Bei Anruf: Mord
Dial M for Murder (1954), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 03.12.1954
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von Alfred Hitchcock, mit Anthony Dawson und Grace Kelly
Grace Kelly spielt Margot, die reiche Ehefrau des windigen Playboys Tony Wendice. Tony fürchtet den Verlust des Geldes, weil Margots Liaison mit dem Schriftsteller Mark zu einer Scheidung führen könnte. Er zwingt einen ehemaligen Schulkameraden, der in Schwierigkeiten steckt, zum Mord an seiner Frau. Der minutiös ausgefeilte Plan droht zu scheitern, als Margot es mit letzter Kraft schafft, ihren vermeintlichen Mörder mit einer Schere zu erstechen. Doch Tony schaltet schnell: Mit eiskalter Berechnung liefert er der Polizei Hinweise, die seine Frau auf den elektrischen Stuhl bringen könnten.
Bei Anruf Mord basiert auf einem erfolgreichen Theaterstück von Frederick Knott , der auch das Drehbuch zu Hitchcocks Verfilmung mitschrieb. Hitchcock hält die Einheit des Ortes ein und inszeniert die Handlung mit Ausnahme von einer Szene in der Londoner Wohnung der Wendices.
HandlungDas perfekte VerbrechenZunächst wirkt das Ehepaar Tony (Ray Milland) und Margot Wendice (Grace Kelly ) glücklich verliebt. Doch der Zuschauer erfährt schnell, dass sich Margot vor einem Jahr in den New Yorker Kriminalromanschriftsteller namens Mark Halliday (Robert Cummings) verliebte. Nun ist der Ex-Geliebte, für den Margot beinahe ihren Ehemann und Tennischampion verlassen hätte, wieder in London.
Wie wir erfahren, standen Mark und Margot eine Weile lang in Briefkontakt. Margot hatte alle Briefe bis auf einen verbrannt, den sie immer in ihrer Handtasche mit sich herumtrug. Doch eines Tages wurde ihr die Handtasche gestohlen und sie erhielt zwei Wochen später einen Erpresserbrief, in dem 50 Pfund gefordert wurden. Allerdings tauchte der Brief nie mehr auf. Margot hatte diese Erpressung vor ihrem Mann geheim gehalten, der sich seit ihrer Affäre sehr zu seinen Gunsten verändert hatte und mit dem sie nun einigermaßen glücklich lebt.
Doch Tony ist nicht der, für den Margot ihn hält. Während er den galanten Ehemann spielt und Margot mit Mark alleine ins Theater…
Grace Kelly spielt Margot, die reiche Ehefrau des windigen Playboys Tony Wendice. Tony fürchtet den Verlust des Geldes, weil Margots Liaison mit dem Schriftsteller Mark zu einer Scheidung führen könnte. Er zwingt einen ehemaligen Schulkameraden, der in Schwierigkeiten steckt, zum Mord an seiner Frau. Der minutiös ausgefeilte Plan droht zu scheitern, als Margot es mit letzter Kraft schafft, ihren vermeintlichen Mörder mit einer Schere zu erstechen. Doch Tony schaltet schnell: Mit eiskalter Berechnung liefert er der Polizei Hinweise, die seine Frau auf den elektrischen Stuhl bringen könnten.
Bei Anruf Mord basiert auf einem erfolgreichen Theaterstück von Frederick Knott , der auch das Drehbuch zu Hitchcocks Verfilmung mitschrieb. Hitchcock hält die Einheit des Ortes ein und inszeniert die Handlung mit Ausnahme von einer Szene in der Londoner Wohnung der Wendices.
HandlungDas perfekte VerbrechenZunächst wirkt das Ehepaar Tony (Ray Milland) und Margot Wendice (Grace Kelly ) glücklich verliebt. Doch der Zuschauer erfährt schnell, dass sich Margot vor einem Jahr in den New Yorker Kriminalromanschriftsteller namens Mark Halliday (Robert Cummings) verliebte. Nun ist der Ex-Geliebte, für den Margot beinahe ihren Ehemann und Tennischampion verlassen hätte, wieder in London.
