The Town - Stadt ohne Gnade - Kritik

The Town

US · 2010 · Laufzeit 125 Minuten · FSK 16 · Drama, Kriminalfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 7 .5

    auch 2t sichtung hat gerockt...

    • 9

      Man kann auf ihm rumhacken, ihn runtermachen oder als untalentiert beschimpfen, aber eine Sache steht fest. Ben Affleck Oscars – und den nicht für sein brilliantes Schauspieltalent sondern fürs Drehbuchschreiben und Regieführen. Und hier hat ers mal wieder getan – er hat ein vorliegendes Buch umgeschrieben, sich auf den Regiestuhl gesetzt und spielt auch noch die Hauptrolle. Und das fertige Resultat überzeugt auf ganzer Linie, weils auf so vielen Ebenen funktioniert: es ist ein wenig Romanze, aber ohne Kitsch, es ist ein Actionfilm, aber ohne künstliche Schaueffekte (kaputte Autos explodieren nicht), es ist ein hoher Drama und Thrilleranteil und dazu gibt es präzise gezeichnete … alles passt. Ich hätte vielleicht jemand anders als Affleck in der Hauptrolle gut gefunden, aber das sei ihm mal nicht vorgeworfen, ebenso wenig wie der Umstand dass Jeremy Renner hier eigentlich nur seine „SWAT“ Rolle 1:1 kopiert. „The Town“ ist spannendes, berührendes Kino mit Thrill und Niveau, intelligente und Unterhaltsame Thrillerkost – davon bitte mehr!

      Fazit: Affleck liefert ein kleines Meisterwerk ab bei dem auf ganzer Linie alles passt und stimmig ist!

      • 7 .5

        Damals im Kino gesehen und gestern nochmals die Blu-Ray laufen lassen. "The Town" erinnert stark an den Klassiker "Heat" und wirkt wie eine Raubkopie davon. Allerdings um eine gute Raubkopie, denn "The Town" ist auch von Anfang bis Ende spannend und die Actionszenen sind gut inszeniert. Fazit: Wer Heat mochte kann hier bedenklich mal reinschauen.

        • 7 .5

          2011 mir mal auf DVD zugelegt und dann geguckt - damals fand ich ihn nicht so gut und hab ihn als 08/15 Film abgestempelt. Gestern die Zweitsichtung - Ben Affleck hat damals grandios mit der Regie begonnen. Die Actionszenen sind grandios inszeniert und die schauspielerische Leistung von Jeremy Renner ist auch sehr gut gewesen. Bin froh, das ich ihn über die Jahre nicht verkauft hatte.

          • 7

            Ben Affleck zeigt mit seinen Regiearbeiten immer wieder, dass er besser hinter der Kamera aufgehoben ist anstatt vor der Kamera.

            The Town erzählt eine ergreifende Story über Freundschaft und Vergebung und ist top Inszeniert. Die Besetzung ist bis in die kleinste Nebenrolle unglaublich gut gelungen. Jon Hamm sieht man hier endlich mal in einer größeren Rolle in einem Film.

            Wenn man einen sehr guten Thriller schauen will und nicht unbedingt nonstop Action brauch, kann ich "The Town" bedingunslos empfehlen.

            • 8 .5

              Der dichte Mix aus Milieustudie und actionreichem Thrillerdrama zeigt ,das Ben Affleck ein talentierter Filmemacher ist

              7
              • 1

                Das einzige was man Positiv erwähnen kann ist das Boston schön kleine Seitenstrassen hat.

                • 3
                  BossMarco 23.12.2016, 13:58 Geändert 23.12.2016, 13:59

                  Mir persönlich gefiel "The Town" gar nicht. Da fand ich "Gone Baby Gone" und "Argo" um einiges besser.

                  • 7 .5

                    Gut inszenierter und spannender Action-Thriller.
                    Ben Affleck macht als Regisseur gute Arbeit. Somit bietet "The Town" all das was man von einem Heistmovie erwartet und kann sowohl mit Story und Spannung, als auch mit ordentlicher Action überzeugen.
                    Einen überragenden Film bringt Affleck allerdings auch nicht zustande. So bleibt die Story und Inszenierung letztendlich Standard so wie man es von einem Modernen Action-Thriller gewöhnt ist.
                    "The Town" ist trotzdem sehenswert. Affleck überzeugt als Regisseur und macht neugierig auf kommende Filme, Stichwort: The Batman^^

                    • 8

                      Großartiger Thriller von Ben Affleck, seine 2.Regiearbeit ist tiefgründig und mit hochinteressanter Cast besetzt.

