The Kids Are All Right
The Kids Are All Right (2010), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 18.11.2010
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1859 Bewertungen
85 Kommentare
Keine
von Lisa Cholodenko, mit Mia Wasikowska und Julianne Moore
Man stelle sich folgendes Szenario vor: Die Kinder eines liebenden, seit zwanzig Jahren verheirateten Elternpaares, finden heraus, dass sie per künstlicher Befruchtung gezeugt wurden und wollen ihren biologischen Vater kennenlernen. Das liebende Elternpaar in The Kids Are All Right besteht nun aus Nic (Annette Bening) und Jules (Julianne Moore), einem wohlsituierten und liberalen lesbischen Paar aus dem sonnigen Kalifornien. Vor ca. zwanzig Jahren ließen beide sich jeweils künstlich befruchten. Das Resultat sind ihre Tochter Joni (Mia Wasikowska) und Sohn Laser (Josh Hutcherson). Als die beiden ihren sehr lockeren und entspannten Erzeuger Paul (Mark Ruffalo) aufspüren, führt dies zu allerlei Verwicklungen im harmonischen Familienleben. Jules findet unwahrscheinlicherweise Gefallen an Paul und die unkonventionelle Ehe entpuppt sich, zumindest was ihre Probleme angeht, als doch recht konventionell. Doch auch wenn die Erwachsenen auf einer emotionalen Achterbahnfahrt unterwegs sind, wenigstens eins steht fest: The kids are all right.
The Kids Are All Right markiert für Regisseurin und Autorin Lisa Lisa Cholodenko ein Langzeitprojekt. Neben fünf Jahren Arbeit am Drehbuch, stellte die Finanzierung des Filmes ein großes Problem dar. Als The Kids Are All Right schließlich im Januar 2010 auf dem Sundance Festival Premiere feierte, wurde er von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Auch auf der Berlinale waren Kritiker und Festivalzuschauer gleichermaßen von dem Film eingenommen. The Kids Are All Right gewann dort den queeren Filmpreis Teddy.
Mehr Bilder (19) und Videos (5) zu The Kids Are All Right
Cast & Crew
-
Lisa Cholodenko
-
Mia Wasikowska
-
Julianne Moore
-
Annette Bening
-
Josh Hutcherson
-
Yaya DaCosta
-
Kunal Sharma
Regie
Schauspieler
-
Rebecca Lawrence
-
Eddie Hassell
-
Lisa Cholodenko
-
Stuart Blumberg
- Genre
- Familienkomödie, Familiendrama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Eltern-Kinder-Beziehung, Fremdgehen, Garten, Gärtner, Homosexualität, Homosexueller, Lesbe, Lesbischer Kuss, Samenbank, Samenspende, Seitensprung, Suche nach leiblichen Eltern, Vater-Tochter-Beziehung
- Stimmung
- Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
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Kritiken (18) — Film: The Kids Are All Right
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]ist nun Lisa Cholodenkos Film einer dieser Vertreter, die sich was total randgruppiges suchen und dann johlen »Look at me, I’m so different, my main actresses play lesbians, LESBIANS!«? Nein, „The Kids Are All Right“ ist kein so auf »different« gebürsteter und damit verkrampft offensichtlicher Film. »natürlich«, »warmherzig«, »echt«, »wunderbar« sind Schlagwörter, die sich in verschiedenen Kritiken wiederfinden und damit ist’s ziemlich gut beschrieben.[...]„The Kids Are All Right“ zielt nicht darauf, einen Blick auf DAS lesbische Lebensgefühl zu werfen, Cholodenko und Co-Autor Stuart Blumberg wollen keinem konservativen Heterosexuellen die Vorzüge gleichgeschlechtlicher Liebe näher bringen und unternehmen schon gar keine Rechtfertigungs- oder gar Entschuldigungsversuche. Das Thema der lesbischen Mütter wird im Prinzip überhaupt nicht darüberhinaus vergegenständlicht, als dass es einfach als natürlich gezeigt wird. Nic und Jules sind ein über lange Jahre gefestigtes Paar, ihre Kinder Joni und Laser von keinerlei Entbehrung durch die Abwesenheit einer männlichen Hand im Haushalt betroffen, das sind ebensowenig die Themen von „The Kids Are All Right“, wie es das Ausstellen irgendwelcher homosexuellen Eigenheiten oder sonstwas ist. Der Film verkauft sich nie darüber als originell, dass da Frauen einander küssen und begehren, auf der anderen Seite ist die Geschichte nie so universell, dass das Lesbische zum austauschbaren Gimmick wird. In einem Wort: „The Kids Are All Right“ ist natürlich.[...]
