Bei Anruf: Mord
Dial M for Murder (1954), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 03.12.1954
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Keine
- DVD
- VoD
von Alfred Hitchcock, mit Anthony Dawson und Grace Kelly
Grace Kelly spielt Margot, die reiche Ehefrau des windigen Playboys Tony Wendice. Tony fürchtet den Verlust des Geldes, weil Margots Liaison mit dem Schriftsteller Mark zu einer Scheidung führen könnte. Er zwingt einen ehemaligen Schulkameraden, der in Schwierigkeiten steckt, zum Mord an seiner Frau. Der minutiös ausgefeilte Plan droht zu scheitern, als Margot es mit letzter Kraft schafft, ihren vermeintlichen Mörder mit einer Schere zu erstechen. Doch Tony schaltet schnell: Mit eiskalter Berechnung liefert er der Polizei Hinweise, die seine Frau auf den elektrischen Stuhl bringen könnten.
Hintergrund & Infos zu Bei Anruf: Mord
Bei Anruf Mord ist der erste von drei Hitchcock-Film mit Grace Kelly in einer Hauptrolle. Im selben Jahre folgte Das Fenster zum Hof und ein Jahr später Über den Dächern von Nizza.
Andere Hitchcock-Filme, die nur einen Handlungsort aufweisen, sind Cocktail für eine Leiche und Das Fenster zum Hof.
Hitchcock hat seinen steten Cameo-Auftritt auf der Photographie, die Tony dem Mörder seiner Frau zeigt.
Grace Kelly trägt zu Beginn ein weißes Kleid, mit ihrem Liebhaber ein rotes und je weiter die Handlung fortschreitet, wird die Farbe der Kleidung immer dunkler.
Vollständige Handlung
Zunächst wirkt das Ehepaar Tony (Ray Milland) und Margot Wendice (Grace Kelly ) glücklich verliebt. Doch der Zuschauer erfährt schnell, dass sich Margot vor einem Jahr in den New Yorker Kriminalromanschriftsteller namens Mark Halliday (Robert Cummings) verliebte. Nun ist der Ex-Geliebte, für den Margot beinahe ihren Ehemann und Tennischampion verlassen hätte, wieder in London.
Wie wir erfahren, standen Mark und Margot eine Weile lang in Briefkontakt. Margot hatte alle Briefe bis auf einen verbrannt, den sie immer in ihrer Handtasche mit sich herumtrug. Doch eines Tages wurde ihr die Handtasche gestohlen und sie erhielt zwei Wochen…
/p>/p>Grace Kelly spielt Margot, die reiche Ehefrau des windigen Playboys Tony Wendice. Tony fürchtet den Verlust des Geldes, weil Margots Liaison mit dem Schriftsteller Mark zu einer Scheidung führen könnte. Er zwingt einen ehemaligen Schulkameraden, der in Schwierigkeiten steckt, zum Mord an seiner Frau. Der minutiös ausgefeilte Plan droht zu scheitern, als Margot es mit letzter Kraft schafft, ihren vermeintlichen Mörder mit einer Schere zu erstechen. Doch Tony schaltet schnell: Mit eiskalter Berechnung liefert er der Polizei Hinweise, die seine Frau auf den elektrischen Stuhl bringen könnten.
Hintergrund & Infos zu Bei Anruf: Mord
Bei Anruf Mord ist der erste von drei Hitchcock-Film mit Grace Kelly in einer Hauptrolle. Im selben Jahre folgte Das Fenster zum Hof und ein Jahr später Über den Dächern von Nizza.
Andere Hitchcock-Filme, die nur einen Handlungsort aufweisen, sind Cocktail für eine Leiche und Das Fenster zum Hof.
Hitchcock hat seinen steten Cameo-Auftritt auf der Photographie, die Tony dem Mörder seiner Frau zeigt.
Grace Kelly trägt zu Beginn ein weißes Kleid, mit ihrem Liebhaber ein rotes und je weiter die Handlung fortschreitet, wird die Farbe der Kleidung immer dunkler.
