Was haltet ihr von The Dark Knight Rises?
thetruetorstenreitz (Torsten Reitz), Veröffentlicht am 14.08.2012, 08:50
The Dark Knight Rises
© Warner Bros.
Über The Dark Knight Rises wurde schon im Vorfeld heftig debattiert. Kaum ein anderes Projekt stand unter stärkerem Beschuss der breiten Öffentlichkeit als der dritte Teil der Batman-Reihe von Regisseur Christopher Nolan. Würde der Film die hohen Erwartungen erfüllen können, die durch den überbordenden Erfolg von The Dark Knight entstanden waren oder würde das 250 Million Dollar teure Projekt schlimmer in Flammen aufgehen als seinerzeit die Hindenburg?
Mit Christian Bale als Batman bzw. Bruce Wayne, Michael Caine als Butler Alfred, Gary Oldman als Commissioner Jim Gordon und Morgan Freeman als Lucius Fox kehrten etliche Hochkaräter aus den ersten beiden Filmen zurück. Zudem stießen mit Anne Hathaway als Catwoman/Selena Kyle, Tom Hardy als Bane und Marion Cotillard als Miranda Tate weitere Leinwandgrößen zur Riege der Darsteller hinzu. Somit konnte eigentlich nichts schief gehen.
Trotzdem blieb die Frage, ob es The Dark Knight Rises mit seinen gelungenen Vorgängern würde aufnehmen können – und ob der neue Bösewicht Bane auch nur ansatzweise an den Joker von Heath Ledger herankommen würde. Seit knapp drei Wochen ist der Film nun in den deutschen Kinos zu sehen, und damit ist endlich Licht ins Dunkel gelangt. Ihr als moviepilot-Community habt mittlerweile ebenso eine Meinung zu The Dark Knight Rises wie die Kritiker und Kinobetreiber. Wir fassen zusammen, wie der Film den drei Partien gefallen hat.
The Dark Knight Rises an den Kinokassen
In den Vereinigten Staaten wurde The Dark Knight Rises sofort ein voller Erfolg. Mit bislang 390 Millionen US-Dollar ist der Film bereits auf Platz 15 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten in den amerikanischen Kinos angekommen. Global spielte The Dark Knight Rises bisher etwa 835 Millionen US-Dollar ein. Hierzulande sahen den Streifen in den ersten drei Wochen knapp zwei Millionen Menschen, auch wenn Ted von Seth MacFarlane ihn schon recht bald vom Thron gestoßen hat. Finanziell gesehen konnte The Dark Knight Rises also bereits kurz nach dem Kinostart sämtliche Erwartungen erfüllen, aber was meinen Kritiker und Zuschauer zur Qualität des Films?
4985 Community-Bewertungen mit einem Durchschnittswert von 8.0
65 Kritiker-Bewertungen mit einem Durchschnittswert von 7.0
526 Kommentare
Unsere drei liebsten Kommentare zu The Dark Knight Rises
’The Dark Knight Rises ist ein Sturm voller Verzweiflung, Wut und Hoffnung. Als ich im Kinosessel saß, merkte ich erst gar nicht, das dieses Windchen sich zu so einem dermaßen lauten, mitreißenden und mich erschaudern lassenden Sturm entwickeln würde. Eine Gänsehaut hatte ich. […] The Dark Knight Rises ist kein intellektuelles Drama, dass durch hochphilosophische Dialoge und perfekt ausgefeilte Bilder besticht. The Dark Knight Rises ist einfach nur ein verdammter Blockbuster. Aber was für einer! (Audreyfan)
‘Hier wurde extrem viel Potential verschenkt und ich befürchte, dass sich das bei mir auch noch auf spätere Sichtungen von Teil 1 und 2 auswirken wird. Insofern: The Dark Knight Rises kann ich vielleicht vorerst als Zeitverschwendung ad acta legen, doch die Enttäuschung wird noch lange nachwirken.’ (Trendsocke)
‘Der ganze Film leidet unter seiner Überambitioniertheit, das Grande Finale so perfekt und groß wie möglich zu machen. Doch Batman ist müde, die Ideen kraftlos, das Thema überreizt und überreif. Ich bin froh, dass es vorbei ist, aber auch froh, dass es nicht der schlechteste Blockbuster dieses Sommers ist.’ (Markbln)
Drei Kritiker-Meinungen zu The Dark Knight Rises
’Vielleicht erweist sich The Dark Knight Rises somit als ambitioniertestes Minusgeschäft im Schaffen Christopher Nolans, der nicht nur seine obligatorischen Schwächen wie selten zuvor befeuert, sondern sie zu neuen Höhen führt. Oder andersherum: Der Film ist ein konsequentes Opfer seiner Inkonsequenz. (Timo K.)
‘The Dark Knight Rises besticht durch seine großartigen Darsteller, eine atmosphärische Bildsprache sowie die packenden Actionszenen und braucht sich nicht vor dem Vorgänger The Dark Knight zu verstecken: Der würdevolle Abschluss einer fulminanten Trilogie.’ (CINEMAN.ch)
‘Die Bilder verströmen Anstrengung und Mühsal. Was das Ansehen des Films durchaus zu einer anstrengenden und mühseligen Erfahrung macht. […] Am Ende steht ein sehr, sehr langes Epos, dass ratlos zurücklässt. Der offenkundige immense Aufwand und die Ernsthaftigkeit mit der die Macher daran gearbeitet hat, steht der angestrengten Ernsthaftigkeit gegenüber, mit der hier Nonsense als relevante Zeitgeistparabel verkauft wird.’ (Batzman)
Wie findet ihr denn The Dark Knight Rises?
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Kommentare
über Was haltet ihr von The Dark Knight Rises?
Dawid Owsiany Sat, 27 Apr 2013 09:04:29 -0000
Kommentar löschenEs wird zwar einiges an Potential verschenkt, jedoch desto öfter ich ihn mir ansehe desto besser wird er. Für mich ist ganz klar Begins der schwächste von allen 3.
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MakoZero Fri, 26 Apr 2013 20:33:26 -0000
Kommentar löschenNach Ledgers »Joker« war die Wahl des Bösewichts mehr als unglücklich. Bane ist nur bei Fans bekannt & beliebt. Ein bekannterer & vor allem massentauglicher Gegenspieler mit einem entsprechenden Schauspieler wäre viel besser gewesen. EinTraum wäre Michael Shannon als Riddler, Juliette Lewis als Harley Quinn oder Andy Serkis als Pinguin.
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lasse.vogt.7 Wed, 28 Nov 2012 14:51:21 -0000
Kommentar löschenDas Problem mit "The Dark Knight Rises" war vor allem der Hype angesichts der Qualität der Vorgänger-Filme, ganz besonders "The Dark Knight" betreffend. Da es von vornherein unmöglich war, dass das Finale an diesen Anknüpfen könnte, ging ich relativ offen und ohne große Hoffnungen rein. Catwoman war ein toller Zusatz und hat sich nicht so sehr wie ein Fremdkörper angefühlt wie ich befürchtet habe, Bane war beeindruckend und auch manchmal furchterregend, jedoch etwas gehandycapt durch die unfreiwillig komische deutsche Synchronstimme. Auf Englisch hört es sich vielleicht besser an.
Einer der größten Schwachpunkte des Films ist... Batman! Der Film dauert fast drei Stunden, Batman jedoch ist in nur etwa 30 Minuten davon zu sehen. Auch ist sein "Rise" extrem unterwältigend, man fühlt es nicht. Tatsächlich ersteht er ja sogar zweimal auf im Film, einmal etwa am Ende vom ersten Drittel (was cool war) und dann, sehr armselig, im dritten Akt noch mal. Mindestens eins hätten sie streiche sollen (das zweite am besten). Technisch ist der Film großartig, Musik, Sound, Kamera und Schnitt ergänzen sich toll und schaffen tolle Bilder und Atmosphäre, das Drehbuch jedoch steckt voller Logiklöcher (Wie kommt Bruce Wayne am Schluss nach Gotham zurück, obwohl alles abgesperrt ist? Ein Seil um die Brust und ein Schlag in den Rücken reparieren eine gebrochene Wirbelsäule?), Kitsch (Die "Lovestory" zwischen Bruce und dieser Geschäftsfrau kommt aus dem Nichts und ist fürchterlich triefend schmierig) und das Ende ist wie eine Verarsche (Ich wäre zufrieden, wenn man einfach auf Alfred draufgehalten hätte, wie er nickt und lächelt, das wäre viel kraftvoller und cleverer gewesen als einfach auf das glückliche Päärchen zu schneiden), das Ende ist wie "Uah uah". Dazu der zwar einigermaßen gelungene und überraschende, dabei aber total sinnlose Twist am Schluss, der darüber hinaus die Schurkenfigur Bane entwürdigt und ihr nur schadet, gefolgt vom dummen Abgang Banes, der ebenfalls wie eine Parodie wirkt und nicht wie ein Ende, dass eines Batman-Schurken würdig ist. Das sind meine Hauptprobleme mit dem Film (längst nicht alle), zu viele, um ihn zu einem zufriedenstellenden Abschluss der Nolan-Trilogie zu machen. Ein bombastischer Film ist es allemal, ein guter Film... in Teilen ja, aber die oben erwähnten Probleme verwehren ihm diesen Status letzten Endes. Ich bin enttäuscht, ich hasse den Film nicht, ich mag Teile von ihm sehr gern, aber ich hasse dafür andere. Echt schwierig, eine angemessene Review zu diesem Film zu schreiben...
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Isaiah Bone Thu, 23 Aug 2012 14:49:17 -0000
Kommentar löschenZum Glück bin ich noch einer der letzen Menschen die sich noch von Filmen unterhalten lassen können. Und der hier hat mich unterhalten.
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jTscherb Wed, 15 Aug 2012 11:49:43 -0000
Kommentar löschenBatzman bringt die Sache auf den Punkt.
http://www.fuenf-filmfreunde.de/2012/07/27/the-dark-knight-rises-review/
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Cloudevo Wed, 15 Aug 2012 17:04:35 -0000
Antwort löschenWer Manns genug ist, bringt seine eigene(!) Meinung auf den Punkt und ins Netz. Wäre ja noch schöner, wenn es für jedes Fastfood-Kino einen selbsternannten Vorkoster und/oder Verdauungsexperten braucht. Mir macht hier keiner den BANE. Den Rat eines selbsternannten Gutachters hole ich erst ein, wenn meine Alte ihren falschen Schmuck verkaufen möchte, den sie von mir hat. Sie glaubt, er wäre wertvoll. Tja, das mögen auch einige der Zuschauer über den 3. Teil von Batman denken. Wie man sich doch täuschen (lassen) kann.
