2012 - Kritik

2012

CA/US · 2009 · Laufzeit 158 Minuten · FSK 12 · Katastrophenfilm, Science Fiction-Film, Drama, Actionfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 6 .5

    So dermaßen überzogener Irrsinn, dass es schon wieder unterhaltsam ist. Also wenn man den IQ diverse Punkte runterfährt, eine ordentliche Schüssel Popcorn hat und n bissl Heimkinokram, dann kann man richtig gut mit dem Apokalypseknaller abschalten.

    • 3 .5

      Teilweise hübsch anzusehender, selten wertvoll debattierter Vollschwachsinn...

      • 7
        Malik 28.07.2018, 15:26 Geändert 28.07.2018, 18:11

        "Der grösste Rohrbruch der Menschheitsgeschichte!"

        - Klempner Magazin, die Fachzeitschrift -
        ...........................................

        "Das Meer läuft über!"

        - Jahresbericht 2012, BND -

        .........................................

        "Kein Bier auf Hawai!"

        - Craftbeer Magazin -

        .......................................

        "Ich geh kaputt, gehste mit?"

        - Asphalt -
        .....................................

        "Einer geht noch rein!"

        - ´Die Arche Noah, ist sie gefunden worden?´ - Wachturm ONLINE -

        .....................................

        "Spätzle machen ist auch Kochen!"

        - Roland Emmerich
        ....................................

        “Versuch nie einen Fic.......... zu fic.............. !“

        - Der alte Mann und das Meer -
        ......................................

        “Nie war der Becher voller!“

        - Dalai Lama -
        ........................................

        “Die Globalisierung wird kielgeholt.“

        - Cpt. Nemo -
        ........................................

        “Jetzt kommt der Berg zum Propheten!“

        - W. Harrelson -

        8
        • 5 .5

          Im Jahre 2012 geht die Welt aufgrund von Eruptionen an der Sonnenoberfläche unter. Es kommt zu gigantischen Naturkatastrophen, welche kaum zu überleben sind. Bereits drei Jahre vor diesen erschreckenden Ereignisse wussten eine Handvoll von Experten Bescheid und leiteten den Bau von riesigen Archen in China an. Damit versuchen sie der Auslöschung der Menschheit entgegenzutreten. Die Operation ist natürlich strengstens geheim und die Karten immens teuer. Jackson (John Cusack) erhält kurz vor den Ereignissen diese geheimen Informationen und versucht seine Familie und sich selbst einen Platz in einen der Archen zu sichern. 2012 lebt von seinen Effekten und ist abgesehen davon nicht wirklich sehenswert! Jackson schafft es immer im letzten Moment in einer schon ekligen Art und Weise der Vollkatastrophe zu entgehen. Für mich war das too much! Scheinbar hat The Day After Tomorrow noch nicht gereicht, 2012 setzt an Dramatik nochmal einen drauf!

          • 5 .5

            Die Bilder an sich waren natürlich nicht so schlecht. Aber das ganze drumherum war einfach viel zu belanglos und unglaubwürdig. Die Handlung stürzt von einem Zufall in den nächsten. Da hätte man deutlich mehr draus machen können. Mal schauen ob geostorm besser wird.

            • 6

              Ein damals ziemlich gehypter Film der jedoch diesem Hype nicht gerecht wurde. Der Film ist handwerklich ganz gut und kommt mit einpaar epischen Bildern daher. Jedoch verliert der Film recht schnell an Spannung und John Cusack in der Hauptrolle ist völlig austauschbar, Muss man Lust drauf haben!

              • 3 .5

                Übertrieben auf Effekte ausgelegt und daher leider total unglaubwürdig

                • 3

                  "2012" ist kein Katastrophenfilm, sondern ein Science-Fiction-Film, da dies ganz einfach in jeder Hinsicht gar nicht möglich wäre...ach ja...in doppelter Hinsicht....wir sind nämlich schon im 2018....