                      Die Schauspielleistungen sind durchweg spielfreudig und verkörpern spannende Charaktere.

                      Die Story ist hochklassig inszeniert und zieht einen sofort in ihren Bann. Fein nuanciert Action und tolle Dialoge.

                      Ben Affleck als Regisseur darf jederzeit wiederkommen!

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                      • 8
                        spassmagnet 16.08.2016, 01:42 Geändert 16.08.2016, 01:47

                        ich mag diesen Stil Action-Filme. tolle story - aber nie langweilig, tolle Schauspieler, tolle Umsetzung, tolles Drehbuch/Dialoge.
                        kein Stolpern von einem stupiden Logikloch ins nächste, sodass man am liebsten abschalten möchte. kein Szenenwechsel im Sekundentakt nebst deplaziertem Overkill mit Granaten und Hochhaus-Sprengung um die Defizite des Films zu kaschieren. einfach gute Action, da wo es im Film passt.

                        gerade diesen Filmtypus kann man auch immer mal wieder mit Ben Affleck sehen - das macht einfach Spaß beim Schauen...

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                        • 7 .5
                          Altai 30.05.2016, 13:58 Geändert 30.05.2016, 14:00

                          Also in diesem Leben bist du schon mal ein guter Regisseur und auch ein angenehmer Charakterdarsteller Ben, ich wußte schon immer wenn du willst kannst du großes Kino schaffen.Verstehe auch nicht warum du es für nötig hältst, dich für WB & DC in das Fledermauskostüm rein zu zwingen. Du kannst wie du in The Town unter Beweist stellst auch anders gute Filme liefern.Ein durchaus gelungener Ben Affleck Film mit super Besetzung (Rebecca Hall & Blake Lively <3) vor allem Jeremy Renner hat mich Positiv überrascht.

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                          • Es gibt diese Szene in The Town, die mit uns Zuschauern eine direkte Verbindung eingeht: Doug liebt Claire und sorgt sich um sie. Seine wahre Identität aber darf sie nicht erfahren. Würde sie das Tattoo auf Jems Nacken sehen, könnte Doug gewissen Fragen aber nicht mehr ausweichen. Nun platzt Jem unangemeldet herein, während Doug und Claire am Tisch sitzen. Wir bemerken ganz deutlich sein verräterisches Tattoo - und Doug sieht es auch. Wir haben jetzt nur noch eine dringende Bitte an den Film: Jem soll endlich abhauen! Für mich steht fest: Weckt ein Film diese Gefühle, kann er nicht misslungen sein! Ben Affleks zweite Regie-Arbeit ist auch mehr als solide! Er kann sich mit den besten amerikanischen Vertretern seines Genres messen. Affleks Ambitionen reichen aber noch weiter: Er will uns eine Art Biographie des Verbrechens in Boston liefern, ja ein philosophisches Statement: Affleks Heimat Charlestown in Boston ist eine der kriminellsten Gegenden der USA. Hier werden die meisten Banküberfälle des Landes verübt. The Town beginnt mit so einem Überfall. Doug MacRay (Ben Affleck) und seine Crew sind Profis: Jeder Handgriff sitzt, sie kommen mit einem Minimum an Gewalt aus. Diesmal aber geht etwas schief, sie müssen abziehen und der sadistische Jem (Jeremy Renner) nimmt die Filialleiterin Claire (Rebecca Hall) als Geisel. Trotz des Rückzugs bewahrt die Bande Ruhe und als sie Claire aussetzen, sind sie sich sicher, dass sie keinen erkannt hat. Afflek liebt den klassischen Film Noir und ein wesentliches Element ist der fatale Zufall: Claire wohnt auch in Charlestown, in der Nachbarschaft der Bankräuber. Weiss sie doch mehr? Hat sie wirklich niemanden gesehen? Doug bekommt den Auftrag, das herauszufinden. Er spricht sie an und findet Gefallen an ihr. Seine wahre Identität aber muss Doug verschweigen. Immer stärker wird Dougs Wunsch während dieser aufkeimenden Liebe mit ihr zu fliehen - wie im Film Noir eben! Die Kräfte der Vergangeheit aber wirken gegen Dougs neues Glück: Der "Pate" des Viertel (gespielt von Pete Postlethwaite), der noch einen Gefallen verlangt, der alte Schulfreund Jem, der für ihn ins Gefängnis ging und dann auch noch Jems Schwester - ein altes Verhältnis, aus dem ein Kind hervorging. Bis dahin ist Afflek ein effektiver Thriller gelungen, der eng mit den Schauspielern arbeitet und einen angenehmen Erzählfluss hält. Im Finale aber, scheint es so, als ob das Geschehen nicht mehr bei den Charakteren liegt. Die Action und Verfolgungs-Szenen übernehmen...

