Let Me In lässt Zweifler verstummen
Scout_Finch (Alina Impe), Veröffentlicht am 26.07.2010, 09:35
Chloe Moretz in Let Me In
© Overture Films
Wie wir euch berichtet hatten, ist Matt Reeves (Cloverfield) gerade dabei Let Me In, seine amerikanisierte Version von So finster die Nacht, zu produzieren. Dass er dabei auch mit Kritik von Anhängern des schwedischen Originals rechnen muss, hatte er offensichtlich schon vorher einkalkuliert und sich entsprechend gewappnet. Zusammen mit den Hauptdarstellern n/a n/a, Chloë Grace Moretz und Richard Jenkins erschien er kürzlich auf der Comic-Con und stellte dort exklusives Material von Let Me In vor.
Matt Reeves ging es hierbei vor allem darum, die Unterschiede zwischen dem Original und seiner Fassung deutlich zu machen. Im ersten Clip von Let Me In bekamen die Zuschauer die Begegnung der beiden jungen Hauptfiguren, die in der neuen Verfilmung Owen und Abby heißen, zu sehen. Ansonsten soll die Handlung weitestgehend der des schwedischen Vorgängers entsprechen.
In der Geschichte von So finster die Nacht, die auf einem Roman basiert, geht es um den 12jährigen Oskar, der von seinen Schulkameraden schikaniert wird, bis er die ebenfalls 12jährige Eli trifft. Diese ist gerade in Oskars Nachbarschaft gezogen. Sie wirkt zwar seltsam, bringt ihm aber bei, sich gegen seine Kameraden zu wehren. Zwischen den beiden entwickelt sich eine etwas seltsame Beziehung. Oskar erfährt, dass Eli ein Vampir ist. Doch die Freundschaft wird auf eine Probe gestellt, als immer mehr Menschen in der Nachbarschaft auf rätselhafte Weise verschwinden.
Der zweite Clip zeigte die Einführung von Richard Jenkins als Ersatzvater von Abby. Matt Reeves kommentierte den Clip mit den Worten, er habe sich bei diesem Material von Bei Anruf: Mord mit Grace Kelly inspirieren lassen und wollte Let Me In etwas von dessen Stimmung verabreichen.
Insgesamt hat sich der Blick auf Let Me In von einst argwöhnisch zu wohlwollend gewandelt. Wie Russ Fisher von slashfilm.com schreibt, soll der Film kein schlechter Abklatsch sein, sondern eine ganz eigene Identität und Stimmung ausstrahlen und damit genauso unheimlich und spannend mit dem Thema umgehen.
Der USA-Kinostart ist am 1. Oktober 2010. Wer noch weitere Eindrücke von Let Me In möchte, kann sich hier einen weiteren (längeren) Trailer dazu anschauen.
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Kommentare
über Let Me In lässt Zweifler verstummen
isaro Mon, 26 Jul 2010 13:00:20 -0000
Kommentar löschenIch gebe Bandrix recht! Der Trailer verriet viele Szenen, die ganz offensichtlich eins zu eins übernommen wurden. Ob sich dadurch mein Blick von "argwöhnisch zu wohlwollend" gewandelt hat? Ganz sicher NICHT.
Ich mag das Original sehr. Doch dies ist nicht der Hauptgrund für meine Skepsis. Diese liegt eher darin, dass ich noch immer kein Fan von "schnell-aufeinander-erfolgte-Remakes" bin!
Dieses Remake hat doch auch nur einzig wieder den Sinn, den Amerikanischen Markt zu bedienen! Denn es ist doch ein offenes Geheimnis, dass Synchronisierte Fassungen bzw. "nicht-US-Produktionen" generell dort schlecht(er) aufgenommen werden. DAS finde ich eine Schande. Es macht für mich hier einfach keinen Sinn, u. a. Ressourcen zu vergeuden, um ein Remake eines GUTEN Filmes zu machen! Warum wird stattdessen nicht auf ein neues Pferd gesetzt? Ja, warum nur? Ein gänzlich neues Drehbuch gekauft... Neiiin, das könnte ja schief gehen und nicht den erhofften Umsatz bringen.
Das ist doch "murks", sorry, aber ich werde diesen (und auch viele weitere Remakes ;) links liegen lassen und mir dafür dann evt. lieber nochmals das Original ansehen.
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Eneb Mon, 26 Jul 2010 12:52:16 -0000
Kommentar löschenMan kann auch stumm zweifeln. Schauen wir mal.
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Bandrix Mon, 26 Jul 2010 11:07:20 -0000
Kommentar löschenEinige Szenen sind komplett aus dem Original entnommen worden. Trailer sieht nicht schlecht aus, ich bin trotzdem weiter skeptisch. Zumindest etwas...
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Tja da haben die Amis wohl doch wieder mal die Skandinavier getoppt, aber um längen. Sympatischere Charaktere die besser schauspielern und in einer zauberhaften, , weichgezeichneten Umgebung, begleitet von toller Musik und toller Lichtarbeit eine Story aufwerten die einem tatsächlich sehr nahe gehen kann im Gegensatz zum Original.
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