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The Kids Are All Right

The Kids Are All Right (2010), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 18.11.2010


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7.2
Kritiker
32 Bewertungen
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7.0
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2801 Bewertungen
100 Kommentare
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von Lisa Cholodenko, mit Mia Wasikowska und Julianne Moore

Die Kinder eines lebischen Paares wollen ihren biologischen Vater kennenlernen und damit beginnt eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Die Kinder eines sich liebenden, seit zwanzig Jahren verheirateten Elternpaares, finden heraus, dass sie per künstlicher Befruchtung gezeugt wurden und wollen ihren biologischen Vater kennenlernen. Dieses Elternpaar setzt sich in The Kids Are All Right aus Nic (Annette Bening) und Jules (Julianne Moore) zusammen, einem wohlsituierten und liberalen lesbischen Paar aus dem sonnigen Kalifornien. Vor ca. zwanzig Jahren ließen sich beide Frauen jeweils künstlich befruchten. Das Resultat: ihre Tochter Joni (Mia Wasikowska) und Sohn Laser (Josh Hutcherson). Als Joni und Laser ihren sehr lockeren und entspannten Erzeuger Paul (Mark Ruffalo) aufspüren, führt dies zu allerlei Verwicklungen im harmonischen Familienleben. Jules findet überraschenderweise Gefallen an Paul und die unkonventionelle Ehe entpuppt sich, zumindest was ihre Probleme angeht, als doch recht gewöhnlich. Doch auch wenn die Erwachsenen auf einer emotionalen Achterbahnfahrt unterwegs sind, wenigstens eins steht fest: The Kids Are All Right.

Hintergrund & Infos zu The Kids Are All Right
The Kids Are All Right markiert für Regisseurin und Autorin Lisa Lisa Cholodenko ein Langzeitprojekt. Neben fünf Jahren Arbeit am Drehbuch, stellte die Finanzierung des Filmes ein großes Problem dar. Als The Kids Are All Right schließlich im Januar 2010 auf dem Sundance Festival Premiere feierte, wurde er von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Auch auf der Berlinale waren Kritiker und Festivalzuschauer gleichermaßen von dem Film eingenommen. The Kids Are All Right gewann dort den queeren Filmpreis Teddy.

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Mehr Bilder (19) und Videos (2) zu The Kids Are All Right


Cast & Crew

Drehbuch
Filmdetails The Kids Are All Right
Genre
Komödie, Familiendrama, Familienkomödie
Zeit
Gegenwart
Ort
Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Eltern-Kinder-Beziehung, Fremdgehen, Garten, Gärtner, Homosexualität, Homosexueller, Lesbe, Lesbischer Kuss, Samenbank, Samenspende, Seitensprung, Suche nach leiblichen Eltern, Vater-Tochter-Beziehung
Stimmung
Witzig
Zielgruppe
Lesbischer Film
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
10th Hole Productions, Antidote Films, Lewis Gilbert, Plum Pictures

Kritiken (19) — Film: The Kids Are All Right

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.5Sehenswert

Ja, "The Kids are all right" geht unverkrämpft mit dem Thema rund um Homosexualität, Samenspende, etc. um, aber die wahre und größte Stärke des Films ist seine locker-leichte, sommerliche Inszenierung. Die Figuren sind erfrischend lebensnah, der Humor erzeugt regelmäßig Schmunzler plattiert aber nicht die dramatischen und teilweise auch tragischen Momente des Films und das Regisseurin Lisa Cholodenko die Ehrlichkeit besitzt, die im Film behandelten Probleme nicht immer so zu lösen, dass alles zu Friede, Freude , Eierkuchen wird, ist ebenfalls nicht zu verachten. Eines hingegen verstehe ich nicht und mir fehlt auch dafür auch die nötige Toleranz, denn wie kann man seinen Sohn nur Laser nennen?!

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

PommesPapst

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laser ist nach he-man ja wohl der coolste name überhaupt, den man seinem kind geben kann.


Kill_Diether

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Laser find ich cool. Wär froh gewesen, als Teen einen Kumpel gehabt zu haben, der Laser hies. Detlef, Klaus und Harrald schäm ich mich für, Diether auch ;-)
Den Film fand ich übrigens auch richtig gut. Viel besser als erwartet. Dachte da kommt so was wie "I killed my Mother". Das ist was, was ich peinlich finde. Wie kann man nur als fast erwachsener Typ, so eine Mama-Sohn-Story in Szene setzen.