                  • 5 .5
                    RoylesPika 29.12.2017, 22:56 Geändert 29.12.2017, 22:57

                    Leider ist dieser Film dann doch eine Spur zu dumm, um ihn wenigstens als belanglosen Kopf-Ausschalt-Film genießen zu können. Die erste Hälfte kann noch gut unterhalten, vor allem Woody Harrelson macht es Spaß zuzusehen. Doch wurden in den anderen Emmerich-Katastrophenfilmen wenigstens noch halbwegs interessante Einzelschicksale gezeigt, wird ab der Hälfte des Films der Fokus nur noch auf die nervige American Family gesetzt und alle anderen Charaktere für die man sogar noch sympathisiert hat, werden ziemlich undankbar beseitigt, es darf ja nur die American Family mit Brave American Dad überleben. Alles in allem nettes selten dämliches Popcorn-Kino mit netten Effekten.

                    2
                    • 8 .5
                      VinniVega73 23.07.2017, 16:46 Geändert 24.07.2017, 00:18

                      Hach ja....

                      Etwas über Emmerich Filme zu schreiben macht ungefähr soviel Spass wie Michael Bay Filme kommentieren.
                      Natürlich muss man jede Meinung akzeptieren aber weiss Gott nicht jedes Argument.
                      Bei diesen Filmen sind es ausnahmlos immer die gleichen Argumente...Schwachsinn, nicht tiefgründig, übertrieben, unlogisch, keine Charakterentwicklung, Helden die keine sind, Pathos ? meistens.
                      Festhalten muss man am Ende...2009 /2010 kaufen Menschen eine Kinokarte für einen Film von Roland Emmerich ! Ein Katastrophenfilm und erwarten ?
                      Ja was eigentlich ....nachdem sie schon ?? wieviel Filme konsumiert haben ? Von Emmerich und Co. ?
                      Der eine möchte Woody Harrelson als Hauptfigur sehen...ein glasklar angelegten Sidekick Charakter !!! Der niemals als Hauptfigur funktionieren könnte.
                      Der nächste findet John Cusack's Charakter als plattes Klischee.
                      Also ich denke man findet diesen Typ Mensch sehr oft in der Bevölkerung wieder.
                      Dann sind wir alle Klischee. Wenn man sich selber so einordnen möchte bitte.
                      Völlig übertrieben das ganze sagt der nächste...Joaa was möchte man Ihm erwidern ? Emmerich halt ? Haben Katastrophenfilme so ansich ?
                      Wir könnten uns ja mal ..aus der Vogel Perspektive...anschauen was so abgeht wenn die Erde untergeht ? Hmm sieht schon übertrieben aus oder ?

                      Was bekommt man hier ? Genau das was zu erwarten war ! Zu 100 Prozent !
                      Emmerich liebt es...eigene Aussage..."normale" Menschen in gefährliche Situationen zu bringen. Keine Diesel Johnson Statham Typen.
                      Na klar ist das platt...aber das Wasser ist nass und der Himmel blau...meistens.
                      Charakterentwicklung...wohin denn ?
                      Wohin soll sich Cusack und der Rest der Rasselbande entwickeln ?
                      Danach kommt das Totschlagargument : Ja ich kann ja nichts dafür wenn dich sowas unterhält ! Augenverdreh.
                      Gegenfrage : Wieso bewertest du den 128. Blockbuster eigentlich mies...oder kommst zu dem bahnbrechenden Ergebnis... das dieser in deinen Augen Mist ist ?
                      Ok einen kleinen Applaus für diese Erkenntnis.
                      Wäre es hilfreich deine Lebenszeit anders zu gestalten ? Nein. Denn er hätte ja ganz anders werden können !
                      Hahaha !! Jaaaaa hahaha vielleicht...ich würde mir noch die nächsten 2000 Filme dieser Art oder ähnlicher geben.