Rasu Wed, 15 Aug 2012 19:18:08 -0000
Antwort löschenWas ist denn falsch daran, eine Kritik zu zitieren, wenn sie die eigene Meinung abdeckt? Nicht jeder hat Zeit und Können, so eine lange und gute Kritik zu schreiben, und wenn man da einen Kritiker zitiert, ist doch alles ok...
Cloudevo Wed, 15 Aug 2012 19:56:02 -0000
Antwort löschen„Falsch“ wäre nicht der richtige Begriff. „Bequem“ trifft es wohl eher, wenn man(n) lieber auf Fertiggerichte verweist, statt selber zu kochen. Sicher, auch Fertiggerichte decken den Appetit weitestgehend ab, aber reicht das? Ich kannte eine bestimmte Sorte von Schülern, die haben sich im Unterricht stets gemeldet, als hätten sie etwas Wichtiges mitzuteilen. Als sie an der Reihe waren, sagten sie jedoch nur: „Das Gleiche wollte ich auch sagen!“. Toll!
jTscherb Wed, 15 Aug 2012 20:11:54 -0000
Antwort löschen@Rasu, "Das Gleiche wollte ich auch sagen!"
MickeyKnox Wed, 15 Aug 2012 10:40:29 -0000
Kommentar löschenIch kann jene Kritiker/innen, die den Film bis aufs letzte / übelste auseinandernehmen, nicht mehr ausstehen.
Betrachtet die Filmreihe mal als Gesamtwerk: Drei Teile, die insgesamt zusammengehören und jeweils so unterschiedlich von ihrer Atmosphäre und Story her sind.
Ist der Film definitiv ein würdiger und epischer Abschluss, wenn auch er einige Macken hat (überladene Story, etc.)
Ist ein schlechter Nolan-, genauso wie ein schlechter Tarantinofilm, besser als 80% der restlichen Filme (von Blockbustern an sich rede ich da noch gar nicht).
Die Erwartungshaltung und der Hype waren so groß, dass sie Nolan es unmöglich machten, dem gerecht zu werden und gar stand zu halten.
Man sollte als Kritiker/in zu dem immer auch positive Aspekte des Films hervorheben (was viele nicht tun) anstatt einfach nur brutal auseinanderzureissen.
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Cloudevo Wed, 15 Aug 2012 11:14:40 -0000
Antwort löschenWenn ich mich von der Toilette erhebe und das Gesamtwerk erblicke, dass ich der Nachwelt hinterlasse, dann könnte ich mir das duftende Arrangement, reich verziert mit mehrlagigem Papier, zwar irgendwie schön dichten, aber bleibt ein übel riechender Haufen. Teil 1 und 2 von Nolan’s Batman nehme ich als Gesamtwert an, aber Teil 3 gehört definitiv in die Rubrik: „Viel zu hastig abgedrückt und ebenso eilig runtergespült.“ Immerhin: Am Ende des Films ist man als Zuschauer auch bei Batman III erleichtert.
MickeyKnox Thu, 16 Aug 2012 10:28:52 -0000
Antwort löschenEinen Christopher Nolan Film mit einem Klogang vergleichen ...
Da fällt es mir schwer, nicht persönlich zu werden, aber ich versuche es. Wie gesagt, machen es sich heutzutage viele Leute auf ihren Sesseln gemütlich und reissen genussvoll Filme oder was auch immer auseinander. Als Zuschauer hat man es ja leicht und weiß immer alles besser. "Das hätte er so machen sollen", "Ich hätte das so gemacht" ... ja ja, wer kennt das nicht?
Ich stell mir generell die Frage, was es Kritiker/innen berechtigt, so diabolisch-genüsslich, schamlos und absolut unsachlich zu kritisieren? Sollte man jenen selbst mal Kamera & co. in die Hand drücken, wenn sie es eh selber besser können? Sollte man es einfach ignorieren, ich weiß es nicht ...
Vielleicht bin ich da ein wenig zu "wehleidig", aber wenn meine jahrelange und mühsame Arbeit so verrissen werden würde, würde ich es glaub ich nicht ertragen ... wobei das jene Kritiker/innen auch nicht würden ... denn wenn man Andere/s so kritisiert, dann sagt einem ja schon der gesunde Menschenverstand, was es mit diesen Personen auf sich hat...
So Ende der Diskussion, ich hoffe euer nächster Film wird kein übel riechender Haufen. Lg
Cloudevo Thu, 16 Aug 2012 11:17:26 -0000
Antwort löschenHier die Antworten auf deine Fragen und mein Statement dazu:
- Unsere Demokratie berechtigt zur freien Meinungsäußerung in vielen Formen.
- Ich habe auch beruflich mit dem Medium zu tun (Werbung).
- Film ist nichts für Träumer, sondern ein eiskaltes Business.
- Nolan wird es überleben, wie jeder Profi.
- Es sind stets individuelle Erwartungen, die enttäuscht werden.
- Batman III wirkt auf mich so erfrischend, wie ein verstopftes Klo.
- Persönlichkeit ist das, was uns von anderen Menschen unterscheidet.
Cloudevo Thu, 16 Aug 2012 11:58:54 -0000
Antwort löschenErgänzung: Nein, du bist nicht "wehleidig", denn du hast eine Eintrittskarte gekauft oder dir schenken lassen, um ein egoistisches Bedürfnis nach Unterhaltung zu befriedigen. Wärst du „wehleidig“ bzw. sensibel, hättest du die Eintrittskarte für einen guten Zweck gespendet, um damit Bedürftigen zu helfen. Wärst du „wehleidig“ würdest du aus Protest in den Hungerstreik treten, weil mehr als 250 Millionen Dollar für den Film ausgegeben wurden, anstatt mit dieser Summe echtes Leben zu retten! Auch du hast dich kurzweilig an einem Schauspiel ergötzt, in dem ein fiktiver Held die Welt auf der Leinwand rettet. So wehleidig bist du, dass du für diese Zeit die Lebenswirklichkeit ausblendest, in der echte Menschen sterben und wo niemand hilft. Wie wehleidig kann so jemand sein?
divisi Mon, 20 Aug 2012 19:33:19 -0000
Antwort löschenIch stimme MickeyKnox zu, dass der Film auseinander genommen wird.
Als ich vorab einige Kritiken las, weil ich gespannt auf den Film war, hatte ich beinahe keine Lust mehr ins Kino zu gehen. Wider erwarten wurde ich aber sehr gut unterhalten, und die Zeit verging wie im sprichwörtlichen Flug. Beispielsweise die propagierten Längen empfand ich nicht als solche.
Zwar denke ich nicht The Dark Knight Rises erreiche das Niveau des Vorgängers, aber insgesamt war es dennoch sehr gut inszeniertes Popkornkino - einem Genre, in dem es gern unlogisch zugehen darf.
Dom699 Wed, 15 Aug 2012 10:21:33 -0000
Kommentar löschenaus aktuellem anlass psote ich hier nochmal meine tdkr bewertung. ich hab 7 gegeben...
beinhaltet spoiler...
hmm tja, ich muss sagen, selten hatte ich ein so verkorkstes gefühl nach einem film und der frage, wie ich ihn eigentlich finde. die erwartungen nach tdk waren natürlich unerreichbar hoch. man muss also versuchen, den film nicht direkt mit dem zweiten teil zu vergleichen, obwohl er penetrant vollgestopft ist mit anspielungen auf die ersten beiden teile, was dieses unterfangen nicht gerade einfacher macht.
jedenfalls, oberflächlich betrachtet ist tdkr ein spannender, kühler und dramatischer actionfilm, mit einigen längen und fahrigem plot. allerdings springen einen die mankos teilweise wirklich mit dem nackten arsch ins gesicht.
catwoman macht ihren job eigentlich garnicht schlecht, dennoch frage ich mich, warum war sie überhaupt da? die figur wird überhaupt nicht vertieft (was übrigens bei allen figuren ausser wayne/batman der fall ist) und erfüllt offensichtlich nur den zweck, batmans entwicklung in festgelegte bahnen zu manövrieren. wie hier schon gesagt, deus ex machina in form einer großen, wandelden schwarzen katze, die auch noch schön anzusehen ist. hätte mehr von nolan erwartet.
bei bane ist es etwas anders. grundsätzich ist hardys darstellung wirklich gut gelungen. (auch wenn die deutsche synchro absolut irritierend und lächerlich daher kommt. bane klingt streckenweise wie helge schneider). allerdings hat mich banes funktion innerhalb des plots ziemlich gestört. er entwickelt sich von rücksichtslosen übersöldner mit einem plan zu einem großmäuligen revolutionsführer und letztendlich zum hörigen handlanger seiner geliebten. vielschichtigkeit, tragödie oder unbedingter wille findet sich bei bane leider nicht, wenn man genau hinguckt. insofern kann bane, so gut seine darstellung auch ist, leider auf keiner ebene mit dem joker oder ras al ghul konkurrieren.
diese fahrigkeit, die ich sowohl in catwomans wie auch in banes figur finde, erscheint mir leider auch das komplette drehbuch infiziert zu haben. rekapituliert man die motivation der vorherigen bösewichte fällt auf, dass hier eine mischung der ersten zwei teile zusammen gepappt wurde. ras al ghul wollte gotham auslöschen, um ein gleichgewicht wieder her zustellen, indem er die dekadenz am gipfel der entwicklung einer zivilisation zerstört, wie sie es seit jahrtausenden taten. der joker wollte gotham zerstören, bzw einen großteil ihrer bürger töten, um sein bild der menschlichen natur zu bestätigen und der öffentlichkeit zu präsentieren, und nebenbei seinen spaß zu haben. bei tdkr findet sich talias motivation gotham im namen ihres vaters zu zerstören, was aber allem einschein nach eher traditionelle gründe und ein familientrauma im hintergrund hat und andererseits das durch bane verkörperte revolutionäre ding, was zur anarchie, gewalt und dem tribunal des dr crane führt, was eigentlich potential hatte. diese funktion passt eher zu der jokergeschichte, mit einem großen unterschied. dem joker ging es um die öffentlichkeitwirkung und den pranger. durch die sowieso schon abgenickte völlige zerstörung gothams durch die bombe und das fehlen der presse und der öffentlichkeit durch die sprengung aller brücken und tunnel ist dieses motiv allerdings hinfällig. worauf ich hinaus will: die tribunale, das chaos und die revolution ist eigentlich egal, da keiner darüber reden können wird. auf mich wirkt das eher wie ein best of vorheriger mechanismen und nicht wie eine wirklich ausgearbeitete und nachvollziehbare story, die nicht um die charaktere herum geschrieben wurde.
weiterhin störten mich einige sinnfehler, die zwar nicht sehr ins gewicht fallen aber man trotzdem bei nolan besseres gewöhnt ist:
hunderte polizisten mit schusswafffen rennen auf den wütenden mob zu, ohne selber zu schiessen? ausserdem: die polizisten saßen fast 5 monate in einer eingestürzten höhle und hatten die ganze zeit die gleichen klamotten an?
bane schlägt mit der bloßen faust steinsäulen kaputt?
das schlimmste gefängnis der welt ist nach oben offen und hat klettergriffe an den wänden?
