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Sherlock - Staffel 1 2010 Kriminalserie, Krimikomödie, Thriller, Whodunit

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8.7 Community
912 Bewertungen
Ausgezeichnet
Diese Staffel bewerten

Die erste Staffel der von Steven Moffat produzierten BBC-Serie Sherlock mit Benedict Cumerbatch und Martin Freeman umfasst insgesamt drei Episoden in Spielfilmlänge: Ein Fall von Pink (A Study in Pink), Der Blinde Banker (The Blind Banker) und Das große Spiel (The Great Game).

Season 1, Episode 1: Ein Fall von Pink (A Study in Pink)

Nachdem der Militärarzt Dr. John Watson (Martin Freeman) traumatisiert aus dem Zweiten Anglo-Afghanischen Krieg nach London zurückgekehrt ist, macht er sich auf die Suche nach einer einigermaßen bezahlbaren Wohnung. Dank eines ehemaligen Studienkameraden lernt er den beratenden Detektiv Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) kennen, der ihn bei sich in einer Art Wohngemeinschaft aufnimmt. Diese befindet sich in 221b Baker Street und gehört eigentlich der älteren Vermieterin Mrs. Hudson (Una Stubbs). Während sich das anfangs ungleiche Paar kennen lernt, wird Scotland Yard-Inspektor Lestrade (Rupert Graves) mit drei Selbstmorden konfrontiert, die alle auf einen verbindenden Nenner hinweisen. Erst als ein viertes Opfer auftaucht, setzt Sherlock in noch holpriger Zusammenarbeit mit Watson alles daran, den Fall zu lösen. Der Mörder ist ein einfacher Mann mit einem Aneurysma, dem nichts mehr auf Touren bringt als die Tatsache, andere Menschen zu überleben. Doch er ist nur eine Marionette, denn am Ende der Nahrungskette stößt Sherlock auf niemand Geringeren als den zwielichtigen Puppenspieler: Jim Moriaty (Andrew Scott).

Zum Recap: Wir schauen Sherlock – Staffel 1, Folge 1

Staffel 1, Episode 2: Der Blinde Banker (The Blind Banker)

Ein alter Studienkamera heuert Sherlock an, sich den rätselhaften Einbruch in einer Bank näher anzuschauen. Obwohl Überwachungskameras und Sicherheitskräfte das Gebäude überwachen, wurde des Nachts eingebrochen und jemand beschmierte die Gemälde in der Einrichtung mit eigenartigen, gelben Zeichen. Kurz darauf tauchen die ersten Leichen auf: Zwei Tote in von innen abgeschlossenen Räumen. Der Mörder muss zweifelsohne ein kluger Kopf gewesen sein. Doch Sherlock und Watson nehmen schnell eine heiße Spur auf, die sie bis zu den finsteren Machenschaften eines chinesischen Schmugglerrings führt. Dieser versucht einen kostbaren Wertgegenstand wiederzuerlangen. Dabei machen die einzelnen Mitglieder auch vor Entführung keinen Halt und nehmen Watson sowie seine Freundin als Geisel. Schließlich gelingt es Sherlock die beiden im letzten Moment zu retten und die Bande in die Flucht zu schlagen. Am Ende wird die Anführerin von einem unbekannten Scharfschützen unerwartet erschossen. Zuvor hatte sie noch mit ihrem Vorgesetzten im Videochat kommuniziert. Dieser lässt sich lediglich mit dem Buchstaben M in Verbindung bringen.

Zum Recap: Wir schauen Sherlock – Staffel 1, Folge 2

Staffel 1, Episode 3: Das große Spiel (The Great Game)

Bevor das große Spiel beginnt, herrscht erdrückende Langweilie im Apartment in der Baker Street. Sherlock grübelt unmotiviert vor sich hin und nicht einmal Watson gelingt es, seinen Partner zur Lösung eines Falls zu motivieren. Als sich schließlich Sherlocks Bruder Mycroft Holmes (Mark Gatiss) zu Wort meldet, kommt der Geisteszustand des Meisterdetektivs endlich wieder in Bewegung: Ein toter Agent sorgt für Aufsehen und zudem bringen verschwundene Raketenabschusspläne die britische Regierung in Schwierigkeiten. Während Watson den Unstimmigkeiten auf die Spur geht, erwartet Sherlock zudem eine ganz andere Konfrontation. Ein unbekannter Anrufer schickt ihn quer durch London, um einen ungelösten Fall nach dem anderen aufzuklären. Sherlock findet sich schnell in einem verworrenen Labyrinth in einem Wettlauf gegen die Zeit wieder. Am Ende stellt sich heraus, dass es sich bei dem mysteriösen Strippenzieher um niemand Geringeren als Jim Moriaty handelt – Sherlocks unerbittlicher Erzfeind und Nemesis.