                      Menschen die einfach mehr auf dem Kasten haben...einfach qualitative bessere Unterhaltung möchten... sollten diese Filme nicht schauen.
                      Wieso gelingt das vielen nicht ?
                      Man erhöt sich gerne... man möchte nicht zu dieser stupiden Masse gehören... die nichtmal versteht ...was sich vor ihren Augen fast 3 Stunden lang abspielt.
                      Man ist besser... und versteht wie man hier eingeseift wird.
                      Man will diese ganze Oberflächlichkeit anprangern !
                      Aber es tut mir leid...ich bringe immer wieder das Argument mit McD.
                      Es sind nur Menschen die mit Big Mac im Mund rumschreien... das ist ungesund und die Tiere leiden schrecklich...während er runtergeschluckt wird.

                      160 Minuten mit sehr gutem CGI und einer Story die völlig ausreicht für diese Art Film !
                      Ab und an nette Bildersprache...dem Obama/Glover fällt sein eigener beschissener Flugzeugträger auf den Schädel.
                      Einem witzigen Harrelson ...der jedenfalls im Making of... mit Emmerich mehr Spass an der Sache hatte ....als sich hier Kommentare durchzulesen.
                      Charakterentwicklung jupp morgen wieder.
                      Afirka bleibt am Ende übrig... auch witzig.
                      Ob die Afrikaner allerdings eine Willkommens Kultur haben oder zu dem Entschluss kamen.... Nööö Nööö versucht mal woanders... bleibt ungeklärt.

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                      • 6 .5

                        Die Welt geht unter – nun, für diesen Job ist Roland Emmerich natürlich prädistiniert, genau das Gleiche hat er ja bereits bei „Independence Day“ und „The Day after“ praktiziert. Trotzdem stellt sich für mich die Frage aus welcher Position man den Film betrachten muß. Denn im Grunde beschreibt er ein furchtbares Ereignis bei dem Milliarden Menschen sterben – aber abgesehen von einzelnen traurigen Momenten geht’s für ein echtes Drama zu seicht zu. Obendrein gibt’s diverse Handlungen und Szenen wo man denkt Emmerich ist nicht ganz bei Trost daß er uns dies als ernsthaft vorsetzen möchte – man bedenke nur die überaus bizarre Szene in der die Helden in das Boot steigen und ein säumiger Hund es auf unmöglichste Weise schafft ihnen zu folgen. Seis drum, muß man eben die Hände im Popcorn versinken lassen und sich am Event selbst erfreuen: hier ist Emmerich in seinem Element und liefert wohl (mal abgesehen von Tranformers 2) die gigantischste Actionbreitseite dieses Jahres die einen geradezu in den Sitz hämmert. Aber auch hier gilt: in zahlreichen Szenen ist das Gezeigte so absurd daß man sich mit Recht fragt was sich Roland gedacht hat – ist es ok sich daran zu erfreuen daß der Weltuntergang wie eine große Actionkirmes von statten geht, oder wie ein Videospiel bei dem die Helden echt oftmals nur um Zentimeter mit dem Leben davonkommen? Obendrein mixt Emmerich einiges an Humor in den Film, insbesondere durch John Cusack als töffeligen Helden und Woody Harrelson in einer extrem gestörten Nebenrolle – aber leider nimmt das die letzte Möglichkeit aus dem Film das Ganze wirklich ernst zu nehmen. Darum sollte man sich einfach daran erfreuen was fürs Auge geboten wird und nicht groß mitdenken.

                        Fazit: Weltuntergang als spaßige Actionorgie mit einem sympathischen John Cusack auf selten stoppender Dauerhatz!

