Verrückt nach Steve - Kritik

All About Steve

US · 2009 · Laufzeit 99 Minuten · FSK 6 · Komödie · Kinostart
Du
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    Nette, harmlose Komödie für zwischendurch. Platt, aber nett.

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    • 6

      Da hat Sandra Bullock ja irgendwie Glück gehabt: dieser Film hier wurde in den USA gehasst wie die Pest und kurz vor Deutschlandstart aus dem Programm genommen – dann aber kam „Blind Side“ raus, Bullock kriegte den Oscar als Beste Hauptdarstellerin … und schwupps, kriegt die Kiste hier ne zweite Chance. Allerdings kommt dabei trotzdem kein guter Film heraus, wobei: Kritiker die diesen Film für den miesesten des Jahres hielten und Bullock so schlecht wie nie liegen falsch. Es ist nur eben ein Film der sich schwertut damit eine bestimmte Richtung einzuschlagen – für eine Romanze ist zu wenig Romantik drin, die Komik kommt zu hektisch und albern und Bullock selbst spielt eine so gnadenlos überzeichnete Figur daß man sie zwar durchaus mag, aber kaum als Heldin einer liebesgeschichte sehen will. Trotzdem gibt’s vereinzelt nette Momente, kleine und gute Pointen die meist durch Thomas Hayden Church produziert werden. Wie so oft: es lohnt nicht für die paar netten Lacher den ganzen Film durchzustehen oder gar Eintrittsgeld hinzublättern. Spaß machts zwar, ist aber am Ende doch unausgeglichen und überflüssig wie ein Kropf.

      Fazit: Leidlich komische Witznummer die zu bemüht mehrere Genres abklappert und meistens mehr nervt!

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        Ich bin ja schon ein Fan von Sandra Bullock, aber das konnte ich mir nicht länger geben. Nach 15 Min. konnte ich das Elend nicht länger ertragen.

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          bei der erstsichtung fand ich ihn schrecklich...aber jetzt war es doch ok

          • Das nennt man wohl "Inszenierungs-Parodie". Statt starker Sprüche kommen andauernd komplett hohle Sprüche und jedesmal darauf setzt die bescheuerte "Dramaturgie" ein, also Techniken, mit denen man in Hollywood-Liebeskomödien "große Gefühle" erzeugt. Der Witz ist ja gerade, daß es dumm ist und nervt.

            • 6
              RockyRambo 27.03.2016, 19:10 Geändert 28.03.2016, 19:23

              Wirklich Peinliche Rolle für Sandra Bullock dieses Teil.
              Als Film eigentlich richtiger Mist. Allerdings macht es als
              Zuschauer doch richtig Spass mit ganz viel Schadenfreude
              (nicht Böse sein Leute mag Sandra sonst sehr gerne naja außer in
              Speed 2 ) zuzuschauen wenn einer bzw. zwei der großen Stars
              (Bradley Cooper muss man nun ja auch dazu zählen) mal so richtig mit der Rollenwahl daneben greifen. Auch einige der Gags waren da schon so bescheuert das ein paar Lacher bei mir durchaus drin waren.

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                never go full retarded!

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                  Auch wenn der Film den Anspruch gehabt haben will, ein Plädoyer für Menschen mit einem ähnlichen Charakter wie Frau Bullock Part hier zu halten, ist das total in die Senke geplumpst.

                  Mary Hor(ror)witz, ist nur am schnattern und dies auf die undenkbarste nervtötende Art und Weise die das Kino hergeben kann.
                  Was noch erschwerend hinzukommt, sie hat dabei desöfteren einen so dermaßen dümmlichen Gesichtsausdruck, wie ich ihn bei einer Frau, nur ganz ganz selten mal gesehen habe.

                  Thomas Haden Church ist der einzige Lichtblick auf seiner ihm typischen Art.
                  Bradley Cooper ist ein Farbloses Beiwerk.

                  Sehr schwierige und lange 95 Film Minuten.

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                    Hunderte Male habe ich mich als Jugendlicher darüber aufgeregt, wenn ich mit meiner Familie im Kino saß und mein Vater während des Filmes einschlief. Mir würde so etwas niemals passieren!...
                    Bis zum Spätsommer/Frühherbst 2009 als ich im Kino in New York bei der Vorstellung dieses Films eingeschlafen bin...
                    Ich habe ihn mir dann zu Hause noch einmal angesehen und war schockiert, dass ich die Zeit nicht erneut mit einer gesünderen Aktivität verbracht habe...
                    Dieser Film ist nicht lustig, sehr langweilig, und die Charaktere gehen wirklich auf die Nerven.

                    ICH MAG DIE SCHAUSPIELER - sehr gerne sogar.
                    Die Leistung in diesem Film mag auch super sein. Aber es muss scheinbar einfach für jede Seele den einen, bezeichnenden Hassfilm geben, und da ich mir, die von den meisten anderen als Hassfilm gepriesenen Filme gar nie erst angetan habe und es nie tun werde, ist nach wie vor dieser hier leider mein persönlicher Hassfilm.