                            • 8

                              Voll überzeugendes Heistmovie das mit seinem ganzen Cast, allen vorran Jeremy Renner, ganz viel richtig macht. Afflecks dritte Regiearbeit kann sich durch die Action und Spannung echt sehen lassen.

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                              • 9

                                Begeistert. Der Cast, die Stadt, die schörkellose Story - Top. Dazu noch ein guter Film mit Benny.

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                                • 7

                                  Von seinen Schauspielleistungen bin ich noch nicht so überzeugt, aber Regie führen, das kann er, der Ben und das noch sehr gut.
                                  Tolle Actionszenen, die hervorragend choreographiert sind und mit einem Jeremy Renner der hier zurecht eine Oscarnominierung bekommen hat.
                                  Ein Thriller für Thriller Fans, den man gesehen haben muss.

                                  • 8

                                    Super Film...war echt positiv überrascht. Weiter so Ben :-)

                                    • 9
                                      BenAffenleck 18.01.2016, 21:38 Geändert 18.01.2016, 21:41

                                      Ich mag Filme immer sehr, in denen Städte oder Regionen eine stille Hauptrolle spielen. Wie sie von der Kamera eingefangen werden. Vielleicht werden die Bilder noch durch Filter gejagt, in Schnittcollagen geradezu abgefeuert oder mit ruhigen Kameraschwenks präsentiert. Beinahe schmelzend im sommerlichen Glutofen. Düster bei sintflutartigen Regenfällen. Den Winter ankündigend, wenn der Wind die trockenen Blätter und noch schlimmeren Unrat durch die Straßen weht. Am meisten gefällt es mir, wenn Filme im Winter spielen. Wenn die -20 Grad fast aus der Leinwand rieseln, und man die kuschelige Decke noch ein Stück höher Richtung Unterlippe ziehen kann. Ich mag Städte-Filme, vor allem amerikanische. Alleine schon durch die Darstellung einer Stadt kann man viel mehr über die zu erwartende Stimmung sagen als ein einleitender Text es jemals könnte.

                                      In THE TOWN huldigt Ben Affleck nach GONE BABY GONE zum erneuten Male seiner Heimatstadt Boston. In diesem richtig starken Heist-Film ist es das Viertel Charlestown, in dem der Bankräuber Job scheinbar von den Vätern an die Söhne generationsübergreifend weiter gegeben wird. Affleck spielt hier den Kopf einer Bande, die sich auf Bank und Geldtransporter-Überfälle spezialisiert hat. Da ihnen das FBI aber auf der Spur ist, möchte er aussteigen und ein neues Leben beginnen...

                                      THE TOWN habe ich mir seit erscheinen jedes Jahr ein Mal angeschaut. Für mich ist er einer der besten Action-Thriller des neuen Jahrtausends. Knallhart, bis in kleinste Nebenrollen stark besetzt, eine geradlinige Story schnörkellos und spannend mit glaubwürdigen Charakteren und Drama-Elementen inszeniert.

                                      Affleck, der am Drehbuch mitschrieb und den Regieposten übernahm, überzeugt auch vor der Kamera. Diese "zwischen den Welten" gefangene Person kaufe ich ihm voll und ganz ab. Zusammen mit der bezaubernden Rebecca Hall ergibt sich ein sehr glaubwürdiges Leinwandpaar.

                                      So richtig stark ist hier dann aber Jeremy Renner, als bester Freund von Afflecks Figur. Skrupellos, gefährlich und unberechenbar. Und doch irgendwie ein loyaler Anti-Held. Er sollte seinen lächerlichen Avengers-Bogen an Thors Hammer hängen, und wieder in richtigen Filmen mitspielen.

                                      Mit einer Träne im Knopfloch genieße ich jedes Mal Pete Postlethwaites kleine Rolle als "Der Pate" . Er war wohl einer der "besten ewigen Nebendarsteller" , was er hier kurz vor seinem Tode und von der Krankheit schon völlig ausgemergelt noch einmal ausdrucksvoll zu unterstreichen wusste. Die Szene, in der er Doug (Affleck) erklärt warum er mit dem Heist-Job nicht aufhören kann, ist schon beängstigend gut.

