Skyline - Kritik

Skyline / AT: Skyline - Der Tag des Angriffs

US · 2010 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Thriller · Kinostart
Du
  • 2 .5

    Ui, was für eine Mogelpackung! Ich wette auf den Trailer sind so einige reingefallen und haben dann erst im Kino gemerkt wie übelst sie verarscht wurden. Aber mal ehrlich: die Regisseure sind die Strause Brüder die sich einen Ruf gemacht haben als Effektkünstler, daher sieht der Film auch edel und gut aus, hat aber leider inhaltlich nichts zu bieten. Der Film spielt nahezu KOMPLETT in einem Appartement, lustigerweise dass in dem einer der Regisseure wirklich selbst wohnt, das erzeugt zwar eine kammerspielartige Atmosphäre voller Bedrohung, aber gleichzeitig geht die Spannung dann doch schnell verloren wenn man eben doch nichts anderes macht als den Leuten dabei zuzuschauen wie sie rumsitzen und nicht wissen was sie tun sollen. Die Darsteller sind fast allesamt unbekannt (ok, Donald Faison kennt man als Turk aus „Scrubs“, aber kann man ihn dann in einer solchen Rolle ernst nehmen???), aber auch echte Stars hätten den eindimensionalen Rollen kaum Profil verleihen können. Vielleicht hätte es auch geholfen wenn man irgendwie auf die Außerirdischen eingegangen wäre und diese ein wenig präsentiert hätte – so bleibt man ahnungslos und guckt es wie die anderen, ratlos und ohne Hintergrundwissen. Und die letzten 5 Minuten … da schweige ich mal, selten gabs einen so absurden Filmkuss und ein so beknacktes Ende!

    Fazit: Macht optisch echt ne Menge her, ist inhaltlich aber ein langweiliger Rohrkrepierer der schlimmsten Art!

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    • 4

      Effekte - Hui!, Story und Darsteller - Pfui!
      Wirkt wie der Trailer zu einer ab 18 Version von Independence Day, die nie herausgekommen ist.

      SPOILERBEREICH !!!

      Grösstenteils unsympathische Figuren. Von meist Unbekannten Schauspielern hölzern dargestellt. Fast alles spielt im inneren EINES Mietshauses.
      Und die meiste Action besteht aus Standbildern im Nachspann, die zeigen, was hätte sein können.

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      • 6 .5

        Das war doch mal eine Überraschung, netter kleiner SciFi Streifen, der durchaus spannend war!
        Natürlich gibt es hier nicht die Über-Effekte, aber mir haben die Raumschiffe und die verschiedenen Alienwesen ziemlich gut gefallen und auch der Rest war durchaus unterhaltsam.
        Natürlich treffen hier Klischees auf Klischees aber ich habe hier auch nicht die superkluge, innovative Erleuchtung im SciFi Bereich erwartet, daher bin ich auch nicht enttäuscht worden.
        Ich habe wohl einfach zuviel miese SciFi Filme gesehen (ein Hoch auf SyFy-Channel :-D) dass mich solche Filme wie Skyline einfach glücklich machen können und ich finde auch, dass hier die Schauspieler bei weitem nicht so schlecht sind, wie hier manche meinen. Die Rollen sind jetzt nicht so super-klug, dass sie da noch mehr hätten rausholen können, aber dafür war das ganze doch solide.

        Guter Alienfilm für zwischendurch! ;-)

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        • 6 .5

          Fand den Film jetzt echt nicht sooo schlecht auch wenn viel kitsch und trashige Handlungen und Dialoge vorhanden sind

          • 6

            hm, knifflig....

            Für das Jahr 2010 waren die Effekte schon recht ordentlich. Die Story? Naja, hätte man noch ne Schippe drauflegen können. Logik? Eher nicht... Klar schaut ein Ferrari als Fluchtwagen super aus, aber als Kabrio ??? WTF??

            Dazu noch das "doofe Ende", ohne spoilern zu wollen. Harren die auf einen zweiten Teil? Bitte nicht.