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Man erhält mit dieser leichten Indie-Tragikomödie einen interessanten Einblick in eine so noch nicht allzu oft im Kino gesehene Familienkonstellation, an die man sich dank der natürlichen, unverkrampften Inszenierung beachtlich schnell gewöhnt. Der Handlungsverlauf ist rückblickend vorhersehbar und nicht gerade schreiend originell, doch dieser Umstand macht sich dank der beschwingten Grundstimmung zu keiner Zeit auffallend bemerkbar. Der Schluss der Geschichte kommt in gewisser Weise unbefriedigend daher, weil er sich aus der Affäre zieht und einiges offen lässt, darf jedoch auch als mutig bezeichnet werden, weil er kein ausgelutschtes Happy End erzwingt und offenlegt, worum es im Film eigentlich geht. [...]
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The Kids Are All Right» ist eine einfühlsame und vergnügliche Betrachtung einer ungewöhnlich gewöhnlichen Familie.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenThe Kids Are All Right ist ein auf den ersten Blick klassischer Indie-Film. Man könnte ihm sogar Berechnung bezüglich der Themenwahl unterstellen. Aber bald schon wird klar, dass man dem Film damit unrecht tun würde. Denn durch die leichtfüßige Inszenierung von Lisa Cholodenko und die fabelhaften Schauspieler entsteht ein kurzweiliger und lockerer Filmfluss, obwohl das Thema eigentlich ein ernstes ist. Die Figuren wirken authentisch und ihre Geschichte berührt. Insgesamt gesehen ist The Kids Are All Right also ein wohltuender und gelungener Film den man sich nicht entgehen lassen sollte.
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Celtos 2010/12/01 00:47:13
Antwort löschenSuper Kritik, Beschreibung und Benotung passen perfekt!
Tim Schleider: Stuttgarter Zeitung Tim Schleider: Stuttgarter Zeitung
Kommentar löschenLisa Cholodenkos Beziehungskomödie The Kids are all right bietet wirklich alles, was das auf anspruchsvolle Unterhaltung erpichte Kinoherz so sehr begehrt. Leicht, luftig, elegant erzählt sie ihre Geschichte, spart wahrlich nicht an Witz, steuert schnurstracks aber auch die großen Gefühle an, lässt den Zuschauer prompt ein wenig zittern um seine Helden – um schlussendlich doch noch mit einem bestimmt nicht einfachen, aber aufmunternden Nicken den Filmsack zuzubinden: "Ja, das Leben, es will gelebt sein!"
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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de
Kommentar löschenZu einem ganz großen Film fehlt es vielleicht auch noch ein bisschen an dem gewissen Etwas, aber ansonsten ist "The Kids Are All Right" sehr feines und vor allem kluges Ensemblekino, von dem man sich gerne gute anderthalb Stunden gefangen nehmen lässt. [...] Einzig das [...] legere Tempo - eigentlich sehr schön, da man dadurch allzu viel Hysterie auch in den dramatischeren Momenten vermeidet - mag dem einen oder anderen Zuschauer bisweilen ein wenig zu entspannt wirken.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDie ungewöhnliche Familienkonstellation spielt in Lisa Cholodenkos großartig besetzter Feel-Good-Komödie eigentlich keine Rolle. Nur sachte und mit viel Augenzwinkern wird die fast schon traditionelle Rollenaufteilung der zwei Moms aufs Korn genommen – in der üblichen Besetzung würde man sie gar nicht bemerken. Gleichzeitig verkommt das Konzept nie zur abgeklärten Attitüde.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenAuch wenn die Regisseurin vor einigen Derbheiten nicht zurückschreckt, vermeidet der Film Peinlichkeiten und Gender-Klischees, Annette Bening und Julianne Moore ergänzen sich in ihren unterschiedlichen Temperamenten und werfen sich gekonnt die verbalen Bälle zu, während Ruffalo den Knuddel-Typ mimt. Am Ende ist egal ob hetero- oder homosexuell, es geht darum, so zu leben wie man will, ohne sich nach Konventionen zu richten, den eigenen Neigungen – ob Mann oder Frau – zu folgen, die "Patchwork"-Familie als gleichberechtigtes Modell auszutesten.