3 tumbler sind das schlimmste der waynschen waffenproduktion, obwohl das modell schon ewig alt ist? etc etc...
abgesehen von diesen mängeln war ich auch von der geschwindigkeit und der atmosphäre des films nicht sehr begeistert. gerade der dritte teil ist nicht nur kühl und bedächtigt, wie man es ja gewöhnt ist, sondern streckenweise einfach nur langatmig und sogar etwas öde.
ich denke, dass liegt in erster linie am den ganzen überladenen subplots. es ist insgesamt einfach zuviel dialogträchtiges passiert und diskutiert worden, um licht auch in wirklich alle ecken und winkel des nolanschen batmanuniversums zu werfen. es ist insgesamt einfach zuviel. daran krankte schon inception etwas, wobei die verschachtelte psychogeschichte von inception definitiv die bessere spielfläche für ein solches drehbuch war.
alles in allem kann man tdkr viele fehler vorwerfen, die für mich innerhalb des nolanschen batmanuniversums leider sehr stark zum tragen kommen. aber wie gesagt, objektiv betrachtet ist der film okay bis gut...
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divisi Mon, 20 Aug 2012 19:43:54 -0000
Antwort löschenDie Polizisten, die fast 5 Monate in einer eingestürzten Höhle saßen, hatten vermutlich keine Zeit Wechselkleidung und Zahnbürste einzupacken und mitzunehmen.
Bane schlägt mit bloßer Faust Steinsbrocken aus einer Säule, weil das Superschurken in Comicheften vielleicht auch nicht anders machen.
Das schlimmste Gefängnis der Welt ist nach oben offen, hat Klettergriffe an den Wänden und eine unüberwindbare Hürde, die selbst Batman/Wayne auf eine harte Probe stellt.
lasse.vogt.7 Wed, 28 Nov 2012 14:59:07 -0000
Antwort löschen@Dom699: Du sprichst mir aus der Seele, ich stimme dir in fast allen Punkten zu, tolle Zusammenfassung und Darlegung der Stärken und Probleme des Films. Danke für diese sehr treffende Review!
senistro.zoodiac Wed, 15 Aug 2012 08:55:07 -0000
Kommentar löschenOhne jetzt ins Fanboy-Gequatsche abzudriften: meiner Meinung nach ist der Film superklasse, und die Meinung hat sich auch nicht nach mehrmaligen schauen geändert =)
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Rudi Mentär Tue, 14 Aug 2012 23:41:33 -0000
Kommentar löschenIch fand den Film fantastisch! :)
- Ich mochte Bane.
- Ich mochte Catwoman.
- Ich mochte Alfreds kurze aber packende Auftritte.
- Ich mochte das Drehbuch und die Einführungen der Charaktere in der ersten Hälfte.
- Ich mochte, dass durch das Einwirken vieler Personen, Gotham noch lebendiger wirkte.
- Ich mochte Banes Rede im Stadion (mit allem davor und danach)
- Ich mochte den Flugzeug-Heist zu Beginn des Films.
- Ich mochte den Börsenüberfall und die anschließende Verfolgungsjagd.
- Ich mochte sogar The Bat, auch wenn das Ding wenig nach Fledermaus aussah.
- Ich mochte Kameraführung und Musik.
- Ich mochte, dass der Film kein typischer Superheldenfilm ist.
- Ich mochte, dass der Film versucht hat, das Geschehen und den Terror des Comicbösewichts aus anderen Perspektiven zu erzählen als aus der Perspektive des Comicsuperhelden.
Fazit: Ich fand den dritten Akt etwas übereilt und war enttäuscht über den 11-Minuten Countdown, der in Filmminuten eine halbe Stunde ging... aber, hey, man soll nicht meckern! Sowas Geiles bekommt man trotzdem leider noch viiiiel zu selten zu sehen.
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NWO@Movie Tue, 14 Aug 2012 21:56:34 -0000
Kommentar löschenJeder seiner Filme wirkt wie ein steifer Hals mit Seife im Magen und einer Portion "ich tret dir voll in den Arsch!"und einem Häubchen Actionrechtfertigung durch dümmliche Philosophie.
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Martyman Tue, 14 Aug 2012 20:56:28 -0000
Kommentar löschenEiner meiner absoluten Lieblingsfilme, noch besser als TDK, bin aber noch nicht dazugekommen, ihn hier ausführlich zu bewerten. Aber von Christopher Nolan gibt es ja auch keine schlechten Filme, das scheint fast unmöglich...
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Martyman Thu, 16 Aug 2012 10:27:17 -0000
Antwort löschenJa, Nolan ist für mich einer der besten Filmemacher - KEINE Ironie ;)
dAJaro Tue, 14 Aug 2012 20:06:37 -0000
Kommentar löschenViele Zuschauer wollten ein "Dark Knight 2" mit einem Bösewicht, der noch gefährlicher, noch kaltblütiger ist als der Joker.
TDKR ist aber strukturell ganz anders als sein Vorgänger und das hat einigen Zuschauern übel aufgestoßen.
Kritikpunkte wie "zu wenig Batman" "auf einmal wieder in Gotham" oder "inhaltlich leer" sind, es tut mir leid, großer Quatsch.
zu 1. Je weniger Superheldenrumgehampel in einem Superheldenfilm, umso besser. Der innere Konflikt eines Superhelden ist wesentlich spannender als das Vermöbeln von Verbrechern. Darum war Batman Begins auch der stärkste Film der Trilogie.
Zu 2. Nur weil man etwas nicht direkt in einem Film sieht, heißt das nicht, dass etwas nicht passiert, z. B. beim Ende, bzw. unlogisch ist. Mehr Mut zur Fantasie! Ihr wisst doch was der Batman-Charakter alles drauf hat, da ist das ungesehene Eindringen in die Stadt und das Einstellen eines Autopiloten doch nichts unmögliches!?
Zu 3. Abgesehen von der offensichtlichen Handlung, oder war bei euch der Film schwarz und ohne Ton?, ist TDKR ähnlich dicht strukturiert wie schon die ersten beiden Batman-Filme. Jede Szene hat ihren Zweck in der Gesamtgeschichte und hat später sichtbare Folgen.
Sicherlich ist TDKR kein perfekter Film, aber über dem weit über dem Hollywood-Durchschnitt ist er bestimmt. Vergleicht ihn doch einfach mal mit den letzten Pirates-, Transformers- und Spiderman-Filmen.
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Dom699 Tue, 14 Aug 2012 23:18:45 -0000
Antwort löschenalso ich fass deine gegenargumentation zu den 3 hauptkritikpunkten mal zusammen:
1: superheldenfilme sind immer dann am besten, wenn man möglichst wenig superhelden sieht. das liegt daran, dass das publikum eigentlich lieber ein tiefsinniges seelenstriptease sieht, als fette action.
2: inhaltliche leerstellen, die den film stocken lassen und zu irritationen führen sind keineswegs fehler oder negativ zu bewerten, da hier der zuschauer eben seine fantasie einsetzen muss, um das gesehene selbst sinnvoll zu vervollständigen. je mehr fantasie ein zuschauer hat, desto besser wird also der film.
3: es gibt nur dünn oder dicht strukturierte handlungen. es kann nicht sein, dass ein film zwar dicht strukturiert ist, aber so überladen und undurchsichtig daher kommt, dass einen die vielen winkelzüge der handlung kaltlassen oder langweilen.
ich muss sagen, ich halte jedes deiner argumente für höchst angreifbar...
dAJaro Wed, 15 Aug 2012 04:43:29 -0000
Antwort löschenWolltest du mich völlig missverstehen?
1. "Das Publikum" will am liebsten Action und coole Sprüche sehen/hören. Eigentlich ist aber Story und Charakterentwicklung wesentlich interessanter und spannender als ewiges Rumgeprügel und dämliche One-Liner.
2. Mit möglichst viel Fantasie hat das nichts zu tun. Niemand in TDKR ist während des Films auch nur einmal auf Toilette gewesen. Heißt das, dass keiner der Charaktere während des Films musste? Nein, die Filmemacher waren offensichtlich der Meinung, dass der Zuschauer soviel Fantasie hat, dass dieser Teil des Alltages nicht gezeigt werden muss und den Film nur unnötig länger gemacht hätte.
Bruce Wayne ist als Mitglied der League of Shadows trainiert worden und superreich. Ist es nicht völlig nachvollziehbar, dass es ihm möglich ist, ohne Probleme an Geld zu kommen um in eine Stadt in der Nähe von Gotham zu fliegen und mit seinen Schleichfähigkeiten kommt er ohne Probleme in die Stadt. Er schafft es ja sonst auch immer solang ungesehen zu bleiben, bis er gesehen werden will.
3. wtf? Jetzt ist die Handlung nicht mehr inhaltsleer, jetzt ist sie langweilig? Für Langeweile ist jeder Zuschauer selbst zuständig. Ob der Film überladen ist, ist etwas anderes. Mit dem Kritikpunkt hatte schon der Vorgänger zu kämpfen und das ist nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen. Ähnlich wie in dem ersten Star Wars Prequel lässt sich nur leider bei einer eng verzahnten Story nicht viel rausnehmen, ohne dass weitere Szenen umgeschrieben werden müssten und wahrscheinlich von ihrer Länge her nicht mehr in den Erzählfluss des Films passen würden.
