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He'll kill us!

Mark Ruffalo ist auf Terrorfahndungsliste gelandet

30.11.2010 - 10:24 Uhr
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Mark Ruffalo
© Universal Pictures
Mark Ruffalo
Schauspieler Mark Ruffalo ist auf der Terrorfahnungsliste der US-Homeland Security gelandet, weil er sich für eine Dokumentation eingesetzt hat, die aufzeigt, dass die US-Regierung für Brennstoffe so gut wie alles tun würde.

Auszeichnungen und Filmpreise hat doch heutzutage jeder in Hollywood. Da erscheint es viel interessanter, wenn sich ein Schauspieler damit rühmen kann, auf einer Terrorfahndungsliste zu stehen. So geschehen bei Mark Ruffalo (Vergiss mein nicht!, The Kids Are All Right).

Der Stein des Antoßes gab die Dokumentation Gasland, für die sich der Schauspieler eingesetzt und sie fleißig promotet hatte. Nicht etwa aus einem anti-patriotischen Impuls heraus, sondern schlicht, weil Mark Ruffalo die Auswirkungen der in Gasland behandelten Thematik am eigenen Leib zu spüren bekam.

Die Dokumentation – die bereits am Sundance Festival mit einer Auszeichnung geehrt wurde und die auch ins Rennen um den Oscar als Bester Dokumentarfilm geht – stellt die Erdgas-Fördertechnik Hydraulic Fracturing in ein kritisches Licht. Hydraulic Fracturing ist eine Methode zur Gewinnung von unkonventionellem Erdgas. Diese Fördermethode erzeugt Risse in einen Speichergestein, welches Gas in nicht durchlässigen Poren enthält. Durch diese künstlich erzeugten Risse wird das Gas anschließend gefördert. Wie im Trailer zu Gasland ersichtlich, werden die Begleiterscheinungen der Bohrtechnik runter gespielt, welche sich unter anderem auf die Grundwasserqualität auswirken und auf diese Weise die Gesundheit der Anwohner gefährdet.

Natürlich ist die Bewerbung und Unterstützung eines solch landesverräterischen Films wie Gasland ein Akt, der die innere Sicherheit gefährdet. Jemand wie Mark Ruffalo hat es nicht besser verdient, als auf die Terrorliste der Homeland Security von Pennsylvania zu landen. Die Reaktion von Mark Ruffalo fiel entsprechend aus: “Pretty Fucking Funny!

Wie heißt es so schön, es gibt keine schlechte PR. Und dank der lieben Homeland Security dürfte nun Gasland auf so manchen Radarbildschirmen aufgetaucht sein.

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