Natürlich darf bei dieser intelligent-leichten Komödie im künstlerisch-linksliberalen Milieu von Los Angeles, wo es weniger um finanzielle Sorgen als um alternative Lebensentwürfe und die üblichen Beziehungsprobleme geht, der ökologisch korrekte Komposthaufen nicht fehlen.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenGelegenheitsregisseurin Lisa Cholodenko, die bereits mit dem ebenfalls topbesetzten „Laurel Canyon“ sowie ihrem Erstling „High Art“ mühelos überzeugen konnte, gelingt dies auch hier auf eine spielerische Weise. Sommerlich leicht hat sie diese Milieustudie einer liberalen und ökologisch korrekten Bio-Familie auf die Leinwand getupft, sich als Autorin zuvor ebenso kluge wie witzige Dialoge und Situationen ausgedacht und so einen unkomplizierten Film über das komplizierte Familienmiteinander gedreht.
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Patrick Heidmann: Schnitt Patrick Heidmann: Schnitt
Kommentar löschenWer Radikalität sucht, ist bei The Kids Are All Right fehl am Platz. [...] Dafür wird aber jeder fündig, der kluges Unterhaltungskino schätzt. Cholodenko und ihr Koautor Stuart Blumberg haben ein Händchen für authentische Dialoge, pointierten Wortwitz und augenzwinkernden Umgang mit Klischees. Spielend bringen sie Beziehungsstreß, väterliche Überforderung und die letztlich ganz gewöhnlichen Ängste einer heutigen Teenagergeneration unter einen Hut mit Schwulenpornos und jeder Menge Rotwein.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEs sind mehr die Darsteller als die Story, die dem Film seine Qualitäten geben. Denn genau genommen ist die Geschichte dann doch etwas vorhersehbar und verläuft so, wie man es auch erwarten würde. Dank der insgesamt leichtfüssigen Inszenierung und der durch die Bank guten Schauspieler, macht es aber dennoch Spaß zuzusehen, wie sich diese seltsame Dreiecksbeziehung entwickelt... auch wenn am Ende etwas zu fest auf den Tränendrüsen herumgehopst wird und der Film insgesamt nicht ganz so mutig und edgy bleibt, wie es die erste Viertelstunde vermuten liesse... Dennoch sehenswert.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDie Regisseurin Lisa Cholodenko zeigt in ihrer gelungenen Tragikomödie den unbedingten Willen ein realistisches Alltagsszenario abzubilden. Dass dieses Unterfangen, das auch leicht in prätentiöse Verkrampfung und Rührseligkeit hätte abdriften können, gelingt, ist primär dem spritzigen wie auch ehrlichen Drehbuch von Cholondenko und Stuart Blumberg zu verdanken. Zudem ist Cholodenko eine wahnsinnig genaue Beobachterin. So gelingt ihr in jeder Szene eine Authentizität und Wärme, die den Zuschauer direkt ins Geschehen wirft und ihn mit den gewöhnlichen aber mitnichten unbedeutenden Ängsten und Nöten der Figuren leiden lässt. „The Kids are All Right“ wird zudem durch die großartigen Annette Bening und Julianne Moore getragen. Und deshalb muss man Cholodenko und Blumberg eigentlich noch einmal erwähnen. Das Duo widerlegt mit seinem Film den Mythos, dass es in Hollywood keine anspruchsvollen Rollen für Frauen über 45 gibt. Und blöde Schwarzweißlösungen braucht auch keiner. Dankeschön dafür.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschen[...] Man könnte sagen, dass The Kids Are All Right der Film mit dem besten Ensemblecast in diesem Jahr ist. [...] Mit dieser letzten Sequenz endet The Kids Are All Right, ein Film, der die universalen Familienthemen aufgreift, sie sympathisch und emotional auflädt und die Zuschauer wieder in die Welt entlässt, die sie eigentlich nicht verlassen haben.