            Alles in Allem ein durchwachsenes Filmvergnügen. Aber weil ich Sience-Fiction mag, auch die Action nicht zu kurz kam, kriegt er eine etwas über dem Durchschnitt liegende Bewertung.

            6/10

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            • 4 .5

              Ein halber Film, der einfach mittendrin abbricht und den Eindruck erweckt, dem Drehbuchschreiber wären die Ideen ausgegangen. Oder er hätte von Anfang an keine gehabt. Darauf deuten auch die Charaktere, vor allem die Frauenrollen, hin. Diese sind ein gutes Beispiel dafür, wie Filme immer und immer wieder das gleiche sexistische Rollenbild von Mann und Frau reproduzieren: Die Männer handeln aktiv, die Frauen schreien und überlassen alles andere den Männern.

              • 0

                Mega schlechte Schauspieler, die Effekte mega schlecht und nach 50 Minuten ausgemacht.

                • 5

                  rtl2 tut ja so als wär der streifen das filmhighlight des jahres...lächerlich

                  • 5

                    Super gute Effekte, grundsätzlich interessanter Blickwinkel, aber sehr langweilige Story und viel zu wage Informationen über die Aliens. Vielleicht klärt sich noch einiges in dem Sequel, aber dann bitte nicht mit so vielen sinnfreien Ereignissen. Ich Liste mal ein paar auf die mir spontan einfallen, ab jetzt wird geSPOILERt:

                    SPOILER:
                    - wieso kommt erst das Ereignis und dann der dumme Rückblick? Der Rückblick tut nichts für die Story, gar nichts!
                    - Wieso gibt es die Streitelemente in den beiden Beziehungen? Ob es nun der Ortswechsel oder die Affäre ist. Völlig irrelevant für die eigentliche Story!
                    - Was für eine blöde Idee bei all den Alienfliegern mit den Karren zum Boot zu fahren? Da gibts kein Essen, kein Wasser man ist ne riesen Zielscheibe. Völlig unglaubwürdig, dass da jemand freiwillig hin wollen würde. Meiner Ansicht nach...
                    usw...

                    Naja klärt sich hoffentlich im Sequel. Der Film hat auf jeden Fall nicht mehr als ne 6 verdient, denn da stimmt einiges nicht. Und weil mich die wirklich guten Effekte aber auch nicht glücklich machen, gibts von mir nur ne 5.

                    • 6
                      Hope42 13.05.2016, 06:28 Geändert 13.05.2016, 06:32

                      Skyline ist ein Film bei dem mir ein Wort einfällt. Ambitioniert.

                      Mit 10 Millionen Budget gehört er nicht zu dem was man landläufig Low
                      Budget nennen würde aber sicher ist auch, für dieses Genre ist es sehr
                      wenig. Trotzdem will Skyline nicht als purer Trash glänzen sondern einen
                      vollwertigen Film bieten.

                      Dies gelingt leider nur zum Teil und man fragt sich unweigerlich ob es nicht
                      besser gewesen wäre wenn die Regisseure und Produzenten sich
                      eingestanden hätten: Wir haben nicht genug Geld nach den Ausgaben für
                      die ganze CGI also machen wir daraus einen reinen Actionfilm und versuchen
                      uns nicht an Charakterzeichnung und Story.

                      Der Film braucht zu lange um in die Pötte zu kommen. Der Anfang wirkt als
                      würde man ernsthaft versuchen den Charakteren einen Hintergrund zu geben.
                      Dies gelang nach meiner Meinung nicht. Schon wegen der enormen „Qualität“
                      der angeheuerten Schauspieler. Die ständig verzweifelt und verwirrt wirkende
                      Scottie Thompson macht ihre Sache noch recht ordentlich und weckt
                      wenigstens zu Anfang den Beschützerinstinkt im Manne doch beim Rest !!.
                      Wobei ich natürlich auch nicht verhehlen will. Wie soll man glänzen wenn
                      der Script es nicht gestattet.