Vollständige Handlung
Zunächst wirkt das Ehepaar Tony (Ray Milland) und Margot Wendice (Grace Kelly ) glücklich verliebt. Doch der Zuschauer erfährt schnell, dass sich Margot vor einem Jahr in den New Yorker Kriminalromanschriftsteller namens Mark Halliday (Robert Cummings) verliebte. Nun ist der Ex-Geliebte, für den Margot beinahe ihren Ehemann und Tennischampion verlassen hätte, wieder in London.
Wie wir erfahren, standen Mark und Margot eine Weile lang in Briefkontakt. Margot hatte alle Briefe bis auf einen verbrannt, den sie immer in ihrer Handtasche mit sich herumtrug. Doch eines Tages wurde ihr die Handtasche gestohlen und sie erhielt zwei Wochen später einen Erpresserbrief, in dem 50 Pfund gefordert wurden. Allerdings tauchte der Brief nie mehr auf. Margot hatte diese Erpressung vor ihrem Mann geheim gehalten, der sich seit ihrer Affäre sehr zu seinen Gunsten verändert hatte und mit dem sie nun einigermaßen glücklich lebt.
Doch Tony ist nicht der, für den Margot ihn hält. Während er den galanten Ehemann spielt und Margot mit Mark alleine ins Theater gehen lässt, verabredet er sich heimlich mit einem ehemaligen Bekannten aus College-Zeiten. Lesgate ( Anthony Dawson) lebt unter verschiedenen Namen und scheint Tony geeignet, seine Frau zu ermorden. Wie und warum er das tun soll, erklärt Tony dem zunächst unwilligen Lesgate detailliert. Er habe die Affäre seiner Frau im vorigen Jahr aufgedeckt und habe sie aber nicht zur Rede stellen wollen, da er eine Trennung dringlich vermeiden wollte. Daraufhin stahl er ihre Handtasche und erpresste Margot mit dem Brief, um ihr Angst einzuflößen. Tony weiß, er ist vom Geld seiner Frau abhängig und kann aufgrund seines Alters nicht mehr ins Tennisgeschäft einsteigen. Um an das Geld seiner Frau zu kommen, muss diese sterben.
Seit einem Jahr hat Tony daher stets kleinere Geldsummen von seinem Konto abgehoben, um kein Misstrauen zu erwecken und Lesgate beschattet. Dadurch kam er an Informationen, mithilfe derer er Lesgate nun zum Mord erpressen kann. Dafür soll Lesgate 1000 Pfund erhalten. Schon am nächsten Tag soll der Mord stattfinden, während er mit Mark Halliday zu einem Herrenabend geht. Durch sein Alibi könne niemals der Verdacht auf ihn fallen. Um 23 Uhr werde er in der Wohnung anrufen, Margot werde aus dem Bett ins Wohnzimmer laufen und den Hörer abnehmen. Lesgate soll vorher durch einen Schlüssel, den ihm Tony unter dem Treppenteppich hinterlassen hat, in die Wohnung gelangen, sich hinter dem Vorhang verstecken und Margot erdrosseln, während sie telefoniert. Anschließend solle er flüchten und Tony wird die tote Margot zusammen mit Mark entdecken.
Allerdings misslingt der Plan gründlich. Zunächst möchte Margot nicht an besagtem Abend zuhause bleiben, sodass Tony sie mit fadenscheinigen Gründen dazu zwingen muss. Als Lesgate schließlich in der Wohnung ist, ruft Tony nicht wie vereinbart um punkt 23 Uhr an, da seine Armbanduhr stehen geblieben ist. Erst zu spät lässt er das Telefon klingeln, woraufhin Margot aufsteht, um den Hörer abzunehmen. Lesgate würgt die Frau schließlich von hinten, kann jedoch nach einer Schere greifen und Lesgate durch einen Stich in den Rücken töten.
Tony musste dies am Telefon mitanhören und eilt sofort nach Hause. Dort beruhigt er Margot und schickt sie ins Bett. Bevor die Polizei eintrifft, hat Tony allerdings noch genügend Zeit, um die Indizien zu verfälschen: Er verbrennt den Strumpf, mit dem Lesgate Margot erdrosseln wollte und legt stattdessen Margots Seidenstrümpfe als Tatwaffe in den Garten. Den Schlüssel entwendet er aus Lesgates Tasche und legt ihn zurück in Margots Tasche, sodass es danach aussieht, sie habe den Mörder freiwillig in die Wohnung gelassen. Außerdem legt er Lesgate den Brief in die Jacke, den Mark an Margot geschrieben hatte und der seither verschwunden war.
