Bei Anruf: Mord

Dial M for Murder (1954), US
Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 03.12.1954

7.7 Kritiker
26 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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von Alfred Hitchcock, mit Anthony Dawson und Grace Kelly

Grace Kelly spielt Margot, die reiche Ehefrau des windigen Playboys Tony Wendice. Tony fürchtet den Verlust des Geldes, weil Margots Liaison mit dem Schriftsteller Mark zu einer Scheidung führen könnte. Er zwingt einen ehemaligen Schulkameraden, der in Schwierigkeiten steckt, zum Mord an seiner Frau. Der minutiös ausgefeilte Plan droht zu scheitern, als Margot es mit letzter Kraft schafft, ihren vermeintlichen Mörder mit einer Schere zu erstechen. Doch Tony schaltet schnell: Mit eiskalter Berechnung liefert er der Polizei Hinweise, die seine Frau auf den elektrischen Stuhl bringen könnten.

Bei Anruf Mord basiert auf einem erfolgreichen Theaterstück von Frederick Knott , der auch das Drehbuch zu Hitchcocks Verfilmung mitschrieb. Hitchcock hält die Einheit des Ortes ein und inszeniert die Handlung mit Ausnahme von einer Szene in der Londoner Wohnung der Wendices.

HandlungDas perfekte VerbrechenZunächst wirkt das Ehepaar Tony (Ray Milland) und Margot Wendice (Grace Kelly ) glücklich verliebt. Doch der Zuschauer erfährt schnell, dass sich Margot vor einem Jahr in den New Yorker Kriminalromanschriftsteller namens Mark Halliday (Robert Cummings) verliebte. Nun ist der Ex-Geliebte, für den Margot beinahe ihren Ehemann und Tennischampion verlassen hätte, wieder in London.

Wie wir erfahren, standen Mark und Margot eine Weile lang in Briefkontakt. Margot hatte alle Briefe bis auf einen verbrannt, den sie immer in ihrer Handtasche mit sich herumtrug. Doch eines Tages wurde ihr die Handtasche gestohlen und sie erhielt zwei Wochen später einen Erpresserbrief, in dem 50 Pfund gefordert wurden. Allerdings tauchte der Brief nie mehr auf. Margot hatte diese Erpressung vor ihrem Mann geheim gehalten, der sich seit ihrer Affäre sehr zu seinen Gunsten verändert hatte und mit dem sie nun einigermaßen glücklich lebt.

Doch Tony ist nicht der, für den Margot ihn hält. Während er den galanten Ehemann spielt und Margot mit Mark alleine ins Theater…

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Kritiken (4) — Film: Bei Anruf: Mord

Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Bis zum Anruf eine so ausgeklügelte wie genüssliche Mordfantasie, enorm befeuert von einem süffisant bösartigen Ray Milland; nach dem Anruf eine brave Abwicklung von Ermittlungsarbeiten, allzu theaterhaft inszeniert und von allen Darstellern ausser Milland schwach gespielt. Eine Szene ist jedoch noch unwiderstehlich: Der Kriminalschriftsteller theoretisiert sich eine vermeintlich hanebüchene Aufklärung des Verbrechens herbei - nicht wissend, daß es die hundertprozentige Wahrheit ist.

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Mr Vincent Vega

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Na Gott sei Dank hat Dir das Remake besser gefallen! ...


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.5Sehenswert

[...] Hitchcocks Film ist sehr scharfsinnig und hintergründig. Die Motivwahl für die Handlung seines Kriminalstücks ist außerordentlich gut gewählt. Denn Morde, die aus reiner Gewinnsucht kalkuliert werden, füllen selbst heute noch mit stetiger Regelmäßigkeit die Akten der Staatsanwälte. So entsteht eine außergewöhnliche Spannung [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

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10.0Herausragend

[...] „Bei Anruf Mord“ wird wohl auf ewig im Schatten des Nachfolgers „Das Fenster zum Hof“ stehen, welcher als der Hitchcock-Hit schlechthin gefeiert wird. Zudem zählt der Film für den Regisseur selbst zu seinen nicht sonderlich geschätzten Produktionen. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Vorlage ein perfekter Krimi ist, den es in seinem Minimalismus praktisch nur noch passend zu besetzen und zu filmen galt, was Hitchcock natürlich gelang. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Wieder eine Theaterverflimung von Hitchcock, die eine dramatische erste Hälfte liefert und dann sukzessiv abbaut - enttäuschende Performance von Grace Kelly.

