Avatar - Aufbruch nach Pandora - Kritik

Avatar

US · 2009 · Laufzeit 161 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 7
    Ecto1 09.10.2018, 10:45 Geändert 09.10.2018, 14:07

    Über diesen Film wurde schon alles geschrieben, was soll ich da noch hinzufügen. "Avatar" erfindet das Rad sicher nicht neu wenn es um die Grundpfeiler der Geschichte geht.

    Auch wenn Cameron ein frisches, ausserirdisches Szenario anbietet und damit SciFi-Fans wie auch Naturanhänger gleichzeitig abholen kann, erzählt einem "Avatar" nichts was man nicht schon erzählt bekommen hat.

    Es sind vor allem die visuellen Aspekte welche den Film so aussergewöhnlich machen. Das Production Design ist richtig geil, im Kino war er in 3D eine echte Wucht und die Effekte sind bis heute sehr gut gealtert.

    Man merkt an vielen Stellen die Liebe Camerons zu Unterwasserwelten, wirkt Pandora doch wie ein reich geschmücktes und buntes Riff oberhalb der Wasseroberfläche. Dank diesem Farbenrausch taucht der Film in glaubwürdige CGI Welten ab, wirkt fremd, faszinierend und doch vertraut.

    Abseits davon, vermag "Avatar" einem durchaus auch emotional abzuholen und spielt gekonnt mit allen Klischees grosser Blockbuster. Mein persönliches Highlight ist hier jedoch Stephen Lang, welcher auf unwiderstehliche Weise den abgehärteten Soldaten gibt und gegen Ende zu einem richtig tollen - wenn auch oberflächlichem - Fiesling mutiert.

    Als Gesamtwerk repräsentiert "Avatar" für mich Familienunterhaltung fast in Perfektion, hat aber auch einen gewissen Disney-Touch und kommt daher auch um einige ausgelutschte und berechenbare Dinge nicht herum. Als moderner Indianer-Streifen ist der Film für mich sicher einzigartig, auch wenn er zu grossen Teilen von seinen Effekten zehrt.

    Auf die kommenden Fortsetzung(en) freue ich mich etwas verhalten, denn für mich ist die Geschichte eigentlich zu Ende erzählt, oder wiederholt sich einfach aufs Neue. Man darf gespannt sein.

    8
    • 8 .5

      Avatar ist ein in sich absolut stimmiger Film, der einem gnadenlos den Spiegel vors Gesicht hält. Wer sich von diesem Film angegriffen fühlt, sollte an seinem Spiegelbild arbeiten. Denn irgendetwas triggert der Film da anscheinend.

      Optisch ein absoluter Burner und ein Wegweiser seiner Zeit. Im Kino sind einem da die Augen und Ohren weggeflogen und man konnte sein Glück kaum fassen. Das war eine 161 minütige Achterbahnfahrt, die nie langweilig wurde.
      Die Story ist für einige die "Pocahontas Story mit Schlümpfen". Für mich bringt sie einem Energie und Weitblick. Die Möglichkeit zur Vernetzung mit allen Lebewesen ist doch das größte überhaupt. Die Umwelt wirklich miterleben.
      Da fliessen spirituelle Dinge mit ein und ethnische sowieso. Daß das einigen nicht gefallen kann ist klar.
      Denjenigen rufe ich zu: Öffnet endlich euren Geist und lasst eure Seele leben. Sperrt sie nicht in eure toten Körper ein und vergiftet sie nicht mit eurer Engstirnigkeit.
      All das gibt einem dieser Film mit auf den Weg. Und noch viel mehr. Akzeptanz, Aufgeschlossenheit und friedliches Beisammensein sind das was das Universum ausmacht. Nicht der kleine Filmfreak, der was zum meckern sucht. Denn es gibt bei dem Film nicht viel zu meckern.

      Man taucht ab in diese besondere Welt und wird ein Teil der Na´vi. In einem steigt der Hass gegen die Menschheit hoch. Diese Spezies, die alles kaputt macht.
      Diese ewige bereichern. Es kotzt mich an.
      Schauspielerisch ist das jetzt nicht Oscarreif, obwohl die Oscars schon für schlechtere Darbietungen verliehen wurden. Wann bekommt Sigourney Weaver endlich so ein Goldmännchen?
      Die Musik ist in allen Filmmusikplaylisten zu finden und hat einen enormen Wiedererkennungswert. Horner sei Dank.

      Kein Film für einfache Gemüter, die einen reinen Actionstreifen sehen wollen. Eher ein Film für spirituell offene Menschen, die sich gerne auch einmal der unbequemen Wahrheit stellen.