                    Er mag vielleicht eine bessere, gar eine DEUTLICH bessere Bewertung verdient haben, einige machen dies hier ja auch deutlich - aber hey, es ist immerhin der einzige Kinofilm, bei dem ich je eingepennt bin.
                    Gute Nacht!

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                    • 5 .5

                      Maue story und trotz guter Schauspieler keine Glanzleistungen der akteure.

                      • 5 .5

                        Soo schlecht fand ich den Film gar nicht, gut es war halt alles sehr slapstickmäßig, was zugegebenermaßen nicht meins ist. Aber wenn man sich mal drauf eingelassen hat und das ganze als Stilmittel akzeptiert ist der Streifen okay. Um vielen hier einfach mal zu widersprechen, Sandra Bullock ist hier absolut nicht nervig, es ist ihre Rolle. Und unter diesem Gesichtspunkt ist ihre Schauspielerei hier mit eine ihrer besten Leistungen. Lustig find ich auch, wie die (Medien)Gesellschaft den Spiegel vorgehalten bekommt. Das wars dann leider auch mit dem Positiven.
                        Fazit: Ich bin froh "Verrückt nach Steve" gesehen zu haben, das nächste mal reicht aber dann in zehn Jahren.

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                          die 2 punkte sind für Sandra Bullock da sie trotz des beschissenem Drehbuch versucht das beste daraus zu machen....

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                            Traurig dass sich S. Bullock für soetwas hergegeben hat.
                            Grauenhaft.

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                            • 2 .5

                              Wenn "Hangover"-Nervbratze Ken Jeong einer der normalsten Charaktere in einem Film ist, einer der wenigen, die man nicht nach wenigen Minuten unbedingt gegen die Wand klatschen will, dann ist in diesem Film irgendetwas ganz gewaltig schiefgelaufen. "Verrückt nach Steve" nennt sich dieser Unfall von Film, der wohl eine Komödie sein will, mit seiner penetranten, dreisten Hauptprotagonistin aber von Beginn an einfach nur nervt und eher zum Fremdschämen als zum Schmunzeln einlädt.
                              Die Story ist schnell erzählt: Mary (Sandra Bullock) ist nach einem Blind-Date mit dem Kameramann Steve (Bradley Cooper) fest davon überzeugt, die große Liebe gefunden zu haben, weicht ihm nicht mehr von der Seite und folgt ihm und seinem Nachrichtenteam von Drehort zu Drehort. Im Prinzip soll der Zuschauer also einer nervtötenden, unsympathischen Stalkerin die Daumen drücken, ihren völlig farblosen Schwarm doch noch zu erobern, obwohl dieser gar nichts von ihr wissen will. Super Story, da haben die Autoren echt mal mitgedacht. Da die Handlung an sich noch nicht dämlich genug ist, da die Charaktere an sich noch nicht unangenehm genug sind, muss natürlich auch der Storyverlauf komplett gegen die Wand gefahren werden. Da geht's von einer Sensationsstory über ein dreibeiniges Baby direkt in einen Tornado und letztlich zu einer stillgelegten Mine, in der gehörlose Kinder verschüttet wurden. Geil, genauso stell ich mir eine Komödie vor. SPOILER (obwohl's hier wohl eh egal ist): Gegen Ende stürzt Mary aus eigener Blödheit selbst in die Mine und der Zuschauer soll bangen, soll hoffen, dass sie unbeschadet wieder herauskommt. Wäre ich fies (und hätten die Rettungskräfte nach ihrem Einsatz nicht ein Kind dort vergessen), hätte ich ja gesagt, Loch zu, weitergehen, fertig. Der Film wäre nach, dennoch unendlich langen, 70 Minuten vorbei und das Elend hätte ein Ende. Stattdessen wird nun die Moralkeule geschwungen, Mary wird zur Heldin und alle haben sie auf einmal furchtbar gern (ist ja immerhin ganz alleine in das Loch gefallen). SPOILER ENDE. Gnadenpunkte gibt es für ein bis zwei Momente, die dann doch aus irgendeinem Grund ganz witzig geraten sind und für Thomas Haden Church, der den selbstverliebten Reporter recht überzeugend darstellt. Auch Bullock spielt an sich nicht schlecht, ihre Rolle ist halt einfach völlig unausstehlich angelegt.
                              Wieder einmal einer der Filme, bei denen ich mich frage, warum ich sie bis zum Ende gesehen habe. Einfach nur nervig, blöd und in fast jeder Hinsicht komplett misslungen.

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                                Katastrophe

                                Was für riesiger Haufen Kot! An Plattitüden, nervigen Schauspielern und unlustigen Dialogen mangelt es hier nicht. Dafür gibt es viele platte Gags (wenn man davon überhaupt sprechen kann), keine Geschichte und Dutzendware Marke "Ach man muss nur sich selbst treu bleiben dann finden andere dich auch toll".
                                Bloss nicht angucken!

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                                  Bullock hat die goldene Himbeere für diese Leistung nicht verdient. Sie macht ihre Sache gut kann aber das völlig Kopflose Drehbuch nicht retten.