Zum Recap: Wir schauen Sherlock – Staffel 1, Folge 3

(MH)

Episoden Staffel 1

Episode 1 - Ein Fall von Pink

Die Episode "Ein Fall von Pink" ist die Episode 1 der Staffel 1 der Serie Sherlock. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-07-25. Regie führte Paul McGuigan (nach einem Drehbuch von Steven Moffat).
Erstausstrahlung:
25.07.2010
Regie:
Paul McGuigan
Drehbuch:
Steven Moffat

Episode 2 - Der blinde Banker

Die Episode "Der blinde Banker" ist die Episode 2 der Staffel 1 der Serie Sherlock. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-08-01. Regie führte Euros Lyn (nach einem Drehbuch von Stephen Thompson).
Erstausstrahlung:
01.08.2010
Regie:
Euros Lyn
Drehbuch:
Stephen Thompson

Episode 3 - Das große Spiel

Die Episode "Das große Spiel" ist die Episode 3 der Staffel 1 der Serie Sherlock. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-08-08. Regie führte Paul McGuigan (nach einem Drehbuch von Mark Gatiss).
Erstausstrahlung:
08.08.2010
Regie:
Paul McGuigan
Drehbuch:
Mark Gatiss

Weitere Staffeln - Sherlock


Cast & Crew

Schauspieler

Deine Meinung zu Sherlock - Staffel 1


Kommentare

über Sherlock - Staffel 1

DerRapha

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Ich war sehr angetan von der Serie, da die erste Episode einfach genial war! Die Charaktere werden super gespielt und wirken sofort symphatisch... Sherlock macht seinem Namen natürlich alle Ehre und weiß auch durch seinen "speziellen Sinn für Humor" zu unterhalten, da er ja ein eher denkendes statt fühlendes Wesen darstellt.
Die Zweite Episode dagegen hat mich offen gesagt sehr enttäuscht! Sehr an den Haaren herbeigezogen und hier und da schon übertrieben... Einzig die Schlussfolgerungen und der Witz gehen hier nicht unter, was diese Folge noch einmal gut rettet!
Die dritte Episode wiederum wird schon wieder besser, gerade am Anfang leckt man schnell Blut aufgrund des genialen Vorgehens des Gegenspielers von Holmes und Watson, am Ende jedoch konnte mich auch diese Folge nicht recht überzeugen, was für ein Staffelfinale schon enttäuschend ist...

Ich finde es sehr schade, dass ich auf diese Serie irgendwie noch nicht so anspringe, gerade weil die erste Episode so unglaublich Spaß gemacht hat, vielleicht ändere ich meine Meinung noch in den nächsten Staffeln!

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Jueves

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5.0Geht so

[kann Spuren von Nüssen und Spoilern enthalten]

Ich gebe zu, Sherlock hatte bei mir keine große Chance - und hat sie ordentlich vergeigt. Durch die erste Staffel habe ich mich wegen der recht hohen mp-Vorhersage gequält, weil es ja "nur" 3 Folgen sind. Besonders bei der zweiten Folge fühlte sich die erste halbe Stunde aber eher nach 2 Stunden an. Und der dümmliche Hangover des Staffelfinales war mir dann dermaßen schnurzpiepegal, dass ich weiß: davon brauche ich nicht mehr.

Musik, grundsätzliche Aufmachung, Besetzung und Stories mögen im Bereich von "gut" angesiedelt sein, allerdings fußt Sherlocks Überlegenheit leider viel zu oft auf der Dummheit um ihn herum. Highlight ist da die Obduktion zweier Leichen, bei denen riesige(!) übereinstimmende Tattoos übersehen wurden. Wenn es einen Sherlock Holmes braucht, um sowas zu entdecken, frage ich mich, wie oft in GB natürliche Tode bescheinigt werden, nur weil niemandem das riesige Messer mitten im Herzen aufgefallen ist.