Wie wir erfahren, standen Mark und Margot eine Weile lang in Briefkontakt. Margot hatte alle Briefe bis auf einen verbrannt, den sie immer in ihrer Handtasche mit sich herumtrug. Doch eines Tages wurde ihr die Handtasche gestohlen und sie erhielt zwei Wochen später einen Erpresserbrief, in dem 50 Pfund gefordert wurden. Allerdings tauchte der Brief nie mehr auf. Margot hatte diese Erpressung vor ihrem Mann geheim gehalten, der sich seit ihrer Affäre sehr zu seinen Gunsten verändert hatte und mit dem sie nun einigermaßen glücklich lebt.
Doch Tony ist nicht der, für den Margot ihn hält. Während er den galanten Ehemann spielt und Margot mit Mark alleine ins Theater gehen lässt, verabredet er sich heimlich mit einem ehemaligen Bekannten aus College-Zeiten. Lesgate ( Anthony Dawson) lebt unter verschiedenen Namen und scheint Tony geeignet, seine Frau zu ermorden. Wie und warum er das tun soll, erklärt Tony dem zunächst unwilligen Lesgate detailliert. Er habe die Affäre seiner Frau im vorigen Jahr aufgedeckt und habe sie aber nicht zur Rede stellen wollen, da er eine Trennung dringlich vermeiden wollte. Daraufhin stahl er ihre Handtasche und erpresste Margot mit dem Brief, um ihr Angst einzuflößen. Tony weiß, er ist vom Geld seiner Frau abhängig und kann aufgrund seines Alters nicht mehr ins Tennisgeschäft einsteigen. Um an das Geld seiner Frau zu kommen, muss diese sterben.
Seit einem Jahr hat Tony daher stets kleinere Geldsummen von seinem Konto abgehoben, um kein Misstrauen zu erwecken und Lesgate beschattet. Dadurch kam er an Informationen, mithilfe derer er Lesgate nun zum Mord erpressen kann. Dafür soll Lesgate 1000 Pfund erhalten. Schon am nächsten Tag soll der Mord stattfinden, während er mit Mark Halliday zu einem Herrenabend geht. Durch sein Alibi könne niemals der Verdacht auf ihn fallen. Um 23 Uhr werde er in der Wohnung anrufen, Margot werde aus dem Bett ins Wohnzimmer laufen und den Hörer abnehmen. Lesgate soll vorher durch einen Schlüssel, den ihm Tony unter dem Treppenteppich hinterlassen hat, in die Wohnung gelangen, sich hinter dem Vorhang verstecken und Margot erdrosseln, während sie telefoniert. Anschließend solle er flüchten und Tony wird die tote Margot zusammen mit Mark entdecken.
Der Plan misslingtAllerdings misslingt der Plan gründlich. Zunächst möchte Margot nicht an besagtem Abend zuhause bleiben, sodass Tony sie mit fadenscheinigen Gründen dazu zwingen muss. Als Lesgate schließlich in der Wohnung ist, ruft Tony nicht wie vereinbart um punkt 23 Uhr an, da seine Armbanduhr stehen geblieben ist. Erst zu spät lässt er das Telefon klingeln, woraufhin Margot aufsteht, um den Hörer abzunehmen. Lesgate würgt die Frau schließlich von hinten, kann jedoch nach einer Schere greifen und Lesgate durch einen Stich in den Rücken töten.