Dom699 Wed, 15 Aug 2012 09:50:32 -0000
Antwort löschen1: man kann weder das eine noch das andere verallgemeinern. ich habe mir vom letzten batmanteil mehr vernünftige batmanaction gewünscht, einfach weil es das ende der entwicklung ist und der große krieg in gotham thematisiert wurde. ausserdem ist bane nunmal der körperlichste gegner den batman hat. bekommen hab ich 20 minuten unfreiwillig komischen batman in körperlich schlechter verfassung. da hab ich mich schon sehr gewundert und war enttäuscht. das sollte eigentlich nachvollziehbar sein und muss nicht mit altklugen allgemeinplätzen "dekonstruiert" werden.
2: klar muss nicht jeder einzelne schritt in einem film gezeigt werden. die kunst ist eben, das unwesentliche weg zulassen oder zu kaschieren, so das der zuschauer nicht das gefühl hat, da stimmt was nicht oder da fehlt was. interessanterweise denken die leute auch über solche kleinen fehler viel mehr nach, wenn ihnen der film im ganzen nicht gefällt. ich mein, wer hat sich schon gefragt wie batman in tdk es geschafft hat in das abgeschlossene verhörzimmer rein zu kommen? jedenfalls ist dein argument mit der "fantasie" nur eine ausrede. wenn einen ein film mit unnachvollziehbaren entwicklungen irritiert, dass kann man das dem film durchaus vorwerfen.
3: ich persönlich fand den film streckenweise langweilig. ich kann auch garnicht so genau sagen warum. irgendwie ist ja ganz viel passiert, aber eben auch so schrecklich zäh und dialoglastig. und vorhersehbar. ich mein, als wayne in dem gefängnis war, war doch die ganze zeit klar, der wird bald wütend, fängt an wie blöde zu trainieren, schaffts dann erst nicht hoch zu kommen weil er erst zu sich selbst finden muss, aber dann ist das garkein problem. und diese stelle hat sich über eine gefühlte stunde gezogen. betrachtt man die handlungselemente einzeln mag es keine großen mngel geben, aber im zusammenhang war es einfach überladen und hat deswegen seine wirkung nicht entfaltet.
"Für Langeweile ist jeder Zuschauer selbst zuständig."
sorry, das ist einfach totaler quatsch. wenn ein actionfilm selbst die fanboys langweilt, dann ist offensichtlich, da ist was schief gelaufen...
Cloudevo Tue, 14 Aug 2012 19:22:51 -0000
Kommentar löschenDer Film hatte in etwa so viel Inhalt und Geschmack, wie Kamillentee im dritten Aufguss. Dafür Zusatzstoffe, die den Mist nur unnötig streckten. Wenigstens beim Abgang keimte wieder etwas Hoffnung auf, das man das Wasser nicht umsonst gekocht hat. Dennoch: Ich konnte der Brühe nicht viel abgewinnen und das lag u. a. an den wirklich dämlichen Dialogen, den unnötigen Zweikämpfen, an Catwoman - die in dem Film völlig deplatziert war - sowie an vielen weiteren Dingen, die man gar nicht mehr aufzählen muss, weil sie schon oft genug erwähnt wurden.
Was mir allerdings den Würgereiz beschert hat, war die miese Inszenierung von Bane, seinem vertrottelten Gefolge sowie sein Auftritt als selbstverliebter Prediger im Stadion. Als würden Hunderttausende von Menschen, denen der Boden unter den Füßen wegbricht, diesem Deppen auch nur eine Sekunde ihrer Lebenszeit widmen, geschweige denn sitzen bleiben und den öden Monologen von Bane folgen. Niemand bleibt in solch einer Situation sitzen und widmet sich einer Einzelperson, als wäre sie Bestandteil des Programmheftes. Die Menschen würden, wie Rindviecher bei einer Stampede, in alle Richtungen loslaufen, um ihr Leben und das ihrer Angehörigen zu retten. Sie würden Bane und seine Männer über den Haufen rennen, noch bevor er Gelegenheit hätte, den Mund aufzumachen.
Der Film greift alle naiven Ansätze und Klischees auf, die er mit dem 1. und 2. Teil gekonnt verhindert hat. Was sollte z. B. der völlig unnötige Zweikampf zwischen Batman und Bane mit Fäusten und Füßen, wenn doch ein schneller Kopfschuss oder eine gezielte Attacke mit einem Messer eine schnelle Entscheidung bringen kann? Batman ist berühmt für sein modernes Waffenarsenal und ausgerechnet gegen den Widersacher geht er nackt vor? Was noch unglaubwürdiger ist: Da treffen sich die beiden Protagonisten, scheinbar wie verabredet, inmitten des Schlachtfeldes und haben auch noch genug Freiraum um sich herum, um blöde Sprüche auszutauschen?
Überhaupt: Dieses verbale Kräftemessen zwischen Gut und Böse ist auch bei Batman III so was von öde inszeniert und an Dämlichkeit kaum zu überbieten. Absolut unglaubwürdig, dass sich alle „Bösewichte“ in den Filmen erst mit Monologen erklären müssen, bevor sie die Welt in Schutt und Asche legen und schon vorher jeden Schritt ankündigen, damit das „Gute“ am Ende siegen kann.
Sorry, aber mit dem 3. Teil hat Nolan seinen Fans keinen Gefallen getan. Dagegen war der 2. Teil echtes Kino und dabei hätte es Nolan belassen sollen. Der 3. Teil wirkte an vielen Stellen zu kindisch, zu kitschig und wird Gotham’s Helden der Nacht in keiner Weise gerecht. Die Dialoge erinnerten mich stark an „Superman II – Allein gegen alle (1980)“.
Batman III: Für Kids, die keine Ansprüche habe, gerade noch erträglich.
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Strikerth Tue, 14 Aug 2012 22:36:46 -0000
Antwort löschenSuper geschrieben und sowas von Recht... ich mochte Bane eigentlich, aber leider war er so schlecht insziniert das mir beim Gedanken an ihn der kalte Schauer über den Rücken läuft. Wie kann man so eine gute Figur nur so dumm und teilweise deplaziert einsetzen? Grausam!
TexasTomBoe Tue, 14 Aug 2012 18:45:18 -0000
Kommentar löschenES GIBT NUR EINEN BATMAN und das ist JOHANN K.
(kennen vielleicht auch noch ein paar deutsche und ein paar bazelona fans)
http://www.youtube.com/watch?v=zZGloomZdOE -> Der Bätmän bin i
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littledrummerboy01 Tue, 14 Aug 2012 15:19:37 -0000
Kommentar löschenGrundsätzlich ja ein guter Film, zwar mit ein paar mehr Schwächen als der Vorgänger, aber trotzdem noch sehr gut. Was mir aber immer noch bitter im Magen liegt dabei ist, dass man den gewaltigen Erwartungsdruck, der auf den Schultern der Macher lag, sehen und ihre Anstrengung eben spüren kann. Wahrscheinlich hat da der Hype einiges dazu beigetragen, den Film im Entstehen schon teilweise zu ersticken.
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nilswachter Tue, 14 Aug 2012 14:41:49 -0000
Kommentar löschenGrossartiger Abschluss der Trilogie, aber weit entfernt von einem Meisterwerk, wie es Teil zwei war.
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barstel Tue, 14 Aug 2012 14:09:58 -0000
Kommentar löschenAls ich aus dem Kino kam, konnte ich nur noch unentwegt stammeln: "Und dafür 250 Millionen? Dafür? DAFÜR? 250...!"
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FordFairlane Tue, 14 Aug 2012 14:59:31 -0000
Antwort löschenwürde auch gerne mal wissen, wo das geld ist aber da ja the dark knight rises die Millliarde gesprengt hat. bekamm Bale nur50 millionen gage xD wahnsinn oder und schon sind es nur noch 200
barstel Tue, 14 Aug 2012 15:17:37 -0000
Antwort löschenWenn der Vergleich auch sicher nicht der Beste ist, aber für sein Erstlingswerk hat Nolan schlappe 6.000 Piepen ausgegeben. Und den fand ich sehr viel gehaltvoller. Und das bei der Hälfte der Laufzeit.
Ichundso Tue, 14 Aug 2012 15:50:51 -0000
Antwort löschenIn dem explodiert aber nicht so viel. Also die Stuntarbeit war schon beeindruckend. Die Flugzeugszene zu drehen, war sicher kein bisschen billig, oder mal eben 500 Leute auf der Wall Street aufeinanderrennen zu lassen... Erinnere mich nicht an solche Szenen in Following.
barstel Tue, 14 Aug 2012 16:00:08 -0000
Antwort löschenDas sagt ja auch keiner. Trotzdem konnte die Bilderflut diesen mäßigen Film nicht retten. Beim nächsten Mal einfach n bissel Geld von den Stunts und Effekten abzwacken und ins Drehbuch reinvestieren. Geschadet hätte es nicht.
Ichundso Tue, 14 Aug 2012 18:25:02 -0000
Antwort löschenNolan schreibt das Drehbuch selbst, wie soll man denn da Geld reininvestieren? Es war genau der Film, den er machen wollte, entweder dieser oder kein Nolan.
barstel Tue, 14 Aug 2012 19:39:50 -0000
Antwort löschenDann warte ich lieber auf den nächsten Film (+Script) von ihm, ohne Vorlage, ohne Druck. Denn war seine bisher schlechteste Leistung.
seniorem Tue, 14 Aug 2012 13:46:20 -0000
Kommentar löschenBis auf das Robin Ende, ein grandioses Abschluß einer grandiosen Triologie.... bin immer noch leicht geflasht
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David_Lynch Tue, 14 Aug 2012 14:38:59 -0000
Antwort löschenDas SPOILERRRRRRRRRRRRRRRRR!!! Robin Ende war doch wohl noch das beste (vor allem wegen der mit Levitt perfekten Besetzung) am Film, ohne die Fackelübergabe hätte doch der ganze Abschluss seine Existenzberechtigung verloren?!
seniorem Tue, 14 Aug 2012 15:14:04 -0000
Antwort löschenJa genau so ein richtiges Holywoodende, ich habe schon nach der Hälfte des Films gehofft das es nicht so kommt, finde den Spoiler jetzt nicht so gravierend, aber wenn ich Euch jetzt das Ende versaut habe tuts mir wirklich leid.
Aber mal ehrlich so ein Ende hätte ich eher von Schumacher erwartet.
A.V. Tue, 14 Aug 2012 15:47:09 -0000
Antwort löschenWer den Film noch nich kennt und news liest ist selber schuld^^
Normalerweise bin ich auch der totale anti-spoiler-aktivist,
aber bei diesem monsterfilm musste man schon wochen vorher in deckung gehen um nicht alles mitzukriegen...
