Der Ghostwriter - Kritik

The Ghost Writer

GB/FR/DE · 2010 · Laufzeit 128 Minuten · FSK 12 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 6

    Obwohl mich Brechreiz überkommt wenn ich O. Williams sehe (Premierministers schnappen sich in der Regel ansehnliche Frauen - ausser Macron), ist der Film doch einigermassen spannend. Kim Cattrall bräuchte eigentlich nicht kiloweise Haarlack und Gesichtspuder, sie wäre ohne einiges interessanter.

    • 7

      Ein Film voller schräger Vögel, mit denen ich ungern zusammenarbeiten würde. Was diese schrägen Vögel hier genau treiben, ist mir allerdings nicht ganz klar. Oder anders gesagt: in welches Genre ich "Der Ghostwriter" packen kann, ist mir nicht ganz klar. Am ehesten vielleicht ein politischer Thriller oder doch einfach ein Krimi? Naja, nicht so wichtig, "Der Ghostwriter" ist unterhaltsam, phasenweise durchaus spannend, phasenweise aber auch nicht. Polanski-Durchschnitt vielleicht - was ja im Vergleich zu vielen anderen Filmemachern immer noch ganz solide ist.

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      • 2

        Gääähn. Wie langweilig ist denn dieser Film bitte. Da kommt einfach keine Spannung auf. Kann die guten Bewertungen hier überhaupt nicht nachvollziehen.

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        • 3

          Ewan McGregor hat als sogenannter Ghostwriter die mehr oder minder ehrenvolle Aufgabe, die Memoiren eines ehemaligen britischen Premierministers (Pierce Brosnan) aufzuhübschen. Während er das hochbrisante Manuskript bearbeitet, stößt er auf einige Ungereimtheiten…

          Lange Zeit hatte ich dabei die Hoffnung, dass ich es mit einem spannenden Politthriller zu tun haben würde, zumal Roman Polanski zunächst einen recht vielversprechenden Einstieg serviert. Jedoch verflüchtigte sich die Hoffnung auf nervenzerfetzende Unterhaltung ungemein schnell. Stattdessen zieht sich die Geschichte geradezu stinklangweilig in die Länge, und eine nicht einmal sonderlich aufregende Verfolgungsjagd, ist als eigentliches Highlight auszumachen. Das Finale wird schließlich durch eine recht plumpe Wendung eingeläutet und setzt lediglich mit der letzten Einstellung ein Ausrufezeichen, wovon es deutlich mehrere benötigt hätte, um ein bleibendes Filmerlebnis zu erschaffen.

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          • 6 .5
            RockyRambo 22.06.2018, 00:50 Geändert 22.06.2018, 10:01

            Starke Darstellerleistungen von Ewan McGregor und Pierce
            Brosnan, eine zwar ruhige und sich langsam aber dennoch konstant aufbauende Spannungskurve sowie eine Packende Geschichte sowie ein gelungenes Setting geben hier bei Der Ghostwriter den Ton an.

            Wer nur auf Action aus ist wird hier so gut wie gar nicht bedient Wer sich aber mal wieder abseits davon spannend unterhalten lassen will sollte sich die Geschichte dieses Ghostwriters durchaus mal gönnen.

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            • 8 .5

              Ewan McGregor spielt den Ghostwriter eines ehemaligen britischen Premierministers (Pierce Brosnan). Er soll die bereits angefangenen Memoiren des Politikers zu Ende bringen. Sein Vorgänger ist auf unbekannte Weise ertrunken, worüber der Ghostwriter sich anfangs keine Sorgen macht. Doch plötzlich taucht ein dreckiges Geheimnis aus der Vergangenheit des Politikers auf und bringt alle Anwesenden in Gefahr. Für mich ist es einer der besten Polit-Thriller überhaupt mit klugen, unterhaltsamen Dialogen und überragenden Protagonisten. Es ist unfassbar spannend. Das liegt zum einen an der Musik und zum anderen an der Ungewissheit. Als Zuschauer weiß man nicht wem zu trauen ist. Jeder hat seine Geheimnisse und sie werden auch nicht alle gelüftet. Außerdem kommt es in meinen Augen zu einem starken Ende. Nicht verpassen!