Tony musste dies am Telefon mitanhören und eilt sofort nach Hause. Dort beruhigt er Margot und schickt sie ins Bett. Bevor die Polizei eintrifft, hat Tony allerdings noch genügend Zeit, um die Indizien zu verfälschen: Er verbrennt den Strumpf, mit dem Lesgate Margot erdrosseln wollte und legt stattdessen Margots Seidenstrümpfe als Tatwaffe in den Garten. Den Schlüssel entwendet er aus Lesgates Tasche und legt ihn zurück in Margots Tasche, sodass es danach aussieht, sie habe den Mörder freiwillig in die Wohnung gelassen. Außerdem legt er Lesgate den Brief in die Jacke, den Mark an Margot geschrieben hatte und der seither verschwunden war.
Der Inspektor ermitteltInspector Hubbards (John Williams) Aufgabe ist es nun, den vermeintlichen Raubmord aufzuklären. Allerdings stellt er schnell fest, dass der Mörder nicht, wie Margot und auch Tony meinen, durch das Fenster eingestiegen sein kann. Auch irritiert ihn die Aussage Margots…Es kommt zu einem Gerichtsprozess, bei dem die unschuldige Margot zum Tode verurteilt wird. Doch weder Mark noch Inspector Hubbard glauben an die Schuld Margots und sind erpicht darauf, den Fehler Tonys ausfindig zu machen, um ihn zu überführen. Der jedoch erfindet eine plausiblere Lüge nach der nächsten und scheint sich nach allen Seiten abgesichert zu haben…
Weiterführende Informationen
Produktion und Dreharbeiten
Wissenswertes
Bei Anruf Mord ist der erste von drei Hitchcock-Film mit Grace Kelly in einer Hauptrolle. Im selben Jahre folgte Das Fenster zum Hof und ein Jahr später Über den Dächern von Nizza.
Andere Hitchcock-Filme, die nur einen Handlungsort aufweisen, sind Cocktail für eine Leiche und Das Fenster zum Hof.
Hitchcock hat seinen steten Cameo-Auftritt auf der Photographie, die Tony dem Mörder seiner Frau zeigt.
Grace Kelly trägt zu Beginn ein weißes Kleid, mit ihrem Liebhaber ein rotes und je weiter die Handlung fortschreitet, wird die Farbe der Kleidung immer dunkler.
Weitere Informationen im Internet
Trailer und Informationen auf der Offiziellen Alfred Hitchcock Fanseite
Filmkritik von Ulrich Behrens auf der Filmzentrale
Bei Anruf Mord, Rezension von Dieter Wunderlich
Informationsseite zum Film (engl.)
Cast & Crew
-
Alfred Hitchcock
-
Anthony Dawson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Lesgate
-
Grace Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Margot Mary Wendice
-
Ray Milland
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tony Wendice
-
Robert Cummings
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mark Halliday
-
John Williams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Inspector Hubbard
-
Alfred Hitchcock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann beim Dinner
Regie
Schauspieler
-
Frederick Knott
- Genre
- Thriller, Detektivfilm
- Zeit
- 1950er Jahre
- Ort
- London
- Handlung
- Affäre, Alibi, Beweis, Brief, Ehebruch, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Eifersucht, Einbruch, Einbruch, Erpressung, Ex-Geliebte, Geheimnis, Geld, Geständnis, Habgier, Handtasche, Hausfrau, Inspektor, Klassiker, Liebesbrief, Perfektes Verbrechen, Polizei, Portemonnaie, Schere, Schlüssel, Sportler, Strangulieren, Telefon, Telefonzelle, Tennisspieler, Testament, Todesstrafe, Treppe, Untreue, Verhandlung, Versuchter Mord, Wohnung
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Bei Anruf: Mord
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US 1951
Trailer zum Film Bei Anruf: Mord
Alle Trailer, Clips & Videos (2)










Kritiken (4) — Film: Bei Anruf: Mord
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenBis zum Anruf eine so ausgeklügelte wie genüssliche Mordfantasie, enorm befeuert von einem süffisant bösartigen Ray Milland; nach dem Anruf eine brave Abwicklung von Ermittlungsarbeiten, allzu theaterhaft inszeniert und von allen Darstellern ausser Milland schwach gespielt. Eine Szene ist jedoch noch unwiderstehlich: Der Kriminalschriftsteller theoretisiert sich eine vermeintlich hanebüchene Aufklärung des Verbrechens herbei - nicht wissend, daß es die hundertprozentige Wahrheit ist.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Mr Vincent Vega 2011/07/25 21:21:47
Antwort löschenNa Gott sei Dank hat Dir das Remake besser gefallen! ...
