Fack ju Göhte 3 - Kritik

Fack ju Göhte 3 / AT: Final Fack

DE · 2017 · Laufzeit 120 Minuten · FSK 12 · Komödie · Kinostart
Du
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    Teil 1 war sehr gut. Der zweite schwach. Der dritte absolute Rotze mehr muss man dazu nicht sagen.

    • 3

      Teil eins fand ich damals noch echt gut... Teil zwei war dann schon recht scheiße, aber was einem hier mit Teil drei angeboten wird, ist der letzte Dreck....

      Bis zum geht nicht mehr überzeichnete Charaktere, ein Schnitt aus der Hölle, eine Story aus Hölle 2 (liegt direkt neben Hölle 1), "Pranks" wo ich mir nur an den Kopf fassen kann...und wie so fucking damn oft in deutschen Filmen dieses verdammte Genuschel... Vor allem den ollen Danger versteht man fast nie...

      ich frage mich echt, die die ganzen Beteiligten sich den fertigen Film angeguckt haben und das als als GUT empfinden konnten... ok, haben sie wahrscheinlich nicht... Hauptsache die Kohle stimmt.

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        Dass Deutsche durchaus gute Filme machen können, habe ich gesehen. Aber Fack ju Göhte ist einer der Filme, bei denen man sich einfach nur fremdschämt. Und davon gibt es natürlich auch drei Teile, wieso, erschließt sich mir nicht, denn der Film hat jn keinem Punkt irgendwas angenehmes oder sehenswertes.

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        • 0 .5

          Eine der schlechtesten Komödien,die ich bisher gesehen habe!

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            Unglaublich, wie man von so einem Dreck überhaupt drei Teile drehen muss.

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              Der Siegemund 29.09.2018, 22:24 Geändert 29.09.2018, 22:34

              Anfangs dachte ich, dass es schwach ist, haben viele auch genug davon, aber dann hat es mich gut amüsiert und auch ein bisschen zu Tränen gerührt. Vielleicht kann man das nur nachempfinden, wenn man wie ich alle Schulinstanzen durchgemacht hat: Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Berufsschulabschluss, Fachabitur und dann tatsächlich noch Abi, denn es ist tatsächlich so, dass die Schüler der Goethe Gesamtschule Karikaturen der echten Milieu-Schüler sind.

              Wenn man das ganz ernst betrachtet gibt es einen Inflation an Abiturienten, aber das ist wohl unsere hochentwickelte Gesellschaft, bei der man ansonsten schnell in der Unterschicht landet. So finde ich es gut getroffen wie das BIZ (Berufsinformationszentrum der Jobagentur) durch den Kakao gezogen wird: Der hochkomplexe Algorithmus auf hochmodernem Computer, welcher einem die Berufseignung voraussagt, wie Fleischer, Mechatroniker oder Altenpflegerin, was schon eine grauenhafte Prognose für viele Schüler ist und was nur dadurch überboten wird, dass das Arbeitsamt die Berufe noch auf Videos von Filmrollen zeigt. Mein BIZ-Besuch auf der Hauptschule 1988 verlief ähnlich.

              "Ich will das nicht werden."

              Ja es ist der Schock von dem was man alles nicht werden will. Der Bruder eines Kumpels meinte zuerst, dass es doch cool sei als Einzelhandelskaufmann im Baumarkt seine Brötchen zu verdienen. Ich kann mich noch erinnern, wie stolz er war ein bisschen Geld zu verdienen. Er absolvierte die Ausbildung und schmiss dann den Beruf ein Jahr nach Abschluss der Ausbildung hin, weil es einfach schlimm für ihn war so sein Dasein zu fristen. In einem Jahr holte er sein Fachabitur nach und studiert jetzt BWL. Der Run auf das Abitur bricht jedes Jahr Rekorde und G8 hält niemanden davon ab. Wir werden eine Republik der Abiturienten, aber ich stelle mir die Frage, ob wir dafür genug Stellen haben werden.

              "Fack ju Göhte" (oh Mann fällt mir das immer schwer zu schreiben) zeigt nicht, dass das Abitur alleine auch nichts Wert ist. Es ist eine Hochschulzugangsberechtigung bzw. man kommt damit in Ausbildungsberufe für die man vorher nur Mittlere Reife brauchte, aber er zeigt zum dritten Mal in Folge, dass man aus Versagern etwas herausholen kann, wenn man sie da abholt wo sie stehen, wenn man sie emotional abholt. Natürlich ist Chantals Mutter, Pächterin und Wirtin der bierversifften Trinkhalle auch nur eine Milieu-Karikatur, doch sie hat auch authentische Seiten. Auch ich habe Menschen in der Familie oder hatte sie im Bereich von Arbeitskollegen, die hatten Minderwertigkeitskomplexe bei Abiturienten und Studenten. Das ist weit verbreitet, vor allem bei physisch arbeitenden Menschen. Bildung ist halt nicht männlich genug bzw. eine gebildete Person wird scheinbar ungenießbar, wenn man selbst daran fehlt.