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Volker Mazassek: programmkino.de Volker Mazassek: programmkino.de
Kommentar löschenCholodenko inszeniert mit leichter Hand und scheut auch nicht vor Slapstick zurück, vor allem in den Sexszenen. Da kann das renommierte Schauspieler-Trio sein komödiantisches Können ausspielen. So dominiert der unterhaltende Ton, auch wenn sich im letzten Drittel des Films die Dinge erwartbar dramatisch zuspitzen und die fragile Beziehungsbalance zusammenkracht.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenMoore und Bening spielen hervorragend. [...] Der Film gibt ihnen überzeugende, intelligente Dialoge, Angewohnheiten, die zu den Figuren passen und nette, ausgeglichene Kinder, die ohne homophobe Hysterie erzogen worden.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenWas diese Geschichte so interessant macht, ist nicht die Darstellung eines homosexuellen Paares, das Kinder großzieht, sondern dass hier alltägliche und existentielle Sorgen und Nöte aus dem wahren Leben gezeigt werden, die jede Familie kennt.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenIn dem Film geht es um grundsätzliche Dinge - um die Bedeutung von Familie und die Zerbrechlichkeit familiärer Strukturen. Dabei wird angedeutet, dass diejenigen am ehesten gefährdet sind, die am wengisten von Bräuchen und Traditionen geschützt sind. Bei ihnen muss die Stärke von innen heraus kommen.
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Sascha Keilholz: critic.de
Kommentar löschenJulianne Moore und Annette Bening spielen eines der überzeugendsten Filmpaare seit Langem. Was vielleicht mehr überrascht: Sie brillieren nicht nur in den dramatischen, sondern besonders in den überwiegenden komischen Situationen. [...] Lisa Cholodenkos Drehbuch und Inszenierung ist dies zu verdanken, denn sie verzichtet gänzlich auf den Holzhammer. So kommt The Kids Are All Right äußerst schlicht, zum Teil sogar vorhersehbar daher. Kein Problem, bei dem Timing.
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Kommentare (67) — Film: The Kids Are All Right
Kommentar schreibenLunaticPrincess 2012/05/08 13:56:15
Kommentar löschenThe Movie Is Alright höhö
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Amadis 2012/05/06 13:08:53
Kommentar löschenEine interessante und erfrischende Beziehungs-Tragikkomödie, die mit Klischees spielt. Die Kerngeschichte hat mich etwas an den Film: "Zoff in Beverly Hills" erinnert; Ein "Fremder" dringt in eine nach aussen hin harmonische Familie ein und wirbelt diese gehörig durcheinander. Wobei jeder einzelne Familienangehörige schlussendlich aus den verkrusteten und öden Strukturen herausfindet und sich weiterentwickeln kann... Die Dialoge waren sehr gut und die Story recht glaubhaft. Die Schauspielerische Leistung ist auf sehr hohem Niveau. Ein sehr sehenswerter Streifen.
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nukular00 2012/03/26 00:04:08
Kommentar löschenMark Ruffalo stiehlt allen die Show.
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toni_brill 2012/03/05 21:12:04
Kommentar löschen"The Kids Are All Right" ist wirklich ein sehr schöner Film. Wundervolle Darsteller, insbesondere Annette Bening und eine interessante, meines Erachtens kreative Geschichte machen diesen Streifen zu einem tollen Erlebnis. Unbedingt ansehen!
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Chris12zero 2011/12/10 22:33:57
Kommentar löschenDas ich eine Vorliebe für Indie-Filme habe, will ich erst gar nicht bestreiten, denn dem ist einfach so !!
Jedoch ist das keine Garantie, dass mir wirklich jeder Scheiß auch gleich gefallen muss ... und dennoch schaffte es "The Kids Are All Right" gleich auf Anhieb, in mir Sympathien, zahlreiche Schmunzler, aber auch Momente hervor zu bringen, zur Anregung der guten alten Rattermaschine namens Hirn ...
Was mich aber an diesem Film mit Abstand am meisten beeindruckt hat, sind nicht etwa die tollen Schauspielleistungen von Bening, Moore bis Ruffalo, auch nicht die Affinität eines Lesben-Paares zu Schwulen-Porno's oder die ausgezeichnet fotografierten Naturaufnahmen Kalifornien's, sondern ganz einfach wie es dieser Film in seinen wirklich tiefsinnigen Momenten schafft, spielend leicht mit Klischees zu spielen und weiß mit diese gekonnt umzugehen !!
Leider wird das gekonnte spielen mit Klischees gegen Ende hin wieder mal alles bissl zu schnell abgehandelt, was mich zwischenzeitlich in meinen Überlegungen dazu bewog dann doch nur 7.5 Punkte zu vergeben, aber ... drauf geschissen !!
Denn ich erinnerte mich dann doch wieder an die durch die Bank weg tollen, überzeugenden Darsteller, die Vorliebe von Lesben für Schwulen-Porno's, den wunderschönen Naturaufnahmen und vor allem, an einen unterhaltsamen Film, der mich begeistert hatte ... also 8 Punkte, basta und aus !!
