Avengers 4: Endgame - Das sind die 13 emotionalsten Momente des Marvel-Epos

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Avengers 4: Endgame
02.05.2019 - 15:00 UhrVor 1 Jahr aktualisiert
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Tränen gab es in Avengers 4: Endgame reichlich zu vergießen. Wir haben die 13 emotionalsten Momente des Films für euch aufgeschrieben, um sie noch einmal Revue passieren zu lassen.

Achtung, Spoiler zu Avengers 4: Endgame: Nach über zehn Jahren MCU entpuppte sich Avengers 4: Endgame als Streifzug durch die eigene Franchise-Geschichte. In diesem Rahmen förderten die Russo-Brüder nicht nur viele aufregende, spannende und zum Teil auch witzige Szenen zutage, sondern punkteten ebenfalls mit großen Emotionen.

Taschentücher sind bei diesem Film also durchaus angemessen - spätestens, wenn sich ein Teil der Ur-Avengers (für immer?) aus dem Universum verabschiedet. Um das Geschehene zu verarbeiten, sind wir Avengers 4: Endgame noch einmal durchgegangen und haben die emotionalsten Momente an dieser Stelle zusammengetragen.

Hawkeyes Familie verschwindet zu Beginn von Endgame

In den ersten Minuten von Endgame werden wir Zeugen davon, wie Hawkeye seine Familie verliert. Zerreißend ist der Augenblick vor allem deswegen, weil wir - ausgestattet mit reichlich Wissen über die vorherigen Ereignisse - die Reaktion von jemandem sehen, der keine Ahnung hat, was gerade passiert ist. Der Wind verweht die letzten Spuren und hinterlässt eine klaffende Wunde.

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Black Widow stirbt auf Vormir für den Seelenstein

Wenn sich Black Widow und Hawkeye auf den Weg nach Vormir machen, dürfte dieser Umstand bei den meisten Fans eine düstere Vorahnung auslösen, die sich kurz darauf bestätigt: Eine der beiden Figuren muss für den Seelenstein sterben. Als das auch Nat und Clint realisieren und sich ein letztes Mal in die Augen sehen, steht einem der emotionalsten Momente des Films nichts mehr im Weg.

Ant-Man kehrt aus dem Quantum Realm zurück

Ausgerechnet eine Ratte ist für Ant-Mans Rückkehr (und vermutlich auch die Rettung des Universums) verantwortlich. Viel entscheidender als dieser verrückte Zufall sind jedoch die Szenen im Anschluss, wenn Scott Lang durch San Francisco irrt und seinen eigenen Namen auf einer der Gedenktafel entdeckt. Ein Augenblick, der den Film unheimlich erdet, genauso wie die berührende Wiedervereinigung mit seiner Tochter Cassie.

Die Umarmung zwischen Tony und Pepper

Wenngleich Tonys Rückkehr etwas holprig und plötzlich vonstattengeht, ist das Wiedersehen auf der Erde reich an Emotionen. Zuerst wäre da die Begegnung mit Cap, ehe ein kurzer Blickwechsel mit den anderen Überlebenden folgt. Nichts aber gestaltet sich so intensiv wie die Umarmung mit Pepper. Hier kommen Gefühle hoch, die seit elf Jahren im MCU schlummern.

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Die zärtliche Berührung zwischen Rocket und Nebula

Ein geradezu unscheinbarer Moment: Wer blinzelt, kriegt ihn vielleicht gar nicht mit, doch im Zuge von Tony Starks Rückkehr zur Erde gibt es eine wundervolle Einstellung zu entdecken, in der sich Rocket und Nebula die Hand reichen. Obwohl zwischen beiden Figuren so viel Unausgesprochenes existiert, genügt die zärtliche Berührung, um über alle Differenzen hinweg in der Trauer über den Verlust vereint zu sein.

Tony Stark begegnet ein letztes Mal seinem Vater

Der Time-Heist sorgt für eine völlig unerwartete Begegnung seitens Tony Stark und seinem Vater. In einer Militärbasis im New Jersey der 1970er-Jahre laufen sich die beiden über den Weg und kommen ins Gespräch. Für Tony ergibt sich hier die Gelegenheit, mit einem stets ungeklärten Teil seiner Vergangenheit Frieden zu schließen - und die eigenen Erfahrungen mehr oder weniger direkt mit seinem Vater zu teilen.