              Ich habe nicht nur in meiner schulischen Laufbahn viele Schulen von Hauptschule bis Universität von vor dem Pult erlebt, sondern in meiner beruflichen Laufbahn auch als Pädagoge hinter dem Pult. Bildungseinrichtungen sind mir nicht fremd und ich habe viele Milieus gesehen und das schlimmste sind nicht persee Gesamtschulen, die früher ein Hauptschulen waren, es sind Schulen mit fehlendem pädagogischen Konzept. Ein Skandalsschule, die in den Medien mit einem Brandbrief auftaucht,e habe ich in Klasse und Lehrerzimmer und auf dem Schulhof, also hinter den Kulissen, erleben dürfen. Mit war schon klar, dass mit der Schule etwas nicht stimmt und die Situation bald eskalieren würde. Schuld waren in dem Brandbrief die Schüler, aber diese Schule war eine graue Institution, ohne Projekte in die Außenwelt, ohne besondere Gestaltung der Lernumgebung, einfach ohne "Fame", etwas was ich an Gesamtschulen schon gesehen habe, wenn das pädagogischen Personal ein Konzept hat. "Fame" wurde es in "FJG 3" genannt und so habe ich es auch genannt, was die Gesamtschulen betraf, denn für ein Gymnasium würde ich den Begriff nicht benutzen. Für Gesamschulen passt er, sofern sie es verdient haben. So habe ich ebenfalls in zwei anderen Gesamtschulen aus der Perspektive eines Pädagogen sehen dürfen wie es ist, wenn die Schüler ihre Schule gut finden, wenn sie sagen "Meine Schule hat Fame", weil sie sich dort wohler fühlen, als zuhause, wenn die Mamma wieder einen Freier reinlässt, wenn sich dort Lehrer als Vorbilder haben, die cool sind und trotzdem Wissen vermitteln und nicht einen prügelnden drogenabhängigen Vater. Herr Müller aus "FJG 3" steht hier für den empathischen authentischen Lehrer, wahrlich als Karikatur, aber Schüler von Gesamtschulen brauchen solche Lehrer, die das Loben nicht nur als pädagogischen technischen Akt sondern als Akt der Mitmenschlichkeit sehen. Oft fehlt aber das genau den Lehramtsabsolventen die nicht selten einen glatte Biografie mit Gymnasium haben.

              Gesamtschüler sind anders als Gymnasiasten.

              Ich kenne Gymnasiasten und meistens ist ihre Biografie und ihr Familienhintergrund so, dass sie in dieser Leistungsgesellschaft einfach kaum versagen können. Ihnen fällt es viel zu leicht, wenn man sich vor Augen führt, was Schüler aus dem Prekariat vor sich haben. Leider haben Gymnasiasten deshalb auch eine Perspektive, die ihnen verwehrt zu sehen, welche Hürden in der Biografie andere Menschen haben können und es so schwierig ist eine höhere Bildung zu erlangen, wenn man von den Eltern weder Bildung, noch Lebensstrategien, noch Credit in Form von Zuspruch erhält.

              Ich fühle mich auch bestätigt durch einen Kumpel der eigentlich Gymnasium unterrichten wollte, aber wegen Lehrermangel an einer Gesamtschule ist, die Abitur anbietet.

              Ich will damit nicht Gesamtschüler und Gymnasiasten gegeneinander ausspielen, denn ich war ja selbst beides, sondern ich will nur drauf aufmerksam machen, dass beide anders funktionieren und dass die Gesamtschüler nicht nur das Recht darauf haben, dass man sie richtig fördert, sondern dass die Pädagogen die Pflicht haben diese Schüler nicht aufzugeben, sondern aus ihnen wertvolle Mitglieder der Gesellschaft zu formen, statt Delinquenten. Das ist gut für uns alle.

              Mich nimmt FJG 3 im besonderen und individuell mit, es weckt zu vieles in mir was ich sagen will, auch wenn eine Milieu karikiert wird, aber mir ist es egal, wenn es sonst keinem gefällt.

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              • 4

                Nun weiß ich wieder, warum mir das fliegende Klassenzimmer & Co. damals so gut gefallen hat, keine Fäkalwitze, kein Krack, keine dummen Menschen...