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.5Ausgezeichnet

[...]ist nun Lisa Cholodenkos Film einer dieser Vertreter, die sich was total randgruppiges suchen und dann johlen »Look at me, I’m so different, my main actresses play lesbians, LESBIANS!«? Nein, „The Kids Are All Right“ ist kein so auf »different« gebürsteter und damit verkrampft offensichtlicher Film. »natürlich«, »warmherzig«, »echt«, »wunderbar« sind Schlagwörter, die sich in verschiedenen Kritiken wiederfinden und damit ist’s ziemlich gut beschrieben.[...]„The Kids Are All Right“ zielt nicht darauf, einen Blick auf DAS lesbische Lebensgefühl zu werfen, Cholodenko und Co-Autor Stuart Blumberg wollen keinem konservativen Heterosexuellen die Vorzüge gleichgeschlechtlicher Liebe näher bringen und unternehmen schon gar keine Rechtfertigungs- oder gar Entschuldigungsversuche. Das Thema der lesbischen Mütter wird im Prinzip überhaupt nicht darüberhinaus vergegenständlicht, als dass es einfach als natürlich gezeigt wird. Nic und Jules sind ein über lange Jahre gefestigtes Paar, ihre Kinder Joni und Laser von keinerlei Entbehrung durch die Abwesenheit einer männlichen Hand im Haushalt betroffen, das sind ebensowenig die Themen von „The Kids Are All Right“, wie es das Ausstellen irgendwelcher homosexuellen Eigenheiten oder sonstwas ist. Der Film verkauft sich nie darüber als originell, dass da Frauen einander küssen und begehren, auf der anderen Seite ist die Geschichte nie so universell, dass das Lesbische zum austauschbaren Gimmick wird. In einem Wort: „The Kids Are All Right“ ist natürlich.[...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Man erhält mit dieser leichten Indie-Tragikomödie einen interessanten Einblick in eine so noch nicht allzu oft im Kino gesehene Familienkonstellation, an die man sich dank der natürlichen, unverkrampften Inszenierung beachtlich schnell gewöhnt. Der Handlungsverlauf ist rückblickend vorhersehbar und nicht gerade schreiend originell, doch dieser Umstand macht sich dank der beschwingten Grundstimmung zu keiner Zeit auffallend bemerkbar. Der Schluss der Geschichte kommt in gewisser Weise unbefriedigend daher, weil er sich aus der Affäre zieht und einiges offen lässt, darf jedoch auch als mutig bezeichnet werden, weil er kein ausgelutschtes Happy End erzwingt und offenlegt, worum es im Film eigentlich geht. [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«The Kids Are All Right» ist eine einfühlsame und vergnügliche Betrachtung einer ungewöhnlich gewöhnlichen Familie.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

The Kids Are All Right ist ein auf den ersten Blick klassischer Indie-Film. Man könnte ihm sogar Berechnung bezüglich der Themenwahl unterstellen. Aber bald schon wird klar, dass man dem Film damit unrecht tun würde. Denn durch die leichtfüßige Inszenierung von Lisa Cholodenko und die fabelhaften Schauspieler entsteht ein kurzweiliger und lockerer Filmfluss, obwohl das Thema eigentlich ein ernstes ist. Die Figuren wirken authentisch und ihre Geschichte berührt. Insgesamt gesehen ist The Kids Are All Right also ein wohltuender und gelungener Film den man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Celtos

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Super Kritik, Beschreibung und Benotung passen perfekt!


Tim Schleider: Stuttgarter Zeitung Tim Schleider: Stuttgarter Zeitung

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9.5Herausragend

Lisa Cholodenkos Beziehungskomödie The Kids are all right bietet wirklich alles, was das auf anspruchsvolle Unterhaltung erpichte Kinoherz so sehr begehrt. Leicht, luftig, elegant erzählt sie ihre Geschichte, spart wahrlich nicht an Witz, steuert schnurstracks aber auch die großen Gefühle an, lässt den Zuschauer prompt ein wenig zittern um seine Helden – um schlussendlich doch noch mit einem bestimmt nicht einfachen, aber aufmunternden Nicken den Filmsack zuzubinden: "Ja, das Leben, es will gelebt sein!"