Und Thor begegnet ein letztes Mal seine Mutter

Nicht nur Tony Stark erhält die Möglichkeit, in der Vergangenheit offene Wunden zu schließen. Auch Thor macht auf seiner Reise durch die Zeit eine ganz besondere Begegnung, als er in Asgard von seiner Mutter erschreckt wird, ehe einige der wohl tröstendsten Worte des gesamten Films gesprochen werden. Die Herzlichkeit von Rene Russo in dieser Szene ist schlicht überwältigend.

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Alle Opfer der Dezimierung erscheinen auf dem Schlachtfeld

Ein hoffnungsloses Bild offenbart sich im Finale von Endgame, wenn Captain America alleine den Heerscharen Thanos' entgegenblickt. Doch dann tauchen sie auf, all jene Figuren, die wir seit dem gewaltigen Cliffhanger von Infinity War nicht mehr gesehen haben. Fraglos ein kraftvoller Augenblick, der für Gänsehaut sorgt und den Endkampf um einen epischen Moment erweitert.

Noch eine Umarmung, dieses Mal zwischen Tony und Peter

Tony Stark avanciert in Endgame zum König der Umarmungen. Nachdem er in Spider-Man: Homecoming noch recht zögerlich den jungen Peter Parker verabschiedete, wirkt die Umarmung in Endgame deutlich hemmungsloser und emotionaler. Hier muss sich keiner mehr etwas vormachen, es existieren keine Widerstände mehr. Trotz Rüstung zeigt sich Tony so verletzlich offen und ehrlich wie nie.

Captain America reicht seinen Schild an Falcon weiter

Etwas verdutzt dürften einige Fans gewesen sein, als Bucky bei der Übergabe des Staffelstabs übergangen wurde. Stattdessen wird Sam aka Falcon die Ehre zuteil, fortan Captain Americas Schild zu tragen. Der aufrechte Soldat, der seit The Return of the First Avenger unbeirrt für die gute Sache kämpft, darf das Vermächtnis einer amerikanischen Ikone in die Zukunft tragen.

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Tony Stark opfert sich, um Thanos zu besiegen

Fraglos ein Höhepunkt des gesamten Films ist die Passage rund um Tony Starks Tod. Mit den Worten "Ich bin Iron Man" verabschiedet er sich auf die denkbar beste Weise, bevor er Bösewicht Thanos wegschnippt. Die darauffolgenden Minuten stehen ganz im Zeichen dieses bewegenden Abschieds, der dem stetig expandierenden MCU endlich auch ein Gefühl von Endlichkeit verleiht.

Happy will Morgan alle Cheeseburger der Welt besorgen

Tony Starks Tod ist insbesondere deswegen so niederschmetternd, weil wir viele Reaktionen der anderen MCU-Figuren darauf erleben. Wenn die kleine Morgan später gegenüber Happy ganz unschuldig erwähnt, dass sie gerne einen Cheeseburger zu essen hätte, verspricht dieser ihr alle Cheeseburger der Welt. Ein weiterer Bogen, der direkt zu den Anfängen des MCU geschlagen wird und unzählige Gefühle in einem einfachen Satz bündelt.

Der letzte Tanz von Steve Rogers und Peggy Carter

Das Leben, von dem Tony immer gesprochen hat: Gegenüber Sam will Cap gar nichts erzählen. Die Kamera zeigt uns trotzdem etwas von der Zeit, die er mit Peggy in der Vergangenheit verbracht hat. Im Hintergrund erklingt It's Been a Long, Long Time von Harry James and His Orechstra und die beiden tanzen glücklich vereint. Spätestens hier dürften die letzten Dämme gebrochen sein.

Avengers 2: Age of Ultron

Avengers 4: Endgame läuft in Deutschland seit dem 24.04.2019 im Kino. Wir haben bereits überlegt, wie es in Phase 4 mit dem MCU weitergeht. Selbst wenn wir bisher wenige konkrete Informationen dazu haben, ist zumindest gewiss, dass wir uns auf ein Wiedersehen mit Scarlett Johanssons Black Widow freuen dürfen.

Welcher Moment in Avengers 4: Endgame war für euch der emotionalste?

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