                      Die CGI im Film ist für dieses Budget absolut sehenswert und manch teurer
                      Blockbuster muss sich da hintenan stellen. Auch der Score steht da nicht
                      zurück. Obwohl ich kein Surround System besitze sondern lediglich auf
                      meine gute alte Pioneer Ref A Anlage zurückgreifen kann sind die Soundeffekte
                      wirklich sehr gut auf die Szenen abgestimmt.

                      Leider wird in diesem Film Genre-üblich wieder Körperverletzung begangen.
                      An Handlung, Dialogen und Logik. Doch ist es leichte bis mittlere Körper-
                      verletzung. In Machwerken wie Battleforce war es durchgeführter Totschlag.

                      Geschuldet der hohen Qualität der CGI Effekte gemessen am niedrigen
                      Geldaufkommen musste wohl ziemlich viel Zeit in einem Hotelzimmer verbracht
                      werden. Ist natürlich kostengünstiger. Das was mir am meisten im Gedächtnis
                      blieb war.. Jalousien auf, zu, auf, zu …..
                      Dieser wohl als Sparmaßname gedachte Part nahm dem Film leider
                      zu oft den Drive und die Schauspielerische Leistung der meisten machte es zu
                      einem kaum zu ertragenden Kammerspiel. Man versucht dies mit Stilmitteln
                      wie einer Zeitraffer Sequenz aufzulockern. Gelungen ? Sollte sich jeder selbst
                      beantworten.

                      So schwankte ich bei dem Film ständig zwischen Wow und Hand auf die Stirn.
                      Hier wollte man wirklich einen ernsthaften Film drehen und ich denke mit 10
                      Millionen und dem CGI Aufwand hat man auch ziemlich viel herausgeholt.
                      Fraglich ist nur, evtl 2 Millionen mehr für Schauspieler und Script auszugeben
                      hätte dem Film sicher nicht schlecht getan. Für den Score und die Atmo hat es
                      ja auch noch gereicht den gerade die Akustische Untermalung war wirklich gut
                      und wenigstens eine Schauspielerin war mit Scottie ja auch dabei.

                      Das Ende war unerwartet abrupt. Ich kann mich kaum erinnern so etwas
                      früher schonmal gesehen zu haben. Die Intention der Fortsetzung dahinter
                      ist natürlich eindeutig aber wirklich gestört hat es mich dann doch nicht.
                      So bleibt er nicht Fisch, nicht Fleisch. Ich bin dankbar für einen Invasion Film
                      der nicht total Grütze ist, ärgere mich aber ein wenig weil hier nicht viel fehlt um
                      einen wirklich ordentlichen Film daraus zu machen.

                      Die Maus hatte recht.
                      Bereut habe ich es sicher nicht den Film gekauft und gesehen zu haben.
                      Doch trotz Fan Bonus, Scottie Bonus und der sehr guten Ansätze kann
                      ich mich mit der Wertung nicht ganz so hoch schrauben. Zu ärgerlich
                      empfinde ich die verpassten Chancen durch sparen an der falschen Stelle.
                      So bleibt eine 6. Kann man sehen. Muss man aber nicht, es sei denn man ist wie
                      ich ein absoluter Fan von Alien-Invasion. Immerhin hat das Genre es geschafft
                      das ich mir sogar einen Tom Cruise Film angesehen habe was ich mit Bedacht
                      seit Jahrzehnten nicht mehr gemacht hatte.

                      Scottie 1 Score 1 Idee 1 CGI 2 Budget 1.

                      Wer mit 10 Millionen sowas hinbekommt sollte die Chance bekommen beim
                      nächsten Film 20 Millionen auszugeben. Das würde dann für Außenschauplätze
                      und zwei echte Schauspieler reichen. :)
                      Für eine 8 reicht es nicht. Bei aller Liebe waren dafür doch ein paar Szenen
                      enthalten welche nur mit einer Kopf → Tisch Reaktion zu ertragen waren
                      ( Ich sag mal Dach, Flugzeug und ducken ) und die Konversation war... ach,
                      es gab hin und wieder eine, sagen wir es so.