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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7.5Sehenswert

Zu einem ganz großen Film fehlt es vielleicht auch noch ein bisschen an dem gewissen Etwas, aber ansonsten ist "The Kids Are All Right" sehr feines und vor allem kluges Ensemblekino, von dem man sich gerne gute anderthalb Stunden gefangen nehmen lässt. [...] Einzig das [...] legere Tempo - eigentlich sehr schön, da man dadurch allzu viel Hysterie auch in den dramatischeren Momenten vermeidet - mag dem einen oder anderen Zuschauer bisweilen ein wenig zu entspannt wirken.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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7.5Sehenswert

Die ungewöhnliche Familienkonstellation spielt in Lisa Cholodenkos großartig besetzter Feel-Good-Komödie eigentlich keine Rolle. Nur sachte und mit viel Augenzwinkern wird die fast schon traditionelle Rollenaufteilung der zwei Moms aufs Korn genommen – in der üblichen Besetzung würde man sie gar nicht bemerken. Gleichzeitig verkommt das Konzept nie zur abgeklärten Attitüde.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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7.5Sehenswert

Auch wenn die Regisseurin vor einigen Derbheiten nicht zurückschreckt, vermeidet der Film Peinlichkeiten und Gender-Klischees, Annette Bening und Julianne Moore ergänzen sich in ihren unterschiedlichen Temperamenten und werfen sich gekonnt die verbalen Bälle zu, während Ruffalo den Knuddel-Typ mimt. Am Ende ist egal ob hetero- oder homosexuell, es geht darum, so zu leben wie man will, ohne sich nach Konventionen zu richten, den eigenen Neigungen – ob Mann oder Frau – zu folgen, die "Patchwork"-Familie als gleichberechtigtes Modell auszutesten.
Natürlich darf bei dieser intelligent-leichten Komödie im künstlerisch-linksliberalen Milieu von Los Angeles, wo es weniger um finanzielle Sorgen als um alternative Lebensentwürfe und die üblichen Beziehungsprobleme geht, der ökologisch korrekte Komposthaufen nicht fehlen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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9.0Herausragend

Gelegenheitsregisseurin Lisa Cholodenko, die bereits mit dem ebenfalls topbesetzten „Laurel Canyon“ sowie ihrem Erstling „High Art“ mühelos überzeugen konnte, gelingt dies auch hier auf eine spielerische Weise. Sommerlich leicht hat sie diese Milieustudie einer liberalen und ökologisch korrekten Bio-Familie auf die Leinwand getupft, sich als Autorin zuvor ebenso kluge wie witzige Dialoge und Situationen ausgedacht und so einen unkomplizierten Film über das komplizierte Familienmiteinander gedreht.

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Patrick Heidmann: Schnitt Patrick Heidmann: Schnitt

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7.5Sehenswert

Wer Radikalität sucht, ist bei The Kids Are All Right fehl am Platz. [...] Dafür wird aber jeder fündig, der kluges Unterhaltungskino schätzt. Cholodenko und ihr Koautor Stuart Blumberg haben ein Händchen für authentische Dialoge, pointierten Wortwitz und augenzwinkernden Umgang mit Klischees. Spielend bringen sie Beziehungsstreß, väterliche Überforderung und die letztlich ganz gewöhnlichen Ängste einer heutigen Teenagergeneration unter einen Hut mit Schwulenpornos und jeder Menge Rotwein.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Es sind mehr die Darsteller als die Story, die dem Film seine Qualitäten geben. Denn genau genommen ist die Geschichte dann doch etwas vorhersehbar und verläuft so, wie man es auch erwarten würde. Dank der insgesamt leichtfüssigen Inszenierung und der durch die Bank guten Schauspieler, macht es aber dennoch Spaß zuzusehen, wie sich diese seltsame Dreiecksbeziehung entwickelt... auch wenn am Ende etwas zu fest auf den Tränendrüsen herumgehopst wird und der Film insgesamt nicht ganz so mutig und edgy bleibt, wie es die erste Viertelstunde vermuten liesse... Dennoch sehenswert.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Die Regisseurin Lisa Cholodenko zeigt in ihrer gelungenen Tragikomödie den unbedingten Willen ein realistisches Alltagsszenario abzubilden. Dass dieses Unterfangen, das auch leicht in prätentiöse Verkrampfung und Rührseligkeit hätte abdriften können, gelingt, ist primär dem spritzigen wie auch ehrlichen Drehbuch von Cholondenko und Stuart Blumberg zu verdanken. Zudem ist Cholodenko eine wahnsinnig genaue Beobachterin. So gelingt ihr in jeder Szene eine Authentizität und Wärme, die den Zuschauer direkt ins Geschehen wirft und ihn mit den gewöhnlichen aber mitnichten unbedeutenden Ängsten und Nöten der Figuren leiden lässt. „The Kids are All Right“ wird zudem durch die großartigen Annette Bening und Julianne Moore getragen. Und deshalb muss man Cholodenko und Blumberg eigentlich noch einmal erwähnen. Das Duo widerlegt mit seinem Film den Mythos, dass es in Hollywood keine anspruchsvollen Rollen für Frauen über 45 gibt. Und blöde Schwarzweißlösungen braucht auch keiner. Dankeschön dafür.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Khitos: Kälte Reich