                        Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=p_eXNoMiPnw

                        • 7
                          Popcorn_Pfoetchen 04.06.2017, 11:56 Geändert 04.06.2017, 11:57

                          Roland Emmerich halt^^

                          Ich weiss, die Story ist blöd, die Charaktere überzeichnet, die Dialoge platt wie ein Pfannkuchen, ABER bei einem Film wie "2012" steht ja etwas anderes im Vordergrund: die Action! Und die hat es in sich! Ich persönlich bin ein Fan von Katastrophenfilmen und wurde köstlich unterhalten. Man wartet hier nicht wie bei "Deep Impact" bis zum letzten Moment und bekommt dann 2min. Feuerwerk. Nein, hier geht es von Beginn an zur Sache! :) Klar, wäre alles andere drum herum besser (Schauspieler, Story, Dialoge, etc.) hätte es den Film definitiv runder/besser gemacht. So erfreue ich mich einem...

                          ..."Hirn-aus Augen-auf" Kracher.

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                          • 7

                            effekteohrgasmus der einen aber fuer viele jahre in dem genre mehr als uebersaettigt

                            • 4 .5
                              FA_14 02.05.2017, 21:42 Geändert 02.05.2017, 21:43

                              Übertriebenes Action-Feuerwerk mit belanglosen Dialogen.

                              • 6 .5

                                Roland Emmerich in Reinkultur!

                                • 5 .5
                                  Ecto1 24.03.2017, 08:19 Geändert 26.03.2017, 22:28

                                  Roland Emmerich schlachtete gekonnt den esoterisch angehauchten Hype um den Maya-Kalender aus, welcher manchen Anhänger der kleinsten Verschwörungstheorie wohl damals ebenfalls nervös gemacht hat. Auf dem Gerüst dieser Legende, baut er eine Zerstörungsorgie im besten Emmerich Stil, wo kein Stein auf dem anderen bleibt und dies sprichwörtlich.

                                  Dass man hier keinen gehaltvollen, philosophischen oder besonders nachdenklichen Streifen erwarten sollte ist klar. Dennoch finde ich die ersten 60 Minuten gar nicht mal so verkehrt, wohl auch dank der teils hochkarätigen Schauspieler. Woody Harrelson als wirrer Verschwörungstheoretiker - der in diesem Fall endlich mal recht bekommen sollte - ist alleine schon den Einstieg in diesen Effekt geschwängerten Blockbuster wert. Aber auch sonst helfen bekannte Gesichter sich beim Aufbau der Katastrophe schnell relativ wohl zu fühlen, selbst wenn die Regeln des Spiels eingehalten werden müssen.

                                  Durch oberflächlichen Emotionen und Beziehungen aufgeladen, ballert Emmerich mit fast allen Stereotypen genüsslich um sich und zelebriert unterhaltsamen Blödsinn in Reinkultur. Spätestens wenn die Kacke richtig zu dampfen beginnt und man im Yellowstone-Park Sonnenschutzfaktor 1000000+ benötigt, offenbart der Film jedoch endgültig sein hässliches Gesicht.

                                  Nicht mal im Ansatz wird versucht hier noch irgendetwas nachvollziehbar zu inszenieren, es muss einfach krachen und möglichst viel Spannung in der Luft liegen, selbst wenn diese auf sehr infantile Weise und immer wieder auf die gleiche Art zelebriert wird, auch wenn die Schauwerte stimmen.

                                  Charaktere mit einem interessanten Ansatz sterben viel zu früh den Heldentot, machtbesessene Antagonisten-Typen hauen mit egoistischer Rhetorik oder Geld um sich und „Die Guten“ die auch etwas zu sagen haben, appellieren im letzten Moment an die Menschlichkeit. Könnte man Alles auch als Kinderbuch auf den Markt bringen, dies wäre wenigstens ehrlich!

                                  Und irgendwann nervt es auch nur noch, wenn zum gefühlt hundertsten Mal etwas schief läuft, ein Charakter dafür ins Gras beisst und am Ende doch alle zufrieden sind. Aber was beklage ich mich hier, dies ist doch das Konzept von Emmerich, welches er in seinen Grossproduktionen immer und immer wieder zelebriert. Seine Bucket-List der zu zerstörenden Landmarks, dürfte nach diesem Film jedenfalls wohl endgültig abgehackt sein, think big ist hier Programm, was irgendwann nur noch ermüdend ist.