      9
      • 10
        Filmfreund2015: MovicFreakz 22.09.2018, 20:45 Geändert 25.09.2018, 10:24

        Dieser Film lässt einen vergessen, dass man gerade eigentlich nur einen Film schaut. Selten kann man so sehr in eine Welt eintauchen wie bei James Camerons Sci-Fi Epos Avatar – Aufbruch nach Pandora. Auch beinahe 10 Jahre nach Release überzeugt der Film und steckt vor allem optisch auch heute noch einen Großteil der neueren Streifen locker in die Tasche. Ein audiovisuelles Meisterwerk. Dass sich Avatar – Aufbruch nach Pandora zu Teilen ausschließlich mit seiner Optik zu begnügen scheint, sehe ich dabei nicht im Geringsten als dramatischen Makel.

        Zur vollständigen Review, in der ich unter anderem versuche zu erklären, warum Avatar eben doch mehr ist, als nur Pocahontas im Weltall ->

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        • 1

          Was habe ich James Cameron für "Aliens" geliebt, oder "True Lies"... doch wenn man schon dem Zuschauer eine völlig neue 3D-Technik präsentieren will, dann sollte man sich schon eine gute Geschichte dazu einfallen lassen.

          Und nicht die Schlümpfe-Story umschreiben.

          Schlümpfe leben in ihrem Wald ganz friedlich und fröhlich.
          Dann kommt der böse Gargamel und will was von den Schlümpfen haben.
          Dazu baut er einen Schlumpf-Avatar um die Schlümpfe zu infiltrieren und auszuspionieren.
          Doch der Schlumpf-Avatar namens Schumpfine findet die Schlümpfe tuffig und toll und verbündet sich mit ihnen.
          Dann kommt's zum großen Knall und die Schlümpfe obsiegen.
          Schlumpfine lebt nun glücklich bei den Schlümpfen, bis...

          Nun, bis...

          Teil 2-5 von diesem Desaster auch noch ins Kino kommt.

          MELKEN. MELKEN. MELKEN.

          Äh, nein.

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          • 9 .5

            Eine wahre Offenbarung, was technisch heutzutage möglich ist ( ist zwar schon neun Jahre alt, aber trotzdem unvergleichbar). Pandora sieht einfach himmlisch aus und wer sich an der "platten" Story stößt, dem möchte ich sagen:"Avatar" spricht in Bildern. Zumal die Story nicht langweilig ist, vielleicht nichts neuer oder unglaublich ausgefallenes. Sie hat mir gefallen und trägt den Film gut. Dennoch: "Avatar spricht durch seine Visualität und das ist ihm so was von gelungen.

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            • 10

              Wenn Avatar 2 so aussieht wie Flight of Passage im Pandora-Vergnügungspark, dann können wir uns echt auf etwas gefasst machen!

              https://youtu.be/4SiLDQKvcIk

              Gerade im Vergleich zu seinen früheren Filmen fällt doch mittlerweile sehr deutlich auf, dass seinen visionären Vorstellungen die technischen Limitierungen immer einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Kein Wunder, dass Cameron so begeistert von der Virtual Stage ist. Sie entfesselt sein kreatives Genie erst, könnte man sagen. Die Technik ist so weit fortgeschritten, dass alles realisierbar scheint und Geld den einzigen verbliebenen Limitierungsfaktor spielt.