Inspector Hubbards (John Williams) Aufgabe ist es nun, den vermeintlichen Raubmord aufzuklären. Allerdings stellt er schnell fest, dass der Mörder nicht, wie Margot und auch Tony meinen, durch das Fenster eingestiegen sein kann. Auch irritiert ihn die Aussage Margots…Es kommt zu einem Gerichtsprozess, bei dem die unschuldige Margot zum Tode verurteilt wird. Doch weder Mark noch Inspector Hubbard glauben an die Schuld Margots und sind erpicht darauf, den Fehler Tonys ausfindig zu machen, um ihn zu überführen. Der jedoch erfindet eine plausiblere Lüge nach der nächsten und scheint sich nach allen Seiten abgesichert zu haben…
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Cast & Crew
- Genre
- Detektivfilm, Thriller
- Zeit
- 1950er Jahre
- Ort
- London
- Handlung
- Affäre, Alibi, Beweis, Brief, Ehebruch, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Eifersucht, Einbruch, Erpressung, Ex-Geliebte, Geheimnis, Geld, Geständnis, Habgier, Handtasche, Hausfrau, Inspektor, Klassiker, Liebesbrief, Perfektes Verbrechen, Polizei, Portemonnaie, Schere, Schlüssel, Sportler, Strangulieren, Telefon, Telefonzelle, Tennisspieler, Testament, Todesstrafe, Treppe, Untreue, Verhandlung, Versuchter Mord, Wohnung
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
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Kritiken (5) — Film: Bei Anruf: Mord
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenBis zum Anruf eine so ausgeklügelte wie genüssliche Mordfantasie, enorm befeuert von einem süffisant bösartigen Ray Milland; nach dem Anruf eine brave Abwicklung von Ermittlungsarbeiten, allzu theaterhaft inszeniert und von allen Darstellern ausser Milland schwach gespielt. Eine Szene ist jedoch noch unwiderstehlich: Der Kriminalschriftsteller theoretisiert sich eine vermeintlich hanebüchene Aufklärung des Verbrechens herbei - nicht wissend, daß es die hundertprozentige Wahrheit ist.
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Mr Vincent Vega Mon, 25 Jul 2011 19:21:47 -0000
Antwort löschenNa Gott sei Dank hat Dir das Remake besser gefallen! ...
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Hitchcocks Film ist sehr scharfsinnig und hintergründig. Die Motivwahl für die Handlung seines Kriminalstücks ist außerordentlich gut gewählt. Denn Morde, die aus reiner Gewinnsucht kalkuliert werden, füllen selbst heute noch mit stetiger Regelmäßigkeit die Akten der Staatsanwälte. So entsteht eine außergewöhnliche Spannung [...]
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDank arte konnte man den Film ja nun endlich mal in 3D sehen. Für mich das erste mal und obwohl nur in anaglyphischer Rot-Cyan-Darstellung (wodurch der Film letztendlich schwarz-weiß aussieht) konnte mich dieser vom Meister selbst ungeliebte Kammerthriller für sich gewinnen.
Hitchcock hatte den Stoff nur genommen, weil ihm der Titel gefiel und er sich gerade schwer tat einen besseren Stoff zu finden. Die 3D-Technik wurde ihm quasi diktiert, doch es ist Zeugnis von Hitchcocks Genie, dass er sich trotz des Zwangs eine eigene Ästhetik dazu ausgedacht hat. So hatte Hitch erkannt, dass ein gestalterischer Einsatz der Tiefenunschärfe nicht mehr von Nöten ist. Die Gegenstände werden nun durch die Stereoskopie im Raum angeordnet und selten durch Schärfeebenen. Viele andere Regisseure hätten sich trotzig in den Stuhl geworfen bei dem Gedanken ein Kammerspiel in 3D zu drehen. Wer braucht schon übergroße Schauwerte und hunderte Motive um einen ansprechenden 3D-Film zu machen. Hitchcock versuchte alles um das größtmögliche an Räumlichkeit aus den engen Motiven rauszuholen. So entdeckte er, dass der Raumeindruck gewinnt je tiefer die Kamera steht. So wurden viele Szenen aus der Froschperspektive gedreht. Dazu gibt es viele Einstellungen mit ausgibig komponierten Vorder-, Mittel- und Hintergründen. Auch zahlreiche Kamera-Fahrten sollten den 3D-Effekt unterstützen. Das war Pionierarbeit!