                                  Bei einer Laufzeit von fast 3 Stunden verwundert dies auch nicht und man hat die Optionen den Quatsch entweder abzuschalten, sich einen Ruck zu geben und durchziehen ohne das Gehirn auf grössere und kleiner Details achten zu lassen, oder man zerpflückt jeden Nonsense der da über den Schirm flimmert. Zieht man letztere, hat man schlicht am wenigsten Spass. Aber auch im „Hirn-aus“ Modus glühen die Synapsen bei „2012“ schlicht zu lange, manchmal ist weniger eben mehr. Ich hätte von Emmerich wenigstens mal den Mut erwartet, die Auslöschung der Menschheit konsequent durchzuziehen.

                                  Man findet jedoch immer einen bescheuerten Weg, am Ende happy in die Kamera zu lächeln. Dies schadet dem – arg strapazierten - Unterhaltungswert zwar nicht im geringsten, lässt einem aber irgendwie auch sehr unbefriedigt zurück. Aber anscheinend gibt es eben doch nur im Film unkonventionelle Helden, die auch mal Regeln über Bord werfen um die Menschlichkeit zu bewahren.

                                  • 6
                                    lieber_tee 24.02.2017, 13:01 Geändert 25.02.2017, 11:50

                                    Roland lässt die Sau raus!
                                    Mit einem größenwahnsinnigen Produktionsbudget von 260 Millionen Dollar haut der Master of Desaster eine bildgewaltige, durchaus ironische, Weltuntergangs-Oper dem Zuschauer um die Augen und Ohren. Der gesamten Menschheit wird der Garaus gemacht, mit ihr sterben ganze Glaubenssysteme, politische und kulturelle Institutionen. Der reiche Rest rettet sich mit ein paar Tieren auf dem Dach der Welt, in einer Arche Noah und giert nach frischer Luft.
                                    Gigantischer Stumpfsinn - Der Film. Grob wird der Planet abgeschlachtet, eine Sintflut der sündhaft-teuren Effekte übergießt den Zuschauer. Aus dieser Destruktion entstehen neue humanistische Keime. Mit anderen Worten: Im Chaos, in der Katastrophe liegt eine Chance, ein Neubeginn. Ob im Großen, als reinigende Weltzerstörungsorgie, oder im Kleinen, als Heilung der dysfunktionalen Kernfamilie. Die vordergründige Geilheit auf Zerstörung ist ein Wunsch nach einem Neubeginn, der von Menschlichkeit, Zusammenhalt und Frieden geprägt ist.
                                    Dabei folgt der Regisseur simpel, aber effektiv, dem bekannten Katastrophenfilm-Muster, bietet eine Leistungsschau der Computer-Tricktechnik und veschwurbelt die Schauwerte mit kruden Verschwörungstheorien, geballter Männlichkeit, Damals-war-alles-besser-Nostalgie, heroischer Opferbereitschaft, strammen Durchhalteparolen und fetten US-Patriotismus. Logik, Charaktere, Dramaturgie, scheiß egal… Hauptsache es macht ordentlich Krach und hat Bumms in der digitalen Hose. Übertreibung als Unterhaltung.
                                    Wo Roland Emmerich drauf steht, ist auch Roland Emmerich drin! Nicht mehr, nicht weniger. Sein Kino geht an die Schießbuden-Jahrmarkt-Wurzeln zurück. Mit kindlichen Eifer sind seine Filme an der Oberfläche modern, in der Tiefe altmodisch.
                                    6 Tsunamis, die über den Himalaja schwappen, damit ein siebenjähriges Mädchen vom Bettnässen geheilt wird.