                      Eventuell wird ja ID 2 das Genre wieder so attraktiv machen daß die beiden
                      Strausse Geld für eine Fortsetzung bekommen.

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                      • 6
                        Maniac 09.05.2016, 19:13 Geändert 09.05.2016, 19:15

                        Erst einmal muss ich sagen, wurde aus dem Budget, das hier zur Verfügung stand, das Beste gemacht. "Skyline" ist wahrlich keine Low-Budget-Produktion, im Vergleich zu seinen Vorbildern aber doch recht kostengünstig produziert.
                        Sicherlich merkt man dem Film an, das er sich anderswo bedient. Parallelen zu Krieg der Welten bspw. sind unverkennbar und auch der Found Footage-Streifen Cloverfield schleicht sich dem ein oder anderen sicherlich ins Gedächtnis.
                        Die Regie macht aber nicht den Fehler, es dabei zu belassen sondern erzählt die Geschichte durchaus anders, wenn auch nicht unbedingt wirklich neu.
                        Grösstes Problem ist hier leider, das die Charaktere sehr charakterlos gezeichnet sind, keine Sympathien aufbringen können und teilweise so dämlich handeln, das die Invasoren, die es auf Gehirn abgesehen haben, bei dem ein oder anderen Protagonisten wohl ins Leere gegriffen haben dürften.
                        Spannend wird es auch nie wirklich und der Schluss ist einer der dämlichsten, die mir je untergekommen sind.
                        Das klingt jetzt zwar alles nach Flaute, langweilig wurde mir dennoch nicht. Irgendwie hat mich "Skyline" trotzdem gut unterhalten, was wohl auch an den wirklich gelungenen Effekten gelegen haben dürfte.

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                        • 6 .5
                          Ollum666 08.05.2016, 23:00 Geändert 08.05.2016, 23:02

                          Wow, was für eine megageile Alienaction. Zwar von der Optik hier und da zusammengeklaut, das aber auch nicht versteckt. Hier n büschen Matrix, da eine Prise Alien, dort etwas mehr von Krieg der Welten, aber deshalb nicht minder gewaltig. Gut, die Vorgeschichte der Menschen werden nur kurz angerissen, aber es fehlt dem Film deshalb an nichts. Das ist halt ein Actioner. Wobei mir Action selten zusagt. Hat mir aber hier zugesagt. Wegen den Aliens, den Raumschiffen, der Geschwindigkeit der Entwicklung. Im Film selbst macht eine Frau den TV an, nachdem die Invasion losging. Keine Sendungen mehr. Klar, aber in anderen Filmen gehen die Moderatoren bei Invasionen noch zur Arbeit und es wird Bericht erstattet. Hier nicht...Und apropos TV. Mir wär da jetzt nicht unausweichlich Tele 5 zu eingefallen. Der könnte auch auf Pro 7 laufen.^^ Ich hab vor ca. 2 Jahren das Filmende hiervon gesehen (Vox, war das glaube ich^^) und ich las im Videotext, dass es sich um Pitch Black handelt. Den habe ich dann wohl doch noch nicht gesehen. Das Ende war nämlich so megakrank, da dachte ich noch, okay, denke, der Film ist mit dem Wissen (über das Ende) jetzt witzlos, was nochmal sehen betrifft..
                          Skyline war ne Überraschung - habe nach den Kommis hier nicht gewußt, ob der mich jetzt mitnimmt. War aber so. Ruhig mal nen Blick riskieren, Leute.

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                          • 8
                            RoboMaus 08.05.2016, 17:33 Geändert 08.05.2016, 20:14

                            Viele haben irgendwo ein Faible für hirnlose Filme - sei es Body Count, Splatter-Orgien, oder Wagenrennen in der Wüste Australiens, wofür sogar Oskars vergeben werden. Bei mir sind es SF-Alien-Invasionsfilme à la 'Battle Los Angeles' (2011). 'Skyline' hat aber in Punkto Story mehr zu bieten, die einem Mix aus 'War of the Worlds' (2005) und 'Darkest Hour' (2010) nahekommt.