                Teil 1 ging ja gerade noch in Ordnung, aber mit Teil 2 und 3 wurde ein neuer Tiefpunkt deutscher Unterhaltung gefunden.

                Am besten nur die Outtakes anschauen, ist das Beste vom ganzen Film.......

                4,0/10

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                  Äh... ja. Man erwartet nicht viel, wenn man sich die vorherigen Teile zu Gemüte führt.
                  Aber dass dieses "Star-Ensemble" es schafft, noch mehr filmischen Müll zu produzieren, ist schon bemerkenswert.

                  Nur noch schlecht!

                  • 6 .5

                    Ein ganz ok.er Film, der mehr ans Herz geht als die letzten Teile, weniger schmutzige Witze und gute Bilder inne hat. Ganz ok.
                    6.5 Punkte von mir!

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                    • 5

                      Im Jahr 2013 startete mit “Fack ju Göhte” eine Trilogie, die nun mit dem dritten Teil “Fack ju Göthe 3” abgeschlossen wurde. Mit mehr als 21 Millionen Kinobesuchern gehört er zu der erfolgreichsten Reihe der jüngsten, deutschen Kinogeschichte, so verwundert es auch nicht, dass der dritte Film mit fast sechs Millionen Besuchern der erfolgreichste Kinofilm 2017 in Deutschland war. Doch trotz seines Erfolges soll nun Schluss sein, das wurde von dem Produzenten wie vom Regisseur Bora Dagtekin hoch und heilig versprochen.

                      • 8 .5

                        Endlich mal wieder anspruchsvolles Kino zwischen Arthouse und Kino Kontrovers.
                        Der Film verbirgt sein Potential geschickt hinter einigen Metaphern und filmischen Tricks.
                        Es geht eigentlich um den Kampf zwischen Gut und Böse, Rittern und Drachen, Förstern und Campern.
                        Im ersten Drittel ist die Schulklasse die Metapher für die Gesellschaft der Antike und das Schulgebäude stellt die Bedrohung durch Teufels Verführungen dar.
                        Im zweiten Drittel sind alle zu Rittern gereift und aus der einstigen Verführung wird eine klare Bedrohung durch den Drachen, verkörpert durch einen der Computer.
                        Im letzen Drittel dann die epische Enthüllung, worum es eigentlich geht.
                        Die Klasse stellt den Förster dar. Die Camper werden durch die Farben versinnbildlicht. Eine epische Schlacht.
                        Der Film ist in seiner Fülle am besten zu verstehen, wenn man ihn in halber Geschwindigkeit und gespiegelt schaut. Dann noch schnell die Farben herausnehmen, Kontrast gegen -50% und Helligkeit bei +25%. Dann setzt man sich so vor den Bildschirm, dass man den Film nur im rechten Augenwinkel sieht.
                        So kann er sein Potential am besten entfalten und man erkennt die wahre Bedeutung hinter diesem Meisterwerk großen Kunstkinos.

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                          Fack, dafür habe ich Geld ausgegeben! Das ist das allerletzte!

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                            So viel Mist auf einem Haufen habe ich schon lange nicht mehr gesehen.... Schrecklich, einfach nur schrecklich.

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                              2 Stunden 25 jährigen beim Spielen von 17 jährigen zuschauen.
                              Humorlos, niveaulos, Zeitverschwendung.

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                              • 3 .5

                                Aus und vorbei: im dritten Teil mutieren die Figuren samt und sonders zu dem genauen Gegenteil von dem, was sie in den Vorgängern wahren. So wird jeder Charakter auf seine eigene Art unsympathisch, angefangen bei Lehrer Müller. So mancher Schüler, besonders Danger, wird dann auch so überzeichnet, dass er als geistig behindertes Abziehbild ihrer eigenen Figur wirkt. Die Cash Cow wurde leider länger gemolken, als sie Milch gab.

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                                • 4

                                  Bereits der erste Teil wurde von mir sehr skeptisch aufgenommen, da es wenig meinen Humor entspricht. Dennoch war überraschender Weise sehr unterhaltsam und man gab den Schülern, die überhaupt keine berufliche Perspektive haben zu den Zeitpunkt eine Chance und nicht nur denen, sondern auch ihren Lehrer. Es zeigt halt einfach, dass man mit einen guten Grund und einen Wunsch an sich arbeiten kann. Der zweite war okay und passte da noch ganz gut rein.
                                  Der dritte jedoch macht einige Sachen vom ersten einfach so kaputt wo man sich dann ehrlich fragt, wozu überhaupt dann ein großes Thema darum gemacht wurde. (Wer den Film noch nicht gesehen hatte sollte hier am besten aufhören zu lesen)

