Die Mumie bei Amazon: Brendan Fraser hätte den Dreh fast nicht überlebt

Indy-Gegenentwurf Brendan Fraser
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Betrachtet das Leben in 2.35:1 und hat in Programmkinos aufgrund der freien Platzwahl Angst vor einem Kontrollverlust.

Pyramiden. Gräber. Mumien. Mehr braucht es nicht für ein spektakuläres Abenteuer. Die Mumie geriet mit diesem Rezept anno 1999 zum Kino-Hit, zwei Fortsetzungen waren die Folge. Dabei reicht die Vorlage für den Mix aus Monster-Horror und Abenteuerspaß à la Indy bis ins Jahr 1932 zurück. Universal brachte damals zahlreiche Horrorfilme heraus, die Neuauflage der Mumie hat sich jedenfalls bezahlt gemacht. Alle drei Teile sind derzeit auf Amazon Prime Video verfügbar.

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Neben Teil Eins sind auch Die Mumie kehrt zurück und der Abschluss der Reihe, Das Grabmal des Drachenkaisers auf der Streaming-Plattform zu sehen. Das Reboot aus dem Jahr 2017, Die Mumie mit Tom Cruise, ist dagegen erst ab dem 19.02.2019 im Februar-Programm von Amazon verfügbar. Wir blicken hier aber ausschließlich auf die Mumien-Trilogie der frühen 2000er-Jahre zurück und präsentieren euch fünf Fakten, die es in sich haben. Achtung, Spoiler für Die Mumie 1 - 3:

Evelyn bekam in Die Mumie 3 ein neues Gesicht

Rachel Weisz war in den ersten zwei Mumie-Filmen eine feste Größe, doch im dritten Teil, Das Grabmal des Drachenkaisers, fehlte die Schauspielerin. Stattdessen übernahm auf einmal Maria Bello (Prisoners) die Rolle von Evelyn O'Connell. Laut Screen Rant gefiel Weisz das Drehbuch nicht und sie stieg schließlich aus.

Bruce Wayne ist der Nachmieter der O'Connells

In Die Mumie kehrt zurück dient für das Anwesen der O'Connells ein Herrenhaus im britischen Mentmore als Drehort. Die sogenannten Mentmore Towers wurden aber auch für einige andere bekannte Filme verwendet. Experten dürften das prunkvolle Gebäude sofort aus Batman Begins erkennen, wo es als Wayne Maynor herhält. Auch Stanley Kubrick und Terry Gilliam drehten dort bereits für ihre Werke Eyes Wide Shut und Brazil (via Empire).

Nur ein Versuch für eine Szene, zum Glück

In ihrer ersten Szene versetzt Rachel Weisz als Evelyn gleich mal eine ganze Bibliothek ins Chaos. So kippt ein Bücherregal um und lässt auch alle anderen Gestelle wie Dominosteine fallen. Die Szene wurde dabei in nur einem einzigen Take gedreht, ohne Wiederholung. Mit Absicht, denn die Regale wieder aufzustellen, hätte einen immensen Aufwand bedeutet. Laut Screen Rant wäre dafür sogar ein ganzer Tag nötig gewesen, deshalb musste gleich bei Versuch eins jedes Detail fehlerfrei sitzen.

Dwayne Johnson: Quereinsteiger und Senkrechtstarter zugleich

Heute ist er der bestbezahlte Darsteller der Welt, doch Die Mumie kehrt zurück war 2001 für Dwayne Johnson tatsächlich das Schauspiel-Debüt in einem Spielfilm. Der damalige Wrestlingstar mimte vor der Kamera noch unter dem Pseudonym The Rock den Scorpion King. Im gleichnamigen Spin-off durfte Johnson dann erstmals als Hauptdarsteller ran und erhielt gleich mal 5,5 Millionen Dollar Gage, die damals höchste, die ein Schauspieler für seine erste Hauptrolle erhalten hat (via Cinema Blend).

Der größte Fan von Die Mumie stand vor der Kamera

In Die Mumie kehrt zurück lernen wir Evelyns und Ricks Sohn Alex kennen. Für dessen Darsteller Freddie Boath ging mit dem Erhalt der Rolle ein Traum in Erfüllung. Boath liebte Die Mumie von 1999 so sehr, dass er den Film fast 60-mal gesehen hat (via Former Teen Stars). Der damals 10-Jährige war sogar eine Art Berater am Set, denn er kannte Die Mumie in- und auswendig und konnte jede Zeile aufsagen. Die Crew-Mitglieder sollen sich bei Fragen tatsächlich häufig an Boath gewendet haben.

Der erste Mumien-Film war für Brendan Fraser fast der letzte

Brendan Fraser legte sich für seine Rolle als Rick O'Connell mächtig ins Zeug. Fast aber hätte ihn dieser Eifer noch den Hals gekostet. Beim Dreh des ersten Teils nämlich ist Fraser fast ums Leben gekommen. Grund war die Szene zu Beginn, in der Rick im Gefängnis erhängt wird, bis Evelyn seine Freilassung fordert. Am Set ging dieser selbst durchgeführte Stunt für Fraser jedoch schief, laut CBS war er für 18 Sekunden bewusstlos. Der Darsteller meinte später lediglich trocken: "Das hat mir nicht so gut gefallen."

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