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Hitchcocks Film ist sehr scharfsinnig und hintergründig. Die Motivwahl für die Handlung seines Kriminalstücks ist außerordentlich gut gewählt. Denn Morde, die aus reiner Gewinnsucht kalkuliert werden, füllen selbst heute noch mit stetiger Regelmäßigkeit die Akten der Staatsanwälte. So entsteht eine außergewöhnliche Spannung [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Bei Anruf Mord“ wird wohl auf ewig im Schatten des Nachfolgers „Das Fenster zum Hof“ stehen, welcher als der Hitchcock-Hit schlechthin gefeiert wird. Zudem zählt der Film für den Regisseur selbst zu seinen nicht sonderlich geschätzten Produktionen. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Vorlage ein perfekter Krimi ist, den es in seinem Minimalismus praktisch nur noch passend zu besetzen und zu filmen galt, was Hitchcock natürlich gelang. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenWieder eine Theaterverflimung von Hitchcock, die eine dramatische erste Hälfte liefert und dann sukzessiv abbaut - enttäuschende Performance von Grace Kelly.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (26) — Film: Bei Anruf: Mord
Kommentar schreibenJoe Gillis 2012/01/28 15:42:00
Kommentar löschenDial M for Meisterstück. Mit seiner konzentrierten Verfilmung eines gutgebauten Bühnenthrillers will Alfred Hitchcock offenbar weder sich noch dem Publikum etwas beweisen: Eine straffe Regie ohne visuelle Pirouetten und ein erstklassiges Ensemble (Ray Milland als tödlicher Ehemann, Grace Kelly als wehrlose wife in distress, Robert Cummings als verliebter Amateurdetektiv, John Williams als erzkorrekter Chief Inspector, Anthony Dawson als verhinderter Täter und nützliches Opfer) variieren (mit viel Sinn für boulevardeske Pointierung) das Hitchcock’sche Lieblingsthema der Übertragung von Schuld – diesmal erzählt aus der Perspektive des kultivierten Schurken, verdichtet auf einen einzigen Set, dessen inszenatorische Möglichkeiten klug ausgeschöpft werden. Dazu ein Telefon, ein Paar Strümpfe, ein Brief, eine Schere, zwei Schlüssel – und fertig ist das (fast) perfekte Film-Verbrechen: »In stories things usually turn out the way the author wants them to; and in real life they don't … always.«
http://kinotagebuch.blogspot.com/
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Le Samourai 2012/01/28 18:58:37
Antwort löschenNa, geht doch, du und Hitchcock! :)
Alle 3 Antworten zeigen
Joe Gillis 2012/01/28 19:45:45
Antwort löschenBin großer Fan, aber eine Gurke bleibt eine Gurke, auch wenn sie von Hitchcock serviert wird; womit ich nichts gegen Gurken gesagt haben will, vorzügliches Gemüse … :)
Le Samourai 2012/01/30 14:05:08
Antwort löschen:)
hollygolightly1 2012/01/20 16:29:36
Kommentar löschenEin Hitchcock eben. Spannung pur!
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Pyro 91 2012/01/03 14:20:21
Kommentar löschenEiner von Hitchcocks Besten!
Die Spannung, die bis zum geplanten Mord aufgebaut wird, ist beinahe unerträglich und sorgt für eine dramatische erste Hälfte, die vor allem durch Ray Millands charismatisches Schauspiel glänzt. Obwohl er der Bösewicht ist, wollte ich doch dass sein Plan aufgeht und er ungeschoren davon kommt.