Um die ursprüngliche Figur in die Neuzeit zu verlegen reicht es mMn nicht, SMS-Texte möglichst kreativ einzublenden, auch die Welt um Sherlock herum ist 100 Jahre schlauer geworden. Dann muss man eben Mikrotattoos zwischen den Zehen oä draus machen, um nicht einfach nur den Eindruck zu erwecken, die Kompetenzträger um Sherlock herum hätten einen IQ knapp überm unwillkürlichen Sabbern.

Für ähnlich minderbemittelt hält man wohl auch das Publikum, was Sherlock teils zu hektisch kombiniert wird für den Zuschauer nicht nur einmal allzu genau nochmal ausgeführt. Zu ausschweifend, zu viele Rückblenden auf Situationen, die man erst wenige Minuten vorher gesehen hat und, sofern mit der Auffassungsgabe oberhalb eines Goldfischs gesegnet, noch nicht vergessen haben sollte.

Ich war recht skeptisch, ob mir die Serie gefallen würde, weil ich mit der Figur Sherlock Holmes nicht sonderlich viel anfangen kann. Aber ich hatte doch irgendwie erheblich mehr von dieser hochumjubelten Serie erwartet, wollte meine Skepsis weggepustet sehen und nicht von Folge zu Folge entscheiden, ob ich mir das wirklich noch antun(!) will.
Spätestens das Finale fand ich dann aber einfach zu dumm, obwohl ich mich kaum mit Holmes auskenne weiß selbst ich, dass alle anwesenden Figuren im Gesamtkonstrukt zu wichtig sind, als dass da annähernd das passieren könnte, was die Szene suggerieren sollte.

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Flibbo

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7.5Sehenswert

Staffel 1 beginnt in „Ein Fall von Pink“ mit einer schönen, humorvollen Einführung der ambivalenten Hauptfiguren und liefert gleich einen ersten, spannenden Fall. Der Mörder ist im Kontext der Serie beliebig und hat noch nicht direkt mit dem später typischen Figuren-Netz zu tun, deutet allerdings schon einen späteren Schlüsselcharakter an. Eine erste Mörderjagd zum Warmwerden, dramaturgisch sehr rund, mit einem sehr gelungenen Schluss.

Aus ungeklärten Gründen vermisst man in Folge 2, „Der blinde Banker“, den gewohnten Inspector Lestrade. Das China-Milieu erweist sich als weniger charmant als das sonstige Revier von Holmes und Watson. Die Geschichte ist recht verkopft, und dafür bleibt nach der mittelmäßigen Schlusspointe der gewisse Aha-Effekt aus. Der schwächelnde Mitteteil der Staffel; bei einer derartig hochwertigen Serie ist das aber auch nur Jammern auf hohem Niveau.

Das Staffelfinale „Das große Spiel“ liefert eine eher unspektakuläre Aufklärung einer Mordserie, konzentriert sich dafür aber auf einen wunderbar altmodischen Showdown mit einem coolen Auftritt des ultimativen Superbösewichts der Serie. Der Cliffhanger gibt dem Publikum den Rest. Sehr gut.

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aggrotainment

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6.0Ganz gut

Ich kann Cumberbatch zwar sein erstklassiges Schauspiel in dieser Rolle nicht abstreiten, doch ist mir der Charakter so unlieb, dass ich keinerlei Bindung zu ihm aufweisen kann. Wo ich bei anderen ähnlichen arroganten Filmcharaktere noch eine gewisse Faszination erleben kann, ist hier nur Abneigung. Das ist wahrscheinlich der Hauptgrund warum diese Serie bei mir nicht eingeschlagen hat. Anders kann ich mir es einfach nicht erklären. Schauspiel und Sets sind ebenso hervorragend wie Spannung und Episodenstory. Trotz einer nicht so guten Bewertung durch mich möchte ich keinem raten diese Serie nicht anzuschauen. Sind ja eh nur 3 Episoden :)

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aggrotainment

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Ja das wird sich sicherlich machen lassen. Danke für die motivation ;)