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              • 8

                >>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<
                Visuelles Effektspektakel der Sonderklasse. Ja, der Streifen spielt optisch in einer eigenen Liga, und das so ziemlich alleine. Er lässt uns in eine phantastische Welt eintauchen, lässt uns staunen und das Gesamterlebnis mit einer fast kindlichen Freude annehmen. Hinter jeder Ecke findet man eine neue Sensation, die ätherisch schöne Farbenpracht umhüllt einen und nimmt einen sofort mit Haut und Haaren in sich auf. Dabei bedient sich Cameron eines Urwunsches vieler Menschen nach einem freien, wilden und manchmal auch etwas gefährlichen Leben in und mit einer intakten und funktionierenden Umwelt. Diese bildet mit den in ihr lebenden Na´vi eine Einheit, gegenseitiger Respekt und Schutz sind die Eckpfeiler der Symbiose. Ein zwar reguliertes, jedoch zwangsfreies Leben in Harmonie und mit Leidenschaft.
                Dass die Na´vi eine gewisse stilistische Ähnlichkeit mit den Ureinwohnern Amerikas aufweisen, halte ich für keinen Zufall und nährt die Hoffnung, dass sich das weiße Amerika auch einmal mit ihrer Beziehung zu den Ureinwohnern auf eine faire Art und Weise auseinandersetzt. Vielleicht sehe ich das jetzt zu romantisch, doch eventuell waren die Indianer früher auch einmal ein mit und nicht von der Natur lebendes Volk.
                Das Design der Na´vi fand ich jedenfalls gelungen, so stellen diese eher eine Krone der Schöpfung dar als der Mensch. Das Verhalten der die Avatare steuernden Menschen jedenfalls auffällig. Dr. Augustine (Sigourney Weaver) ist in ihrer menschlichen Form ein unzufrieden wirkendes, kettenrauschendes und gestresstes Wesen, in der avatavistischen Form wirkt sie ausgeglichen und mit sich im Reinen (und sieht auch besser aus – sorry, Sigourney). Ebenso Jake, für den bietet der Avatar ein Entkommen aus seinem an den Rollstuhl gefesselten Körper, ihm muss der „neue“ Körper wie eine Wiedergeburt in ein Paradies erschienen sein.
                Im Vergleich zur visuellen Gestaltung wirkte die Handlung jedoch banal und x-beliebig, ein „normaler“ Umweltkrimi, ein imperialer Kampf um Rohstoffe und Profite. Bei den Auseinandersetzungen setzt Cameron ebenso auf optischen Bombast wie bei der „Erschaffung“ seiner Welt. Womöglich schien ihm die Optik zu genügen, für mich durchaus nachvollziehbar. Ebenso wurden die geradlinigen Charaktere kaum entwickelt, Cameron bedient sich fast durch die Bank an Stereotypen, innere Konflikte oder charakterliche Widersprüche gab es kaum.
                Die Schauspieler hatten wohl mehr Probleme mit der Technik als mit dem darstellerischen Ausdruck. Die CGI ersetzte Mimik und Können zwar nicht, ließ diese durch die visuelle Andersartigkeit jedoch anders/besser wirken. Dadurch ist deren Leistung schwer einzuschätzen, ich persönlich empfand die Darstellung aber gelungen und glaubwürdig. Große Schwachstellen wären mir jedenfalls keine aufgefallen. Die Synchronisation wirkt passend und gut.
                Fazit: Ein visueller Rausch, der einen staunend und verzaubert zurücklässt. Die Story ist eher nebensächlich, für mich zählen hier eindeutig die optischen Eindrücke. Dafür vergebe ich auch die hohe Punktanzahl, der Plot alleine hätte bestenfalls die Hälfte geschafft. Trotzdem möchte ich die hohen optischen Maßstäbe würdigen, mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen. Die letzte Stunde mit dem Endkampf ist für mich nicht mehr von Interesse, da schalte ich meistens schon ab. Die zwei Stunden davor unterhalten mich aber auch bei mehrfacher Sichtung.

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                • 8

                  Ich kann die vielen Kritiker ja irgendwo verstehen wenn sie die fehlende Story kritisieren und den Film als belanglos betiteln.....aber ich bin da wohl anders gestrickt: Der Film sieht einfach hammer aus und wenn die Menschen, die wieder mal den Hals nicht voll bekommen, am Ende auf die Fresse kriegen bin ich voll und ganz zufriedengestellt.

                  Der Film ist gut. Und da er mit seinem 3D einfach Maßstäbe gesetzt hat ist er für mich sogar eine 8 von 10.

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                  • 9

                    Allen kritikern zum Trotz, die meinen, die Story wäre von da und von dort abekupfert und folgt einem logischen und vorhersehbaren Muster: JA! Verdammt, genau das ist es und es will auch nichts anderes sein! Wir wollen hier eine große Geschichte erleben. Und jede Geschichte wurde irgendwo irgendwie und irgendwann schonmal wo geklaut. Na warum auch nicht. Gerade in diesem Setting sind die schlechtesten SF-Filme doch teilweise solche, die was Neues bieten wollten aber am Ende dann total abgekackt haben. Dann besser gut kopiert als schlecht gemacht.

                    Optisch ist der Film zweifelsohne ein Bilderrausch, wie er bis dahin noch nicht zu sehen war und ein Augenschmaus sondergleichen ist. Dieser Film etablierte das 3D im Kino und fand bis dahin für mich auch kaum einen besseren Grund, den Aufschlag zu zahlen. Es gibt nur wenige Filme, bei denen sich das Ganze so auszahlt.

                    Ob es nun eine Fortsetzung bräuchte, bleibt abzuwarten. Aber für mich ist "Avatar" einfach ein schönes SF-Märchen vor beeindruckender Kulisse und fast 3 Stunden purer Rausch für Hirn und Auge. Von daher kann ich James Cameron nichts nachtragend. Sicherlich kein perfekter Film, aber er weiß, wie man ein Publikum abholt und in seine Welten eintauchen lässt.