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9.0Herausragend

[...] Man könnte sagen, dass The Kids Are All Right der Film mit dem besten Ensemblecast in diesem Jahr ist. [...] Mit dieser letzten Sequenz endet The Kids Are All Right, ein Film, der die universalen Familienthemen aufgreift, sie sympathisch und emotional auflädt und die Zuschauer wieder in die Welt entlässt, die sie eigentlich nicht verlassen haben.

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Volker Mazassek: programmkino.de Volker Mazassek: programmkino.de

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6.5Ganz gut

Cholodenko inszeniert mit leichter Hand und scheut auch nicht vor Slapstick zurück, vor allem in den Sexszenen. Da kann das renommierte Schauspieler-Trio sein komödiantisches Können ausspielen. So dominiert der unterhaltende Ton, auch wenn sich im letzten Drittel des Films die Dinge erwartbar dramatisch zuspitzen und die fragile Beziehungsbalance zusammenkracht.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Moore und Bening spielen hervorragend. [...] Der Film gibt ihnen überzeugende, intelligente Dialoge, Angewohnheiten, die zu den Figuren passen und nette, ausgeglichene Kinder, die ohne homophobe Hysterie erzogen worden.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Was diese Geschichte so interessant macht, ist nicht die Darstellung eines homosexuellen Paares, das Kinder großzieht, sondern dass hier alltägliche und existentielle Sorgen und Nöte aus dem wahren Leben gezeigt werden, die jede Familie kennt.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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8.5Ausgezeichnet

In dem Film geht es um grundsätzliche Dinge - um die Bedeutung von Familie und die Zerbrechlichkeit familiärer Strukturen. Dabei wird angedeutet, dass diejenigen am ehesten gefährdet sind, die am wengisten von Bräuchen und Traditionen geschützt sind. Bei ihnen muss die Stärke von innen heraus kommen.

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Sascha Keilholz: critic.de

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Julianne Moore und Annette Bening spielen eines der überzeugendsten Filmpaare seit Langem. Was vielleicht mehr überrascht: Sie brillieren nicht nur in den dramatischen, sondern besonders in den überwiegenden komischen Situationen. [...] Lisa Cholodenkos Drehbuch und Inszenierung ist dies zu verdanken, denn sie verzichtet gänzlich auf den Holzhammer. So kommt The Kids Are All Right äußerst schlicht, zum Teil sogar vorhersehbar daher. Kein Problem, bei dem Timing.

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Kommentare (81) — Film: The Kids Are All Right


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Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

"The Kids are all right" is all right. Aber Julianne Moore kann nicht Tischtennis spielen. Jedenfalls nicht besonders gut. Ein paar Indiefilm-Gewohnheiten lassen sich nicht komplett abschütteln, aber der Film ist einfach sehr schön, weil er so echt wirkt. Gut zu sehen, z.B. beim ersten Treffen der Kinder mit ihrem Samenspender-Dad, den sie unbedingt kennenlernen wollen, als es dann soweit ist aber merken, dass sie gar nicht wissen, was sie ihm sagen oder ihn fragen sollen. Diese tapsige, hilflose Nichtkonversation scheint, wie vieles hier, direkt aus dem Leben gegriffen. Mark Ruffalo ist übrigens ein ganz toller Schauspieler, der oft viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.