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              • 8

                Ausgezeichneter und absolut sehenswerter Thriller, voll großartiger Schauspieler und fantastischen Dialogen. 
                Die Charakterstudie ist überzeugend, die Atmosphäre Top und der Twist ist hochklassig.
                Die Bildersprache ist Ausdrucksstark und Atmosphärisch.
                Dazu ein Hitchcockartiger Spannungsbogen. 
                Cineasten-Herz was willst du mehr, FABELHAFTES KINO!

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                • 6 .5

                  Schöne Atmosphäre und tolle Schauspieler. Die story bleibt ein bisschen belanglos.

                  • 9

                    Ich bin mit nicht allzu hohen Erwartungen an den Film herangegangen. Umso mehr hat es mich überrascht wie schnell man in die Geschichte hineingezogen wird und war sehr gespannt wie es weitergeht. Grundsätzlich finde ich Filme über Schriftsteller immer sehr interessant und da der "Ghostwriter" eine Biographie über einen umstrittenen britischen Politiker schreibt wo nicht zu viel ans Licht kommen darf eine sehr gute Idee. Die Stimmung des Films ist durchgehend sehr düster und verregnet und passt perfekt zum Geschehen. Man ist als Zuschauer genau so unwissend wie der Protagonist, gespielt von Ewan McGregor und folgt ihm gespannt wenn er immer mehr Geheimnisse aufdeckt. Der Politiker Adam Lang gespielt von Pierce Brosnan ist auch ein sehr gut gezeichneter Charakter, da wir viel über seine Vergangenheit und Beweggründe erfahren, obwohl er gar nicht so viel Screentime hat wie man denken könnte. Der Protagonist ohne Namen erfährt dann was mit dem Ghostwriter passiert ist der vor ihm versucht hat die Biographie zu schreiben und deckt nach und nach immer mehr Details auf die auf einen starken Schlusstwist hoffen ließen. Der Film hat mich von seiner Art sehr an Shutter Island erinnert, hat aber einen nicht ganz so überwältigenden Twist am Ende. Aber der Spannungsaufbau ist bei Der Ghostwriter wirklich grandios und ich finde die Zeit ist auch wie im Fluge vergangen, da man einfach wissen will wie es nun ausgeht. Es stimmt dass sich der Film an einigen Stellen auch etwas zieht, was ich aber nicht störend sondern in diesen Momenten auch passend gefunden habe. Man hat den gesamten Film über das Gefühl dass Roman Polanski ganz genau weiß was er hier erzählt und immer Herr der Lage ist. Die Auflösung war dann nicht der Twist der einen jetzt von den Socken haut und ich finde dass man das Ende noch emotionaler machen hätte können, aber insgesamt fand ich ihn wirklich sehr gelungen. 9/10

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                    • 7
                      Chionati 03.11.2017, 13:45 Geändert 03.11.2017, 13:45

                      Spannender Psychothriller, der trotz seiner relativ langen Laufzeit von 128 Minuten nie langweilig wird. Die Geschichte ist gut aufgebaut und man rätselt fieberhaft, was denn nun hinter dem ganzen Geschehen steckt. Leider verläuft die Story dann ein klein wenig im Sand und man hätte nach der starken Anfangsphase etwas mehr erwartet. Ganz ehrlich, wenn einen das CIA auf dem Kicker hat, dann wars dass. In solchen Kreisen verschwinden einfach Menschen ohne das ein Hahn danach kräht. Das Ende war dann wirklich wieder überraschend. Trotzdem hielt die Spannung während des gesamten Filmes bei Laune. Ein solider Thriller mit ein paar überraschenden Wendungen und einigen aufregenden Momenten.

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                      • 4 .5
                        beast667 09.10.2017, 13:06 Geändert 09.10.2017, 14:46

                        Der Film erinnert stellenweise leicht an einen Hitchcock, allerdings zu selten. Langsam und langatmig gedrehter Kinofilm, der auch als Fernsehfilm durchgehen könnte. Ich mag ja langsam, aber das war dann doch zu sehr auf die Bremse gedrückt. Mann, Mann. Da kommen einem 128 Minuten vor wie eine Ewigkeit. Ewan McGregor und Olivia Williams spielen ihre Rollen überzeugend, die anderen Schauspieler wirken wie Staffage. Leider passiert viel zu wenig, so nimmt man eine Autofahrt als Highlight wahr und selbst das gelungene Ende kann den Gesamteindruck nicht verbessern. Ich soll ja die 128 Minuten bewerten und nicht die letzten 5. So bleibt ein durchschnittlicher, langatmiger Film übrig, der mich kaum fesseln konnte. In 1 Jahr hab ich wahrscheinlich vergessen diesen Film jemals gesehen zu haben. Dank MP bleibt mir eine ungewollte 2.Sichtung erspart.