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Kommentare (26) — Film: Bei Anruf: Mord

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Joe Gillis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dial M for Meisterstück. Mit seiner konzentrierten Verfilmung eines gutgebauten Bühnenthrillers will Alfred Hitchcock offenbar weder sich noch dem Publikum etwas beweisen: Eine straffe Regie ohne visuelle Pirouetten und ein erstklassiges Ensemble (Ray Milland als tödlicher Ehemann, Grace Kelly als wehrlose wife in distress, Robert Cummings als verliebter Amateurdetektiv, John Williams als erzkorrekter Chief Inspector, Anthony Dawson als verhinderter Täter und nützliches Opfer) variieren (mit viel Sinn für boulevardeske Pointierung) das Hitchcock’sche Lieblingsthema der Übertragung von Schuld – diesmal erzählt aus der Perspektive des kultivierten Schurken, verdichtet auf einen einzigen Set, dessen inszenatorische Möglichkeiten klug ausgeschöpft werden. Dazu ein Telefon, ein Paar Strümpfe, ein Brief, eine Schere, zwei Schlüssel – und fertig ist das (fast) perfekte Film-Verbrechen: »In stories things usually turn out the way the author wants them to; and in real life they don't … always.«

http://kinotagebuch.blogspot.com/

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Joe Gillis

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Bin großer Fan, aber eine Gurke bleibt eine Gurke, auch wenn sie von Hitchcock serviert wird; womit ich nichts gegen Gurken gesagt haben will, vorzügliches Gemüse … :)


Le Samourai

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:)


hollygolightly1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Hitchcock eben. Spannung pur!

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Pyro 91

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Bewertung9.0Herausragend

Einer von Hitchcocks Besten!

Die Spannung, die bis zum geplanten Mord aufgebaut wird, ist beinahe unerträglich und sorgt für eine dramatische erste Hälfte, die vor allem durch Ray Millands charismatisches Schauspiel glänzt. Obwohl er der Bösewicht ist, wollte ich doch dass sein Plan aufgeht und er ungeschoren davon kommt.
Hitchcock spielt hier mit den Erwartungen des Zuschauers, indem er den Schurken als ambitioniert und intelligent darstellt, während der Geliebte von Magot ein weitaus uninteressanter Charakter ist. Dieser ist die meiste Zeit tatenlos und steht nicht als Held im Mittelpunkt des Geschehen.

Ab der zweiten Hälfte entwickelt sich das Ganze zu einem Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Die "Bomb under the table" ist diesmal ein Schlüssel und man vermutet beinahe hinter jeden Frage des Inspektors eine Enttarnung des Verdächtigen. Die Sache könnte jede Minute auffliegen und das hilft diesen Kammerspiel auch über einige Durststrecken hinweg, in denen die repetitiven Dialoge ansonsten eher unspannend wären.

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rkuehne

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Beeindruckendes Kammerspiel - Hitchcock zeigt mal wieder, dass für einen guten Thriller nicht blut, Messer, Waffen, Nebel und ein Kilo Special Effects sondern vielmehr nur eine Gute Story und starke Schauspieler vonnöten sind. Beeindruckend mit wie wenig es ihm gelingt, gut zu unterhalten.

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Tobias

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unglaublich ökonomisches Meisterwerk. Ein Raum, ein Treppenhaus, fünf Schauspieler, ein Tathergang, durchgespielt in verschiedenen Konstellationen. Scharfe Dialoge. Wenig Schnörkel. Sogar Hitchcocks traditioneller Cameo kommt mit einer Foto-Retusche aus. 105 Minuten Spannung. Großer Krimi.

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Andras

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Großartig! Ein Meisterwerk von Hitchcock.

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kronenhummer

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein perfekter Mord. Es könnte so einfach sein. Doch auch dem besten Kriminalroman-Autor ist bewusst, dass die Theorie und die Praxis, gerade wenn es um Mord geht, weit auseinander liegen. Da kann die beste Konstruktion hinfällig sein, wenn Mordopfer, Mörder und Unbeteiligte nicht mitspielen. Plan B kann da die Rettung sein, doch ein Fehler und das Kartenhaus bricht zusammen.

