Indiana Jones und der Tempel des Todes

Indiana Jones and the Temple of Doom

US · 1984 · Laufzeit 118 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Abenteuerfilm, Fantasyfilm · Kinostart

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von Steven Spielberg, mit Harrison Ford und Kate Capshaw

Indiana Jones und der Tempel des Todes von Steven Spielberg ist das zweite Abenteuer von Harrison Ford, der diesmal gegen einen indischen Kult kämpft.

Handlung von Indiana Jones und der Tempel des Todes
Nachdem Indiana Jones (Harrison Ford) gerade noch so die Flucht aus einem Nachtclub in Shanghai gelingt, wartet schon das nächsten Abenteuer auf ihn. Gemeinsam mit seinem jungen Gefährten Short Round (Jonathan Ke Quan) und der aus dem Nachtclub geretteten Sängerin Willie (Kate Capshaw) besteigt er ein Flugzeug, das im Himalaya abstürzt. Als sie wieder zu sich kommen, befinden sie sich in einem indischen Dorf. Dort herrscht eine Plage, Kinder verschwinden und Menschen sterben. Als auch noch von einem mystischen Stein die Rede ist, wird Indy hellhörig. Er stellt Nachforschungen an und schnell kommt er einem geheimen religiösen Kult auf die Spur, der für das Unheil verantwortlich ist.

Hintergrund & Infos zu Indiana Jones und der Tempel des Todes
Indiana Jones und der Tempel des Todes ist der zweite von bisher vier Teilen der bahnbrechenden Indiana Jones-Reihe. Dennoch spielt er zeitlich vor dem ersten Teil der Reihe Jäger des verlorenen Schatzes im Jahr 1935. Bei knapp 30 Millionen Dollar Produktionskosten konnte der Film weltweit über 330 Millionen Dollar wieder einspielen. Die Filmmusik von John Williams erhielt 1985 eine Oscar-Nominierung, während der Film die Auszeichnung für die besten visuellen Effekte gewinnen konnte.

Der Erfolg des Filmes war allerdings nicht überall gern gesehen. Für die Dreharbeiten in Indien bekam das Produktionsteam aufgrund des als rassistisch empfundenen Inhalts keine Drehgenehmigung und musste deshalb nach Sri Lanka ausweichen. Deshalb sprechen die Inder im Film auch Singhalesisch. Auch nach der Fertigstellung des Filmes fühlten sie die Inder durch ihre Darstellung im Film verunglimpft, weshalb der Film in Inden nicht gezeigt werden durfte. Grund des Anstoßes war die Darstellung des sogenannten Kali-Kultes und dessen Hang zu Menschenopfern. Die indischen Behörden wussten bereits, was auf sie zukam, da das Drehbuch teilweise auf dem Film Aufstand in Sidi Hakim basiert, in dem der Kult ebenfalls eine tragende Rolle spielt. Auch wenn Kali als hinduistische Göttin eine breite Verehrung findet, fanden früher tatsächlich Menschenopfer in ihrem Namen statt. Noch heute werden einzelne Mordfälle einer abgergläubischen Kali-Verehrung zugeschrieben.

Regisseur und Produzent Steven Spielberg lernte bei den Dreharbeiten seine spätere Ehefrau Kate Capshaw kennen. (ST)

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