Ansonsten wird "Dial M for Murder" den Hitchcockschen Anforderungen nicht gerecht. Das Ziel eine Geschichte in erster Linie mithilfe von Bilder zu erzählen wurde nicht erreicht. Auch die Schauspieler sind nicht ausgewogen. Cummings kann man nie richtig mögen und Grace Kelly kam mir mehr wie eine Randfigur vor.
Langweilig fand ich den Film zu keiner Zeit und dass er nach dem Mord abnimmt kann ich auch nicht bestätigen. "Dial M for Murder" ist in seinen besten Momenten ein Film-Experiment und in seinen schlechtesten ein Fernsehkrimi.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] „Bei Anruf Mord“ wird wohl auf ewig im Schatten des Nachfolgers „Das Fenster zum Hof“ stehen, welcher als der Hitchcock-Hit schlechthin gefeiert wird. Zudem zählt der Film für den Regisseur selbst zu seinen nicht sonderlich geschätzten Produktionen. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Vorlage ein perfekter Krimi ist, den es in seinem Minimalismus praktisch nur noch passend zu besetzen und zu filmen galt, was Hitchcock natürlich gelang. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenWieder eine Theaterverflimung von Hitchcock, die eine dramatische erste Hälfte liefert und dann sukzessiv abbaut - enttäuschende Performance von Grace Kelly.
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Kommentare (37) — Film: Bei Anruf: Mord
Oliver0403 Sun, 16 Jun 2013 13:53:34 -0000
Kommentar löschenNichts gegen das Genie Hitchcock's, aber die Art von Film ist definitiv nicht mein Fall.
*Spoiler*
Eine knapp 100 Minuten lange Gesprächsorgie über den zumindest aus Sicht des Hauptcharakters perfekten Mord. Teilweise zieht sich der Film zäh wie Kaugummi, ohne auf einen Punkt zu kommen. Es gibt bessere Hitchcock Filme.
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MaxN91 Sat, 27 Apr 2013 22:59:17 -0000
Kommentar löschenMit "Bei Anruf: Mord" gelang Hitchcock in meinen Augen ein weiterer Volltreffer. In seinem fast komplett in einem Raum spielenden Krimi, beschäftigt sich der Regisseur erneut mit dem Thema: Der perfekte Mord. Die Zusammenstellung des Casts ist einmal mehr perfekt, denn nicht nur die wunderschöne und anmutige Grace Kelly auf der einen Seite, sondern auch der geniale und charismatische Bösewicht Ray Milland auf der Anderen können voll überzeugen. In den Nebenrollen glänzen besonders Anthony Dawson und John Williams. "Bei Anruf: Mord" ist Spannungskino vom allerfeinsten, obwohl sich (der Storyline geschuldet) die Geschichte in der Mitte des Films in eine andere Richtung dreht als angenommen und somit eher Wert auf die Auflösung des Kriminalfalls gelegt wird. Das Ende des Films wirkt teils etwas wirr, ansonsten bleibt dieser Krimi aber fehlerlos und ist eine große Empfehlung für alle Fans des Spannungskinos.
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Oliver0403 Sun, 16 Jun 2013 13:56:51 -0000
Antwort löschenJeder Geschmack ist bekanntlich anders. Der Film "Der Gott des Gemetzels" spielt auch nur in fast einem Raum. Hat zwar ein komplett anderes Thema, aber der hat mir deutlich besser gefallen, als Hitchcock's Film.
Poor Boy Thu, 21 Feb 2013 19:06:29 -0000
Kommentar löschenEin echter Hitchcock!Sollte jeder Thriller Fan gesehen haben.