                            Hier gibt es alles, was das Subgenre-Herz begehrt: Raumschiffe, fiese Aliens, die Menschen das Gehirn ausbauen und sich einverleiben, die Armee bei ihren Bekämpfungsversuchen (ausnahmsweise ohne jegliches Pathos!), ein Haufen Überlebender, der nichts unversucht lässt, um einen sicheren Unterschlupf zu finden. Dazu finde ich die CGI gelungen. Spannung bezieht der Plot aus der ständigen Bedrohung und Verfolgung durch die Aliens, die wirklich hungrig sind.....

                            Da schaut man sich Horrorfilm auf Horrorfilm an, ärgert sich oft über Mittelmässigkeit und billige Scares, die sich mit Weckruf ankündigen, aber wo hat mich einer erwischt wie schon lange nicht mehr? Genau: hier. Auch der Score ist stark, wobei die hinteren Lautsprecher sehr gut genutzt werden, was den Gesamteindruck verstärkt.

                            Normalerweise liegen Filme dieser Art bei mir um 7/10, aber für den Scare lege ich noch einen drauf. Wer es riskieren will: nur im Surround-Heimkino, richtig laut. Im Fernseher/TV geht viel verloren.

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                            • 3

                              Leider nicht gelungen. Zu Langweilig und einfach nur doof. Aus der Idee hätte man sooo vieles besser machen können. naja!

                              • 6 .5

                                Ich fand den Film jetzt nicht total genial aber eine 1 oder so hat er in meinen Augen nicht verdient. ^^ Die Idee ist ganz gut die Schauspieler natürlich auch nicht die genialsten aber es hat gereicht um mir den Film bis zum ende an zu sehen :)

                                • 1 .5

                                  schon mindestens 100 mal gesehen aber wird einfach ni besser.

                                  Seh in diesem Film einfach keinen Sinn und Zweck.. Sehr verwirrend und Effekte sind au ni wirklich vorhanden... liueber dran vorbeigehen als sich nachher zu Ärgern.. Lohnt sich nicht.

                                  • 0 .5
                                    Chev-Chelios 11.12.2015, 22:10 Geändert 11.12.2015, 22:12

                                    Infantiler Zelluloidabfall!!!! Ich habe selten einen so schlechten Film gesehen :(

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                                    • 4

                                      Schwacher Invasionsmovie. Am Anfang baut er gute Spannung auf was aber später ins lächerliche rutscht. Der Schluss ist richtig mies. Der Film ist von der Kulisse her ziemlich begrenzt und Kontakt zur Aussenwelt ist total vergessen worden. Man hätte mehr daraus machen können aber leider ist dieser Versuch in die Hose gegangen. Für ein paar gute Effekte gab's von mir noch ein paar Gnadenpunkte.

                                      • 6
                                        Herr Beutel: pressakey.com 20.11.2015, 15:14 Geändert 20.11.2015, 15:16

                                        "They're not dead. They're just really, really pissed off."

                                        Zuerst einmal sollte man sich eines klar machen: Das Budget für den Film betrug geschätzt 10 Mio. Dollar - knapp 500.000$ gingen in die Dreharbeiten und den Cast (wobei Donald Faison vermutlich das Meiste bekam), der Rest in die Special Effects. Entsprechend sollte man inhaltlich keine Meilensteine erwarten, sondern eher auf die Umsetzung Wert legen. Da sich die Strause-Brüder überwiegend selbst finanziert haben, haben sie zumindest den Vorteil, dass sie sich nicht den üblichen Hollywood-Erzählstrukturen beugen müssen, was neben der Optik mit das größte Plus von SKYLINE ist.