News, Trailer, menschliche Spoilerschleudern...
ProjectChaos Tue, 14 Aug 2012 16:32:51 -0000
Antwort löschenIch nehme an Batman stirbt und Robin macht weiter ? Wenns stimmt, ist für mich nur die Sache mit Robin neu. glaub auch nicht, dass du mir irgendetwas versaut hast. Hab eh eine sehr negative Erwartungshaltung, deshalb lese ich hier mit. Werd ihn trotzdem eine Chance geben, in ein zwei Wochen.
David_Lynch Tue, 14 Aug 2012 17:05:15 -0000
Antwort löschenSagen wir so, der ganze Film deutet darauf hin (und das wäre auch der logische Schluss), dass Batman stirbt... UND DANN wirst du enttäuscht =(
seniorem Tue, 14 Aug 2012 17:14:36 -0000
Antwort löschenRobin brennt mit Catwoman durch zum Remake (liegt ja gerade im Trent) der Blauen Lagune, wenn wir noch ein paar Fährten legen ist mein Spoiler egalisiert
Roach Tue, 14 Aug 2012 13:13:24 -0000
Kommentar löschenIch bin rundum zufrieden. Natürlich gibt es ein paar Mäkel, über die kann ich aber hinwegsehen. Der Film hatte die richtige Stimmung eines großen Finales und hatte seine wirklich großartigen Momente.
Den Vergleich zum Vorgänger meide ich. "Dark Knight" war das finstere Mittelwerk der Trilogie, quasi die Mitternacht. Seine beklemmende Finsternis und diese ständige Bedrohung, die vom Joker ausging, haben ihn zu dem gemacht, was er ist. Hätte "Rises" daran angeknüpft, hätte er dem "Dark Knight" seine Stellung im Gesamtwerk genommen. Stattdessen liegt der Schwerpunkt stärker auf der Action, was ja auch in Ordnung ist, wenn man bedenkt, dass es das Ende der Trilogie ist.
Trotz der Mängel finde ich, dass Nolan seine Trilogie mit diesem Film wunderbar vervollständigt hat. Und, verdammt noch mal, die letzte Szene fand ich schlicht großartig!
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Haschbeutel Tue, 14 Aug 2012 11:08:03 -0000
Kommentar löschenDie Schumacher-Batmans hatten mehr Unterhaltungswert.
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CJ1203 Tue, 14 Aug 2012 10:36:45 -0000
Kommentar löschenDie ganze Berichterstattung über den Film lässt nicht darüber hinwegtäuschen, dass "The Dark Knight Rises" im Grunde ein inhaltlich sehr leerer Film geworden ist.
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Ichundso Tue, 14 Aug 2012 15:52:07 -0000
Antwort löschenLeer? Und was ist dann The Amazing Spider-Man?
CJ1203 Tue, 14 Aug 2012 18:29:07 -0000
Antwort löschenMeiner Meinung nach 3 Punkte besser ^^ Vielleicht nicht aufgrund der Vorlage, aber zumindest von den Bildern her eigenständig, versucht im Gegenteil zu diesem Batman-Film nicht alles bedeutungsschwer zu inszenieren, der eben dies an Stellen zelebriert (vor allem bei Zimmers Soundtrack, der zwar für sich gelungen ist, aber an den unpassendsten Stellen für Furore sorgen soll bzw. muss), wo eigentlich nichts ist. Und vor allem weiß Marc Webb wie man wahre Emotionen auf die Leinwand bannt, die nicht auf pseudo getrimmt sind. Die Wayne-Tate-Beziehung hingegen erreicht zu keinem Zeitpunkt Tiefe, Blakes Wissen um die wahre Identität des dunklen Ritters wird zutiefst unbefriedigend erklärt und ist somit in sich unglaubwürdig. Zudem wirken die Themen, die TDKR aufgreift, nur oberflächlich angerissen, wie vieles in dem Film leider vor Lückenhaftigkeit strotzt. Aber ja, schluckt man das (oder strengt man seine Fantasie an? Vielleicht hat Nolan geglaubt, er wendet dort, wo grobe Ungereimtheiten in der Erzählung vorkommen, Inception an?), ist der Film durchaus akzeptabel.
Der Punkt ist allerdings, dass ich als Zuseher, der es von Nolan eigentlich immer gewöhnt war, an der Hand durch einen Film geführt zu werden, so etwas eigentlich nicht akzeptieren will.
DerStiffmeister Tue, 14 Aug 2012 20:36:35 -0000
Antwort löschen"Und vor allem weiß Marc Webb wie man wahre Emotionen auf die Leinwand bannt, die nicht auf pseudo getrimmt sind."
Ich hab mich schon lange nicht mehr so fremdgeschämt wie bei dem peinlichen Gestammel von Garfield und Stone in Spiderman. Fand Den film an sich nicht schlecht, aber die "Flirt-Szenen" hatten höchstens GZSZ Niveau.
CJ1203 Tue, 14 Aug 2012 20:48:50 -0000
Antwort löschenIch fand die beiden sehr harmonisch, nicht aufgesetzt, aber daran lässt sich wohl unterschiedlicher Geschmack feststellen ;)
Ichundso Tue, 14 Aug 2012 20:50:27 -0000
Antwort löschenMarc Webb ist sicher ein fähiger Regisseur und er weiß, wie man Schauspieler in Szene setzt (man SOLL sich bei diesen Szenen fremdschämen, verflucht. Die Beziehung zwischen Andrew Garfield und Emma Stone ist mit Abstand das Beste an dem Film), aber The Amazing Spider-Man ist kein zusammenhängender Film. Es gibt riesige, vollkommen grundlose Brüche in Stimmung und Handlung, als wären drei Filme gleichzeitig am Laufen und nachdem man seine halbe Stunde todlangweilige CGI-Action am Ende bekommen hat, wird, weil man schon auf die Sequels schielt, absolut nichts aufgelöst.
The Dark Knight Rises ist ein Film aus einem Guss. Und er hat fünfzehntausend Mal so viel Substanz wie etwas wie The Amazing Spider-Man. Dass Nolan in seinem Film auf eine klare Agenda und alberne "Wir haben heute etwas gelernt"-Reden verzichtet, ändert nichts an der Intelligenz des Drehbuchs. Es geht um Sozialtheorien, Isolation und Symbolismus, um die Reduktion des eigenen Lebens auf ein Ziel, um Opferbringen und Widerstand. In Spider-Man geht es um einen Typ in einem Kostüm und seine Freundin.
CJ1203 Tue, 14 Aug 2012 21:13:12 -0000
Antwort löschen@ Ichundso: "Es gibt riesige, vollkommen grundlose Brüche in Stimmung und Handlung (...)" ... die da wären? Ich kann mich nämlich nur an einen in sich sehr schlüssigen Film erinnern und dass er ein offenes Ende hat kann man ihm dank der gelungenen Figurenzeichnung nicht wirklich übel nehmen. Zumindest ich will mehr von ihnen sehen und das sag ich nicht nur als Emma Stone-Fan ;)
Was die Substanz betrifft, so will ich Spidey nicht mit Batman vergleichen. Ich gebe dir recht, die Themen die Nolan in die ersten zwei Batman-Streifen hineingewebt hat, sind tatsächlich die von dir oben angeführten. In "The Dark Knight Rises" war für mich jedoch davon weniger zu spüren, und wenn dann war es übermäßig plakativ (Isolation) oder oberflächlich angerissen (Sozialtheorien). Den Symbolismus und die Reduktion des eigenen Lebens auf ein Ziel führt er zwar konsequent fort, doch ist das Ende derart pathetisch wie zwanghaft, dass ich dem Ganzen wenig abgewinnen kann.
Dom699 Tue, 14 Aug 2012 23:05:06 -0000
Antwort löschen"Es geht um Sozialtheorien, Isolation und Symbolismus, um die Reduktion des eigenen Lebens auf ein Ziel, um Opferbringen und Widerstand. In Spider-Man geht es um einen Typ in einem Kostüm und seine Freundin."
das mag sich ja alles in dem film finden lassen, aber leider wirkt keiner der angesprochenen aspekte wirklich. zu chaotisch und überladen wirkt alles. das meiste hat mich kalt gelassen, obwohl ich bei den ersten 2 teilen wirklich mitgefiebert habe...
HectorBarbossa Tue, 14 Aug 2012 10:33:43 -0000
Kommentar löschenDer dritte Teil ist der beste, aber Bane kommt niemals an den Joker heran. Für mich der zweitbeste Film des Jahres, nach Marvel's the Avengers
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FordFairlane Tue, 14 Aug 2012 10:19:39 -0000
Kommentar löschenDer Film war meiner Meinung nach ziemlich schlecht und das sage ich als Fan aller "Batman" Filme!!!
The Dark Knight ist mit der Lauflänge von 167 Minuten einfach viel zu lang für diese kaum vorhandene Story, jeder der meint hier haben sich die Drehbuchautoren selbst übertroffen, ist ein verdammter Lügner. Jeder Zuschauer wusste was als nächtes passiert und das Ende sagen wir mal bescheiden. Christian Bale spielt seine Rolle gut und sowie man es von ihm verlangt, die anderen Stars wie Caine und Morgan Freeman kommen einfach zu kurz, obwohl das eigentlich die Personen waren die den Batman Begins so bemerkenswert gemacht haben mit ihrem Charme. Was mir auch besonders gut gefallen hat war Robin ( Joseph-Gordon Levitt), welcher für mich schon der nächste Dicaprio ist. Genialer Schauspieler!
Der Bane Darsteller kann den Joker nicht das Wasser reichen, das liegt aber nicht nur an der guten Perfomance von Ledger damals sondern daran, das Bane einfach nur ein Terrorist ist mit einer Maske auf. Das bietet kaum Platz für Mimiken oder sonstige Szenen, außerdem wirkt er harmlos in der deutschen Fassung (Stimme).
Das Hauptproblem aber ist aber das "The Dark Knight Rises" fast keinen Batman zeigt, denn dieser ist in seinem Annzug vielleicht gerademal 20 Minuten unterwegs und den rest des Filmes müssen wir sinnlosen und langweiligen Dialogen folgen, die eigentlich nur den ersten Teil wiederholen.
Was bleibt ist einfach ein normaler Terroristenstreifen in dem kurz Batman zusehen ist, die vielen hohen Bewertungen hier sind reine willkür. Oder kurz solide Popcornunterhaltung.