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keko24

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Bewertung7.5Sehenswert

Eigentlich ein typisches Familiendrama bis auf 2 Unterschiede: Es spielt sich in einer homosexuellen statt in einer heterosexuellen Famile ab und der mit dem Fremd gegangen wird ist der biologische Vater der Kinder. Klingt eigentlich nach einer typischen Hollywood Produktion. Gerettet wird der Film von der Schauspielerischen Leistung und die Realitätsnähe. Es wird nicht wie sonst eine harmonierende glückliche Familie gezeigt sondern einfach eine "typische" Ehe. Minuspunkte ganz klar für das Ende: Was ist jetzt mit Paul? Der ist einfach weg. Dann natürlich das Händchenhalten zum Schluss, viel zu kitschig und dieser idotische Spruch von Lazer (Trennt euch nicht ihr seid zu alt....) Was sollte das denn bitte?
Fazit: Ein sehenswertet Film der gut gespielt wurde.

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flimmy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sensibel und mit ausreichender Tiefe erzählter, eigentlich aber unspektakulärer Film. Getragen von mindestens fünf sehr guten schauspielerischen Leistungen entsteht ein zwischenmenschliches Gespinst aus glaubhaften Charakteren, glaubhaften Beziehungen und glaubhaften Konflikten, bei dem Versuch, trotz der unterschiedlichen Herkunft und Voraussetzungen der Charaktere, eine im Kern funktionierende Familie zu bilden.

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TheNumber

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine schöne Geschichte mit einer interessanten Prämisse. Die Charaktere verhalten sich größtenteils glaubwürdig, die dadurch entstehenden Konflikte reißen einen dadurch einigermaßen mit, da fehlte mir aber noch ein bisschen. Am Anfang gibt es einige awkwardness und Fremdscham, meiner Meinung nach bewusst eingesetzt. Der Film hat mich die meiste Zeit gepackt und auch das Ende hat mir gut gefallen. Alle 5 Schauspieler machen einen guten Job, die beiden Mütter muss ich da allerdings hervorheben. Kann ich empfehlen, gelungene Familienkomödie.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Samenspender Paul trifft erstmals auf die beiden Produkte seiner Lenden: Laser, der gerade 15-jährige Teenie, der während seiner Freizeit gemeinsam mit seinem zwielichtigen Kumpel ausgiebig mit Drogen experimentiert und dem Treffen mit seinem Erzeuger zunächst äußerst kritisch gegenübersteht sowie dessen 18-jährige Halbschwester Joni, die von ihrem Vater auf Anhieb hin und weg ist. Die Mutter- und Vaterrolle der beiden Kids, füllen das lesbische Ehepaar Jules (Julianne Moore) und die diskussionsfreudige Nic (Annette Bening) aus, die sich beide gelegentlich, bei der erfolgreichen Verrichtung des gemeinsamen Liebeslebens, mit Schwulenpornos in Stimmung bringen. Erbaut sind die Damen nicht gerade, als die beiden Zöglinge eine große Familienzusammenführung inszenieren. Wie man als Zuschauer schnell erahnt, bleibt dieses Treffen nicht ohne Komplikationen und so tut sich natürlich, mit dem neuen Mann in der Mitte, auch prompt was an der Liebesfront.

Okay, nicht gerade die 08/15-Konstellation, aber, und das ist das Erfreuliche, das Familiendrama wirkt trotz alledem ziemlich authentisch, da es recht erdig geartet ist. Letztendlich vielleicht nicht unbedingt der ganz große Überflieger, allerdings gewiss einen Blick wert, was vor allem der gut aufgelegten Darstellertruppe zu verdanken ist.

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vanilla

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this comment is all right;-)


cpt. chaos

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Danke, mein Hase!


VisitorQ

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Bewertung7.5Sehenswert

Yepp, der Film war absolut based. Auf das Level müssen andere Filme erst mal kommen aber die haben dafür einfacht nicht genügend Swag. Und sowieso: Die fünf Hauptdarsteller/innen waren imba.
So muss das sein, jaha. SO!

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flimmy

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...mega-supi Meinung!


kliensche

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Voll abgespaced, der Kommentar! Find ich knorke!


