Ich bin Nummer Vier - Kritik

I Am Number Four

US · 2011 · Laufzeit 110 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 6

    Im Grunde müßte ich diesen Film hassen und restlos zerfetzen und zerpflücken, zumal er mich im Vorfeld enttäuscht hat: bei der Vorschau sahs wie ein handfester, brauchbarer Science-Fiction Film aus. In Wahrheit ist es jedoch ein Teeniefilm, eine Art Science-Fiction Variante mit eingebauter Love-Story und wohl komprimiertem Action-Anteil. Man merkt deutlich dass hier das „Teilight“ Publikum angesprochen werden soll, insbesondere mit dem attraktiven Hauptdarsteller der als abgedrehte futuristische Edwad Cullen Version herhalten soll. Aber, so durchschaubar und simpel das ganze Konzept ist: mir hats gefallen. Die Action ist eben für 12 jährige, daher nicht brutal, ein paar der Actionszenen sind trotzdem gelungen (der fliegende Polizeiwagen erinnert stark an eine ähnliche Szene aus „X-Men“), die Figuren schlicht aber mögenswert und der Film so dusselig dass es einen auch nicht mehr stört wenn ein süßer Hund sich beim Showdown in ein zähne fletschendes Monster verwandelt. Die Fortsetzung die beim offenen Ende angedeutet wird würde ich nicht erwarten, aber ich kann ja falsch liegen. Wie ichs insgesamt bei diesem Film getan habe: klar ist er dumm und total simpel und durchschaubar – in diesem Rahmen aber sehr ordentlich und kurzweilig.

    Fazit: Actionfilm für Kiddies mit ziemlich banaler Story und Konzept, aber in seinem Gesamtwesen sehr vergnüglich!

    • 4 .5

      [...] Während ich mich verzweifelt mühe, meinen Stapel ungesehener Blu-rays zu reduzieren, gibt es zwischendurch ja auch immer wieder Filme, bei denen ich froh bin, Netflix sei Dank nicht auf die Kauffassung zurückgreifen zu müssen, so wie nun auch bei "Ich bin Nummer Vier", den ich im Grunde allein aufgrund der Beteiligung von Teresa Palmer immer irgendwann mal sehen wollte, wohlwissend, dass ihre Rolle klein und der Film sicherlich nicht wirklich gut sein würde und siehe da, sollte ich mit beiden Punkten Recht behalten. Reden wir aber ruhig mal über den eigentlichen Film, der natürlich gedacht war als Auftakt zu einem Franchise, das idealerweise mindestens so erfolgreich werden würde wie die "Twilight"-Reihe, es aber niemals über einen ersten Teil hinaus geschafft hat, der gerade gegen Ende dann auch tatsächlich wie ein in die Länge gezogener Prolog wirkt. [...]

      • 5

        Auf der entsprechenden Seite zum Film ist bei Wikipedia eine Kritik zu lesen, in der es u.a. heißt, der Hauptdarsteller verfügt über markante Gesichtszüge, aber null Charisma.
        Ebenso wie "Jumper" hat "Ich bin Nummer Vier" so einen Hauptdarsteller.
        Auch der Bewertungsdurchschnitt der Community ist ähnlich.
        Hier 6,1, dort 6,3.
        Technisch gibt es für mich nichts zu mäkeln, der Rest ist Durchschnitt oder noch weniger.
        In der eben erwähnten Kritik steht auch zu lesen, die Sci-Fi-Gegenwelt sei lustlos zusammengeklaut.
        Das kam für mich auch so rüber. Dazu noch wirken die Mogadori, vor allem ihr Anführer ( kaum zu erkennen: Kevin Durand ) ziemlich bescheuert.
        Einzig Timothy Olyphant und der Schul-Nerd waren mir bei den Darstellern positiv aufgefallen.
        Fazit:
        Kann man gucken, muss man aber nicht.

        10
        • 4

          Twilight mit Außerirdischen, obwohl Twilight noch eine Spur schnulziger ist.

