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The Walking Dead - Staffel 2, Episode 8,9,10 & 11

Beeblebrox (Matthias Hopf), Veröffentlicht am 04.11.2012, 08:50

Ab in die nächste Runde vom The Walking Dead-Marathon auf RTL II. Im vorletzten Block stehen die Folgen 8, 9 und 10 sowie 11 auf dem Plan und wie gewohnt gibt es auch heute ein Recap zu den turbulenten Ereignissen während der Zombie-Apokalypse.

In der zweiten Staffel von The Walking Dead werden keine Gefangenen gemacht In der zweiten Staffel von The Walking Dead werden keine Gefangenen gemacht © AMC

Weitergeht die Zombie-Apokalypse im The Walking Dead Marathon auf RTL II. Nachdem bereits sieben Folgen der zweiten Staffel-2/staffel/2 ausgestrahlt worden sind, ist die Halbzeit erreicht und heute geht es mit den Episoden Nebraska, Am Abzug, Ausgesetzt und Sorry, Bruder! in die Verlängerung, bevor heute Abend das Finale auf dem Plan steht. Zuletzt wurde vor allem Loris (Sarah Wayne Callies) Schwangerschaft thematisiert und in unendlich vertrackten Ereignissen offenbarte sich Hershels (Scott Wilson) düsteres Geheimnis: In einer Scheune hielt er eine ganze Horde Beißer – darunter auch Familienmitglieder und Bekannte – eingeschlossen und hoffte vergeblich, diese kranken Menschen irgendwann von ihrer Last zu heilen. Bevor jedoch per Dialog ein vernünftiger Kompromiss getroffen werden kann, setzte Shane seinen eigenen Kopf durch und ein verheerendes Massaker nahm seinen Lauf.

The Walking Dead - Staffel 2, Episode 8,9,10 & 11 (10 Bilder)

Was gibt’s Neues aus der Zombie-Apokalypse
Unter den Untoten in der Scheune befanden sich allerdings nicht nur unbekannte Gesichter, sondern auch die kleine Sophia (Madison Lintz) kam als verwandelter Zombie aus einem dunklen Eck gekrochen. Der Aufschrei ist folglich groß, denn nicht nur wochenlange Suchaktionen unter extremen Umständen entpuppten sich als umsonst, sondern auch der schlimmste Fall bewahrheitet sich: Von Carols (Melissa Suzanne McBride) Tochter sind keine menschlichen Überreste mehr verblieben, sondern eine geistlose Hülle röchelt ihre letzten Atemzüge, bevor sie von Rick (Andrew Lincoln) erschossen wird. Anschließend herrscht nicht nur innerhalb der Gruppe Ratlosigkeit und Verzweiflung, sondern auch Hershel reagiert wütend und fordert Rick sowie den Rest auf, schleunigst sein Anwesen zu verlassen. Ehe jedoch irgendjemand seinen irrsinnigen Forderungen nachkommt, ist der alte Mann spurlos verschwunden und erneut bricht Panik aus: Maggie (Lauren Cohan) besteht felsenfest darauf, ihren Vater zu suchen.

Schließlich schnappen sich Rick und Glenn (Steven Yeun) einen Wagen und finden Herhsel in einer nahegelegenen und verlassenen Bar wieder, wo er seine Sorgen im Alkohol ertränkt. Kaum haben die beiden den Arzt und Vater wieder auf die Beine bekommen, erscheinen zwei Fremde im menschenleeren Ambiente. Obwohl anfangs friedliche Konversation möglich ist und Rick sogar erfährt, dass Fort Benning – das bisherige Ziel der Gruppe – von Beißern überrannt wurde, knallt er die Unbekannten aus Notwehr ab, da deren Ansprüche im Verlauf des Gesprächs fast die Überhand gewonnen haben. Doch die zwei waren nicht alleine und eine ganze Bande taucht aus dem Nichts auf und eröffnet das Feuer, bevor Rick das Missverständnis erklären kann. Aufgrund der lauten Salven werden natürlich auch tonnenweise Untote auf die Überlebenden aufmerksam und im Eifer des Gefechts lassen die Bösen einfach einen Mann aus den eigenen Reihen zurück. Rick, Glenn und Hershel retten den jungen Mann namens Randall (Michael Zegen) und versorgen ihn notdürftig.