8martin

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Bewertung3.5Schwach

Regisseurin Lisa Cholodenko, die hier ihre eigene Geschichte zum Film gemacht hat, will uns zeigen, dass es in einer eheähnlichen Lesbenbeziehung zugeht wie bei den Heteros. Zwei Mädels, die zusammen leben, haben sich ihre Babys aus der Samenbank geholt und jetzt bei Volljährigkeit wollen die Kids Paul (Mark Ruffalo), ihren biologischen Vater kennenlernen. Das ‘Familienleben’ ist klischeehaft geordnet: Nic (Annette Bening) ist Ärztin und schmeißt den Laden, Jules (Julianne Moore) ist Gärtnerin und macht auf Heimchen am Herd. Bis Paul auftaucht. Den vernascht sie volles Rohr hinter Nics Rücken. Selten hat Julianne Moore so auf der Matratze getobt. Es folgen die üblichen Streitereien wie man sie vom Ehealltag bei ertappten Seitensprüngen her kennt. Auf Lüge folgt Verharmlosung mit viel Geheul. Hier nur mit mehr Gefühl und Tränen. Ob Paul auch die Tochter beglückt hat, wird nur angedeutet, bevor sie das traute Heim verlässt und dahin geht, wo alle Amis hin flüchten aufs College.
Danach kann man nur noch Fußballtrainer Stepanovic zitieren: ‘Lebe geht weiter.‘
Musste das mal gesagt sein, dass Lesben ein ganz normales Eheleben mit Kindern führen können? Abgesehen von der Message ist das nichts Besonderes. Darsteller und Plot sind US-Massenware vom Fließband. K.V.

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uncut123

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Bewertung6.0Ganz gut

ist zwar gut gemacht aber wirklich der funke war nicht vorhanden...

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Line3105

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Annette Benning und Julianne Moore spielen hier ein lesbischen Pärchen. Sie haben 2 Jugendliche Kinder von einem Samenspender namens Paul, der von Mark Ruffalo dargestellt wird. Da Paul damals sein Einverständnis gab, dass seine Kinder Kontakt zu ihm aufnehmen können, kommt es jetzt erstmals zu der ungewohnten Situation.

Die beiden Mütter sind zunächst nicht sehr erfreut darüber, den Lebemann in ihrem Leben zu haben, freunden sich aber höflicherweise dann doch recht schnell mit ihm an.
Welches wiederum zu vielen neuen Problemen führt… Super schöne Tragikomödie mit Höhen und Tiefen. Wer schon immer mal sehen wollte wie Julianne Moore
und Mark Ruffalo es wild miteinander treiben: Bitte!

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

„The Kids Are All Right“ ist ein leichtfüßiges Independent Feel-Good-Movie wie ich es mag!

Hier wird einfach eine ganz normale Geschichte erzählt, die den Spagat zwischen ernsthaften und humorvollen Momenten grandios meistert. In keiner Minute wirkt etwas aufgesetzt, streng moralisch oder konstruiert. Ein Blick, wie man ihn auch im Alltag einfangen würde. Mit der Thematik der Homo-Ehe wird ebenfalls passend umgegangen. In allen Belangen strahlt der Streifen also eine wunderbar locker leichte Atmosphäre aus, in der man sich einfach wohlfühlt. Das hat man unter anderem auch dem tollen Cast zu verdanken, der sich aus Mark Ruffalo, Annette Bening, Julianne Moore und Mia Wasikowska zusammensetzt, die allesamt mit ordentlichem Spaß bei der Sache sind.

Für Freunde des Independent-Kinos aus Amerika ist „The Kids Are All Right“ genau der richtige Film, denn er erfüllt, was schon der Trailer versprochen hat.

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Kill_Diether

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Offen gesagt hatte ich die Befürchtung, dass "The Kids Are All Right" so ein supertoleranter Aufklärungsfilm für Erwachsene ist; und dafür, dass der intellektuelle Pädagoge zwischendurch mal aufgelockert wird, gibts politisch korrekte Schenkelklopfer.
Was eine Überraschung! Der Film ist sowas von normal. Von normalen Menschen, für normale Menschen. Gut, es gibt ein paar derbe Einblicke in lesbische Sexpraktiken. Aber das ist so erfrischend antithetisch, dass wahre Freude am geilen Humor aufkommt. Sogar die Teenies sind normal hier. Keine gekünstelten Helden und Püppchen, sondern grundsolide Kumpels und fitte, starke Frauen ohne Trulla-Ambitionen.
Und die Hauptdarsteller? Super! Dialoge? Astrein! Story? richtig interessant! Humor? Klasse! Insgesamt? Herzlich, intelligent, respektvoll und saugut!