"The Kids Are All Right" ist aber, wie Eingang's von mir schon erwähnt, mal wieder so ein Stück Zelluloid, was zum Nachdenken bringt und auch anregen will, was ja nun mal meine Vorliebe für's Indie-Genre ausdrückt und unterstreicht !!
Dies schafft der Film von Regisseurin Lisa Cholodenko ("Laurel Canyon") in seiner Einfachheit, mit Herz,
Humor und mit sehr viel Gespür für Momente ...
Momente, die ich als Zuschauer einfach sehen und spüren will ... Momente der Lebendigkeit !!
Fazit: Ganz tolle Indie-Perle mit Herz, Humor und gaaaanz viel Hirnschmalz !! Lecker !!
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LynchFan1706 2011/12/02 17:52:06
Kommentar löschenDa ich nicht weiß, welche Klischees in dem Film am schlimmsten waren, um sie hervorzuheben, schwenke ich die weiße Fahne, geb's auf und erkläre den Film für mich zu einem einzigen Riesenklischeealptraum! Vorhersehbar, langweilig und somit uninteressant!
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Weltensegler 2011/11/27 18:51:46
Kommentar löschen„Now you can show everyone what a perfect lesbian family you have.“ Kein Kracher, aber gut gefallen hat es mir, denke bei einem zweiten Durchlauf wären 8 Points drin. Positiv stach besonders das (für mich) neue Szenario von 2 Müttern mit 2 Teenagern hervor, dazu eine gute Besetzung (Bening war sehr stark und der Golden Globe dafür geht absolut klar, Wasikowska macht einen guten Ersteindruck), haben sich alle gut ergänzt. Man übersprang die Vatersuchen, schritt gleich zum ersten Treffen, lernte Spender Paul kennen und er sorgte dann auch für viele Konflikte bei allen Beteiligten, klar, dass eine 5er-Beziehung nicht einfach so auf wundersame Weise funktioniert. Seine Fun-Guy Art und diese Lockerheit wie er die Dinge sah war durchaus zu Recht als anti-familiär zu sehen, hat Mark Ruffalo gewohnt charmant rübergebracht, allerdings nicht ohne seine Schwächen zu offenbaren. Die Kids konnten sich schnell mit Neo-Daddy Paul anfreunden, Nick war allerdings nicht gut auf Paul zu sprechen, weil der viel Zeit mit dem Rest ihrer Familie verbrachte. War schon alles sehr stimmig umgesetzt, hier und da ein hübscher Lacher, dann etwas Drama, es wurde allerdings nur ganz selten richtig emotional, da hielt man sich doch gekonnt zurück denke ich. Man hatte Vorurteile und Bedenken, doch bemühte sich auch der anderen Person eine Chance zu geben, Nick sprang über ihren Schatten, auch wenn es ihr nicht leicht viel und sogar Paul merkte, dass er fast den Punkt erreicht hatte wo es kein Zurück mehr gibt und er sein Privatleben ernster nehmen muss. Als kleiner Kritikpunkt ist dieses distanzierte Auftreten zu sehen, die großen Emotionen fehlten, denke hier lies man dem Zuseher genug Raum um sich sein eigenes Bild zu machen, denn ein wirkliches jemand hat Recht gab es nicht, alle 5 Protagonisten hatten ihren Blickwinkel und ihre Gründe warum sie sich so benahmen. Die handvoll recht expliziten Sexszenen und die für ein mehr oder minder Familiendrama doch schon mehrfach vorhandenen Fucks waren etwas was nicht hätte sein müssen. Und optisch fand ich das Bild mehrfach irgendwie zu dunkel, normal fällt mir so was nie negativ auf. Ein ruhiges Drama einfach, das in jedem Fall durch das interessante Szenario punkten kann und neben glaubwürdigem Handeln und Konflikten mit einem gelungenen Ende aufwartet.
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RipperJack86 2011/11/14 13:44:52
Kommentar löschenDie erste halbe Stunde plätschert der Film etwas vor sich hin, bis wirklich etwas passiert und die Protagonisten mit Problemen konfrontiert werden. Bis auf einen Schauplatz (der, bevor es zur Eskalation kommt, auch schnell wieder befriedigt wird) lässt der Film einen am Ende mit vielen offenen Fragen stehen. Das ist zwar etwas unbefriedigend für den Zuschauer, hebt den Film aber von dem ganzen Hollywood Komödien, bei denen am Ende alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, ab. Es ist dem Zuschauer überlassen sie zu beantworten.