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the assassin 666 Fri, 22 Feb 2013 20:38:09 -0000
Antwort löschenHab ich. :-)
Poor Boy Sat, 23 Feb 2013 06:19:43 -0000
Antwort löschengut
Mr. Pink Wed, 13 Feb 2013 15:25:28 -0000
Kommentar löschenHitchcock in 3D. Klar, wieso auch nicht! Über den Sinn, solch ein theatralisches Kammerspiel, das außer Grace Kelly ja kaum optische Schauwerte bietet, in dieser Art zu präsentieren, lässt sich zwar sicher diskutieren, aber ich finde der Effekt wurde gut eingesetzt und sieht sogar besser aus, als manch modernes Werk, das sich 3D-Film schimpfen darf. Durch das gut gesetzte Bühnenbild entsteht eine schöne Tiefenwirkung, die den Zuschauer ins Geschehen hineinzieht und so ein echtes 'Mittendrin, statt nur dabei'-Gefühl vermittelt. Wie so oft bei Hitch geht es in "Dial M for Murder" um das perfekte Verbrechen, genauer gesagt den perfekten Mord. Starke Darstellerleistungen und eine sichere Portion humorvoller Elemente machen den Film unterhaltsam und durch die ausgeklügelte Handlung mit trickreichen Wendungen verbleibt die Spannung stets auf einem sehr hohen Niveau. Ich fand es sogar wirklich sagenhaft, wie sehr die Spannung hier mit einfachsten Mitteln, pfiffige Dialoge und eine clever konstruierte, kleine Story, aufs Allerhöchste getrieben wird, sodass man keine Sekunde ruhig sitzen kann, sondern immer mitfiebert. Ein unglaublich fesselndes Krimierlebnis, das sowohl inhaltlich, als auch durch die optischen Spielereien vollends überzeugen kann.
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L-viz Sat, 12 Jan 2013 21:08:07 -0000
Kommentar löschenSchon wesentlich besser, als manch anderer Hitchcock (darunter der neueste beste Film aller Zeiten). Der Mordplan ist gut durchdacht, wie auch der Rest der Handlung. Die Spannung wird lange hochgehalten. Es war faszinierend zu sehen, SPOILER wie der Plan fast doch noch gelingt, wenn auch auf ganz andere Weise als vom Ehemann beabsichtigt. Der Film stürzt aus meiner Sicht, als der Geliebte der Frau aus dem Stand eine Lüge (wie er glaubt) zusammenspinnt, um die Frau zu retten, die aber zufällig genau dem wahren Tathergang entspricht. Ab diesem Zeitpunkt war nämlich klar, dass alles scheitern würde und Hitch sich für ein lupenreines Hollywood Happy End entscheiden würde. Dies zieht den Film mit der viel versprechenden ersten Hälft runter. SPOILER ENDE
Die Handlung ist zwar komplex ausgearbeitet und spannend, ich bezweifle aber, dass der Wiedersehwert doch deutlich niedriger ausfallen dürfte, nachdem man sie einmal kennt. Deshalb vorerst noch nur 6,5.
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Impeesa Tue, 08 Jan 2013 12:04:05 -0000
Kommentar löschenDer Meister mal wieder!
Gerissen und gerissener ist das Motto dieses herrlich spannenden Thrillers.
Der Plan klingt schon perfekt, da kommt auf einmal eine noch viel schauere Idee.
Die Figuren übertrumphen einander und sich selbst immer wieder mit noch gewitzteren Einfällen und Theorien und es ist eine wahre Wonne, dabei zuzusehen.
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soilent Sun, 30 Dec 2012 21:24:04 -0000
Kommentar löschenMonologlastiges Kammerspiel. (P.S. ursprünglich in 3D gedreht)
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Mr.GOLD Mon, 31 Dec 2012 16:02:23 -0000
Antwort löschenDialog*
soilent Tue, 01 Jan 2013 18:43:14 -0000
Antwort löschen... ok "einseitige Dialoge" (Nebendarsteller dienen als Stichwortgeber und Zuhörer).
IGU Sun, 30 Dec 2012 21:14:51 -0000
Kommentar löschenWarum kann man diesen Film mögen?
Für mich gibt es eine Vielzahl von Gründen.
Zum einen mag ich Hitchcock sehr, Krimis auch und Kammerspiele sowieso.