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Kill_Diether

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Was die Positivity zum Film sicher noch beeinflusst hat, ist das herrliche Sommerwetter um den 20. Juli 2013 rum. Das passt zu der fast karibischen Atmosphäre der Außenaufnahmen im Film.


elmnope

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Bewertung7.0Sehenswert

Leichtfüßiger und unaufgeregter Film mit einer sehenswerten Darstellertruppe, die es schafft, den Figuren Leben einzuhauchen, sodass der im Kern recht konventionellen Story über Liebe, Elternschaft und Beziehungsprobleme sogar noch einige Momente voll Humor und ehrlicher Gefühle abgerungen werden können. Die Kinder und ihre Sorgen beim Erwachsen-Werden geraten dabei etwas zu oft ins Hintertreffen und insgesamt plätschert der Film ein bisschen zu sehr vor sich hin.
Insgesamt vielleicht nicht so großartig, wie er zum Start gelobt wurde, aber dennoch sehenswert, gerade wegen der menschlichen Figuren, toller, Darsteller und feiner Dialoge.

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a_krueger

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Bewertung6.0Ganz gut

The movie is allright. Oberflächliche Typencharaktere, verkörpert von sympathischen Schauspielern in einer armlosen Geschichte rund um das moderne, aber bis in die DNA angepasste Leben in der heutigen Erfolgsgesellschaft. So baut man einen crowd-pleaser. Aber wenn mir jemand sagt "Stell dir einen Film vor, in dem der die Mutter von American Beauty das Kind vom Hulk austrägt, welches in eine Killer-Gameshow geschickt wird und dann hat der Hulk Sex mit Clarice Starling, während Alice im Wunderland erwachsen wird.", würde ich mir doch einen anderen Film vorstellen.

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ShayaNova

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Bewertung2.5Ärgerlich

lesben, die sich zum anturnen einen schwulen video anschauen? also mal ehrlich.. ich liebe mark ruffalo, und die meisten seiner filme sind gut und machen auch richtig viel sinn.. aber das hier ist einfach nur schwachsinn im quadrat. wo war eigentlich der witz, es soll ja auch eine komödie sein..? und das drama war was..? das ganze ist eine simple aneinanderreihung von klischees, die bei manchen leuten tatsächlich zu funktionieren scheint - bei mir nicht.

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung6.5Ganz gut

Starker, gefühlvoller und teilweise auch recht amüsanter Film. Mir war er ehrlich gesagt leider zu ruhig, klar muss man so ein Thema nicht minütlich mit Witzchen überschütten, aber etwas mehr Lebhaftigkeit & Handlung hätte ich mir schon gewünscht. Die schauspielerische Leistung von Anette Bening fand ich sehr gut, auch Mark Ruffalo hat mir gefallen. Der restliche Cast war eigentlich auch recht gut, konnte aber nicht so sehr herausstechen. Ich hätte mir zudem, für mich persönlich, noch ein etwas ausführlicheres Ende gewünscht, etwas mehr Aufklärung.

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SkyaTravers

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tolle Schauspieler und eine glaubhafte Story mit erfrischend selten erzähltem Familienszenario..

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LunaticPrincess

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Bewertung6.5Ganz gut

The Movie Is Alright höhö

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Amadis

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine interessante und erfrischende Beziehungs-Tragikkomödie, die mit Klischees spielt. Die Kerngeschichte hat mich etwas an den Film: "Zoff in Beverly Hills" erinnert; Ein "Fremder" dringt in eine nach aussen hin harmonische Familie ein und wirbelt diese gehörig durcheinander. Wobei jeder einzelne Familienangehörige schlussendlich aus den verkrusteten und öden Strukturen herausfindet und sich weiterentwickeln kann... Die Dialoge waren sehr gut und die Story recht glaubhaft. Die Schauspielerische Leistung ist auf sehr hohem Niveau. Ein sehr sehenswerter Streifen.

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nukular00

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Bewertung7.5Sehenswert

Mark Ruffalo stiehlt allen die Show.

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toni_brill

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"The Kids Are All Right" ist wirklich ein sehr schöner Film. Wundervolle Darsteller, insbesondere Annette Bening und eine interessante, meines Erachtens kreative Geschichte machen diesen Streifen zu einem tollen Erlebnis. Unbedingt ansehen!

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