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                        • 7

                          Die Story und eigentlich auch die Besetzung legen den Film ja gleich relativ eindeutig fest: ein junger Schriftsteller soll die Memoiren eines Politikers schreiben, stellt irgendwelche komischen Vorgeschichten heraus und dann geht’s letztlich ums blanke Überleben. Die spannenden Fragen dabei bleiben: wie geht’s aus? Und was kommt dabei zu Tage? Immerhin hat der Film in den letzen 3 Minuten dafür noch zwei recht überraschende Schlußpointen parat – aber das wars auch. Ansonsten läuft alles in sehr deutlichen und zu erwartenden Bahnen ab. Ich war ein wenig enttäuscht davon dass Pierce Brosnans Part letztlich deutlich kleiner ausfällt als es die Vorschau annehmen lässt. Der Fokus ruht indes deutlich mehr aus Ewan McGregor der unter Roman Polanskis Regie irgendwie ziemlich bleich wirkt – obwohl er eigentlich nen ordentlichen Job macht und sogar in vereinzelten Szenen ein wenig Humor durchschimmern darf. Leider fällt das alles nicht so sehr ins Gewicht: ein ruhiger, actionarmer Thriller, höher als Fernsehniveau, aber auch nicht da was zwingendermaßen ins Kino gehört. Wobei den Film dort wohl auch nicht weltbewegend viele angeschaut haben.

                          Fazit: Solide Thrillerware mit heftigem Ende, ansonsten größtenteils stabile Stanardware

                          • 10

                            Ich musste mir die letzten 10 Minuten vorhin nochmal ansehen weil die mich gestern abend derart umgewuchtet haben und ich bin wieder gewuchtet worden!
                            Das ist wirklich eine meisterhafte Inszenierung. Auch interessant wie Polanski seine eigenen Erfahrungen wie die Auslieferungsforderungen Langs an den internationalen Gerichtshof und das darum resultierende Medienecho mit in diesen Film einfliessen lassen kann. Die Zeit unter Hausarrest im schweizer Chalet scheint er hier mit zu verarbeiten.
                            Auch muss man Polanski wirklich Respekt zollen wie er es vermag den Film größtenteils in den USA spielen zu lassen, deren Boden er ja gar nicht betreten kann. (Ein paar 2nd Unit Aufnahmen werden da schon gemacht worden sein aber es ist ähnlich wie bei Kubrick's EYES WIDE SHUT, der ja auch New York spielen soll aber in London gedreht wurde)
                            Aber auch die Thematik, die dieser Film aufwirft, ist mehr als wichtig: welche Mittel in der Politik verwendet werden politischen Einfluss selbst auf Bündnispartner auszuüben.
                            Wer sich für Polit-Thriller interessiert, kommt an diesem Film nicht vorbei! Absolute Sehempfehlung!!!

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                            • 9 .5

                              Ein exzellenter Thriller.

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                              • 5

                                Meine Güte. Wie Polanski (dem ich einige wirklich heiß geliebte Filme verdanke) es hier geschafft hat, mich zu langweilen. Eine lahme Geschichte, statisch wie eine Geometriezeichnung, null Bewegung, Kammertheater. Und das mit diesen wirklich guten Schauspielern, von denen ich jetzt mal Olivia Williams erwähnen muss, weil Sie mir damals noch nicht bekannt war und auch hier beeindruckend spielt. Experiment "ich drehe einen Thriller" ist für mich gescheitert. War froh, endlich ins Bett zu kommen und behalte stattdessen "Frantic" (1988) in besserer Erinnerung.