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                                  • 3

                                    ALL ABOUT STEVE lässt sich ähnlich wie CRANK beschreiben: Laut, überdreht und ohne eine Sekunde Ruhepause. Was einen Actionfilm allerdings zu einem interessanten Experiment werden lässt, macht aus einer RomCom (oder was auch immer für ein Genre dieser Film darstellen soll) ein Etwas, das auch nicht weiß was es will außer einem auf die Nerven zu fallen.

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                                    • 1 .5

                                      Nicht nur schlecht gewitzelt, grässlich rührselig gemenschelt oder einfach nur unerträglich platt ... Bei "Verrückt Nach Steve" erlebe ich seit langem mal wieder die wohl lupenreinste Definition vom Kino zum Fremdschämen. Weil: die Besetzung - Hallo? Was hätte mit einem wirklich guten Drehbuch FÜR EINEN ANDEREN FILM alles daraus werden können? Aber nö. Stattdessen schwanken sich alle durch einen ätzend klebrigen Brei aus Comedy, Stalker-Romanze und Sensations-Journalismus-Satire. Benebelt von schlechten Klamotten, Reißbrett-Eigentümlichkeit und ganz viel Lustlosigkeit. Beinahe so, als hätten alle Beteiligten mittendrin einfach aufgeben. So verkappt die Ansätze zur Medien-Schelte sind oder so erfrischend die Geschichte über einen besessenen Love Interest mal gewesenen wäre ... Dieser Auswurf der Traumfabrik ist ein wahrhaft magenverstimmendes Sauerdrops oder wahlweise gleich der stinkende Kack-Haufen im Garten, der sich nur mühsam abkratzen lässt. BEI DIESEM FILM STEIGT DIE ANGST, DIE VORLIEGENDEN CHANCEN MAL GEGEN DEN KONVENTIONELLEN STRICH ZU BÜRSTEN EXPONENTIELL ZUM SCHEUSSLICH SCHRILLEN OUTFIT DER HAUPTDARSTELLERIN. BÄH.

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                                        + 1.Punkt für Bradley Cooper,weil er einfach sooo schnuckelig ist.
                                        + 1.Punkt für das ganze unnütze Wissen. Damit werde ich eine Menge Menschen beeindrucken können.
                                        Der Rest war einfach nur zum Kotzen.Nett ausgedrückt.

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                                        • 1

                                          Das Grauen! Das Grauen!

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                                          • 6

                                            Der Film ist wirklich nicht so schlecht wie sein Ruf und hat die goldenen Himbeeren wirklich nicht verdient!
                                            Sandra Bullock spielt nach wie vor lustig und sympathisch, auch wenn ich ihren Filmcharakter in vielen anderen Filmen besser fand (aber die Rolle hat sie ja nicht selbst geschrieben).

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                                            • 6 .5

                                              Kitschig. So richtig ktischig. Aber spaßige Sandra-Bullock-Lustigkeiten.

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                                                OKAY, man kann sagen was auch immer man will, doch auch wenn der Film sicherlich recht klischeeüberladen, ja einfach eher als durchschnittlich angesehen werden kann, hebt der Charme, den die Romantic Comedy nun einfach mal hat, unbestritten arg in eine gewisse Sympathieriege,
                                                weswegen der Film den einen Punkt über dem Durchschnitt [5.0 (?/!)] ernten kann.

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                                                  2010 erhielt dieser Film zu Unrecht zwei Goldene Himbeeren und besonders Sandra Bullock musste herbe Kritik für ihre schauspielerische Leistung einstecken. Ich kann verstehen, dass die Figur der Mary Horowitz als furchtbar nervig angesehen wird und niemand sie lange ertragen kann. Mir ging es doch genauso.
                                                  Aber neben dieser irren Darstellung, die nun einmal wichtig für die Handlung ist, besitzt der Film zahlreiche witzige Elemente und besonders Bradley Cooper und Thomas Haden Church beweisen ihr absurd komisches Talent. Als Kamerateam bilden sie eine echte Einheit und werden gekonnt von Ken Jeong unterstützt; man merkt richtig, wie der Funke zwischen den dreien überspringt. Ich muss natürlich zugeben, dass ich Sandra Bullocks Darstellung in „Blind Side“ besser fand, bin mir aber umso sicherer, dass Hollywood genug Konkurrenz für sie in diesem Jahr geboten hatte und die bitteren Himbeeren eigentlich einem anderen Film zugestanden hätten.

                                                  • 6 .5

                                                    Sandra Bullock nervt wirklich in diesem Film, aber genau das macht sie auf irgendeiene Weise sympathisch. Einige Gags waren auch echt lustig, auch wenn ich mich frage was Thomas Haden Church in so einem Film macht, hatte der Film schon so seine Momente. Nur gegen Ende ließ die Gagdichte und der Unterhaltungswert etwas nach. Somit bestimmt nicht die optimale Komödie, aber soooo schlecht nun auch wieder nicht.

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