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                                    • 8

                                      Der amerikanischste aller Regisseure – unser Schwabe Roland Emmerich – hat bereits unzählige Male die Welt in Schutt und Asche gelegt. 2012 bildet hier visuell eindeutig den Höhepunkt. Was hier digital getrickst wurde, ist schlichtweg sensationell. Wir wissen: Wenn Emmerich auf der Verpackung steht, wackelt der Globus. Emmerich nutzte den Ablauf des Maya-Kalenders als Startvorlage für seinen Blockbuster.

                                      John Cusack (Spitze) ist auf der Flucht vor den stärksten Beben und Vulkanausbrüchen, die die Kinoleinwand je gesehen hat. Was hier alles zusammenbricht und ins Meer stürzt, hat man so noch nie gesehen. Man muss hier eindeutig „Digital Domain“ hervorheben, die Effektfirma in L.A. . Gut – Emmerich hatte 200 Millionen Spielgeld, ein Großteil davon dürfte jedoch an Domain gegangen sein. Das Besondere an den Effekten ist der unglaubliche Detailreichtum. Man kann eben einen Wolkenkratzer so einstürzen lassen, dass ein paar Hundert Fenster digitalisiert werden, oder man macht es wie Domain. Hier gehen Zehntausende Fenster einzeln animiert mit in den Abgrund, und daher wirkt alles absolut echt.

                                      Woody Harrelson darf den abgedrehten Weltuntergangs-Propheten spielen, und macht das perfekt.

                                      Der Score von Harald Kloser und Thomas Wander ist erstklassig.

                                      Natürlich ist auch die größte Flutwelle von der Größe eines Gebirges irgendwann ausgelutscht. Also presst Emmerich eine eigentlich unnötige Unterwasser-Heldenszene in den Showdown, die zwar dramatisch ist, aber auch teilweise lächerlich wirkt. Kein Schiff der Welt hat bis in den letzten Winkel überall Kameras zur direkten Live-Schalte. Hier aber dürfen wir unseren Helden direkt bei der Rettungsaktion aus Gesichtsnähe unter Wasser zusehen. Dramaturgisch machte das sicherlich Sinn, aber ich ziehe 2 Punkte allein für diesen Blödsinn ab.

                                      Reden wir bitte nicht von dem anderen Unsinn, den wir uns anschauen müssen: Die abenteuerliche Flucht immer direkt vor dem Einsturz des gesamten Bodens unter den Füssen unserer Helden, oder die Erdkatastrophe an sich ist natürlich an Schwachsinn nicht mehr zu toppen. Nein ! – das alles verzeihen wir Emmerich, denn er liefert einfach grandiose Bilder.

                                      Fazit: Kino muss großartige Bilder liefern, sonst wäre es Fernsehen. Und das tut Emmerich. Eindeutig starkes visuelles Werk, das eine hohe Bewertung rechtfertigt.

                                      • 5 .5

                                        Gutes Casting, gute SFX, langweiliges Drehbuch. Viele Klischees werden bedient. Dramaturgisch nicht besonders einfallsreich.

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                                          Im Jahr 2009 entdecken führende Wissenschaftler, dass es durch starke Sonneneruptionen zu enormen Veränderungen der Kerntemperatur kommen wird. Durch diese Veränderung wird es nach den Prognosen zu einer Plattenverschiebung im Jahr 2012 kommen, die das komplette Leben auf der Erde vernichten wird, so wie es schon vor langer Zeit von den Mayas prophezeit wurde. Doch davon ahnt der ehemalige Autor Jackson Curtis (J. Cusack) nichts. Erst bei einem Picknickausflug mit seinen Kindern zum Yellowstone-Nationalpark, erfährt er von der bevorstehenden Katastrophe von einem scheinbar geisteskranken Radiomoderator. Jackson nimmt es jedoch nicht Ernst, aber als immer mehr Naturkatastrophen die Städte erschüttern, versucht er alles um seine Exfrau und seine Kinder zu retten...