Trotzdem wird der Film mehr einspielen als der Vorgänger, was an dem Erfolg des letztens Teils liegt und die Erwartungen der Zuschauer. Größer, Bigger, Besser!
Was mir auch aufgefallen ist, das viele Zuschauer im Kino bei uns gerufen haben.
"Ein Batman Film ohne Batman, das ist scheisse."
Aber jeder wie er will mir hat der Film nicht gereicht als Fortsetzung! Sorry
5 von 10
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Rasu Tue, 14 Aug 2012 13:59:41 -0000
Antwort löschenWie jetzt, es gibt Leute, die meinen "hier haben sich die Drehbuchautoren selbst übertroffen"? Traurige Welt...
FordFairlane Tue, 14 Aug 2012 15:01:30 -0000
Antwort löschenIn was denn? Wo gabs denn eine Überraschung? das und nur das machen ein gutes Drehbuch. es muss was neues bieten! das war hier nicht der fall. Und auf Kritiker geben ich einen scheiss. meine meinung zählt für mich!
Strikerth Tue, 14 Aug 2012 22:42:48 -0000
Antwort löschenFulsome und ich stimmen dir bei. Zusammen können wir die Menschen aufklären und die Augen öffnen xD.
Fulsome. Tue, 14 Aug 2012 23:26:15 -0000
Antwort löschenFord, ich glaube, du hast Rasu falsch verstanden. Lies dir seinen Beitrag bitte nochmal durch. ^^
Rasu Tue, 14 Aug 2012 09:50:24 -0000
Kommentar löschenIch muss sagen: selten wurde ich von einem Film so enttäuscht! Nachdem ich mich entschieden hatte, vor DKR noch Batman Begins und DK nochmal zu sehen, und Dark Knight beim erneuten Sehen schon eine heftige Enttäuschung war, hat TDKR wirklich alles falsch gemacht. Plotholes, bei denen jeder andere Regisseur gesteinigt werden würde ***SPOILER*** (wie kommt Bruce Wayne aus Gotham, nachdem er aus dem Loch geklettert ist? Er ist ja pleite und irgendwo am Ar*** der Welt, es wird keiner reingelassen, weil sonst die Bombe gezündet wird, aber Bruce Wayne kommt rein, als obs nix wäre), die Charakterzeichnung war nicht vorhanden (Wieso nochmal geht Bruce Wayne am Stock?!), mit Ausnahme von der Beziehung zwischen Bane und Talia, es gibt vll 20, 30 Minuten Batman (bei Batman Begins hat das nicht gestört, weil das ja der Anfang war, aber im Finale der Trilogie?! Come on!), und die Action wirkte so inszeniert, wie ich es selten erlebt habe...4/10, wobei das auch eine SEHR gutmütige Bewertung ist.
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David_Lynch Tue, 14 Aug 2012 09:59:43 -0000
Antwort löschenAber es gab doch einen "bus full of orphans" hat das nicht wenigstens dein Herz erwärmt? :-P
FordFairlane Tue, 14 Aug 2012 10:03:06 -0000
Antwort löschenDu sprichst mir aus der seele, einer der schlimmsten filme dieses jahres.
A.V. Tue, 14 Aug 2012 15:51:50 -0000
Antwort löschenach und dass die stadt komplett dicht abgeschottet wird ist realistischer als, dass einer rein kommt?
das ist immer noch ein superheldenfilm (!),
im grunde ist da garnichts realistisch.
Diese plotholes, die du da siehst sind einfach realismusfragen, die sich im universum des films garnicht stellen.
Mit solchen fragen kannst du jeden film unrealistisch machen,
denn filme sind nunmal fiktion.
Rasu Tue, 14 Aug 2012 16:05:18 -0000
Antwort löschenA.V.: sry, aber wie oft wird bitte immer behauptet, Nolans Filme seien besser als die von Burton oder Schumacher, gerade weil sie "so viel realistischer" und "keine Comic-Filme" sind? Und wenn Nolan sich jetz in seinem eigenen Realismus verzettelt und irgendeinen unlogischen Krampf verzapft, dann ist das seine Schuld und nicht mit deinen Superheldenfilm-Argumenten zu begründen...
A.V. Tue, 14 Aug 2012 16:35:35 -0000
Antwort löschenGenerell wäre mein argument film, superheldenfilm noch mal speziell.
Der Nolan-Realismus bezieht sich aber nur auf Dinge
wie Batmans Anzug und das Batmobil.
Die Funktionsweisen davon werden soweit ich mich erinnern kann immer erklärt und das Ganze wirkt handwerklich machbar.
Nolans Plots und Charakterzeichnungen waren nie realistischer als andere.
David_Lynch Tue, 14 Aug 2012 17:03:47 -0000
Antwort löschenDer Realismus ist eh mit "The Dark Knight" gestorben...wenn ich da nur an diese Bat-Vision am Ende zurückdenke -.-
udo.zi.5 Tue, 14 Aug 2012 17:43:01 -0000
Antwort löschenich kanns bald nimmer hören. es ist einfach der schwächste film der reihe , punkt. und wenn auch die ganzen nolan fans kopf stehen. es ändert nichts daran das der film die erwartung nicht erfüllen konnte die der 2. teil aufgeworfen hat und eben der 3. teil nicht einhalten konnte. kein ,, super über film,, wie ihn die nolan fans ja aufwerten, aber ein guter film keine frage.
Neil Perry Tue, 14 Aug 2012 09:44:44 -0000
Kommentar löschenIch bin ja nun wirklich ein großer Batman-Fan mit allem was dazu gehört, also auch Comics, die alten Filme, die Serie - ja sogar ein Fan von "Batman hält die Welt in Atem" ("Schnell Robin, das Anti-Haifisch-Bat-Spray!" - herrlich!). Ich liebe s auch mit anderen Menschen über diese Filme zu sprechen und denen meine Begeisterung dafür auzudrängen. Aber selbst ich muss sagen: Ich habe langsam keine Lust mehr. Warum soll das jetzt schon wieder bei moviepilot.de diskutiert werden? In den Kommentaren zu TDKR gibt es genug kontroverse Diskussionen, jeder kann dort seine Meinung kund tun. Ich habe keine Lust mehr noch mehr Verrisse zu lesen und zu schreiben wieso um alles in der Welt ich den Film trotzdem für einen genialen Abschluss eine fantastischen Trilogie halte. WArum also dieses Thema bei den "News"? Sommerloch?
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Ichundso Tue, 14 Aug 2012 15:53:40 -0000
Antwort löschenDas ist ein reguläres Feature bei Moviepilot, gab es schon zu einigen anderen Filmen. Aber du hast recht, allmählich ödet es wirklich an.
The Director Tue, 14 Aug 2012 17:54:34 -0000
Antwort löschenzwingt dich jemand? kann man dir helfen?
Neil Perry Tue, 14 Aug 2012 20:45:56 -0000
Antwort löschenGezwungen wird hier niemand, aber die Kommentarfunktion ist doch wohl dafür da seine Meinung zu schreiben, oder?
The Director Tue, 14 Aug 2012 22:38:59 -0000
Antwort löschenrichtig, und ich halte deinen kommentar für paradox. schreibst hier rein, obwohl du nicht möchtest, irgendwie seltsam. aber solang es nichts ernstes ist, isses witzig ^^
Neil Perry Wed, 15 Aug 2012 07:23:17 -0000
Antwort löschenParadoxon: Scheinbare Widersprüchlichkeit oder Formulierung einer Idee, die der üblichen Meinung widerspricht. ("Ihr seid alle verschieden.", "Ja, wir sind alle verschieden!" - "Ich nicht.")
Martin Jurgeluks Tue, 14 Aug 2012 09:32:54 -0000
Kommentar löschenEs war ein großer Film mit tollen Abschluss. Reicht schon aus, oder?
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Ba11er Tue, 14 Aug 2012 09:28:06 -0000
Kommentar löschenWie ich DKR finde? - Siehe Kritik auf der Filmseite!
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The Director Tue, 14 Aug 2012 09:15:30 -0000
Kommentar löschenim gegensatz zu TDK hat sich TDKR wieder auf die charaktere konzentriert, was mir sehr gefallen hat. über "logiklöcher" kann ich locker hinwegsehen, da mir spontan keine aufgefallen sind. leider ist bane etwas zu kurz gekommen und der film erschien mir insgesamt etwas zu pompös, gemessen an seinem inhalt.
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Strikerth Tue, 14 Aug 2012 22:45:20 -0000
Antwort löschenSchön das du das kannst... ich kann es nicht und sowas stört mich sehr gewaltig.
HulktopF Tue, 14 Aug 2012 09:06:15 -0000
Kommentar löschenich wusste, dass dieser film mehr batman begins wird anstatt mehr the dark knight. und genau so hat er sich für mich angefühlt.
bane wirkte übertrieben theatralisch, was aber auch zu der liga der schatten passte, weshalb ich da auch nicht viele probleme hatte (genervt hat das schon, aber fand es passend)
nur das ende von bane fand ich ziemlich unrühmlich und unschön.
ansonsten war ich sehr zufrieden.
der joker btw ist eine so mächtige rolle in den richtigen händen, sodass so ein genialer feind, wie bane es eigentlich ist leider wirklich nur enttäuschend wirken kann, wenn man so etwas wie den joker2.0 erwartet hat.bane hat auch seine präsenz, die jedoch nicht willkürlich wirkt und somit nicht das tempo eines TDK erreicht, aber man sollte sich auch fragen obs nicht so geplant war, kein TDK-nacheifern zu wollen sondern die story konsequent weiterzu führen und zu einem ende zu führen.
selbst mit einigen logikfehlern war der film noch sehr spannend.
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Looki Tue, 14 Aug 2012 08:32:12 -0000
Kommentar löschenbanes deutsche synchro hat genervt, ansonsten war ich sehr zufrieden mit dem letzten teil der trilogie :)
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Ichundso Tue, 14 Aug 2012 16:49:15 -0000
Antwort löschenSchau's mal im Original. Die deutsche Stimme ist der englischen eigentlich sehr ähnlich.
HymnOfABrokenMan Tue, 14 Aug 2012 18:47:41 -0000
Antwort löschenTom Hardy setzt zwar seine Stimme ähnlich ein wie sein Synchronsprecher, aber das funktioniert bei seiner eigenen Stimme einfach besser. Ich bin ja normalerweise nicht für spontane Sprecherwechsel, aber hier hätte man überlegen können, einen anderen zu nehmen, denn was bei Tom Hardys Stimme funktioniert, will bei seinem deutschen Pendant nicht so ganz hinhauen.