                                  Dies merkt man gleich am Anfang mit der Erwähnung von Fr. Schnabelstedt. Da sie bereits in Teil 2 wenig vorkam war jetzt die Rolle kein Verlust gewesen, doch der Umgang damit war sehr plump und wenig nachgedacht. Immerhin war sie ja einer der Gründe gewesen wieso sich Herr. Müller ändern wollte. Doch es wurde mit einer kurzen Aussage über eine Trennung entschuldigt wieso sie fehlt. Hinzukommt, dass sie ihre jüngere Schwester, in der sie in Teil 1 noch so sehr hing und sie das Sorgerecht für sie hatte, einfach bei ihren Ex zurückließ, zwar ungern und auf Wunsch ihrer kleinen Schwester, aber dennoch ist dies einfach diese Handlung nicht passend für die Figur. Ich weiß wieso und warum die Schauspielerin nicht im Film auftrat, aber dennoch hätte ich mir eine bessere Erklärung gewünscht, evtl. dass sie in der Partnerschule in Thailand, die die Schule im 2. Teil ja bekam, einen ein oder zwei Jahre alten Aufenthalt hat oder etwas ähnlichen. Ich denke auch, dass sie sich zumindestens mit einen Brief und einer Entschuldigung, für ihr nicht erscheinen, von den Schülern verabschiedet hätte am Ende vor allem von ihrer kleinen Schwester. Dies war schon mein erster großer Kritikpunkt. Der zweite ist dieser Punkt das von Teil 2 zu 3, die Schule wieder völlig in Verruf gekommen ist, obwohl gegen Ende von Teil 2 doch noch die zweit beste Schule war, Werbung machte u.s.w. . Was genau ist da denn aufeinmal bitte schön passiert?
                                  Und der für mich größte Kritikpunkt ist folgender:
                                  "Man muss Abitur haben um was zu erreichen." Dies passt nicht zum Aufbau von Teil 1. Natürlich wollten die ihr Abitur da machen doch auch Herr Müller hatte kein Abitur und ist, mit viel Glück und roher Gewalt ;), Lehrer geworden. Auch die Abneigung zu beruflichen Ausbildungen wie zum Altenpfleger haben mich sehr geärgert, da es für mich wirkte, als ob es die größte Schande wäre, solche wertvollen und wichtigen Berufe zu lernen. Doch da spielt der Film genau da an wie es in unserer Gesellschaft leider aussieht, du bist nur eine große Nummer wenn du Abitur und am besten noch ein Studium hast. Versteht mich nicht falsch, dass sie ihre Traumberufe bekommen ist zwar kitschig aber dennoch ganz schön. Aber man sollte nicht solche Berufe runter machen nur weil es dann eine gewöhnliche Berufsausbildung ist.

                                  Was mir ganz gut gefallen hat, ist das, in Gegensatz zu Teil2, einige Figuren aus 1 wieder gezeigt wurden, evtl. nur kurz aber dennoch nicht vergessen. So z.B. Herr Müllers Verbrecher Freund, der inzwischen als Türsteher arbeitet. Auch die Schüler waren wieder alle dabei und man konnte über sie wieder gut schmunzeln, obwohl es dazu kaum noch Überraschungen gab. Auch Herr Müllers neues Sidekick war sehr amüsant mit anzusehen und hat ihre Rolle gut gespielt.

                                  Fuck ju Göthe 3 zeigt mal wieder sehr gut, dass ein Teil meist völlig aussreicht doch, aus Geldgründen, einfach noch weiter produziert werden muss um noch mehr Geld reinzukommen. Für mich hätte Teil. 1 gut ausgereicht, da Teil 2 ebenfalls nichts Weltbewegendes war. Dennoch bin ich gespannt auf neue Projekte aller Schauspieler, denn es wäre mal schön auch mal andere deutsche Filme zu sehen wo nicht ein Schweighöfer oder Schweiger drin zu sehen ist bzw. mit produziert hat ;)

                                  • 4

                                    Verkrampfter letzter Streifen des Fack ju Göhte Hits, der nicht so recht weiss welchen Weg er einschlagen soll. Beide Wege sind simpel eingebaut worden und sprühen so garnicht den Spaß innerhalb der Trilogie aus.

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                                      knusperzwieback 25.03.2018, 19:48 Geändert 25.03.2018, 19:52

                                      Den ersten Film fand ich (überraschenderweise) richtig lustig. Den 2. Film fand ich schwach und diesen hier einfach nur noch peinlich. Unlustiger Schwachsinn für die Tonne aka typisch deutsche "Komödie" der Neuzeit.