          • 5 .5
            Gabe666 18.04.2017, 15:00 Geändert 18.04.2017, 15:01

            Unoriginelles Teenie-Abenteuer von der Stange.
            "Ich Bin Nummer Vier", eine der vielen Verfilmungen von übernatürlichen Coming-Of-Age-Romanvorlagen im Fahrwasser von "Twilight" und "Harry Potter" ruft praktisch jedes Klischee des Genres ab. Man hat den unangepassten Helden, seine anfangs ahnungslose Freundin, die in seine Angelegenheiten reingezogen wird, den nerdigen Sidekick und den Schulrüpel. Abweichungen von der Formel sind hier wirklich nur geringfügig. Auch die Handlung ist völlig berechenbar. Dazu stören die vielen offenen Fragen (man erfährt beispielsweise bis zum Schluss nicht, wieso die flüchtigen Außerirdischen nur in einer bestimmten Reihenfolge umgebracht werden können) und die Tatsache, dass der Film so wirkt, als ob er nur dazu dienen würde, eine Fortsetzung anzuteasern. Zu der es, aufgrund des mangelnden kommerziellen Erfolgs, ohnehin nicht kam.
            Die Schauspieler sind immerhin ganz in Ordnung, dafür, dass sie so platte Charaktere verkörpern müssen. Alex Pettyfer ist in der Hauptrolle ganz solide, Timothy Olyphant und Kevin Durand, die erfahrensten Akteure im Cast, sind als Mentor und Gegenspieler des Helden am besten, werden nur leider völlig verschwendet. Besonders Durand wirkt als tätowierter Alienboss mit Sprachfehler ziemlich lächerlich. Sehr cool kommt dagegen Teresa Palmer als schlagkräftige Verbündete des Protagonisten rüber, allerdings tritt sie viel zu spät auf.
            Eine wirklich originelle Idee sind immerhin die Monsterhunde, die den Protagonisten beistehen. Eher mies animiert, sorgen im Showdown aber auch für einen gewissen ungewollt trashigen Unterhaltungswert.
            Zusammengefasst ein Film, der sehr schnell vergessen ist, da er praktisch keinerlei Überraschungen bietet. Auch die Filmmusik ist ziemlich einfallslos. Nur das zum Abspann einsetzende Lied "Letters From The Sky" von Civil Twilight ist ziemlich cool.
            Übrigens einer der wenigen Filme, bei denen meine MP-Vorhersage genau mit meiner Bewertung übereinstimmt. Kommt aber auch nicht unbedingt überraschend.
            Regisseur D.J. Caruso kann es eigentlich besser.

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            • 6

              Okay, fangen wir mal mit den negativen Aspekten und Problemen an, die dieser Film hat. Weit vorne steht für mich, dass er zu früh erschienen ist. Kurz nach Veröffentlichung des ersten Romans hatte die Reihe noch nicht genug Zeit, sich zu entwickeln, auch was die internationale Vermarktung angeht. Es ist schon erstaunlich, dass es für die Romane noch immer keine deutsche Wikipedia-Seite gibt. Wieso einen Roman lesen, wenn eh ein Film kommt? Und wenn der Film dann nicht durchzündet, ist das für die Romane suboptimal.

              Das vielleicht größte Problem des Films ist aber wohl, dass man dem Film viel zu sehr anmerkt, dass er ein Franchise begründen soll. Viel Fokus auf Nummer Vier und ein paar Personen im Umfeld, um in die Geschichte einzuführen. Leider kommt der Film dabei nur sehr langsam aus dem Quark. Einerseits ist verständlich, dass man aus Johns Perspektive heraus erzählen will, so dass der Zuschauer die Fähigkeiten und den Hintergrund mit ihm zusammen enträtselt. Andererseits ist das aber sehr träge aufbereitet. Am Ende wird dann explosionsartig alles enthüllt, und der Showdown überrollt Protagonist und Zuschauer gleichermaßen. Es fühlt sich unausgewogen an.