Looki Thu, 16 Aug 2012 06:04:45 -0000
Antwort löschensobald es ihn zu kaufen gibt, werd ich mich selbst überzeugen, ich hätte die stimme gern düsterer gehabt und nicht so gekünstelt "wahnsinnig", so wirkt es wie ein joker-imitat
Mac_C_Tiro Tue, 14 Aug 2012 08:28:05 -0000
Kommentar löschenHauptmanko war für mich, neben schon erwähnten Plotlücken und Logikbrüchen, das Tom Hardys "Bane" im direkten Vergleich zu Heath Ledgers "Joker" wie ein Glücksbärli im Kakaorausch wirkt. Nun habe ich ihn im O-ton erlebt und finde die etwas erträglichere Stimme macht ihn auch nicht viel besser. Schon bei der Bekanntgabe von Tom Hardys Teilnahme am Cast als Bane war ich am zweifeln, völlig zurecht wie ich nun finde.
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Tautou Tue, 14 Aug 2012 08:03:49 -0000
Kommentar löschenOh nein, jetzt geht es wieder von vorne los. Ich schau dann heute Abend mal mit einer Tasse Kaffee vorbei, um die über 100 Kommentare zum Thema zu verarbeiten.
So, wie man einen Film übertrieben und maßlos zerreden kann (i.e. TDKR), kann man auch ein Thema überstrapazieren. Christopher Nolan macht ein Praktikum bei moviepilot, schickt mir bitte ein Autogramm.
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David_Lynch Tue, 14 Aug 2012 07:54:59 -0000
Kommentar löschenWirklich jetzt, ist diese NEWS euer Ernst?
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Ichundso Tue, 14 Aug 2012 07:42:05 -0000
Kommentar löschenMittlerweile ist es Nolan-Bashing ja Volkssport: Wer findet am meisten Plotlücken in The Dark Knight Rises? Wer findet den Anfang am langweiligsten?
Dieser Film braucht seine Zeit und verlangt vom Zuschauer, dass er von der ersten Minute an dabei ist. Denn nur wer von Anfang an bei den ganzen Handlungssträngen mitgeht, erlebt am Ende auch seinen Glücksmoment. Ich glaube, viele Leute sind zu negativ in den Film gegangen, sonst wäre der Kommentarkonsens nicht so niederschmetternd, während fast sämtliche Filmkritiker (zumindest die, die ich verfolge, Empire, Mark Kermode, Filmspotting...) den Film für großartig halten.
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FlintPaper Tue, 14 Aug 2012 07:53:06 -0000
Antwort löschenEs gibt mit Sicherheit einen Anti-Nolan-Hype, aber man darf den Film auch unabhängig davon "nicht so gut" finden. Vom Zuschauer verlangt DKR übrigens garnichts.
David_Lynch Tue, 14 Aug 2012 07:54:37 -0000
Antwort löschenNö, ich war höchstgespannt auf den Film und das Kinoerlebnis war sogar ausnahmsweise perfekt (rechtzeitig angekommen, wenig Werbung, Film im O-Ton, Sitze genau in der Mitte, keine Bild-/Tonaussetzer, volles Haus, aber kein nerviges Publikum). Den Anfang empfand ich als sehr gelungen um den Charakter von Bane einzuführen und war noch einer der stärksten Aspekte des Film. Ob es nun schlau ist die einzige originelle Actionsequenz in den ersten 3min von 167min zu platzieren sei an dieser Stelle nochmal dahingestellt.
ABER DANN... Mein Problem, lag einfach im "meat" des Films. Hier stimmte gar nichts, da ist auf der ganz oberen Ebene was grob schief gelaufen. Logiklöcher und Plotlücken haben dazu beigetragen meine Laune stetig zu verschlechtern, das stimmt. Hauptgrund war aber das absolut lächerliche Script (gab es eins oder wurde das während des Drehs zusammengeschustert?!?), welches den quasi nicht vorhandenen Charaktere (trotzdem waren irgendwie gefühlte 200 Hautpersonen in dem Film unterwegs) einfach nicht gerecht wurde. Hier hat man sich keine Zeit für gar nichts genommen. Auf eine leere Szene, folgte eine sinnlose Szene und darauf eine verzichtbare Szene. Zwei Filme, für die man sich wirklich Zeit genommen hätten wären hier wahrscheinlich wirklich besser gewesen und nicht nur Geldmacherei. Dies war leider mit Abstand das Schlechteste, was Nolan sich je aus dem Arsch gezogen hat.
Ich wollte den Film wirklich mögen, ging aber einfach nicht bei so einem unterdurchschnittlichen Werk und absolut unwürdigen Sequel zu "Batman Begins".
David_Lynch Tue, 14 Aug 2012 07:56:21 -0000
Antwort löschen*Charakteren (wann kommt endlich die EDIT-Funktion -.-)
Ichundso Tue, 14 Aug 2012 08:52:35 -0000
Antwort löschenIch meine damit sicher nicht alle Leute, die den Film nicht mögen, über alle zu sprechen, ginge ja gar nicht. Ich glaube nur, dass es ein Faktor für die große Anzahl von negativen Kommentaren ist. Dark Knight Rises ist mehr als alle anderen Nolanfilme eine Bauchsache. Aber bei einem muss ich dir ganz klar widersprechen und das ist die Formulierung "verzichtbare Szenen". Ich behaupte schon seitdem ich den Film das erste Mal gesehen habe, dass er genau die richtige Länge hat. Jede, wirklich jede einzelne Szene hat eine Bedeutung, führt etwas ein oder spinnt einen Handlungsstrang weiter. Bis jetzt habe ich noch niemanden eine konkrete überflüssige Szene nennen sehen, vorausgesetzt, man will die Handlung ganz halten.
0x000000 Tue, 14 Aug 2012 09:07:08 -0000
Antwort löschen"Dieser Film braucht seine Zeit und verlangt vom Zuschauer, dass er von der ersten Minute an dabei ist. Denn nur wer von Anfang an bei den ganzen Handlungssträngen mitgeht, erlebt am Ende auch seinen Glücksmoment."
Hihihihi. "Look at me, ich bin intelligenter als ihr weil ich von Anfang an aufgepasst habe. Wenn ihr den Film nicht mögt, habt ihr ihn falsch geguckt" :D
J4KOB Tue, 14 Aug 2012 09:38:16 -0000
Antwort löschenUmgekehrt. Wenn nicht so viele TDK-Fanboys völlig blind vor lauter Hype wären, würde der Film irgendwo auf einer 4er- oder 5er-Wertung dahindümpeln. Der Film ist einfach absolut nicht gut und das in jeder Hinsicht.
Aber das liegt sicherlich daran, dass ich Nolan nicht verehre und nicht vernünftig aufgepasst habe.
xTimmaex Tue, 14 Aug 2012 10:39:17 -0000
Antwort löschenUnd wie ich aufgepasst habe. Es musste doch irgendwo etwas kommen, dass diesen Film noch aus der Mittelmäßigkeit reißt. Aber meine Hoffnungen wurden immer kleiner, egal wie sehr ich nach dem rettenden Moment gesucht habe.
Das Drehbuch ist einfach eine komplette Katastrophe, die eine komische Szene mit schlechten Dialogen an die nächste hängt und das Ende ruiniert im Nachhinein noch fast die 2 vorigen Filme durch seine pure Belanglosigkeit.
Batman Begins und The Dark Knight waren Nolan-Filme mit Batmanelementen, The Dark Knight Rises ist ein Batman-Film mit Nolanelementen. Der Film funktioniert auf einem ganz anderen Level als die Vorgänger, er steht viel mehr dazu, dass er nur ein Film über Superhelden und nichts wirklich Ernstzunehmendes ist. Das Problem dabei ist, dass Nolans Stil in einem solchen Film einfach vollkommen fehl am Platz ist. Der Film hat im Gegensatz zu Dark Knight nicht die ernsten Grundlagen, die die nolansche Herangehensweise funktionieren lassen und durch die er die Vorgänger zu etwas Besonderem machen konnte.
Ichundso Tue, 14 Aug 2012 16:19:19 -0000
Antwort löschen@0x000000: Quatsch, das hat nichts mit Intelligenz zu tun. Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, war ich anfangs auch sehr skeptisch und zwei oder dreimal davor, die Geduld zu verlieren. Ich bin mir sicher, dass es einer Menge Leute ähnlich ging, es ist wie bei The Tree of Life oder Mr. Nobody. Wenn man mitgeht und aufhört, sich über jede Kleinigkeit Gedanken zu machen, eröffnet sich einem ein wunderbarer Film, wenn nicht, ein Haufen langweiliges Gesülze (bei mir hat das bei Tree of Life geklappt, Mr. Nobody mag ich überhaupt nicht, aber wenn ich mir ansehe, wer den Film alles liebt...)
@J4KOB: Der Film ist "absolut nicht gut und das in jeder Hinsicht"? Jetzt wird's aber doll. Wie Christopher Nolan seine Actionszenen coreographiert ist großartig, allein der Sturz des Trucks und die Flugzeugszene. Wally Pfisters Kameraeinstellungen sind wie immer Kunstwerke für sich selbst, die Schauspieler sind alle endgültig in ihren Rollen angekommen plus die großartige Anne Hathaway und den großartigen Tom Hardy, der es am Ende schafft, Bane fast vollkommen ohne Ausdrucksmöglichkeiten zu einem Menschen zu machen. Und im Gegensatz zu jedem anderen Blockbuster des Jahres hat The Dark Knight Rises etwas zu sagen und ist nicht nur leere Unterhaltung.
@xTimmaex: Bei dem "Batmanfilm mit Nolanelementen" werden dir aber einige widersprechen, allein schon weil so wenig Batman in den Film passt. Gerade der Punkt ist etwas, das ich mir selbst im Kino überlegt hatte, diese Story ist so verflucht untypisch für eine Comicverfilmung. keinem anderen Regisseur würde das Studio so eine politische Geschichte und langsame Einführung zugestehen, wo ist der Produzent, der ruft: "Ich will ihn im Batsuit nach spätestens 20 Minuten!"