Eine Sache hat mich an dem Film sehr gestört. Eine solche Familie zu präsentieren, die intakt ist, in der viel Liebe herrscht und die Kinder ganz "normal" aufwachsen, hat auf jeden Fall auch die Intention dem Zuschauer zu zeigen offen und tolerant mit dem Thema Homosexualität umzugehen. Im speziellem geht es hier natürlich um die Homo-Ehe und das Recht auf Adoption. Die Klischees, dass solche Kinder oft Verhaltensstörungen aufweisen oder sogar selbst zur Homosexualität neigen, sollen hier entkräftet werden. Das versucht der Film vor allem in der Szene rüber zu bringen, als Laser von seinen Eltern verdächtigt wird schwul zu sein. Durch seine deutliche Ablehnung schießt die Szene allerdings über das Ziel hinaus. Es wird dadurch beim Zuschauer eher der Eindruck erweckt, dass es gut ist, dass er doch nicht schwul ist. Durch diese Wertung seiner sexuellen Orientierung wird die Meinung des Zuschauers, der Homosexualität als etwas Negatives, Abnormales ansieht, allerdings nur noch verstärkt.
Gleiches bewirkt eine weitere Szene, in der Nic zu Laser sagt, sie würde sich manchmal wünschen, dass er doch schwul wäre, weil er dann viel sensibler wäre. Nic mag zwar als eine etwas spießige Frau dargestellt sein, aber so eine eingefahrene Einstellung schwul=sensibel wird selbst sie als Lesbe nicht haben. Für mich verliert die Figur so deutlich an Glaubwürdigkeit und gerade die ist eigentlich eine der Stärken des Films.
Der Film hat die Absicht mit alten Klischees zu brechen und ihm gelingt das im Großen und Ganzen sehr gut, kann es aber nicht verhindern sich selbst dieser Klischees zu bedienen.
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Punk 2011/11/14 12:08:33
Kommentar löschenDer Film ist witzig, berührend, warmherzig. Die Schauspieler sind durch die Bank weg gut-irgendwie symphatisch. Auch die Musik gefällt, leichte musikalische Untermalung. Das passt zum Film. Ich hatte im Vorfeld schon eine gewisse Erwartungshaltung, die nachdem schauen des Films sogar noch übertroffen wurde. Ein toller Film, der sich lohnt.
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Punsha 2011/11/13 13:41:36
Kommentar löschenMit "The Kids Are All Right" schließt sich der Kreis. Damit habe ich nun alle zehn Oscar-Nominierten für den besten Film 2010 gesehen. Nun, viel Großartiges war nicht dabei, jedoch auch nichts Schlechtes und genauso ist es auch mit Cholodenkos neustem Film beschaffen: Weder großartig, noch schlecht. Die Story um ein lesbisches Paar, welche ergiebig zwei Kinder erziehen, die wiederum eines Tages neugierig werden und nach ihrem Samenspender suchen, ist modern und wirft einige Fragen auf. Aber Cholodenko strebt nicht nach einer Beantwortung dieser Fragen, sondern zeigt einfach das Geschehen auf, lässt Gefühle wirken und den Zuschauer selbst nach einer passenden Lösung suchen. Demnach ist auch das Ende auf dem ersten Blick unbefriedigend, lässt einem aber die Chance, selbst nachzudenken und das Richtige zu entscheiden, genau wie es jedes Elternpaar in Hinblick auf ihre Kinder tun sollte.