Schlopsi

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Gerne doch. Kannst ja Bescheid geben wie sie dir gefallen hat. Die ist nämlich so schön schräg und menschlich und in der Beziehung eine angenehm zugängliche Episode. ;)


HulktopF

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8.5Ausgezeichnet

ne große prise humor, zynischer sprüche und ein sherlock holmes der soziopathischer nicht sein könnte. die ersten drei folgen sind klasse inszeniert, vor allem wird hier zum ersten mal innovativ sherlocks gedankenwelt beim spurensichern dargestellt. für fans von gemeinen sprüchen (wie schlimm muss es doch sein, mit so kleinen gehirnen zu leben) und einem amüsant ernsthaftem spiel von cumberbatch und martin freeman runden diesen dialogspaß ab. immer logisch nachvollziehbar, immer unterhaltsam. was will man mehr? :D

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lilablau

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schau es bitte nicht auf deutsch :(


el-deglabolo

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9.0Herausragend

3 Episoden pro Staffel. Geht das überhaupt als Serie durch? Ist egal, denn Sherlock ist in jeglicher Hinsicht genial. Die Besetzung ist gandios und die Dialoge mit ihren kleinen Gags sind köstlich. Besonders die Pilotfolge ist ganz großes Kino!

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Rapha1405

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8.5Ausgezeichnet

Allgemein bin ich sehr angetan, sowohl von den Charakteren, als auch von deren Interaktion miteinander. Die Schauspieler spielen ihre Rollen hervorragend, der Stil weiß zu gefallen und ich freue mich auf Staffel 2.

"Ein Fall von Pink" ist eine sehr gelungene Einführung in die ganze Serie, stellt die Charaktere vor und baut ihre Beziehung auf. Gleichzeitig liefert sie einen spannenden Fall und schafft rund um verdammt gut zu unterhalten.
"Der blinde Bänker" ist die vergleichsweise schlechteste Episode der ersten Staffel unterhält durch die Charaktere aber auch gut.
Das große Spiel schließlich ist das Finale und dabei auch noch ein verdammt gutes!

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michael.pliet

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7.0Sehenswert

Gelungene Adaption der Geschichten rund um Sherlock Holmes und Dr. Watson in die aktuelle Zeit. Das Zusammenspiel der beiden ist echt ein Highlight in allen 3 Episoden. Schade nur das dann schon wieder Schluß ist und das mit einem richtig fiesen Cliffhanger. Gott sei Dank gibt es Staffel 2 schon, so dass ich nicht zu lange warten muss um zu sehen wie es weitergeht.

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Soraly

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6.0Ganz gut

[...] Die erste Staffel nun komprimiert und interpretiert drei neunzigminütige Erzählungen als Machbarkeitsstudie einer Idee um einen Holmes der Jetztzeit. Oder eher als Versuch eines solchen Beweises, der minder überzeugt, aber ein Potenzial bietet, obwohl die Fallstricke stehend und löchrig blitzen.
„Ein Fall von Pink“ hechtet noch als prächtige, mühelos geistreiche Geschichte mit einem unwiderstehlichen Haken daher, die sich zudem als doppelt stringente Einführung eignet, um Holmes und Watson neu zu erfinden. Währenddessen bildet der Nachfolger, „Der blinde Banker“, ein müdes wie ärgerliches Stöhnen in uns aus, welches wiederum in „Das große Spiel“ eine Güte erreicht, indem Rätsel, Explosionen und Beinahe-Explosionen die Laufzeit verstopfen. Mittels Brachialgewalt erlangt jene Folge, was „Ein Fall von Pink“ mit einem wesentlich leichteren, eleganten Ansatz gelingt. [...]

Weiter geht's hier:http://www.cereality.net/serie/sherlock-erste-staffel

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Leen.

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8.5Ausgezeichnet

Das Zusammenspiel von Cumberbatch und Freeman ist erstklassig! Der Cliffhänger der letzten Episode macht neugierig auf mehr!

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MaryMHS123

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8.5Ausgezeichnet

ich bin ein großer fan der originalen sherlock holmes Geschichten und hatte große angst dass so eine moderne Version alles zerstören würde. außerdem schreckte mich die länge der folgen ab. aber NEIN, eine wunderbare Serie, lustig, traurig, spannend und unheimlich britisch! ein tolles duo, gute Story, gute orte und wunderbare kleine aber zahlreiche Anspielungen auf die original Geschichten und holmes und watson allgemein. für alle holmes fans und Liebhaber guten fernsehens ein MUSS!