The Dark Knight war ein anpruchsvoller Film, aber im Grunde genommen eine reine Adaption der Comics. Die Anarchie des Jokers und die Zufallstheorie von Two-Face sind direkt aus den Comics übernommene Motive, sie klingen zwar wie straight aus einem Nolan-Drehbuch, er hat aber die Geschichte um die Figuren herumgebaut.
Anders als bei The Dark Knight Rises. Fast alles an Bane ist neu erfunden, von seiner Hintergrund-Geschichte über seinen Plan, Gotham zu zerstören, bis hin zu seiner Maske. The Dark Knight Rises ist genau der Film, den er machen wollte. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Eine Geschichte darüber, wie einer der jemand die Kontrolle über eine Großstadt erlangt, eine anarchistische Gesellschaftsordnung aufstellt und die gesamte Polizei und Bevölkerung dazu zwingt, im Untergrund zu agieren. Klingt kein bisschen nach Batman, finde ich zumindest.
Was das Drehbuch angeht, ich halte es für absolut ok. Nolans pointierter Dialog ist natürlich so eine Sache, aber ich habe überhaupt kein Problem damit, welche Szene meintest du denn konkret?
niku Tue, 14 Aug 2012 20:06:46 -0000
Antwort löschen@Ichundso: "Fast alles an Bane ist neu erfunden, von seiner Hintergrund-Geschichte über seinen Plan, Gotham zu zerstören, bis hin zu seiner Maske. " ... Und was genau soll daran gut sein?
Wenn man alles an dem Charakter Bane ändert, dann brauch man ihn gar nicht Bane nennen. Dann ist das nämlich vielleicht eher ein random Terrorist namens Peter Müller.
Der Bane den ich kenne, und auf den ich mich gefreut hatte, ist abhängig von Venom. Das allein hätte dem Film, mMn, genug Story rund um Bane gegeben..
Und auch wenn das dann wieder sehr nah an den Comics gewesen wäre.. Mein Gott!
Es ist immerhin ein Batman-Film! Kein Batman ohne Comics.
Nolan hat das Rad nicht neu erfunden, auch wenn er das wohl gerne wollte. Dafür hätte er sich vielleicht seinen eigenen Superhelden ausdenken sollen und nicht Batman und Konsorten aus deren Universum reißen und in einen Topf voller Nolan-Suppe werfen, gewürzt mit ein bisschen "wir machen alles neu und besser!"
..
Schlechtester Film den ich seit langem gesehen habe!
Ichundso Tue, 14 Aug 2012 20:55:36 -0000
Antwort löschen@niku: Bitte bitte diskutiere nicht mit mir, sondern mit xTimmaex, dessen Meinung ist nämlich das genaue Gegenteil von deiner, obwohl ihr beide den Film nicht mögt. Ihm war es zuviel Batman, dir zu wenig Batman. Mir sind die Ursprünge von Batman vollkommen egal, mich interessieren die Comics nicht, alles, was ich will, ist ein guter Film. Und den habe ich bekommen.
Joeyjoejoe17 Tue, 14 Aug 2012 07:00:32 -0000
Kommentar löschenIch hatte das unangenehme Gefühl, dass der Film zu stark gekürzt wurde. Aus dem, was Nolan erzählen will, hätte man locker 2 Filme draus machen können, ja sogar sollen.
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FlintPaper Tue, 14 Aug 2012 07:19:40 -0000
Antwort löschenAus den zwei Comics die Nolan da "ineinandergefriemelt" hat, hätte man 6 Filme machen können. Oder 'ne Serie.
Roco De Long Tue, 14 Aug 2012 08:52:03 -0000
Antwort löschenEr wurde zu stark gekürzt?? Er müsste eher halb so lang sein, um irgendeine Art von Storydrive zu entwickeln!
FlintPaper Tue, 14 Aug 2012 09:32:14 -0000
Antwort löschenDer Film hätte kürzer sein müssen, ja, aber eine "gute" Umsetzung der Comics hätte länger sein müssen.
Joeyjoejoe17 Tue, 14 Aug 2012 10:53:30 -0000
Antwort löschen@Roco: Denk mal drüber nach wie viele Figuren und Handlungsstränge eingeführt, aber nur oberflächlich behandelt werden.
Der Film teilt sich in zwei Teile auf: Gotham ohne Fledermaus ist einem Terroristen ausgesetzt, Bruce kann das nicht passieren lassen und kehrt als Rächer zurück, bis schließlich er im Kampf mit Bane gebrochen wird. Die kurze Hoffnung Gothams auf Rettung ist scheinbar vernichtet.
Bis dahin hätte man den ersten Film machen können. Die Figuren rund um Tate und Blake besser und ausführlicher eingeführt und beleuchtet sollen. Die Entwicklung von Wayne Enterprises hätte man deutlicher schildern können. Die Beziehung zu Alfred mehr herausarbeiten. Bane tiefer charakterisieren, seine Gefährlichkeit nicht nur mittels der Worte von Alfred "Bane ist gefährlich" erklären.
Ende des ersten Teils dann mit einem Cliffhanger als Bruce im Gefängnis aufwacht und Bane vor sich sieht. Davor hätte man dann geschickterweise noch die Sprengung der Stadt schneiden können (um quasi Endzeitstimmung zu erzeugen), oder damit direkt dann den zweiten Film anfangen können.
Im Sequel hätte man dann die ausweglose Situation der Bürger und wie die Cops unter der Herrschaft des Mobs anonym agieren, deutlicher und ausführlicher inszenieren können, und nicht so hastig und schnell geschnitten.
Und ja, einfach mal den Trailer mit dem fertigen Film vergleichen. Es fällt auf, dass zwar (fast) alle Sachen auch im fertigen Produkt vorkommen, es aber einige Einstellungen gibt, die im Trailer um einiges länger ausfallen als im Film (besonders zu erkennen an der Sprengung des Stadions: Im Trailer sieht man den Spieler flitzen, hinter sich explodiert alles, er bleibt stehen, dreht sich um und lässt den Ball fassungslos fallen, der Ball fällt auf den Boden. Im Film endet diese Szene damit, dass sich der Spieler umdreht. Kein gedroppter Ball.
Tautou Tue, 14 Aug 2012 11:44:37 -0000
Antwort löschen@Joeyjoejoe17: Ja, so in etwa habe ich mir das auch vorgestellt. Wenn selbst das Kino in der Mitte eine Pause macht, sagt das ja auch schon viel aus. Zwei Teile wären also sinnvoller gewesen, obschon mir diese Verknappung sehr gut gefallen hat, ist halt Geschmackssache. Manchmal wirken ausführliche Charakterstudien auch unglaublich zäh und träge. Ich habe noch nie empfunden, dass Nolan ein Faible für tiefgründige Charaktere hat, die den Zuschauer wirklich erreichen, man hätte wirklich mehr herausholen können. Inception fand ich bspw. grandios, da war es aber die Idee dahinter, die mich beeindruckte. Auch dort fand ich die Charaktere etwas blass. Vielleicht braucht Nolan einfach einen guten Co-Drehbuchautor, der den Charakteren den letzten Schliff verpasst. So kann man ihm wenigstens hochhalten, dass er sich nicht ins gemachte Nest gesetzt hat. Gute Ideen hat er allemal, und das geht in der Debatte leider viel zu oft unter. Auf beiden Seiten.
Roco De Long Tue, 14 Aug 2012 11:51:00 -0000
Antwort löschenDer Trailer war in der Tat unterhaltsamer...
Wenn ich es richtig verstehe, Joeyjoejoe, hättest du zwei Filme daraus gemacht? OK, kann natürlich sein dass das besser gewesen wäre. Kann aber auch gut sein, dass dann einfach ZWEI langweilige Filme entstanden wären :)
Ich persönlich hätte es besser gefunden, den einen oder anderen Handlungsstrang einfach wegzulassen und denen, die vorhanden sind, mehr Tiefe zu verleihen. Und das geht definitiv auch in +/- 120 Minuten statt in 160. Eine hohe Quantität an Figuren und Dialogen zeugt ja - wie TDKR eindrucksvoll beweist - noch lange nicht von einer hohen Qualität.
Joeyjoejoe17 Tue, 14 Aug 2012 11:53:29 -0000
Antwort löschenDu willst den Film um Handlungsstränge schmälern, ich will die vorhandenen Handlungsstränge vertiefen (ich finde die Ansätze nämlich recht interessant).
Aber ich denke, bei beiden Fassungen wäre ein besserer Film herausgekommen als der tatsächliche :)
Roco De Long Tue, 14 Aug 2012 11:55:17 -0000
Antwort löschen(edit: steht natürlich schon in deinem Kommentar, dass du 2 Filme daraus machen würdest. Hatte ich gerade gar nicht mehr auf dem Schirm)
Roco De Long Tue, 14 Aug 2012 12:04:19 -0000
Antwort löschenHmm... eins noch: ich gebe dir insofern Recht, als alle Handlungsstränge etwas Interessantes an sich haben. Eventuell könnte sogar die total blutleere Bane/Miranda-Geschichte spannender werden, wenn man ihr mehr Zeit gibt.
Mein Problem bei dieser Vorstellung: wenn man jetzt zwei Filme macht, die bei allen Handlungssträngen mehr in die Tiefe gehen, hat man vielleicht ein besseres Charakterdrama - aber auf Ebene der Batman-Action (die ja bereits in der bestehenden Fassung viel zu kurz kommt) passiert ja dann GAR NICHTS mehr! Da meinte ich mit "dann entstehen einfach zwei langweilige Filme".
Joeyjoejoe17 Tue, 14 Aug 2012 12:05:34 -0000
Antwort löschenDa man sich dann auch mehr auf Bruce und seine innere Unruhe konzentrieren könnte, hätte man noch die ein oder andere Szene mit Batman in Action einbauen können.
Naibafo Tue, 14 Aug 2012 16:20:53 -0000
Antwort löschenAlso es war definitiv zu wenig Batman in dem Film,
Und er war entweder zu lange oder zu kurz. Man hätte ein paar der Storylines getrost weglassen können, da eh alle nur oberflächlich betrachtet wurden oder diese alle weiter ausführen und zwei Fime draus machen...
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The Dark Knight Rises
von Christopher Nolan, mit Christian Bale und Joseph Gordon-Levitt
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Christopher Nolan
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also ich fand den film total scheiße er war viel zu lang gezogen und von der action her einfach nur total schlapp eigentlich sehr schade weil ich mir die filme echt gerne angeschaut habe vor allem noch mehr seit christian bale aber gut die ersten beiden entschädigen das auf jeden fall
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