              Die Grundidee ist nicht schlecht, und es steckt viel Potenzial in der Reihe. Allerdings dürfte die filmisch tot sein. Es ist einfach zu viel Zeit vergangen, und ein Relaunch ist unwahrscheinlich, nachdem der erste Anlauf bereits aus der Perspektive der Hollywood-Ökonomen nicht gut war. Ein Frühschuss als Todesstoß.

              Der Coming of Age Aspekt der ganzen Geschichte ist nicht wirklich innovativ, aber das ist auch nicht zu erwarten. In Kombination mit dem besonderen Hintergrund hat das aber einen gewissen Reiz. Es ist schade, dass die Reihe nicht zur Entfaltung kommen konnte. Das Ende zeigt für mich mehr Potenzial als diverse andere Jugend/Young Adult Reihen, die im Kino erfolgreicher sind. Die Umsetzung hakt leider etwas. Vielleicht wäre es als Serie denkbar.

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              • 4

                Dieser Kommentar entstand im Rahmen der User-Wichtel-Aktion 2016 und ist dem ewig pubertierenden lieber_tee gewidmet, meiner Nummer Eins. Ich hoffe, er weiß ihn zu schätzen, auch wenn mich der Film nicht ganz so stark in meinen adoleszenten Bedürfnissen abgeholt hat, wie ihn.

                [...] In einer oftmals der Lächerlichkeit anheimfallenden Mixtur aus Young-Adult-Motiven, Nicholas-Sparks-Larmoyanz und phantastischer Sci-Fi-Action versucht sich Regisseur D.J. Caruso, wie bereits aus Disturbia und Eagle Eye – Außer Kontrolle bekannt, erneut als Regisseur der Aneignung. Nicht zuletzt steht Ich bin Nummer Vier das Scheitern am Aufleben einer Steven-Spielberg-Patina ins hochglanzpolierte Gesicht geschrieben, wenngleich die Integrationshindernisse der Hauptfigur ganz eindeutig den zielgruppenorientierten Erwartungen hormongesteuerter (oder: hormongestörter) Heranwachsender zuspielt. Ich bin Nummer Vier aber entwächst dem Morast dieser stilistischen Strömung nicht, er verfällt ihr und verkümmert über weite Strecken zur anonymen Abtastung standardisierter Jugendbuch-Handlungsprozesse, bis sich in den letzten gut 20 Minuten doch noch Produzent Michael Bay (Transformers) bemerkbar macht: Der finale Kampf ist ein einziger, sich in Feuersbrünsten ergehenden Übewältigungseffekt. Das ist ebenfalls kaum sinnbringend, aber es zieht immerhin effektvoll Blicke auf sich. [...]

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                • 5 .5

                  Gelangweilt habe ich mich während des Filmes nicht ,nur für mich enthält er zuviel Romantik. Mehr Action und die Betonung und das Ausleben seiner/ihrer Fähigkeiten hätten dem Film gut getan.

                  • 0

                    Hat mir nicht sehr gefallen....Wirkt so als müsste am Ende noch etwas kommen tut es aber nicht...Eigentlich wartet man den ganzen film hindurch darauf das endlich was passiert wo mann so richtig :WOW!hätte ich nicht erwartet!...sagt!

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                    • 6

                      Die in ihrer Willkür unerreichte Mixtur aus Teen-Horror, Mystery-Action und Popcorn-Kino ist nicht ohne Unterhaltungswert. [Manfred Riepe]

                      • 7

                        ist ok.

                        • 2

                          Der Trailer hat bei mir schon schlimmste Befürchtungen geweckt, die durch den Film nun leider bestätigt wurden.
                          Eine klischeebeladenen Teenie-Love-Story gespickt mit ein paar Actionszenen und Effekten. Dazu noch ein Hauptdarsteller mit der Ausstrahlung einer kaputten Glühbirne. Nee, ein echter Schuss in den Ofen.