                                      Selbst ein Chris Cooper ist sich für eine kleine Nebenrolle nicht zu schade, und überzeugt wie nicht anders zu erwarten sogar in nur einigen wenigen Minuten. Das Blake Lively eine glaubwürdige Nutte, und Jon Hamm einen toughen und zielstrebigen FBI Ermittler abgeben können, hat wohl eh niemand bezweifelt.

                                      Affleck hat hier für seine zweite Regiearbeit einen ganz großartigen und vielseitigen Cast zusammenraufen können. Das ist ja mittlerweile schon ein Trademark seiner Filme, denn auch der gute GONE BABY GONE und der sehr gute ARGO haben personell vor der Kamera richtig was zu bieten. Wenn so ein Film dann auch noch von Robert Elswit (der mit seiner Kameraarbeit für THERE WILL BE BLOOD mMn eine der besten Arbeiten überhaupt ablieferte) abgefilmt wird, gibt es für mich eigentlich nichts mehr zu meckern.

                                      Fazit: Ein ganz großartiger Ostküsten-HEAT der es meisterhaft versteht, Action, Drama und Anspruch zu verbinden.

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                                      • 8

                                        Guter Film mit starken Schauspielern in einem gelungenen Setting. Bei mir kam zu keiner Zeit Langeweile auf und man fieberte auch mit den Protagonisten mit. Ben Affleck überzeugte mich sowohl als Darsteller als auch als Regisseur. Jeremy Renner geht zu 100% in seiner Rolle als hitzköpfiger, irischer Gangster durch.
                                        Kann man durchaus empfehlen.

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                                        • 7 .5

                                          Einer der ersten Heist-bzw. Gangsterfilme die ich gesehen hab. Einen dementsprechend starken Eindruck hat er auch bei mir hinterlassen...
                                          Es gibt coole Action und besonders Raubüberfälle, coole Charakter, eine bedrückende coole Atmosphäre voller rauer Typen und vor allem coole Masken.

                                          Nach einem Raubüberfall kommt das FBI ein paar Berufsbankräubern langsam auf die schliche, weshalb Ben Affleck die junge und hübsche Geisel des letzten Überfalls datet, um ihr Informationen zu entlocken.
                                          Er verliebt sich jedoch in sie und so steht er nach einer Weile zwischen mehreren Fronten, dass der Zuschauer kaum wissen kann vor wem er sich am meisten in Acht nehmen lassen sollte.
                                          Soviel erst mal zur Story. Es gibt Überfälle, einen Cop-Gangster Konflikt, einen Freundin-neue Freundin Konflikt, ein Konflikt mit der alten Gangstergang und in der Mitte einen Hauptdarsteller der nicht mehr richtig weiß, was er will und der sich neu definieren muss.

                                          Insgesamt ist "The Town" meiner Meinung nach ein extrem starker und vor allem auch atmosphärischer Film dem man so einiges abgewinnen kann und der das Heist-Leben in Boston extrem trostlos, den Darsteller dafür aber um so sympatischer darstellt.
                                          Wenn man ihn mit Heat vergleicht schwächelt er natürlich vor allem in Punkto Spannung und auch der FBI-Agent ist vollkommen blass und unsympatisch dargestellt und scheint nur dadurch motiviert zu sein, dem geliebten Hauptcharakter, dessen Probleme er nicht kennt, eine Auszuwischen, aber trotzdem bleiben die oben genannten Punkte bestanden und auch das Ende rundet den Film noch mal gut ab.

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                                          • 8 .5

                                            Loyalität!
                                            Etwas, was richtig, richtig selten geworden ist in einer Zeit, in der man mehr als je zuvor um die eigenen Vorteile bemüht ist.
                                            Loyalität wird vorgegaukelt, wird gespielt, solange gelebt bis sie nutzlos ist.
                                            Doch sie wird hinterfragt, böse Absichten werden unterstellt, letztlich also bloß nicht mehr zugelassen.
                                            Auf Facebook >300 "Freunde", ein Instagram Profil, das Porno-Schnittchen in der Freundesliste die am allerbesten international ist, Rockstars darunter und Anonymus abboniert - das sind die Werte die zählen.

                                            Widerspruch:
                                            Mit Affleck und ne 8einhalber
                                            Geht nicht? Geht doch!

                                            Eine coole Story, keine Ungereimtheiten, nachvollziehbare Handlungen, bissl Spannung - fertig ist ein wirklich guter Streifen.

                                            Ausschlaggebend ist allerdings auch der restliche Cast, besonders Jeremy Renner sticht noch hervor.
                                            Über allen steht allerdings ein Wert, etwas wonach sich viele zu sehnen scheinen, etwas was es nur noch im (guten) Film (wie diesem hier) gibt: Loyalität.