Hitchcock spielt hier mit den Erwartungen des Zuschauers, indem er den Schurken als ambitioniert und intelligent darstellt, während der Geliebte von Magot ein weitaus uninteressanter Charakter ist. Dieser ist die meiste Zeit tatenlos und steht nicht als Held im Mittelpunkt des Geschehen.
Ab der zweiten Hälfte entwickelt sich das Ganze zu einem Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Die "Bomb under the table" ist diesmal ein Schlüssel und man vermutet beinahe hinter jeden Frage des Inspektors eine Enttarnung des Verdächtigen. Die Sache könnte jede Minute auffliegen und das hilft diesen Kammerspiel auch über einige Durststrecken hinweg, in denen die repetitiven Dialoge ansonsten eher unspannend wären.
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rkuehne 2011/11/27 12:35:01
Kommentar löschenBeeindruckendes Kammerspiel - Hitchcock zeigt mal wieder, dass für einen guten Thriller nicht blut, Messer, Waffen, Nebel und ein Kilo Special Effects sondern vielmehr nur eine Gute Story und starke Schauspieler vonnöten sind. Beeindruckend mit wie wenig es ihm gelingt, gut zu unterhalten.
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Tobias 2011/10/31 20:28:58
Kommentar löschenUnglaublich ökonomisches Meisterwerk. Ein Raum, ein Treppenhaus, fünf Schauspieler, ein Tathergang, durchgespielt in verschiedenen Konstellationen. Scharfe Dialoge. Wenig Schnörkel. Sogar Hitchcocks traditioneller Cameo kommt mit einer Foto-Retusche aus. 105 Minuten Spannung. Großer Krimi.
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Andras 2011/08/15 00:09:56
Kommentar löschenGroßartig! Ein Meisterwerk von Hitchcock.
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kronenhummer 2011/05/31 19:48:50
Kommentar löschenEin perfekter Mord. Es könnte so einfach sein. Doch auch dem besten Kriminalroman-Autor ist bewusst, dass die Theorie und die Praxis, gerade wenn es um Mord geht, weit auseinander liegen. Da kann die beste Konstruktion hinfällig sein, wenn Mordopfer, Mörder und Unbeteiligte nicht mitspielen. Plan B kann da die Rettung sein, doch ein Fehler und das Kartenhaus bricht zusammen.
Die Konstruktion eines Mordes, des Geldes willen. „Dial M for Murder“ ist Hitchcocks Werk das sich genau dieser Herausforderung annimmt. Und genau dort auch seine Gefahren und Schwächen birgt. Ein konstruierter Mordplan ist das eine, eine konstruierte Morduntersuchung das andere. Genau diese ist nämlich das Kernelement dieses Hitchcock-Krimis.
Zwar eine interessante Idee, die Konstruktion innerhalb eines konstruierten Konstruktes zu konstruieren, doch genau diese Überkonstruktion funktioniert hier leider nur bedingt, so dass „Dial M for Murder“ zwar einige Überraschungen und interessante Wendungen bietet, mich jedoch als Hitchcock-Thriller enttäuscht hat. Neben der fragwürdigen Handlung sind auch die Charaktere nicht sonderlich stimmig, denn Grace Kelly ist ein noch naiveres Blondchen als man es sogar von Hitchcock gewohnt ist, die männlichen Hauptcharaktere können nie richtig überzeugen und auch die Rolle der Polizei ist hier eher fragwürdig.
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juergen-schulze 2011/03/17 12:28:26
Kommentar löschenIch kenne wenige Filme, die besser sind.
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Kubrick_obscura 2010/08/30 22:42:14
Kommentar löschenDank arte konnte man den Film ja nun endlich mal in 3D sehen. Für mich das erste mal und obwohl nur in anaglyphischer Rot-Cyan-Darstellung (wodurch der Film letztendlich schwarz-weiß aussieht) konnte mich dieser vom Meister selbst ungeliebte Kammerthriller für sich gewinnen.