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_Garfield

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6.0Ganz gut

„Ein Fall von Pink“ [UK '10 | Paul McGuigan]

Fall #1: Der Umzug von Doyle's ikonischer Romanfigur in die Moderne scheint ebenso problemlos vonstattenzugehen, wie sich zwischen den beiden Hauptdarstellern Cumberbatch (Sherlock) und Freeman (Watson) eine amüsante, aber nie alberne „Beziehungskiste“ entwickelt. „Sherlock“ lebt von seinen verschrobenen Charakteren und den immer wieder entstehenden Wortgefechten zwischen dem soziopathischen Ermittler-Genie Sherlock und dem Kriegsheimkehrer Dr. Watson. Bei „Ein Fall von Pink“ ist alles der Zusammenführung der beiden zentralen Figuren untergeordnet, da stört es auch nicht weiter, wenn der sorgsam vorbereitete Twist am Ende nicht so genial ist, wie er im Vorfeld angekündigt wurde, zumal sich der neue Sherlock inszenatorisch herrlich verspielt und optisch hochauflösend präsentiert.

7/10

„Der blinde Banker“ [UK '10 | Euros Lyn]

Fall #2: Ziemlich ermüdender und nichtssagender zweiter Ausflug in London's Unterwelt. Erschreckend wirr erzählt, nie wirklich stringent und sein spannungsarmes Finale tritt „Der blinde Banker“ eine gefühlte Ewigkeit lang breit. Immerhin bleibt ein charmantes Ermittler-Duo, das dem sichtlich ambitionierten, aber nie interessanten Fall mit dem selben Enthusiasmus begegnet, wie es schon in „Ein Fall von Pink“ der Fall (haha: Wortwitz) war. Verschenkt.

4/10

„Das große Spiel“ [UK '10 | Paul McGuigan]

Fall #3: Besser. Was auch mit der Rückkehr McGuigan's zusammenhängen könnte, der anschließend auch für zwei weitere Fälle den Regiestuhl wärmte. Streckenweise ein hochspannendes Wettrennen gegen die Zeit, welches sich aber durch das repetitive Prinzip des mysteriösen Widersachers auch nicht einiger Längen erwehren kann. Dennoch rasant inszeniert, toll gefilmt und wieder einmal durch die Präsenz seiner beiden Hauptfiguren enorm aufgewertet. Der ganz große Wurf ist es dann zwar doch nicht geworden, dazu fehlt es Moriarty's finalem Auftauchen an großen Momenten.

6/10

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Looki

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9.0Herausragend

also bin mit der ersten staffel von "sherlock" durch und muss sagen hut ab.
war ziemlich skeptisch gegenüber der idee die geschichte um den allseits bekannten, kultigen detektiven in die gegenwart zu verfrachten, hat aber sehr gut funktioniert. sehr gefallen hat mir, dass verschiedene hinweise/sms/etc. als text abgebildet werden und man so quasi als zuschauer in die fälle miteinbezogen wird. B. Cumberbatch war mir bis jetzt nicht bekannt, er macht aber seine sache als sherlock ziemlich gut und wird einem sofort sehr symphatisch. eine sehr hochwertige miniserie, bin gespannt auf die zweite staffel.

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swissroland

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8.5Ausgezeichnet

1/1 So nahe an ner 10! und dann? Ein trauriger, langweiliger Schluss, mehr hingeworfen und nach dem Motto, 90 min sind um! Das hat der Teil ned verdient ;( 8.5 Pkt

2/1 Langweilig, kein vergleicht mit Teil ein. Mit Abstand der schlechteste der 3 Teile. Zudem nervt Watson langsam, seine Rolle als Deppchendoof in der Serie passt gar ned 6 Pkt

3/1 Einfach Rund um Perfekt, von der ersten bist zur letzten Minute. Spannendes Fälle, geiles Ende, selbst Deppchendoof nervt ned wirklich 10 Pkt

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FilmFreeza

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8.0Ausgezeichnet

Sherlock

Staffel 1

Mein neues Serienhighlight heißt ´Sherlock´, ist noch recht jung und verdammt cool. Die kleine Miniserie rund um den berühmt-berüchtigten Sherlock Holmes ist um es mit so wenig Worten wie möglich zu sagen:
Britisch, hipp, sympathisch, lustig und genial geschauspielert.