Die Konstruktion eines Mordes, des Geldes willen. „Dial M for Murder“ ist Hitchcocks Werk das sich genau dieser Herausforderung annimmt. Und genau dort auch seine Gefahren und Schwächen birgt. Ein konstruierter Mordplan ist das eine, eine konstruierte Morduntersuchung das andere. Genau diese ist nämlich das Kernelement dieses Hitchcock-Krimis.

Zwar eine interessante Idee, die Konstruktion innerhalb eines konstruierten Konstruktes zu konstruieren, doch genau diese Überkonstruktion funktioniert hier leider nur bedingt, so dass „Dial M for Murder“ zwar einige Überraschungen und interessante Wendungen bietet, mich jedoch als Hitchcock-Thriller enttäuscht hat. Neben der fragwürdigen Handlung sind auch die Charaktere nicht sonderlich stimmig, denn Grace Kelly ist ein noch naiveres Blondchen als man es sogar von Hitchcock gewohnt ist, die männlichen Hauptcharaktere können nie richtig überzeugen und auch die Rolle der Polizei ist hier eher fragwürdig.

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juergen-schulze

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Bewertung9.0Herausragend

Ich kenne wenige Filme, die besser sind.

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Kubrick_obscura

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Bewertung7.0Sehenswert

Dank arte konnte man den Film ja nun endlich mal in 3D sehen. Für mich das erste mal und obwohl nur in anaglyphischer Rot-Cyan-Darstellung (wodurch der Film letztendlich schwarz-weiß aussieht) konnte mich dieser vom Meister selbst ungeliebte Kammerthriller für sich gewinnen.
Hitchcock hatte den Stoff nur genommen, weil ihm der Titel gefiel und er sich gerade schwer tat einen besseren Stoff zu finden. Die 3D-Technik wurde ihm quasi diktiert, doch es ist Zeugnis von Hitchcocks Genie, dass er sich trotz des Zwangs eine eigene Ästhetik dazu ausgedacht hat. So hatte Hitch erkannt, dass ein gestalterischer Einsatz der Tiefenunschärfe nicht mehr von Nöten ist. Die Gegenstände werden nun durch die Stereoskopie im Raum angeordnet und selten durch Schärfeebenen. Viele andere Regisseure hätten sich trotzig in den Stuhl geworfen bei dem Gedanken ein Kammerspiel in 3D zu drehen. Wer braucht schon übergroße Schauwerte und hunderte Motive um einen ansprechenden 3D-Film zu machen. Hitchcock versuchte alles um das größtmögliche an Räumlichkeit aus den engen Motiven rauszuholen. So entdeckte er, dass der Raumeindruck gewinnt je tiefer die Kamera steht. So wurden viele Szenen aus der Froschperspektive gedreht. Dazu gibt es viele Einstellungen mit ausgibig komponierten Vorder-, Mittel- und Hintergründen. Auch zahlreiche Kamera-Fahrten sollten den 3D-Effekt unterstützen. Das war Pionierarbeit!
Ansonsten wird "Dial M for Murder" den Hitchcockschen Anforderungen nicht gerecht. Das Ziel eine Geschichte in erster Linie mithilfe von Bilder zu erzählen wurde nicht erreicht. Auch die Schauspieler sind nicht ausgewogen. Cummings kann man nie richtig mögen und Grace Kelly kam mir mehr wie eine Randfigur vor.
Langweilig fand ich den Film zu keiner Zeit und dass er nach dem Mord abnimmt kann ich auch nicht bestätigen. "Dial M for Murder" ist in seinen besten Momenten ein Film-Experiment und in seinen schlechtesten ein Fernsehkrimi.

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xXxWantedxXx

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch, wenn Hitchcock vielleicht einige noch bessere Filme gedreht hat, ist 'Bei Anruf Mord' nicht zu verachten. Wieder einmal kann er zeigen, wie man, obwohl der Film fast nur in einem Zimmer gedreht wurde, hohe Spannung erzeugen kann. Mit Ray Milland bietet außerdem einen brillianten Hauptdarsteller und einen cleveren Plot. Die 3D-Effekte waren zwar nicht sonderlich überzeugend, dennoch war es interessant einen Hitchcock einmal in 3D sehen zu können.