                                            Ich kopiere meinen Freund Andy Dufresne, er möge mir Verzeihen:
                                            Aktion:
                                            "Ich brauche deine Hilfe! Ich kann dir nicht sagen um was es geht und du darfst mich nie danach fragen. Wir müssen ein paar Leuten weh tun. Richtig weh tun..."
                                            Reaktion:
                                            "Welches Auto nehmen wir?"

                                            Das sind Dialoge die große Filme machen!

                                            Unbedingt ansehen!

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                                            • 6
                                              Johnny_F 16.11.2015, 00:36 Geändert 16.11.2015, 00:41

                                              Die Enttäuschung hätte den Punktewert gerne niedriger angesetzt, denn das einzige Fazit des Films war für mich: Ben Affleck wollte Ben Affleck gut in Szene setzen, drängt sich in den Vordergrund des Films, bringt dann aber nichts, nada, niente rüber. Ich hatte Affleck bisher weder viel Positives noch viel Negatives anzulasten, aber mit diesem Betonklotz, den er hier zur Schau stellt, ist seine Popularität bei mir wieder ein gutes Stück gesunken.
                                              Auch der sonstige durchaus hochkarätige Cast spielt für seine Verhältnisse absolut durchschnittlich auf, am ehesten kann noch Jeremy Renner Akzente setzen.
                                              Die Handlung ist natürlich routiniert und gut in Szene gesetzt (als Regisseur halte ich Affleck durchaus für brauchbar), spult aber gleichzeitig eine wenig innovative Gangsterstory mit typischen Wendungen und Klischees ab. Die Charaktere blieben mir alle fremd, der ganze Film ist mir seltsam unpersönlich vorgekommen. Man fiebert nicht mit den Protagonisten mit, ergo wird das Ganze auch nicht wirklich spannend.
                                              Durchschnittlicher Heist-Movie-Thrill, bei dem ich das viele Lob aber nicht nachvollziehen kann.

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                                                Ein Ausnahmethriller mit starken Typen.

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                                                • 7 .5

                                                  Heat in Boston. Alle Daumen hoch.

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                                                    Oh jeh, das soll also der aussergewöhnliche Heist Movie sein? Zum Glück habe ich mir den nie im Kino angetan, sondern erst jetzt im Monitor. Da gehört er auch hin.

                                                    Im ersten Teil Geschwafel ohne Ende und der superoriginelle Twist, Geiselnehmer verliebt sich in Geisel, isses wahr!
                                                    Dann der übliche Kumpel-Schmonzes, gespickt von echte-Kerle-Dialogen und natürlich die unser-Stadtteil-ist-der-Größte-alte-Herren-Mafiosi. Gähn.
                                                    Und am End, wer hätt´s gedacht - da verrate ich sicher nicht zu viel - geht die tolle Nummer schief. Wie schief, das sage ich natürlich nicht, nur dass es genauso unoriginell von Statten geht wie der ganze Film.

                                                    Ein Klischee jagt das nächste, alles hat man woanders schon tausendmal gesehen, nur besser.
                                                    Ganz nebenbei versucht uns der "Regisseur" zu verkaufen, dass diese netten Kerle, die ohne Unterlass rauben, überfallen, misshandeln und morden, ja eigentlich nur ganz sympathische Bürschchen sind, die nur das Pech hatten, in so ner miesen Gegend aufzuwachsen - überall nur Drogen und Elend, die Mütter sind Schlampen, die Väter Verbrecher, die Schulen sind mies. Da muss man ja zum aggro Bankräuber werden, klar. Nur Affleck, logisch, der ist der Liebe mit Köpfchen. Echt so flach? Ja, echt.
                                                    Habe ich vergessen, dass trotzdem alle echte Ehrenmänner sind? Sowieso.

                                                    Ausser die Bullen natürlich samt dem FBI. Die sind durch die Bank zu blöde diesen Haufen von ungebildeten Kleinkriminellen auch nur annähernd zu überführen. Hinterherfahren klappt auch nicht weil man im Hood auch noch zum begnadeten Driver heranwächst. Bei Schiessereien, Sie ahnen es, zieht man gegen die vier verhinderten Sec Ops auch den Kürzeren, egal ob man in Armeestärke vor den jeweiligen Tatorten herumlungert oder die ganze Geschichte umzingelt hat.

                                                    Bevor ich mich jetzt noch über die Schauspieler auslasse, die gerade mal ihren Standard abspulen, beende ich diese Lobpreisung lieber mal.

                                                    Ben Affleck mag ich immer noch nicht.

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