Nichtsdestotrotz wird der Film überwiegend von seinen Darstellern getragen. Der namenhafte Cast spielt ausgesprochen authentisch und harmoniert brilliant, wobei aus diesem Ensemble ganz besonders Bening mit einer fabelhaften Performance heraus sticht. So ist der Humor zumeist treffend und die Tragik wird glaubhaft rübergebracht, und auch wenn sich mit dessen Thema nicht immer mit genügend Ernsthaftigkeit auseinander gesetzt wird, so ist "The Kids Are All Right" zumindest gelungene Unterhaltung für Erwachsene, denn der Geschlechtsakt wird weit öfter vollzogen, als man vielleicht glauben mag. ;)
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seven 2011/11/13 13:44:07
Antwort löschen"Lespisches Paar"? :D
Punsha 2011/11/13 13:45:09
Antwort löschenhä? Oh Gott! :D
neenchen 2011/10/02 21:55:13
Kommentar löschenDie Themen des Films sind bekannt, wie unterschwellige Probleme in der Partnerschaft, die Kinder wollen ihren leiblichen Vater kennen lernen, die Pubertät des Sohnes. Doch der Film verpackt das Ganze sehr amüsant und zeigt die Brüche und Probleme in einer vermeintlich sehr liberalen und glücklichen Familie. Die Schauspielerriege ist ausgezeichnet und die Inszenierung nicht aufdringlich, weshalb der Film ganz von seinen Darstellern leben kann. Julianne Moore und Annette Bening zeigen lebendig eine ganze Palette von Gefühlen und man kann mit den Charakteren gut mitfühlen. Und man wünscht sich, dass es am Ende doch mit den beiden funktionieren wird.
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Emzed 2011/09/30 19:42:09
Kommentar löschenToll, der Film nimmt einen echt mit, Dialoge und Charaktere sowie deren Entwicklung haben auf mich sehr überzeugend gewirkt. Tempo und Besetzung sind klasse, und die Tatsache, dass am Ende bei weitem nicht alle nur rundum glücklich und zufrieden auseinander gehen, hebt den Film aus der Masse derer mit Happy End ab. Der Film unterhält, wühlt auf, hinterfragt, ergreift aber nicht unnötig Partei. Ich vergebe begeisterte 9/10.
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based_god 2011/09/19 17:45:32
Kommentar löschenFand ich jetzt nicht so der Überfilm. Hätte von mir sicher keine Oscarnomination für den besten Film gekriegt.
Die andern gehen jedoch in Ordnung, denn dieser Film lebt fast ausschliesslich von seinen Figuren, die herrlich überzeichnet und genauso herrlich wiedergegeben sind. Sowohl die Kids als auch die Erwachsenen.
Eine lockeres Drehbuch macht den Film (zumindest in der ersten Hälfte) zum kurzweiligen Spass, der gegen Ende jedoch etwas gebremst wird, da das Drama im Film immer mehr die Überhand gewinnt. Auch diese Elemente sind nicht an sich schlecht, sorgen jedoch an gewissen Steller für Ernüchterung und trüben somit den Sonntagabend-Spass... Was mir ebenfalls nicht so gut gefallen hat, ist das der Film sich mit seinem Hauptthema, der Homosexualität und ihrer Auswirkung auf die Kinder etc. eigentlich gar nicht auseinander setzt.
Klar kann man es auch als Statement sehen, dass es gar nicht nötig ist darüber zu sprechen weil es gar nicht von Nöten ist, die Realität sieht aber vielerorts anders aus.
Nichtsdestotrotz empfehle ich den Film an jeden weiter, allein wegen der fantastischen Performances der Schauspieler.
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Dr.Hasenbein 2011/08/29 16:53:45
Kommentar löschenThe Kids are all right ist ein schöner Film über eine naja, mal andere Familiensituation.
Schade dass Filme über Lesben oder Schwule Paare mit Kindern noch nicht so normal sind wie sie sein sollten.
Hier kriegt man aber mal einen guten und ehrlichen Einblick in ein solches Familienleben und stellt fest dass alles doch sehr normal ist.
Die Story ist sehr unaufregend und ruhig inzeniert so dass man Zeit hat sich auf die fünf Familienmitglieder sowie ihre Sorgen und Wünsche einzustellen.
Juliane Moore ist wirklich sehr sexy, und Annette Bening ist wirklich gut in der Rolle des Familienoberhaupts.
Hier gibt es keine Überraschungen, weder in der Story noch beim Ende.
Dafür gibt es eine schöne Familiendramödie!
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Lorion42 2011/08/22 16:34:10
Kommentar löschenEin Film der mehr über den Zuschauer selbst sagt, als über die eigentliche Geschichte.
Zu sehen ist eine leicht spießige aber mehr oder weniger harmonische Familie, die durch eine einzige Begegnung aus dem Konzept geworfen wird und die sich neu finden muss. Mich haben alle Charaktere voll und ganz überzeugt und ich denke, dass viele Sympathie mit einen der Charaktere empfinden werden. Da der Film die Handlungen der Charaktere nicht bewertet, liegt es also im Auge des Betrachter, dies zu tun. Ein Dialog mit anderen Zuschauern ist hier wirklich sehr spannend.