Bei Anruf Mord wirkt am Anfang ein wenig merkwürdig, da die Story doch recht konstruiert wirkt. Dieses Gefühl verfliegt aber beim Anblick des perfiden Spiels des Ehemanns. Daraus ergibt sich ein sehr interessanter und vor allem spannender Plot und bis kurz vor Schluss denkt man wirklich das der Ehemann als Sieger aus der Sache hinaus geht. Und das Ende allein wäre einige Lobeshymnen wert.
Die Schauspieler sind alle auf eine gewisse Art interessant. Vor allem der Plan des Inspektors hat mich fasziniert.
Insgesamt hat der Film am Anfang einige Plot-Schwierigkeiten, welche aber schnell verfliegen. Hitchcock zeigt uns einen genialen Krimi, der mit wenigen Charakteren auskommt und den Zuschauer bis zur letzten Minute rätseln lässt.
Ob der Film beim erneuten Schauen noch genauso spannend ist bezweifle ich leider, aber das ist ja bei vielen Meisterwerken wie zB Sieben nicht anders.
Wenn man einmal die Lösung weiß fehlt nun mal etwas.
Ich habe den Film übrigens in 2D gesehen und weiß daher leider nicht, wie das Ganze in 3D aussieht.
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uncut123 Sun, 30 Dec 2012 21:29:23 -0000
Antwort löschenhab grade die dvd ausgeliehen und es war so das hitchcock es nicht machen wollte aber es grade in war wurde er dazu gedrängt...3d ist nicht dolle im film...da es ja nur in der wohnung spielt haben sie die möbelstücke als 3d verpackt...langweilig halt
IGU Mon, 31 Dec 2012 13:28:03 -0000
Antwort löschenHabe ich fast befürchtet. Ich weiß auch nicht ob ein Kammerspiel in 3D gut funktionieren kann.
uncut123 Tue, 01 Jan 2013 17:07:58 -0000
Antwort löschenso denk ich auch Kammerspiel in 3D ?? naja
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Zatziki Thu, 14 Feb 2013 10:40:32 -0000
Antwort löschenIch hab vorgestern die überarbeitete 3D Version im Kino (Berlinale) gesehen und war hin und weg.
Für mich war das auf jeden Fall mein bisher bester 3D Film.
uncut123 Thu, 14 Feb 2013 14:27:55 -0000
Antwort löschenwar mir garnicht bewusst das überarbeitete 3D Version erstellt wurde...cool kann mir aber nicht wirklich vorstellen das es dollist...waren ja wie gesagt nur möbelstücke und sowas
uncut123 Tue, 11 Dec 2012 03:46:37 -0000
Kommentar löschenperfekt inszeniertes kammerspiel..
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Quibybaby Thu, 30 Aug 2012 14:38:09 -0000
Kommentar löschenich liebe filme, die viele wendungen haben, die besonders in alten filmen enthalten sind.
top!
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MartinNolan Sun, 12 Aug 2012 11:19:58 -0000
Kommentar löschenTony Wendice (Ray Milland), einst professioneller Tennisspieler, lebt nun gealtert mit seiner wohlhabenden Ehefrau Margot Wendice (Grace Kelly) in einem erstklassigen Appartement. Tony findet heraus, dass Margot eine Affäre mit dem Schriftsteller Mark Halliday (Robert Cummings) hat und sieht seinen luxuriösen Lebensstil in Gefahr, sollte sich Margot wegen Mark von ihm trennen. Daher plant Tony sie zu töten. Um möglichen Verdächtigungen zu entgehen, erpresst Tony einen ehemaligen Schulkameraden und Betrüger Charles Swann (Anthony Dawson). Ihm erläutert er seinen „perfekten“ Plan, welcher bereits in der nächsten Nacht realisiert werden soll. So versteckt sich Charles, wie besprochen hinter dem Vorhang und wartet auf Margot, um sie zu ermorden. Wird Tonys ausgefeilter Plan funktionieren oder wird der Zufall seinen Plan vereiteln?
