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25. Jubiläum

Indiana Jones - Der Tod ist sein stetiger Begleiter

24.05.2014 - 08:50 UhrVor 7 Jahren aktualisiert
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Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
© Paramount
Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
Gestern feierte Indiana Jones und der Tempel des Todes seinen 30. Geburtstag und auf den Tag genau vor 25 Jahren begab sich der smarte Abenteurer auf einen Kreuzzug, um den Heiligen Gral zu suchen. Wir gratulieren auf ungewöhnliche Weise.

Neben dem Mauerfall ist das Jahr 1989 wegen dem Kinostart von Indiana Jones und der letzte Kreuzzug in die Geschichte eingegangen. Nicht nur die Qualität der einzelnen Filme ist eine Konstante innerhalb der Indiana-Jones-Trilogie, auch der Tod macht in den verschiedensten Formen seinem Namen alle Ehre. Es wird erschossen, erschlagen, erstochen. Ein ums andere Mal sorgen Explosionen dafür, dass vor allem Nazischergen den Jordan überqueren.

Steven Spielberg und George Lucas haben keine Hemmungen, die Vertreter der selbsternannten Herrenrasse zahlreich über die Klinge springen zu lassen. Weil diese lediglich und zurecht mit negativen Eigenschaften konnotiert werden, handelt es sich bei ihnen um die idealen Bösewichte. Wir sind uns sicher, dass nicht einmal zartbesaitete Indiana-Jones-Fans die Hände vor die Augen halten, wenn in Jäger des verlorenen Schatzes ein strammer deutscher Mechaniker von einem Flugzeugpropeller zu Geschnetzeltem verarbeitet wird. Wie schlägt der Gevatter Tod in der Indiana-Jones-Trilogie am häufigsten zu? Dank der großartigen Infografik von Sonse könnt ihr euch einen Überblick verschaffen.

Indiana Jones Infografik

Die Zahlen sprechen zugegebenermaßen eine harte Sprache, doch wer Indiana Jones kennt, weiß, dass er kein kaltblütiger und mordlustiger Mensch ist. Auf der Suche nach seltenen Relikten hat er es mit perfiden Konkurrenten zu tun, die vor nichts zurückschrecken. Bis auf Ausnahmen kann sich Indiana Jones auf Notwehr berufen. Wer nun Einspruch einlegen und auf den Vorfall des ersten Teils verweisen will, in der Indy einem Schwertkämpfer keine Chance lässt und kurzen Prozess macht, dem müssen wir eine Anekdote der Produktionsgeschichte entgegenhalten. Ursprünglich sollte er nämlich mit der Peitsche sein Gegenüber entwaffnen. Da aber die Crew und Harrison Ford aufgrund von verdorbenem Essen nicht in der Lage waren (Durchfall), den Stunt über die Bühne zu bringen, entschieden sie sich für die im Film zu sehende Lösung.

Wo gehobelt wird, fallen eben Späne. Der fedoratragende Archäologe ist ein Kosmopolit und dementsprechend werden nicht nur die Lebensfäden von Möchtegern-Ariern abgeschnitten. Die mordsmäßige Bilanz von Indiana Jones und der Tempel des Todes und den anderen beiden Teilen der Trilogie gibt sich international. Egal ob Deutscher, Franzose, Nepalese, Panamaer, Ägypter, Peruaner, Chinese, Mongole, Inder, Türke und Österreicherin: Bis auf die des titelgebenden Heldens ist kaum eine Nationalität vor dem ewigen Schlaf sicher.

Im Gegensatz dazu befindet sich das Geschlechterverhältnis in einem extremen Ungleichgewicht. 150 Männer beißen ins Gras und lediglich eine Frau, Elsa Schneider, gibt den Löffel ab. Können wir hier also von einem sexistischen Sensenmann sprechen? Die Antwort ist nein, denn die Welt von Indiana Jones ist generell eine von Männern dominierte Domäne. Wo kaum Frauen sind, können auch wenige dahinscheiden. Im ersten Teil sind Indiana Jones und seine weibliche Mitstreiterin fast ebenbürtig: Der abenteuerlustige Professor bringt 11 Gegner um die Ecke und Marion Ravenvood, die andere Hälfte des kongenialen Duos, befördert 12 Männer ins Jenseits.

Welcher Tod ist euch aus der Indiana-Jones-Trilogie besonders in Erinnerung geblieben?

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