                                        Der Film ist sich seiner erzählerischen Schwächen und der klischeehaften Figuren stets bewusst, zieht dafür eben visuell viele Register, überrascht mit coolem Alien-Design und bietet dabei eine erzählerisch-kaltschnäuzige Straight-Forward-Mentalität, dass es nur konsequent ist, wie der Film sich gegen Ende entwickelt. Hier wartet trotz der hell erleuchteten und immer Licht durchfluteten (und dabei stets an J.J. Abrams Lens-Flair-Fetisch-erinnernden) Setpieces und Aliendesigns kein Will Smith mit einem Feuerwerk am Ende des Films. Die Aliens tauchen spaßbefreit und kaltschnäuzig auf - und so muss es dann auch enden, wenngleich im Epilog wohl nochmal ganz dringend Budget gekillt werden musste und der Film nah am WTF-Overkill vorbeischrammt.

                                        Nochmal: Ja, die Figuren sind Schablonen und viele Dialoge sind merkliche Lückenfüller, allerdings kann man den Strause-Bros nicht vorwerfen, schlecht zusammengeklaut zuhaben. Wie erwähnt gefällt mir das Design der Aliens außergewöhnlich gut, die Art der Bedrohung setzt durchaus frische, unverbrauchte Duftspuren im Genre und die Art, wie gezielt mit Erwartungen (Stichwort: Militär) gespielt wird, nur um sie zu enttäuschen, ist frech und angenehm zugleich.

                                        Das hilft nicht über einen "ganz gut"en Film hinaus, aber so viel Hate wie man ihm entgegenwirft hat er nicht verdient; dafür ist er viel zu konsequent in seiner Machart und zu mutig im Finale. Lieber ein weiteres SKYLINE (der aktuell gedreht wird) als noch einmal Aliens die am Ende durch einen Schnupfen bezwungen werden (WAR OF THE WORLDS).

                                        "I hate L.A."

                                        7
                                        • 2 .5

                                          Oh nein! Die Ausserirdischen kommen und sie suchen uns nicht heim, sie leuchten uns heim. Was wie eine Aktionswoche bei Praktiker für Leuchtware klingt, die an sich schon gemein ist, wenn man die Umweltbilanz dieses Leuchtirrsinns bedenkt, soll ein packender Film sein. Das einzige was hier packte, war aber meine Hand an den Kopf. Da gibt man ganz offen massenweise Geld für Effekte aus und hat dann nicht mal Geld für ein f*cking Stativ über? Es wackelt bei jeder Szene, als wäre es mit einer Hand gedreht, während man mit der anderen Hand und seinem penis versucht, ein 5 Meter entferntes, sich ständig bewegendes Pissoir zu treffen. Aber das scheint mittlerweile ja total "in" zu sein, da ich mir diese eklatante Missachtung der Grundregeln eines jeden Filmkurses für 3 Jährige ständig ansehen muss, so auch in diesem Effektgewitter, der besonders blödsinnigen Art, was bestenfalls, wenn man so will schlimmstenfalls, als Werbespot für eine Videosoftware gelten könnte. Das wahre Ausmaß der Unfähigkeit zeigt sich dann darin, dass es selbst dort wackelt wie meine Unterarme, wo man nur auf der Stelle steht und die Kamera eigentlich selbst auf einem Stuhl stehen könnte. MAN WIRD DOCH WOHL EINEN STUHL HABEN!!!! ICH ... Okay mein Blutdruck, ich geh kurz in mir und bin gleich wieder da. Einen Moment bitte.
                                          Sooo, danke, dass sie gewartet haben. Gehen wir zu den wirklichen Problemen, der Storyline. Menschen werden von blauen Licht angezogen, okaaay. Meinetwegen. Aber was ist mit den Blinden? Haben die Schlichtweg Glück? Was ist mit den Farbenblinden? Sehen die vielleicht rotes Licht und laufen davor weg? Warum ist es gerade Blau und nicht Rosa? Würde weniger bedrohlich wirken und alle Hello Kitty Fans anlocken. Fragen über Fragen, die noch sinnvoller sind, als die Dialoge, die mir hier um die Ohren geschlagen werden. Hier eine ungekürzte Orignalfassung:

                                          Tusse1: "Dann sollten wir gehen."
                                          Tusse2 "Hat außer mir keiner die Fotos gesehen? Das alles passiert gerade da draussen, jetzt in diesem Augenblick, die sind überall."
                                          Typ1: "Sie sind nicht über all. Sie sind nicht übern Wasser"
                                          Typ: 2: "Er hat recht"
                                          Tusse 2 "Sie haben euch auf dem Dach doch auch relativ schnell gefunden, oder?"