„Bei Anruf Mord“ ist ein dialoglastiger, intelligenter Thriller, der trotz seiner wenigen Schauplätze, den Zuschauer fesselt. Dies ist zum einen der ausgezeichnet verflochtenen Handlung, zum anderen den beachtlichen Schauspielern zu zuschreiben. Ohne Action, ohne Blut oder beindruckende Spezialeffekte schafft es Hitchcock erneut eine grazile Spannung zu erzeugen, die dank zahlreicher Wendungen innerhalb der Handlung, zu einigen Höhepunkten verläuft. Bis zum Ende bietet „Bei Anruf Mord“ genügend Überraschungen und großartige Dialoge, sodass spürbare Längen kaum entstehen.
Ein kurzweiliger, packender und abwechslungsreicher Film, den man als Hitchcock-Fan ohne jeden Zweifel gesehen haben sollte. Erfrischend in welch minimaltischer Weise dieser Thriller sich präsentiert und dabei zahllose neuere Filme in den Schatten stellt. Daher lohnt es sich, meiner Meinung nach, diesen Film zu schauen, da „Bei Anruf Mord“ eindrucksvoll veranschaulicht, welchen Stellenwert eine ausgeklügelte Geschichte, neben plakativer Brutalität und Unmengen an Blut, einnimmt.
Vielleicht nicht der beste Film von Alfred Hitchcock, doch im Vergleich zu manch anderen Filmen, zweifellos sehenswert.
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the assassin 666 Tue, 19 Jun 2012 13:33:40 -0000
Kommentar löschenHochspannung und genial ausgetüftelte Story, da hätte Agathe Christie ihre wahre "Mordsfreude" gehabt. Ein 10 Punktefilm und ein Herz und ein Smiley. :)
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JackoXL Sun, 10 Jun 2012 14:48:18 -0000
Kommentar löschenNicht ganz SPOILERfrei.
Hitchcocks "Bei Anruf Mord" beginnt mit der ausführlichen Erläuterung eines theoretisch
perfekten Mordplans. Ungewöhnlich ausführlich, das macht aber mehr als Sinn. Denn schnell erweist sich der ausgeklügelte Plan nur in der Theorie als perfekt. Der von Ray Milland herrlich schlüpfrig und hinterlistig gespielte Tony hat größte Mühe, seinen an Detaills zu scheitern drohenden Plan noch in die richtige Bahn zu lenken. Selbst als alles schon misslungen scheint, gelingt es diesem windigen Kerl das Ganze doch noch irgendwie zu seinen Gunsten drehen zu können. Doch auch die restlichen Figuren sind nicht auf den Kopf gefallen.
Seine Theaterherkunft ist dem Film in jeder Sekunde anzumerken. Frederick Knott selbst schrieb das Drehbuch zu seinem Stück, Hitchcock inszeniert es wie ein Bühnenstück. Beide leisteten ganze Arbeit. "Bei Anruf Mord" ist ein clever konstruiertes Kammerspiel, bei dem die Zuschauersympathie (zumindest meine persönliche) etwa nach der Hälfte wechselt. Anfangs fieberte ich wirklich mit dem eigentlichen Bösewicht mit. Da legt der Schmierlappen Tony seinen lange und scheinbar optimal durchdachten Plan auf den Tisch, muss aber in der Folge immer den symbolischen Wischmop schwingen, damit es nicht den Bach runtergeht. Ab der zweiten Hälfte, in der es für ihn eigentlich alles nach Erfolg aussieht (auch wenn nicht so wie geplant), hofft man darauf, dass diesem ausgefuchste Windhund doch noch ein Bein gestellt werden kann. Aus beiden Gesichtspunkten ist "Bei Anruf Mord" äusserst spannend und wirkt selbst nach fast 60 Jahren kaum überholt. Dafür ist es viel zu gut durchdacht und umgesetzt. Ein Klassiker, dem viele spätere Nachahmer (u.a. das Remake "Ein perfekter Mord") bis heute nicht das Wasser reichen können.
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Mimuschka Sun, 10 Jun 2012 17:11:36 -0000
Antwort löschenhab gelesen dass der anscheinend in 3D gedreht worden ist. würde diese version ja gern mal sehen und mit heutigen 3D filmen vergleichen :-)
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JackoXL Sun, 10 Jun 2012 17:28:45 -0000
Antwort löschenJa, auf der DVD ist ein Extra: "3D: Ein kurzer Einblick". Hab ich noch nicht gesehen und beim Film war davon nichts zu spüren. Schmeiße ich vielleicht nach dem Fußball mal rein.