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amvi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zunächst ein Plan vom vielbeschwörten "Perfekten Verbrechen". Dann die Ausführung des Plans, die zeigt, wie der Zufall große Pläne umstürzen kann. Und schließlich ein herrlich intrigantes Verwirrspiel.
Fazit: Spannendes Krimi-Konstrukt

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Klassischer Hitchcock-Thriller. Nicht sein bester Film, aber dennoch sehenswert dank der guten Schauspielleistungen.

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O1iver

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Bewertung9.0Herausragend

Mit gefällt diese Inszenierung besonders. Vor allem der immer wieder neu gesponne Tathergang reißt mich als Zuschauer so mit, dass ich über die gesamte Zeit einfach am Ball bleiben wollte.

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michzell

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist wie ein Puzzle dass sich langsam von selbst auflöst, und bevor man die Lösung zu Gesicht bekommt möchte man die letzten übrig gebliebenen Teile unbedingt noch selbst einfügen und auf des Rätsels Lösung kommen. Mir hat der Film sehr gut gefallen, höchst professionell und ausgeklügelt, und dazu noch vom 'master of suspense'. Dass der ganze Film beinahe ausnahmslos in einem Raum spielt stört kein bisschen, dass machen die Story und die schauspielerische Begabung von Grace Kelly wieder weck. Guter Film - eben ein Klassiker.

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filmschauer

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn man auf Theaterinszenierungen steht, ist man bei Hitchcocks Filmen meistens nicht falsch. In "Bei Anruf Mord" ist es ein Broadway-Stück, welches der Meister der Suspense verwendete und dessen Handlungsschema sich grob in drei Bereiche aufteilen lässt: die Planung, die Ausführung und die Konsequenzen eines Mordversuchs eines Ehegatten an seiner Frau. Alles spielt meistens in einem einzigen Raum, wodurch der sogar in 3D konzipierte Film eher durch seine zahlreichen Dialogpassagen als durch visuelle Spielereien (bis auf wenige Ausnahmen) auffällt. Dadurch entstehen leider an manchen Stellen Längen, obwohl auch tolle Szenen wie der Beginn mit eingängigen Darstellung der bösartigen Idee oder dem pfiffigen Ende dabei sind. Auf Schauspielerseite gefallen natürlich besonders Ray Milland als Auslöser dieser Geschichte oder auch John Williams als cleverer Chefinspektor, auf der anderen Seite bekommt Grace Kelly aufgrund ihrer passiven Rolle eher wenig zu tun und kann sich deshalb nur wenig auszeichnen. Insofern gliedert sich "Bei Anruf Mord" zwar etwas unterhalb anderer Hitchcock-Meisterwerke ein, falschmachen tut man mit einer Sichtung aber keinesfalls.

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schöne theaterhafte Inszenierung, bei der Hitchcock wieder einmal beweist, dass man Spannung auch ohne Rieseneffekte kreieren kann. Kleiner Kritikpunkt ist, dass hier der Spannungsbogen ein wenig früh abflacht, aber ein abflachender Hitchcock Spannungsbogen ist immer noch mehr als jeder Michael Bay Showdown. Zudem beweist allein schon die Tatsache, wie oft dieser Filmtitel kopiert und variiert wurde, wie kreativ und trotzdem schlicht und geradlinig Hitchcocks Stil stets war.

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OnurU.

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Bewertung7.0Sehenswert

Jeder der Filme anschaut braucht irgendwann ein Klassiker zum Genießen. Er sollte sich am besten alle Alfred Hitchcock's Filme bewundern. Der Mann weiß wie man jemanden unterhaltet.
Auch wenn ich viel bessere Werke von Hitchcock gesehen habe, dies ist Sehenswert.

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cannibal83

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film erreicht seinen Höhepunkt recht früh und baut dann etwas ab. Das erneute Zusammensetzten des Puzzles macht gegen Ende aber dennoch Spaß.

Auffallend ist wie zurückhaltend die Darsteller trotz des ernsten Themas agieren. Der Cognac für alle Beteiligten am Schluß, setzt dem ganzen dann die Krone auf. So richtig überzeugt eigentlich nur Ray Milland, dessen kühles Spiel eines Bad Guys angemessen ist.

Alles in allem, trotz mancher Schwäche, ein sehenswerter Hitchcock.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AMOvies

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Also so müssen Filme sein. Leider viel zu selten in heutiger Zeit.

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freakfried

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

sehr spannend und gewitzt...mit recht ein kultfilm

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