                                          Was für ein Schund
                                          Unerträglich

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                                            smartbo 28.01.2017, 14:28 Geändert 09.02.2017, 10:13

                                            Ein Film voller Klischees und plakativer Szenen, die man schon anderswo x-mal gesehen hat. Er zeichnet sich desweiteren dadurch aus, dass die Szenen und die Protagonisten stark überzeichnet sind. Nur ein Beispiel: der dicke, stinkreicher Russe, der einen fürchterlichen Dialekt spricht. Und dann noch, ganz klar, ein Amerikaner, der selbstlos seine Familie und die ganze Menschheit rettet. Ein hoch auf den Ami-Patriotismus. Die Szenen sind partiell so pathetisch und krass überzeichnet, dass ich während der Sichtung in der Beschreibung geprüft habe, ob der Film doch noch dem Genre Komödie oder Satire zugeordnet ist. Höhepunkt der Lächerlichkeit war, als die britische Königin mit ihren Hunden auf der Arche zu sehen war. Auf jeden Fall wäre der Film etwas für South Park. Nein, der Film ist nicht meine Kragenweite, nicht mein Geschmack. Wegen der guten Effekte vergebe ich noch die 4, zu mehr reicht es aber nicht.

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                                            • 10

                                              Ich möchte an dieser Stelle "RoboMaus" in allen Punkten zustimmen.
                                              Schaue den Film immer wieder gerne, natürlich am liebsten auf Leinwand mit ordentlicher Anlage. Außerdem fällt mir im Moment kaum ein Endzeit- oder Katastrophenfilm ein, der mir besser gefällt.

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                                              • Der Film ist im Grunde gar nicht mal so schlecht. Aber: Jo, die Welt geht unter und die Verantwortlichen rennen mit tip top gebundenen Krawatten und Business Anzügen rum. Also ich würde da eher mal vorsorglich eine Schwimmweste anlegen. Action 8, Glaubwürdigkeit eher so 1.

                                                • 4 .5

                                                  Typischer Emmerich-Film voller apokalyptischer wie man sich das erwartet. Ganz unterhaltsam, an sich gibt der Film aber nicht viel her.

                                                  • 8
                                                    RoboMaus 12.10.2016, 08:41 Geändert 16.10.2016, 09:07

                                                    Welche Erwartungen stellt man an Kino? Mein grösster Albtraum sind Filme, in denen kaum etwas passiert, die sich ziehen wie Kaugummi, oder worin die spärliche Handlung mit endlosen Dialogen zugetextet wird. Leichte Beute für die Arme des cineastischen Populisten Roland Emmerich - zugegeben: ich fühle mich wohl dort.

                                                    Die von den Hatern immer wieder ins Feld geführten Punkte wie übertriebener Patriotismus, tumbe Story, maßlose Übertreibung stören mich zwar auch, aber nicht so sehr, dass sie die positiven Seiten überdecken würden.

                                                    Für '2012' vermischt Emmerich in gewohnter Form Wissenschaft mit viel Fantasie, und lässt damit eine aus dem Mayakalender abgeleitete Weltuntergangsprophezeihung auferstehen. Storytechnisch ist das gut gemacht: die geologischen Anzeichen für globale Umwälzungen und Überschwemmungen verdichten sich, bis auch der ignoranteste Politiker einsehen muss, dass er seine Schäfchen besser schnell ins Trockene bringt. Ein weltweites Archen-Projekt beginnt, begleitet vom Wettlauf um die begehrten Plätze, worin Emmerich die Niederungen menschlichen Verhaltens offenlegt....

                                                    Der packende Plot wird von atemberaubender CGI unterlegt, die den Kern von Emmerichs Unterhaltungs-Strategie bildet. Beeindruckend, mit welcher Akribie und Detailtreue er seine Visionen auf die Leinwand bringt. Das überzeugt mich, das will ich sehen, und dafür nehme ich auch das Pathos in Kauf, das aus den Ecken des Fernsehers trieft.

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