JackoXL Sun, 10 Jun 2012 18:00:00 -0000
Antwort löschenSo, der Film wurde in 3D gedreht und man bekommt durch das Extra den Hinweis wann das geschehen ist. Leider sieht man das in der mir vorliegenden Version nicht. Schade.:(
totox Thu, 12 Apr 2012 18:23:06 -0000
Kommentar löschenGroßartige Schauspielleistung aller Akteure. Interessante Charaktere und Dialoge. Trotz der kammerspielähnlichen Konstellation von Anfang bis Ende fesselnd. Mein Hitchcock-Lieblingsfilm.
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Teezy123 Sat, 17 Mar 2012 15:39:20 -0000
Kommentar löschenNicht Hitchcocks bester Film, aber dennoch sehr geil.
Ray Milland überzeugt auf ganzer Linie und hebt den Film weiter hinaus, als es das doch etwas löchrige Drehbuch sonst geschafft hätte.
Raffiniertes Katz- und Mausspiel, wie es heute eigentlich gar nicht mehr produziert wird... aus Mangel an Fähigkeiten wie ich vermuten würde.
Bei Anruf Mord bringt einfach mächtig viel Spaß !!
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cpt. chaos Mon, 13 Feb 2012 12:09:37 -0000
Kommentar löschen"Bei Anruf Mord" stellt ein raffinierteres Kammerspiel dar, das mit einem überraschenden Ende aufwarten kann.
Die überschaubare Darstellerriege um Ray Milland, Grace Kelly, Robert Cummings und Anthony Dawson weiß zu überzeugen und lässt daher keine Langeweile aufkommen, was bei einem Schauspiel auf engstem Raum nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Daher auch nicht unwahrscheinlich, dass dieser Hitchcock-Beitrag in der Gunst des Betrachters bei wiederholter Ansicht eher steigen dürfte.
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Pyro 91 Tue, 03 Jan 2012 13:20:21 -0000
Kommentar löschenEiner von Hitchcocks Besten!
Die Spannung, die bis zum geplanten Mord aufgebaut wird, ist beinahe unerträglich und sorgt für eine dramatische erste Hälfte, die vor allem durch Ray Millands charismatisches Schauspiel glänzt. Obwohl er der Bösewicht ist, wollte ich doch dass sein Plan aufgeht und er ungeschoren davon kommt.
Hitchcock spielt hier mit den Erwartungen des Zuschauers, indem er den Schurken als ambitioniert und intelligent darstellt, während der Geliebte von Magot ein weitaus uninteressanter Charakter ist. Dieser ist die meiste Zeit tatenlos und steht nicht als Held im Mittelpunkt des Geschehen.
Ab der zweiten Hälfte entwickelt sich das Ganze zu einem Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Die "Bomb under the table" ist diesmal ein Schlüssel und man vermutet beinahe hinter jeden Frage des Inspektors eine Enttarnung des Verdächtigen. Die Sache könnte jede Minute auffliegen und das hilft diesen Kammerspiel auch über einige Durststrecken hinweg, in denen die repetitiven Dialoge ansonsten eher unspannend wären.
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rkuehne Sun, 27 Nov 2011 11:35:01 -0000
Kommentar löschenBeeindruckendes Kammerspiel - Hitchcock zeigt mal wieder, dass für einen guten Thriller nicht blut, Messer, Waffen, Nebel und ein Kilo Special Effects sondern vielmehr nur eine Gute Story und starke Schauspieler vonnöten sind. Beeindruckend mit wie wenig es ihm gelingt, gut zu unterhalten.
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Tobias Mon, 31 Oct 2011 19:28:58 -0000
Kommentar löschenUnglaublich ökonomisches Meisterwerk. Ein Raum, ein Treppenhaus, fünf Schauspieler, ein Tathergang, durchgespielt in verschiedenen Konstellationen. Scharfe Dialoge. Wenig Schnörkel. Sogar Hitchcocks traditioneller Cameo kommt mit einer Foto-Retusche aus. 105 Minuten Spannung. Großer Krimi.
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Andras Sun, 14 Aug 2011 22:09:56 -0000
Kommentar löschenGroßartig! Ein Meisterwerk von Hitchcock.
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