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                          • 4

                            Naja, hab mir mehr erhofft. Am Anfang fand ich den Film noch ganz interessant und stellenweise hatte er gute Szenen dabei. Aber der böse Gegenpart war total schwach und die Story sehr klischeehaft und die Effekte nur so lala.
                            Da wäre viel mehr drin gewesen. Einen Extrapunkt gibt es für die hübsche Dianna Agron

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                            • 3 .5

                              Ach Mensch,
                              so viel Potential, so ein toller Trailer und dann so ein Mist. Mit Bösewichten, die ausschauen, als wären sie vom Powerranger-Set geflüchtet, eine Story, die so komplex wie ein Butterbrot ist und einen emotionslosen Hauptcharakter mit dem ich gar nicht warm wurde. Schade!

                              • 2 .5

                                Warum der hier so gut abschneidet, na ich weiss nicht.
                                Äusserst schwacher Film, musste mehrmals lachen bei Stellen die nicht zum lachen gemeint waren.
                                Ganz ganz schwach.
                                Und wieder verbruzzelt es einen gehypten neuen Möchtegernstar wie Alex Pettyfer.

                                • 10

                                  Ein Hauptcharakter, den man bei der Entwicklung seiner Fähigkeiten begleitet, allein dieser Teil des Films ist echt cool. Und durch die total süße Liebesgeschichte und die lustigen Nebencharaktere ein echt toller Film! Ich warte auf die Fortsetzung!!!

                                  • 1 .5

                                    Nichts, was sehenswert ist. Schwache story, die effekte waren nicht orginell und schlecht gemacht. Aber jedem seine Meinung.

                                    • 5

                                      Nichts Ganzes, nichts Halbes! Meiner Meinung nach zu starker Look eines Teenie-Films... könnte auch als Serie auf RTL II laufen!

                                      • 2 .5
                                        trendshock 16.02.2015, 21:54 Geändert 16.02.2015, 21:54

                                        War damals im Kino - neben Der Sternenwanderer einer der Filme, bei denen ich bereut habe, für die Kinokarten Geld ausgegeben zu haben!

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                                        • 4

                                          Dieser beliebige Action-Kitsch von Teen-Souverän D.J. Caruso kann zumindest zwei gute Sachen vorweisen und effektiv nutzen: Teresa Palmer und der eine Hund ♥

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                                          • 2

                                            Mehr als talentfreie Schauspieler und eine 0815-Story, die vor Schnulzen-Szenen nur so trieft... Aber wenn man den Film in Gesellschaft anschaut, kann man den super kommentieren und trotzdem ein wenig Spaß haben, deswegen gibts die 2 Punkte :D

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                                            • 3 .5

                                              Leute, die diesen Film geschaut haben, schauten auch "Breaking Dawn" und andere Teenie-Schmonzetten nach Schema-F, in der nach gutem Aussehen gecastete Jungschauspieler talenfrei durch eine vorhersehbare Handlung dialogisieren oder wire-cable-jumpen.

                                              • 4

                                                Nicht gänzlich frei von Charme kämpft sich eine Gesichts5 als "Nummer 4" durch eine 0815-Story im "H2O-Plötzlich Meerjungfau gesucht"-Look.

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                                                • 7 .5
                                                  JimiAntiloop 17.12.2014, 20:38 Geändert 18.12.2014, 00:34

                                                  Man muss sich dieses "Man verliebt ich nur einmal" n bissl wegrechnen und berücksichtigen das in einem Teenieszenario manches Klischee eben jucken könnte, aber grundsätzlich kann ich der Geschichte einiges abgewinnen.
                                                  Zwei gegensätzliche Wesensformen von woanders her! Ausgewogen! Check!
                                                  Gute Highschoolaktion! Check! (Also ich find das Genre seit jeher fein)
                                                  Fantasy Elemente in Grenzen! Check!
                                                  Authentisches Superheldentum im Rahmen der Umstände! Check!
                                                  Fiese Gegner! Check!
                                                  Alkohol Diss! Super Check! (So wirst du kein Held)
                                                  Red Bull Diss! Check!
                                                  Genau richtige Übertreibungen! Check!
                                                  Zwischen den Zeilen Dinge lesen! Check!
                                                  Symphatische Geisterwagenheufahrt! Endcheck!

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                                                  • 6

                                                    Diese Taschenlampenhände sind echt praktisch. Kann man sowas irgendwo im Internet bestellen?