Ja, das Leben kann so langweilig sein. Besonders wenn man Sherlock Holmes (Bendedict Cumberbatch) heißt, einen IQ von 1000000 hat und der Meister der Deduktion ist. Immer wenn würdige Fälle auftreten, macht er sich mit seinem Partner Watson (Martin Freeman) an die Arbeit. Es ist erstaunlich wie Mr. Holmes dabei vorgeht und so weckt das auch Interessen bei größeren, mystischeren, clevereren Gegnern, die nur eins wollen:
Sherlock Holmes bewzingen.

„Hören sie auf zu reden Anderson. Sie senken den IQ der ganzen Straße!“

Sherlock Holmes ist genial, er ist intelligenter als alle seine Mitmenschen, er beherrscht die Deduktion (übrigens eine sehr interessante Wissenschaft) meisterlich, ist ein passabler Kämpfer und hat immer einen arroganten Spruch auf der Lippe. So lässt sich´s leben möchte man meinen, doch Sherlock Holmes hat ganz andere Probleme. Er muss sich jeden Tag mit der Dummheit der Menschen rumschlagen (also der anderen Menschen), Fälle lösen, gefrorene Menschenköpfe untersuchen und sich beispielsweise mit einem chinesischen ´Orden´ rumschlagen.

Dabei zur Hilfe eilt ihm stets Dr.John Watson. Der Kriegsinvalide ist wohl der einzige ´Freund´ von Sherlock Holmes und muss sich gerade zu Beginn immer wieder über die Intelligenz seines Kollegen wundern und generell über seine Art. „Da fühlt man sich doch richtig dumm“ muss er sich denken, aber dafür kriegt er alles recht gut hin muss man sagen und erweist sich in manchen Situationen als überaus hilfreich.

Gespielt werden die zwei Hauptfiguren von Benedict Cumberbatch (Sherlock Holmes) und Martin Freeman (Dr.Watson). Ja, was soll man sagen außer genial. Vor allem Cumberbatch. Downey Jr. In Ehren aber das was Cumberbatch hier abzieht spiegelt die imposanteste Eigenschaft des Meisterdetektives wieder. So genial der Detektiv seine Fälle löst, so genial schauspielert Cumberbatch hier. Das muss man schon sagen.
Martin Freeman spielt das auch sehr gut, aber der Fokus liegt eben verständlicherweise komplett auf Sherlock Holmes und damit ist man bisher auch ganz gut gefahren.

Ja, Miniserie sind eben dann doch eine geniale Erfindung. Mit einer Laufzeit von 270 Minuten, habe ich die erste Staffel an einem Abend fertig geschaut und bin aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Nur die Uhrzeit hielt mich davon ab, die zweite Staffel zu beginnen und das obwohl man in Folge 2 einen kleinen Knick hatte.

Das sei aber verziehen, denn selbst wenn man den Fall mal nicht als so spannend erachten sollte, so hat man immer noch den sympathischen Meisterdetektiv und die wunderbaren verregneten Bilder London´s, das graue Ufer der Themse oder eben auch dunkle Gassen gespickt mit Kopfsteinpflaster. Das was London eben auszeichnet.
Die Regisseure Paul McGuigan (Folge 1,3) und Euros Lyn (Folge 2) wussten schon wie man das macht und so wird die Neuverfilmung von Sherlock Holme´s spannenden Fällen zu genauso spannenden Filmen. Mit der Modernisierung der Figur gewinnt die Serie an noch mehr Reiz und Britannien kann wieder stolz auf eine Eigenproduktion und auf ihren Meisterdetektiv sein.

P.S : Freut euch auf ein überspannendes Staffelfinale!

„Hören sie auf zu denken, ich muss mich konzentrieren“

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FilmFreeza

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Also die erste Folge der 2. Staffel hatte schon mindestens das Level von Folge 1 und 3 der 1. Staffel . Auch im O-Ton überwältigend.


Basilikum

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Klasse Kommentar. Trifft den Nagel auf den Kopf! :-)