Hitchcock hatte den Stoff nur genommen, weil ihm der Titel gefiel und er sich gerade schwer tat einen besseren Stoff zu finden. Die 3D-Technik wurde ihm quasi diktiert, doch es ist Zeugnis von Hitchcocks Genie, dass er sich trotz des Zwangs eine eigene Ästhetik dazu ausgedacht hat. So hatte Hitch erkannt, dass ein gestalterischer Einsatz der Tiefenunschärfe nicht mehr von Nöten ist. Die Gegenstände werden nun durch die Stereoskopie im Raum angeordnet und selten durch Schärfeebenen. Viele andere Regisseure hätten sich trotzig in den Stuhl geworfen bei dem Gedanken ein Kammerspiel in 3D zu drehen. Wer braucht schon übergroße Schauwerte und hunderte Motive um einen ansprechenden 3D-Film zu machen. Hitchcock versuchte alles um das größtmögliche an Räumlichkeit aus den engen Motiven rauszuholen. So entdeckte er, dass der Raumeindruck gewinnt je tiefer die Kamera steht. So wurden viele Szenen aus der Froschperspektive gedreht. Dazu gibt es viele Einstellungen mit ausgibig komponierten Vorder-, Mittel- und Hintergründen. Auch zahlreiche Kamera-Fahrten sollten den 3D-Effekt unterstützen. Das war Pionierarbeit!
Ansonsten wird "Dial M for Murder" den Hitchcockschen Anforderungen nicht gerecht. Das Ziel eine Geschichte in erster Linie mithilfe von Bilder zu erzählen wurde nicht erreicht. Auch die Schauspieler sind nicht ausgewogen. Cummings kann man nie richtig mögen und Grace Kelly kam mir mehr wie eine Randfigur vor.
Langweilig fand ich den Film zu keiner Zeit und dass er nach dem Mord abnimmt kann ich auch nicht bestätigen. "Dial M for Murder" ist in seinen besten Momenten ein Film-Experiment und in seinen schlechtesten ein Fernsehkrimi.
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xXxWantedxXx 2010/08/29 12:30:34
Kommentar löschenAuch, wenn Hitchcock vielleicht einige noch bessere Filme gedreht hat, ist 'Bei Anruf Mord' nicht zu verachten. Wieder einmal kann er zeigen, wie man, obwohl der Film fast nur in einem Zimmer gedreht wurde, hohe Spannung erzeugen kann. Mit Ray Milland bietet außerdem einen brillianten Hauptdarsteller und einen cleveren Plot. Die 3D-Effekte waren zwar nicht sonderlich überzeugend, dennoch war es interessant einen Hitchcock einmal in 3D sehen zu können.
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amvi 2010/08/28 22:13:28
Kommentar löschenZunächst ein Plan vom vielbeschwörten "Perfekten Verbrechen". Dann die Ausführung des Plans, die zeigt, wie der Zufall große Pläne umstürzen kann. Und schließlich ein herrlich intrigantes Verwirrspiel.
Fazit: Spannendes Krimi-Konstrukt
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Filmkenner77 2010/08/19 15:39:22
Kommentar löschenKlassischer Hitchcock-Thriller. Nicht sein bester Film, aber dennoch sehenswert dank der guten Schauspielleistungen.
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O1iver 2010/05/02 09:41:05
Kommentar löschenMit gefällt diese Inszenierung besonders. Vor allem der immer wieder neu gesponne Tathergang reißt mich als Zuschauer so mit, dass ich über die gesamte Zeit einfach am Ball bleiben wollte.