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                                • 8

                                  "Der Ghostwriter" präsentiert sich als Verneigung Polanskis vor dem Stil Hitchcocks und ist ein höchst konservativ inszenierter Thriller, in dem Polanski seinen eigenen Stil ("Die neuen Pforten") mit dem von Hitchcocks Thrillern vermischt bzw. vereint. Vom Altmeister übernimmt er dabei den Spannungsaufbau sowie diverse stilistische Elemente - ohne jedoch auf dessen Raffinessen und damalige Innovationen in Sachen Lichtsetzung und Kameraarbeit zurückzugreifen. Inhaltlich auf das Nötigste reduziert, ist es trotzdem ein Genuss, diesen Film zu schauen, der zwar alles andere als originell ist, dafür jedoch auf charmante Weise an frühere Inszenierungen erinnert.

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                                  • 10

                                    Die Atmosphäre während dieses Filmes, ist für mich immer wieder faszinierend.

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                                    • 4
                                      Foxedge 16.11.2016, 01:10 Geändert 16.11.2016, 01:11

                                      Dieser Film zeigt eindrucksvoll, wie Thriller nicht geht.

                                      Am Ende des Films ist am Anfang des Films - nichts hat sich verändert, man ist genau so weit wie vorher. Die Schauspielerische Leistung ist größtenteils durchschnittlich, teilweise sogar niedriger, so dass man gewisse Emotionen oder Handlungen nicht abnimmt. Der Soundtrack ist eine der größten Schwächen des Films: Statt Suspense und Thrill gibt es Harry Potter und Hofnarr-Musik, somit bricht auch die Musik als tragender Pfeiler hinweg um gut zu machen, was der Film versäumt.

                                      Die Handlung ist so dünn, blass und inhaltlos, dass man sie in 5 Minuten hätte erzählen können. Da der Film dann aber vorbei wäre, dümpelt er eine Stunde und fünfzig Minuten vor sich hin bevor er die Katze aus dem Sack lässt - die ist allerdings so belanglos, dass es keine Rolle mehr spielt.

                                      Diese Armut an Inhalt hat zur Folge, dass der Film zwischendurch auch nicht mit heißen Spuren oder Spannung aufwarten kann - es gibt praktisch keinen Moment, wo man einen Happen zugeworfen bekommt, an dem man mitdenken, mitkombinieren oder miträtseln kann. Es geschieht den ganzen Film über einfach nichts.

                                      Ich übertreibe an dieser Stelle gewiss nicht, es ist nicht so, dass ich kein Auge für Details hätte oder Action brauche. Nein! Ich bin auch mit ganz kleinen Schritten zufrieden, mit langsamen Tempo. Aber hier lässt sich selbst als Filmliebhaber der jede Kleinigkeit aufsaugt nichts interessantes finden.

                                      Einzig und allein die Locations und die Stimmung des Films (regnerisch, stürmisch, grau, manchmal gemütlich) und einige schöne Kameraauschnitte (Londons verregnete Straße, der Fährenhafen im Regen bei Nacht) bleiben positiv in Erinnerung. Aber das ist leider viel zu wenig.

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                                      • 6

                                        Achtung Spoiler!

                                        Ich fand den Film ganz okay, muss aber zugeben, dass ich das Ende nicht wirklich verstanden habe. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit diesen Politiksachen nicht so vertraut bin.
                                        Wir wissen, die Frau wurde angeworben und das schlimme daran ist??? Das sie ihren Mann gelenkt hat bei politischen Entscheidungen oder was? Hier fehlt mir irgendwie der Zusammenhang. Falls jemand mich aufklären möchte würde ich mich freuen.

                                        • 6 .5

                                          Trotz 1-2 heftiger Logikfehler (SPOILER!: Wie zum Beispiel: Warum geht die Frau des Premiers mit einem fremden Menschen, den Sie erst 3 Tage kennt ins Bett???)
                                          Muss ich sagen ist der Twist sehr cool und auch die Spannung ansteigend gut gemacht. Ewan McGregor hat schon deutlich besser Performt, aber er ist trotzdem eine gute Wahl.

