Ätherisches Naturwesen

5 nackte Fakten über... Tilda Swinton

Tilda Swinton in Die Chroniken von Narnia
© Walt Disney
Tilda Swinton in Die Chroniken von Narnia

Tilda Swinton kann nicht einfach nur als eine Schauspielerin gesehen werden, sie ist eine Naturgewalt – eine Schauspiel-Gigantin. Geboren 1960 in London, wuchs sie als Kind einer militärisch geprägten Familie in den schottischen Highlands auf. Sie studierte Sozial- und Politikwissenschaften, bevor sie sich in den 70er und 80er Jahren dem Schauspiel widmete. Den Anfang nahm ihre Karriere am Theater, mittlerweile überzeugt uns Tilda Swinton als eine der wenigen Personen, die sowohl in Arthouse- als auch Mainstream-Rollen brillieren. Ihr Schauspieltalent wurde mit unzähligen Preisen honoriert, unter anderem gewann sie einen Oscar für die Beste Nebenrolle im Film Michael Clayton.

Sie arbeitete mit Legenden wie Christoph Schlingensief oder Derek Jarman unter anderem an Projekten und Rollen, die oft unser klassisches Geschlechterverständnis auf die Probe stellen. Generell polarisiert, schockiert und regt Tilda Swinton an. Darum geht sie auch in anderen Tätigkeitsfeldern auf, beispielsweise als Model und Inspiration für Modedesigner wie Viktor & Rolf. Sie wurde bereits als bestgekleidete Frau ausgezeichnet und ging zur selben Schule wie Prinzessin Diana. Von dem unglaublichen Talent der Tilda Swinton können wir uns schon jetzt in Grand Budapest Hotel und ab Donnerstag auch in Snowpiercer auf der großen Leinwand überzeugen.

Fakt 1: Tilda Swinton mag Brüno
Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet – zu den Lieblingsfilmen von Tilda Swinton zählt neben So finster die Nacht (okay, damit habe ich gerechnet) und School of Rock (auch irgendwie seltsam, aber na gut) auch Brüno (WTF?). Vielleicht liegt es an der Kunstfigur an sich, der Fähigkeit von Sacha Baron Cohen, ebenfalls androgyne, nicht direkt geschlechterspezifische Rollen zu spielen, oder dem Mode-Thema. So wird vielleicht ein Schuh draus. Trotzdem kann ich mir beim bestem Willen nicht vorstellen, wie sich Tilda Swinton Brüno reinzieht. Ich würde einiges dafür geben, das miterleben zu können.

Fakt 2: Tilda Swinton liebt Filme, Kuchen ist aber auch okay.
2008 organisierte und finanzierte Tilda Swinton ein eigenes kleines Filmfestival in ihrem Heimatort. Dabei handelte es sich um kein prestigeträchtiges Großereignis, sondern um ein cinephiles Kommunal-Event für die Einheimischen. Im Ballerina Ballroom Cinema of Dreams liefen hauptsächlich große, anerkannte Klassiker oder besonders abseitige Filme aus aller Welt. Das Charmante an der Veranstaltung: Man konnte den (sehr moderaten) Eintritt auch in selbst gebackenem Kuchen entrichten.

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"Im Kino Schlafen heißt: dem Film vertrauen."
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