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michzell 2010/04/10 03:18:23
Kommentar löschenDer Film ist wie ein Puzzle dass sich langsam von selbst auflöst, und bevor man die Lösung zu Gesicht bekommt möchte man die letzten übrig gebliebenen Teile unbedingt noch selbst einfügen und auf des Rätsels Lösung kommen. Mir hat der Film sehr gut gefallen, höchst professionell und ausgeklügelt, und dazu noch vom 'master of suspense'. Dass der ganze Film beinahe ausnahmslos in einem Raum spielt stört kein bisschen, dass machen die Story und die schauspielerische Begabung von Grace Kelly wieder weck. Guter Film - eben ein Klassiker.
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filmschauer 2010/02/26 17:21:06
Kommentar löschenWenn man auf Theaterinszenierungen steht, ist man bei Hitchcocks Filmen meistens nicht falsch. In "Bei Anruf Mord" ist es ein Broadway-Stück, welches der Meister der Suspense verwendete und dessen Handlungsschema sich grob in drei Bereiche aufteilen lässt: die Planung, die Ausführung und die Konsequenzen eines Mordversuchs eines Ehegatten an seiner Frau. Alles spielt meistens in einem einzigen Raum, wodurch der sogar in 3D konzipierte Film eher durch seine zahlreichen Dialogpassagen als durch visuelle Spielereien (bis auf wenige Ausnahmen) auffällt. Dadurch entstehen leider an manchen Stellen Längen, obwohl auch tolle Szenen wie der Beginn mit eingängigen Darstellung der bösartigen Idee oder dem pfiffigen Ende dabei sind. Auf Schauspielerseite gefallen natürlich besonders Ray Milland als Auslöser dieser Geschichte oder auch John Williams als cleverer Chefinspektor, auf der anderen Seite bekommt Grace Kelly aufgrund ihrer passiven Rolle eher wenig zu tun und kann sich deshalb nur wenig auszeichnen. Insofern gliedert sich "Bei Anruf Mord" zwar etwas unterhalb anderer Hitchcock-Meisterwerke ein, falschmachen tut man mit einer Sichtung aber keinesfalls.
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doctorgonzo 2009/12/14 17:00:00
Kommentar löschenSchöne theaterhafte Inszenierung, bei der Hitchcock wieder einmal beweist, dass man Spannung auch ohne Rieseneffekte kreieren kann. Kleiner Kritikpunkt ist, dass hier der Spannungsbogen ein wenig früh abflacht, aber ein abflachender Hitchcock Spannungsbogen ist immer noch mehr als jeder Michael Bay Showdown. Zudem beweist allein schon die Tatsache, wie oft dieser Filmtitel kopiert und variiert wurde, wie kreativ und trotzdem schlicht und geradlinig Hitchcocks Stil stets war.
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OnurU. 2009/11/29 00:39:34
Kommentar löschenJeder der Filme anschaut braucht irgendwann ein Klassiker zum Genießen. Er sollte sich am besten alle Alfred Hitchcock's Filme bewundern. Der Mann weiß wie man jemanden unterhaltet.
Auch wenn ich viel bessere Werke von Hitchcock gesehen habe, dies ist Sehenswert.
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cannibal83 2009/11/14 16:17:25
Kommentar löschenDer Film erreicht seinen Höhepunkt recht früh und baut dann etwas ab. Das erneute Zusammensetzten des Puzzles macht gegen Ende aber dennoch Spaß.
Auffallend ist wie zurückhaltend die Darsteller trotz des ernsten Themas agieren. Der Cognac für alle Beteiligten am Schluß, setzt dem ganzen dann die Krone auf. So richtig überzeugt eigentlich nur Ray Milland, dessen kühles Spiel eines Bad Guys angemessen ist.
Alles in allem, trotz mancher Schwäche, ein sehenswerter Hitchcock.
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AMOvies 2009/10/12 00:24:24
Kommentar löschenAlso so müssen Filme sein. Leider viel zu selten in heutiger Zeit.
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freakfried 2009/04/12 16:27:49
Kommentar löschensehr spannend und gewitzt...mit recht ein kultfilm
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