                                          Warum sie nicht übern Wasser sein sollen, ist mir bis dato entgangen. Die Fotos waren Kussfotos von Typ 2 mit irgendeiner Else und sind sowieso irrelevant, wenn man die Raumschiffe sehen kann, wenn man aus dem FENSTER SIEHT. Und gefunden hat sie auf dem Dach gar keiner, sie haben einfach die ganze Stadt überrannt und eben zufällig gerade das Haus unserer Könige aller Untalentierten nicht ausgelassen. Übrigens Tipp unter uns, aber nicht weiter sagen. Wenn sie sich vor jemand verstecken wollen, ist eine offene Wasserfläche, auf der man sie kilometerweit sehen kann, eher unpraktisch. Aber sehr nett finde ich auf der anderen Seite, dass keines der Aliendinger auch nur eine einzige Blume/Baum/Strauch beschädigt, denn egal wie sehr sie Dinge herumschleudern, die Vegetation bleibt völlig unbeschädigt. Wenigstens ein kleiner Ausgleich in der Ökobilanz. Weitere Highlights sind übrigens: Der Plan auf jemand zu warten, (nach einer Stunde Film und der Zerstörung der Stadt eine mutige Angelegenheit), die subversive Lovestory (übertroffen nur von meiner schachtenden Sehnsucht zu Kellerasseln, Scheißviecher), der völling ungezwungene und gar nicht bescheuerte Streit zwischen Oliver und Typ (Hier Nummer einsetzen), der Film als solches, die Darsteller, alles was ich noch nicht aufgezählt habe, aber in diesem Film vorkommt. Ach ja und die ständige Wiederholung: "Das ist die Realität" Warum der Film übrigens völlig neu und ganz anders ist, verrate ich am Ende.
                                          Sehbar ist dieser Blödsinn nicht. Man sollte lieber ein wenig seine Kellerasseln pflegen und mit ihnen einen Plausch führen.


                                          SPOILER:
                                          Der Film ist übrigens auch in seiner Art so neu, da man die Schiffe wie bekämpft? Mit einer Atombombe, genau. Mal was anderes eben.

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                                            Genau zwei Dinge kann ich an dem Film loben: Nicht die übliche US-Patriotismus-Scheisse, endlich mal keine Werbefilm für die Marines.

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                                              EvertonHirsch 26.05.2015, 15:14 Geändert 27.05.2015, 17:56

                                              Sieht doch eigentlich alles ganz ordentlich aus, weit weg von Samstag-Abend-Tele-5-Niveau. So kann man sich den doch eigentlich mal geben, oder? oO

                                              Nee, besser ist nicht.

                                              Das liegt zum einen daran, dass anscheinend das ganze Budget für die Effekte drauf ging und irgendwann der Praktikant von hinten kleinlaut fragte, ob denn nicht auch Schauspieler bzw. ein fähiger Regisseur nötig seien, worauf die zirpenden Grillen im Hause Strause erstmal den Ton angaben. Aber auch hier gibt es diejenigen, deren Schamgrenze sich doch sehr in Grenzen hält und die für ‘nen Appel und ‘n Ei schnell mal vor der Kamera große Augen machen und glauben, dass der Plüschteddybär mit Basecap auf dem Regiestuhl (ich glaube einen wirklichen Regisseur gab es nicht) ein schüchterner Geselle aus Fleisch und Blut ist.