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                    • 10

                      Mit das beste was ich je gesehen habe. Die Optik nicht zu übertreffen. Die Tiefenwirkung der Bilder ist unglaublich. Freue mich schon auf die Fortsetzung.

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                      • 6

                        knapp 9 jahre nach release auch mal endlich geschafft... :D

                        • 8
                          Atalantia 26.06.2018, 07:52 Geändert 26.06.2018, 07:56

                          Der Film hat neue Massstäbe geschaffen was Artificial-Environment angeht. Die Kamera ist ausgezeichnet. Die Gesichte ist packend, spannend. Über den Inhalt lässt sich streiten. Ich finde Ihn echt gut. Ein Meilenstein modernen Filmschaffens. Für Sci-Fi Fans so oder so ein Muss-Gesehen-Haben.

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                          • 7

                            Erstmals habe ich mir den gegenüber der Kinofassung 16 Min. längeren Extended Cut zu Gemüte geführt. Dieser verändert die Geschichte nicht wesentlich, fügt ihr aber ein paar interessante Aspekte hinzu und vertieft das Bisherige. Zu beachten ist dabei, dass der Extended Cut der Dynamik des Films nicht unbedingt zuträglich ist. Vielmehr verschleppt er im Vergleich zur Kinofassung das Tempo und könnte daher insbesondere für Diejenigen, denen schon die Kinofassung nicht unbedingt zusagte, zu langatmig geraten sein.

                            Der Anfang dieser Fassung ist dabei besonders hervorzuheben, beginnt die Handlung doch nun auf der Erde, welche massiv unter Überbevölkerung und Verschmutzung zu leiden hat. Mit seinen futuristischen Fortbewegungsmitteln und dem neonfarbenen Design erinnert diese Eröffnungssequenz in Teilen an Ridley Scotts "Blade Runner". Auch der Charakter Jake Sullys, seine Behinderung und seine Beziehung zu seinem verstorbenen Bruder werden hier gegenüber der Kinofassung näher beleuchtet.

                            Ein weiteres Highlight des Extended Cuts stellt ein neuer Handlungsbogen um die von Sigourney Weaver verkörperte Dr. Augustine dar. So spendiert diese Fassung ihr einige neue Dialoge, wobei insbesondere ihre Rolle als Vermittlerin zwischen Menschen und Na'vi in den Fokus gerückt wird. In diesem Zusammenhang erfahren wir auch neue Details zu der Schule, die sie für die Ureinwohner Pandoras errichten ließ.

                            Ein drittes entscheidendes Element des Extended Cuts ist der Tod Tsut'seys, der hier deutlich eingehender behandelt wird. Die weiteren Szenen hingegen sind eher als Verlängerung des Bekannten zu verstehen und gewähren etwa noch zusätzliche Einblicke in die Flora und Fauna des Planeten. Insgesamt lohnt sich die erweiterte Fassung aber allein schon der ausführlicheren Charaktermomente wegen, liegt hier doch eine der Schwächen von "Avatar".

                            Was eine Gesamtbewertung angeht, so vereint wohl kaum ein anderer Film visuellen Hochgenuss und inhaltlichen Einheitsbrei so sehr wie dieses Werk von James Cameron. "Avatar" bietet auch fast ein Jahrzehnt nach Veröffentlichung noch Bilder auf allerhöchstem Niveau, wie man sie nur selten zu sehen bekommt. Gleichwohl ist die Handlung überraschungsarm und vorhersehbar, während die Figuren im Bombast unterzugehen drohen. Die letzte dreiviertel Stunde des Films besteht gar fast ausschließlich aus Actiongetöse. Wer also hohe Ansprüche an Charakterzeichnung und Handlung stellt, wird mit dieser lauen Öko-Botschaft nicht zufrieden gestellt werden, in visueller Hinsicht ist "Avatar" jedoch als geradezu revolutionär zu bezeichnen und wartet mit einer Vielzahl fantastischer Kreaturen und Maschinen auf.

                            Meine Empfehlung lautet daher: Hirn ausschalten und für ein paar Stunden dem Eskapismus frönen.

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                            • 8

                              Gute Unterhaltung. Mal ein etwas anderer Film.

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                              • 4

                                Visuell und bildgewaltig, jedoch rettet das nicht vor der vorhersehbaren Story.
                                Kommt nicht annähernd an James Camerons Hit TITANIC heran.

