichen Blutszenen wie z.B. bei Kill Bill durchaus als Kunst durchgehen. In ihrer Inszenierung heben sie sich doch sehr deutlich von anderen (viel schlimmeren) Filmen ab, bei denen die Gewalt zum Selbstzweck verkommt (Stichwort Folterporno).
Dass Tarantino bei seinen Filmen oft kleinjungenhafte Verspieltheit an den Tag legt, finde ich gut beobachtet. Für mich hat das allerdings immer den Charme, das Besondere an seinen Filmen ausgemacht. Das ist aber wohl, so wie vieles Andere, Geschmackssache.
Und dann ist da noch die Sache mit dem Hype. Ich finde, man darf nicht anfangen, sich von einem Hype Dinge vermiesen zu lassen. Ist keine Schande, etwas gut zu finden, dass vielen gefällt oder über das sehr viel berichtet wird. Nur wer sehr cool ist, liegt Wert darauf, dass von ihm Verehrtes immer ein „Geheimtipp“ bleibt. Da bin ich doch lieber uncool und erfreue mich am Mainstream.
Ich finde auch nicht alle Filme von Tarantino genial, aber „Inglourious Basterds“ ist für mich einer der originellsten und einfallsreichsten Filme der letzten Zeit. Wobei das nicht ausschließlich an Tarantino liegt.
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jahfaby 2009/08/24 14:22:43
Kommentar löschenIch muss zugeben, ich habe mich nicht durch alle Kommentae gelesen, aber wenn man sich anschaut, wie groß die Resonanz auf deinen Artikel ist, kann man nur sagen: Gut gemacht, Seneca! Kein anderer Autor hatte wahrscheinlich einen so beachteten Einstand. In diesem Sinne: Hallo :)
PS: Ich bin nicht deiner Meinung, interessanterweise ähnelt sich unser Filmgeschmack zu 86%. Ich bin also gespannt auf deine nächsten Artikel.
spread the smile - faby
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alanger 2009/08/25 15:32:09
Antwort löschengenau, einen besseren einstand kanns nicht geben. klasse!
Herr Lehmann 2009/08/24 16:42:04
Kommentar löschenLeute leute leute, ich kann ja verstehen wenn man sich mit einem Hype nicht identifizieren kann, aber dieser Artikel ist wirklich nutzlos!!! Wir leben in einer Zeit von Fliesband Blockbustern, in der Zeit von Remakes und Prequels etc. Die Studios bereiten ein Thema aufs Andre für die breite Masse auf. Drehbücher mit immer den gleichen Gags, einer immer gleich ablaufenden Liebesgeschichte und Action, die aus schönen großen Feuerbällen bestehen, werden in Auftrag gegeben.
Muss man dann ernsthaft einen Regisseur anprangern, der die Drehbücher selbst schreibt, seine Filmideen selbst entwickelt und vor allem die Filme macht auf die er Bock hat und sich nicht von Studios reinreden lässt??!
Aber was ich hier erzähle sind ja keine neuen Erkenntnisse, jeder der sich mit Filmen auseinandersetzt und besonders diejenige die Artikel über dieses Thema verfassen, sollten es eigentlich besser wissen!!!
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Kubrick_obscura 2009/08/30 21:57:57
Antwort löschenJenseits von Blockbustern, gibt es noch mehr als Tarantino! Nur als Tipp!
Herr Lehmann 2009/09/01 14:14:19
Antwort löschenKommt ganz darauf an wie du Autorenkino definierst ;)
Herr Lehmann 2009/09/03 11:06:26
Antwort löschen@ Kubrik_obscura.
Also, man sollte ja Äpfeln nicht mit Birnen vergleichen! Es gibt eine Vielzahl von Low-Budget-/ Indiefilme, aber ab einem gewissen Budget erhöht sich die Kontrolle der Studios, aus nachvollziehbaren Gründen und es entsteht viel Einheitsbrei in den unterschiedlichen Genres. In dieser Budgetklasse gibt es pro Jahr nur wenige Perlen, die sich davon abheben und dazu zähle ich auch Tarantinos Werke, aus Gründen die hier schon ausgiebig erläutert wurden!!!
Rocky22 2009/08/25 00:08:36
Kommentar löschenInglourious Basterds ist ein Film, an dem sich das, was Geschichte, Erinnerung und Kino ist, neu definieren muss. (Georg Seeßlen)
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JVizzl 2009/09/02 14:30:04
Kommentar löschenWenn man seine eigene Meinung hier aufführt und sagt, dass man seine Filme schlecht findet ist das ja ok, aber zu sagen er hätte nichts geleistet ist ganz einfach gelogen und so einen Beitrag kann ich dann nicht mehr ernst nehmen. Denn, dass seine Filme und er selber ein riesige Anhängerschaft gefunden haben ist schonmal eine Leistung an sich und da gibt es überhaupt nichts zu diskutieren.
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patcharisma 2010/04/05 01:20:06
Kommentar löschenKlasse, wie man mit paar Sätzen die halbe Nation zum kochen bringt!
Nur schon dafür 10 bescheidene Punkte!
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trustme 2010/04/05 04:47:30
Kommentar löschenWer gibt denn diesem Halbmenschen die Möglichkeit über Trantino herzuziehen.
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Super8951 2010/05/07 10:19:49
Kommentar löschenJetzt musst du tatsächlich geschlachtet werden xD
scherz
Die Kunst liegt eigentlich darin, die Zitate richtig zusammenzusetzen, oftmals wird sogar noch der Vorgänger übertroffen.
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dinev 2010/08/26 01:24:55
Kommentar löschenWo kann ich unterschreiben?
Hätt's nicht besser formulieren können...
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Deine Meinung zum Artikel Gewalt, Geschwätz, geklaute Ideen - Tarantino nervt!
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Ohhhhhh...da hatte ja jemand richtig Wut im Bauch.^^
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