                                              Zum anderen haben selbst die jeweiligen (dämlichen) Rollenfiguren im Film einen höheren Durchschnitts-IQ als das Drehbuch Wörter haben dürfte. Denn die Geschichte ist allenfalls der Anfang einer Story. Oder aber man hat darauf gepokert dass die 12-14-Jährigen, noch mit Mutti an der Hand, im Kino ebenfalls voll auf die Effekte abfahren und so eine Fortsetzung unvermeidbar wäre. Aber dafür sind eindeutig zu wenig Titten und zu langsame Schnitte im Film liebe Leuts. Nur mit mehr Titten wären die kleenen Muttibrustsauger nicht ins Kino gekommen. Ihr merkt, ich bin einigermaßen verwirrt und komme nicht dahinter, für wen solche Filme gemacht sind.

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                                                In meiner Buddyliste scheint es ja massive Meinungsverschiedenheiten zu geben.
                                                Von 1 - 7,5 ist ja alles vertreten........
                                                Ich reihe mich da in der "unteren Mitte" ein.
                                                Als Science-Fiction-Liebhaber ist mir dieses Genre nicht fremd und ich habe schon zahlreiche Filme in diesem Metier gesehen.
                                                Hier ist es ein Zwiespalt.
                                                Am Anfang denkt man: "Was soll denn bitte dieser Käse?"
                                                Die Schauspieler sind schwach, vor allem der Moppel aus Scrubs hat mich irgendwie genervt.
                                                Dann diese teilweise dummen Dialoge, die einen regelrecht nerven....man ist sogar verleitet diesen Schund auszumachen.
                                                Doch dann passiert das Unmögliche.
                                                Der Film wird spannender und interessanter.
                                                Man ist gefesselt und möchte den Verlauf weiterverfolgen.
                                                Blaues Licht vom Himmel.......
                                                Menschen verschwinden.....
                                                Dann die Raumschiffe und die Viecher am Boden....
                                                Teilweise gute Effekte, die aber nichts Sonderbares darstellen....
                                                Erinnert stark an "Cloverfield" nur ohne Wackelkamera und in schlecht.
                                                Bis zum Ende sah ich dann einen mittelmäßigen Fantasy-Streifen.
                                                Bis zum Ende......
                                                Denn dieses war wieder aus der Nase herausgezogen und war irgendwie schmierig und poppelig und verließ mich mit den Gedanken:
                                                "Anfang bäh, dann ganz vernünftig......und dann kam das Ende....
                                                Trotz der geringen Spielfilmdauer, etwas was man sich nur unter besonderen Umständen antun sollte.

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                                                  Zuckerspinne 02.05.2015, 20:40 Geändert 02.05.2015, 22:23

                                                  Erstaunlicherweise ist Skyline ziemlich gut gemacht.
                                                  Die Effekte sind toll, die Raumschiffe und Aliens gefallen mir auch wahnsinnig gut.

                                                  Die Story ist nicht grad der Megabrüller, teilweise ist er etwas langatmig, aber gegen Ende zieht er dann doch wieder an.

                                                  Natürlich sind die Protagonisten wieder total Stereotypisch, aber so ist das nun mal. Ich bin einfach froh das es mal wieder ein Alien Film ist wo man gut gemachte Aliens und tolle Raumschiffe sieht.

                                                  Das offene Ende nervt mich zwar etwas, aber wenigstens ist es ein gutes Ende.

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                                                    Effekte überzeugend! Für mich besser als im aktuellen San-Andreas Trailer mit D. Johnson (..Nein, nicht Don Johnson, der großartige Schauspieler; sondern mit Dwayne Johnson, dem Anaboliker).
                                                    Die Schauspielerleistung in Skyline (u.a. der Schokobär aus Scrubs) fand auch nicht schlecht, Story mal was anderes und das geringe Budget entschuldigt die Beschränkung auf´s Hochhaus und Tiefgarage als Drehorte.
                                                    Das sind dann auch schon meine Kritikpunkte, weil ich aufgrund der Bewertungen und Kommentare hier überhaupt nichts erwartet hatte, eher sowas in Richtung Asylum oder Syfy-Channel-Produktion. Damit wurde ich selbst von den Dialogen nicht so enttäuscht wie andere hier. Und das Ende ist halt n Cliffhanger..
                                                    Fazit: Ohne Erwartungen unterhaltsam, mit selbigen evtl. enttäuschend.