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                                • 8
                                  TommyBarin 09.05.2018, 19:51 Geändert 09.05.2018, 19:52

                                  (Keine Spoiler) Avatar - The Extended Collector's Cut

                                  'Avatar - The Extended Collector's Cut' ist die 16 Minuten längere Version des Milliarden-Hits von James Camerons epochalem Sience Fiction-Film.
                                  Jake Sully hat es als Rollstuhlfahrer auf der Erde nicht leicht und erhofft sich durch den Trip nach Pandora einen Neuanfang für sein Leben. Auch um endlich die finazielle Unterstützung zur Wiederherstellung seiner Wirbelsäule zu erhalten. Auf Pandora angekommen gibt er zunächst den dankbaren Ex-Marine, was dem Unternehmer Selfridge und seinem Schoßhund Colonel Quaritch sehr zupasskommt.
                                  James Cameron treibt mit Avatar seinen Dualismus zwischen Anspruch bei Tricktechnik und Einfältigkeit bei der Story auf die Spitze. Zu bekannt ist das Muster der gewählten Charaktere und zu beliebig die Story, als dass man dem widersprechen könnte. Zumindest meint man dies nach einmaliger Sichtung zu glauben.
                                  Avatar bedient sich zugegebenermaßen bei vielen bekannten Vorgängern wie 'Pocahontas', 'Der mit dem Wolf tanzt' oder auch 'The Last Samurai'. Doch zeigt sich die Wahl der Story bei einem Film wie Avatar als alternativlos. Man kann bei einem Projekt von der Größenordnung einfach keine erzählerischen Wagnisse von ausufernder Bedeutung eingehen und sollte die angestrebte Botschaft des Films bereits als Kompromiss sehen. Die künstlerischen Elemente des Films bedient, in diesem Sinne, die optische Viefalt des uns gezeigten Planeten. Denn hier punktet Avatar mit Kreativität und Einfallsreichtum.
                                  Fazit: Ein bahnbrechender Film voller optischer Anreize mit genügsamer Story. Der Extended Collector's Cut lohnt sich, da der Tod von Tsu'Tey noch besser erklärt wird.

                                  Anmerkung zur Titanic Review: Habe den Film gestern nochmal geschaut, da er irgendwie eine perverse Faszination auf mich ausübt. Und ich muss zugeben, dass der Film mir bei der Entnahme von drei bzw. vier richtig üblen Dialogen, noch wesentlich mehr gefallen hätte.

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                                  • 8 .5

                                    Sehr gute Geschichte, gut Schauspielarbeit, gute Effekte und James Cameron!
                                    Einfach toll für die ganze Familie (ab 12 ;D)!
                                    8 Punkte von mir!

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                                    • 7 .5

                                      Kommt es nur mir so vor, oder ist der Film irgendwie "schlechter" geworden....ich meine, 3D und CGI im großen Stil ist heute ja quasi Standard, was wahrscheinlich auch der Grund dafür, ist, das der Film heute einfach nicht mehr so wirkt wie 2009.

                                      • 9

                                        Tolle Story, tolle Bilder, macht einfach Spaß

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                                        • 5 .5
                                          PumaDAce94 02.03.2018, 15:01 Geändert 02.03.2018, 15:02

                                          Im Grunde kann man es bei diesem Film kurz machen: Sieht man ihn im Kino in 3D, ist es wohl eines der genialsten Kinoerlebnisse die man haben kann und geht Richtung 9 Punkte für mich. Sieht man ihn zu Hause auf Dvd/Blueray, ist er relativ enttäuschend, es sei denn man kann ein Heimkino ähnliches Gerät sein Eigen nennen. Hier geht er eher in Richtung 2 Punkte.
                                          Die Story ist relativ schwach, aber die Optik halt grandios. Somit unterm Strich ein Film der sich nur im Kino lohnt.

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                                          • 4

                                            Ich kann den Hype die der Film hatte nicht nachvollziehen. Der Film war handwerklich sehr gut aber die Handlung war so naja, da hätte man aufjedenfall mehr raus holen können. Hab ihn 1 mal gesehen und würde ihn kein zweites mal sehen wollen da die Luft halt raus ist.

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                                              • 8 .5

                                                Super spannend tolle Spezialeffekte.

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                                                  LuxLisbon 19.01.2018, 18:14 Geändert 19.01.2018, 18:15

                                                  Neulich mal wieder im TV gesehen. Es hat sich aber nichts zur Erstsichtung geändert. Ich werde nicht warm mit Avatar. Klar - ökologisch wertvoll, aber irgendwie sind mir die Navis zu blau...

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                                                    TwoLips 16.01.2018, 14:54 Geändert 16.01.2018, 15:07

                                                    Das geilste an Avatar ist natürlich immer noch der Angriff auf den Baum!

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