                                      Für Freunde des gepflegten Facepalmens quasi eine Goldgrube.

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                                        der 1. Teil war der Beste.

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                                          Eine noch verkrampftere Sequel-Story als im zweiten Teil, aber das war ja zu erwarten. Trotzdem gestehe ich auch dem dritten "Fack ju Göhte"-Teil einen gewissen Unterhaltungswert zu. Es ist und bleibt keine niveauvolle deutsche Filmkunst, aber gemessen am deutschen Komödien-Durchschnitt, der jenseits aller Schmerzgrenzen liegt, ist der Femdschämfaktor hier noch halbwegs gering. Zeki Müller muss also ein letztes Mal als falscher Lehrer die intelligenzbefreite Chaostruppe in den Griff kriegen und irgendwie durchs Abi boxen. (Keine Ahnung, was das für ein Abi sein soll, sicher keins, das ernst genommen werden kann.) Dabei geht er erneut rabiat zu Werke, manchmal auch clever. Wie er seinen Dumpfbacken die Berufswünsche von Grundschulkindern unterjubelt hat schon was. Der Cast hat auch hier so seinen Spaß, wenngleich abermals keine Sternstunden der Schauspielkunst dabei herauskommen. Besonders Max von der Groeben ist die meiste Zeit eher unfreiwillig komisch. Das Fehlen von Karoline Herfurth wird denkbar einfallslos erklärt, ein Verlust ist ihr Abwesenheit allerdings nicht unbedingt. Ohne sie wird M'Barek mehr von der Leine gelassen, was ihm sichtlich gefällt. Darüber hinaus bildet Sandra Hüller einen symathischen und schlagfertigen Ersatz. Etwas leise Kritik am maroden Bildungssystem und der Gesellschaft schwingt auch wieder mit, aber mehr als Plattitüden kommen dabei auch nicht heraus. Am Ende wird alles von Klischees und Kitsch zusammen gehalten, da ist die Glaubwürdigkeit schnell dahin. Doch darauf lag ja auch noch nie der Fokus.
                                          Ein keinesfalls nötiger, aber nicht völlig daneben gegangener Abschied von Zeki und seinen Assis. Ein paar Ideen sind wieder ganz nett, die Frische ist der Reihe allerdings schon nach Teil 1 abhanden gekommen.

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                                            Hach ja, der Fluch der Fortsetzungen. Fand schon den zweiten Teil nicht mehr so dolle, aber dieser hat mir dann gar nicht mehr gefallen. Der Großteil des Films erschien mir wie ein nicht enden wollender Klamauk-YouTube-Clip. Der rote Faden des Films war nur sehr oberflächlich, da nützt es auch nichts, Chantal etwas mehr Tiefe zu verpassen.
                                            Kam mir vor, als würde man der Generation heute nicht mehr zutrauen einem zwei Stunden Film mit voller Aufmerksamkeit zu folgen.
                                            Das einzige, wo ich wirklich lachen konnte, war der Schluss, als gezeigt wurde, was die Schüler nach dem Abitur machen. Ansonsten war der Humor hier wohl auch Geschmackssache.

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                                            • 5 .5

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                                              Der ganze Rest ist einfach nur Dreck. Ein Film für die YouTube (aka Dünnpfiff) Generation.
                                              Würde mich nicht wundern wenn einige der Darsteller sich irgentwann melden, von wegen "wie peinlich", "wegen des Geldes", "sonst keine Angebote", "zu alt für bessere Rollen".... Es sei denn die machen das nur für die ganz witzigen Outtakes.

                                              Erfolgreichster Film 2017.... Ohne Worte

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                                                Noch bunter und noch dümmer! Inzwischen ist Fack ju Göthe der reinste Zirkus! Dagegen ist der erste Teil fast bodenständig! Aber trotz aller Kritik: Irgendwie hatte ich auch meinen Spaß mit dem groben Unsinn! Ich werde die Pappnasen nicht vermissen, aber ein stückweit sind sie mir schon sympathisch geworden.

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                                                  Nein, der letzte Teil ist nicht besser als der zweite. Chaotisches Drehbuch, teilweise sehr schmerzhafte Gags unterhalb jeglicher Würde - aber - und daher immerhin vier Punkte: einige Gags waren so schlecht, dass ich schon wieder lachen musste. Im Allgemeinen hatte ich aber ernsthaft den Eindruck, dass Drehbuchautoren und Cutter selten so stark auf Drogen waren, wie bei diesem Film. Alles in allem ein paar nette Schenkelklopfer, mehr leider nicht

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                                                    Besser als Teil 2, ich ziehe den Beinschuss jedoch abermals vor.

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