Dank dieses noblen Handlungsakts, generieren sich allerdings nur neue Probleme, denn die Aufnahme des Fremden kommt in der Gruppe überwiegend negativ an. Es wird diskutiert. Nach ellenlangen Debatten um moralisches Agieren scheint endlich eine Lösung in Sicht: Randall soll weit ab des Landsitzes abgesetzt und sich selbst überlassen werden. Rick und Shane (Jon Bernthal) übernehmen diese Aufgabe, doch ein Ende dieser Auseinandersetzung ist noch längst nicht in Sicht. Während sich die beiden aufgrund ihrer gegenseitigen Konkurrenz in die Haare bekommen, eskaliert die Situation erst richtig, als ein Haufen hungriger Zombies auftaucht. Nachdem wir um das Leben unserer Helden gebangt haben und ein Story-Twist den Status Quo verändert hat, befinden wir uns wieder dort, wo alles angefangen: Auf der Farm und Randall ist immer noch zugegen. Der Großteil der Gruppe sieht diesen nach wie vor als Bedrohung an und die Diskussion beginnt von vorne.


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Kommentare

über The Walking Dead - Staffel 2, Episode 8,9,10 & 11


flotz

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Die ganze moralische Diskussion finde ich zwar interessant, aber mich stört der Umstand, wie sie sich entwickelt hat: Vor der Bar haben Rick und Co. den einen Verwundeten der anderen Bande einfach liegenlassen und schauen zu wie er gefressen wird. Aber genau dann, wenn die Zeit zum fliehen wirklich eng wird, entscheiden sie sich dazu, den anderen Typen retten zu wollen - der aber mit dem Knie in einem Zaun steckt, was viel komplizierter ist als die einfache Verletzung des anderen Kerls, den sie haben verrecken lassen. Eigentlich hatte ich fest damit gerechnet, dass einer dem Jungen einen Gnadenschuss geben würde, aber dass Rick ihn mit ins Camp schleppt ist unter diesen Umständen einfach vollkommen bei den Haaren herbeigezogen und entwertet für mich die ganze folgende Moraldebatte.

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LiquidSun

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Dieses WE habe ich mir eine Folge angschaut...dann eine zweite....dann eine dritte...usw. Nun will ich es ab der ersten Staffel komplett anschauen. Die Beisser haben mich^^. Nicht schlecht...nicht schlecht.

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geroellheimer

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Ach wäre Carl doch bei dem Beißer im Sumpf stecken geblieben!

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lsk1965

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Also mittlerweile kippt es bei mir langsam. Storytechnisch gehts kaum noch voran, dafür werden fast nur noch persönliche Konflikte ausgetragen. Das Problem hierbei ist, das den Charakteren dadurch nicht mehr Tiefe verliehen wird, sondern nur die schon bekannten Eigenschaften mehr und mehr ausgelatscht werden.

Dazu kommen noch Entscheidungen, wie die oben erwähnte von Lori, wo man sich am liebsten die Haare ausreissen würde, oder ich mir denke "geschieht dir ganz recht".
Tja, und Carl wird von Folge zu Folge immer unerträglicher, der schafft es selbst bei ner Screentime von nur einer Minute, eine ganze Folge runterzuziehen.

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SaschaSheva

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Die 2te Staffel hat wirklich viele dumme und nervige Charaktere und Szenen, aber die 2te Staffel wird zum Ende hin besser und besser. Weiterschauen lohnt sich ;)


Psykokwak

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Vorallem 3. Staffel bisher - ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.


Big Freeze

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Also... ich muss sagen, es wird immer besser. Mir gefällt bisweilen sehr gut, dass sie in der 2 Staffel mehr auf die Charakter eingehen, nochmehr persönliche Twists einbauen und weiterhin ein konstantes Level an Zombie Apocalypse fahren. In diesen Folgen hat mir vor allem die allgegenwärtige Frage ums "Leben und Leben lassen" gefallen und auch wie die Entscheidungen letzten Endes immer mehr die moralischen Instanzen wegfressen :D.

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