                                          • 8

                                            Auf der Suche nach der Wahrheit: Ein Ghostwriter muss die Memoiren des britischen Ex-Premiers überarbeiten und kommt einer Intrige auf die Spur. »Der Ghostwriter« ist ein meisterhafter Polit- und Verschwörungsthriller von Roman Polanski nach einem Roman von Robert Harris. [Rudolf Worschech]

                                            • 6 .5
                                              Ecto1 20.07.2016, 21:15 Geändert 20.07.2016, 21:17

                                              Ein netter Thriller, der aber an manchen Stellen sehr vorausschaubar ist. Und warum zum Teufel wird hier eigentlich so oft mit gespaltener Zunge gesprochen? Dachte die Drehbuchschreiber Harris und Polanski, dass das heutige Publikum so doof ist? Man muss einem nicht andauernd auf die Nase binden, dass diese oder jene Figur Dreck am stecken hat. Schon gar nicht muss man dies dem Protagonisten auf die Nase binden....aber nein, man haut Andeutungen, Drohungen und zwielichtige Aussagen am Laufmeter raus.

                                              Die Wendung am Ende war dann zwar einigermassen befriedigend, aber für mich nicht der grosse Kracher. Ausgelöst durchTrial & Error an jeder Ecke, und wenn sich jemand schon die Mühe macht Hinweise zu verstecken, hätte er ja gleich auf des Rätsels Lösung hinweisen können....auf die Antagonisten wird ja auch die ganze Zeit mit dem Finger gezeigt.

                                              Dennoch, ein netter Film der stark gespielt ist, eine tolle Atmosphäre aufweist und die Handschrift von Polanski trägt. Die Szene am Ende war inszenatorisch stark, auch wenn ich danach noch mehr an der Intelligenz des "Ghosts" gezweifelt habe. Aber Hauptsache der Abgang war....sagen wir mal...."cool"!

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                                              • 7 .5

                                                Starker Polanski mit guter Besetzung und spannender Story, die in einem überraschenden Ende mündet! Dann wird er noch vom tollen Score untermalt!

                                                • 10

                                                  ich kann nur sagen, super geschauspielert, spannend vom anfang bis zum ende

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                                                  • 8
                                                    sachsenkrieger 09.07.2016, 22:35 Geändert 09.07.2016, 22:35


                                                    Ich mag Ewan McGregor! Ich wusste bis heute nicht genau warum, aber ich habe die Filme mit ihm immer gerne gesehen. Heute habe ich ein Indiz gefunden, das mich in ein kleines Wespennest stechen ließ. Denn eines der Hauptmerkmale McGregors ist, das er es schafft, höflich und freundlich zu wirken, ohne daherzukommen wie diese Typen, die man allenfalls als "Schwiegermutters Liebling" bezeichnen könnte. Bei ihm wirkt das echt ... und er hat irgendwie auch immer die Haare schön. Wie ich drauf gekommen bin? Da stechen wir ins Wespennest. Denn in diesem Film ist es mir aufgefallen, das Ewan ziemlich häufig "Danke" sagt. Seit ewigen Jahren schon, fällt es mir in Filmen nämlich auf, das oftmals niemand den Anstand besitzt, Danke, Bitte, Hallo oder Auf Wiedersehen zu sagen. Ob das an den Drehbuchautoren liegt, die entweder Grantelköppe sind oder schlicht und einfach vergessen, diese Floskeln in den Film einzubauen? Liegt es an den Schauspielern, die diesen Teil des Textes einfach unterschlagen? Gibt es einen anderen, viel mysteriöseren Grund dafür oder last but not least, bilde ich mir das alles gar nur ein? Um rege Anteilnahme an dieser weltbewegenden Frage, wird gebeten.

                                                    Neben Ewan McGregor spielen in DER GHOSTWRITER noch etliche andere und namhafte Schauspieler mit, die alle eine hervorragende Performance abliefern. Am besten neben McGregor hat mir Olivia Williams gefallen, die "Babe" Ruth wirklich ausgezeichnet darstellt. Aber auch Pierce Brosnan, der sich dieses Mal mit einem Karottensaft mit Selleriestange zufriedengeben muss, weiß als vermeintlich durchtriebener Ex-Premier zu überzeugen. Roman Polanski gelingt es meisterhaft, die Vorlage von Robert Harris in Szene zu setzen und überzeugt auf ganzer Linie und in voller Länge. Das ist ein herausragendes Politthrillerdrama, das im Gegensatz zu vielen anderen, sich nicht in undurchschaubaren Verwirrspielchen verliert, sondern den Zuschauer voll mitnimmt. Zahlreiche europäische Filmpreise waren der rechte Lohn für diese Leistung und man kann staunen, das es in Amerika eher mau aussah ... oder halt auch nicht...

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