Waren die Probleme vermeidbar? Was war der Auslöser? Der Film zeigt auf natürliche Weise das Zusammenleben einer Familie, die näher an meinem Leben ist als viele Filmen, die authentisch sein wollen. Man sollte vermeiden, diese Familie als Durchschnitt zu nehmen und den Machern unterstellen, dass es ein typischer Blick auf eine homosexuelle Beziehung gezeigt wird. Natürlich können auch Lesben spießig sein, sich Schwulenpornos angucken und warum sollte es keine Probleme geben.
Wer American Beauty oder Juno gemocht hat, wird auch mit diesem Film zufrieden sein. Schaut euch den Film und fragt euch, was dieser Film über euch aussagt. Für eine höhere Wertung fehlt das innovative oder geniale. Es ist kein Film auf den die Welt gewartet hat, aber ein sympatischer kleiner Streifen mit einer interessanten Geschichte.
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nagisa 2011/08/22 11:25:05
Kommentar löschenIn „The Kids Are All Right“ geht es um ein lesbisches Ehepaar, das mit typischen Beziehungsproblemen zu kämpfen hat, und um deren Kinder, die ihren „Vater“ bzw. Samenspender kennen lernen wollen. Der Film hat trotz des ernsten Themas viele witzige Momente, was ihn dadurch auflockert und nicht so schwer macht. Ich finde es beeindruckend, wie realistisch und gefühlvoll vor allem Juliane Moore und Annette Bening agieren – alles wirkt keineswegs aufgesetzt oder übertrieben. Insgesamt also ein untypisches typisches Beziehungs-/Familienkomödiendrama. *g*
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danjac 2011/08/18 15:42:00
Kommentar löschensehr authentisch, ungeschönt. Figurenführung der einzelnen Charaktere sowie deren Beziehung zueinander und wie sie sich im Laufe des Films verändert ist sehr stark erzählt!
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U-Turn 2011/08/07 10:03:58
Kommentar löschenGanz nett, aber ohne Höhepunkte. Haut einen nicht vom Hocker.
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Dachsman 2011/08/02 20:40:17
Kommentar löschenEs muss doch zumindest ein Klischee geben, welches man nicht erfüllt hat, bitte. Und dieser nervige Akkustikgitarrenjingle hat nach einer halben Stunden Hassgefühle hervorgerufen.
Mal ganz davon ab, und ja, ich bin mir das unterschwelligen Rassismus bewusst, typisch amerikanisch. So Homoehen, die sind ja in Ordnung. Die sind ja auch lustig, diese Lesben, mit ihren Dildos und Schwulenpornos (überhaupt, alle Frauen sehnen sich nach "auswärtsgerichteter Liebe"). Aber im Grunde bleibt das bitte ein ganz propere Familie. Benning darf den Kerl mimen, der eine Hausfrau möchte und gerne mal einen über den Durst trinkt. Und Moore, die ist die arme untervögelte Hausfrau, die natürlich auf den bösen Mann herein fällt. Aber am Ende, da zeigen sie's dem richtig! So.
Und dann ist alles wieder in Butter.
Ernsthaft, Academy, was anderes war wirklich nicht da zum Nominieren?
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heikschn 2011/07/16 09:15:35
Kommentar löschenEin Film über Veränderung: Zunächst wird die perfekte Familie präsentiert. Die Ehe der Eltern ist harmonisch, die Tochter eine 1er-Schülerin, der Sohn trotzdem gerade in der „Hochpubertät“ wirkt geerdet. Durch den Eintritt des biologischen Vaters wird alles durcheinandergewirbelt. Gefühle werden entdeckt, ausgelebt und ausgesprochen, die lange vor sich hinschlummerten. Freundschaften werden in Frage gestellt und neu definiert. Konflikte werden gesucht. Auch am bilogischen Vater geht dieser Prozess nicht vorbei. Dass er als Katalysator des Prozesses am Ende der große Verlierer des Geschehens ist, ist nur konsequent. Schließlich wird er bereits als Fremdkörper ins Geschehen eingeführt.
Ein Film wie aus dem wirklichen Leben: So etwas kann schnell langweilig, belanglos, überzogen dramatisch wirken. Nicht so „The kids are all right“. Hier stimmt die Mischung. Auch die guten schauspielerischen Leistungen tragen zum guten Ergebnis bei. Hier einen Darsteller hervorzuheben, wäre unfair den guten Leistungen der anderen gegenüber.
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